Ausgabe 
8.6.1937
 
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QJL-fport

Ergebnisse der Aussiiegspiele zur Bezirksklaffe.

Steindorf Heuchelheim 5:1. Niedergirmes Offenbach 6:2.

Die hohe Niederlage in Steindorf ist nur dadurch zu erklären, daß die Verteidigung von Heuchelheim dem Spiel nicht gewachsen war.

Niedergirmes hat sich revanchiert für die Nieder­lage in Offenbach und hüt den Gruppenmeister des Dillkreises mit einer hohen Niederlage heimgesc^ckt. Niedergirmes wird von Sonntag zu Sonntag Hetzer.

BfB.-ReichSbahn Gießen.

Butzbach Liga VfB.-Reichsbahn Liga 2:4 (1:3).

Die Ligamannschaft der Grünweißen fuhr nicht mit den besten Hoffnungen nach Butzbach. Noch in letzter Minute mußten vier Mann ersetzt werden. Aber diese Spieler fügten sich recht gut in die Mannschaft ein. Die Elf spielte in folgender Auf­stellung: Annecken; Möhl, Kramer; Krämer, Thron, Berlenbach; Fehling, Radtke, Kudel, Godglück, Szpo- nik. Möhl und Godglück stammen aus der ersten Jugendmannschaft und ließen sich recht gut an. In der Hintermannschaft war Kramer der beste Mann. Die Läuferreihe hatte in Krämer ihren besten Spie­ler. Er war der beste Mann auf dem Felde. Der Sturm fqnb sich erst nach einer Viertelstunde, und war nachher in des Gegners Strafraum immer gefährlich. Die Gastgeber konnten nicht ganz über­zeugen und lieferten ein schwaches Spiel. Die Platz­besitzer hatten Anstoß, der jedoch sofort abgeschlagen werden konnte. Die Gießener arbeiteten sich eine leichte Feldüberlegenheit heraus, aber der Sturm verst-asd es nicht, Torgelegenheiten auszunützen.

Die Butzbacher gingen überraschend in der zwölf­ten Minute in Führung. Kramer wollte einen Weit­schuß mit dem Kopf abwehren, bekam ihn nicht richtig , und schon hing der Ball im Netz. Aber die Freude der Butzbacher dauerte nicht lange. Godglück spielte Szponik geschickt frei, und das Spiel stand 1:1. Mitte der ersten Spielhälfte schoß Godglück einen Eckball flach herein, Kudel war zur Stelle und sandte zur 2:1-Führung ein. In der Zwischenzeit vergab der Butzbacher Sturm den Ausgleich. Kurz vor Halbzeit konnte Radtke den Tormann der Platz­besitzer zum dritten Male schlagen.

Nach dem Wechsel war das Spiel ausgeglichen. In der neunten Minute erhöhten die Gießener durch Godglück auf 4:1. Er nahm eine Vorlage von Krämer auf, stoppte den Ball, und sandte unhalt­bar ein. Zehn Minuten vor Schluß konnte der Gastgeber ein Tor aufholen.

Gpielvereinigung 1900 Gießen.

Spv. Wetzlar 1900 2:0.

Mit der obigen Begegnung wurde am Samstag die Verbandsspielserie 1936/37 abgeschlossen. Trotz der Bedeutungslosigkeit, die dieses Spiel durch die verschiedenen Verlegungen an den Schluß der Runde erfahren hatte, sah man nochmals einen hoch­wertigen Kampf, der seine besondere Note darin hatte, daß er sich von den anderen Punktespielen durch seine große Ritterlichkeit und seinen fairen Verlauf deutlich unterschied. Der Ausgang mag für die Blau-Weißen insofern etwas enttäuschend ge­wesen sein, als eine etwas zu harte Elfmeterent­scheidung in der 70. Minute den Wetzlarern die Führung brachte und damit gewissermaßen die Wendung des Spieles zustande kam. Bis zu diesem Zeitpunkte hatten sie sich dank der hervorragenden Abwehrarbeit der Hintermannschaft den Angriffen der Platzbesitzer zu widersetzen vermocht.

Don dem Spielgeschehen der ersten Hälfte hatte Wetzlar den größeren Anteil, da die Leistung des Sturmes der Platzbesitzer weit produktiver war, als

dieser Reihe der Blau-Weißen. Auffallend war jedoch, daß die Schüsse der Wetzlarer sehr unplaciert waren und meist darüber oder daneben gingen, während die wenigen Schußmöglichkeiten der 1900er immer aufs Tor gingen und der Tormann bei einem Schuß von Pankok und einem Strafstoß von Sack sich über den Beistand Fortunas nicht zu be­klagen brauchte. Nach der Pause sah man fast die­selbe Abwicklung. Wetzlar hatte immer etwas mehr vom Spiel. Die Hintermannschaft der Blau-Weißen wußte sich der zahlreichen Angriffe jedoch zu er­wehren und erst die 70. Minute brachte die Ent­scheidung. Zehn Minuten später gelang dem hünen­haften Mittelstürmer Thirnrn (früher St. Georg Hamburg), der an Stelle von Wohlgemuth den Sturm führte, im Anschluß an einen Eckball durch Kopfstoß das Endergebnis herzustellen.

Wetzlar hat auf Grund seiner geschlosseneren Mannschaftsleistung den Sieg verdient. Die Hinter­mannschaft wurde auf keine allzu harte Probe ge­stellt. Die Verteidigung mit Krickau und Zielberg war der Aufgabe gewachsen. 1900 in der Aufstellung Fischer; Zeiler, Lippert; Erhard, Sack, Lehrmund; Schellhaas, Schreyer, Bergmann, Pankok, Hain war in der Hintermannschaft sehr stark. Sack über­raschte als Mittelläufer nach der angenehmen Seite. Der Sturm wußte sich nicht ganz in den Gang der Ereignisse einzuschalten. Schiedsrichter Gutmann (Wetzlar) war peinlich korrekt.

1900 1. 3gb. H3. llnlerbann 1/116 8:0.

Beide Mannschaften lieferten sich vorgestern, trotz der Hitze, ein schönes, faires Spiel. Die Mannschaft des Unterbannes hatte Anstoß und bedrängte gleich das Tor der Blauweißen. Doch nur Minuten. Dann hatten sich die Platzbesitzer gefunden. Währenddem der Sturm der Blauweißen in Schußlaune war und kurz hintereinander drei Tore erzielen konnte, war der Sturm der Unterbannmannschaft vor dem 1900er Tor zu unentschlossen und die Bälle wurden meist die Beute der Verteidigung. Mit dem Ergeb­nis von 3:0 ging es zum Wechsel. Nach der Halb­zeit schien sich das Spiel wieder ausgeglichener zu gestalten. Die Unterbannmannschaft arbeitete schöne Torchancen heraus, aber es gelang ihr nichts. Dann begannen wieder die Blau-Weißen einen Ansturm auf das Tor und fetzten zum Endspurt an. Kurz hintereinander konnte 1900 noch fünf Tore erzielen.

Fußbattabteilung

des Turnvereins Alten-Buseck.

Klein-Linden I Allen-Buseck I 3:4 (1:2).

Zum fälligen Rückspiel weilte die 1. Elf des Tv. Alten-Buseck in Klein-Linden. Die Platzbesitzer, die in letzter Zeit namhafte Gegner schlagen konnten, mußten in diesem Spiel eine verdiente Niederlage hinnehmen, trotzdem Alten-Buseck mit mehrfachem Ersatz (Jugendspieler) anzutreten gezwungen war. Das Spiel selbst sah die körperlich unterlegene Mannschaft der Busecker zunächst im Vorteil. So fiel auch nach einer Viertelstunde das Führungstor. Halbzeitstand 2:1 für Alten-Buseck. Durch technisch kluges Spiel der jungen Alten-Busecker gelang es der Mannschaft, den Vorsprung auf 4:1 auszu­dehnen. In den letzten Minuten kam die Platzmann­schaft zu zwei Toren, die das Ergebnis auf 4:3 stellten.

Fußball in Staufenberg.

Am Sonntag trafen sich auf dem Sportplatz in Staufenberg die zweite Mannschaft vonTeutonia" Watzenborn-Steinberg und die erste Elf von Stau­fenberg zu einem Freundschaftsspiel. Die Gäste siegten, wie vorauszusehen war, mit 3:1 Toren. Das Spiel nahm einen schönen Verlauf.

Deutscher 4:1-Sieg im Davispokalkampf gegen Italien. Der Davispokalkampf zwischen Deutschland und Italien wurde am Montag bei tropischer Hitze in Mailand fortgesetzt und beendet. Im ersten Ein­zelspiel des Tages siegte Henner Henkel über den italienischen Nachwuchsspieler Canepele nach Verlust des ersten Satzes in vier Sätzen mit 3:6, 6:3, 6:1, 6:4 und holte damit den dritten und den Sieg entscheidenden Punkt für Deutschland.

Von Cramm gab de Stefani in drei Sätzen 6:0, 6:1, 6:4 das Nachsehen. Deutschland trifft nun am Wochenende in der Vorschlußrunde auf Belgien in Berlin.

3000 Km-Deutschland-Bundfabrt

Diederichs (Dortmund) gewinnt die zweite Etappe.

Am Start zur zweiten Etappe der Deutschland- Radrundfahrt in Breslau fanden sich noch 57 Fah­rer ein. Der Italiener Cassin hatte nach seinem Sturz am Vortage die Weiterfahrt eingestellt und auch der Wiener Max Bulla hatte aufgegeben. Auch Hermann Buse mußte schon auf der ersten Etappe die Weiterfahrt einftellen. Die Strecke führte über 330 Kilometer von Breslau nach Chemnitz. Sie war sehr schwer und stellte an die Fahrer die größten Anforderungen, zumal zum Teil gewaltige Stei­gungen überwunden werden mußten. Etappensieger wurde der Dortmunder Diederichs in 10:20:20 Stunden vor dem Frankfurter Bruno Roth in 10:25:25, dem Vortagsfieger Weckerling (Magde­burg) in 10:25:33 und dem Schweinfurter Ludwig Geyer in 10:26:39 Stunden.

Weckerling behauptete mit dem dritten Platz der zweiten Etappe den ersten Platz in der Gesamt­

wertung vor Kutschbach, Diederichs und Roth und bleibt weiterhin Träger des gelben Trikots.

Kreismeisterschasten in derLeichtathletik für Männer am 13.Zuni in Gießen.

Am kommenden Sonntag werden in Gießen die leichtathletischen Kreismeisterschaften zum Austrag gelangen. Für diese Meisterschaften find folgende Wettbewerbe ausgeschrieben:

100 Meter, 200 Meter, 400 Meter, 800 Meter, 1500 Meter, 5000 Meter.

Hochsprung, Weitsprung, Dreisprung, Stabhoch­sprung.

Kugelstoßen, Diskuswerfen, Speerwerfen, Ham­merwerfen.

4 mal 100-Meter-Staffel, 4 mal 400-Meter-Staffel, 4 mal 1500-Meter-Staffel.

Die Wettkämpfe finden auf dem Sportplatz der Spielvereinigung 1900 statt. Die Vorkämpfe werden vormittags und die Entscheidungen nachmittags ausgetragen. Die Meldungen gehen sofort, späte­stens aber bis zum 11. Juni, an den Männer- Leichtathletikwart Gust. Himmelmann, Gießen, Kaiserallee 60. Es wird ausdrücklichst darauf hin- gewiesen, daß Nachmeldungen in jedem Falle un­berücksichtigt bleiben. Die Meisterschaften werden durch das Kreisfachamt Leichtathletik durchgeführt.

Die Vereine werden in diesem Zusammenhang noch darauf aufmerksam gemacht, daß auf den Gau- Leichtathletikmeisterschaften, die am 20. Juni in Kassel zum Austrag kommen, nur diejenigen Teil­nehmer startberechtigt sind, die an den Kreismeister« schäften teilgenommen haben.

Kunst und Wissenschaft.

Der Führer verleiht Professor Lenard das Goldene Ehrenzeichen.

Der Führer und Reichskanzler hat dem Professor Dr. Philipp Lenard in Heidelberg, der am 7. Juni seinen 7 5. Geburtstag begeht, in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Lebensarbeit und seiner stets bewährten nationalsozialistischen Haltung das Goldene Ehrenzeichen der Partei ver­liehen und ihm telegraphisch herzliche Glückwünsche übermittelt.

Der Gauleiter und Reichsstatthalter Robert Wag­ner hat Professor Lenard in Jugenheim a. d. B., wo er zur Erholung weilt, das Abzeichen überreicht und ihm als Seher,' Künder und Kämpfer des Drit­ten Reiches feine Glückwünsche ausgesprochen. Die Glückwünsche des badischen Unterrichtsministeriums hat Ministerialdirektor Franz übermittelt und da­bei mitgeteilt, daß im Philipp-Lenard-Jnstitut der Universität Heidelberg eine Büste Lenards aufge­stellt werden wird.

Im Anschluß daran haben Glückwünsche über­bracht: Rektor Professor Krieck für die Universi­tät Heidelberg, Professor Dr. Vogt als Dekan der Naturwissenschaftlich-Mathematischen Fakultät; Pro­fessor Becker als Direktor des Philipp-Lenard- Jnftituts und Studentenbundsführer K r e u tz e r für die Studentenschaft und die Reichsstudenten- führung.

Hauptschristleiter

Dr. Hans Pfaff-Koblenz t-

Koblenz, 7. Juni. (DNB.) In der Universi­tätsklinik Bonn st a r b nach langem Krankenlager der Hauptschristleiter des gauamtlichenNational- blattes", Dr. jur. und rer. pol. Hans Pfaff. Dr. Pfaff war gleichzeitig Gauverbandsvorfitzender des Gaues Koblenz Trier im Reichsverband der deut­schen Presse.

Pfaff wurde am 4. April 1900 in der Ostmark­stadt Hof geboren, ging dort in die Schule und rückte mit 17 Jahren freiwillig an die Westfront. Hier trug er eine schwere Gasvergiftung davon. Nach Kriegsende zog er viermal als Freikorps­kämpfer gegen den Feind im Innern, war bei der Erstürmung Münchens unter General von Epp beteiligt und kämpfte in der Reichswehr gegen den im Vogtland wütenden kommunistischen Mordbrenner Max Hölz und seine Horden. Nach der Zeit des aktiven Einsatzes für Deutschland widmete er sich feinem Studium in München, Jena und Würzburg und promovierte zum Dr. rer. pol. und Dr. jur.

Hans Pfaff fand schon sehr früh den Weg zu Adolf Hitler und stand aktiv in der Bewegung als alter Sturmführer der Motor-SA. In S ch e m m s WochenblattDer Kampf" schrieb Dr. Pfaff zuerst seine Artikel gegen das System, ©pa­ter wurde er Mitbegründer der Kampfblätter Fränkisches Volk" undBayerische Ostwacht". So erwarb er sich beim Aufbau der NS.-Presse in den Gauen Bayerische Ostmark, Franken und Main­franken große Verdienste. Mit seiner Ernennung zum Hauptschriftleiter der NS.-Presse dieser drei Gaue fand feine Tätigkeit ihre Anerkennung. Im Jahre 1934 übernahm Dr. Pfaff die Hauptschrift­leitung des GauorgansMainfränkische Zeitung" in Würzburg, und vor zwei Jahren wurde er Hauptschriftleiter desNationalblattes" in Koblenz. In seiner ostmärkischen Heimat, die er so sehr liebte, in Berneck im Fichtelgebirge, wird er im Friedhof am Waldhang feine letzte Ruhestätte finden.

Kirchliche Nachrichten.

Katholische Gemeinden.

Mittwoch, den 9. Juni.

Gießen. 7 Uhr: Studentenmesse mit Ansprache. Hungen. 6.30 Uhr: hl. Messe.

Obrigkeit

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Obsternte

Obrigkeit. Wer öffentlich vor einer Menschenmenge zum Unge­horsam gegen die von der Obrig­keit innerhalb ihrer Zuständig­keit getroffenen Anordnungen auffordert oder bewußt erdich­tete oder entstellte Tatsachen öffentlich behauptet oder verbrei­tet, um Anordnungen der Obrig­keit verächtlich zu machen, wird mit Geldstrafe oder Gefängnis bis zu zwei Jahren bestraft.

Obsidian, Elasachat, nicht son­derlich wertvoller, meist tief- schwarzer Schmuckstein, aus dem auch Knöpfe, Dosen usw. herge­stellt werden.

Obst ist für die richtige Ernäh­rung wichtig, da es aufbauende Nährsalze, Säuren und leicht verdaulichen Zucker enthält. Der Kieselsäuregehalt des O. kann für den Körper durch nichts Bes­seres ersetzt werden. Obstgenuß wirkt auch ausgezeichnet auf die Darmtätigkeit. Gesunde Men­schen sollen O. nach vorheriger Säuberung roh und mit der Schale essen. Obstsalate sind er­frischend. Einmachen ermöglich: Vorrat für obstarme Zeit. Sieche Obstcrusb ew ah rung.

Obstaufbewahrung für den Win­ter kommt nur für Kernobst in Frage. Sie erfolgt am besten auf Obsthorden in trockenen, frost- freien Kellern. Die Lagerung geschieht so, daß die Stiele nach unten zeigen, stiellose Früchte nach oben legen. Vorräte öfters durchsetzen, faulende Früchte so­fort entfernen. In zentralgeheiz­ten Kellern besteht Gefahr des

Schrumpfens und der Stippen­krankheit (braune Kanäle im Obst). Deshalb Vorräte in Torf einschichten.

Obstbaumpflanzung erfolgt für Kernobst von Oktober vis Frost­eintritt, für Steinobst im Früh­jahr. Einige Wochen vor der O. Baumgrube ausheben und die Erde mit Kompost und Vorrats- dünger vermischen. Zuerst den Pfahl einrammen, dann Wurzel­schnitt vornehmen; alle Wurzel­spitzen mit nach unten zeigender Schnittfläche schneiden. Nach der O. Baum mit Füßen antreten und mit Wasser einschlämmen. Abdecken der Baumscheiben mit Dünger oder Torf gegen Frost und Austrocknung ist angebracht Obstbaumpflege. 1. Wurzelpflege: Düngung im Winter mit Kalk und Kali, im Juni mit Phos­phor und Stickstoff. Düngemittel nicht unmittelbar an den Stamm bringen, sondern im Umkreis der Kronentraufen einstreuen, da hier die aufnahmebereiten Wur­zeln sind. Baumscheiben anbrin­gen und Erde lockern. 2. Stamm­pflege: junge Stämmchen an runde Pfähle mit Kokosstricken binden. Im Winter die Baum­rinde durch Abbürsten vom Moos befreien, Kalkanstrich im Vorfrühling als Frostschutz. 3. Kronenpflege: Schnitt und Aus­lichten, s. Schnitt. Schonung bei der Ernte. Siehe Obsternte.

Obsternte soll mit rechten Zeit ausaeführt werden. Zu unter­scheiden ist hierbei 1. die Baum­reife, die dann gegeben ist, wenn bei Drehung der Frucht sich der

... und wenn der Apfel noch so hoch hängt,

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