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gen gestaltet und für seine Selbstbehauptung er« zogen. ,

Der Verlauf des Abends brachte nach der bel- fällig aufgenommenen Ansprache eine Reihe von unterhaltsamen Darbietungen. Die Pimpfe zeigten zunächst sportliche Hebungen, mutiges Bodentur­nen und dann einen Boxkampf, der einen recht dramatischen Verlauf nahm, wenngleich er auch nicht mit einem k. o. endete. Nach einigen lustigen Stanzeln, deren Kehrreim von jedermann mitge­sungen wurde, gelangte eine Spitzbubenkomödie (Des Kaisers neue Kleider") zur Aufführung, die von den Jungen mit einfachen Mitteln dargestellt wurde und einen lustigen Ablauf nahm. In den Dausen unterhielt derOberhosmarschall" mit aller­lei Scherzen, die ihm viel Beifall einbrachten. Mit dem Ausbringen der Fahnen und Wimpel und dem Ausmarsch des Fähnleins unter Trommelklang und Gesang sand der unterhaltsame Abend seinen Ab­schluß.

Gießener wochenmarktpreiie

* Gießen, 9. März. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: D. f. Molkereibutter, kg 1,57 Mk., f. Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 14, Klasses 13, Klasse B 12, Klasse C UK, Klasse D 10K, un- gezeichnete 10, Wirsing, % kg 12 bis 15, Weißkraut 7 bis 10, Rotkraut 10 bis 12, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 28 bis 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat, 50 g 10 bis 12, H kg 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 75, Zwiebeln 10 bis 14, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 35, Kartoffeln, Vi kg 5 Pf., 5 kg 44 Pf., 50 kg 3,50 bis 3,70 Mk., Aepfel, % kg 15 bis 45 Pf., Birnen 15 bis 25, Zwetfchen- honig 50, Blumenkohl, das Stück 30 bis 45, Salat 20 bis 25, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 8, Rettich 5 bis 15, Sellerie 10 bis 30 Pf.

*

** Justizpersonalien. Unter Berufung in das Beamtenverhältnis wurden die seitherigen außerplanmäßigen Kanzlisten bei dem Amtsgericht Gießen Willi Goffelmeyer, Karl Fett, Otto Mattern, Heinrich Gerhard, Karl Sehrt, Ernst F e l s i n g zu planmäßigen Kanzlisten im Reichsdienst bei dem Amtsgericht Gießen mit Wir­kung vom 1. März 1937 angestellt.

** Silberne Hochzeit. Postschaffner a. D. Jakob Schmitt, Walltorstraße 49 wohnhaft, und Ehefrau Elisabeth, geborene Sauer, feiern am morgigen Mittwoch, 10. März, das Fest der silber­nen Hochzeit. Ferner können der Weißbinder­meister Karl Herzberger und Frau, geb. Krei­ling, Weserstraße 12, am heutigen Dienstag das Fest der silbernen Hochzeit begehen.

** Die Sprechstunden des Kreisfchul - amts Gießen fallen vom 10. bis 17. März aus. In dringenden Fällen ist der Kreisschulrat am Donnerstag, 11. März, von 9 bis 11 Uhr, auf dem Kreisschulamt, und am 20. März, von 11 bis 12 Uhr, auf dem Stadtschulamt zu sprechen.

** Spülung der Kanalisation. Das Städtische Hoch- und Tiefbauamt gibt im heutigen Anzeigenteil bekannt, daß in der Zeit vom 10. bis 31. März sämtliche Straßenkanäle gespült werden. Während dieser Zeit sind die Rückstauoerschlüsse an den Grundstücksentwässerungen verschlossen zu hal­ten. Auf die Bekanntmachung fei hingewiesen.

LpÜ. Warnung vor unüberlegter Aus­wanderung. Die Erfahrungen, die vielfach von deutschen Auswanderern in den letzten Jahren im Auslande gemacht wurden, lassen es angezeigt er- icheinen, vor der unüberlegten Auswanderung dringend zu warnen. Wer dennoch zur Auswande­rung entschlossen ist, tut gut, sich rechtzeitig an die Refchsstelle für das Auswanderungswesen", Ber­lin, oder eine ihrer Zweigstellen zu wenden, die auf schriftliche oder mündliche Anfrage unentgeltliche Auskunft über die Verhältnisse in fremden Ländern erteilt.

Gondsrgrnchi in Gießen.

Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit wurde gestern gemäß dem Antrag der Staatsanwaltschaft gegen den wiederholt vorbestraften Georg B u b e ck, 36 Jahre alt, aus Hedelfingen, der sich seit dem 14. No­vember 1936 in Untersuchungshaft befindet, auf eine Gefängnis st rafe von zwei Jahren er­kannt. Der Angeklagte hatte in niederträchtigster und gemeinster Art führende Persönlichkeiten des Deut­schen Reiches beleidigt.

Der Angeklagte Jos. Wend. Reuter, 26 Jahre alt, aus Hornau, der sich seit 28. August 1936 in

Untersuchungshaft befindet, weder lesen noch schrei­ben kann, aber ein bitterböses Mundwerk hat, wurde zu sechs Monaten Gefängnis, unter An­rechnung von vier Monaten Untersuchungshaft, ver­urteilt. Er hatte unberechtigt ein Braunhemd getra­gen und schwere Beleidigungen gegenüber der Reichsregierung ausgestoßen. Durch die gegen ihn verhängte Strafe hat der Angeklagte die Zahl seiner Vorstrafen um eine weitere erhöht.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach­mittag geschlossen.

Wirtschaft.

Rhein-Mainische Börse.

Ueberwiegend freundlich.

Frankfurt a. M., 8. März. Die Börse hatte auch zum Wochenanfang eine freundliche Tendenz, doch vollzogen sich die Kursbewegungen bei weiter­hin nur kleinen Umsätzen. Am Aktienmarkt eröffneten die Märkte vorwiegend mit 0,25 bis 0,50 v. H. höheren Kursen, einzelne Spezialwerte erfuhren stärkere Steigerungen. Nachfrage fanden Reichsbankanteile mit 203 bis 204 (202), Kunstseide Bemberg mit 114,50 (112,25), Akkumulatoren mit 211,50 (209,50), Rheinstahl bei regeren Umsätzen mit 161,75 (159,75), ferner kamen Bank für Brau­industrie mit 133,50 (132) und Zellstoff Waldhof mit 159,65 (158,50) zur Notiz. Am Montanmarkt bröckelten die Kurse 0,25 bis 0,50 ab, Verein. Stahl später etwas erholt auf 121,75 nach 121,25 (121,90). Für Elektropapiere überwogen Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. H., nur Siemens fetzten 1 v. H. schwä­cher mit 197,25 ein. Am Chemiemarkt lagen IG. Farben und Deutsche Erdöl unverändert, Scheide­anstalt 0,50 v. H. niedriger, Th. Goldschmidt 0,50 höher. Maschinen- und Motorenwerte zogen leicht an, Junghans 0,50 v. H. niedriger, stärker ermäßigt Deutscher Eisenhandel mit 152 (153,75). Sonst im einzelnen: Holzmann 146 (145), Gement Heidelberg 162 (161,75), AG. für Verkehr 129,75 (130), Rhein- metall-Borstg unv. 153.

Auch am Rentenmarkt hatte das Geschäft bei kaum veränderten Kursen nur kleinen Umfang. Altbesitz 120,65 (120,65), Kommunal-Umschuldung 91,60 (91,55), Städte-Altbesitz unv. 123

Im Verlaufe bewegte sich das Geschäft am Ak­tie n m a r k t weiter in engen Grenzen, die Grund­tendenz blieb jedoch fest. Zweitnotierungen kamen nur wenig zustande, etwas höher lagen AEG. mit 39,75 bis 40 nach 39,25, Schuckert mit 166,50 nach 165,75, Bemberg mit 115 nach 114,50 und IG. Farben mit 170 nach 169. Von später zur Notiz ge­kommenen Papieren gewannen Deutsch-Atlanten 2 v. H. auf 125,50, Eßlinger Maschinen nach Pause 1,50 v. H. auf 110, dagegen gingen Bekula um 1 v. H. auf 165 zurück.

Der Rentenmarkt blieb sehr ruhig, etwas Interesse erhielt sich für Kommunal-Umschuldung bei 91,60 bis 91,65. Pfandbriefe lagen unverändert, Liquidationswerte vereinzelt etwas höher, von Kommunal-Obligationen Pfälz. Hyp. 96,75 (96). Für Stadtanleihen bestand zumeist Nachfrage, die Kurse zogen vielfach etwas an.

Der Freiverkehr lag still. Adlerwerke 108,50 bis 110,50, Neue Wayß & Freytag 146,50 bis 148,50, VDM. 166 bis 168, Ufa-Film unv. 75,40. Tagesgeld zu unv. 2,50 v. H. leicht.

Abendbörse freundlich.

Abgesehen von etwas größeren Umsätzen in der AEG.-Aktie zu 40,75 (40,25) hatte die Abendbörse ziemlich kleines Geschäft, jedoch blieb die feste Ten­denz, die bereits dem Mittagsschlußverkehr das Ge­präge gab, bestehen. Die zur Notiz gekommenen Papiere lagen gegen den Berliner Schluß überwie­gend gut behauptet. Von Kolonialwerten zogen Otaoi Minen weiter an auf 34 (33,50). Der Ren­

tenmarkt lag sehr still, Kommunal-Umschuldung nannte man unv. 91,60, weiter fest waren 5pro- zentige Eisenbahn-Rentenbank-Obl. mit 84 (83,50). Im Freiverkehr wurden DDM. zu 169 gesucht. Etwas Interesse erhielt sich ferner für zertis. Dol­lar-Bonds bei unveränderten Kursen.

U. a. notierten: 5 v. H. Eisenbahn-Rentenbank 84, 6 v. H. IG Farben 134,65, Reichsbank-Vor­zugsaktien 124,75, Bank für Brauindustrie 136, Commerzbank 115,75, Buderus 119,75, Harpener 153,50, Hoesch 119, Mannesmann 120,25, Rheinstahl 161,25, Vereinigte Stahlwerke 121,50, Otavi-Minen 34, AEG. 40,75, BMW. 141,75, Bemberg 114,50, Conti Gummi 189,75, Deutsche Erdöl 149, Scheide­anstalt 263, Licht & Kraft 149,65, IG. Farben 169,75, Gessürel 147, Holzmann 146, Muag 144,50, Metallgesellschaft 154,50, Moenus 108,25, Schuckert 167, Süddeutsche Zucker 201, AG. für Verkehr 130,25, Allianz-Verein 247,50.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 8. März. Die Großmühlen erhielten Zuweisungen in Brotgetreide. In Roggen werden aus der Umtauschaktion noch größere Men­gen erwartet. In Gerste und Hafer fanden keine Umsätze statt. Weizenmehl ist gefragt, das Angebot ist entsprechend der Mahlautversorgung der Mühlen eingeschränkt. Roggenmehl wird wieder mehr umge­setzt. Maismehl fand großes Interesse, die Lieferun­gen werden für die nächste Zeit erwartet. Futter­mittel werden flott aufgenommen. Auch Zuteilungs­ware wurde sehr begehrt. Rauhfutter findet sehr guten Absatz, das Angebot dürfte größer sein. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in RM.: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, 20 220; Roggen R 12 174, R 15 177, R 18

181, R19 183, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futter­hafer. Weizenmehl Type 812 W 13 29,25, W 16 29,35, W 19 29,35, W 20 29,70; Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60; Weizenkleie W13 10,75, W 16 10,90, W19 11,10, SB 20 11,20; Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot, Palmkuchen, Erd­nußkuchen. Treber 14,00 Höchstpreis ab Erzeuger­station, Trockenschnitzel, Heu, lose 5 bis 5,50, Heu, drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Rog­genstroh, drahtgepreßt oder gebündelt 2,40. Ten­denz: ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 8. März. Auftrieb: Rinder 869 (gegen 1034 am letzten Montagsmarkt), dar­unter 191 (186) Ochsen, 121 (125) Bullen, 442 (560) Kühe, 115 (163) Färsen. Kälber 510 (485), Hämmel und Schafe 71 (52), Schweine 4766 (4272). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (am 1. März 42 bis 45), b) 38 bis 41 (38 bis 41), c) 36 (34 bis 36). Bullen a) 40 bis 43 (42 bis 43), b) 39 (36 bis 39), c) 34 (34). Kühe a) 41 bis 43 (40 bis 43), b) 35 bis 39 (35 bis 39), c) 28 bis 33 (26 bis 33), d) 22 bis 25 (19 bis 25). Färsen a) 44 (44),

b) 38 bis 40 (40), c) 35 (35). Kälber a) 57 bis 65 (57 bis 65), b) 45 bis 55 (41 bis 55), c) 40 (38 bis 40), d) 30 bis 40 (25 bis 37). Hammel b2) 52 (45 bis 48), c) 48 bis 50 (40 bis 43). Schafe a) 40 bis 46 (37 bis 40). Schweine a) 52,50 (52,50), bl) 52,50 (52,50), b2) 52,50 (52,50), c) 51,50 (51,50). d) 48,50 (48,50), Sauen gl) 51.50 big 52,50 (82,50), g2) 48 bis 50,50 (50,50). Marktverkauf: Großvieh und Schweine wurden zugeteilt. KälbeL rege, Hämmel und Schafe sehr lebhaft.

Schweinemarkt in Hungen.

* Hungen, 8. März. Der heutige Schweine- m ar ft mar mit 382 Ferkeln beschickt. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Ferkel 15 bis 17 Mark» 7 Wochen alte 18 bis 20 Mark, 8 Wochen alte 211 bis 24 Mark, 9 Wochen alte 25 bis 26 Mark, IQ bis 13 Wochen alte 27 bis 30 Mark. Das Handels, geschäft verlief mittelmäßig, es verblieb geringe® Ueberftanb.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 134: Neue Bestimmungen im Ver? kehr mit Polen (Danzig). 135: Umrechnungs­kurse in den Güter- und Tierverkehren mit bent Auslande. 136: Luftpostsendungen nach China, Hongkong, Macao und den Philippinen. 137$ Die wirtschaftliche Erschließung Abessiniens. 138$ Verordnung über die vorläufige Anwendung eines deutsch-polnischen Vertrages zum Wirtschaftsvertrag und eines Derrechnungsabkommens. 139: An­meldung von Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Ausland bis zum 15. März dieses Jahres. 140: Beschränkung des Handels mit ausländischen Arbitragewertpapieren. 141: Erhöhung der Höchstbeträge für Reiseschecks in Italien. 142t Neue Devisenbestimmungen für den Reiseverkehr nach Lettland. 143: UmsatzsteuerumrechnungssätzL für Februar 1937. 144: Aenderung des Einfuhr­zolles für Hutstumpen in Jugoslawien. .145$ Zweite Gebührenordnung der UeberwachungsstellS' für industrielle Fettverforgung. 146: Dritte Ge­bührenordnung der Reichsstelle für Milcherzeugnisse, Oele und Fette als Ueberwachungsstelle. 147: Anordnung Nr. 13 der Ueberwachungsstelle für Tabak, Bremen (Ergänzungsanordnung zu An­ordnung Nr. 12, Verarbeitungsregelung für Rauch­tabak). 148: Eigenmächtige Verrechnungen im Auslandsverkehr auf Grund von Gewichts- und Qualitätsdifferenzen bei der Einfuhr.

Rundfunkprogramm

Mittwoch, 10. März.

6 Uhr: Die Welt gehört den Führenden. Morgen­spruch. Gymnastik. 6.30: Frühkozert. In der Pause: 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Werkskonzert. 10: Schulfunk. 11.15: Hausfrau, hör zu! 11.40: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 11.50: Landfunk. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. Offene Stellen. 13.15: Mittagskon­zert. 14: Nachrichten. 14.10: Beliebte Kapellen und Solisten. Georges Boulanger Marcel Palotti (Kino-Orgel). 15: Volk und Wirtschaft. Soziale Um­schau. Zeitangabe, Wirtschaftsmeldungen. 15.15: I. Dichterstimmen aus Kurhessen (VI). II. Die Hei­mat. III. Das Fachbuch hilft arbeiten. Ein Vortrag. 16: Unterhaltungskonzert. 17: Kammermusik. 17.30: Sport, zeitgemäß belauscht. 18: Unser singendes, klingendes Frankfurt. 19.45: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der jungen Nation. Jahrgang 1914. Erlebnisse mit unseren Kameraden bei der Wehrmacht. 20.45: Gro­ßes WHW.-Konzert der Wehrmacht. Veranstaltet von der Gauleitung Kurhessen mit dem General­kommando des IX. A.-K. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. Sportbericht Grenzecho. 22.30: Das Mainschiff. Lieder aus dem südwestdeutschen Dichterjahrbuch. Vertont von Rudolf Racky. 23: Unterhaltungs- und Tanzmusik. 24 bis 2: Nacht­musik.

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werden sehr zahm, es empfiehlt sich jedoch nicht, sie im Zimmer zu halten.

Star, grauer, siehe Grauer Star. Stärke aus Kartoffeln, Reis, Mais, Weizen usw. gewonnenes Kohlenhydrat, das als Nah­rungsmittel und Klebemittel, Stärkekleister für Tapeten und Steifen von Wäschestücken ver­wendet wird. Kartoffelstärke, Kartoffelmehl bindet Tunken und wird zum Backen von Sand­kuchen gebraucht. Reisstärke wird zum Stärken von Wäsche bevor­zugt.

Stärken der Wäsche, das Steifen mit Glanz- oder Reisstärke für Herrenoberhemden und -Kragen Zum Stärken von anderer Wä­sche ist sehr zweckmäßig, Stärke von Kartoffelmehl zu machen. Man rührt das Mehl kalt an und gießt so viel kochendes Waffer unter ständigem Rühren hinzu bis die Stärke glasig aussieht Man setzt diese Stärke dem letz­ten Spülwasser der Stärke zu.

Starrkrampf, Wundstarrkrampf, Tetanus, ist eine akute Infek­tionskrankheit, hervorgerufen durch den Tetanusbazillus, der sich vor allem in Gartenerde be­findet. Daher Vorsicht bei allen Verletzungen, die durch Erde ver­unreinigt sind. Der Starrkrampf besteht in einem Krampf, der zu­nächst die Kiefermuskeln, dann auch die Rücken- und Bauchmus­keln befällt. Wundstarrkrampf ist unbedingt lebensgefährlich' Bei den ersten Anzeichen schleu­nigst ärztliche Hilfe holen? Weit vernünftiger allerdings ist es,

Staub

dem Ausbruch des W. vorzubeu- aen dadurch, daß man sich vom Arzt Gegengift, das Tetanus­schutzserum, einspritzen läßt, wenn irgend Verdacht besteht, daß die Wunde mit Tetanusba­zillen verunreinigt ist

Start, bei sportlichen Wettkämp­fen der gleichzeitige Ablauf oder Abflug der Teilnehmer.

Station, lat., entbehr!. Fremd­wort für Bahnhof, Haltestelle, Haltepunkt, Standpunkt, Wache, Einkehr, Wohnung (freie Kost und Wohnung).

Stativ, lat., Bedeutung: Gestell, beim Photoapparat, weitere deutsche Worte: Ständer, Halter, Dreistand.

Statue, franz., Bedeutung = Standbild. Bildwerk. Statuen aus Bronze reinigt man mit Spiritus (Patina, Edelrost darf jedoch nicht entfernt werden), sol­che aus Marmor mit Seifen- waffer. Gipsbüsten behandelt man mit Stärkekleister, den man dick aufträgt und am folgenden Tag abbiirstet

Staub, kleinste Sand-, Ruß-, Pflanzenteilchen usw., die na­mentlich in der Stadt aufgewir­belt werden und sich als graue Schicht Überall niederschlagen. Man entfernt ihn am besten mit einem Öltuch, an dem er haften bleibt. Es ist unzweckmäßig, mit einem Staubwedel zu wischen, da er sich anderswo wieder setzt. Von Zimmerdecken und Wänden entfernt man ihn mit einem Tuch, das man über einen sau­beren Besen bindet. Verstaubte Zimmerpflanzen werden mit ei»

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