Einzelbild herunterladen

'iiiiieiBii

ff

iiiiiiiJ

«iiiSiiiUiMiif

iiiä MII Mss

'!!? neu

IV iii M

na iir i'

iieia iiiii iiaia

,eif jiü iieii jisik

igieiiiäqF (

.iäiiiiiaiaiwiiiiiv'» aiaiaiSiSiaifiiSifiik.... Jiiiiiäiäiäiiiiiaiiiäii jiaiiiäiiiSi"*525*""*8 ii«iiiiäi5i

iiair MM

!' ÄBISSÄ®1. ijaiiiiiaiimih .,aiiiäiSL

SSM!

INI«»»«! iiieiiiiiai

'wiaieigiaigiaigieiBivivivi!1

iaiaiaia''Miaigiaiai» «meiiiüt.. .Jiaiwieieieiii ...... üiiiiiiiig«!!;

*!!!!!=!!!: _______

-.-leiBieiBiBieiaie. liiiviiieiÄiiiiii. iiiiiiaieiaiiiaii iiiiiäiiieieiiiv:

iäiiiiieieieiWiaiBieiaii

Handwerk hat goldenen Boden

nen will, vorher die Meisterprüfung besinn.

gebrochen.

den

danken.

zug 1938.

Zn Köln.

Oer Ball verdeutschen presse im Berliner Zoo.

Schon in den ersten Vormittagsstunden des Ro­senmontag zeigte die sonst so geschäftige Innenstadt von Köln ein verändertes Bild. Die meisten Stra­ßen, die für jeden Fährverkehr gesperrt mären, füll­ten sich bald mit einem hin- und herwogenden Men­schengewühl. Reben unzähligen Personenwagen sah man am Rande der Innenstadt eine Schlange von Omnibussen, die Schaulustige aus der näheren und weiteren Umgebung, auch aus Holland, Belgien und Luxemburg herangebracht hatten. Die Reichsbahn brachte mit den planmäßigen Zügen und 20 Son-

Der finnische Außenminister Holstchi ist in Moskau eingetroffen. Er wurde u. a. vom Stellvertreter des Volkskommissars für Aeußeres Krestinski, am Bahnhof empfangen.

von Nieder- und Oberauerbach ist überschwemmt. Das Tal von Einöd bis Meeden ist ein einziger See, desgleichen die Strecke von Contwig bis Thal­eischweiler. Besonders schwer heimgesucht wurde die Gemeinde Erfenbach bei Kaiserslautern. Der Damm des in der Nähe des Dorfes gelegenen Bade­weihers konnte dem Druck der vom Sturm gepeitsch­ten Wafsermassen nicht mehr standhalten und brach. Feuerwehr und Dorfbewohner arbeiteten stunden­lang, um Keller und Stallungen auszupumpen. Das Vieh konnte in Sicherheit gebracht werden. Der Schaden ist bedeutend

Drei Kinder auf dem Eise eingebrochen und ertrunken.

Drei Schulknaben im Alter von 11 bis 14 Jah­ren, die sich, entgegen ausdrücklichem Verbot ihrer Angehörigen, auf die morsche Eisdecke des großen Ratzeburger Sees (Schleswig-Holstein) gewagt hat­ten, brachen in einiger Entfernung vom Ufer ein und ertranken. Alle sofort unternommenen Ret­tungsversuche scheiterten, da das morsche Eis immer wieder abbröckelte. Die Leichen konnten geborgen werden.

Von einem Lastwagen totgedrückl.

In Gensingen bei Bad Kreuznach ereignete sich ein Unfall, der einem jungen Mann aus Bad Kreuznach das Leben kostetete. Die Zugmaschine eines Fahrgeschäfts fuhr mit zwei Anhängern auf der Straße nach Sprendlingen. Auf dem letzten Anhänger saß der 30jährige Heinrich Walter aus Bad Kreuznach. Am Bahnübergang der Strecke Bad KreuznachMainz stürzte an einer abschüssi­gen Stelle Walter unbemerkt von seinem Sitz, ge­riet unter die Räder, wurde mitgeschleift und so schwer verletzt, daß er bald darauf starb.

Wieder eine jüdische Betrugsaffäre in Oesterreich.

II.

Leistungsstarkes Handwerk!

Von Or. Schüler, GeneralsekretärdesReichsstandes des deutschen Handwerks.

Aus aller Wett.

Schreckliches Ende einer Karnevalsfahrt: Vier Menschen im Rhein ertrunken.

Ein schweres Verkehrsunglück ereignete sich in Köln beim Leystapel am Rhein. Eine aus acht Personen bestehende Gesellschaft aus dem Westerwald kehrte von einem Karnevalsausflug in einem Kraft­wagen heim. Als sie in hoher Geschwindigkeit den auf dem Leystapel endenden Felzengraben herunter­fuhren, konnte der Fahrer anscheinend beim Em- biegen die Kurve nicht nehmen. Der Wagen durch­brach das Geländer am Rheinufer und stürzte in den Fluß. Von den Insassen konnten sich vier Männer, nachdem sie die Scheiben eingeschlagen hat­ten, aus dem Wagen zwängen und sich so lange über Wasser halten, bis Hilfe kam. Die anderen vier Mit­fahrer, drei Mädchen und ein Mann, sind ertrun­ken. Es war bisher noch nicht möglich, den Waaen aus den Fluten zu bergen. Die Persönlichkeit der Ertrunkenen steht noch nicht fest.

In Lahn und Rhein erkrunken.

Infolge des Lahnhochwassers suchte eine Anzahl Lahnschiffe im Nothafen von Balduinstein Zuflucht. Von einem dieser Schisse fiel ein kleines Kind in die Lahn. Ein Schiffer sprang dem Kind nach und brachte es wieder an die Oberfläche. Als man ihm das Kind abnahm, versank der Retter, vermutlich von einem Herzschlag getroffen, in den Fluten. Seine Leiche konnte noch nicht geborgen werden.

Bei Niederlahnstein fiel von einem Anhänger des SchleppdampfersLudwigshafen" ein Kind in den Rhein. Der Vater des Kindes sprang sofort nach. Er verschwand jedoch nach einigen Augenblicken in den Fluten und ertrank. Einem mit einem Nachen nachfahrenden Matrosen gelang es, das mit den Wellen ringende Kind zu retten. Die Leiche des Vaters konnte noch nicht geborgen werden.

Große Ueberfchwemmungen in der Pfalz.

Wenn man mit Volksgenossen von der Erneue­rung des Handwerks im Dritten Reich spricht, dann 1 fallen ihnen oft zunächst malerische Festzüge in 1 mittelalterlichen Trachten ein, und sie fangen an, 1 von alten Zünften und demehrbaren" Hand- 1 werk zu sprechen. Sie zeigen damit eine ganz ein­seitige, ja falsche Auffassung vom nationalsozia­listischen Handwerk in unserer Zeit, denn die Er­neuerung des Handwerks im Dritten Reich hat ganz andere Ziele, als etwa ein Stück Mittelalter im zwanzigsten Jahrhundert wiederzubeleben.

Die Pflege guter alter deutscher Ueberlieferung und die zeitgemäße Steigerung der Gesamtleistung des deutschen Volkes gehören im Nationalsozialis­mus und ganz besonders im nationalsozialistischen Handwerk zusammen. Auf beides erstreckt sich tne Erneuerung des Handwerk, beides ist ineinander verwoben und nicht voneinander zu trennen. Das ehrbare und zugleich neuzeitliche, leistungsstarke Handwerk ist unser Ziel.

Das alte Handwerk konnte Träger deutscher Macht und höchster deutscher Kultur sein, solange die alten Zünfte von gesunden Lebensgrundsätzen erfüllt waren wie Wehrhaftigkeit, Reinhaltung des deut­schen Blutes, Disziplin, Opfergeist, Kameradschaft Achtung vor den Frauen, Achtung vor Brauch und Sitte, strenge Gütearbeit nicht um des Geldes, son­dern um der Sache willen, Gemeinschaft von Mei­ster, Geselle und Lehrling, Aufstieg und Nahrung für den tüchtigen Gesellen. Das alles waren Grund­sätze des alten Handwerks. Sie sind zugleich Le­bensgesetze jeder gesunden Gemeinschaft, und sie sind daher auch die Lebensgrundsätze des neuen nationalsozialistischen Handwerks.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die organisierte Wiederbelebung des handwerklichen Gesel­len wanderns durch die Reichsbetriebsgemein­schaft Handwerk in der Deutschen Arbeitsfront: die Wiederbelebung eines alten schönen Brauches dient gleichzeitig dazu, leistungsfähige, lebenstüchtige Handwerker zu schaffen. Ein anderes Beispiel ist die große nationalfozialistische Errungenschaft des Handwerks: der Große Befähigungsnach­weis. Das Handwerk hat sich in Anlehnung an die alte Handwerksüberlieferung mitten in der libe- ralistisch-marxistisch beeinflußten Zeit ein eignes Ausbildungs-, Erziehungs- und Prufungssystem geschaffen. Es war aber ein Schwert ohne Klinge, denn niemand konnte gezwungen werden, vor der Niederlassung seine Befähigung zum selbständigen handwerklichen Betriebsführer im Sinne des Sy­stems nachzuweifen. Das ist jetzt anders geworden. Auf Grund der dritten Handwerksverordnung von 1935 muß jeder, der einen Handwerksbetrieb eroff-

Das große gesellschaft­liche Ereignis der Reichs­hauptstadt war der Ball der deutschen Presse, bei dem sich die Spitzen des staatlichen, politischen und geistigen Lebens Deutsch­lands trafen. Diese Aus­nahme zeigt Reichs­minister Dr. Goebbels im Gespräch mit Jenny Jugo und Staatssekretär Funk.

(Atlantic-M.)

hälfte" mit den Worten abbricht:Nachtkritlk ver­boten!" Alle diese Wagen waren mit rheinischem Witz und Humor wundervoll und künstlerisch aus­gestaltet. Der Prunkwagen des Prinzenpaares, m Goldweiß gehalten, fand staunende Begeisterung, und dem Prinzenpaar wurde immer wieder stür­mische Huldigungen vom singenden und schunkeln- Volk dargebracht.

närrische Stadt. Dann standen die Masten stunden­lang auf dem viele Kilometer langen Weg des Ro- enmontagszuges, es wurde gesungen und geschun­kelt, bis endlich der Ruf in die Massen schlug:De Zog kütt". Das MottoMärchen und Wagen aus aller Welt" bot sämtliche Möglichkeiten, kölnischen Humor und Spott Triumphe feiern zu lassen, wobei auch die Politik nicht verschont wurde. Immer wie­der löste der bunt glänzende Zug mit seinen über 20 Festwagen, ungezählten witzigen Gruppen, den Schildträgern, Fanfarenbläsern, den zahlreichen Spielmannszügen und Musikkorps, den Kölner Ori­ginalen, den Funkern, den Berittenen und den Fuß- oldaten sämtlicher Kölner Karnevalkorps mit ihren prächtigen Uniformen Begeisterungsstürme aus. Sehr zeitnahe Dinge behandelten die WagenDa­vid unö der Riese Goliath",Das Ammenmärchen", Völlig a.bgerüstet" und der WagenNobel geht die Welt zugrunde". Aus einem anderen Wagen sah man .Jungsiegfritz", wie er mit einem Regenschirm den Greueldrächen ersticht.Hans im Glück" zeigte ein das Steuerzahlen verbietendes Finanzamt, aus dessen Fenstern den erfreuten Volksgenossen das Geld hingeschüttet wird. Höhepunkt des Zuges war natürlich der Prunkwagen des Prinzen Karneval. Auf einer großen goldenen Muschel, die von einem Dutzend buntglänzenden Falter gezogen wurde, thronte Prinz Hermann I., der nicht müde wurde, den ihm zujubelnden Volk für die Huldigungen zu

den haben. r , ,

So wächst der Große Befahlgungsnachweis aus der besten Ueberlieferung des deutschen Handwerks heraus. Er ist zugleich das wichtigste Mittel, das moderne, leistungsstarke Handwerk zu verwirklichen. Der ganze Berufsweg des Handwerks von der Aus- wähl der Lehrlinge bis zur Weiterbildung der hoch­befähigten Meister und Gesellen wird jetzt neu ge* ordnet. Das Kernstück ist dabei die Neurege­lung der Meisterprüfung im Sinne der umfastenden Beherrschung eines Faches nach dem neuesten Stand der Technik, im Sinne der Beherr­schung der neuzeitlichen technischen und kaufman» Nischen Betriebsführung und im Sinne der völligen Klarheit, Einheitlichkeit und Nachprüfbarkeit So werden wir im Laufe der Jahre in Handwerk erholten, das eine geschloffene Mannschaft von charakterlich zuverlässigen, meisterlichen Kön­nern bildet. Damit ist dann nicht nur die wirk- chastliche Zukunft des Handwerks gesichert, son- dern zugleich auch seine Bedeutung als tragende Säule des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Aufbaues von Staat und Volk in früher nie ge­ahnter Weise gesteigert. Durch Steigerung der Lei­stung und Dienst am Ganzen geht der Weg des Handwerks zum Aufstieg.

Das alles vollzieht sich in einem nach früheren Begriffen unerhörten Tempo, weil der national­sozialistische Gesetzgeber dem Handwerk nut der neuen P f l i ch t o r g a n i s a t i o n die Grundlagen geschaffen hat, die es braucht. Was früher m Jahr­zehnten nicht zu erreichen war, wird jetzt in Jahren und Monaten verwirklicht. Greifen wir nur einige Teilgebiete der nationalsozialistischen Aufbauarbeit heraus, die sich zu einem geschlossenen und wirksamen System der Handwerksförderung zusammenfugen: ' Arbeitsbeschaffung durch Lieferungsgenostenfchafien, ; Betreuung der einzelnen Handwerker durch em Netz ; von Gewerbeförderungsftellen, Förderung einer [ wirksamen Propaganda und Werbung, Durchfüh­rung einer zeitgemäßen Selbstkostenberechnung und : Buchführung, Steigerung der Ausfuhr von S)anö» - werkserzeugniffen durch Beteiligung des Handwerks an der Leipziger Messe und andere Mittel, Forde­rung von Bauten, bei denen Bauherr, Bauhand, werter und Kreditgeber vor Verlusten gesichert sind, durch die vom Handwerk gegründeteTreubau 210, Schulung des Handwerks in kulturellen Aufgaben wie der Herstellung von zeit- und artgemäßen Bauernmöbeln. In allen diesen Maßnahmen erken- nen wir drei Grundziele: Leistungssteigerung, Ar­beitsbeschaffung und Werbung.

Alle diese Arbeiten werden nicht angepackt als bloße Maßnahmen zur wirtschaftlichen Förderung einer Gruppe von Betrieben, fonbern im Sinne des höheren Gedankens, daß das Handwerk feine wich­tigsten Aufgaben oberhalb der wirtschaftlichen Ebene findet: als Quelle guter deutscher, durch Blut und Erziehung wertvoller Menschen und als Triebkraft der sozialen und kulturellen Neugestaltung des deut­schen Lebens.

Starke Regenfälle in der Westpfalz haben viel­fach zu Ueberschwemmungen geführt. Das man, nnmp Ank>rbackoebiet einschließlich der Umgebung gesich

Das Danziger Schnellgericht verurteilte den V or- sitzenden der Danziger Zentrumspar­tei, den Volkstagsabgeordneten Dr. Stachnik, we- gtn Prestevergehens und Schädigung von Staats­interessen zu sechs Monaten Gefängnis. Stachnik hatte einen gewissen Leo Grzenia veran­laßt, für das als staatsfeindlich verbotene Zen­trumsorganDie Danziger Volkszeitung" noch kurz vor Ablauf des Verbotes ein neues W o - chenblatt herauszugeben.

Der britische Unterstaatssekretär Lord C r a n - dorne verneinte im Unterhaus die Frage, ob irgendeine Verpflichtung bestehe, die England in­folge des französisch-sowjetrussischen Paktes in einen europäischen Krieg verwickeln könnte. Auf die Frage, ob dies Frankreich und Sowjetrußland klar gemacht worden sei, erwi­derte Cranborne, er glaube, daß die Regierungen mit der Lage in vollem Umfange vertraut seien.

Die Bolschewisten in Valencia haben nun der britischen Regierung zugegeben, daß die

3« Düsseldorf.

Der Düffclöorfer Rosenmontagszug hatte sich zum Ziel gesetzt, unter dem MottoLächeln­des Volk" die Gedanken der kommenden großen ReichsausstellungSchaffendes Volk" auf humor­volle und karnevalistische Weife wieder.zugeben. Der Fremdenzustrom war mindestens ebenso stark wie in den Vorjahren. Oberbürgermeister Dr. Wagen­führ überreichte im Rahmen einer fröhlichen Kar­nevalstunde dem Prinzen Willy II. das lRcirrcn= szepter und der Prinzessin einen prachtvollen Flie- derstrauß und wünschte denTollitäten" eine glück­liche und ruhmreiche Regierungszeit während der tollen Tage. Darauf nahm der Zug seinen Anfang. Trotz eines kurzen Regenschauers standen die be- aeifterten Menschen Kopf an Kopf und ließen sich in ihrer prachtvollen Stimmung durch nichts beein­trächtigen. Der Zug war mit seinen fast 30 künst­lerisch wundervoll ausgestalteten Wagen, den vielen närrischen Fußvolk und den zahlreichen kostümier en Musikkapellen ein wahrer Triumphzug der Narretei. Die Wagen hießen:Der Mai istgekommen die Faserstoffe schlagen aus" oderDüsseldorfer Glas­wolle, der neue Textilstoff . Dann gab es die Wa­gen desLachenden Volkes", derLachenden Künst­ler" desSchlafenden Volkes", desSchreienden Volkes", desRaffelnden Volkes" oder den Wagen, auf dem der Ehemann, am frühen Morgen heim-

In Mainz.

Obwohl der Himmel am Montagmorgen eine griesgrämige Miene zeigte, hatte der Mainzer Rosenmontagszug seine Anziehungskraft nicht verfehlt. Seit den frühen Morgenstunden strömten von auswärts die Fremden insgoldene Mainz". Es ist nicht zuviel gesagt, wenn man die Zahl der auswärtigen Besucher mit über 10 0 0 0 0 einschätzt. Kurz nach 13 Uhr setzte sich der Rosenmontagszug in Bewegung, unb nun ent­rollte sich vorbei an den die Straßen säumenden Menschenmauern ein Bild so farbenfreudig und humorvoll, daß die Zuschauer sich gern gefangen nehmen ließen. .

Einige Hauptgruppen der 150 Zugnummern feien herausgegriffen. Selbstverständlich warf das im nächsten Jahr steigende 100jährige Jubiläum des Mainzer Karneval-Vereins bereits feine Schatten voraus. Mit köstlichem Humor wurden Ereignisse des täglichen Lebens ausgedeutet.Was heißt Eier­not?" Der Gedanke des Luftschutzes fand in mehreren Gruppen fröhliche Gestalt. Selbst der Rosenmontagszug war halb verdunkelt.Herrn Hase" waren mehrere Wagen und Gruppen gewid­met. Grundgedanken eines anderen Wagen war der Mißbrauch der Druckerschwärze. Aber auch der rus­sischeTerroro" wird von dem spanischen Stier auf die Horner genommen. Scherzhafte Form fand das MotivDie Polizei ist dein Freund" undKampf met. Grundgedanken eines anderen Wagens war der Vierjahresplan erfaßt. Die Stimmung im Zug und in den Massen an den Straßenrändern und an den Fenstern war ausgezeichnet. Begeistert wurden be­sonders gut gelungene Gruppen begrüßt und be­lacht; wenn eine der zahlreichen Kapellen ein be­kanntes Lied spielte, darunter natürlich das Main­zer Lied, dann fangen die Massen mit und gerieten in schunkelnde Bewegung. Besonders herzlich wur­den die von den Mainz-Wiesbadener Regimentern gestellten Gruppen empfangen. Jubelnd wurde zum Schluß das närrische Straßenministerium in seinem prunkvollen Narrenschiff begrüßt. So war dieser Mainzer Rasenmontagszug ein verheißungsvoller Auftakt zum 100jährigen Jubiläums-Rosenmontags-

Die unheilvolle Serie von B e t r u g s a f f ä r c n, von der Oesterreich in den letzten Monaten heim­gesucht wird, will nicht abreißen. Jetzt wird bekannt, daß in dem ältesten Gläubigerschutzverband Oester­reichs, dem Kreditorenverein 1870, der in der Wirt­schaftswelt einen guten Ruf genießt, große Unter­schlagungen sestgestellt wurden. Wiederum war es ein Jude, und zwar der Direktor des Vereins, Kommerzialrat Dr. Leopold Berg, der durch be­trügerische Machenschaften den Verband und seine Mitglieder um große Summen betrogen hat. Nach den bisherigen Ermittelungen der Polizei beträgt der Schadensbetrag 100 000 Schilling, doch glaubt daß sich diese Ziffer noch erhöhen wird. An- 5 dieser ständig sich häufenden jüdischen Der-

Drei prachtvolle Kosenmoniagszüge

Bombenabwürfe auf das britische Schlachtschiff Royal O a k" durch bolschewistische Flieger er­folgt seien. Die spanischen Bolschewisten haben sich in aller Form bei der britischen Regierung wegen dieses Vorkommnisses, das, wie sie zum Ausdruck bringen, auf einVersehen" zurückzuführen sei, entschuldigt.

Der englische Hauptmann Keogh und sein Bursche wurden an der indischen Nord west grenze in einen Hinterhalt gelockt und von Eingeborenen getötet. Der englische Marineleutnant Beatty, der in Nord-Waziristan als politischer Agent tätig war, ist auf einer Kraftwagenfahrt ebenfalls über­fallen und getötet .roorben. Der Widerstand der Ein­geborenenstämme an der indischen Nordwestgrenze gegen die Herrschaft der Engländer ist noch nicht

Zehntausende von Volksgenossen in die

kehrend, die