nellen englisch-italienischen Freundschaft mit großem Unbehagen begegnet, wird die Versöhnung in Deutschland durchaus positiv gewertet. Denn d i e Achse Berlin — Rom, von der Mussolini einst sprach, hat ja keinen ausschließenden Charakter, sondern will im Gegenteil eine Kristallisation s l i n i e sein, um die sich alle friedliebenden und aufbauwilligen Staaten herumgruppieren können.
Wie sehr diese Zielsetzung in anderen Ländern bereits notgedrungene Anerkennung gefunden hat, das zeigt die Aeußerung des tschechoslowakischen Außenministers Krosta, der die englisch-italien- sche Verständigung mit Befriedigung zur Kenntnis nahm und hoffnungsvoll von einer Wiederannäherung nicht nur an Italien, sondern auch an Deutschland svrach. Man wird abwarten müssen, wie sich Prag die praktische Verwirklichung solcher Verständigungswünsche denkt. Denn einstweilen w ä ch st der bolschewistische Einfluß in der Tschechoslowakei noch von Tag zu Tag, die antideutsche Zielsetzung des Bündnisses mit Moskau tritt immer klarer zutage, Sowjetoffiziere leiten und überwachen die Militarisierung der Tschechoslowakei, während der Prozeß der Entnationalisierung und Entrechtung gegenüber den 3,5 Millionen Sudetendeutschen unentwegt fortschreitet. Außenminister Krofta, der auch das jugoslawisch - bulgarische Abkommen mit Genugtuung erwähnte, sollte sich also an diesem Vertrag ein Beispiel nehmen und in seiner Regierung dafür eintreten, daß solche Grundsätze auch im Bereiche der tschechoslowakischen Politik Geltung erlangen. Denn der Vertrag der beiden Balkanvölker hat nichts mehr mit jenen Paktgebilden 3U tun, die in Prag so beliebt sind und die nach Genfer Muster die Versailler Unordnung verewigen sollen. ’ Ev.
Scharfes Vorgehen der Schwei» gegen bolschewistische Werber.
Bern, 8. Jan. (DNB.) Die schweizerischen Behörden gehen mit großer Schärfe gegen die kommunistischen Agenten vor, die für die Bolschewisten in Spanien auf schweizerischem Gebiet Leute anwerben. Nachdem in jüngster Zeit in Le Locle mehrere Verhaftungen erfolgt sind und in M o r t e a u an der französisch-schweizerischen Grenze eine ganze Werbezentrale ausgehoben werden konnte, sind auch in Lausanne \m*? Zürich mehrere Werber für die Roten in Spanien dingfest gemacht worden. In Zürich wurden vier Schweizer verhaftet, die von dort Kraftwagenfahrten nach dem Jura, nach Basel und Genf organisierten, um die angeworbenen „Freiwilligen" zur Weiterreise nach Spanien über die Grenze zu bringen. In Genf wurde auch der zum Kreise Nicole gehörende frühere Großrat L i s s 6 festgenommen, der aus Spanien zurück- gekehrt war, und bei dem 50 000 Schweizer Franken gefunden wurden. Man vermutet, daß sie zum Ankauf von Waffen bestimmt waren. Im Bundesbahnhof Basel konnten 50 Oesterrei - cher und Tschechen festgenommen werden, die über Frankreich nach Spanien reisen wollten. Sie waren in der Tschechoslowakei angeworben worden und unbemerkt eingereist. Die Neutralitätserklärung des Bundesrates verbietet die Durchreise, weshalb die Festgenommenen wieder zurückgeschickt wurden.
O-r Jude Zeuchtwanaer „do’&kbfer" Moskaus.
Moskau, 8. Jan. (DNB.) Wie amtlich bekannt- gegeben wird, wurde am 8. Januar der berüchtigte, aus Deutschland emigrierte bolschewistisch-jüdische Schreiberling Lion Feuchtwanger von Stalin in Privataudienz empfangen. Die Unterhaltung Stalins mit Feuchtwanger habe über drei Stunden gedauert. — Feuchtwanger, der die in Moskau seit neuestem in deutscher Sprache erscheinende kommuni st ische Literaturzeitschrift „Das Wort" herausgibt, hält sich schon seit einigen Wochen in Moskau aus. Nach dem Abfall von Andr6 Gide, der nach der Veröffentlichung seines Buches „Rückkehr aus der Sowjetunion" von der sowjetrussischen Presse genau so heftig angegriffen wivd, wie er früher verherrlicht wurde, hält die Sowjetpresse nach einem neuen „Hofdichter" des Bolschewismus Ausschau. Es scheint, daß der Jude Feuchtwanger, der in Moskau schon wiederholt öffentlich aus seinen Werken gelesen hat, diese Rolle spielen soll.
Keine KaschingSfeiern am 30. Januar
München, ^9. Jan. (DNB. Funkspruch.) Die Reichspropagandaleitung der NSDAP, gibt bekannt: Am 30.Januar, dem Jahrestag der nationalsozialistischen Machtübernahme, ruft die Partei überall die Parteigenossen, SA-, SS.- und NSKK.-Männer, die Mitkämpfer der Hitler-Jugend, der NSBO., der Frauenschaft und des BDM. zusammen, um im Kreise der in der Kampfzeit bewährten Kameradschaft der großen Schicksalswende zu gedenken, die sich vor vier Jahren für das deutsche Volk vollzogen yat. Es bedarf wohl keiner besonderen Betonung, daß Faschingsveranstaltungen an einem nationalsozialistischen Gedenktag von so großer geschichtlicher Bedeutung unangebracht und unerwünscht sind. Es wird vielmehr erwartet, daß Faschingsgesellschaften, Vereine, Gastwirte und sonstige Veranstalter von Faschingsver- gnügen von sich aus darauf verzichten, auf den Abend des 30. Januar Faschingsveranstal- tungen anzusetzen. Die nationalsozialistische Bewegung ist sicher kein Feind von Lebensfreude und Lebensbejahung. Dem heroischen Kampf des Führers und seiner Bewegung allein ist es ja zu verdanken, daß Freude und Frohsinn wieder ihren Einzug gehalten haben im Gemeinschaftsleben der deutschen Nation. Deshalb ist es aber auch eine Selbstverständlichkeit, daß der Gedenktag der großen Schicksalswende ganz und uneinge- schränkt der nationalsozialistischen Bewegung gehört.
Ministerialdirektor Dahlen tritt zurück
Berlin, 8. Jan. (DNB.) Der Leiter des Amtes Wissenschaft im Reichs- und preußischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung Pg. Ministerialdirektor Prof. Dr. Dahlen hat mit Uücksicht auf sein Alter um seine Versetzung in den Ruhestand gebeten. Reichsminister Rust hat' den badischen Minister für Kultus und Unterricht Pg. Dr. Wacker zunächst vertretungsweise mit der Geschäftsführung des Amtes für Wissenschaft beauftragt. Prof. Vahlen hat in den Iah- ren des Ausbaues unermüdlich seine Kräfte als einer der engsten Mitarbeiter von Reichsminister Rust eingesetzt. Wenn er sich entschlossen hat, seine Tätigkeit zu beschließen, so aus der Erkenntnis heraus, daß die besonderen Aufgaben, die der neue Dierjahresplan der deutschen Forschung stellt,
für diese Zeit eine einheitliche und großzügige Pla- nung notwendig machen und daher ein Wechsel in der Leitung des Amtes Wissenschaft zu Beginn die- ses Zeitraumes leichter ist als später. Staatsmini-- ster Dr. phil. Wacker ist 1899 in Offenburg geboren und hat den Weltkrieg als Frontkämpfer mit- erlebt. Anschließend widmete er sich dem Studium der Architektur, war Werkstudent als Schmied und Schlosser und legte das Examen für Architektur ab. In der Besatzungszeit gründete er die Ortsgruppe Offenburg der NSDAP., war später Haupt- schnftleiter des Gauorgans „Der Führer" und seit 1933 badischer Kultusminister.
Landesplanungsgemeinschast Heffen-Tiaffau.
Der Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau, Prinz Philipp von Hessen, führte auf der Gründungsoersammlung der Landesplanungsgemeinschaft Hessen-Nassau, zu der sich Vertreter der Reichs- und Staatsbehörden, der Wehrmacht, des Verkehrs, der Land- und Forstwirtschaft, der Stadt- und Landkreise, der Wirtschaft und der großen Einzelunternehmungen aus allen Teilen der Provinz Hessen-Nassau in Kassel eingefunden hatten, u. a. aus, daß die Landesplanungsgemeinschaft den Zweck habe, mitzuarbeiten an der Aufgabe der Ordnung des deutschen Lebensrau- m e s. Ein volksfremdes Recht habe ihn, als die Ansprüche an den Boden immer schärfer wurden, als beliebige käufliche Ware betrachtet. Die Bodenspekulation stieg ins Ungemessene, in den Großstädten wurden die Menschenmassen zusammenge- orängt, in unseren Industriegebieten ist ein Durcheinander von Fabriken, Wohnstätten und Verkehrslinien entstanden. Wir können aber die großen Ausgaben, die uns gestellt sind, nur dann erfüllen, wenn der deutsche Lebensraum planmäßig geordnet wird.
Der Oberpräsident wies darauf hin, daß die Bearbeitung der einzelnen Planungsfragen den einzelnen Organen der Landesplanungsgemeinschaft überlassen bleiben müsse. Von diesen werde festzulegen sein, welche Planungsaufgaben für die Provinz Hessen-Nassau vordringlich sind. Wichtig für unsere Planung seien besonders auch d i e Straßen des Führers und der Ausoau des Netzes
der Verkehrs st raßen, eine Aufgabe, die in der Hauptsache durch die beiden Bezirksverbände und den Landeshauptmann durchzuführen feien.
Sodann gab der kommissarische Landesplane r, Regcerungs- und Baurat S t a u b a ch , eine Erläuterung der Satzung der Landesplanungsgemeinschaft 'Hessen-Nassau. Ihr Gebiet umfasse die Provinz Hessen-Nassau-, ihr Sitz sei Kassel. Vorsitzender sei der Oberpräsident. Für eine dezentralisierte Förderung der Aufgaben werden Bezirks - stellen in Kassel und in Wiesbaden errichtet, deren Leiter die Regierungspräsidenten sind. Die Gauleiter des Planungsraumes sind Mitglieder des Beirats. Ministerialrat Dr. Ewald vom Reichsluftfahrtministerium machte in einem Lichtbilderoortrag Ausführungen über den Einsatz des Lichtbildes für die Neuordnung des Wirtschaftsraumes. Es gelte, die deutsche Grundkarte zu schaffen, die dann der Ausgangspunkt für alle Karten fein werde.
8,2 Millionen Rundfunkhörer in Deutschland.
Berlin, 8. Jan. (DRB.) Reichssendeleiter f) a - damowsky sandte an den Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Goebbels nach dem Obersalzberg nachstehendes Telegramm: Ich melde Ihnen die Ueberschreltung der acht Millionen HSrerziffer um fast 200 000 mit dem 1. Januar 1937. Damit ist die von Ihnen 1933 gestellte Aufgabe der Verdoppelung der Hörerzahl erfüllt worden. Von den neu hinzugekommenen Hörern sind weit über zwei Millionen Besitzer des Volksempfängers. Die Hörerzunahme war auch im Jahre 1936 dreimal so groß wie in der Systemzeit, und doppelt so groß wie in England. ,
Reichsminister Dr. Goebbels antwortete: Ich danke Ihnen für Ihre Mitteilung betreffs lleberfchreitung der acht RN l- lionen-hörerziffer beim deutschen Rundfunk und beglückwünsche Sie und alle Mitarbeiter an den deutschen Reichssendern herzlichst zu diesem großartigen Erfolg.
Kunst und Wissenschaft.
Stipendien der Tiobert-Koch-Stistung.
Der Vorsitzer der im Jahre 1935 wiedererrichteten Robert-Koch-Stiftung, Ministerialdirektor, Dr. Gütt im Reichs- und preußischen Ministerium des Innern, hat einer Reihe von Forschern Beihilfen für die Durchführung ihrer Arbeiten zur Verfügung gestellt. - Folgende Forscher bzw. Institute wurden mit einem Stipendium ausgezeichnet: Das Institut für Infektionskrankheiten „Robert- Koch" in Berlin, Dr. W. Pfaff (Tönsbeide), Professor Dr. Kayser-Petersen (Jena), Professor Dr. Mayr (Münster), Professor Dr. Schultze (Gießen), Professor Dr. S ch r e u s (Düsseldorf) und Professor Dr. Stühmer (Freiburg). Die Arbeiten der Forscher beschäftigen sich mit Untersuchungen über das Verhalten des Lungengewebes bzw. des Blutes und Serums von Mensch und Tier gegenüber den Tuberkelbazillen, mit Vererbungsforschung auf dem Gebiete der Tuberkulose, ferner mit Fragen der Erforschung und Heilung von Haut- Tuberkulose.
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Professor Dr. Walther Schultze, am 1. Februar 1893 in Idstein geboren, war bereits als Assistent unter Professor Iesionek in Gießen tätig, wurde hier auch 1929 ao. Professor und erhielt 1934 einen Rus als Ordinarius für Haut- und Geschlechtskrankheiten an die Universität Jena. Seit 1. Mai 1934
ist Professor Schultze als Ordinarius für Haut- und Geschlechtskrankheiten und als Nachfolger Jeftoneks wieder in Gießen tätig. Er liest gegenwärtig u. a. über Lichttherapie (Gemeinschaftsoorlesung: Strahlenheilkunde und Physikalische Therapie); das gleiche Thema ist auch für das Sommersemester 1937 an« aekündigt. Professor Schultze hat eine größere Anzahl von Arbeiten aus seinem wissenschaftlichen Fachgebiet veröffentlicht.
Ausbildungskurse für schaffende Künstler aus der SA.
Auf Anordnung des Stabschefs der SA. beginnt am 11. Januar der erste vierwöchige Ausbildungskursus für schaffende Künstler aus den Reihen der SA. in Bad Berka. Der Kursus, an dem etwa 40 Künstler teilnehmen, steht upter Leitung von Standartenführer Glöckler, Leiter der Abteilung IV der Reichskammer der bildenden Künste. Als Lehrer sind ferner tätig: Prof. Bauer (Weimar) und die Fachgruppenleiter der Landesstelle Thüringen, Wegener und Linzen. Im Auftrage des Stabschefs wird Gruppenführer Günther den Kursus eröffnen. An den ersten Kursus, der in Maler- und Bildhauer» gruppen unterteilt ist, werden sich noch weitere Kurse anschließen. Ziel des Kursus, der u. a. die Themen „Kunst im Leben der Völker" und „Was ist nationalsozialistische Kunst?" behandeln wird, ist auch weltanschauliche Schulung und körperliche Ertüchtigung. .
Aus aller Well.
Die österreichischen Eisenbahnalteniäter hingerichlet.
Die beiden Eisenbahnattentäter von Of- tering in Oberösterreich, Alvis Striegl und Joseph Scheinecker, die, wie gemeldet, im April 1934 den D-Zug Wien—München in räuberischer Absicht zur Entgleisung gebracht haben, wobei es einen Toten und zahlreiche Schwerverletzte gab, wurden vom Linzer Standgericht zum Tode verurteilt. Da ihr Gnadengesuch verworfen wurde, sind die Verbrecher drei Stunden nach Verkündung des Urteils durch den Strang h i n g e r i ch t e t worden.
200 000-Rlark'Gewinn gezogen.
In der letzten Ziehung der Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie fielen zwei Gewinne von 10 0 00 0 Mark auf die Nummer 221 761. Das Los wird in der ersten Abteilung als ganzes Los in Berlin, in der zweiten Abteilung als Achtellos in Lübeck gespielt.
Zusammenstoß von zwei Jagdflugzeugen.
Zwei Flugzeuge der Döberitzer Gruppe des Jagdgeschwaders „Richthofen" stießen beim Vorbeifliegen in 600 Meter Höhe bei Nauen zusammen und stürzten ab. Der Flugzeugführer der eiyen Maschine, Leutnant Christiansen, rettete sich durch Fallschirmabsprung und erlitt einen Beinbruch, während es dem anderen Flugzeugführer, Unteroffizier Nuß, nicht mehr gelang, mit dem Fallschirm ab- zuspringen. Er fand den Tod.
Der Streif in der amerikanischen Automobilindustrie.
In Detroit begann am Freitag der sogenannte S i tz st r e i k in dem Autowerk der Cadillac Motor Company, einer Abteilung der General Motors Corporation, von dem 5000 Arbeiter erfaßt wurden. Beamte der General Motors erklärten, daß über 7 60 00 Arbeiter infolge der verschiedenen Ausstände bei den Zubehörfabriken und durch den Mangel an Zubehörteilen arbeitslos feien. Diese Zahl dürfte sich um weitere 25 000 Arbeitslose erhöhen infolge der angekündigten Betriebseinstellung in den Buick- und Chevrolet-Werken in Flint und Bay City.
Beachtet auch die kleinste Wunde!
Wie notwendig es ist, auch die klein st e Wunde zu beachten und für eine Desinfektion der Wunde zu sorgen, beweisen wieder einmal zwei Vorfälle, die den T o d von zwei Personen forderten. In der Ortschaft Eiserfeld (Sieg) hotte sich eine Frau, Mutter von zwei kleinen Kindern, beim Nähen mit einer Nadel gestochen. Sie legte der Sache keine Bedeutung bei, doch trat bald eine Blutvergiftung ein, die zunächst die A m p u- tation eines Armes notwendig machte. Es war jedoch bereits zu spät; die Frau ist nunmehr unter qualvollen Schmerzen gestorben. — In dem
Ort Oberliebersbach hatte sich ein Landwirt eine geringfügige Verletzung an der Hand zugezogen, die er zunächst nicht weiter beachtete. Die Hand schwoll plötzlich an und durch die nun auftretende Blutvergiftung ließ es sich nicht vermeiden, daß die Hand abgenommen werden mußte. Es trat Starrkrampf hinzu, so daß der bedauernswerte Mann. Vater von sieben Kindern, starb.
Wetterbericht
des Reichsweiterdienstes. Ausgabeort Sranffurt
Im Bereiche eines mächtigen Hochdruckgebiets hat sich über Deutschland allgemein heiteres Wetter ein- gestellt, das in der Nacht zum Samstag auch bei uns zu Strahlungsfrösten Anlaß gab. Der Hochdruckeinfluß bleibt vorerst für uns weiter bestimmend/
Aussichten für Sonntag: Vielfach dunstig oder neblig, sonst heiter bis wolkig, trocken, nachts verbreitete Fröste, Winde aus Ost bis Südost.
Aussichten für Montag: Fortdauer der trockenen und teilweise heiteren Witterung mit nächtlichen Frösten.
Lufttemperaturen am 8. Januar -mittags 4,9 Grad Celsius, abends 0,7 Grad; am 9. Januar: morgens — 2,9 Grad. Maximum 5,5 Grad, Minimum heute nacht —3,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 8. Januar: abends 2,5 Grad; am 9. Januar: morgens 1,3 Grad Celsius. — Niederschläge 0,1 mm. — 'Sonnenscheindauer 2 Stunden.
Wintersport-Wetterbericht.
Rhön Wasserkuppe: Heiter, —7 Grad, 10 cm Schneehöhe, 5 cm Gesamtschneehöhe, verweht, Ski- möalichkeiten gut, Rodeln mäßig.
Alpen. Schneefernerhaus: Heiter, —15 Grad, 270 cm Gesamtschneehöhe, 16 cm Neuschnee, Pulverschnee, Sportmöglichkeiten gut.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Deck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. 2). 21. XII. 36: 11250. Druck und Verlag: Brühl'sche Unioerfitäts» Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Ps. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags
15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zett Ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig,
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