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mit dem Gesang einiger mehrstimmiger Chöre. Die Heiden Spielsdiaren zeigten Laienspiele und Volkstänze. Der Abend war gut besucht und fand bei ollen Gästen reichen Beifall.
△ Heuchelheim, 7. Dez. Das Deutsche Volksbildungswerk hielt hier einen Vortragsabend, in dem Prof. Dr. Hummel, Gießen, über unsere Kolonien in Afrika sprach. Als Forscher war er in Afrika, und er konnte den zahlreichen Zuhörern ein Bild von Siidwest- und Ostafrika geben, da er aud) Lichtbilder über diese ehemaligen deutschen Kolonien zeigte. Seine Ausführungen
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rcn und Konzertstücken bietend, zeigte wiederum, daß der Verein unter Leitung seines Chorme-isters L. Schreiner auf beachtenswerter Höhe steht.
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Denn gerade diese praktischen Dinge braucht die Hausfrau Tag für Tag. Darum wird sich die Hausfrau besonders darüber freuen. Schenken Sie also hiervon etwas der Hausfrau:
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Im Regierungsbezirk Wiesbaden sind keine weiteren Ortschaften von der Maul- und Klauen
seuche befallen worden. In Flörsheim hat sich allerdings die Zahl der verseuchten Gehöfte auf drei erhöht.
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Kreis Wetzlar.
<£ Bieber, 7. Dez. Hier wurden 90 neue Mitglieder für d i e NSV. geworben. Davon wurden am Sonntag im Saale der Wirtschaft Schlierbach 60 Volksgenossen ausgenommen, die Aufnahme der übrigen 30 erfolgt an einem späteren Zeitpunkt.
z. günst. Preisen, auS eig. Anfert., m.tl.Fehlerchen, ab. gar. Daunen- Ma.,2 St.98- RM.ldiv.Farb.). Besichtig, sof. in Gießen dessen. Anfrag.beisftiiiv Reinivald, Baden-Baden, Stefanienstr.4.
T Dau bringen, 5. Dez. Gestern abend gab im Saale der Wirtschaft Erb der G e s a n g v e r - c n unter Mitwirkung der Ka-
An Auffassung, Reinheit, Aussprache, Dortrag und Tonbildung ließen die Chöre nichts zu wünschen übrig, was die Gäste aud) dankbar durch ihren Bci- all zum Ausdruck brachten. Als einige besonders ein aufgefaßte und sehr schön vorgetragene Chöre
5 Kleinigkeiten, die dazu gehören: Stativ, für Heimaufnahmen und Arbeiten mit dem Selbstauslöser unentbehrlich — bedenken Sie: schon ’/m Sekunde aus freier Hand verwackelt ! Von Mk. 3.50 bis Mk. 18.— habe ich alles vorrätig.
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Schwerer Unfall beiRodungsarbeiten.
* Deckenbach (Kreis Alsfeld), 7. Dez. Bei den Abholzungs- und Rodungsarbei- t e n eines großen Waldstückes in der Nähe unseres Ortes ereignete sich heute Nachmittaag ein schwerer Unfall. Bon einem der beiden Dampfpflüge, die an langen Drahtseilen je eine Anzahl Pflüge zum Umbrechen des Landes ziehen, riß ein Drahtseil, das sich anscheinend an Baumwurzeln festgehängt hatte, an einer vermutlich schadhaften Stelle durch und schlug mit großer Gewalt etwa 20 Meter seitlich aus. Dabei wurden vier Arbeiter getroffen und zu
kenoersich. weder bei Honorarhöhe noch beim Zahlungstermin Rücksicht nehmen. Es besteht zw. ArU und Patient (beim Kasten- patkent:zw. der Krankenkaste) ein Dienstvertrag, d. h. die Arztkosten müsten auch bezahlt werden, wenn die Behandlung erfolglos war.
Asbest, wie der griechische Name besagt, ein „unverbrennbares" Mineral, das wegen dieser Eigenschaft sowie seiner Langfaserigkeit wegen zu feuerfesten Stoffen, besonders zu Kochuntersätzen verwendet wird. Diese Untersätze verhüten das Nnbrcnnen, zumal bei Milch, und schonen die Töpfe, weil mit ihnen keine Flamme in Berührung kommt.
Afchenpflanze s. Linerarie.
Aseptik, Methode der Wundbehandlung, deren Hauptprinzip darin besteht, alles, was mit der Wunde in Berührung kommt (Finger, Instrumente, Verbandstoffe usw.), keimfrei zu machen, während die Vernichtung bereits in die Wunde eingedrungener Bakt. durch chcm. Stoffe (--Anti- septik) als nutzlos angesehen wird
Aseptisch--keimfrei.
Asparagus (Zierspargel), Topfpflanze. wird gern als Ampelpflanze und als Schnittgrün in Sträußen gebraucht. Er soll im Winter warm und hell, im Sommer halbschattig stehen. Pflanze in nicht zu festes Erdreich und nicht zu große Töpfe, öftere künstliche Dünaerwastergabcn bewähren sich sehr gut.
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schastsleitcrin Gonzenheims erläuternde Worte sprach. Anschließend gelangte ein selbstgeschaffenes lustiges Schauspiel zur Ausführung, in dessen Hintergrund das „Homburger Latcrnenfest" spielt, und das bei den Zuschauern wahre Lachsalven hcrvor- rief. Der gemeinsame Gesang des Laternenliedd-ens beschloß den schön gestalteten Nachmittag.
Oie Maul- und Klauenseuche.
NSG. Die Maul, und Klauenseuche hat sich in Hessen-Nassau weiter ausgedehnt. In Hessen wurden neun Gemeinden in vier verschiedenen Kreisen von der Seuche weiterhin erfaßt: und zwar Goddelau und Rüsselsheim (Kreis Groß-Gerau), Darmstadt-Stadt, Darmstadt-Eberstadt und Erzhausen (Kreis Darmstadt), Wallersdorf (Kreis Alsfeld) und Riedrode, Bobftadt und Hofheim (Kreis Bensheim). In Hessen sind nun insgesamt 38 Gemeinden in neun verschiedenen Kreisen von der Maul- und Klauenseuche befallen worden. Die Zahl der verseuchten Gemeinden in den verschiedenen Kreisen verteilt sich folgendermaßen: Der Kreis Bensheim hat elf verseudsie Gemeinden, die Kreis Groß- Gerau sieben, der Kreis Darmstadt sechs, der Kreis Alsfeld vier, der Kreis Heppenheim drei, die Kreise Alzey, Dieburg und Oppenheim je zwei und der Kreis Erbuch i. O. eine.
sollten bezwecken, daß alle Volksgenosten die Einsicht erhalten, daß Deutschland Kolonien haben muß und das Volk mit der Forderung nad; Kolonien geschlosten hinter dem Führer steht. Der Abend wurde in üblicher Weise geschlossen.
xv Heuchelheim, 7. Dez. Der Gesang' v e r e i n „L i e d e r k r a n z" H e u ch c l h e i m - Gie- ßcn veranstaltete am Sonntag in der hiesigen Turnhalle ein aus dem Rahmen gewöhnlicher Veranstal- tungen sid) heraushebcndes Konzert. Es ist 4 Jahre her, daß eine gleiche Veranstaltung stattfand. Den Rahmen der Veranstaltung stellte eine Abteilung des Musikzugs der SA.»Standarte 116 Gießen in einer Stärke von zehn Mann. Unter den zu Gehör ge- brod)ten Komponisten seien genannt Flotow, Millöcker, Strauß, Blankenburg, Blon 11. a. m. Der 64 Mann starke Männerchor sang unter Leitung seines Ehrenchormeisters Wigand Gernhardt (Bad-Nauheims. Er brachte Werke zur Darstellung von Peter Cornelius, Richard Wagner (Steuermannslied mit Matrosenchor aus dem „Fliegenden Holländer"), Hegar, C. M. v. Weber (Iägcrchor aus dem Freischütz") u. a. m. Aud) ein Chor des Chormeisters stand auf dem Programm. Die Leitung war eine straffe. Der Chor zeigte gute Schulung. Ein Blumenstrauß wurde dem Chormeister als Gabe der Anerkennung überreicht. Der Besuch der Veranstaltung mar gut. Die große Turnhalle mit ihrer guten Akustik war der geeignete Raum für die außergewöhnliche Veranstaltung.
S Alten-Buseck, 7. Dez. Die Spielschar der Frauenschaft von Gonzenheim (bei Bad Homburg), die im vergangenen Sommer in Alten-Buseck nad) dem Vorbild unserer Bauernspielschar gegründet worden war, weilte am Sonntag hier zu Gast, um eine Probe ihres Könnens zu geben. Zum Nad-mittag waren die Alten-Busecker in den geschmackvoll ausgeschmückten Saal der Wirtschaft Einhäuser geladen. Nachdem unsere Frauenschafts- leiterin Frau Sarg die zahlreich Erschienenen begrüßt hatte, führten die Gäste eine Reihe von Lichtbildern vor, die die Schönheit Bad Homburgs und seiner Umgebung zeigten, und zu denen die Frauen-
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Boden gerissen, von denen zwei nach Gießen in die Klinik gebracht werden mußten, während die übrigen beiden leichtverletzt in ihren Unterkünften in Höingen verbleiben konnten. Durch die Gießener Sanitätskolonne wurden der Arbeiter Eugen S ch a m a n e ck aus Worms unter dem Verdacht auf innere Verletzungen und der Arbeiter Valentin Litters aus Hofheim mit erheblichen Kinnverletzungen der Klinik in Gießen zugeführt.
Landkreis Gießen.
00 Klein-Linden, 6. Dezember. Zu schlichten Adventsfeier hatten sid; am tagabend im Saale der Kleinkinderschule die glieder der Evangelischen Frauen- h i l f e versammelt. Schwester Lina hatte mit größeren und kleineren Kindern schöne Gedichte und Lieder eingeübt. Pfarrer König als Vorsitzender der Frauenhilfe verlas die Adventsbotschaft und schloß mit Gebet die von gemeinsamen Gesängen umrahmte trauliche Feierstunde. — Am Samstagabend fand im Saale des Gasthauses „Zur deutschen Eiche" ein D 0 r f g e m e i n s ch a f t s a b e n d der NSG. „Kraft durd) Freude" unter Mitwirkung der Wißmarer und Bad Homburg - Gonzenheimer Spielscharcn statt. Die Smggruppe Klein-Linden, die sich aus Mitgliedern der NS.- Frauenschaft und des BDM. zusammensetzt, erfreute
ein diesjähriges Winterk 0 n - ; e r t. Der 1. Vereinsführer Fuchs begrüßte die Besucher, insbesondere die vielen auswärtigen Gäste der Gesangvereine aus Alten-Buseck, Hcud)elheim und Lollar, und schloß mit einem Sieg-Heil auf den Führer. Die Dortragssolge, eine reiche Abwechslung von Männerd)ören, Frauenchören, Gemischten Chö-
Arrest stets Anwalt zuzuziehen. S. Einstweilige Verfügung.
Arsenik, starkes Gift. Akute Vergiftung: Erbred)en, starke Durchfälle, Wadenkrämpfe infolge gro- ßen Wasterverlustes, auch mit Kopfschmerzen und Lähmungen. Chron. Vergiftung: Lähmungen der Streckmuskeln der Gliedmaßen. Immer Arzt rufen!
Arterienverkalkung ist eine chron. Erkrankung der A., die zu einer Verdickung der Wand und Verengerung des Lumens führt. Dadurch Entstehung von verschiedenen Beschwerden: Kopfschmerzen, Schwinoelgefühl, Völle des Leibes usw. Dagegen: geregelte Lebensweise, mäßig und des. regelmäßig essen, wenig rauchen, Alkohol vermeiden!
Artischocke, Lurusaemüsepslanze, in Italien und Frankreich beliebt: gleicht einer Distel, deren Blüte im Knospenzustand ver- peist wird. Lohnender als Nutzpflanze ist der Anbau als Zier- taude im Garten.
Arznei (mhd.) v. erzenen--hei» len: Heilmittel. Es handelt sich meist um chem. wirkende Stoffe, innerlich oder äußerlich zum Zwecke der Heilung einer Krankheit angewandt.
Arztkosten hat zunächst der Patient zu zahlen, auch bei Unfällen oder Selbstmordversuchen. Der Mann muß die Arztkostcn für seine Frau und die unterhalts- berechtiaten Kinder bezahlen: für die geschiedene Frau dann, wenn er zum Unterhalt verpflichtet ist. Gebührenordnung! Wichtig: Der Arzt braucht auf private Kran-
eien genannt: Männerchor „Feldeinsamkeit" von Wendel, „Wogender Rhein" von Richard, Gemischte Chöre „Laß Fragen sein" von Geilsdorf, „Abschied" von Brahms und Frauenchöre „Mädchen am Spinnrad" von Pilland und „Schnitzelputz-Häusel" von Heinrichs. Zum Schluß des Konzertes dankte der 2. Vereinsführer A. Kümmel den Gästen und forderte äUc auf, einem anwesenden Sammler des WHW. einmütig und reichlich ihre Spenden zu geben. Freudig kamen die Anwesenden dieser Auf-
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