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NS.-GemeinschaftKraft durch Ireude".

(BieRener wochenmarktpreUe

§ Jl.-'Sport

Vorwärts in der Imkerei!

J.st

wurde, loste nicht geringe Freude aus.

Das altbewährte Hausmittel hilft

und wer denkt denn gleich an solchen Wetter­sturz! Du kannst j-a einen wärmeren Anzug an-

Am gestrigen Schlußtag war den Teilnehmern an der 1. Heeres- und Marinemeisterschaft im Kraft- fahr-Geländesport noch einmal schönes Sonnen­wetter beschert. Trotz des für viele sehr schweren zweiten Tages war die Stimmung auf der Fahrt durch dasgrüne Herz Deutschlands" ausgezeichnet. Die Regenfahrt von Halle nach Ohrdruf hatte doch nicht allzu viele Ausfälle gebracht, und Verschiebun­gen in der bisherigen Wertung waren eigentlich nur bei den Krafträdern mit und ohne Seiten­wagen zu verzeichnen, während es bei den Wagen auch nach dem zweiten Tage im großen und ganzen bei dem alten Stand blieb. Die Marine zog ihre offizielle Beteiligung zurück und startet nur noch außer Konkurrenz.

Der letzte Tag brachte noch eine Querfeldein- Fahrt über 25 Kilometer mit Start und Ziel Ohr­druf. Nach Karten waren drei Geländepunkte an­zufahren, außerdem mußten Schießprüfungen er­ledigt werden und für die Fahrzeuge war noch eine Zustandsprüfung anaesetzt. Den Hauptteil bildete die 100-Kilometer-Streckenfahrt kreuz und quer durch den Thüringer Wald, wobei die herrlichen Skigebiete von Ohrdruf über Klein-S-hm^lkalden und Oberhof durchfahren werden mußten. Unweg- same Geländesteilhänge. Geröll, Steine und Fels- brocken nahmen eine letzte Auslese vor und ver- ursachten noch manche Beschädigungen an den Fahrzeugen. Die Teilnehmer hatten jedoch aus den Erfahrungen der beiden vorausgegangenen Tage ungemein viel gelernt und nahmen diese letzte Etappe weitaus vorsichtiger und überlegter in Angriff.

Eine Prüfung auf Herz und Nieren, nicht nur der Teilnehmer, sondern auch der Fahrzeuge, ist beendet. Ungeheuere Schwierigkeiten waren zu überwinden, ganz besonders erschwert durch die schlechten Witterungsverhältnisse an den beiden ersten Tagen. Mit Stolz können die Heeres-Ange- hörigen auf das Ergebnis zurückblicken, aber auch die Marine-Soldaten, für die nur der erste und dritte Tag gewertet wurde, hielten sich tapfer. Die

Blumenkohl 10 bis 40, Salat 8 bis 12, Endivien 9 bis 12, Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 10, Radieschen 8 bis 10 Pf.

* Dienstjubiläum. Am 1. Oktober feierte der Geschäftsführer der Buchhandlung der Pilger­mission, des Brunnen-Berlages und der v. Mün- chow'schen Unioersitätsdruckerei, Herr Wilhelm Schmitz, sein 23jähriges Dienstjubiläum. Nach Beendigung seiner Lehrzeit in Barmen genügte Herr Schmitz seiner Wehrpflicht und trat dann am 1. Oktober 1912 als Gehilfe in der genannten

daraufhin einen Strafbefehl über 20 RM., gegen den sie Einspruch erhoben. Der Berliner Angeklagte war von dem Erscheinen in der Hauptverhandlung entbunden. In der gestrigen Hauptverhandlung ver­teidigte sich der hiesige Angeklagte damit, er habe im guten Glauben gehandelt, da er nach anwalt­licher Gepflogenhett mit der Richtigkeit der von dem Berliner Anwalt in dem betreffenden Schrift, satz aufgestellten Behauptungen habe rechnen kön­nen. Es fehle daher im vorliegenden Falle an dem Bewußtsein der Rechtswidrigkeit. Demaegenüber steht jedoch die Tatsache, daß der Angeklagte vor

Spielzeit das entscheidende Treffen knapp gegen den Gau Sachsen gewann und auch diesmal wieder als aussichtsreicher Bewerber anzusehen ist. Die Vorgänger der Rheinländer waren seit 1933 Bayern (Hitler-Pokal), Südwest (Kampfspiel-Pokal), Mitte und Sachsen.

Im einzelnen lauten die Dorrunden-Paarungen wie folgt: in Mannheim: Baden Hessen; in Augsburg: Bayern Mittelrhein; in Gelsen­kirchen: Westfalen Südwest; in Hannover: Nie­dersachsen Württemberg; in Düsseldorf: Nieder- rhein Brandenburg; in Hamburg: Nordmark Pommern; in Erfurt: Mitte Schlesien; in Chem­nitz: Sachsen Ostpreußen.

Baden aegcn Hessen.

Im Mannheimer Stadion steigt ein Kampf, in dem man schlecht gegen die technisch hervorragende badische Elf, die sich aus zehn Mannheimern (mit Siffling, Heermann, Langenbein, Schneider, Strie- lunger usw.) und dem Pforzheimer Fischer zusam­mensetzt, gehen kann. Hessen steht hier in der Rolle des Außenseiters! Mit einer starken Abwehr allein wird es nicht getan sein, es garantiert u. U. höch­stens ein knappes Ergebnis wie vor zwei Jahren an gleicher Stelle. Ein Sieg Hessens märe eine große Ueberraschung, an die wir vorerst wirklich nicht zu glauben vermögen. Dazu erscheint uns Baden auf dem Papier zu stark! Die Mannschaften:

** Vom Wochenmarkt Der Verkauf von Kraut, Kartoffeln und Obst auf Wagenladungen fin­det bis einschl. 6. November jeweils an Samstagen nur auf Oswalsgarten statt.

** Holzabfuhr aus städtischen Wal­dungen. Das in den städtischen Waldungen noch lagernde Nutz- und Brennholz aus dem Wirtschafts­jahr 1937 und vorhergehenden Jahren muß bis spätestens 25. Oktober von den Besitzern abgefahren werden.

** Auslosung der Gießener Mark­anleihe. Am Donnerstag, 21. Oktober, findet im Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer 6, die öffentliche Ziehung der Äuslosungsrechte zu den Ablösungs­anleihen der Stadt Gießen für das Jahr 1937 statt.

** Rückständige Krankenkassen-Bei- träge bezahlen. Die Allgemeine Ortskrankenkasse für Stadt- und Landkreis Gießen fordert die um­gehende Bezahlung rückständiger Beiträge für den Monat September an.

Große Strafkammer Gießen

Vor der Großen Strafkammer hatte sich der noch jugendliche H. L. aus Mühlheim a. M. wegen Sitt- lichksitsverbrechens zu verantworten. Der Ange­klagte wurde beschuldigt, sich wiederholt an einem 3^jährigen Kinde unsittlich vergangen zu haben. In der Hauptverhanblung, die unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfand, legte der Anaeklagte ein umfassendes Geständnis ab. Mit Rücksicht hierauf und auf feine Iuaendlichkeit billigte das Gericht ihm mildernde Umstände zu und erkannte auf die Min­deststrafe von sechs Monaten Gefängnis.

Amtsgericht Gießen.

Gestern hatten sich zwei Rechtsanwälte aus Gie­ßen bzw. aus Berlin wegen Beleidigunq vor dem hiesigen Amtsgericht zu verantworten. Der ange­klagte Gießener Anwalt war Korrespondenzanwalt des Berliner Angeklagten in einer Zivilsache, die im vorigen Jahre beim Landgericht in Gießen an- hängig war. Er unterschrieb dabei einen Schrift­satz, der beleidigende Aeußerungen über den Pro- ' zeßgegner enthielt Beide Angeklagten erhielten

Mflerschafien im Krastsahr-Geländesport

Günstigere Bedingungen am Gchlußiag

Sin Fußball-Ereignis.

Die Borrunde um den Reichsbundpokal.

Die Meisterschaftskämpfe in den deutschen Fuß­ballgauen erfahren am nächsten Sonntag durch die Vorrunde des Reichsbundpokal - Wettbewerbs, an der alle 16 Gaue beteiligt sind, eine Unterbrechung. Dieser Reichsbundpokal-Wettbewerb erfreut sich im Gegensatz zu den früheren Kämpfen der Landes­verbände um denDFB.-Pokal" steigender Be­liebtheit, und heute wird es sich kein Gau einfallen lassen, etwafreiwillig" wie es früher sehr oft geschehen ist zu verlieren, nur um einer lästigen Verpflichtung sehr schnell ledig zu sein. Das beweist schon die Tatsache, daß alle Gaue für die Spiele des Sonntags ihre besten Spieler und stärksten Mannschaften aufgeboten haben. Pokaloerteidiger ist der Gau Niederrhein, der in der vergangenen

* Gießen, 7. Oft. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, Vt kg 1,57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse B 11, ausländische, Klasse A 12, Wirsing, Ü kg 9 bis 12, Weißkraut 6, Rotkraut 9 bis 12, gelbe Rüben 8 bis 9, Karotten 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20 bis 25, Römischkohl 8 bis 12, Bohnen, grün 15 bis 25, Unterkohlrabi 6 bis 8, Erbsen 25 bis 35, Grünkohl 15, Rosenkohl 15 bis 25, Feldsalat, Vio 10, Tomaten 12 bis 17, Zwiebeln 6 bis 7, Meerrettich 30 bis 80, Schwarzwurzeln 25 bis 40, Kürbis 5 bis 6, Pilze 40 bis 50, Kartoffeln, % kg 4 Pf., 5 kg 40 Pf., 50 kg 3,45 Mark, Aepfel, y2 kg 10 bis 25 Pf., Falläpfel 5 bis 6, Birnen 5 bis 20, Preiselbeeren 35, Brombeeren 33, Zwetschen 15 bis 16, Nüsse 30 bis 40 Pf., Hähne 1 bis 1,10 Mark, Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Gänse 90 Pf. bis 1 Mark, Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf.,

deutschen Imkerei harren im Zusammenhang der wirtschaftlichen Unabhängigkeitsmachung unseres Volkes große Aufgaben. Neben der von Natur aus der kleinen Honigbiene gegebenen Aufgabe, für die Befruchtung fast aller Kulturgewächse Sorge zu tragen, erwachsen dem Imker selbst große Pflichten. Der Ruf für 1936 und 1937Jeder Imker em Volk mehr!" wurde erfüllt. Es gehe um die Mehrung von Honig und Wachs. 19s6 hatten wir noch eine Honigeinfuhr von 57 000 Doppelzentner und 10 000 Doppelzentner Wachs. Es gelte, diese Mengen auf deutschem Boden zu ernten.

Der imkerliche Nachwuchs müsse gesichert sein. Du gelte es besonders unter der Heranwachsenden Jugend zu werben. Hier hätten es in erster Linie die Lehrer in der Hand, auf die Jugend einzu­wirken. In den landwirtschaftlichen und in _ bcn Werkschulen solle es mit zum Lehrplan gehören, Vorträge über die Biene und ihre Zucht mit auf­zunehmen. Bei Stand schauen solle der Jugend ge­zeigt werden, wie ungefährlich die Arbeit am Bienenvolk sei, wenn der Imker sachgemäß ar­beite. Interessierten Schülern müsse Gelegenheit ge­geben werden, in ihrer freien Zeit die Bienen­zucht kennen zu lernen. Weiter solle geworben wer­den unter Gartenbauern, Arbeitern, Siedlern und

drei Ersten jeder Wertungsgruppe wurden mit der Wehrmacht-Sportplakette des Reichskriegsministers ausgezeichnet.

Oie Ergebnisse.

Heer.

Wertungsgruppe I (Krafträder-Mannschaf- ten): 1. I. Mannschaft des VII. AK. (Feldw. Meier, Feldw. Linhardt, Feldw. Forstner) auf BMW., 864 Punkte; 2. 1. Mannschaft des VIII. AK. (Lt. Kronsbein, Obwachtm. Heibel, Wachtm. Thyerlei) auf BMW., 726 P.; 3. Mannschaft des XII. AK. (Feldw. Motzer, Uffz. Hannemann, Uffz. Groll) auf BMW., 568 Punkte. (Krafträder-Einzelfahrer): 1. Schirrm. Maciejewfki (2./AR. 48) auf BMW., 337 P.; 2. Sch. Uffz. Lück (2121. 6) auf BMW., 321 P.; 3. Lt. v. Cramon (PZ. 2) auf BMW., 306 P.

Wertungsgruppe II (Krafträder mit Sei­tenwagen-Mannschaften) : 1. 2. Mannschaft des VII. AK.(ObSchirrm. Geyer, Uffz. Ascher, Ogfr. Graser, Schütze Nachtmann, Uffz. Scköfer, Lt. HoM auf BMW., 931 P.; 2. Mannschaft des Schützen-Rgt. 2 (Lt. Schwarz, Lt. v. Stebut, Lt. Hoffmeister. Uffz. Mohr, Lt. v. Voschinger, Obgfr. Bätz) auf BMW., 872 V.; 3. 1. Mannschaft des III. AK. (Uffz. Lucke, Uff. Schubert, Uffz. Selling. Uffz. Rach, Uffz. Kör- ber, Uffz. Müller) auf BMW., 872 P. (Ergebnis der Schießprüfung war für die Placierung entschei­dend.) (Krafträder mit Seitenwaaen-Einzelfah- rer): 1. Oblt. Trippe - Feldw. Sig (1. KfK.-Lehrabtl.) auf BMW., 350 P.: 2. Oblt. Haspel - Uffz. Zirpel (Sch.-Rgt. 3) auf BMW., 346 P.; 3. Lt. Engelien - Uffz. Schmidtchen (Sch.-Rgt. 3) auf BMW.. 315 B.

Wertungsgruppe III (Personenkraftwagen- Mannschaften): 1. 1 Mannschaft des X. AK. (Hptm. Schatz, Oblt. Gerlofs, Uffz. Ohlrog) auf Adler, 1143 P.; 2. Mannschaft des II. AK. (Oblt. Redmer, Oblt. Schneider, Obfeldw. Hoppe) auf Horch, 1127 P.: 3. 3. Mannschaft des XI. AK. (Hptm. Sachtleben. Lt. Austmonn. fit. v. OertzenI auf Horch, 1125 P. (Personenkraftwagen-Einzelfahrer): 1. Hptm. Rie-

ziehen!" L ,

Heinz stürzte den letzten Schluck Kaffee herunter. Dazu habe ich keine Zeit mehr! Und dann riecht der so nach Mottenpulver, daß die ganze Be- legschaft Kopfschmerzen kriegt! An meine Sachen denkst du nicht dein Herbstkostüm hast du natür­lich fertig!"

Krach war die Tür hinter ihm zugefloaen. Natürlich hatte er das Frühstücksbrot liegen lassen. Aus Wut war er ganz ohne Mantel weggelaufen: Manchmal waren doch die Männer wie kleine Jungens... Na, er würde sich schon wieder be­ruhigen!

Er kam auch wesentlich ruhiger nach Haus aber er legte sich sofort zu Bett. Morgens hatte er auf der Straßenbahn vorn stehen müssen, mittags schon hatte er einen recht unangenehmen Husten­reiz verspürt und nun hatte er einen ausge­wachsenen Bronchialkatarrh.

Als Frau Inge ihren Monatsabschluß machte, fand sie, daß die Ausgaben ein ganz erhebliches Loch in die Wirtschaftskasse gerissen hatten. Arzt, Meoizin... und nicht alles ersetzte die Kasse. Nun sie waren eben nicht zu umgehen gewesen. Immer kommt was dazwischen!" seufzte sie; ihr Traum von einer neuen Pelzjacke löste sich in Rauch aus. Was sie im Sommer versäumte, mußte sie im Winter büßen. roras.

Baden: Drayß (SV. Waldhof); Conrad (DfR. Mannheim), Streik (Spvgg. Sandhofen); Müller (Spvgg. Sandhofen), Heermann (SV. Waldhof), Feth (VfR. Mannheim); Fischer (1. FC. Pforzheim), Schneider, Sifflina, Pennig (alle drei SV. Wald­hof), Striebinger (VfR. Mannheim).

Hessen: Sonnrein (Hanau 93); Pape (Spv. Kassel), Lippert (Gießen 19 0 0); Reinhardt (Hanau 93), Stiehl (Hessen Hersfeld), (Straffer (Borussia Fulda); Bonard (Hessen Hersfelü), Jor­dan (Kastel 03), Halbschmidt, Beyer (Spv. Kastel), Schaffert (Hessen Hersfelü).

Gauoffene Kanu-Patrouillenfahrt.

Die Paüdlergilde Gießen teilt uns mit: Als letz­tes kampfsportliches Ereignis des Jahres findet am kommenden Sonntag in Gießen eine frei verein­barte gauoffene Patrouillenfahrt statt, lieber diese für Gießen neue Veranstaltung werden wir noch berichten.

Kurze Sportnotizen.

Die Wehrmacht-Handballelf, die am kommenden Sonntag in Stuttgart bas, Auswahl- fpiel gegenZivil" austrägt, würbe in einem Leip­ziger Probespiel vorn deutschen Meister MTSA. Leipzig 10:7 (7:3) geschlagen.

Die deutsche Handballelf zum großen Kampf gegen die Vertretung ber Wehrmacht (10. Oktober in Stuttgart) würbe wie folgt aufge­stellt: Lübicke (Dessau); Oepen (Düsselborf), Müller (Walühos); Reiter (Berlin), Rheinberg (Aachen), Hom (Mülheim-Ruhr); Steininger (Berlin), Thei- lig (Hamburg), Herrmann (Berlin), Jäger (Alten- stabt), Braselmann (Wuppertal); Ersatz: Zimmer­mann (Walbhof).

Die deutsche Hand ball -Zivilel f", die am kommenden Sonntag in Stuttgart gegen die Mannschaft ber Wehrmacht Antritt, schlug in einem Trainingsspiel am Mittwoch in Karlsruhe eine aus Nachwuchskräften eines Lehrganges gebilbete Ein­heit 10:6 (6:3).

Von Cramm-Henkel unterlagen im Enü- spiel ber Pazifik-Tennismeisterschaft dem amerika­nischen Doppel Budge-Sabin glatt 3:6, 4:6, 4:6. Dieser Kampf ersetzte bas am Montag wegen Dunkelheit abgebrochene Spiel.

Große kdF.'TNiete", Gruppe II. (6528D Samstag, ben 9. Oktober, 20 Uhr, LustspielMein Sohn, ber Herr Minister". Karten für diese Vor­stellung zu 90 Pf. sind auf der Kreisdienststelle I Gießen, Schanzenstraße 18, erhältlich. Wir machen noch einmal darauf aufmerksam, daß noch Mel­dungen zu .KdF.-Mieten" angenommen werden.

der Nähe des Darbarensteines und der Blockhütte eine Buche bzw. zwei Linden aepflanzt werden.

Aus Anlaß der feierlichen Ueb ergäbe des Limes­geländes findet am Sonntag, 17. Oktober, in der Dolkshalle in Watzenborn-Steinberg eine größere Veranstaltung statt. Die Feier wird umrahmt von musikalischen Darbietungen und Gesangsvorträgen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Auf­führung eines historischen Festspiels, verfaßt von Rektor i. R. V. Müller (Hausen), dargestellt von, Angehörigen des Reichsarbeitsdienstes, unter Mit­wirkung verschiedener anderer Formattonen.

Sommerende mit Gewitter.

Pfui Teufel war das ein Wetter! Heulend trieb der Wind die gelben Blätter vor sich her. Heinz trank in Eile feinen Frühstückskaffee.Leg mir doch meinen Wintermantel heraus!" sagte er zu Frau Inge. Die sah ihn entgeistert an.Aber der sollte doch erst zum Schneider! Das Futter ift zerrissen, ber Kragen durchgescheuert, zwei Knöpfe fehlen..."

Wütend fuhr Heinz auf.Und so hat er den ganzen Sommer daaelegen?!" Gekränkt ver­teidigte sich Inge:Bitte schön ich habe ja nicht Rothschilds Kasse! Es gab immer andere Ausgaben

Förstern. Auch die Jmkersfrau müsse mehr aus­gebildet werden für die Arbeiten am Stand. Es sollten Lehrgänge für Frauen abgehalten werden, damit sie auch einmal selbständig den Stand be­arbeiten und leiten könnten.

Der Vorsitzende erwähnte weiter, baß auch ber Imker einen großen Kampf gegen den Verderb führen müsse. Es würde jedes Jahr eine große Anzahl Völker nicht zuletzt durch die Unachtsam­keit der Imker vernichtet. Besonders Wachs falle leicht dem Verderb zum Opfer, daher solle auf jedem Stand ein Sonnenwachsschmelzer und ein Sammelbehälter für Wachs aufgestellt werden. Zur weiteren Hebung ber Bienenzucht würben in Zu­kunft bie einzelnen Orts- und Kreisfachgruppen in kleinere Begehungsbezirke eingeteilt. Die Aufsicht über diese Heineren Bezirke werbe je einem fort­geschrittenen Imker übertragen, der in gewissen Zeitabschnitten biefe Stände kontrolliere und die Imker sachgemäß berate. Die Standbegehung er­strecke sich über bas ganze Reich unb sei nach dem Muster ber württembergischen Jmkerorganisa- tton beabsichttgt.

Enblich komme noch die Beispielswirt­schaf t! Imker, die mindestens zehn Jahre selb­ständig ihren Stand bearbeitet und mehr als 30 Völker haben, könnten ihren Betrieb durch den Vorsitzenden der Landesfachgruppe bei der Landes­bauernschaft als Beispielswirtschaft anerkennen lassen. Alle diese Einrichtungen seien dafür be« stimmt, die deutsche Bienenzucht auf einen Stand zu bringen, ber seinesgleichen suche und sie be­fähige, die gegebenen Aufgaben zu erfüllen.

.der Unterzeichnung die Pflicht hatte, sich von der'warten. Er warrim Arnsburger Wald beschäftigt 'Richtigkeit der ausgestellten Behauptungen zu über- und hatte Zwei Meter Knüppelholz zugeter echal- zeugen. Das Gericht wies dah»r ben Einspruch zu- ten. Sem Holzstoß hatte bie Nr 353. Aus Ber- 'rück unb beließ es bei ber »träfe von je sehen hatte ber Anaeklagte ,eboch das Holz mit ber 20 Reichsmark. ! Nr. 359 gerissen, bei dem es sich ebenfalls , um

I Weiterhin waren zwei...isr aus Sich wegen Knüppelholz hanbelte. Der wirkliche Eigentümer I Diebstahls angeklagt. Der erste Angeklagte schuldete war natürlich froh, daß ihm em Uebekannter Die dem zweiten einen Betrag. Da er das Geld nicht Arbeit des Reißens abgenommen hatte und fuhr zur Verfügung hatte, trat dieser an ihn heran und fein Holz nach Hause. Als der Angeklagte merkte, überredete ihn, zur Abdeckung der Schuld Benzin daß das von ihm gerissene Holz fort war und er in entsprechendem Werte, das er sich an seiner dadurch auf seinen Fehler aufmerksam wurde, Arbeitsstätte bequem verschaffen könne, zu besor-( wollte er die Arbeit nicht noch einmal machen, fon- oen. Die Beiden wurden einig, und in der Nacht dern lud einfach den benachbarten Holzstotz auf 6. August wurde die Sache gedreht. Der erste Nr. 352, der ebenfalls schon gerissen war, auf und Angeklagte nahm eine Kanne mit auf die Nacht- fuhr ihn ab. Dies war jedoch kein Knüppelholz, schicht, füllte 50 Liter Benzin ab unb übergab sie fonbern Scheitholz. Um bie Tat zu verdecken, Der­bem draußen wartenden anderen Angeklagten. Die sah er das ihm wirklich gehörende Holz, das noch Beiden wurden auf frischer Tat ertappt. Das ge- allein ungeriffen im Walde lag, mit ber Nummer stohlene Benzin mürbe sichergeftellt unb ber Firma bes gestohlenen. Die Sache wurde bald entdeckt, zurückgegeben. Da beide Angeklagte geständig wa- unb das gestohlene Holz konnte bem rechtmäßigen ren, ließ es bas Gericht bei einer verhältnismäßig Besitzer zurückerstattet werben. Der Angeklagte be- geringen Strafe bewenden und verurteille ben hauptete zu feiner Entlastung, er fei beide Male einen Angeklagten zu einer Strafe von einem! einer Verwechslung zum Opfer gefallen. Es konnte Monat Gefängnis, während ber andere An- > ihm nicht geglaubt werden, daß er als Fachmann geklagte als Mr geistige Urheber des Planes sechs Scheit- unb Knüppelholz nicht unterscheiben konne^ Wochen Gefängnis erhielt. .Das Gericht kam baher zur Beiahung ber Schuld

Ebenfalls wegen Diebstahls hatte sich der O. M. und erkannte unter Zubilligung mildernder Hin­aus Garbenteich vor dem Amtsgericht zu verant-1 stände auf eine Geldstrafe von 30 R M.

Buchhandlung, die sich damals noch im Neuen Weg 10 befand, ein. Bei Kriegsausbruch sofort zu den Waffen gerufen, diente er, trotz seiner Verwun­dung, bis zum Ende des Völkerringens dem Vater- lande. Aus dem Felde zurückgekehrt, stellte er aufs neue seine Gaben und Kräfte der Buchhandlung zur Verfügung. Er durfte im Jahre 1919 in die größeren Geschäftsräume, Plockstraße 4, übersie­deln, wo er im Jahre 1923 zum Geschäftsführer ernannt wurde. Durch feine Tatkraft dehnte sich das Werk, besonders der Verlag, immer mehr aus, so baß bie Angliederung einer eigenen Druckerei eine Notwendigkeit wurde. Mele Glückwünsche gin­gen bem Jubilar von auswärts zu. Der Vertrau- ensrat hatte in früher Morgenstunde ben Arbsits- platz bes Jubilars festlich geschmückt unb überreichte Die Gießener Drtsfad)gruppe Imker hielt im mit herzlichen Danfesmorten für bas bisherige, Hotel Hopfeld eine gutbesuchte Monatsversammlung | kamerabfchaftliche Zusammenarbeiten und mit ab. Der Vorsitzenbe G. Bobendenber sprach heften Glückwünschen ein wertvolles Album, in dem zunächst über bie Arbeitstagung ber Landesfach- j alle Gefolgschaftsmitglieder ihre Verehrung unb gruppen Hessen-Nassau, Württemberg, Baden und Glückwünsche zum Ausdruck bringen. Nach einem Rheinpfalz am 18. und 19. September in Heidel- gemeinsamen Frühstück wurde bie notwendigste Ta° berg. Dort wurden den süddeutschen Imkern die gesarbeit erledigt, dann gab es beim Austausch Richtlinien zur Erfüllung der Aufgaben des Imkers ' fröhlicher Erinnerungen Kaffee und Kuchen. Daß im Rahmen bes Vierjahresplanes gegeben. Der her Betrieb etliche Stunden früher geschloffen

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