** Arbeitsjubiläum. Am heutigen 8. DH. kann der Heizer Karl Klein von den städtischen Betrieben auf eine dreißigjährige Dienstzeit bei der Stadt Gießen zurückblicken. Aus diesem Anlaß wurde dem Jubilar von dem Herrn Oberbürger, meister ein persönliches Glückwunschschreiben über« reicht.
** Die Sperrzeit für Tauben während der Saatzeit erstreckt sich vom 11. Oktober bis 6. November. In dieser Zeit sind die Tauben in den Schlägen zu lassen.
** Holzgeld umgehend befahlen. Die Stadtkasse Gießen erwartet die Bezahlung der HvU- gelber für das in den städtischen Waldungen gesteigerte Holz spätestens bis zum 1. November, andernfalls Derzugsfolgen eintreten.
LPD. Erste F u t t e r v e r t e i l u n g für Hühner. Die organisierten Geflügelzüchter (Reichs- verband deutscher Kleintierzüchter, Deutscher Sied- lerbund, Reichsbund der Kleingärtner und Kleinsiedler sowie Reichsgruppe Reichsbahn Kleinlandwirtschaft) erhalten jetzt Mais und Gerste für ihre Hühner. Es werden anderthalb Kilogramm pro Huhn bis Ende Oktober zur Verfügung gestellt. Die nichtorganisierten Hühnerzüchter erhalten Das Futter- aetreide anhand von Bezugsscheinen durch die Kleinverteiler (Händler).
Neues 3nfonterie<Regiment in Sranf'urt
NSG. Frankfurt a. M., 8. Okt. Am morgigen Samstag hält in Frankfurt a. M. ein neues Regiment feinen Einzug, das bereits vor dem Kriege hier seinen Standort hatte. Es ist das I n f. - R g t. 8 1. Es trifft am Samstagnachmittag auf dem Hauptbahnhof ein, wo es an der Südseite um 16.30 Uhr zum feierlichen Empfang Aufstellung nimmt. au der Feier marschieren die Ehrenformationen der artet und ihrer Gliederungen, sowie die Soldatenbünde am Bahnhof auf. Begrüßungsansprachen werden der Divisionskommandeur, der Kommandeur des Regiments, ein Vertreter der Partei und der Oberbürgermeister halten. Anschließend an die Feier marschiert das Regiment durch die Stadt zur Kaserne. Am Eschenheimer Turm roirt) der Divisionskommandeur den Vorbeimarsch abnehmen.
1880 wurde das alte Regiment 81 in Frankfurt untergebracht. Hier ist es bis 1918 geblieben. Im Weltkrieg hat das Regiment, das durch mehrere Kriegsformationen ergänzt wurde, auf allen Kriegsschauplätzen in Europa gekämpft. Nach Kriegsschluß wurde bas Regiment aufgelöst. Die Tradition des ruhmreichen Regiments wurde später von der 10. Kompanie des Jnf.°Neg. 15 in Kassel übernommen und fortgeführt. Am 7. März 1936 wurde das Regiment wieder errichtet. Da als Gründungstag des Regiments 81 der 5. Dezember 1813 angenommen wurde, kann das Regiment im nächsten Jahr fein 125jahriges Bestehen feiern.
Fuhrwerk von einemLastautoüberrannt.
* Herbstein , 7. Okt. In der hiesigen Hauptstraße wurde heute nachmittag das mit Dickwurz beladene und mit zwei Kühen bespannte Fuhrwerk des Landwirts Schreiner von einem Lastkraftwagen von hinten angefahren und mitsamt den Kühen unter den Kraftwagen gedrückt. Dabei wurde der Wagen vollkommen Zerstört, eine Kuh so schwer verletzt, daß sie sofort notgeschlachtet werden mußte, die andere Kuh ebenfalls erheblich verletzt. Der Fuhrwerkslenker, der Landwirt Schreiner, wurde bei dem heftigen Zusammenprall zu Boden gerissen und trug Arm- b r ü d) e, Kopfverletzungen und B r u st - quetschungen davon, die seine Ueberführung nach dem Fuldaer Krankenhaus erforderlich machten.
Wirtschaft
Ge-
Deoijenmarn
Berlin — Frankfurt a AI.
Ra- wei-
bröckelten 0,13 v. H. auf 140,40 und Demag v. H. auf 149,40 ab. Im Freiverkehr gingen ftatter Waggon im Anschluß an die Abendbörse ter zurück auf etwa 56 bis 57 (60).
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börfe
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt oefchlossenen Dividende an. Reichsbankdiskonl 4 o H. Lombardzinsfuß 5 v H
(122,90) zurück. IG.-Farben konnten sich mit 164 behaupten, ebenso Rheinmetall mit 150,50 und Westdeutsche Kaufhof mit 59. Daimler Motoren ' ----- - - - ~ 0,40
Darunter 347 (300) Ochsen, 171 (164) Bullen, 512 (524) Kühe, 272 (299) Färsen. Kälber 577 661), Hämmel und Schafe 257 (195), Schweine 225 (656). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (43 bis 45), b) 40 bis 41 (38 bis 41), c) 36 (34). Bullen a) 40 bis 43 (43), b) 36 bis 39 (39), c) 33 bis 34 (34). Kühe a) 41 bis 43 (41 bis 43), b) 36 bis 39 (35 bis 39), c) 26 bis 33 (27 bis 33), d) 20 bis 25 (20 bis 25). Färsen
a) 41 bis 44 (42 bis 44), b) 38 bis 40 (38 bis 40),
c) 32 bis 35 (35). Kälber a) 62 bis 65 (60 bis 65),
b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 46 bis 50 (45 bis 50),
d) 36 bis 40 (35 bis 40). Hämmel b2) 46 bis 50
(46 bis 49), c) 40 bis 45 (41 bis 45), d) 30 bis 39
(32 bis 40). Schafe a) 40 bis 45 (35 bis 44), b) 28
bis 38 (25 bis ,32), c) 12 bis 25 (12 bis 22).
Schweine a) 55 (56), bl) 55 (56), b2) 55 (56), c) 54 (55), d) 51 (52). Sauen gl) 55 (56). Marktverlauf: Großvieh, Kälber und Schweine zugeteilt. Hämmel und Schafe lebhaft.
Schweinemarkt in Vuhbach.
* Butzbach, 7. Oktober. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 487 Ferkel zum Verkauf aufgetrieben. Bei flottem Handel verblieb geringer Ueberftanb. Es wurden bezahlt: bis 6 Wochen alte Tiere bis 13 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 13 bis 17 Mark, ältere bis 25 Mark.
Nhein-Moinifche Börse.
Ittlttagsbörfe ruhig und abbrörfelnb.
Frankfurt a. M., 7 Okt. Da die Kundschaft in der Auftragserteilung weiterhin starke Zurückhaltung zeigte, lag die Börse am Aktienmarkt wieder sehr still und die Kurse bröckelten überwiegend weiter leicht ab. Die Erholung der Neuyorker Börse sowie einige günstige Nachrichten aus der Industrie und Wirtschaft blieben ohne Einfluß. Die wenigen Anfangsnotierungen lagen meist 0,25 bis 0,50 v. H. niedriger. Von Tarifwerten waren Gesfürel stärker ermäßigt mit 152 (153,50), RWE. verloren 0,40, Betula 0,25 v. H. Am Montanmarkt gingen Hoesch auf 126 (126,75), Verein. Stahl auf 116,75 (177,50) und Mannesmann auf 122,65
jen wieder lebhafteres Geschäft, Deutsche Bank 125,50 (125), Dresdner Bank 114,75 (114,50), Commerzbank 120,25 (120), auch Adca blieben trotz der negativen Verwaltungserklärung gesucht. Kahlgrund Eisenbahn weiter erhöht auf 30 (28,50) bei voller Zuteilung.
Der Freiverkehr war meist etwas schwächer. Rastatter Waggon gingen mit 56,50 (60) um, Bürbach Kali 72 bis 72,50, ferner wurden genannt Elsass. Baden Wolle 82 bis 83, Schuh Berneis 74 bis 75, Verein. Pinsel 75 bis 76, Dingler etwa 90, Katz & Klumpp etwa 110,50, Ufa 74. — Togesgeld um). 2,50 v. H.
Abendbörse behauptet.
Bei stillem Geschäft war die Abendbörse behauptet. Auf der ermäßigten Basis bestand vornehmlich leichte Kaufneigung, doch kam es nicht zu nennenswerten Umsätzen, die Mehrzahl der notierten Kurse hatte nominellen Charakter. Soweit noch Rückgänge eintraten, waren es lediglich Anpassungen an Berlin. So bei Rheinmetall-Borsig auf 149 (150,50), bei Bemberg auf 145,50 (146). Dagegen konnten sich Montanwerte meist 0,13 bis 0,25 v. H. über den Berliner Schluß heben, Mannesmann 122, Buderus 124,75, Harpener 177,75, Hoesch 125,90, Verein. Stahl 116,50, Otaoi Minen 31,75. IG. Farben lagen mit 164,13 (164,25) wenig verändert, Scheideanstalt weiter etwas erhöht mit 264 (263,50). Bankaktien hatten wieder einiges Geschäft, wobei die drei Filialgroßbanken unverändert notierten. Höher lagen Cffektenbank mit 87,50 (87,25) und Pfälz. Hyp. nach Pause mit 109 (108,25). Der Rentenmarkt lag still. Reichsaltbesitz unverändert 128,75, 4,50 v. H. Krupp unverändert 99, 6 v. H. Großkraft Mannheim Kohlenanleihe 17 (gegen 16,80 am 4. Okt.). Im Freiverkehr wurden Kommunal-Umschuldung mit unverändert 94,85 bewertet.
Frankfurter Schtachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 7. Okt. Auftrieb: Großvieh 1302 (gegen 1287 am letzten Donnerstagsmarkt),
Auch in Der zweiten Börsenstunde hielt die schäftsstille an, doch war die Tendenz widerstandsfähig. Don erst später zur Notiz gekommenen Werten verloren Zellstoff Waldhof 1,65 v. H. auf 154,40, Adlerwerke Kleyer und VDM. je 1 v. H. auf 115 bzw. 172,50, Dagegen erhöhten sich Feinmech. Setter auf 106,75 (105,50) und Scheideanstalt auf 263,50 (262,50). Bankaktien hatten bei leicht erhöhten Kur-
Frankfurt a. M.
Berlin
iXtanffurt a. M
Berlin
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Schluß'. Abendbörse
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143
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168,25 124,75 170,25
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eutsche ReichSschahanwet' von 1935, II. ffolge ...
eutsche Reichstchnhanwet von 1936, III. jvolge ..
oung Anleihe von 1930 .. esiische Bolksstaat von 1929 eutsche ReichSpostlchatz von
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Deutsche Reichsbahnschatz
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rheinische Elektro............6
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Schlickert L Co............ 7
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Süddeutsche Zucker.......... 10
vereinigte Stahlwerke...... 4’/i
Sestdeutlche Kaufhof......... 0
Westeregeln Alkali............4
Zellstoff Waldhos............6
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Verkehrswesen .... 6H g-Südain. Dampfschiff. 0 ,-Amcrika Paket......0
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Handelsgesellschaft . 6 A» und Privat-Bant... Diskonto............
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Buenos Aires.............
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Japan.........
0,718
0,720
0,718
0,720
Brüssel...................
41,96
42,04
41.96
42,04
Jugoslawien ..
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5,694
5,706
Rio de Janeiro............
0,153
0,155
0,152
0,154
Oslo..........
61,95
62,07
62,00
62,12
Polen....................
47,00
47,10
47,00
47,10
Wien..........
48,95
49,05
48,95
49,05
Kopenhagen...............
55,03
55,15
55,07
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Lissabon.......
11,195
11,215
11,205
11,225
Danzig...................
47,00
47,10
47,00
47,10
Stockholm .....
63,55
63,67
63,60
63,7?
London...................
12,325
12,355
12,335
12,365
Schweiz.......
57,27
57,39
57,28
57,40
Helsingfor»................
Paris....................
5,455
5,465
8,218
5,455
5,465
Spanien.......
16,98
17,02
16,98
17,02
8,202
8.202
8,218
Prag..........
8,701
8,719
8,701
8,719
Holland..................
137,62
137,90
137,66
137,94
Budapest......
spalten...................
13,09
13.11
13,09
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Hier abjchneiden! I
131 Fieber
' bekommt dann im Brandscha- » denssall den Schaden ersetzt, ' wenn man diesen nicht vorsätzlich oder leichtsinnig verursacht hat.
' Fichte, Nadelholzbaum, der Holz,
Harz. Terpentin und Fichten- . nadelextrakt liefert. Fichtenholz
, wird meistens als Brennholz
. verwendet. Verarbeitetes Fich
tenholz erhält zweckmäßig einen Farbanstrich. Unterschiede zwilchen Fichte und Tanne: Fichtenzweige nadeln, Tannenzweige . nicht, Fichtenzapfen hängen am Baum und fallen ganz ab, Tannenzapfen stehen aufrecht, Zapfen zersplittern vor dem Abfallen. Der weihnachtliche „Tannenbaum" ist in Wirklichkeit eine Fichte. Niedrige Zwergfichten für Steingärten und Gräber, s. auch Adventskranz.
Fichtennadelextrakt wirkt er* frischend und nervenstärkend, er wird daher als Zusatz zu Bädern benützt.
Fieber, Gesamtheit verschiedenartiger krankhafter Erscheinungen. So besonders Temperaturerhöhung über 37,1 Grad, dazu noch Abgeschlagenheit, Krankheitsgefühl, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Puls- beschleunigung. Beim Meßen des Fiebers sich überzeugen, ob der Quecksilberfaden vollständig heruntergeschleudert ist. Das Fieber ist in der Achselhöhle gemessen um % Grad niedriger als im Mund oder im After. Bei jedem Fieber den Arzt rufen, da Fieber immer der Ausdruck für eine Erkrankung irgendwo im Körper ist.
men zu ersticken. Benzin, Spiritus, Petroleum und brennendes Fett können nur mit Sand und Decken erstickt werden. Ist der Brand durch elektrische Apparate entstanden, muß sofort der Strom ausgeschaltet werden. Droht ein Brand um sich zu greifen, so rufe man sofort die Feuerwehr. Sind Räume verqualmt, so krieche man zum Fenster und halte em nasses Tuch vor Mund und Nase. Feuer anzünden soll man nicht mit Papier, sondern mit dünnem, trockenem Holz. Feuer hält man die Nacht über, wenn man ein Brikett dick in Zeitungspapier einwickelt.
Feuerfestes Geschirr, Gerät aus Ton oder Dorzellan, das mit einer sehr harten Glasur Überzogen ist, ebenso feuerfestes Glas. In derartigem Geschirr können die Speisen auf offener Flamme zubereitet und sofort auf den Tisch gebracht werden.
Feuerlöscher, handliche Apparate mit einer chemischen Flüssigkeit, die meist durch Schaumentwicklung das Feuer erstickt. Derartige Feuerlöscher sind gebrauchsfertig käuflich.
Feuersichere Behälter (Kasietten) sollten in jeder Wohnung vorhanden sein, um Wertsachen und wichtige Papiere darin aufzubewahren.
Feuerversicherung. Man kann Sachen (z. B. Haus. Mobiliar) gegen Brandschaden versichern lasten. Man zahlt eine gewiße, nach dem Wert und der Brandgefahr der versicherten Sache sich richtende jährliche Prämie und


