GLORIA
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Gießen, den 7. Oktober 1937.
Der Oberbürgermeister. I. 23.: Dr. Hamm.
Donnerstag, dem 21. Oktober 1937, 15 Uhr, im Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer Nr. 6, statt. Das Ergebnis der Auslosung wird in den Tageszeitungen baldmöglichst bekanntgegeben.
Gießen, den 4. Oktober 1937.
Der Oberbürgermeister: Ritter.
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Gießen, den 6. Oktober 1937.
Der Oberbürgermeister.
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Das in den städtischen Waldungen noch lagernde Nutz- und Brennholz aus dem Wj. 1937 und vorhergehenden Jahren ist bis spätestens 25. Oktober b. J. obzufahren, andernfalls Anzeige erstattet werden
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Programm: „Adern der Wirtschaft"
Die Ferngasstraßen im Dritten Reich!
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Fischleim, aus Fischen und Fisch- absällen gekochter Leim.
Fischschuppenhaut, übermäßige Entwicklung der Hornschicht der Haut, meist angeboren oder kurz nach der Geburt auftretend; die Haut schilfert sich in Schüppchen ab. Durch tägliches Aufträgen von milden Cremes wird die Haut geschmeidig; Glyzerin genügt nicht.
Fischvergiftung. Kann einmal entstehen durch Bakterien und dann durch von den Fischen aufgenommene giftige Stoffe. Anzeichen; Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Krämpfe. Den Kranken sofort zum Erbrechen bringen, Abführmittel. Tierkohle. Zur Stärkung Alkohol, Kaffee, kaltes Wasser auf Rücken und Hinterkopf. Sofort zum Arzt!
Fistel, abnormer Kanal, der ein tiefliegendes Organ mit der Haut.'Schleimhaut oder anderen Organen verbindet und durch den eine besondere Flüssigkeit abfließt, z. B. Milch-, Speichel-, Darmfistel usw.
Five o'clock tea, entbehrliche englische Bezeichnung für Fünfuhrtee, Nachmittagstee.
Flachs, Leinpflanze, die Alachs- lasern, Leinsamen, Leinöl und Ölkuchen liefert. Aus Flachsfasern werden Leinenstoffe gewebt. Die Flachsanbaufläche hat sich um das Vielfache vergrößert. Flachs ist ein wichtiger Rohstoff für unsere Wirtschaft.
Flachstich, ein Stickstich, der gerade oder schräg von unten nach oben über mehrere Gewebefäden (Stramin usw.) führt.
Bekanntmachung.
Betrifft: Auslosung der Markanleihe der Stadt Gießen; hier: Ziehung der Auslosungsrechte für das Jahr 1937.
Die öffentliche Ziehung der Auslosungsrechte zu den Ablösungsanleihen der Stadt Gießen für das
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Bekanntmachung.
Betrifft: Personenstands-und Betriebsaufnahme nach dem Stand vom 11. Oktober 1937.
Durch Verfügung des Herrn Reichsstatthalters in Hessen — Landesregierung — Abt. III (Innere Verwaltung) vom 24. 9. 1937 wird auf Anordnung des Herrn Oberfinanzpräsidenten Hessen in Darmstadt am 11. 10.1937 in der Gemarkung Gießen eine Personenstands- und Betriebsaufnahme durchgeführt.
Das Austragen und Einsammeln der Hauslisten, Haushaltungslisten und der Betriebsblätter erfolgt durch die Blockwalter der NSV. Sollten Hausbesitzer, Haushaltungsvorstände, Betriebsführer usw. die Vordrucke nicht erhalten, dann ersuche ich, die fehlenden Listen auf Zimmer Nr. 18 des Stadthauses, Bergstraße 20, abholen zu lassen.
Nach dem Stand vom 11.10. 1937 müssen aus- gefüllt werden:
1. Hauslistcn, enthaltend sämtliche Haushaltungen und Betriebe des Grundstückes, und zwar durch den Hausbesitzer oder seinen Vertreter.
2. Haushaltslisten vom Haushaltungsvorstand.
3. Bctriebsblätter vom Betriebsinhaber.
Es wird empfohlen, vor der Ausfüllung der Listen die Anleitung auf den Vordrucken genau zu beachten. Die einzelnen Spalten der Listen müssen vollständig und gut leserlich ausgefüllt werden, da nach den Haushaltslisten die Steuerkarten unb zum Teil die Bürgersteuerbeschcide für 1938 ausgestellt werden. Die rechtzeitige Abgabe und genaue Ausfüllung der Vordrucke erspart unter anderem persönliche Einladungen und Borsprachen, spätere Nachfragen nach der Steucrkarte für 1938, sowie die Anforderung zu hoher Lohn-, Kirchen» oder Bürgersteuer usw.
Die ausgefüllten Vordrucke, und zwar die Haushaltslisten und Betriebsblätter, sind sofort dem Hausbesitzer oder dessen Vertreter abzugeben, der in der Hausliste die Vollständigkeit der Haushaltslisten und Betriebsblätter zu bescheinigen und die gesammelten Listen zur Abholung bereitzuhalten hat.
Die Erfüllung dieser Verpflichtungen kann auf Grund der Reichsabgabe-Ordnung durch Strafen erzwungen werden.
Mit dem Austragen der Vordrucke wird am 7. Oktober 1937 begonnen, während das Einsammeln von Donnerstag, den 14. Oktober 1937 ab durchgeführt wird.
Ich erwarte bestimmt von allen in Frage kommenden Volksgenossen, daß sie die ehrenamtlich tätigen Helfer (Blockwalter der NSB.) bei ihrer Arbeit wcitgehendst unterstützen, damit das Austeilen und Einsammeln der Listen ordnungsgemäß, gewissenhaft und fristgerecht erledigt werden kann. Die Zählung erfüllt nur dann ihren Zweck, wenn alle in den Listen gestellten Fragen lückenlos und richtig beantwortet sind, und daß im übrigen jedes Haus durch eine Hauslistc, jede Haushaltung durch eine Haushalt- liste und jeder Betrieb durch ein Bctriebsblatt erfaßt
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Flaschen reinigt man. indem man rohe Kartoffelstückchen und Salmiakwasser hineinfüllt und tüchtig schüttelt. Fettige Flaschen werden mit Sodawasser und Kleie gesäubert, Milchflaschen mit Wasser und Holzasche. Festsitzender Schmutz löst sich durch eine Ehlortalklösung, die man mehrere Tage stehen läßt. Flaschen werden geruchlos, wenn man sie mit warmem Wasser und schwarzem Senfmehl reinigt und klar nachspült. Flaschen luftdicht verschließen kann man, wenn man die Korken vor Gebrauch längere Zeit in Öl oder flüsiiges Paraffin legt, oder die verkorkten Flaschen in geschmolzenen Flaschenlack taucht.
Flaschenwein muß in einem trockenen, dunklen Raum, am besten einem Keller mit gleichbleibender Temperatur lagern. Rach dem Versand müsien Flaschenweine acht bis vierzehn Tage ruhen.
Flausch, Flaus, lockerer Wollstoff, der sehr leicht von Gewicht ist, sich aber leicht abscheuert. Flausch wird meist zu Mänteln verarbeitet, man reinigt ihn durch Klop-
Mahnung.
Die Beiträge für den Monat September 1937 derjenigen Arbeitgeber, die die Beiträge selbst nach dem wirklichen Arbeitsverdienst berechnen, unb die Deitragsnachweisungen einreichen, können noch bis zum 10. Oktober 1937 ohne Kosten bezahlt werden.
Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung und Zwangsbeitreibung. 6506D
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