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an der Konferenz gestatte, dann könne man a n - dere Staaten wie Portugal, das dem
kultur: sie zeigen gleichzeitig die Grundsätze auf, nach denen der Präsident sein Amt verwaltet.
lienischen Regierung ihitzuteilen, daß Moskau seine' Deutschland in keinem Lan „Beschuldigungen" aufrecht erhalte. Mlluäcmistion unterhält. Richtig ist vielmehr, datz
Die italienische Antwort auf die französisch-eng- verschiedene fremde Staaten sich die militari- — ........ " schen Erfahrungen einzelner früherer
deutscher Offiziere zunutze zu machen suchen und sie zu diesem Zweck durch privateDienst- verträge verpflichten. Diese ehemaligen Offiziere handeln bei dem Abschluß solcher Dienstverträge auf eigene Initiative und eigene Verantwortung, ohne daß amtliche deutsche
Mittelmeer weit näher liege, nicht schließen.
Bolschewistische Kannibalen hausten in Santander.
Santander, 8. Sept. (DRV.) Flüchtlinge, die in ihre befreite Heimatstadt Santander zurückkehren, berichten erschütternde Einzelheiten vom Morden und Brennen, sowie von anderen Verbrechen der Bolschewisten. Frauen schilderten, wie in Santander einmal Fleisch verteilt wurde, was infolge der Lebensmittelknappheit eine große Seltenheit gewesen sei. Später wurde dann mitgeteilt, daß es das Fleisch von gefangenen niedergemetzelten Marokkanern gewesen sei. Das Entsetzen der Frauen über die Scheußlichkeit der Bolschewisten sei nur mit rohem Gelächter beantwortet worden. Es sei auch vorae- kommen, daß man Gefangenen das Fleisch ihrer ermordeten Familienangehörigen vorgesetzt habe.
Deutschland
unterhält keine Militärmissionen.
B e r 1 i n , 8. Sept. (DNB.) In der ausländischen Presse erscheinen immer wieder tendenziöse Meldungen, wonach sich angeblich deutsche Militärmissionen in fremden Ländern befinden und dort alle möglichen Einflüsse auf aktuelle Vorgänge ausübten. Demgegenüber ist festzustellen, daß
lische Einladung zu einer „Mittelmeerkonferenz" । ist, wie in zuständigen italienischen Kreisen verlau- tet, bis Mittwoch abend noch nicht übergeben worden. Es sei jedoch schon mit Rücksicht auf den für den 10. September geplanten Beginn der Konferenz damit zu rechnen, daß die Antwort spätestens am Donnerstagoormittag erfolgen würde, lieber den Inhalt der Antwort könne noch nichts gesagt werden. Man betont jedoch, daß nach der am Mittwochoormittag in Rom übergebenen zweiten sowjetrussischen „Rote" die Schwierigkeiten für eine Teilnahme Italiens an der geplanten Konferenz nicht geringer geworden seien. Auf diesen weiteren Moskauer Erguß wird eine Antwort Italiens kaum zu erwarten sein. Irgendwelches dokumentarisches Material über angebliche Beweise für die sowjetrussischen Anklagen gegen Italien sei auch in dieser zweiten „Rote" nicht enthalten.
Der Mailänder „P o p o l o d ' I t a l i a" bekräftigt, daß Italien n i ch t zu der Mittelmeerkonferenz nach Nyon gehen werde. Die italienische Regierung, so heißt es in einer Meldung aus Rom, die die Ueberreichung der Antwortnote auf die Konferenzeinladung ankündigt, habe den unverschämten sowjetrussischen Anklagen „eine entschiedene und feste Zurückweisung" entgegengesetzt. Die Regierung sei der Ansicht, daß die Behandlung der Mittelmeerfrage im Rahmen des Londoner Nichteinmischungsausscbus- s e s, dem auch eine Reihe von Staaten angehören, die nicht zu der Konferenz eingeladen seien, wieder ausgenommen werden könne. Seit längerer Zeit habe Italien das barbarische und nicht zu duldende Vordringen Moskaus im Mtttelmeer aufgezeigt. Die Internationale der Unordnung könne nicht mit dem Ziel der Ordnung zur Mitarbeit herangezogen werden. Wenn man Sowjetrußland, das nicht am Mittelmeer liege, und dem England durch eine lange geschichtliche Periode hindurch jeden Zugang und jedes Vordringen im Mittelmeer hartnäckig verlegt habe, die Teilnahme
Stellen dabei beteilig! wären.
Aus aller Welt.
Frhr. v. Gablenz mit feinem Flugzeug überfällig.
Das Flugzeug D-ANOY der Deutschen Lufthansa, das am 24. August unter Führung von Direktor Frhr. v. Gablenz, Flugkapitän U n t u ch t und Oberfunkermaschinist Kirchhoff im Rahmen der । Erkundungsflüge eines Luftweges nach dem Fernen: Osten auf dem Fluge von Kabul (Afghanistan) nach Anshi (Ehina) das Pamirgebirge über den Wakhan- Paß erfolgreich überflogen hatte, verließ nach erfülltem Auftrag Anshi vor einigen Tagen, um über Kabul zurückzufliegen. Das Flugzeug erreichte seinen Bestimmungsort nicht. Trotz sofort aufgenommener Nachsuche durch Junkersflugzeuge fehlt bisher jede Nachricht. Der Reichsminister der Luftfahrt hat sofort eine umfangreiche Suchaktion in die Wege geleitet. Außerdem hat der Reichsminister der Luftfahrt das Königlich-Br'tische .Luftfahrtministerium um Unterstützung gebeten, die sofort in großzügiger Weise zugesichert wurde.
Vier Tote bei einem Flugzeugabsturz bei Bordeaux.
Mittwochabend ereignete sich bei Bordeaux ein schweres Flugzeugunglück, das vierTote und einen Schwerverletzten forderte. Bei der Landung auf dem Militärflugplatz Mörignac stürzte eine schwere Kriegsmaschine, einer der neuen Bomber „Bloch 210", ab. Bei dem Aufschlag auf die Erde erfolgte eine Explosion. Die Rettungsmannschaft barg unter Einsatz ihres Lebens aus dem brennenden Flugzeug zwei Insassen. Die anderen drei Besatzungsmitglieder kamen in den Flammen um. Der eine der beiden Geretteten ist kurz nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus an den schweren Brandwunden gestorben.
Der Generaldirektor der BIZ beim Vaden ertrunken.
In Basel ging bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die Nachricht ein, daß Generaldirektor Pierre Quesnay in den Ferien in Frankreich beim Baden ertrunken sei. Er befand sich als Gast des ehemaligen Gouverneurs der Bank von Frankreich, Morreau, in St. Leonard bei Poitiers (Vienne). Die Leiche konnte geborgen werden. Generaldirektor Quesnay stand im 43. Lebensjahr und war seit 1930 Generaldirektor der BIZ.
Der Tod in den Bergen.
Der Gerichtsassessor Wolfgang Kammlar aus Heufeld bei Krefeld stürzte an der Dreitorspitze tödlich ab. Seine Leiche wurde von der Rettungsstelle Partenkirchen zu Tal gebracht.
Don Kaufbeuren aus unternahm der 23 Jahre alte Hans Egon Schulten aus Kaufbeuren einen Wochenendausflug in die Füssener Berge. Er ist bis jetzt noch nicht wieder in Kaufbeuren eingetroffen. Es ist damit zu rechnent, daß ihm ein Unfall zugestoßen ist. Schulten war ungenügend ausgerüstet. Eine Rettungsmannschaft ist aufgestiegen, den Vermißten zu suchen.
Heun Todesopfer eines Grubenunglücks in Italien.
In dem in der Nähe von Pola gelegenen Kohlenbergwerks Arfa ereignete sich infolge der Explosion
yuien ein iuiluci e» l uveuunyi****, w... । ~ 11 - , - , < ■. < m s. . o, E
neun Bergleute zum Opfer fielen. Da die Explosion kleine Band enthalt kulturpolitische Reden und Auf» in einer Tiefe von 300 Meter stattfand, war es > sätze des Präsidenten der Neichsmusnkammer zu trotz größter Anstrengungen bisher nicht möglich,' allen wichtigen Fragen unserer deutschen Must^
die Leichen zu bergen.
Verheerendes Großfeuer in Landsberg am Lech.
In Landsberg am Lech wurde das städtische Spi- talgut durch ein Großfeuer, das sich mit rasender Schnelligkeit ausbreitete, fast vollständig eingeäschert. Nur das Wohnhaus konnte gerettet werden. Es verbrannten auch rund 10 000 Zentner Heu und etwa 2000 Zentner Getreide. Der Schaden wird auf rund 300 000 Mark geschätzt. Die Brandursache ist noch ungeklärt.
Schwerverbrecher einem Verkehrsunfall zum Opfer gefallen.
In Herne (Westfalen) ereignete sich ein schwerer D e r k e h r s u n f a l l. Ein Motorradfahrer wurde von einem Personenkraftwagen erfaßt, wobei der Kraftwagen auf den Bürgersteig geriet und dort einen Mann anfuhr, der auf der Stelle getötet wurde. Dör Beifahrer des Kraftwagens wurde aus dem Wagen geschleudert und erlitt einen schweren Schädelbruch. Dieser Begleiter ist der seit Juli dieses Jahres gesuchte Johann Rosinski aus Scherlebeck bei Recklinghausen, der im Juli in Essen, als er bei einem Einbruch überrascht wurde, den Oberwachtmeister Paul Blasig niederschoß. Als der Beamte zur Festnahme des Täters schreiten wollte, gab dieser fünf Schüsse ab, die den Beamten erheblich verletzten. Der Täter war damals auf einem Fahrrad geflüchtet.
Büchertisch.
— Hans Heinrich Ehrler: Unter de m Abend st er n. Neue Gedichte. 106 Seiten. Leinen 3.— Mark. Verlag Albert Langen / Georg Müller, München. 1937. — (210.) — Wer den schwäbischen Lyriker Ehrler aus früheren Werken kennen und schätzen gelernt hat, wird mit Freude diesen neuen Gedichtband ausnehmen, in dem er die Ernte aus den reifsten Jahren seines Lebens gesammelt hat. Großen und kleinen Wundern des Daseins ist seine Seele geöffnet, die den Lauf des Jahres und den immerwährenden Wandel des Lebens preist und besingt. Seine Verse, mögen sie die Form des einfachen Spruches, des besinnlichen Meditation oder des schlichten Volksliedes haben, sind von einer starken Gläubigkeit erfüllt, die aus der Tiefe eines reinen Herzens kommt. Don allem kleinmütigen Zweifel frei bejaht er das Leben und weiß sich der Geschichte unseres Volkes verbunden verpflichtet. Daneben wieder stehen Gesänge, in denen er die großen Geister der Menschheit anruft und die Mutter in Demut verehrt als die Gebährerin alles lebendigen Wesens.
— Edith Zellweker: Und feine Toch - ter i st der Peter. Roman. 260 Seiten. Kart. 2,80 RM., Leinen 3,80 RM. Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart. — (213.) — Hier steht im Mittelpunkt ein kleines Mädel, ein kluges, aufgewecktes Naturkind, dessen Liebhabereien und Benehmen oft recht jungenhaft anmuten. Es behandelt seinen niemals ganz erwachsenen Vater als den besten Kameraden. Man kann dem drolligen Peter, der so ehrlich, natürlich und dann wieder ganz kindisch mit der ihn umgebenden Welt fertig wird, nicht böse sein und die Schwäche seiner Erzieher verstehen. Daß nach einer Katastrophe alles wieder gut wird, ist klar, dafür ist es eben ein Roman. Keine schwere, aber unterhaltsame und erheiternde Kost. Mancher Leser wird sich bei der Lektüre des Films erinnern, der nach dem Roman gedreht und auch in Gießen gezeigt wurde.
— Peter Raabe: Kulturwille, im deutschen Musikleben. Kulturpolitische Reden und Aufsätze. 2. Band. 6. bis 10. Auflage. 76 Seiten. Gu-
Oas Weiter vom 9. b 018 September
Herausgegeben von der Forschungssielle für langfristige Willerungsvorhersagen des Reichswetterdienstes in Vad Homburg am 8. September abends.
In Süddeutschland wird bie gegenwärtig herrschende, vorwiegend heitere, meist trockene und tagsüber warme Witterung im wesentlichen, von leichten, rasch vorübergehenden Störungen abgesehen, noch mindestens sieben Tage, wahrscheinlich sogar noch länger, anhalten. Nach kurzer Abkühlung werden sich in den nächsten Tagen mittags bald wieder sommerliche Temperaturen einstellen.
Auch in Norddeutschland — mindestens im Binnenland westlich der Weichsel — wird das Witterungsgepräge im ganzen freundlich sein, doch werden sich hier die gelegentlichen Störungen mehr als in Süddeutschland in Bewölkung, stärkeren Tempe- raturschwankungen und Niederschlägen auswirken. Besonders muß im Küstengebiet der Nord- und Ostsee mit häufigerem Auftreten von stärkerer Bewölkung und Niederschlägen, zeitweise auch mit stür- mischen Winden, gerechnet werden.
Die Sonnenscheindauer wird — vom Küstengebiet und vielleicht von Ostpreußen abgesehen — in der Mehrzahl der Tage mchr als fünf Stunden, rm ganzen zehntägigen Zeitraum mehr als 60 Stunden betragen. In Süddeutschland wird sie wahrscheinlich in vielen Orten 70 Stunden überschreiten. Hier wird auch meistenorts nur an wenigen Togen Niederschlag fallen, doch muß im Alpenland mit einigen ausgiebigen Gewitterregen gerechnet werden.
Wetterb-ii-bt
des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
An der Rückseite eines rasch über Nordeuropa hinziehenden Tiefdruckgebiets wird das Europa- Festland mit kalter Meeresluft überflutet. Der Ein- druck; erfolgt auch bei uns unter böigen West- bis Nordwinden. Bewölkungszunahme, doch find Niederschläge nur ganz vereinzelt ausgetreten. Bei Irland ist bereite ein neuer Wirbel in Entwicklung, doch stellt sich an seiner Vorderseite durch ein Zwischenhoch zunächst freundliches Wetter ein.
Aussichten für Freitag: Stellenweise Frühnebel, sonst zunächst vielfach heiter und tagsüber wieder etwas wärmer. Winde aus südlicher Richtung, später aufkommende Unbeständigkeit.
Aussichten für Samstag: Nach stärkerer Unbeständigkeit erneut wieder Besserung.
Lufttemperaturen am 8. September: mittags 26,4 Grad Celsius, abends 17,1 Grad; am 9. September: morgens 8,4 Grad. Maximum 27,1 Grad, Minimum heute nacht 6,8 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 8. September: abends 21,2 Grad; am 9. September: morgens 16,1 Grad. — Sonnenscheindauer 6,9 Stunden.
Hauptschriftleiter: Dr Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter des Hauptschriltletters: Ernst Blumschein Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D A. VIII. 37: 9090. Druck und Verlag: Brühlsche Unwersitätsdruckeret R Lange. K.-G.. sämtlich in Gießen Monatsbezugs- preis RM 2,05 einschließlich 25 Ps Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Ps mehr Einzelverkaufs- preis 10 Pf und Samstags 15 Pf, mit der
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■ (Beslchlshaarei ^Damenhan u.a..läst.Haarew. linrd.dievonmir angew.,einz.nch Meth. unt. Gar. imm.mit d.Wurz. schmerz!.entfernt Frau B. Gulden, seit 1935 Fr. W. Henkel Svr.'chstd. leben Freitag,Gi<"' en Am Biegelp'ad 32 9-7 Uhr duichg.
Hierdurch nehme ich die Beleidig., die ich gegen die Eheleute LsssD Otto Stimuli L in Steinbach get. habe, mit d. Ausdruck des tiefsten Bedauerns als unwahr zurück.
Steinbach,den 8.Sevtemb.l937 Betör. Gerhard II.
Ehestands - Darlehen
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