öffentlichungen der britischen Lustwaffe die Bombereinheiten im Vergleich
Zuversichtliche Beurteilung in derLoudouer presse
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Besuch des polnischen Staatspräsidenten in Bukarest steht Dienstag im Mittelpunkt der Pressebetrachtungen. „Gazeta Polska" weist darauf hin, daß die in Bukarest ausgetauschten Trink-
42 neue Lustgeschwader in England ausgestellt.
nie« Be. und und
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könnten am besten, sagt die „Times", später vor Richieinmischungsausschuh gebracht werden, dann darüber entscheiden könne.
Der diplomatische Korrespondent des „Daily
lehne König Carol ab. In Bukarest sehe man ein, daß sowjetrussische Truppen, wenn sie einmal in Bessarabien einzögen, das Land niemals wieder verlassen würden.
auf« Ein- von
such in Bukarest bezeuge die Verbundenheit die Gefühle, die polnischerseits für Rumänien dessen Monarchen bestehen.
London, 8. Juni. (DNB. Funkspruch.) Die .Morning Post" berichtet, daß nach den letzten Der« .. ... - . . r'-tJ—C£- * neuen
Ein großes Rudel ausgehungerter Hyänen soll, nach einer Meldung
schärft. Die von kommunistischen Hetzern gewiegelten Streikenden besetzten nach dem treffen weiterer Arbeitswilliger das Rathaus Jnchy-en-Artois.
Oie Bürgermeister von Paris stellen sich hinter Ooriot.
legraph" berichtet, daß englischerseits bereits a b ° geänderte Gegenvorschläge an Berlin gerichtet worden seien und zwar in der Frage der Konsultationen zwischen den vier Ueberwachungs- mächten, im Falle des Angriffes auf eines der Schiffe. Solche Uebereinkommen sollten, so werde klar gemacht, ausdrücklich festlegen, welches Vorgehen' im Angriffsfalle durchgeführt werden solle.
Der diplomatische Korrespondent des „Daily Herald" berichtet, in der neuen Fassung der englischen Vorschläge werde angeregt, die Konsultationen sollten nicht nur den Tatbestand und die Verantwortung festlegen, sondern auch, wenn notwendig, die Art der zu unternehmenden Straf« maßnahmen. In London hoffe man zuversichtlich, daß Berlin, Rom und Paris diesen Gedankengängen zustimmen würden, doch fei es immerhin möglich, daß noch mehrere Pläne und Gegenpläne ausgearbeitet würden, ehe eine endgültige Abmachung zustandekomme.
„News Chronicle" schreibt u. a., daß die englische Admiralität weder eine gemischte Ueberwa-
Mobile Garde wurde eine größere Anzahl Kundgeber verletzt.
Verschärfung der Gtreiklage bei Eambrai.
Paris, 7. Juni. (DNB.) Die Strei klage in den landwirtschaftlichen Betrieben der Umgebung von Cambrai hat sich v e r -
bert denselben Wert zu. Das polnisch-rumänische Bündnis sei ein Schutzbündnis und besitze manden gegenüber aggressiven Charakter. Der
Einigung der Lteberwachungsmächte in der Gicherungsfrage erwartet.
polens Gchuhbündnis mit Rumänien
Oer polnische Staatsbesuch in Bukarest im Sinne pilsudskis.
Die künftige Gestaltung der AichtemmWungssrage.
Die Pariser Presse kündigt die französische Antwort an.
Paris, 8. Juni. (DNB. Funkspruch.) Nach dem Diplomaten-Empfängen, die der französischen Außenminister D e l b o s am Montag hatte, kündigt man in der Pariser Presse nicht nur die unmittelbar bevorstehende oder schon erfolgte französische Antwort hinsichtlich der künftigen Gestaltung der Nichteinmischung nach London,
Paris, 8. Juni. (DNB. Funkspruch.) Mit angeblichen Mißwirtschaft in der Bürgermeisterei von
London, 8. Juni. (DRV. Funkspruch.) Die Verhandlungen über ein Abkommen bezüglich der Sicherheit der U e b e r w a ch u n g s s ch i f f e werden von der Londoner Frühpresse optimistisch beurteilt. Es wird bereits mit einer Rückkehr der Vertreter Deutschlands und Italiens in den Richteinmischungsausschuh in kurzer Zeit gerechnet. Der diplomatische Korrespondent der „Times" meint, der erste Schritt sei getan, der zweite Schritt werde wahrscheinlich in der Wiederaufnahme von diplomatischen Besprechungen in London bestehen, bei denen man das Material Zusammentragen werde für ein Abkommen, wie es sich aus den britischen Vorschlägen und den Antworten Deutschlands, Italiens und Frankreich ergebe. Wesentlich an der deutschen Erklärung sei, dah eine internationale Konsultation im Anschluß an einen künftigen Angriff nicht etwa zu einer internationalen Untätigkeit führen, sondern den Ausgangspunkt für ein gemeinsames Vorgehen der Flottenmächte darstellen solle. Die französischen sowie andere Anregungen
unparteische Beobachter genau wie er selbst unan« ! fechtbares Beweismaterial dafür vorfinden, daß : auch dort Dynamitsprengungen und Brandstiftung durch die Bolschewisten das Ihre getan hätten.
Bomben auf Granada.
Salamanca, 8. Juni. (DNB.) Der nationale Heeresbericht vom Montag meldet:
Front von Biscaya: Wegen des schlechten Wetters haben keine Operationen stattgefunden.
Front von Leon, Santander, Aragon, Soria und Madrid: Ohne Neuigkeit.
Front von Asturien: In den späten Abendstunden des Sonntags wurde eine Berichtigung unserer Vor- postenlinie bei Reguera durchgeführt.
Front von Avila: Bei neuen Erkundungsvorstößen im Abschnitt von La Granja wurden auf einem Friedhof eine große Anzahl feindlicher Lei- ch e n aus den Kämpfen der letzten Tage gefunden, darunter der zweite Chef der Internationalen Brigade, Albert D u r a t.
Südarmee: Im Abschnitt von Pennarroya konnten unsere Truppen erfolgreich die Dorpostenlinie verbessern und dem Feind große Verluste zu- füaen.
In Weiterführung seiner verbrecherischen Taktik, offene Städte mit Bomben zu belegen, hat der Feind am Montagmorgen mehrere Bomben auf Granada abgeworfen, insbesondere über dem Stadtviertel San Lazaro, welches ausschließlich von Werktätigen bewohnt wird. Zwei Frauen, zwei Kinder und zwei Männer wurden getötet, 20 Frauen, 15 Kinder und 21 Männer verwundet.
Niedergeschoffen, weil er die Wahrheit sagte!
Paris, 8. Juni. (DNB. Funkspruch.) In Marseille ist Montagnachmittag in einem Cafs, das als kommunistisches Standquartier bekannt ist, e i n Italiener niedergeschossen worden, der auf Seiten der spanischen Bolschewisten Milizsoldat war und in Marseille einen Monat Urlaub verlebte. Nach dem „Matin" soll dieser Urlauber in einer kommunistischen Versammlung in Marseille, die gerade das Sowjetspanien rühmte, über seine schlechten Erfahrungen berichtet haben.
Das 30. Todesopfer des bolschewistischen Mordanschlages auf die „Deutschland".
Berlin, 7.3uni. (DBB.) Die Zahl der durch rokspanische Wörderhand gefallenen deutschen Seeleute hat sich auf 3 0 erhöht. Der Obermatrose Brückner ist ebenfalls seinen schweren Verletzungen im Marine-Hospital zu Gibraltar erlegen.
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Nach den Meldungen des Panzerschiffes „Deutschland" befinden sich die in Gibraltar und Ibiza aus- geschifften V e r l e tz t e n in denkbar bester Pflege und sorgfältigster Behandlung. Leider ist es trotz unermüdlicher Bemühungen aller Beteiligten nicht gelungen, alle Verletzten am Leben 3U erhalten. Es handelt sich in diesen Fällen, die im einzelnen schon in der Presse bekanntgegeben wurden, um derartige schwere Verbrennungen, daß von vornherein wenig Hoffnung auf Rettung bestand.
RumänienkeinDurchmarschgebiet für Sowjet-Truppen.
„Daily Telegraph" über die Lage in Mitteleuropa.
London, 8. Juni. (DNB. Funkspruch.) Im Zusammenhang mit der Reise des polnischen Staatspräsidenten M o s c i ck i und des polnischen Außen- Ministers Beck nach Bukarest sowie der Reise von Neuraths nach Belgrad befaßte sich der politische Korrespondent des „Daily Telegraph" mit der Lage in Mitteleuropa und meint, daß Bukarest augenblicklich der Mittelpunkt der diplomatischen Bemühungen sei. In Rumänien bereite sich eine tiefgehende Umwälzung vor, die sich nicht zuletzt auf die diplomatische Tätigkeit Sowjetruß- l a n d s zurückführen lasse. König Carol solle die Absicht haben, einen Regierungswechsel zugunsten eines Regimes vorzunehmen, das als Wall gegen den Kommunismus die Unantastbarkeit des rumänischen Staatsgebietes verteidigen könne. Anlaß zu dieser Entwicklung sei der tschecho-
längere Strecken halten.
Hirota wird Präsident des japanischen Planungsamtes.
Tokio, 8. Juni. (DNB. Funkspruch. Ostasien- dienst des DNB.) Außenminister Hirota wurde zum Präsidenten des Planungsamtes ernannt. Das Planungsamt wurde unter General Hayashi zur ZusÄmmenfassung aller wirtschaftlichen Aufgaben Japans geschaffen. Ferner soll das Planungsamt ein großzügiges politisches und administratives Reformwerk vorbereiten. Durch die Vereinigung der außenpolitischen Leitung mit dem innerpolitischen Reformwerk in seiner Person nimmt Hirota die wichtigste Schlüsselstellung im Konoe-Kabinett ein.
Politische Kreise begrüßen die Ernennung Hirotas als ein gelungenes Kompromiß zwischen den Wünschen der Wirtschaftskreise und den Forderungen der Armee, die ursprünglich gern den Innenminister Baba als Präsidenten des Planungsamtes gesehen hätte.
sondern zum überwiegenden Teil auch die Einigung der vier Ueberwackungsmächte an.
Die Aussprache beschränkte sich nach der Formel des „Matin" auf folgendes: Wo endet die Notwehr und wo fängt die Vergeltung an? — Der „Petit Parisien" meint, Sowjetrußland scheine auch weiterhin auf feine eigene Beteiligung an der Überwachung zu verzichten. „Le Jour" erklärt im Gegensatz dazu, daß Sowjetrußland doch bei der französischen Negierung vorstellig geworden sei, um an der Überwachung teilnehmen zu können. Dieser Schritt sei jedoch ergebnislos verlaufen. Das „Petit Journal" unterscheidet sich von der Darstellung der anderen großen Pariser Morgenzeitun- gen, die eine baldige Einigung voraussehen.
chung noch neutrale Beobachter an Bord der Kriegsschiffe wünsche, wie Frankreich dies vorgeschlagen habe. Es sei aber damit zu rechnen, daß die Admiralität bereits einen Ausweg gefunden habe; man spreche in diesem Zusammenhang davon, daß anstelle der Kriegsschiffe bewaffnete Fischerboote die Ueberwachung an der spanischen Küste durchführen könnten. In Kreisen der Admiralität habe man nichts dagegen, -daß neutrale Beobachter auf solche Fischerboote kommen würden. Schließlich meint das Blatt, in englischen Regierungskreisen sei niemand darüber erstaunt, daß Deutschland den ersten englischen Vorschlag nicht in Bausch und Bogen angenommen habe.
sprüche sich durch ihren freund Charakter auszeichnen. . Die
Um die fflontagarbeit in den französischen Warenhäusern.
Schwere Zusammenstöße zwischen Streikenden und Polizei in Nantes.
Paris, 8.Juni. (DNB. Funkspruch.) In Nantes führten Kundgebungen von 4 0 0 bis 5 00 Streikenden einiger Warenhäuser gegen die Offenhaltung am Montag zu Zwischenfällen, bei denen es auch einige Verletzte gab. Bekanntlich ist durch einen ministeriellen Erlaß angeordnet, daß in den Warenhäusern am Montag gearbeitet werden darf.
Die Streikenden begannen damit, daß sie die Leitung zwingen wollten, die Geschäfte zu schließen. Außerdem belästigten sie auf der Straße die Passanten und versuchten, die Metall- und Hafenarbeiter der Stadt zu einem Solidaritätsstreik
Solschewisten sprengen Städte mit Dynamit.
„New Uork Times" gibt die marxistische Zerstörungstaktik in Spanien zu.
Neuyork, 7. Juni. (DNB.) Nachdem gerade die Neuyorker Presse wiederholt gegen die nationalen spanischen Streitkräfte die Beschuldigung blinder Zerstörungswut und Mordbrennerei erhoben hat, wirkt ein Augenzeugen bericht des Berichterstatters der „New York Times" an der Front von Bilbao geradezu sensationell. Sein heute veröffentlichter Bericht weist nämlich einwandfrei nach, daß die Marxisten die Stadt F r u n i z vor ihrer Aufgabe völlig ein geäschert haben. Der amerikanische Berichterstatter weist ausdrücklich darauf hin, daß er die von den Franco-Truppen genommene Stadt selbst besucht habe. Während die Schäden durch die Beschießung geringfügig seien, hätten jedoch Dynamitsprengungen durch die M a r r i ft e n , die außerdem die Stadt in Brand gesteckt hätten, große Zerstörungen herbeige- führt. Der gleiche Journalist liefert in dem Neuyorker Blatt noch einen zweiten Beweis für die Verlogenheit der marxistischen Propaganda. Die bolschewistischen Machthaber hätten die Behauptung ausgestellt, daß die Stadt Mungia durch Brandbomben nationaler Flieger vernichtet worden sei. Der amerikanische Berichterstatter, der die unglückliche Stadt rauchend liegend sah, stellt hierzu fest, wegen tagelangen regnerischen Wetters seien die nationalen Flieger überhaupt nicht aufgestiegen. Was Guernica anbetreffe, so würde jeder
Warschau, 8. Juni. ^(DNB. Funkspruch.) Der i slowakisch-sowjetrussischeBeistandspakt gewesen. Wenn dieser Pakt in Wirkung trete, mühten sowjetrussische Streitkräfte durch Rumänien ziehen. Dies aber
St. Denis, die zur Absetzung des Führers der fron« zösifcheck Sozialpartei, D o r i o t, als Bürgermeister von St. Denis führten, befaßte sich eine Versammlung der Bürgermeister von Paris und Umgegend. Nach eingehender Prüfung der Akten sprachen sich 35 von 37 Bürgermeistern gegendieAbsetzung D o r i o t s aus.
Kommunistische Geheimorgani- sationen in Warschau
Zahlreiche Juden unter den Verhafteten.
Warschau, 8. Juni. (DNB. Funkspruch.) Der Warschauer Polizei gelang wieder ein großer Schlag gegen kommuni st ische Geheim- organifationen. In einem Hause des Warschauer Judenviertels wurden 15 Kommunisten bei einer Besprechung überrascht. Bei den Verhafteten handelt es sich natürlich ourchweg um Juden. Zahlreiche Hetzschriften und vertrauliche Anweisungen für die bolschewistischen Hetzer wurden beschlagnahmt.
Weiter wurden Haussuchungen bei Personen durchgeführt, die in Verdacht der Zugehörigkeit zur kommunistischen Partei standen. Bei 23 Personen, die verhaftet wurden fand man klare Beweise für ihre dolschewi st ische Wühlarbeit. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, daß sich unter den Verhafteten Mitglieder des Warschauer Ausschusses des berüchtigten kommunistischen „Jugend- verbandes" und ein großer Teil der Mitglieder des Zentralausschusses dieses Hetzverbandes befinden.
Carols, wonach das polnisch-rumänische Bünd- ■ nis eine Lebensnotwendigkeit für beide
Völker fei, würden in der Welt richtig verstanden werden. Dasselbe gelte auch für die Feststellung, daß nur starke Waffen vor Angriffen schützen könnten. Die Worte des polnischen Staatspräsidenten, daß das polnisch-rumänische Bündnis im Verlaufe der letzten 15 Jahre nicht nur nicht seinen Wert verloren, sondern im Gegenteil sich weiter entwickelt habe, seien besonders beachtenswert. Auch der Hinweis auf die eigenen Kräfte Polens und Rumäniens und ihre Sympathie für ihre Armeen habe große Bedeutung.
Die polnische politische Information erinnert in einem Artikel unter der Überschrift „Der Ausbau des polnisch-rumänischen Bündnisses" an die Bedeutung, die Pilsudski der Waffenbrüderschaft mit Rumänien beigelegt hat. Die polnische Außenpolitik messe dem Bündnis unoerän-
Devisenanträge zumAesuch der pariser Weltausstellung
Berlin, 5. Juni. (DNB.) Das amtliche Verkehrsbüro der französischen Eisenbahnen in Berlin W 8, Unter den Linden 27, macht darauf aufmerksam, daß in Erwartung der technischen Ausführungsbestimmungen des eben abgeschlossenen deutsch-französischen Reiseabkommens vorläufig noch keine Anträge auf Devisen gestellt werden können. Es ist zwecklos, sich vormerken lassen zu wollen, ebenso Anzahlungen zu leisten, da Vornotierungen grundsätzlich nicht oorgenommen und eingezahlte Gelder sofort wieder zurückgeschickt werden. Das gleiche gilt auch für die Büros in Köln und München. Die Büros verfügen außerdem nur über einen Teil des zur Verfügung stehenden Kontingents, so daß es ihnen unmöglich sein wird, alle Anträge $u befriedigen. Zur Stunde ist jedoch der Termin für die Entgegennahme von Devisenanträgen noch nicht bekannt, auf jeden Fall ist für die ersten Junitage noch nicht Damit z u rechnen. Bankinstitute oder Devisenstellen können keine Anträge für dieses Reiseabkommen erledigen.
Meldung des „Daily Telegraph" aus Dorf Südindiens solange angegriffen haben, bis die Bewohner, von Panik ergriffen, flüchteten. 15 Kinder sollen ein Opfer der ausgehungerten Bestien geworden fein.
zu veranlassen. Der Präfekt des Departements holte die Unterstützung der Mobilen Garde herbei.
Trotzdem wiederholten sich am Montag die Zwischenfälle. In einem Fall gelang es den Streikenden, in ein Warenhaus einzudringen. Dabei kam es zu einem Handgemenge mit der Poli - zei, die jedoch Herr der Lage blieb und die Räume von den Eindringlingen säuberte. Am Nachmittag und Abend wurde der Versuch wiederholt. Die Streikenden gingen dabei sogar gegen die Mobile Garde tätlich vor. Bei den Angriffen gegen die
Ein Vorfall in Linz.
Wien, 7. Juni. (DNB.) Wie das katholische „Linzer Volksblatt" mitteilt, fand am 2. Juni m einem Linzer Lichtspieltheater ein Film, der Deutschlands Arbeit im Zeichen des Vierjahresplans zeigt, wiederholt den Beifall der Zuschauer. Vor dem Lichtspieltheater warteten mit Stöcken ausgerüstete Anhänger der Vaterländischen Front auf die Kinobesucher und verprügelten sie. Das „Linzer Dolksblatt" schreibt dazu: „Dabei wurden den Nazis zu ihren bereits im Kino empfangenen gefühlsmäßigen Genüssen auf der Straße dann noch körperliche Genüsse in reichlichem Maße verabreicht. Dieses ist die letzte Warnung an alle gewesen, daß die Geduld der vaterländischen Bevölkerung zu Ende sei und daß jede Provokation in Zukunft mit den stärksten Mitteln beantwortet werden wird."
Aus aller Wett.
Deutsches Bolksmusikfest in Karlsruhe.
In Gegenwart von über 500 Laienorchestern mit etwa 10 000 Teilnehmern aus allen Teilen Deutschlands fand in Karlsruhe das unter der Schirmherrschaft des Reichsstatthalters Robert Wagner stehende 1. Deutsche V o l k s m u si k f e st statt. Der Leiter des Amtes für Chorwesen und Volksmusik in der Reichsmusikkammer, Reichskultursenator Pros. Dr. Fritz Stein, erklärte, daß die in der echten Volksmusik wurzelnde bodenständige Kultur von Tausenden mit Ernst und Verantwortungsbewußtsein gepflegt werde. An die jungen Schaffenden richtete Generalmusikdirektor Rudolf Schulz-Dornburg einen Aufruf, der Volksmusik neue Werte zu geben und eine Musik zu schaffen, die der Ausdruck des neuen Deutschland sei. In den verschiedenen Konzerten stellten sich die Sinfonieorchester, die Bandonion«, Hand- und Mundharmonika-, Gitarren«, Mandolinen- und Zitherkapellen zur Beurteilung. Verschiedentlich wurde neuzeitliche Musik zu Gehör gebracht, die ein Streben nach Klarheit und Einfachheit erkennen ließ.
Nach einem Festzug sand eine Kundgebung statt, in der Gauleiter und Reichsstatthalter Robert Wog ne r ausführte, es sei das Verdienst der nationalsozialistischen Umwälzung, dem Volke durch die Musik das zu bringen, was es aus tiefster Seele ersehne. Der Dienst an der schönen Volksmusik sei ein Dienen am Besten und am Edelsten der Menschheit.
Deutscher Walfänger auf der Unterweser gekentert.
Der von der Deutschen Schiffs- und Maschinenbau-Aktiengesellschaft Seebeck erbaute Walfänger „R a u I I I" ist nach einer gut verlaufenen Probefahrt bei Wendemanövern auf der Unterweser querab von der Notschleuse aus bisher ungeklärter Ursache gekentert. Das Kentern muß auf das Zusammentreffen unglücklicher Umstände zurückgeführt werden. Zwei Fischdampfer hatten „Rau III" gerade passiert, als sich plötzlich der Walfänger auf die Seite legte und dann versank. Die Fischdampfer kehrten sofort zur Unglücksstelle zurück und nahmen einen Teil der im Wasser Schwimmenden auf. Weitere Verunglückte wurden von dem Tender „Nordstern" geborgen. Insgesamt konnten acht Personen aufgefischt werden. Es ist leider damit zu rechnen, daß vier Menschen ums Leben gekommen sind. Der Walfänger liegt vor der Nordschleuse auf Grund. Die Bergungsversuche haben eingesetzt.
Schreckliches Voolsunglück bei einem Schulausflug in Rumänien.
In der Nähe von Craiova (Rumänien) ereignete sich bei einem Schulausflug, an dem 600 Schülerinnen teilnahmen, ein schreckliches Bootsun - glück. Die Mädchen unternahmen zum Teil Bootsfahrten auf einem See. Eines der Boote tippte um und zwölf Schülerinnen, die darin saßen, ertranken, bevor ihre Lehrer und Kameradinnen Hilfe bringen konnten. Ein weiteres Boot mit 25 Schülerinnen wird vermißt. Man hofft jedoch, daß ihm nicht ein gleiches Unglück zugestoßen ist.
Hyänen Überfällen ein indisches Dorf.
...................... _ gleich zu den Kampfflugzeugen stark zugenommen hätten. Seit Beginn des neuen Aufrüstungsprogrammes feien insgesamt 42 neue Luftgeschwader auf» g e ft e 111 worden, davon 11 Kampfgeschwader. Die Heimatlustflotte verfüge jetzt über 113 Geschwader, die Zahl der Frontflugzeuge liege zwischen 1200 und 1400. Zusammen mit den Maschinen des übrigen Weltreiches betrüge die Zahl der Frontflugzeuge 1700 bis 1900.
Zur auffällig hohen Zahl der Bomber will das Blatt an zuständiger Stelle erfahren haben, daß man im Generalstab der englischen Luft- waffe eine wirkungsvolle Verteidigung nur in einer überlegenen Anzahl von Bombern möglich halte. Die neuen Bomber seien mittlerer Größe und könnten mit voller Belastung eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 450 Kilometer auf


