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Landjugend in Front!

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Kirchliche Nachrichten

Gießen.

UULU) triujiunu, uuy uic iiicnuucuni , ---------- - an_,

Rinderzucht anstatt der Schafzucht zugewiesen wur- behandelte sodann die soZralen Fragen, ine AZoy den, meliorierte Weiden sogar durch Verordnungen | nungs- und Arbeitsverhaltntsie.

Wirtschaft

Autohilfe: Rufnummer 04 beim Postamt Gießen.

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Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 10. Januar.

Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfarrverwalter

26000 Schafe zu wenig in Oberhessen

Schulungstagung der Fachschastsgruppe Schäfer in Hungen.

hofften wir ihn anzutreffen. Aber auch hier war er nicht. Verdrossen fuhren wir in der Richtung Alsfeld weiter. In der Nähe wurden viele Straßen ausgebessert. Das sollte unser Glück sein. Vor uns wurde plötzlich eine rote Fahne geschwungen, wo- durch wir anhalten muhten. Wir stiegen aus, um zu sehen was los war. Doch was war es, vor uns stand Hitlers Wagen. Rasch hingesprungen und kräftig Heil Hitler gerufen war eins. Zu einem

11,-25

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5,7

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Kohlrabi 2,5 bis 5, Lattich 1,20, Meerrettich 30 bis 45, Rosenkohl 16 bis 20, Roterüben 5 bis 7, Rot­kraut 3,5 bis 6, Sellerie, je nach Größe, 10 bis 35, do 50 Kilogramm 7,5 bis 10, Spinat 15 bis 20, Schwarzwurzel 14 bis 24, 22 bis 24 holl., Weiß­kraut 3,5 bis 5, Wirsing 4,5 bis 8, Winterkohl S bis 8, Zwiebeln 6 bis 6,5.

Am Obstmarkt hat sich nunmehr auch das Angebot von Aepfeln verringert, nur gute Auslesen bleiben gefragt, während sonst das Geschäft bei festen Preisen schleppend war. Angebot von- birnen unbedeutend. U. a. notierten: Aepfel I 40 bis 45, II 30 bis 36, Boskop I 40 bis 45, Schafs- nase 20 bis 24, Bananen, Kiste 12V- Kilogramm, 5,50 bis 6,00 Bras., Eßbirnen 22 bis 30, Kochbir­nen 14 bis 18, Feigen, 25 Kilogramm, 10,50

Händedruck reichte die Zeit nicht mehr, aber ich meinte einen freundlichen Blick von ihm zu er­haschen. Oder war es mir nur so? Nachher fragte der Straßenarbeiter, welcher die rote Fahne geschwungen hatte:Nun, hab ich Ihnen nicht zu Ihrem schönsten Manövererlebnis verholfen?"Ja", erwiderten wir und fuhren wohlgemut und fröhlich heimwärts.

Helga Allmendinger, Grünberg, 14 Jahre alt.

Gemeinschaft innerhalb der Kirche (Landeskirch­liche Gemeinschaft), Gutenbergstraße 9. Sonntag, den 10. Januar. 20.30 Uhr: Eoangelisationsstunde. Donnerstag, den 14. Januar. 20.30: Jugendbund:, Mittwoch, den 13. Januar. 20.30 Uhr: Bibelstunde. Donnerstag, den 14. Januar. 20.30 Uhr: Jugendbund­stunde.

Christliche Gemeinde, Zu den Mühlen 2. Sonntag, den 10. Januar. 9.30 Uhr: Erbauungsstunde; 20.30: Evangelisation. Dienstag, den 12. Januar. 20.30 Uhr: Bibel- und Gebetstunde.

Baptistengemeinde, Gartenstraße 13. Sonntag, den 10. Januar. 11 Uhr: Kindergottesdienst; 20.30 Uhr: Predigt. Donnerstag, den 14. Januar. 20.15 Uhr: Bibelstpnde.

Tleuapostolische Gemeinden, Händelstraße 1, Eder- straße 13. Sonntag, den 10. Januar. 9.30 Uhr: Got­tesdienst. Donnerstag, den 14. Januar. 20.30 Uhr: Gottesdienst.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 9. Januar.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.'

Sonntag, 10. Januar. 1. Sonntag nach Epiphanie. Fe st der hl. Familie.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten; 8: Kommu­nion; 9: Hochamt mit Predigt; 11.15: Messe mit Predigt ; 16.30: Versammlung der Jungfrauen-Kon» gregation; 17.30: Christenlehre und Andacht. Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christenlehre. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre. Lollar. 9.30: Messe mit Predigt. Nidda. 8.15: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 11. Januar.

Laubach. 7.30 Uhr: Messe.

Mittwoch, den 13. Januar.

Hungen. 7.15 Uhr: Messe.

Oeffentticher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringende» Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Falls behandelnder Arzt nicht zu erreichen«

A e r z t e : Dr. Malech, Dr. Mehl.

Zahnarzt: Dr. Fischer.

Apotheke: Pelikan-Apotheke.

satztätigkeit zu verzeichnen, 0,25 v. H. fester lagen Reichsbahn-Vorzugsaktien mit 125,50. Kommunal- Umschulüung nannte man mit 90,60. Don Aus­landsrenten lagen Mexikaner uneinheitlich; wäh­rend Silberwerte noch mäßig gewannen, lagen die übrigen Titel bis 0,25 v. H. leichter.

Frankfurter Obst- und Gemüfemackt.

Frankfurt a. M., 8. Jan. (Fwd.) Am G e - m ü s e m a r k t blieben die Zufuhren von Kopfkohl weiterhin gut, im übrigen ausreichend. Geschäft ziemlich lebhaft. Für Spinat und Rosenkohl gaben die Preise weiter nach. U. a. notierten Blumenkohl, Steige 12 St., 3,80 bis 5,00 ital., 3,50 bis 4,00 holl., Eskarol 5 bis 15, Feldsalat groß 40 bis 50, klein 60 bis 100 Gelberüben 4 bis 6, Karotten 5 bis 10,

Rhein-Mainifche Börse.

IMtlagsbörse still.

Frankfurt a. M., 8. Jan. Die Börse lag nach den etwas belebteren Vortagen heute sehr still. Der Ordereingang hiell sich am A k t i e n m a r k t in sehr engen Grenzen, wodurch auch die Unternehmungs­lust des berufsmäßigen Handels stark gehemmt wurde. Unter dem Eindruck verschiedener günstiger Wirtschaftsnachrichten konnte sich jedoch eine freund­liche Grundtendenz erhalten, wiewohl die ersten No­tierungen uneinheitlich und vorwiegend nur knapp behauptet waren. Am Montanmarkt erfolgten kleine Abgaben, Verein. Stahl ermäßigten sich auf 117,75 bis 11813 bis 117,90 (118,90), Mannesmann, Klöck­ner, Hoesch und Harpener ließen bis 0,75 v. H. nach, Buderus blieben zu 123,90 gut gehalten. Von che­mischen Werten bröckelten JG.-Farben auf 171,50 (172) und Deutsche Erdöl auf 149,65 (150) ab. Am Elektromarkt setzten Siemens, Schuckert und Felten bis 0,75 v. H. freundlicher ein, Elektr. Lieferungen gaben 0,75 v. H. nach. Etwas Nachfrage fanden Schiffahrtsaktien, Hapag 15,75 (15,50), Nordd. Lloyd 15 65 bis 15,75 (15,13). Im einzelnen eröffneten Westdeutsche Kaufhof 0,65 v. H., Rheinmetall und Daimler Motoren je 0,50 v. H. niedriger, Deutscher Eisenhandel 0,65 v. H. höher, Reichsbank und Moe- nus Maschinen gut behauptet.

Am Rentenmarkt erhielt sich lebhafte Nach- ftage nach Goldpfandbriefen. Von variablen Wer­ten' blieben Kommunal-Umschuldung mit 90,65, Zinsvergütungsscheine mit 94,65 und Altbesitzan­leihe mit 117,30 voll behauptet, auch Städte-Alt- besitz, späte Schuldbuchforderungen und Wiederauf, bauzuschläge fanden eher Nachfrage. Zertif Dollar- Bonds waren geschäftslos bei leicht abbrockelnden Kursen. , . _

Mit Beginn der zweiten Börsenstunde wurde die Haltung am Aktienmarkt etwas sAer. Das Geschäft erfuhr fedoch keine Belebung. Die Kurse

NSG. Zum bevorstehenden Reichberufs­wettkampf hat der Landesbauernführer Dr. Wagner folgenden Aufruf erlassen:

Die Jugend in unfern Dörfern ist sich heute der großen Aufgabe bewußt, die ihr im nationalsozia- listischen Deutschland der Zukunft zuteil wird. Sie weiß, daß sie ihre Tage nicht im sorglosen Spiel verbringen kann, sondern sich frühzeitig auf die harten Forderungen des Lebens vorzubereiten hat. Daher vereinigt sie sich Jahr für Jahr zur Lei- stungsprobe des Reichsberufswett- kämpf es.

Wenn in den letzten Jahren auch die Landjugend bereits in erfreulicher Stärke am Reichsberufswett­kampf teilgenommen hat, so verlangen die neuen Abgaben, die aus dem zweiten Vierjahresplan entstehen, heute eine noch größere Beteiligung der

In den Kreisen Gießen, Büdingen und Friedberg wird sich diese Vermehrung mühelos erreichen las­sen, im Kreise Alsfeld müssen aber große Anstren­gungen gemacht werden, damit die fehlenden 10 000 Schafe wieder beschafft werden.

Dr. Wagner schilderte die Ursacken des Rück­ganges der Schafzucht, die unbegrünoeterweise da­durch entstand, daß die meliorierten Hutweiden der

Damer'au; 11: Kinderkirche für die Matthäus- gemeinde; Pfarroerwalter Damerau; 17: Pfr. Becker. Zohanneskirche. 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; 11: Kindertirche für die Lukasgemeinde; Vfr. Bechtols­heimer; 17: Pfr. Ausfeld; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal; Pfr. Bechtolsheimer. Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Pfarrvikar Weckerling; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde; Pfarrvikar Weckerling. pelruskapelle (Wetzlarer Weg 59). 9.30: Pfr. Trapp; 10.45: Kinderkirche für die Pe- trusgemeinde; Pfr. Trapp. Saal der Neuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde; Pfr. Ausfeld. Iviefeck. 10: Gottesdienst; Kollekte; 15: Bibelstunde. Alten-Vuseck. 10: Gottesdienst; Kollekte. Trohe. 13: Gottesdienst; Kollekte. Steinbach. 10: Gottesdienst; Kollekte. Albach. 12.30: Gottesdienst; Kollekte; anschließend Katechis- muslehre. Rödgen. 10: Gottesdienst. Annerod. 13: Gottesdienst. Kirchberg. 10: Gottesdienst. Daubringen. 13.30: Gottesdienst. Mainzlar. 13.30: Gottesdienst. Klein-Linden. 10.45: Kindergottes­dienst; 13.30: Hauptgottesdienst. Wahenborn- Sleinberg. 12.15: Kindergottesdienst; 13: Hcmptaot- tesdienst. Garbenleich. 13: Gottesdienst. Hausen. 10: Gottesdienst. Lich. 10: Stiftsdechant Kahn; 12.45: Kindergottesdienst; 14: Stiftpfarrer Naumann. Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst; 19.30: Abend­gottesdienst. Dettenhausen. 13.30: Hauptgottes­dienst. Münzenberg. 11: Missionsgottesdienst; Kol­lekte; 19: Missionsabend mit Vortrag. Trais- Münzenberg. 14: Missionsgoitesdienst; Kollekte. Hungen. 10: Missionsfestgottesdienst; 13.30: Kinder­gottesdienst; 10.30: Frauenhilfe. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; Kollekte.

5% Goldmexikaner von 1899 ....

4% Oesterreichische Goldrente....

4,2% Oesterreichische Silberrente.

4*4 Ungarn Staats von 1913 ....

4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

6% Rumänen von 1903.........

4*/z% Rumänen Gold von 1913..

4% Einheits-Rumänen.........

4% Türten Bagdad I ....*......

4% Türken Bagdad II.....~...

2*/4% I. Anatolier.........

A.G- für Verkehrswesen......6

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7

ReichsbanL................. 12

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Privat-Bank... 4

Deutsche Diskonto............4

Dresdner Bank..............4

erhöhten sich gegen den niedrigsten Stand um etwa 0,25 bis 0,50 o. H., doch wurden nicht überall die Vortagskurse wieder erreicht. Am Kassamarkt waren Commerzbank 0,50 v. H. höher mit 111, von Jn- dustriepapieren waren Gebr. Adt gesucht, Taxe 40 (l. K. 37). r , .

Am variablen Rentenmarkt ergaben sich im Verlaufe keine bedeutenden Veränderungen. Lebhaf­tes Geschäft hatten wieder Goldpfandbriefe bei unv. Kursen, Rhein. Hyp. KO. zogen auf 95 (94,75) an. Liqiuidationspfandbriefe notierten nicht ganz ein­heitlich, fest Rheinische mit 101,90 (101,40). Stadt­anleihen lagen meist unverändert, fester Mainzer mit 94.65 (94), aber 7proz. Frankfurter 94,50 (95). Von Industrie-Obligationen 6proz. Hoesch 100,75 (101,75). Auslandrenten lagen etwas uneinheitlich, besonders Mexikaner und Ungarn, dagegen Oester­reicher fest. Im Freiverkehr Türken fester, II. 71,50, I. 61 bis 62. rA..£x

Freioerkehrs-Aktien hatten etwas Geschäft, Tor- vedomerke 119,50 bis 121,50, Wayß & Freytag 126,50 bis 128,50. Pokorny 125,50 bis 127,50. Tagesgeld unv. 2,50 v. H.

Abendbörse still.

Die Abendbörse hatte auf allen Gebieten infolge des Mangels an Aufträgen mir sehr kleines Ge­schäft. Die meisten zur Notiz gekommenen Papiere hatten nominellen Charakter und wiesen gegen den Berliner Schluß nur unwesentliche Abweichungen auf, wobei 0,25 bis 0,50 v. H. darunter eher Nach­frage bestand. Von Montanwerten lagen Mannes­mann etwas schwächer mit 118,90 bis 118,75 (119,40). Die Farben-Aktie lag mit 171 (171,25) etwa behauptet; Holzmann gingen um 0,75 o. H. auf 138 zurück. Andererseits befestigten sich Deut­scher Eisenhandel weiter auf 148,25 bis 148,50 (147, Frankfurt 147,75), auch Moenus Maschinen zogen weitere 0,25 v. H. an auf 99,75. Am Em- heitsmarkt blieben Bankaktien unverändert. Der Rentenmarkt hatte ebenfalls nur sehr geringe Um-

* Hungen, 6. Jan. Hier fand am Mittwoch eine Schulungstagung der Fachschafts­arup p eS ch ä f e r" der Hof- und Betriebsgefolg­schaften im Reichsnährstand statt, die von Schäfern und Schafscherern aus den Kreisen Büdingen, Fried­berg, Gießen und Usingen zahlreich besucht war. Hier wurden auch Schafmeister Lenz aus Ehrings­hausen (Kreis Wetzlar) und der bekannte Förderer der oberhessischen Schäfertage, Altbürgermeister Fendt (Hungen), freudig begrüßt.

Nach dem Willkommensgruß des Kreisfachschafts- aruppenwartes Theodor Pfannkoch (Nidda), sprach der Kreisgesolgschaftswart Pg. Braun von der Kreisbauernschaft Friedberg überDie Auf­gaben der Fachschaftsgruppe »Schäfer und Schaf- scherer* im Reichsnährstand", wobei er in großen Zügen die Eingliederung der Schäfer und Schaf­scherer in den Reichsnährstand besprach.

Von den Schäfern freudig begrüßt, hielt dann der Leiter des Tierzuchtamtes Gießen, Oberlandwirt- fchaftsrat Dr. Wagner, einen eingehenden Vor­trag überDie Schafzucht", der vielfach von leb­haftem Beifall unterbrochen wurde. Ausgehend von den Forderungen des Vorsitzenden des Reichsver­bandes der Schafzüchter, Freiherrn v. Gumpenberg, daß innerhalb des Vierjahresplanes die deutsche Schafzucht zahlenmäßig auf die Höhe von 1920 ge­bracht werden muß, wies er nach, daß die Zahl der Schafe von 6 150 000 im Jahre 1920 auf 3,9 Millionen 1935 zurückgegangen war, obwohl seit der Machtübernahme schon ein Ansteigen um eine halbe Million zu verzeichnen ist.

3n Hessen Ist die Schafzucht von 87 200 im Jahre 1920 auf 49 700 Tiere in 1935 zurück­gegangen, dabei in der an Schafen reichsten Provinz Oberhessen von 61 700 Tieren in 1920 auf 35 800 Schafen in 1935, so daß allein in Oberhessen 26 000 Schafe mehr gezüchtet wer­den müssen. Auf die einzelnen kreise verteilen sich diese Zahlen wie folgt: Gießen 11800 bzw. 9 800 1935; Büdingen 10100 bzw. 7 800; Friedberg 9 200 bzw. 6800; Als­feld von 12 800 sogar auf 2 900, obwohl zwischendurch der Schafbestand schon 14 300 Tiere betragen hatte; Lauterbach 8100 bzw. 3 200 und im kreise Schotten 9500 bzw. 5 300 Schafe. Die Schafzucht muß unter allen Umständen so stark vermehrt werden, daß die fehlende Zahl von 26 000 Tieren unbedingt wieder eingeholt wird.

Der inzwischen eingetroffene Kreisbauernfuhrer Orth (Friedberg) machte in begeisternden Worten den Schäfern die Bedeutung ihres Standes klar und ermahnte sie, innerhalb der Volksgemeinschaft die große Aufgabe zu erfüllen, die sie hinsichtlich der Ernährung und Bekleidung des Volkes haben.

Landesgefolgschaftswart S t e i d l e (Frankfurt)

Heranwachsenden Generation. Die Landjugend soll zeigen, daß sie bereit und fähig ist, ihre Weltan­schauung in die Tat umzusetzen und alle Kräfte zum Wohle des Volkes aufzubieten. Es ist daher für jeden Landjungen und für jedes Landmädel eine Selbstverständlichkeit, in diesem Jahr am Reichs­berufswettkampf teilzunehmen. Der Nationalsozia­lismus als eine Gemeinschaft der Gesinnung ver­langt eine Gemeinschaft der Leistung, und in diese wächst jeder Junge und jedes Mädel durch die Be­teiligung am Reichsberufswettkampf hinein.

Ich erwarte von meiner hessen-nassauischen Land­jugend, daß sie sich durch die erfolgreiche Teilnahme am Reichsberufswettkampf des Vertrauens von Führer und Volk würdig erweist.

Dr. Wagner, Landesbauernführer.

Montag, den 11. Januar.

Nlünzenberg. 20 Uhr: Mädchenabend.

Dienstag, den 12. Januar.

Münzenberg. 20 Uhr: Frauenabend.

Mittwoch, den 13. Januar.

Gießen. Sladlkirche. 20 Uhr: Abendandacht.

Donnerstag, den 14. Januar.

Gießen. Fohannessaal. 20 Uhr: Bibelstunde; Pfr. Ausfeld.

Samstag, den 16. Januar.

Trais-Münzenberg. 19.30 Uhr: Missionsabend; 20.30: Frauen- und Mädchenabend.

Evangelische Sladlmission (Christliche Gemeinschaft innerhalb der Landeskirche), Löberstraße 14. Sonn­tag, den 10. Januar. 8.30 Uhr: Morgenandacht; 13.30: Sonntagsschule; 15 und 20.15: Bibelkurs; Missions­inspektor Gutzke u. a. Montag, den 11. Januar, bis Mittwoch, den 13. Januar. 10, 15 und 20.30 Uhr Bibelkurs.

der Schafzucht verboten und selbst die früheren Her­ren der einstigen Landwirtschaftskammer die Ab­schaffung der Schafzucht predigten. Der Redner er­innerte an seinen Kampf um die Erhaltung der Schafzucht und dankte den Schäfern dafür, daß sie damals durch ihr treues Ausharren die Vernichtung der oberhessischen Schafzucht verhindern halfen.

Zur Förderung der Schafzucht soll in erster Linie die Melioration von Weiden durchgeführt werden, hierfür stehen größere Beträge zur Verfügung. Nach Lage der Dinge foll fedoch in erster Linie das verfügbare Geld für Zuschüsse zur Vermehrung der Schafherden verwendet werden. Die Melorationen sollen vorerst den Ortsbauernführern und Gemeinden überlassen bleiben.

Zur Beschaffung weiblicher Schafe stehen Reichs­kredite zur Verfügung, die bis zum 31. März dieses Jahres in Gießen beantragt werden müssen. Weiterhin können noch Zuschüsse zur Erstellung von Schäferwohnungen und Schafftällen bewilligt werden.

Die Schafzucht soll nicht nur vermehrt, sondern auch in der Qualität verbessert werden. Dazu dient das neue Reichskörgeseh, durch das der Ankauf der Böcke nur noch auf den Ver­steigerungen erlaubt ist und eine scharfe Aus­lese gefordert wird. Die Stammherden allein werden die Böcke für die Zucht liefern. Weiter­hin wird die Leistungsprüfung durchgeführt werden. Als einzige Vockversteigerung in Ober­hessen ist die am 15. April 1937 in Gießen an- geseht. 3m April und Mai werden die Sammelkörungen erfolgen, mit denen Tier­schauen verbunden sind, die zur Anregung dienen sollen. 3n Thiergarten bei Büdingen soll eine Bockweide eingerichtet werden.

Rach den mit anhaltendem Beifall aufgenomme- nen Ausführungen wurde Oberlandwirtschaftsrat Dr. Wagner nach altem Schäferbrauch unter lauten Hochrufen auf die Schultern gehoben.

Nach der Mittagspause sprach Oberveterinärrat Dr. Stein (Friedberg) überSchafkrankheiten", wobei er das Baden der Herden empfahl und au viele Vorsichtsmaßnahmen aufmerksam machte.

Der nach langer Krankheit wieder genesene Lan- desfachschastsgruppenwart Philipp Wirth (Wet­terfeld) sprach über Standesfragen, Fachschaftswart Schmidt gab Ausschluß über die Schulungs­arbeit.

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag- 6ör(e__

Datum |

7.1.

8.1.

7.1.

8.1.

Accumulatoren-Fabril......

12

202

203

204,5

202,75

AKU-ftunftfeibe...........

. 0

52,75

53

52,75

52,75

Aschaffenburg Zellstoff......

. 3!

139,75

139

139

139,25

Bemberg.................

. 0

106

106,25

105,5

106,5

Bekula...................

. 8!

164

164

164,75

164,65

Buderus Eisen.............

. 4

123,75

124

124

124

Gement Heidelberg.........

. 7

163,5

163,5

Gement Karlstadt..........

. 6

*

Chade A.-C................

. 9

227

227

227

227

Gonti Gummi.............

11

173,5

173

173

172,5

. 5

124

123,5

123,75

123

Dessauer Gas.............

. 4

111,25

112,4

Deutsche Erdöl............

. 5

150

149,5

149,9

150

Deutsche Gold- und Silber ..

. 9

272

272

*---------

*

Deutsche Linoleum.........

10

166

166,75

166,5

166,75

Elektrische Lieferungen......

. 6

139,25

138,5

138

138

Elektrische Licht und Kraft...

. 7

151,25

151

151

151

I. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

172

171

172

171,25

Felten & Guilleaume.......

. 6

141,5

141,75

141,25

141,5

Gesfürel..................

.. 6

144,25

143,5

144,25

143,5

Th. Goldschmidt...........

.. 5

131

131

130,75

131

Gritzner Maschinen.........

.. 0

31,5

33,25

33

33

Harpener.................

2*'.

156

155,25

155,5

155

Hoesch Eisen...............

3*/r

119,25

119

119,13

119

Philipp Holzmann.........

.. 6

138

138

138,5

138,75

Ilse Bergbau..............

.. 6

186

Ilse Genüsse..............

.. 6

148,5

148

148,5

148,5

Kali Aschersleben..........

.. 5

137

135,5

136,75

135,25

Klöcknerwerke .............

4Vi

128

127,75

127

127

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

143

143,5

Lahmeyer................

.. 6

123,75

123,75

124,5

124,13

Mainkraft.................

.. 4

95,5

95

Mannesmann.............

.. 3

119,5

118,75

119,5

119,13

Mansfelder Bergbau.......

ey?

160,75

160

160,5

Metallgesellschaft...........

.. 5

153,4

152,5

152

152

Orenstein & Koppel........

.. 0

89,65

89,75

Rheinische Braunkohle......

. 12

227

226

226,5

226,5

Rheinische Elektro..........

.. 6

134

Rheinstahlwerke............

.. 6

\152,5

151

152

150,75

Rbeinisch-Westfälische Elektro

.. 6

134,25

134,4

134,65

134,5

Rütgerswerke .............

.. 6

141

140,5

140,65

141,25

Salzdetfurth Kali..........

?y,

180

179

181,25

179

Schuckert & Go.............

.. 6

160

160

160,25

160,25

Schultheis Pahenhofer......

.. 4

102,5

102

. s

1gk.6

197

205,5

198,5

197,5

204,5

Süddeutsche Zucker.........

. 10 205

Vereinigte Stahlwerke......

3 yr

TI 3,9

118,13

118,5

118,13

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

, 57,13

56,75

57,13

57

1 Westeregeln Alkali..........

.. 5

' 134,25

135

134,25

135

| Zellstoff Waldhof..........

.. 6

| 160

; 160,5

160

160,5

1 Ltavi Minen..............

. 0,6

26

26,75

26

26,65

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß- lurs

Schluß!. Mittag­börse

Datum

7.1

8.1.

7.1.

8.1.

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101

101

100,75

101

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

98,1

98,25

98,1

98,25

5*/2% Doung-Anleihe von 1930 ..

102,25

102,25

102,4

102,75

4yz% Hessische Bolksstaat von 1929

99

99

99

99

4%% Deutsche Reichspostschatz von

1934 I......................

99,9

99,9

100,1

100 2

4%% Deutsche Reichsbahnschah von 1936 I..................

98,5

98,5

98,5

98,5

Retchsanleihe-Mtbesitz..........

117,25

117,1

117,25

117,13

Lberhessen Provinz-Anlethe mit

Auslos.-Rcchten..............

130,5

130,75

4*4% Hess. Landesbk. Darmstadl Goldpfe. R. 12..............

97

97,25

97

5%% Hess. Landes-Hyp.-Bank Liqu. Goldpfe...............

101

101

4*4% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19..............

97,5

97,5

97,5

97,5

4y2% Preuß. Gold-Komm. R. 20

95

95

95

95

4y2% Darmstädter Komm.-Lan­desbank R. 6................

93,75

93,75

_

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Auslos.-Rechte I..............

122,5

_

122,4

122,5

4yt% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15

97,25

97,25

97,25

97,25

4yj% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

95

95

_

5*/2% Franks. Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

101,5

101,5

_

_

5*4% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

_

101,9

101,5

101,5

Steuergutichein-Verrechnungskurs

110,05

110,05

110,13

110,13

7. Januar

8.Januar

7.Januar

8. Januar

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Bries

Geld

Brief

Geld

Bries

Buenos 'litte?

0,758

0,762

0,753

0,757

Japan ......

0,705

0,707

0,705

0,707

Brüssel.....

41,94

42,02

41,95

42,03

Jugoslawien.

5,654

5,666

5,654

5,666

Rio de Jan. .

0,150

0,152

0,150

0,152

Oslo.......

61,41

61,53

61,41

61,53

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Kopenhagen.

54,56

54,66

54,56

54,66

Lissabon....

11,095

11,115

11,095

11,115

Danzig.....

47,04

47,14

47,04

47,14

Stockholm...

62,99

63,11

62,99

63,11

London .....

12,215

12,245

12,215

12,245

Schweiz ....

57,15

57,27

57,15

57,27

Helsingfors..

5,395

5,405

5,395

5,405

Spanien....

18,48

18,52

18,48

18,52

Paris ......

11,62

11,64

11,62

11,64

Prag.......

8,686

8,704

8,686

8,704

Holland.....

136,16

136,44

136,20

136,48

Budapest ...

Italien.....

13,09

13,11

13,09

13,11

Neuyock ....

2,488

2,492

2,488

2,492