Ausgabe 
9.1.1937
 
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nellen englisch-italienischen Freundschaft mit großem Unbehagen begegnet, wird die Versöhnung in Deutschland durchaus positiv gewertet. Denn d i e Achse Berlin Rom, von der Mussolini einst sprach, hat ja keinen ausschließenden Charakter, son­dern will im Gegenteil eine Kristallisati­on s l i n i e sein, um die sich alle friedliebenden und aufbauwilligen Staaten herumgruppieren kön­nen.

Wie sehr diese Zielsetzung in anderen Ländern bereits notgedrungene Anerkennung gefunden hat, das zeigt die Aeußerung des tschechoslowakischen Außenministers Krosta, der die englisch-italien- sche Verständigung mit Befriedigung zur Kenntnis nahm und hoffnungsvoll von einer Wiederannähe­rung nicht nur an Italien, sondern auch an Deutsch­land svrach. Man wird abwarten müssen, wie sich Prag die praktische Verwirklichung solcher Verstän­digungswünsche denkt. Denn einstweilen w ä ch st der bolschewistische Einfluß in der Tsche­choslowakei noch von Tag zu Tag, die antideutsche Zielsetzung des Bündnisses mit Moskau tritt immer klarer zutage, Sowjetoffiziere leiten und überwachen die Militarisierung der Tschechoslowakei, während der Prozeß der Entnationalisierung und Entrech­tung gegenüber den 3,5 Millionen Sudetendeutschen unentwegt fortschreitet. Außenminister Krofta, der auch das jugoslawisch - bulgarische Ab­kommen mit Genugtuung erwähnte, sollte sich also an diesem Vertrag ein Beispiel nehmen und in seiner Regierung dafür eintreten, daß solche Grund­sätze auch im Bereiche der tschechoslowakischen Politik Geltung erlangen. Denn der Vertrag der beiden Balkanvölker hat nichts mehr mit jenen Paktgebil­den 3U tun, die in Prag so beliebt sind und die nach Genfer Muster die Versailler Unordnung verewigen sollen. Ev.

Scharfes Vorgehen der Schwei» gegen bolschewistische Werber.

Bern, 8. Jan. (DNB.) Die schweizerischen Be­hörden gehen mit großer Schärfe gegen die kommu­nistischen Agenten vor, die für die Bolschewisten in Spanien auf schweizerischem Gebiet Leute anwer­ben. Nachdem in jüngster Zeit in Le Locle meh­rere Verhaftungen erfolgt sind und in M o r t e a u an der französisch-schweizerischen Grenze eine ganze Werbezentrale ausgehoben werden konnte, sind auch in Lausanne \m*? Zürich mehrere Werber für die Roten in Spanien dingfest gemacht worden. In Zürich wurden vier Schweizer verhaftet, die von dort Kraftwagenfahrten nach dem Jura, nach Basel und Genf organisierten, um die angeworbenen Freiwilligen" zur Weiterreise nach Spanien über die Grenze zu bringen. In Genf wurde auch der zum Kreise Nicole gehörende frühere Großrat L i s s 6 festgenommen, der aus Spanien zurück- gekehrt war, und bei dem 50 000 Schweizer Franken gefunden wurden. Man vermutet, daß sie zum Ankauf von Waffen bestimmt waren. Im Bundesbahnhof Basel konnten 50 Oesterrei - cher und Tschechen festgenommen werden, die über Frankreich nach Spanien reisen wollten. Sie waren in der Tschechoslowakei angeworben worden und unbemerkt eingereist. Die Neutralitätserklärung des Bundesrates verbietet die Durchreise, weshalb die Festgenommenen wieder zurückgeschickt wurden.

O-r Jude Zeuchtwanaer do&kbfer" Moskaus.

Moskau, 8. Jan. (DNB.) Wie amtlich bekannt- gegeben wird, wurde am 8. Januar der berüchtigte, aus Deutschland emigrierte bolschewistisch-jüdische Schreiberling Lion Feuchtwanger von Sta­lin in Privataudienz empfangen. Die Unterhaltung Stalins mit Feuchtwanger habe über drei Stunden gedauert. Feuchtwanger, der die in Moskau seit neuestem in deutscher Sprache er­scheinende kommuni st ische Literaturzeit­schriftDas Wort" herausgibt, hält sich schon seit einigen Wochen in Moskau aus. Nach dem Ab­fall von Andr6 Gide, der nach der Veröffentli­chung seines BuchesRückkehr aus der Sowjet­union" von der sowjetrussischen Presse genau so heftig angegriffen wivd, wie er früher verherrlicht wurde, hält die Sowjetpresse nach einem neuen Hofdichter" des Bolschewismus Aus­schau. Es scheint, daß der Jude Feuchtwanger, der in Moskau schon wiederholt öffentlich aus seinen Werken gelesen hat, diese Rolle spielen soll.

Keine KaschingSfeiern am 30. Januar

München, ^9. Jan. (DNB. Funkspruch.) Die Reichspropagandaleitung der NSDAP, gibt bekannt: Am 30.Januar, dem Jahrestag der nationalsozialistischen Macht­übernahme, ruft die Partei überall die Partei­genossen, SA-, SS.- und NSKK.-Männer, die Mit­kämpfer der Hitler-Jugend, der NSBO., der Frauen­schaft und des BDM. zusammen, um im Kreise der in der Kampfzeit bewährten Kame­radschaft der großen Schicksalswende zu geden­ken, die sich vor vier Jahren für das deutsche Volk vollzogen yat. Es bedarf wohl keiner besonderen Betonung, daß Faschingsveranstaltungen an einem nationalsozialistischen Gedenktag von so großer geschichtlicher Bedeutung unangebracht und unerwünscht sind. Es wird vielmehr er­wartet, daß Faschingsgesellschaften, Vereine, Gast­wirte und sonstige Veranstalter von Faschingsver- gnügen von sich aus darauf verzichten, auf den Abend des 30. Januar Faschingsveranstal- tungen anzusetzen. Die nationalsozialistische Bewe­gung ist sicher kein Feind von Lebensfreude und Lebensbejahung. Dem heroischen Kampf des Füh­rers und seiner Bewegung allein ist es ja zu ver­danken, daß Freude und Frohsinn wieder ihren Einzug gehalten haben im Gemeinschaftsleben der deutschen Nation. Deshalb ist es aber auch eine Selbstverständlichkeit, daß der Gedenktag der gro­ßen Schicksalswende ganz und uneinge- schränkt der nationalsozialistischen Bewegung gehört.

Ministerialdirektor Dahlen tritt zurück

Berlin, 8. Jan. (DNB.) Der Leiter des Amtes Wissenschaft im Reichs- und preu­ßischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung Pg. Ministerialdirektor Prof. Dr. Dahlen hat mit Uücksicht auf sein Alter um seine Versetzung in den Ruhestand gebeten. Reichsminister Rust hat' den badischen Minister für Kultus und Unterricht Pg. Dr. Wacker zunächst vertretungs­weise mit der Geschäftsführung des Amtes für Wis­senschaft beauftragt. Prof. Vahlen hat in den Iah- ren des Ausbaues unermüdlich seine Kräfte als einer der engsten Mitarbeiter von Reichsminister Rust eingesetzt. Wenn er sich entschlossen hat, seine Tätigkeit zu beschließen, so aus der Erkenntnis heraus, daß die besonderen Aufgaben, die der neue Dierjahresplan der deutschen Forschung stellt,

für diese Zeit eine einheitliche und großzügige Pla- nung notwendig machen und daher ein Wechsel in der Leitung des Amtes Wissenschaft zu Beginn die- ses Zeitraumes leichter ist als später. Staatsmini-- ster Dr. phil. Wacker ist 1899 in Offenburg ge­boren und hat den Weltkrieg als Frontkämpfer mit- erlebt. Anschließend widmete er sich dem Studium der Architektur, war Werkstudent als Schmied und Schlosser und legte das Examen für Architektur ab. In der Besatzungszeit gründete er die Orts­gruppe Offenburg der NSDAP., war später Haupt- schnftleiter des GauorgansDer Führer" und seit 1933 badischer Kultusminister.

Landesplanungsgemeinschast Heffen-Tiaffau.

Der Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau, Prinz Philipp von Hessen, führte auf der Gründungsoersammlung der Landesplanungsge­meinschaft Hessen-Nassau, zu der sich Vertreter der Reichs- und Staatsbehörden, der Wehrmacht, des Verkehrs, der Land- und Forstwirtschaft, der Stadt- und Landkreise, der Wirtschaft und der großen Einzelunternehmungen aus allen Teilen der Pro­vinz Hessen-Nassau in Kassel eingefunden hatten, u. a. aus, daß die Landesplanungsgemeinschaft den Zweck habe, mitzuarbeiten an der Aufgabe der Ordnung des deutschen Lebensrau- m e s. Ein volksfremdes Recht habe ihn, als die Ansprüche an den Boden immer schärfer wurden, als beliebige käufliche Ware betrachtet. Die Boden­spekulation stieg ins Ungemessene, in den Groß­städten wurden die Menschenmassen zusammenge- orängt, in unseren Industriegebieten ist ein Durch­einander von Fabriken, Wohnstätten und Verkehrs­linien entstanden. Wir können aber die großen Ausgaben, die uns gestellt sind, nur dann erfüllen, wenn der deutsche Lebensraum planmäßig ge­ordnet wird.

Der Oberpräsident wies darauf hin, daß die Be­arbeitung der einzelnen Planungsfragen den ein­zelnen Organen der Landesplanungsgemeinschaft überlassen bleiben müsse. Von diesen werde festzu­legen sein, welche Planungsaufgaben für die Pro­vinz Hessen-Nassau vordringlich sind. Wichtig für unsere Planung seien besonders auch d i e Stra­ßen des Führers und der Ausoau des Netzes

der Verkehrs st raßen, eine Aufgabe, die in der Hauptsache durch die beiden Bezirksverbände und den Landeshauptmann durchzuführen feien.

Sodann gab der kommissarische Landespla­ne r, Regcerungs- und Baurat S t a u b a ch , eine Erläuterung der Satzung der Landesplanungsge­meinschaft 'Hessen-Nassau. Ihr Gebiet umfasse die Provinz Hessen-Nassau-, ihr Sitz sei Kassel. Vor­sitzender sei der Oberpräsident. Für eine dezentrali­sierte Förderung der Aufgaben werden Bezirks - stellen in Kassel und in Wiesbaden er­richtet, deren Leiter die Regierungspräsidenten sind. Die Gauleiter des Planungsraumes sind Mit­glieder des Beirats. Ministerialrat Dr. Ewald vom Reichsluftfahrtministerium machte in einem Lichtbilderoortrag Ausführungen über den Einsatz des Lichtbildes für die Neuordnung des Wirtschafts­raumes. Es gelte, die deutsche Grundkarte zu schaffen, die dann der Ausgangspunkt für alle Karten fein werde.

8,2 Millionen Rundfunkhörer in Deutschland.

Berlin, 8. Jan. (DRB.) Reichssendeleiter f) a - damowsky sandte an den Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Goeb­bels nach dem Obersalzberg nachstehendes Tele­gramm: Ich melde Ihnen die Ueberschreltung der acht Millionen HSrerziffer um fast 200 000 mit dem 1. Januar 1937. Damit ist die von Ihnen 1933 gestellte Aufgabe der Verdoppe­lung der Hörerzahl erfüllt worden. Von den neu hinzugekommenen Hörern sind weit über zwei Millionen Besitzer des Volksempfän­gers. Die Hörerzunahme war auch im Jahre 1936 dreimal so groß wie in der Systemzeit, und doppelt so groß wie in England. ,

Reichsminister Dr. Goebbels antwortete: Ich danke Ihnen für Ihre Mitteilung be­treffs lleberfchreitung der acht RN l- lionen-hörerziffer beim deutschen Rund­funk und beglückwünsche Sie und alle Mitarbeiter an den deutschen Reichssendern herzlichst zu diesem großartigen Erfolg.

Kunst und Wissenschaft.

Stipendien der Tiobert-Koch-Stistung.

Der Vorsitzer der im Jahre 1935 wiedererrichteten Robert-Koch-Stiftung, Ministerialdirek­tor, Dr. Gütt im Reichs- und preußischen Mini­sterium des Innern, hat einer Reihe von Forschern Beihilfen für die Durchführung ihrer Arbeiten zur Verfügung gestellt. - Folgende Forscher bzw. Insti­tute wurden mit einem Stipendium ausgezeichnet: Das Institut für InfektionskrankheitenRobert- Koch" in Berlin, Dr. W. Pfaff (Tönsbeide), Pro­fessor Dr. Kayser-Petersen (Jena), Professor Dr. Mayr (Münster), Professor Dr. Schultze (Gießen), Professor Dr. S ch r e u s (Düsseldorf) und Professor Dr. Stühmer (Freiburg). Die Ar­beiten der Forscher beschäftigen sich mit Unter­suchungen über das Verhalten des Lungengewebes bzw. des Blutes und Serums von Mensch und Tier gegenüber den Tuberkelbazillen, mit Vererbungs­forschung auf dem Gebiete der Tuberkulose, ferner mit Fragen der Erforschung und Heilung von Haut- Tuberkulose.

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Professor Dr. Walther Schultze, am 1. Februar 1893 in Idstein geboren, war bereits als Assistent unter Professor Iesionek in Gießen tätig, wurde hier auch 1929 ao. Professor und erhielt 1934 einen Rus als Ordinarius für Haut- und Geschlechtskrank­heiten an die Universität Jena. Seit 1. Mai 1934

ist Professor Schultze als Ordinarius für Haut- und Geschlechtskrankheiten und als Nachfolger Jeftoneks wieder in Gießen tätig. Er liest gegenwärtig u. a. über Lichttherapie (Gemeinschaftsoorlesung: Strah­lenheilkunde und Physikalische Therapie); das gleiche Thema ist auch für das Sommersemester 1937 an« aekündigt. Professor Schultze hat eine größere Anzahl von Arbeiten aus seinem wissenschaftlichen Fachgebiet veröffentlicht.

Ausbildungskurse für schaffende Künstler aus der SA.

Auf Anordnung des Stabschefs der SA. beginnt am 11. Januar der erste vierwöchige Ausbildungs­kursus für schaffende Künstler aus den Reihen der SA. in Bad Berka. Der Kursus, an dem etwa 40 Künstler teilnehmen, steht upter Leitung von Standartenführer Glöckler, Leiter der Abtei­lung IV der Reichskammer der bildenden Künste. Als Lehrer sind ferner tätig: Prof. Bauer (Weimar) und die Fachgruppenleiter der Landes­stelle Thüringen, Wegener und Linzen. Im Auftrage des Stabschefs wird Gruppenführer Günther den Kursus eröffnen. An den ersten Kursus, der in Maler- und Bildhauer» gruppen unterteilt ist, werden sich noch weitere Kurse anschließen. Ziel des Kursus, der u. a. die ThemenKunst im Leben der Völker" undWas ist nationalsozialistische Kunst?" behandeln wird, ist auch weltanschauliche Schulung und körperliche Er­tüchtigung. .

Aus aller Well.

Die österreichischen Eisenbahnalteniäter hingerichlet.

Die beiden Eisenbahnattentäter von Of- tering in Oberösterreich, Alvis Striegl und Jo­seph Scheinecker, die, wie gemeldet, im April 1934 den D-Zug WienMünchen in räuberischer Absicht zur Entgleisung gebracht haben, wobei es einen Toten und zahlreiche Schwerverletzte gab, wurden vom Linzer Standgericht zum Tode ver­urteilt. Da ihr Gnadengesuch verworfen wurde, sind die Verbrecher drei Stunden nach Verkündung des Urteils durch den Strang h i n g e r i ch t e t worden.

200 000-Rlark'Gewinn gezogen.

In der letzten Ziehung der Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie fielen zwei Gewinne von 10 0 00 0 Mark auf die Nummer 221 761. Das Los wird in der ersten Abteilung als ganzes Los in Berlin, in der zweiten Abteilung als Achtellos in Lübeck gespielt.

Zusammenstoß von zwei Jagdflugzeugen.

Zwei Flugzeuge der Döberitzer Gruppe des Jagd­geschwadersRichthofen" stießen beim Vorbeiflie­gen in 600 Meter Höhe bei Nauen zusammen und stürzten ab. Der Flugzeugführer der eiyen Ma­schine, Leutnant Christiansen, rettete sich durch Fallschirmabsprung und erlitt einen Beinbruch, wäh­rend es dem anderen Flugzeugführer, Unteroffizier Nuß, nicht mehr gelang, mit dem Fallschirm ab- zuspringen. Er fand den Tod.

Der Streif in der amerikanischen Automobilindustrie.

In Detroit begann am Freitag der sogenannte S i tz st r e i k in dem Autowerk der Cadillac Motor Company, einer Abteilung der General Motors Cor­poration, von dem 5000 Arbeiter erfaßt wurden. Beamte der General Motors erklärten, daß über 7 60 00 Arbeiter infolge der verschiedenen Aus­stände bei den Zubehörfabriken und durch den Mangel an Zubehörteilen arbeitslos feien. Diese Zahl dürfte sich um weitere 25 000 Arbeitslose er­höhen infolge der angekündigten Betriebseinstellung in den Buick- und Chevrolet-Werken in Flint und Bay City.

Beachtet auch die kleinste Wunde!

Wie notwendig es ist, auch die klein st e Wunde zu beachten und für eine Desinfektion der Wunde zu sorgen, beweisen wieder einmal zwei Vorfälle, die den T o d von zwei Personen forder­ten. In der Ortschaft Eiserfeld (Sieg) hotte sich eine Frau, Mutter von zwei kleinen Kindern, beim Nähen mit einer Nadel gestochen. Sie legte der Sache keine Bedeutung bei, doch trat bald eine Blutvergiftung ein, die zunächst die A m p u- tation eines Armes notwendig machte. Es war jedoch bereits zu spät; die Frau ist nunmehr unter qualvollen Schmerzen gestorben. In dem

Ort Oberliebersbach hatte sich ein Landwirt eine geringfügige Verletzung an der Hand zugezogen, die er zunächst nicht weiter beachtete. Die Hand schwoll plötzlich an und durch die nun auftretende Blutver­giftung ließ es sich nicht vermeiden, daß die Hand abgenommen werden mußte. Es trat Starrkrampf hinzu, so daß der bedauernswerte Mann. Vater von sieben Kindern, starb.

Wetterbericht

des Reichsweiterdienstes. Ausgabeort Sranffurt

Im Bereiche eines mächtigen Hochdruckgebiets hat sich über Deutschland allgemein heiteres Wetter ein- gestellt, das in der Nacht zum Samstag auch bei uns zu Strahlungsfrösten Anlaß gab. Der Hoch­druckeinfluß bleibt vorerst für uns weiter bestim­mend/

Aussichten für Sonntag: Vielfach dun­stig oder neblig, sonst heiter bis wolkig, trocken, nachts verbreitete Fröste, Winde aus Ost bis Süd­ost.

Aussichten für Montag: Fortdauer der trockenen und teilweise heiteren Witterung mit nächtlichen Frösten.

Lufttemperaturen am 8. Januar -mittags 4,9 Grad Celsius, abends 0,7 Grad; am 9. Januar: morgens 2,9 Grad. Maximum 5,5 Grad, Minimum heute nacht3,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 8. Januar: abends 2,5 Grad; am 9. Januar: morgens 1,3 Grad Celsius. Niederschläge 0,1 mm. 'Sonnenscheindauer 2 Stunden.

Wintersport-Wetterbericht.

Rhön Wasserkuppe: Heiter,7 Grad, 10 cm Schneehöhe, 5 cm Gesamtschneehöhe, verweht, Ski- möalichkeiten gut, Rodeln mäßig.

Alpen. Schneefernerhaus: Heiter,15 Grad, 270 cm Gesamtschneehöhe, 16 cm Neuschnee, Pul­verschnee, Sportmöglichkeiten gut.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Deck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. 2). 21. XII. 36: 11250. Druck und Verlag: Brühl'sche Unioerfitäts» Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Ps. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags

15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zett Ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig,

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