Einzelbild herunterladen

anschließender s Nur so gelang es bei diesen Zusammenkünften, | e i n e Revolution, nur ohne die Begleiter- ichen, auf dein ' die bei anderen Verbänden zum Schauplatz übel- scheinungen des blinden Aufhebens einer durch das

Die Aufgabe der Reichsparleilage

Das soziale Problem unserer Zeit

Erziehung zu sozialem pflichtbewußlsein

Denn Tonnen

Ziert, durch

wie mit und un-

ster Zänkereien ausarteten, seit zehn Jahren Kund­gebungen zu entwickeln, die für jeden Teilnehmen­den unvergeßliche Eindrücke in sich ber­gen. So wurde allmählich der Reichsparteitag der nationalsozialistischen Bewegung zum großen G e - meinschaftsfest der Nation. Zum ersten-

dem: jeder Erfolg und jeder Sieg, genau so jedes gelungene Werk, müssen erkauft werden dem Einsatz der Arbeit, des Fleißes damit auch den Sorgen und selbst der Not zähliger einzelner.

produzieren, aber die Kaufkraft der Nation so zu beschränken, daß es ihr unmöglich wäre, die Kohlen abzunehmen. Es ist daher auch nicht richtig, an­zunehmen, daß der Mangel auf irgendeinem Ge­biet der Beweis für eine besondere wirtschaftliche Schwäche sei. Nein, er ist nur der Beweis dafür, daß eine weitere Steigerung der Produktion nötig ist, weil die notwendige Kaufkraft hierfür besteht. Es ist dabei gänzlich gleichgültig der Konsum der sogenannten oberen Zehntausend. Er fällt mengen» und wertmäßig gegenüber dem Konsum der übri­gen 67 Millionen überhaupt nicht ins Gewicht!

Tatsache ist nun, daß Deutschland sein schwer- ft e 5 soziales Problem gelöst hat, und zwar restlos gelöst hat: Es gibt in unserem Lande keine wirklichen Arbeitslosen mehr. Im Gegenteil: Auf unzähligen Gebieten herrscht heute bereits wieder ein Mangel, besonders an gelern­ten Kräften. Ich glaube, dies ist ein größerer sozialer Erfolg, als wenn es in anderen Ländern gelingt genau so wie früher bei uns die Pro­duktionen solange zu ruinieren und zu zerstören, bis endlich das sogenannte befreite Proletariat we­niger seiner Sorgen ledig, als vielmehr ohne Arbeit und damit ohne Brot ist.

Wir können mit dem Ergebnis dieser unserer Tätigkeit aber um so zufriedener sein, als es dabei gelungen ist, nicht nur die Löhne, sondern auch die Preise nahezu vollkommen st a - bil zu halten. Vergleichen Sie, meine Parteigenos­sen und Parteigenossinnen, demgegenüber die Re­sultate in anderen Ländern, und sie werden auch hier die Richtigkeit der nationalsozialistischen sozia­len Führung erkennen. Darüber hinaus aber hat der Nationalsozialismus durch eine tausendfältig geleistete Arbeit versucht, die sozialen Le­bensbedingungen zu verbessern und zu ver­schönern.

Wenn in diesem Drama des Wahnsinns Deutschland heute als ruhiger Zu­schauer gelten darf, dann verdankt es dies der nationalsozialistischen Bewegung, die von vornherein eisern an dem Grundsatz festgehallen hat: entscheidend für das Leben des einzelnen ist nicht die gedruckte Banknote, die er erhält, sondern das, was er sich dafür zu kaufen vermag. Es kann aber nicht mehr gekauft werden, als vorher pro­duziert wird. Daher ist entscheidend für den Gesamtlebensstandard der Ration die Ge­samthöhe der nationalen Produk­tion. Was aber die Ration an Gütern probu-

erhält automatisch seinen Gegenwert den Lohn und findet damit seinen Käufer.

es würde ja ein Unsinn sein, 30 Millionen oder 40 Millionen Tonnen Kohle mehr zu

Die Organisation der menschlichen Gesellschaft ist bedroht.

denn auf der Festigung dieser Volksgemeinschaft, beruht in der Zukunft die Größe und Stärke der Nation und damit des Reiches. Sie wird aber nur dann gegeben fein, wenn sie auf wirklichen Werten und nicht nur auf bloßen Faktoren des Scheins beruht, d. h.: eine Gesell­schaftsordnung wird im gesamten genau so viel Kraft repräsentieren als den repräsentativen Ele­menten dieser Gesellschaftsordnung im einzelnen zu­sammengerechnet zu eigen ist.

Es ist daher von höchster Wichtigkeit, den sorg­fältigsten Ausleseprozeß in der Füh­rung der Nation auf allen Gebieten weiter zu treiben und nicht vor irgendwelchen Widerstän­den oder Meinungen formaler Art zu kapitulieren. Das Höchste, was wir den abzutretenden früherer!, heute nicht mehr befähigten Trägern unserer Ge­meinschaftsordnung zu ' bieten haben, ist das gleiche Recht wie für alle: Das o r-f recht jedoch gehört in diesem Staat den Tugen­den der Kraft und der Stärke, des Mutes und der Entschlossenheit und daher den zur Führung Befähigten an sich. Dies kann nie in Gegensatz zum Wissen stehen, denn es würde schon eine impertinente Behauptung dar­stellen, wenn jemand behaupten wollte, daß Wilsen und Tatkraft, Mut und Einsicht, Kühnheit und Er­fahrung sich gegenseitig a.usschlössen.

Die eine beruhigende Gewißheit kann bann bie beutsche Ration ihr eigen nennen. Es mag um uns bie ganze Welt zu brennen beginnen: bet nationalsozialistische Staat wirb wie Platin aus dem bolschewistischen Feuer herausragen.

Unter den große r Problemen, die weiter die heu­tige Zeit erfüllen, steht mit an der Spitze das so­ziale. Ich muß dieses soziales Problem von dem Gesellschaftlichen deshalb trennen, weil der Bolsche­wismus überall nur das gesellschaftliche Problem anfaßt, während das soziale unter ihm überhaupt nicht in Erscheinung tritt. Die gesell­schaftliche Revolution des Bolschewismus heißt aber nichts anderes als die Beseitigung der volkseigenen Intelligenzen und deren Ersatz durch die jüdische Parasitenrasse. Dieses Problem hat der Bolschewis­mus dort, wo er zur Macht kam, gründlich gelöst oder zu lösen versucht. Das soziale war demgegen­über überall nur a l s Mittel Aum Zweck ge­dacht. Die Art der Behandlung, ja des Jnangriff- nehmens der sozialen (fragen zeigt am besten die mangelnde Absicht, hier wirklich zu einer segens­reichen Lösung kommen zu wollen. Seitdem die jüdisch-bolschewistischen Hetzer, unter Zugrunde­legung der ihnen bekannten geringen Einsicht und Brldung der Massen auf diesem Gebiet, das soziale Problem als eine ausschließliche Lohnfrage er­klärten, schufen sie in kürzester Zeit jene für die Durchführung der bolschewistifchen Gesellschafts­revolution günstige Spannung zwischen Lohn und Preis. Indem durch Streik und Terror auf der einen Seite die Löhne eine fortge­setzte scheinbare Steigerung erfahren, zwingen sie infolge der gleichbleibenden oder sogar sinkenden Produktion auf der anderen Seite die Preise zum Ansteigen. Dieser Vorgang ist ein zwangsläu­figer, da, wie schon betont, den erhöhten Löhnen keine ausgleichend erhöhte Produktion entgegentritt, sondern der Ausgleich nur durch erhöhten Preis geschaffen werden kann. Dieser erhöhte Preis aber gibt immer wieder den natürlichsten Grund zur augenblicklichen neuen Erhöhung der Löhne, was abermals durch Streik und Terror erzwungen wird. Die ebenso zwangsläufige Folge ist das sofortige neue Anziehen der Preise. Da durch die mit diesen Wirtschaftskämpfen verbundenen Streiks und Aussperrungen die Produktion, statt sich zu er­höhen, auch infolge der allgemeinen Disziplinlosig­keit immer mehr abnimmt, müssen infolge des Sin­kens der Konsumgüter die Preise im Verhältnis au den Löhnen als regulierender Faktor nur noch schneller als die Gehälter anfteigen. Daraus er­gibt sich dann eine immer höher anschwellende Un­zufriedenheit.

Es ist dabei den jüdisch-marxistischen Hetzern leicht, die jeweilige Lohnerhöhung als das Werk eines sozial empfindenden Bolschewismus oder Marxismus, die dadurch ausgelöfte Preis­steigerung aber als die verfluchte Absicht des verrotteten Kapitalismus, sprich der antimarxisti­schen Feinde, hinzustellen. Die Ergebnisse dieser Entwicklung sehen wir in den Ländern um uns: Steigende Löhne, sinkende Produktion, daher rapides Abnehmen der Kaufkraft des Geldes, zum Zeichen dessen steigende Preise und endlich eine laufende Entwertung der Währung.

aus dem Besitz ableiten. Auch dievermeindliche Bildung" sowie die Zugehörigkeit zu einer be­stimmten Konfession können nicht mehr als gesellschaftlich bau- und erhaltungsfähige Faktoren angeseyen werden. Wenn das Russische Reich dem bolschewistischen Chaos zum Opfer fiel, dann auch nur, weil feine früher es gestaltenden und erhalten­den Kräfte nicht mehr befähigt waren, ihre Mission weiterhin zu erfüllen. Gegenüber dem Ansturm neuer Auffassungen oder gewisser neuer Lehren haben sich die alten Ideen und die Träger dieser alten Gebilde als nicht widerstandsfähig genug erwiesen, und gerade im letzten Jahre find wir Zeugen des Versuches einer weiteren Aus­breitung der kommunistischen Wirrnis in Ost und West geworden.

Denn Deutschland inmitten dieser Unruhen ähnlich dem heutigen Italien als sich rer und fester hort gelten kann, dann nur, weil der Ratioalsozlalismus selbst den Weg zu einer gesellschaftlichen Revolu­tion beschritten hat, ohne die bestehende Ord­nung erst mit Gewalt zu zerstören und damit die Basis unseres politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens in ein Ehaos zu ver­wandeln. Indem wir einst die Schwächen un­serer bürgerlichen Gesellschaftsordnung er­kannten, haben wir uns bemüht, auf dem Dege einer disziplinierten Rege­neration einen neuen Gesell­schaftsaufbau durchzuführen. Der Grund­gedanke dieser Arbeit war, mit überlieferten Vorrechten zu brechen und die Führung der Ration auf allen Gebieten des Lebens, an der Spitze jedoch auf dem Gebiete der Politik in die Hände einer neuen Auslese zu legen, die ohne Rücksicht auf Herkunft, Geburt, gesellschaftliche oder konfessionelle Zugehörig­keit ausschließlich nach der inne­ren Veranlagung und Würdigkeit ausgesucht und gefunden wird.

Dieser Aufbau einer neuen Führerauslese unserer Nation ohne die verheerende chaotische Verwüstung des bestehenden Zustandes ist eine der größten Ta­ten in der Geschichte unseres Volkes. Sie ist auch

über das zurückliegende Jahr. Drei Aufgaben sind seitdem den Kongressen des Parteitages gestellt:

1. Die Feststellung dessen, was durch die Tätig­keit der Bewegung, durch ihre Arbeit g e - ! eistet, in Plänen verwirklicht und damit an gesteckten Zielen erreicht wurde.

2. Die Bekanntgabe der Aufgaben und da­mit der Arbeit für nähere und ferne Zukunft.

3. Die geistige Einführung der an die­sen Tagungen besonders aufnahmegewillten Parteigenossen und Parteigenossinnen und darüber hinaus des ganzen Volkes in die Gedankenlehren sowohl als in die Organisationsprinzipien unserer Bewegung.

Als wir Nationalsozialisten Deutschland erober­ten, erlebten wir diesen Kampf als eine ein­zige Kette von tausend Widerwärtig­keiten, tausend Opfern und auch tau­send Fehlschlägen. Es war aber gerade des­halb so notwendig, den vereinsamten Menschen aus dieser Atmosphäre feines eigenen kleinen Ringens und die damit zusammenhängenden Sorgen wenig­stens einmal im Jahr herauszuheben und ihn herauszustellen an die größere gemeinsame Front und seinen Blick nun zu öffnen für die gewaltigen Dimensionen des Ablaufes und Ver­laufes des Gesamtkampfes und ihm auch den stol­zen Weg zu zeigen, der unterdes schon zurückge- legt worden war.

Denn wie soll der Bauer in seinem Dorfe, der Arbeiter in seiner Werkstatt oder Fabrik, der Angestellte in seinem Büro, wie sollen sie alle erfassen können den Umfang des Gesamtergeb­nisses ihrer zahllosen persönlichen Opfer und ihres Ringens. Einmal im Jahre aber werden sie nun anläßlich des Generalappells der Par­tei aus der Bescheidenheit ihres kleinen Da­seins herausgerisfen und die Größe des Kamp­fes und des Erfolges sehen und erkennen. Dann erleben viele von ihnen vielleicht zum ersten Wale die überwältigende Gewißheit, daß ihre Sorgen und Wühen im Kleinen nicht um­sonst gewesen sind, sondern daß sich aus all dem der gewaltige Erfolg aufrichten konnte und daß auch die vielen kleinen und ihnen bekannten Fehlschläge belanglos waren gegenüber dem Gesamtergebnis des Kampfes der Bewegung und Kampfes des

Volkes.

Und wenn in diesen Tagen nun wieder die Hun­derttausende in Nürnberg aufmarschieren und sich so aus allen Gauen Deutschlands ein unendlicher Strom warmen Lebens in diese Stadt ergießt, dann werden sie von diesem erfüllten Platz aus, zurück- und um sich blickend, wohl alle eines fest- steilen: Wir sind wirklich die Zeugen einer Umwälzung, wie sie gewaltiger die beut» fche Nation noch nie erlebt hat. Gesellschaftlich, sozial, wirtschaftlich, politisch, kulturell und rassisch leben wir in einem gigantischen Umbruch der Zeit. Indem wir aber von hier den Blick über Deutschland lenken und hinausgleiten lassen, vermeinen wir fast bas Brausen zu vernehmen einer aufgewühlten von Kampf unb Unrast erfüll­ten Welt. Wenn ich mich nun im einzelnen mit diesen wichtigsten Fragen der Zeit befasse, bann ge­schieht es nicht nur, um sie in ihrer Bebeutung aufzuzeigen, sondern, um auch festzustellen, wie wir mit diesen Problemen bisher fertig wurden, und baß wir mit ihnen auch in ber Zukunft fet- ti g z u werben entschlossen sind.

Was hierbei burch unsere großen Hilfsorgani­sationen mit aeleiftet würbe, wirb Ihnen im Laufe biefes Kongresses burch konkrete Zahlen belegt wer­ben. Im Gesamten kann man jedenfalls aber bie Tätigkeit ber Arbeitsfront in ihren verschie- benen Aemtern, bie Arbeit bes Wmterhilfs- werks, sowie ber Nationalsozialistischen Volks­wohlfahrt und endlich die ergänzende Arbeit von Kraft durch Freude als bie sicherlich ge­waltigste soziale Gemeinschaftsleistung bezeichnen, bie bisher überhaupt irgendwo ftattgefunben hat. Was gerade der Bolschewismus aber dem entgegen» zusetzen hat, ist nur lächerlich.

Auch hier wirb In ben Grundprinzipien un­serer bisherigen Auffassung in Zukunft festge­halten werben, und auch hier ist es klar, bah ein Stillstand dieser Bestrebungen niemals ein­treten darf und niemals eintreten wird. Im Gegenteil: Die Art, in der wir uns im natio­nalsozialistischen Deutschland bemühen, die so­zialen Probleme zu lösen, hilft mit an jener Erziehung der einzelnen Volks­genossen zu einem sozialen Pflicht- b e w u h t f e i n, das als Endresultat auch die Volksgemeinschaft im edelsten Sinne des Wor­tes ergeben wird. Und dieses ist sicher: Wir sind ihr im nationalsozialistischen Deutschland lausendmal näher als in den von Klassen- upd Wirlschaslskämpfen zerrissenen marxistischen Staaten.

Wenn wir von dieser besonderen Arbeit auf das Gebiet der allgemeinen Wirtschaft über» gehen, dann sehen wir auch hier um uns zahl­reiche krisenhafte Erscheinungen. Vor wenigen Jah­ren noch beherrschte das Schlagwort von der ..Weltwirtschaftskrise" die öffentliche Mei­nung. Und fast überall auf alle Fälle aber in

Meine Parteigenossen und -genossinnen! Wir leben in einer geschichtlich unerhört großen Zeit. Wohl sind in allen Jahrhunderten durch Kriege oder Revolutionen Völker gestiegen oder gefallen, Staaten aufgerichtet ober vernichtet worden. Allein nur selten finden Erschütterungen im Völkerleben statt, die bis in die tief st en Fundamente bes Gebäudes der Gesellschaftsord­nung reichen und diese selbst bedrohen ober gar zerstören. Wer will es aber heute noch nicht sehen ober einfach wegleugnen, baß wir uns jetzt inmitten eines Kampfes befinben, in bem es sich nicht um Grenzprobleme zwischen Völker und Staaten, son­dern um bie Frage der Erhaltung oder ber Vernichtung der übernommenen Menschenordnung ober ihrer Kulturen an sich hanbelt? Die Organisation ber menschlichen Ge­sellschaft ist bebroht! Nicht irgendein staatlicher Turmbau wird einstürzen, sondern eine Sprachen- verwirrung, eine neue Menschenentzwei» ung ist über die Völker gekommen. Was nach tausendjährigem Aufbau für alle Ewigkeit erhärtet au fein schien, erweist sich nun als morsch und schwach. Ueberall um uns herum vernehmen wir bas Knistern im Gefüge des bestehenden inneren Gesellschaftsvertrages der Menschen und erleben das Einstürzen einzelner schon besonders brüchiger Gebilde. Als ber Nationalsozialismus seinen ge» schichtlichen Kampf um bas beutsche Volk begann, sah er in dieser Frage das Entscheidende, denn: Kriegen und Niederlagen kommen im Leben der Volker nicht jene furchtbare Bedeutung zu als ben inneren Kriegen der Gesellschaftsordnung. Ver­lorene Kriege können in kurzer Zeit wieder gut gemacht werden. Die verkehrte innere Ordnung einer Volksgemeinschaft ist oft erst nach Jahr» Hunderten wieder herzustellen. Manchmal gehen darüber auch Volker endgültig zugrunde.

Und darüber kann es doch wohl keinen Zweifel mehr geben: Das, was wir in unserer Zeit als Gesellschaft" vorfanden, ist in den einzel­nen Elementen nicht nur umstritten, sondern zum Teil schon so entwertet, daß es auch nur eine Frage dieser Zeit sein kann, bis das Truggebilde einer solchen Gesellschaftsordnung in einer Kata­strophe zerschlagen wird. Es gibt heute keine haltbare Organisation der menschlichen Gesellschaft mehr, deren tragende Elemente ihre Rechte nur aus der Geburt, dem Stand, ber Herkunft ober gar

sprechungen unb Beratungen mit < , , . _ ,

freier Entscheidung eines Verantwortlichen, auf dem ' die bei anderen Verbänden zum Schauplatz Übel- Kongreß aber durch die souveräne Bekanntgabe der r "" " Ziele und damit des Wollens unserer Arbeit sowie die Verkündung eines großen Rechenschaftsberichtes

mal findet in diesem Jahr eine weitere Ergänzung statt durch bas Einfügen ber sportlichen Kampf- unb Schönheitsziele.

Heute erscheint bas alles wie selbstverstänblich. Damals war es neu und nur der Fantasie der wenigsten mochte es gelingen, bas herrliche Gesamt- bilb voraus zu ahnen, bas sich nun für uns, mit dem Begriff dieser Kundgebung verbindet! Wenn aber noch vor zehn Jahren dieser Tag mit Recht als der Revolutionskongreß einer einen Staat er­stürmenden Partei bezeichnet werden konnte, dann ist es heute bie große Heerschau der vom Nationalsozialismus eroberten deut­schen Nation.

Deutschland wurde auf bas Wunber gewartet, bas im Sinne einer gemeinsamen Kollektivanstren» gung plötzlich mit biefer internationalen Krise auf­räumen würbe. Ich habe bamals jahrelang vor bem -Glauben gewarnt, als könne bie Behebung ber internationalen Weltwirtschaftskrise von einer internationalen Seite her erfolgen und statt besten immer betont, baß bie einzelnen na­tionalen Wirtschaften in Drbnung gebracht werben müßten.

Es war weiter eine nationalsozialistische Grund­auffassung, daß es einen Widerspruch in sich bar« stellt, fortgesetzt von ber notroenbigen Behebung einer Weltwirtschaftskrise zu reden und dabei selbst die bedenklichsten und gerade die Weltwirtschaft er­schütternden Währungsmanipulationen vorzunehmen.

Ich darf Sie, meine Parteigenossen und Partei­genossinnen, nun fragen, ob wir mit unserer Auf­fassung recht behalten haben ober nicht. Hätten wir auf dieses internationale Wunder etwa weiter warten sollen? War es nicht richtig, auch hier den Grundsatz anzuwenden, daß die erste Hilfe aus der eigenen Kraft kommen muh? So wie wir politisch als Nationalsozialisten überzeugt waren, daß uns die Freiheit nicht eines Tages ge­schenkt werden würde, sondern daß wir sie uns selbst zu erkämpfen haben, so waren wir auch durch­drungen von dem Glauben an die gleiche Richtig­keit dieses Prinzips im wirtschaftlichen Leben. Bei der Behebung der deutschen Wirtschaftskrise aber haben wir immer nur nach einem Dogma gehan­delt, nämlich: Die Wirtschaft ist eine der vielen Funktionen des völkischen Lebens und kann daher nur nach Zweckmäßigkeitsaesichts» punkten organisiert und geführt und nie nach dogmatischen behandelt werden.

Schluß ber Proklamation im dritten Blatt, Seile 1.

Diese schon am Anfang unserer Parteitage ge­ahnte spätere Erfüllung zwang auch zur Gepflogen­heit bei anderen Parteien, für die Abhaltung ber nationalsozialistischen Heerschau endgültig einen Platz zu suchen unb bei ihm zu bleiben. Es war damals ein von vielen nicht verstandener Entschluß, daß es immer nur ein Ort sein sollte, an bem für alle unb ewige Zeiten bie Partei ihre Zusam­menkunft abhalten wird. Wie aber wäre es sonst möglich gewesen, jenen Rahmen zu schaffen, der allein in feinen Ausmaßen für diese größte Kundgebung aller Völker und aller Zeiten genügen kann! Nur in einer Stadt konnten im Laufe von Jahren, ja vielleicht Jahrzehnten jene umfang­reichen Anlagen entwickelt werden, die der Viel­seitigkeit sowohl als der Gröhe dieser Demonstra­tionen gerecht werden. Auch an der Richtigkeit der Wahl des Ortes wird heute kein Zweifel mehr bestehen.

keine Stobt wäre würdiger gewesen für den Tag ber Rationalsozialistischen Partei als bas herrliche alte Nürnberg, keine Stabt hatte da­mals günstigere Vorbedingungen für bie Durch­führung unserer Veranstaltung. In keiner Stabt wäre es aber auch für bie Zukunft möglich ge­wesen. jene zauberhafte Verbindung herzustellen zwischen bem Erbe einer einzigartigen reichen Vergangenheit und ben Dokumenten einer ebenso einzigartigen glorreichen Gegenwart unb Zukunft.

Was aus unserer Bewegung unb was aus Deutschlanb geworben ist, das zeigt seitdem in einem Einzelausschnitt auch das Werden dieser Stadt. Ein Giganten-Forum ist im Ent­stehen begriffen. Seine Aufmarschplätze sind b*ie größten der Welt. Mit dem morgigen Tag wird der Grundstein gelegt zum Bau eines Stadions, wie es bie Erbe noch nicht gesehen hat. In Awei Jahren aber schon wird im Rohbau der Koloß der Kongreßhalle sich erheben und als erstes granitenes Denkmal Zeugnis ableaen für die Große der es formenden Idee, wie für die Große der gesamten Anlage. Ein Aufmarsch-- und Kundgebungsgelände, würdig der Demonstration der durch den Nationalsozialismus hervorgerufenen größten Umwälzung in unserer deutschen Geschichte!

Meine Parteigenossen und -Genossinnen!

Auch die größte politische Neugestaltung findet vor einem Hintergründe statt, der als grauer All­tag es viele nicht gewahr werden läßt, in welch geschichtlich bewegter Zeit sie stehen. Im kleinen Rahmen des bescheidenen Lebens, im Kram der alltäglichen Arbeit wird nur zu leicht der Blick befangen unb weggelenkt von ben summarischen Ergebnissen bes Ablaufs biefes Lebens. Unb außer-

Nicht-anwenbenkonnen ber Freiheit wahnsinnig ge­worbenen Sklavenmachung. Denn nicht ber Mob hat biefe nationalsozialistische Revolution burchge- führt, sondern eine zum festen Gehorsam verpflich­tete, treu ergebene unb aus höchstem Idealismus kämpfende Gemeinschaft de st er deutscher Menschen aus allen Schichten unseres Volkes. Allein das Ziel dieser Männer war das Ziel einer wirklichen Revolution, d. h., sie waren entschlossen, eine unmöglich gewordene, weil im Innern an ihren Elementen schon längst kranken Gesellschaftsordnung zu beseitigen unb durch eine neue zu ersetzen. Das Ausmaß unb bie Tiefe biefer Umwälzung kann an keinem Ort unb in keiner Zeit bester erkannt werden als am Reichs­parteitag zu Nürnberg.

Ist dies nun ein neues Volk, das hier marschiert oder ist es dies nicht? Ist dieses Deutsch­land noch zu vergleichen mit dem alten oder ist es ein Neues? Ist diese Gemeinschaft nun fester und unzertrennlicher geworden oder war es etwa die frühere, und vor allem: hat einer von denen, die in den anderen Parteien einst von irgend einer Wiedererhebung Deutschlands träumten, diese Vorstellung besessen, so wie sie h e u t e W i r k - lichkeit geworden ist, oder war dies nicht doch nur ausschließliches Glaubenslied der nationalsozia­listischen Partei und ihrer Kämpfer?

Diese Umformung unserer deutschen Volksgemein­schaft ist die größte und folgenschwerste der von uns einst unternommenen Arbeiten. Sie ist in ihren Auswirkungen gewaltiger, als jeder an­dere Prozeß unserer nationalen Wiedererhebung,