Einzelbild herunterladen

brechen sieht sich jetzt sogar die Vaterländische Aront, die bisher in der Iudenfrage äußerste Zurückhal­tung beobachtet hat, zur Stellungnahme gezwungen. Ein Mitteilungsblatt der Vorarlberger Landeslei­tung der Vaterländischen Front nimmt unter der UeberschriftOstjuden als Schädlinge unserer Wirt­schaft" scharf gegen die Derjudung des Wirtschafts­lebens und gegen die wachsende Schädlingstätigkeit der Juden Stellung. Mit allem Nachdruck wird die Befreiung des deutschen Volkes in Oesterreich von diesen Betrügern, Devisenschiebern und Bankrot­teuren durch eine Prüfung der von der sozial­demokratischen Wiener Gemeindeverwaltung seiner­zeit gewährten Heimatrechte gefordert.

Italienischer Dampfer gestrandet.

Vor einigen Tagen stießen Fischer aus Stolp- münde auf der Stolpebank auf das Wrack eines Dampfers. Bergungsoersuche waren wegen der stürmischen See ergebnislos. Nachdem jetzt die See ruhiger geworden ist, kam ein Ruderboot des Stolp- münder Lotsenamtes dicht an das Wrack heran und stellte fest, daß es sich um den italienischen

8000-Tonnen-DampferSan Matteo IV" handelt, der vor einigen Tagen mit seiner 40 Mann starken Besatzung vor der südschwedischen Insel Den g e - strandet, nach roenigen Stunden aber wieder flottgeworden war. DieSan Matteo IV" hat also einen langen Seeweg zurückgelegt, bis sie vor Stolpmünde auf Grund geriet. Ein zerschlagenes Rettungsboot mit dem Namen des Schiffes ist in Schweden angetrieben. Teile des Wracks sind auch in Bornholm an Land gespült worden, lieber das Schicksal der Besatzung ist noch nichts bekannt.

Drei französische Bauern vom Starkstrom getötet.

In der Ortschaft Passy bei Grenoble waren Bau­ern damit beschäftigt, das Kabel einer kleinen Korb- seilbohn straff zu ziehen, mit der zwischen den Al­men und dem Tal Milcherzeugnisse und Lebens­mittel für die Hirten ausgetauscht werden. Dabei kam das Haltekabel mit einer Hochspannungs­leitung in Berührung. Sieben Bauern wurden von dem Starkstrom getroffen. Drei von ihnen wa­ren sofort tot; bei den übrigen hatten Wiederbele­bungsversuche Erfolg.

Deutsche Hunderassen.

Der beliebteste deutsche Hund: der Schäferhund. Raffe und Charakter. Hundemoden, gestern, heute und morgen.

Von Paul Eipper.

Im Jahre 1925 lebten ungefähr vier Millionen Hunde in Deutschland; die Statistik vom 5. De­zember 1934 ergab nur noch etwa zweiein­halb Millionen. Dieser Rückgang beruht eines­teils auf der kostspieligen Ernährung und auf den hohen Steuern für Hunde; zum andern Teil aber sind die Zahlen für 1925 auch gegenüber der Vor­zeit unverhältnismäßig hoch: die damals herrschende Unsicherheit bewog manchen Menschen zur Anschaf­fung eines Wachhundes, um dessen Wohl man sich

Auf der Deutschen Rassehunde-Ausstellung anläßlich derGrünen Woche in Berlin 1937" wurde eine neue Hunderasse zum erstenmal gezeigt, der Hovavart, von der unser Bild ein besonders schönes Exemplar zeigt. (Scherl-Bilderdienst-M.)

nicht sonderlich bekümmert hat. Das umfassende Tierschutzgesetz von 1933 vermindert glück­licherweise solchenur zweckvolle Hundehaltung", überprüft zum Beispiel sehr genau das Los der Hunde in den Laubenkolonien. Das ist dem Tier­freund äußerst erwünscht; er weiß, daß gerade das HaustierHund" außer Nahrung und Unterkunft auch Gefühlswerte braucht und liebevollen Zuspruch.

Es gibt in Deutschland gegen 15 0 verschie­dene Hunderassen; eine kürzlich in München durchgeführte Sonderzählung zeigt uns das zahlen­mäßige Verhältnis der einzelnen Formen, gibt uns

zugleich einen interessanten Einblick in ihre Beliebt­heit. Demnach steht an vorderster Stelle der deut­sche Schäferhund (22 v. H.); dann folgen mit je 15 v. H. die Foxe, P i n t s ch e r und Dackel. Dem Schnauzer fallen nur acht Hundertteile zu, den Spitzen und den Boxern kaum je 3 v. H.; auf 16 000 Hunde insgesamt kommen nur 190 Doggen, 131 Pudel und 19 Möpse.

Natürlich ist diese Statistik nicht von allgemeiner Gültigkeit; sie wird auch aeographisch und lokal beeinflußt sein; aber sie schafft doch einen Anhalts­punkt, zeigt vor allem den Einfluß der Mode auch bei der Hundehaltung. Welch andern Platz würden vor 20 Jahren die Pudel eingenommen haben, die Spitze und die Möpse!

Durchaus verständlich, daß der Schäferhund bei uns die größte Verbreitung fand: zu der Schönheit der äußeren Erscheinung kommt die besondere Leichtigkeit der Heranbildung für jeden Zweck, kommen Klugheit, Mut, Draufgängertum und ein hervorragender Spürsinn. Neuerdings klagen manche Hundefreunde wegen einer gewissen Ueberzüchtung dieser Rasse; auch muß immer wieder betont wer­den, daß der Schäferhund nicht für das Stilliegen in einer Stadtwohnung geschaffen ist, sondern zu seiner Gesundheit viel Bewegung braucht.

Das Letztere gilt auch für den Terrier; doch er verschafft sich sein Recht überall, im Zimmer, auf dem Flur, im Hof und auf der Straße. Er ist ja ein Quecksilber-Temperament, stets vergnügt, zu Streichen und Tollheiten aufgelegt, äußerst an­schmiegsam an den Menschen.

Wer vom Dackel restlose Beglückung empfangen möchte, muß friedfertig sein und ruhevoll ausge- alichen; bekanntlich haben die alatten und die rauh- haarigen Krummbeine stets ihre eigene Meinung, fetzen immer den Willen durch und folgen nie. Wenn man ihnen das ständige Kläffen nicht erst anaewöhnt, sind sie dennoch angenehme Hausge­nossen, Komiker dazu. Aber der volle Wert eines Teckels zeigt sich erst in der Kameradschaft mit einem echten, guten Weidmann.

Neben der deutschen Dogge ist mir der S ch n a u- zer am allerliebsten, der ganz gewöhnlicheSalz- und-Pfeffer-Schnauzer". Zu meiner Kinderzeit war diese Hunderasse im Schwabenland überall ver­breitet; ich hatte vielerlei komische und auch rüh­rende Erlebnisse mit Schnauzern; sie sind treu, un­erschrocken und sehr robust.

Den Boxer halten viele Menschen für bösartig, dabei ist er ein harmloser, gutmütiger Geselle. Unter seinem grimmigen Aeußern steckt ein liebe- bedürftiges Herz. Der Boxer braucht nicht allzuviel Bewegung, eignet sich daher auch für den Stadt­haushalt, ist recht gelehrig. Seine Anhänglichkeit verdient höchstes Lob.

Mir tut es leid, daß die Spitze und die Pudel heutzutage stark in den Hintergrund gedrängt wor­den find. Gewiß erfordert ihr Haarkleid eine be­sonders sorgfältige Pflege; aber ihr lebhaftes, kluges Wesen verschafft uns Menschen mancherlei Freuden, und es kommt gerade bei diesen beiden

Rassen hinzu, daß sie im Futter wenig anspruchs­voll sind.

So wie die Mode eine Hundeform zurücktreten läßt wo sieht man heutzutage noch Collies?, so verschafft sie anderen Rassen wiederum erhöhte Geltung. Deshalb möge am Schluß dieser nur an- beutenöen, kurzen Betrachtung nach die Brake erwähnt sein, der altdeutsche Jagd- und Schweiß­hund, der als Gegengewicht zu den vielen Zier- hunden sich in der Gunst der deutschen Tierfreunde erneut durchzusetzen beginnt. Die Brake verdient dies vollauf; bei rechter Führung ist sie ein ruhiger Hausgenosse und ein guter Kamerad.

OberhesseN.

Landkreis Gießen.

00 Klein-Linden, 8. Febr. Am Sonntag hielt der MännergesangvereinHarmo- n i e" in seinem VereinslokalZur Burg" seine diesjährige Generalversammlung ab. Aus dem Jah­resbericht, den der erste Vorsitzende, Kaufmann Fritz Jung VIII., erstattete, war zu entnehmen, daß das abgelaufene Geschäftsjahr für dieHar­monie" ein Jahr des Aufstieges und Erfolges war. Namentlich auf gesanglichem Gebiet ist dank der unermüdlichen Arbeit des Chormeisters Lehrer S p o r y (Groß-Rechtenbach), eine gute Aufwärts­entwicklung feftzustellen. Den Rechnungsbericht er­stattete der Rechner Ludwig Langsdorf; die Rechnung schließt mit einem ansehnlichen Über­schuß ab und fand die Genehmigung der Versamm­lung. Der Vorsitzende sprach dem Rechner für seine mustergültige Kassenführung den Dank des Vereins aus. Die Versammlung nahm hierauf die Wahl des ersten Vereinsvorsitzenden vor. Kaufmann Fritz Jung VIII. wurde einstimmig wiedergewählt, der übrige Vorstand bleibt in der seitherigen Form be­stehen. Ferner wurde beschlossen, das in diesem Jahr stattfindende 50jährige Vereinsjubiläum in Gestalt eines Sängerfeftes, allerdings in engerem Rahmen zu feiern. Als Festpräfident wurde Sangesbruder Fritz Diehl, der zweite Dereinsvorsitzende, be­stimmt. Im Anschluß hieran überreichte der Der- einsvorsitzende im Auftrage des Sängerkreises Gie­ßen dem Mitglied Heinrich Weber II. für feine 25jährige treue aktive Sängertätigkeit die silberne Sängernadel. Am 14. März wird sich der Gesang­vereinHarmonie", wie die anderen Gesangvereine, in den Dienst des Winterhilfswerkes stellen und auf dem Kirchenplatz einige Lieder vortragen. Orts­gruppenleiter Dr. Croßmann forderte die Sän­ger zu starkem Einsatz für Volk und Führer auf. Die Versammlung wurde dann in üblicher Weise geschlossen.

u. Klein-Linden, 8. Febr. In der verflosse­nen Woche führte die christliche Gemein­schaft Klein-Linden, die Gemeinschaft innerhalb der Landeskirche, in unserer Gemeinde allabendlich Dolksmissionsvorträge durch. Prediger Meng (Gießen) als Vortragender wußte die Herzen warm zu machen für die Botschaft Gottes, so daß der Besuch der Abende, namentlich auch aus den umliegenden Dörfern, sehr gut war. Die Vorträge wurden von Gesangsvorträgen des gemischten Chors von Allendorf a. d. Lahn, geleitet von Herrn Volk, ferner des gemischten Chors und des Frauenchors der Gemeinschaft von Gießen, beide unter Leitung von Herrn Meng, umrahmt. Zur Unterstützung wurde der Kleinkinderschule der Betrag von 21 Mark aus Kollekten übergeben.

5 Beuern, 8. Febr. Der hiesige Kirchen- ch o r hielt gestern einen Familienabend ab. Pfarrer Dietz begrüßte die Mitglieder und die auswär­tigen Gäste. Anschließend sprach der Geistliche über das Wesen der Kirchenmusik, über Johann Seba­stian Bach, sein Leben und sein Wirken. Gemein­sam gesungene geistliche Lieder wie auch Volkslieder wechselten miteinander ab. Auch gelangten einige 1 Gedichte in oberhessischer Mundart zum Vortrag. Musikalische Darbietungen für Harmonium und Geige verschonten den Abend außerdem. Pfarrer Dietz dankte zum Schluß allen, die durch ihre Mit­wirkung zur Ausgestaltung der Feier beigetragen hatten.

< Saasen, 8. Febr. Der hiesige Fußball­klub 1 9 3 6 veranstaltete gestern sein Winterfest. Nach dem Einmarsch der Mannschaften hielt der Vereinsführer Pfeiffer eine kurze Ansprache, in der er hervorhob, daß sich auch in unserem Dorfe mehr und mehr ein sportliches Leben entwickle. Im Verlauf des Abends gelangten drei Theater­stücke zur Aufführung, die starken Beifall fanden. Die Pausen wurden durch humoristische Darbietun­gen und gute Musik ausgefüllt. Die Veranstaltung

war gut besucht und gestaltete sich für den Verein zu einem schonen Erfolg.

> Saasen, 6. Febr. Heute fand in den Ge- meindewaldungen die erste diesjährige Holzoer. st e i g e r u n g statt, zu der sich auch einige aus- roärtige Kaufliebhaber eingefunden hatten. Es wurden durchweg gute Preise erzielt. Durch die Schneeschmelze und den starken Regen der letzten Tage war die Kreis st raße Saase nBolln- bad) durch die über die Ufer getretene Wieseck überschwemmt. Für Fußgänger war die Strecke unpassierbar. Da die Ueberschwemmungen öfters eintreten, wäre die Beseitigung des Uebel- ftanbes sehr zu begrüßen. Dor einiger Zeit wurde von der Gemeindeverwaltung bekanntge­geben, daß bis zum 20. Februar alle Obstbaum- besitzer ihre Bäume auszuputzen haben. Viele Baumbesitzer sind diesem Ruf bereits gefolgt. Den Säumigen wird die Arbeit nach Ablauf des Termins auf ihre eigenen Kosten ausgeführt.

= Weickartshain, 8. Febr. Die Krieger- kameradfchaft hielt bei Gastwirt Hock einen Familienabend ab. Neben den Mitgliedern nahmen auch Kameraden des Kriegervereins Stockhausen und des Gesangvereins Weickartshain teil. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Kamerad­schaftsführer T r ü l l e r wies in einer Begrüßungs­ansprache auf den Sinn des Abends und auf die Bedeutung der Kriegerkameradschaften hin. Im Mit- telpunkt der Veranstaltung standen die Schilderun- gen des Obermatrosen, Kamerad Kratz von Freien- [een, der ausführlich über seine Kriegserlebnisse sprach. Durch Lichtbilder wußte der Redner seine Darlegungen wirkungsvoll zu unterstützen. Das Lied vom guten Kameraden beschloß in sinnvoller Weise den Vortrag. Im Verlauf des Abends erfreute der Gesangverein Weickartshain unter der Leitung von Lehrer Langohr mit einigen Liedern. Die Musik­kapelle Berg verschönte den Abend außerdem durch gute Musik.

* Eberstadt, 8. Febr. Die hiesige Krieger- kameradschaft hatte^ihre Mitglieder zur Ge­neralversammlung eingelaoen. Der stellvertretende Kameradschastsführer gedachte zunächst der im ver- gangenen Jahre verstorbenen Kameraden und be­sonders des letzten Veterans PH. G ö r l a ch. Den Geschäftsbericht gab Kamerad W e h r um bekannt, aus dem besonders die gute Beteiligung am WHW.- Schießen erwähnenswert war. Nach der Erledigung einiger interner Angelegenheiten fand der Abend mit dem Austausch mancher soldatischer Erinne­rungen seinen Abschluß.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

lieber Deutschland erstreckt sich heute eine Tief- druck' inne, die von Osten her kalte Festlandluft und von besten und Nordwesten kalte Meeresluft heran- holi. Die dabei erfolgte Abhebung der am Montag zuströmenden milden Meeresluft brachte weitere ausgedehnte und meist ausgiebige Niederschläge. Die kalte Meeresluft wird unter böigen Westwinden sich am Dienstag durchsetzen, so daß anschließend Beruhigung und Besserung, wenn auch kein durch­aus beständiges Wetter erwartet werden kann. Die noch zu erwartenden Niederschläge werden im Ge­birge als Schnee fallen.

Aussichten für Mittwoch: Veränderlich mit zeitweiliger Aufheiterung, nur einzelnen Schauern, im Gebirge meist Schnee, Tagestempera­turen zwischen 0 bis 15 Grad, abflauende Winde.

Aussichten für Donnerstag: Wolkig bis heiter und zu einzelnen Niederschlägen geneigt, ziemlich kalt.

Lufttemperaturen am 8. Februar: mittags 4,2 Grad Celsius, abends 4,3 Grad; am 9. Februar: morgens 6.3 Grad. Maximum 6,3 Grad, Minimum heute nacht 3.7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 8. Februar: abends 2,4 Grad; am 9. Februar: mor­gens 2,3 Grad. Niederschläge 8,7 mm.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange.

Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. I. 37: 11250. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags

15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Es ist bestimmt in Gottes Rat, daß man vom Liebsten was man hat, muß scheiden.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben, herzens­guten Gatten, unseren treusorgenden Vater, Schwiegervater und Großvater

Georg Spengler,Rangiermeisteri.R.

im Alter von 68 Jahren in die Ewigkeit abzurufen.

In tiefer Trauer:

Maria Magdalene Spengler, geb. Keßler nebst allen Angehörigen.

Lützellinden, den 7. Februar 1937.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 10. Februar, nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhause aus statt.

_________________________________________________________________________874 P

DANKSAGUNG

Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme und für die vielen Kranz und Blumenspenden bei dem Heimgang unseres lieben

Karlheinz

sprechen wir allen, auch im Namen der Großeltern, unseren tiefempfundenen Dank aus. Besonderen Dank den Herrn Aerzten und Schwestern der Universitäts-Kinderklinik für die liebevolle Pflege und Herrn Pfarrer Ausfeld für die trostreichen Worte bei der Trauerfeiei.

Die trauernden Eltern: Unterfeldwebel Willi Weber

und Frau Frida, geb. Sann

Gießen, den 9. Februar 1937. 887d

Vermietungen

Geräumige

5 Zimm.-Wohn.

mit Zubehör, ev.

4 Zimmer mit Bad. Südwest­viertel, ab l.Mai zu vermieten.

Zu erfragen [oesa

MtzlnrerMg41l.

Kleins Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinan­zeigen in die Hei­matzeitung, den Bießener Anzeiger

3 Ziin-ihn m. Badezimmer, Bodenkammer

und 2 Keller, im Aulweg zum 1. Marz zu verm. Schriftliche Be­werbungen erb. BauqenoflenfdiQft 1894 e.G. m.v.6.

Gietzen. 87? d

Mietgesuche

Gepflegte 5-6-ZimJolm. gesucht. Sam­melbeizung und Gartenanteil er­wünscht. Balkon Bedingung. Schriftliche An­gebote unt.0661 an d. Gieß. Anz.

Beamter(Dauer- Mieter), 3 Per­sonen, sucht MmÄ per 1. Avril ob. water. Schrift!. Angebote unter 0662 and. Gieß. Anzeiger erbet.

34'3immet- Mnullg

in gutem Hause ver 1. Avril ob. l.Mai zu mieten gesucht. Schrift­liche Angeb. unt. 889D and.Gieß. Anzeiger erbet.

2-3-Zimm.-Wohng. mit Küche für sofort zu mieten gesucht. Schriftl. Angebote unter 0664 an b. Gieß. Anzeiger erbet. 2-3-Zimm.-Wohng. zum 1.März ober 1. April von alt. Ehepaar gesucht. Schriftl. Angeb. unter 0666 an d. Gieß.Anz.erbet.

Zum 1. April sucht einz. Dame ZVo-ä-Zim.-WohD. in gutem Hause. Schriftl. Angeb. unter 0667 an d. Gießen. Anzeig. Besonb. gemüt­liches möbliertes Zimmer mit Schreibtisch u. Chaiselongue gesucht. Schriftl. Angeb. unt.0668 an d. Gieß. Anz.

4 schöne helle Mm« evtl, auch Woh­nung, in guter Lage Gießens, f. Büro zum 1. Juli 1937 zu mieten gesucht. Schriftl. Angeb. u. 883 D an d. Gieß. Anz.

Lagerraim

Nähe Blockstraße ob. Löwengasse, Teufelslustgärt­chen, zu mieten gesucht. 882ö Gebr.Seelbach Seltersweg 20.

Stellenangebote

Keine Zengnisse in Urschrift

lonbern nur Zeugnis­abschriften dem Be- werbungsichreiben bei­legen I Lichtbilder undBewerbungsunter- lagen müssen zur Be» meidung von Verlusten auf der Rückseite Ra- men und Anschrift des Bewerbers tragen I

Putzfrau für 2 Stunben täglich gesucht. Schriftliche An­gebote unt. 0663 an d. Gieß. Anz.

Mädchen sauber, fleißig, gewissenhaft, für Küche unb Haus­arbeit gesucht.

Bewerbungen: Zeugnisabschr.u. Lichtbilb an LtsD Boönijoffloftftünen Gießen.

Suche in Guts- haushalt evang. MW E. Brückmann Neuhof 881D Post Leihgestern

[Stellengesuche]

Aelt., zuverlässig. Mädchen mit guten Zeug­nissen suchtStelle inruhigemHaus- halt zum 1.März. Schr. Ang. unter 0665 andenG.A.

| Kaufgesuche | Solide gebautes

Zweifamllien- Wohnhaus in gutem Zu­stande geg. Bar­auszahlung

zu kaufen gesucht. Schrift­liche Angebote mit Lageangabe und Preis unter 771D an den Gießen. Anzeig. [Verschiedenes]

Heber 80 Bauplätze mit Größe und Preis weist nach

Schneider

Landgraf-Phil.-

Platz 10 . 0660

Baumpfähle Rosenstäbe Latten»»"

Dachpappe Karbolineum Happel&Co.

Kl.Mühlgasse 4 u.6 Ruf 3925

llllllllllllllllllllllllllllll Für den Natur­freund!

Wmebev

Die Lebensgemein­schaft des deutschen Waldes in Bildern 150 Naturaufnahmen aus dem Tier- und Pflanzenleben des hei­matlichen Waldes auf 128 Kupfertiefdruck, tafeln, mit lebendigem und aufschlußreichem Cinführungstext von K.Gerhard u..Wolff.

Preis RM. 4.80.

(Es lebt und webt in dem Buche, und wer es versteht, mit emp. fänglichen Sinnen tie bildgeword. Natur­schönheilen in sich auf­zunehmen, dem singen u. Klingen die Tafeln tausend (Erinnerungen wach an einstmals leibhaft Erschautes."

Reclams Universum

Verlangen Sie Kostenlos unsere bebilderten

Werbeblätter

gu beziehen durch jede Buchhandlung!

Hugo Bermühler Verlag

Berlin Lichterfelde llllllllllllllllllllllllllllll

Mittwoch, den 10. Februar 1937, 14 Uhr, versteigere ich dahier» Neuenweg 28 (Versteigerungs­lokal) bezw. an Ort und Stelle, zwangsweise gegen Barzahlung: Haus-, Büro- unb Labenmöbel, Schreib- u. Nähmaschinen, Schuh- machernähmasch., Kassenschränke, Registrierkassen, Kraftverstärker, Raoiogeräte, Staubsauger, SSnten* regale,Vorhang-.Kleiber-,Mantel-, Kostüm- unb Möbelstoffe, Damen­mäntel, Korbe, Körbel, Hanfstricke, fragen, Krawatten,Hemben, Hüte, Mützen, Strickwesten, Handschuhe, versch. komplette Schlafzimmer, Büfetts, Küchenschränke, Kleiber­schränke, Bücher 88aD

Bittorf

Gerichtsvollzieher in Gießen Steinstraße 42, Telefon 3660

Ihre Geschäftsdrucksachen stellen die Verbindung her zu ihren Erzeugnissen. Man stellt sich die Be­schaffenheit Ihrer Waren so vor, wie man Briefbogen. Briefumschläge. Postkarten, Rechnungen, Geschäfts karten ihres Hauses beurteilt. Legen Sie deshalb Wert auf ge­pflegte Drucksachen I Wir bieten eie Ihnen Brühlsche Druckerei. Schulstr. 7. Ruf 2251

Stadttheater

Heute

Mittwoch

20.1122.30

Grober bunter Fasebings Abend

Kamp! dem Verding

0.603.00 Mk.

884 D

19.3021.45

19. Mittwoch- Miete zum letztenmal

Wasser für Canitoga Schauspiel von G. Turner.

Preise von 0.603.00 Mk.