o.ji.-’fpoit
Gießener Leichtathleten im Wettbewerb um die Deutsche Vereinsmeisterschast
Bet herrlichem Sportwetter trafen sich zu einem Versuch um die Deutsche Vereinsmeisterschast aus dem Platze des VfB -R die Spielvereinigung 1900 Gießen und der VfB-Reichsbahn Gießen in der B-Älajje Der To Heuchelheim startete in der OKlasse Bei guter Bahn und guten Kämpfen gab es auch gute Resultate So kam es, daß alle drei Vereine ihre Punktzahlen stark erhöhten Der VfB.- Reichsbahn gewann den Kampf vor der Spieloer. einigung 1900 mit 84 Punkten Unterschied Beide Vereine können ihre Punktzahlen noch steigern Der To. Heuchelheim erreichte in der OKlasse auch eine sehr schöne Punktzahl.
Das Gesamtergebnis.
1. VfB.-Reichsbahn 5236,15 Punkte.
2. Spieloereiniaung 1900 5152,49 Punkte.
3. Turnverein Heuchelheim 4137,90 Punkte.
Die Linzelergebnisfe.
2 0 0 M e t e r : 1. Mieritz, 1900, 23L Sek.; 2. Koch, 1900, 24 Set; 3 Zschucke, VfB.-R., 24,1 Sek
800 Meter: 1. Reidel, Heuchelheim, 2:03,4 Min.; 2. Peters, 1900, 2:04,7 Min., 3 Kleemann, 1900, 2:04,8 Min.; 4. Wode, VfB.-R., 2:05,9 Min
3000 Meter: 1. Reidel, Heuchelheim, 9:10,1 Min.; 2. Kleemann, 1900, 9:43,7 Min.; 3. Stürmer. VfB.-R., 9:46 Min.
Wettsprung: 1. Herrmann, VfB.-R., 6,49 Meter; 2. Rinn, Heuchelheim, 6,08 Meter; 3. Zschucke, VfB.-R, 5,92 Meter.
Hochsprung: 1. Herrmann, VfB.-R., 1,71 Meter; 2. Uffz. Huffmann, 2. K. IR. 116, 1900, 1,65 Meter; 3. Braun, 1900 1,60 Meter.
Diskus: 1 Kilo, 1900, 41,36 Meter; 2. Luh. VfB.-R., 39,01 Meter; 2 Dr Jakob DiB-R. 31,55 Meter.
Speer: 1 Herrmann, VfB.-R., 50,25 Meter. 2. Dr Jakob, VfB.-R.. 46,95 Meter; 3. Winden. 1900. 45,11 Meter
4 X 100-Meter-Staffel: 1. 1900 Gießen 45,1 Sek.; 2. VfB.-R Gießen 45,3 Sek.; 3. To Heuchelheim 47,2 Sek.
ZahmGedächlnisstaffellaufin Auhbach
Am Iahndenkrnal in Butzbach traten gestern 16 Mannschaften zu dem zum zwe ten Male ausgetragenen Staffellauf an Um 10 Uhr knallte der erste Startschuß und die ersten Läufer gingen auf die Strecke. In der Klasse der Formationen gab es zwei Dorläufe, aus denen sich die Mannschaften des 81. IR. Butzbach, des Erg.-Batls Butzbach, der Panzerabteilung Gelnhausen und der Hitlerjugend Butzbach für den Endlauf qualifizierten. Im Endlauf siegte dann das Regt. 81 in der erstklassigen Zeit von 4:03,6 Minuten vor den drei anderen Mannschaften, die in der genannten Reihenfolge einliefen.
In der Jugendklasse siegte der To. Pohl- göns. Die A-Klasse und die o-Klasse starteten in einem Lauf, da nur eine Mannschaft zur A-Klasse gemeldet hatte. Hier kam der Tv Lang-Göns, der einzige Vertreter des Sportkreises Gießen, zu einem überlegenen Sieg, aber leider wurde ihm der erste Platz aberkannt. Ein Läufer war beim Stabwechsel mit einem Mann des Tv Niederweisel zusammengestoßen und dieser war dabei zu Fall gekommen. So kam der To. Niederweisel zu einem Sieg vor den A» und ö-Mannschaften des Tv Butzbach. Erwähnenswert ist noch, daß der Tv. Lang-Göns mit 4:23,9 Min die drittbeste Zeit des Tages erzielte.
Vrauchttsch Sieger im Großen preis von Monaco
Zn neuer Rekordzeit. —Drei Mercedes-Benz an der Spitze.
Nach einem hinreißenden Zweikampf mit dem Deutschen Meister Rudolf Carraciola, der in der 80. Runde mit 1:46,5 Mm. und 107,4 km/st einen neuen Rundenrekord in einer Zeit aufstellte, die nicht einmal im Training erreicht wurde, siegte Manfred von Brauchitsch auf Mercedes-Benz in neuer absoluter Rekordzeit von 3:07:23.9 Std und erkämpfte damit im Großen Preis von Monaco zum dritten Male hintereinander für Mercedes- Benz den Sieg Auf der gleichen deutschen Marke hatten Faaioli und Carraciola in den beiden vergangenen Jahren gesiegt. Don Brauchitsch beendete mit 101,815 km/si zum ersten Male dieses schwere Rennen mit einem über 100 km/st liegenden Durchschnitt Zweiter wurde Carraciola auf Mercedes- Benz, Dritter mit zwei Runden Abstand Christian Kautz auf Mercedes-Benz. Vier Mercedes-Benz
waren am Start, alle tarnen ans Ziel, drei auf den ersten Plätzen.
Das Eraebnis:
1. von Brauchitsch (Mercedes-Benz) 3:07:23,9 Std. — 101,815 km/st (neuer Rekord).
2. Rudolf Carraciola (Mercedes-Benz) 3:08:48,2 Stunden.
Zwei Runden zurück: 3 Christian Kautz (Mercedes-Benz).
Drei Runden zurück: 4. Roserneyer (Auto-Union). 5. Zehender (Mercedes-Benz). 6. Fanna (Alfa Romeo).
Fünf Runden zurück: 7 Sommer (Alfa Romeo).
Acht Runden zurück: 8. Ruesch (Alfa Romeo).
Dreizehn Runden zurück: 9. Pmtacuda (Alfa Romeo).
Großer Motorradpreis von Deutschland.
150000 Zuschauer auf dem Sachsenring Hohenstein/Ernstchal.
Ein glutheißer Sonnentag lag über der 8,6 Kilometer langen Rennstrecke des Sachsenrings bei Hohenstein-Ernstthai als die Großen Motorradpreise von Deutschland mit der Fahrt der 350er- Maschinen begannen Die Besetzung der drei Rennen übertraf die des Großen Preises von Europa in Bern bei weitem und so war es kein Wunder, daß über 150 000 Menschen ihre Begeisterung für den Motorsport in unwiderlegbarer Weise bekundeten
kluge (DkD.) in der 250-ccm-Klasse in Front.
Das grüne Licht leuchtet auf- 26 Maschinen der 25 Oer-Klasse eröffnen den Kampf 35 Runden und 301 Kilometer sind zu fahren Mit einer Startrekordrunde von 116 km/st übernimmt der deutsche Meister Ewald Kluge auf der neuen DrehschieberDKW sofort die Spitze Sekunden um Sekunden vergrößert er seinen Vorsprung, nur die Italiener mit ihren Kuzzi, Winkler auf der zweiten DKW. und die englischen Ercelsior von Ginger Wood und Manders können sich in der Kopfgruppe behaupten. Ungefährdet holt er sich seinen Sieg und nimmt damit Revanche an den in Bern siegreichen italienischen Guzzi, die den zweiten und dritten Platz belegen Geschmückt mit dem Siegerkranz, fährt Kluge seine Ehrenrunde umjubelt von den Hunderttau- senden
Jlorton übet 350 ccm nicht zu schlagen.
Die Vorherrschaft der englischen Norton ist in der 350er-Klasse unantastbar Mit seltener Regelmäßigkeit zogen Daniell und White der beste Nachwuchs
der Birminghamer, vor den 29 Gegnern einher. Daniell gewann schließlich in neuer Rekordzeit mit 2:47:52,3 vor White H. Fleischmann belegte auf seiner NSU. den dritten Platz. Bisheriger Rekordhalter war der Engländer Rusk mit 119,1 km/st.
Gall gewann den Ehrenpreis des Führers.
Die Zuschauer, deren Zahl sich inzwischen auf 210 000 erhöht hatte, harrten voller Spannung und als schließlich die 27 Maschinen der Holbliter-Klasse auf die 344 Kilometer lange Reise geschickt wurden, hatte die Stimmung ihren Höhepunkt erreicht Der Engländer Guthrie (Norton) erschien schon nach der 5. Runde in Front und schien einem überlegenen Sieg zuzusteuern, als er in der vorletzten Runde, klar an der Spitze liegend, schwer zu Fall kam. Der Münchener Karl Gall, der sich mit seiner BMW. stets im Fahrwasser von Guthrie gehalten hatte und als einziger nicht überrundet worden war, kam so zu einem Sieg in der neuen Streckenrekordzeit von 2:35:44 mit einem Stundenmittel von 133.4 km'st vor den drei DKW.-Fahrern Mansfeld Bodmer und Herz. Gall holte sich damit den wertvollen Ehrenpreis des Führers Gall fuhr unangefochten mit fast drei Minuten Vorsprung als Erster von Mansfeld übers Zielband und hinter beiden placierten sich Bodmer und Herz vor weiteren fünf deutschen Fahrern. Gall fuhr mit 138,7 km'st zugleich die schnellste Runde des Tages Korpsführer Hühnlein ehrte den tüchtigen Münchener in einer kurzen Ansprache und dankte ihm für seine prächtige Leistung.
Großartiger Abschluß der „18. Är.
GlänzendeZlugleistungenamlehtenTag
Auch dem 14. und letzten Wettbewerbstage der „18. Nationalen Rhön" war ausgezeichnetes Flug- iwetter beschert Der Münchener Kurt Schmidt er- ireichte mit 76 Kilometer Coburg und eine Kette der irhelnischen Piloten Heiderich, Krieger und Hierlich ivon der NSFK-Gruppe X Essen segelte nach Würz- Iburg (77 Kilometer). Das gleiche Ziel hatte Siebert i (Hannover). Güssefeld (Hamburg) kam mit 93 Kilo- imeter nach Bamberg, Zvährend Haase (Berlin) bis iin die Nähe Zwickau mit 152 Kilometer kam Der .Doppelsitzer Helm-Stöckle, König (Ostpreußen), Kuhn )(Danzia) und ein zweiter Doppelsitzer mit van lHusen-Sauerbier (Breslau), der mit seinen schlesi- sschen Flugkameraden Blech und Steinig eine Kette ^gebildet hatte, landeten sämtlich auf dem Flugplatz iHof in Bayern (138 Kilometer) Umbreit (Berlin) iflog Bayreuth (132 Kilometer) an, und der Dresdner Doppelsitzer Bräutigam-Steinert landete in dem Württembergischen Segelflieger Gelände bei Homberg nach 195 Kilometer Auch Schwäbisch-Hall (154 Kilometer) wurde am Samstag wieder von einigen Moten erreicht Der Gießener Dr Janke kam mit Ü04 Kilometer nach Weigenheim Die 195 Kilometer mach Homberg von Bräutigam-Steinert bedeuten Tagesbestleistung
Nach der endgültigen Ausrechnung der Punktwer- itunfl im Zielfernflug Wasserkuppe — Berlin — Wasserkuppe hat der Hamburger Segelflieger Hans Huth den Wettbewerb mit 1337.2 Punkten gewonnen An zweiter Stelle folgt der Düsseldorfer Hans Heidrich mit 1192,2 Punkten.
Karch-Zimmermann Gesamtsieger.
Noch einmal war am Sonntag die Wasserkuppe Vas Ziel von Tausenden von Besuchern. Und noch
einmal versammelte sich die Elite der deutschen Segelflieger am Startplatz zur Erringung von Tagespreisen Mit großem Eifer setzten sich die Piloten in ihren Ein- und Doppelsitzern zur letzten segel- fliegerischen Großleistung ein
Sieger der 18 Nationalen Rhön und damit Gewinner des Ehrenpreises des Reichsministers der Luftfahrt wurden die beiden Münchener Segelflieger Karch-Zimmermann die 1575 Kilometer zurückgelegt, neun Zielflüge durchgeführt und 5954 Punkte errungen hatten Die beiden Wettbewerbsteilnehmer, die mit dem Segelflugzeug Milan" ihre großartige Leistung vollbracht hatten erhielten die Goldene NSFK -Plakette des Korpsführers des NSFK. Den zweiten Platz belegten Bräutigam- Steinert von der NSFK-Gruppe Dresden mit 1437 Kilometer, fünf Zielflügen und 3730,1 Punkten Sie erhielten dafür den Ehrenpreis des Staatssekretärs der Luftfahrt und die Silberne NSFK.- Plakette Der Stuttgarter Segelflieger B e ck von der dortigen NSffK -Kruppe hatte sogar 1739 Kilometer mit neun Zielflügen zurückgelegt. Er erhielt aber nur 3642,3 Punkte und wurde damit auf den dritten Platz gesetzt, da die Doppelsitzer für ihre Leistungen mit höheren Punktzahlen bewertet wurden Beck wurde ausgezeichnet mit dem Ehrenpreis des Korpsführers des NSFK und der Goldenen NSFK-Plakette für den besten Einzelflieger Die weitere Placierung:
4. Haafe. NSFK -Gruppe Berlin. 1496 Kilometer, sieben Zielfluge 3588 Punkte
5 Treuter. NSFK -Gruppe Weimar 1531' Kilometer sieben Zielflüge 3015 Punkte
6. Kracht DDL Aachen 2954 7 Punkte
7. Schmidt NSFK 'Gruppe München, 2949,6 P.
8. Osann, Darmstadt, 2726,2 Punkte.
9 Medicus NSFK -Gruppe Nürnberg 2714 P 10 Blech NSFK Gruppe Breslau 2567,? Punkte
Den Preis für die größte Höhe erhielt der Breslauer Segelflieger Blech mit 4 0 9 0 Me - ter der damit endgüst'g den Prinz Heinrich-Preis der Lüfte gewonnen bat Den Preis für die größte Gesamtziel st reckenlumme wurde dem Stuttgarter Beck für seine Leistung von 14 68 Kilometer zuerkannt Außerdem wurde eine Reihe von weiteren Preisen für Neukonstruktionen und Verbesserungen von Segelflugzeugen vergeben
Generalleutnant C h r i ft i a n \ e n . der Korpsführer des NSFK und zahlreiche Vertreter von Partei, Wehrmacht und Behörden wohnten dem Startbetrieb und im Anschluß daran der feierlichen Preisverteilung bei, die der Korpsführer am Nachmittag vornahm Vorher hatten Flugkapitän Hanna R e i t f ch und einige andere Piloten ihr Können im Segelkunstflug bewiesen.
Oie Snternotionalen Tennismeisterschaften von Deutschland.
VMM:
J ti
Henner Henkel (links) gewann im Herren-Einzel gegen Mc Grath (rechts). — (Schirner-M.)
Zum oiertenmal hintereinander sicherte sich Frau Hilde Sperling bei den Internationalen Tennis- Meisterschaften von Deutschland in Hamburg den Titel im Fraueneinzel. Neben 6er Meisterin hatte sich Frl. Horn- Deutschland ms Endspiel gebracht.
Einen begeisterten Kampf im Männer-Doppel lieferten sich zum Abschluß am Samstagabend die Oesterreicher Baworowski-Metaxa und die Engländer Butler-Wilde. In dem Spiel gab es alles zu sehen, was zu einem vollendeten Doppel gehörte. Der Kamps mußte bei Einbruch der Dunkelheit abgebrochen werden
Die Entscheidungen am Sonntag.
Mit der Begegnung im Gemischten Doppel zwischen dem deutschen Paar Horn-Denker und Sper« ling-Farquharson wurden die Meisterschaftsspiele fortgesetzt. Hier gab es einen schönen deutschen Sieg mit 2:8, 10:8, 6:2
henkel Deutscher Tennlsmeister,
Brennend heiß lag die .Sonne über Hamburg- Rotherbaum. als am Sonntagnachmittag Henner Henkel und Divian Mc Grath bei über 30 Grad Hitze zur Entscheidung im Männereinzel antraten.
Trotz der großen Hitze wurde ein temporeiches Spiel vorgeführt In Der Entscheidung roarf Henkel seine größere Kraft und Härte m die Waagschale Wuchtig und placiert wirkten sein lieber- kopfspiel. seine Vorhand, die angeschnittene Rückhand und seine Schnittbälle vor dem Netz 5:1 lag er in Front, als Mc Grath den zweiten Satzball ins Netz schlug und seinem Gegner mit 1:6. 6:3, 8:6, 3:6, 6:1 einen großen Sieg überlieh.
Vorher hatte Frau Hilde Sperling die zweite Meisterschaft errungen Nach ihrem Triumph im Fraueneinzel siegte sie am Sonntag zusammen mit der Holländerin Couquerque auch im Frauendoppel Mit 6:2 6:1 wurden Gräfin de la Daldene-Frl. Zehden klar geschlagen.
HritzSchellerDeutscherGtraßenmeister
Die diesjährigen Radmeisterschaften endeten mit Ausnahme der Stehermeisterschaft durchweg mit den Siegen der Favoriten. Als Sieger in die Liste der Amateur-Straßenmeister trug sich am Sonntag der Schweinfurter Fritz Scheller ein, der das
Doe miferoerh „Mutter unö Kind" K tritt Dann ein. Denn Öle Kraft der sNMttie jutöelbflhilfe nicht
200 Kilometer lange Meisterschaftsrennen mit Start und Ziel in Düsseldorf dank feiner großen Spurt* fähigkeit in 6:01:45 Stunden gegen Meurer (Köln) und Hackebeil (Chemnitz) gewann. Scheller holte sich den Titel bereits zum dritten Male. 1932 gelang ihm der erste Meisterschaftssieg, und in diesem Jahre ging er als Titelverteidiger an den Start. Don den 90 Teilnehmern erreichten nur ganze zwölf als Spitzengruppe das Ziel. Die übrigen wurden durch Zwischenfälle und Stürze aus dem Rennen geworfen oder gaben erschöpft auf.
Zum fünften Male Siebter.
Meisterschaft der deutschen Berufsflieger.
Die letzte der deutschen Bahnmeisterschaften, die der Berufsflieger, wurde am Samstag auf der berliner Olympiabahn vor 2500 Zuschauern entschieden. Erwartungsgemäß erwies sich der Kölner Albert Richter als der stärkste der 19 Teilnehmer und holte sich nun schon zum fünften Male den Titel eines Meisters von Deutschland Toni Merkens (Köln), unser Olympia-Sieger, war der einzige, der seinem großen Landsmann einigen Widerstand entgegenzusetzen wußte.
Deutscher Sieg im Leichtathletik- Länderkampf Deutschland-Frankreich.
Im Leichtathletik-Länderkampf gegen Frankreich, der vor 15 000 Zuschauern in München durchgeführt wurde, kamen die deutschen Sportler mit 103 : 48 Punkten zu einem ganz überlegenen Sieg.
finnischer Sieg im Wurftaubenschießen.
Bei den Schieß-Weltmeisterschaften in Helsinki fiel am Samstag die Entscheidung um den Weltmeistertitel auf Wurftauben. Finnland hatte sich schon an den Vortagen einen kleinen Dorfpruna vor Deutschland gesichert, der am Samstag auch zum Siege reichte, obwohl die deutschen Schützen großartige Leistungen zeigten. Mit 1150 Punkten holte sich Finnland den Titel vor Deutschland mit 1121 Punkten. Auch in der Einzelwertung war Finnland durch K. Huber mit 294 Tauben erfolgreich, und auch der zweite Platz fiel durch Forselles an das veranstaltende Land. Don den deutschen Teilnehmern war Dr. Garms mit 284 Tauben der beste. Er belegte den siebten Platz.
Die Weltmeisterschaft mit freiem Gewehr bei den Kämpfen der Schützen in Helsinki holte sich Estland sowohl in der Mannschaftswertung, als auch durch Kivistik in der Einzelwertung.
Kefir
Kelim
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der ent’ her- eine bei
in den K. gelangen, sucht Körper durch den dadurch stehenden Hustenstoß diese auszubefördern. Besteht Schlucklähmung wie z. B.
Hier adjchnetdenl
Inhalationen mit Salzwasser, Schwitzen sind die hauptsächlichsten Behandlungsmethoden, doch sollte immer ein Arzt beigezogen werden, was beim chron. Kehlkopfkatarrh unbedingt notwendig ist.
Kehren, das Fegen des Fußbodens, soll immer vom Körper weg vorgenommen werden. Besser als ein Besen ist ein ölgetränkter Mop.
Kehrichteimer, Mülleimer müssen einen gut schließenden Deckel besitzen.
Keilkisien, dreieckiger, gepolsterter Matratzenteil, der dazu dient, die Lage des Kopfes zu erhöhen. Zweckmäßiger ist es, ohne Keilkissen zu schlafen.
Keimfähigkeit der Samen ist von verschiedener Dauer. In Zweifelsfällen Keimprobe _ machen: man bringe 10—50 Körner auf Teller in feuchten Sand, nach Verlauf der Keimzeit ist festzustellen, wieviel Samen noch lebensfähig ist. Bei weniger als 25 % neuen Samen dazukaufen. Keimprobe, f. Keimfähigkeit.
Keimung kann nur erfolgen bet genügender Wärme (deshalb Saatzeiten beachten), Feuchtigkeit (deshalb Aussaat festdrücken und wenn nötig gießen). Luft (deshalb Samen nicht zu tief ie» gen und Boden vorher lockern) und Dunkelheit (deshalb nicht zu tiefe Bedeckung des Samens durch Erdreich: doppelte Höhe der Samendicke).
Kelim, Kilim, gobelinartige, orientalische Teppiche.
Der offene Kehrichteimer
lockt Fliegen und andere Insekten in die Küche. Am besten ist es, einen Kehrichteimer zu verwenden, der nie ofsensteht. Durch einen Fußhebel wird er geöffnet und schließt sich wieder selbsttätig. Lassen Sie sich diesen praktischen Kehrrichteimer zeigen bei
J. B. Hauser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.
haben großen Nährwert Kaviar wird auf Eis serviert mit Toast, Butter und Zitronenscheiben.
Kefir, Kumys, ursprünglich gegorene Stutenmilch, bei uns mit Kefirferment anaesetzte Milch, die sich in ein alkoholisches, kohle- säureyaltiges, leicht verdauliches Getränk verwandelt Kefirtabletten zur Selbstherstellung von Kefir sind käuflich.
Kehlkopf, die erweiterte Öffnung zu Anfang der Luftröhre; enthält die Stimmbänder. Ein Deckel, der Kehldeckel, verschließt den Kehlkopf, wenn beim Schluk- ken Nahrung in den Schlund kommt. Wenn kl. Fremdkörper
tiefer Bewußtlosigkeit, bann entsteht dieser Husten nicht, Fremdkörper oder Mundinhalt kann in die Lunge gelangen und dort zu einer Lungenentzündung führen, der Schluckpneumonie
Kehlkopfkatarrh, eine katarrhalische Entzündung des Kehlkopfes. Anzeichen: Heiserkeit, rauher, bellender Husten, mitunter auch Fieber. Bei längerem Bestehen kann ein Kehlkopfkatarrh auch chron. werden, obgleich in der Regel Der chron. Kehlkopfkatarrh sich selbständig, schleichend entwickelt, namentlich bei starken Rauchern und Personen, die sich viel in staubiger Luft aufhalten muffen. Sprechverbot, meiden von Alkohol und Rauch, kalte Umschläge um den Hals,


