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mir im Kleinen eine immerwährende Erinnerung sein an den Brunnen, der hier im Großen seine Vollendung erhält.

Nehmen S:e also dafür, Herr Oberbürgermeister, meinen herzlichen Dank entgegen. In der lieber» zeuyung, daß der neue Reichsparteitag in der Größe und Eindringlichkeit seines Verlaufes eine wei­tere Steigerung ergeben wird, bitte ich Sie alle, mit mir die ehrwürdige Stadt zu grüßen, deren Namen in Verbindung damit zu einem Symbol unserer Bewegung geworden ist. Die Stadt Nürnberg: Heil?"

Begeistert stimmten die führenden Männer aus Partei und Staat in das Sieg-Heil ein, das der Führer der Stadt Nürnberg darbrachte. Mit den Nationalhymnen klang die Feierstunde aus.

Der Tag des parteckongreffes In Erwartung der Proklamation des Führers.

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Nürnberg, 7. Sept. (DNB. Funkspruch.) In der Stadt der Reichsparteitage sieht man mit gro­ßer Spannung dem heutigen Tage entgegen. Er bringt die EroffnungdesParteikongres- s e s mit der Verlesung derProklamationdes Führers und am Abend die Kulturtaaung mit einer großen kulturpolitischen Reoe Adolf Hitlers. Man merkt Nürnberg bereits in den frühen Morgenstunden die Bedeutung dieses Tages an. Ueberall hört man Gespräche über die bevorstehen­den Tagungen, in denen der Bewegung und damit dem deutschen Volke wieder die Richtlinien für die Arbeit während eines ganzen Jahres gegeben werden.

Zu den Hunderttausenden, die bereits am Mon­tag in Nürnberg weilten, kamen im Laufe der Nacht und in den Morgenstunden noch viele Tausende, die zum Teil in Sonderzügen, zum Teil mit den überfüllten planmäßigen Zügen in Nürnberg eintreffen. Der gewaltige Verkehr wickelt sich reibungslos ab. Man staunt immer wieder über die Selbstverständlichkeit, mit der von der Organisationsleitung die Unterbringung und Ver­pflegung dieser riesigen Menschenmassen geregelt werden. Ministerpräsident Göring ist heute früh kurz vor 9 Uhr in der Stadt der Reichsparteitage eingetroffen. Zu seiner Begrüßung hatten sich auf dem Bahnsteig der Frankenführer Gauleiter Streicher und Oberbürgermeister Liebel ein­gefunden. In der Bahnhofsvorhalle hatte eine Kompanie der Flieger mit Musikzug Auf­stellung genommen, deren Front Ministerpräsident Göring nach dem Verlassen des Bahnsteiges ab­schritt. Der Ministerpräsident wurde von der Be­völkerung stürmisch begrüßt.

Arbeitsmaiden in ihrer neuen kleidsamen Tracht wird man in diesem Jahre zum erstenmal während der Veranstaltung des Reichsparteitags sehen. (Presse-Bild-Zentrale-M.)

politische Bekenninisstunbe der Nation.

Reichsleiter Or. Dietrich spricht in Nürnberg zur in- und ausländischen presse.

Nürnberg, 6 Sept. (DNB.) Wenige Stun­den, bevor die Glocken Nürnbergs den Reichspartei­tag 1937 einläuteten, empfing im festlich geschmück­ten Kulturvereinshaus der Reichspressechef der NSDAP., SS.-Gruppenführer Dr Otto Diet­rich, nun schon zum fünftenmal die m- und aus­ländische Presse, die den Reichsparteltag 1937 mit­erleben und der Weltösjentlichkeit vermitteln will. Dem Empfang wohnten mehr als 600 Pressever­treter aus dem In- und Ausland bei Der Emp­fang wurde von musikalischen Darbietungen des Reichssinfonieorchesters unter der Stabführung des Generalmusikdirektors Prof. Adam umrahmt. Dr. Dietrich machte folgende Ausführungen:

Wenn in dieser Stunde m Ihnen, die Sie Jahr ür Jahr unserem Rufe gefolgt sind, die Erinne­rung zurückgeht zu den Reichsparteitagen des Sie­ges,' des Glaubens, der Freiheit und der Ehre, dann wird Ihnen bewußt, wie Jahr um Jahr diese Nürnberger Tage in ihrem inneren Erleben und ihrer äußeren politischen Bedeutung wuchsen und zu dem wurden, was der Reichsparteitag heute ist: des nationalsozialistischen Reiches Bekenntnis stunde, der große Tag der deut- chen Nation, die Feierstunde ihrer Wiedergeburt und der Ausdruck ihres Willens, ein Fest nicht nur der Erinnerung, sondern der Arbeit und der Ent- chlossenheit zu kommenden Aufgaben.

Die Nationalsozialistische Partei als die große Erneuerungsbewegung der deutschen Nation hat aus ihrer eigenen" Geschichte gelernt, daß das p o - li tische Denken des ganzen Volkes die Grund­lage aller nationalen und sozialen Erfolge ist, daß das Wissen um die gemeinsamen Schicksalsfragen erst den Willen hervorbringt, sie zu lösen. Sie hat erkannt, daß das Wissen ein Element der Macht ist und die Presse das stärkste Mittel diesem Wissen zu dienen

Wahrheit der beste Anwalt des Journalismus.

Journalistische Anständigkeit und selbstverständ­liche nationale Disziplin lassen sich in der Pressearbeil aller Länder gut miteinander ver­einigen. Deshalb sind wir auch weit davon ent­fernt, den ehrlich bemühten ausländischen Kol­legen in Deutschland das Recht der Kritik zu bestreiten. Aber wir hallen es auch für selbst­verständlich, daß im internationalen Pressever­kehr die persönlichen Antipathien derer, die ihren Lesern das unvoreingenommene Bild eines fremden Landes und Volkes vermitteln sollen, nicht die Grenzen überschrei­ten, nach denen sich auch sonst Gäste und Gastgeber im internationalen Leben zu richten pflegen. Wir denken nicht daran, den Vorwurf unsachlicher und tendenziöser Berichterstattung zu verallgemeinern. Aber wir sind uns dessen bewußt, daß die Wahrheit noch immer der beste Anwalt des Journalis­mus gewesen ist. And diese Solidariät der anständigen Gesinnung ist hier auf den Reichs­parteitagen der RSDAP. in unserem Kreise immer zu Hause gewesen.

Vielleicht ist es das Geheimnis der nationalsozia­listischen Idee, daß sie sich nicht rein ver - st andesmäßig begreifen läßt. Dann liegt der große Irrtum derer, die draußen in der Welt vor­gefaßte Meinungen über das nationalsozialistische Deutschland vertreten, ohne es wirklich zu kennen. Die nationalsozialistische Weltanschauung hat ja auch ihren Ursprung nicht im Hirn, sondern i m Herzen. Wenn in diesen Tagen der Engländer Winston Churchill in den Zeitungen zahlreicher Länder feine Artikel gegen uns mit den Worten beginnt:Das nationalsozialistische Deutschland ist ein Rätsel für die Welt", dann könnte er, wenn

er von ebenso fanatischem Wahrheits- und Wissens­durst wie von Angriffsgeist gegen uns beseelt wäre, seinen starken Forscherdrang hier beliebigen unb in Nürnberg bes Rätsels Lösung fin- b e n. Denn ber Reichsparteitag ist ein lebenbiges Bild der nationalsozialistischen Idee! Hier wirken in unmittelbarer Anschauung all die geistigen Kräfte auf unp, die in der nationalsozialistischen Bewegung am Werke sind.

Nationalsozialismus, das heißt: die ewige s o - ziale Sehnsucht der Menschen aus ber ebenso tragischen wie verbrecherischen Verkeilung mit bem internationalen Marxismus lösen, um ihre wunber- baren Kräfte nicht gegen, fonbern für b i e n a - tionale Gemeinschaft wirken zu lassen. Darin liegt bas ganze Geheimnis ber national­sozialistischen Bewegung unb ihrer Erfolge beschlos­sen! Diese Synthese aus Nationalismus unb Sozialismus hat bie Schöpfung unseres mobernen nationalpolitischen Führerstaates erst möglich ge­macht. Denn sie hat bas inbivibualistische Denken entthront unb burch bas gemeinschaftsbe­wußte Denken ersetzt, bas unserem Leben ganz neue Grunblagen unb ungeheure Auswirkungs­möglichkeiten auf allen Gebieten eröffnet. Unb biefe unermeßliche seelische Kraft unb bie gewaltige, ma­terielle Leistung, bie bem beutschen Volke aus biefer fruchtbaren Synthese erwächst: bas ist es, was

man nur in Nürnberg sehen, erfühlen unb als Er­lebnis in sich aufnehmen kann!

Der Kongreß ist die Stätte, an der die Partei sich einschaltet in das politische Ge­schehen der Gegenwart und von der Warte ihrer Weltanschauung aus Stellung nimmt zu den großen Problemen der Zeit. Die Pro­bleme wechseln, die Warte bleibt. Es ist ein kleiner, vom Führer bestimmter Kreis von Männern, die hier zu Worte kommen, und es ist das Forum der ganzen Ration, vor dem sie . sprechen, hier zeigt sich die Partei als Trägerin einer Staalsführung, die die großen Fragen der Zeit ihrem Volke vor Augen führt, die in allen entscheidenden Pro­blemen offen zu ihm spricht und sich damit des Vertrauens des ganzen Volkes würdig erweist. Die Gedanken, die den Ablauf des Kon­gresses bestimmen, sind die Gedanken, die das Arbeitsjahr der Ration leiten. Oie Schlußrede des Führers, die den Blick von der Arbeit der Vergangenheit und den Fragen der Gegenwart auf die Aufgaben der Zukunft lenkt, bildet den großen Schluhakkord des Kongresses zu Rüru- berg.

Sozialismus der Arbeit und Leistung.

Das natürliche Gesetz der Arbeit ist Lebensgesetz des deutschen Volkes geworden.

Aber nicht nur Tage politischen Geschehens bringt ber Reichsparteitag bem beutschen Volke, sonbern auch grunblegenbe kulturelle Ausblicke. Zur Kul­tur t a g u n g werben bie Spitzen bes geistigen unb künstlerischen Lebens in Deutschlanb nach Nürnberg kommen. Wenn ber deutsche National­preis verkünbet wirb unb bes Führers Appell an alle beutschen Kulturschaffenden ergeht. Diese Ver­bindung des Reichsparteitages mit einem großen Ereignis des deutschen Kulturlebens ist von einem besonderen Sinn erfüllt. Denn politischer Wille und kulturelle Ausdruckskraft sind die beiden Pole, die im Nationalsozialismus zu jener Einheit des deut­schen Wesens zusammengewachsen sind, aus der alles Große der Nation geboren und ihre Zukunft gestaltet wird. Wie im Wettstreit des Geistes dem deutschen Dichter und Künstler in Nürnberg der Lorbeer verliehen wird, so wirb nun auch im Lei­be s k a m p f der deutschen Jugend alljähr­lich in Nürnberg um den Sieg gerungen werden. Die nationalsozialistischen Kampfspiele deren Träger die SA. ist werden einst in jenem groß­artigen Stadion stattfinden, dessen Grundstein in wenigen Tagen der Führer legen wird. Sie sollen die Krönung der sportlichen Ideen werden, die im deutschen Volke lebendig sind und die die national­sozialistische Bewegung den breiten Massen des Volkes gegeben hat. Zu diesen großen Veranstal­tungen des Ansporns der Leistung treten dann Tag für Tag die überwältigenden Stunden des Bekennt­nisses zur Gemeinschaft, die Stunden, Xn denen die Politischen Leiter der Partei, die Männer der SA., der SS. und des NSKK., die Kameraden des Ar­beitsdienstes und der Wehrmacht und die Jugend Adolf Hitlers vor ihrem Führer aufmarschieren, um dem Willen und der Geschlossenheit des natio­nalsozialistischen Deutschlands einzigartigen Aus­druck zu geben. Mit dem Aufmarsch der großen Gliederungen der Partei rollt vor unserem geisti­gen Auge die Schule der nationalpoli­tischen Erziehung ab, in die der junge Deutsche bereits mit dem 10. Lebensjahr eintritt.

In diesen erhebenden Stunden des Bekenntnisses zur Gemeinschaft liegt das innere Schwergewicht des Reichsparteitages: Denn er soll Kraft g e - ben, und Kraft wird im nationalsozialistischen Deutschland nur geboren aus dem Willen, in Hun­

derttausenden von Menschen den gleichen ent­schlossenen Willen hervorzurufen So wird auch der Reichsparteitag 1937 wieder jener gewal­tige Willensimpuls der Nation werden, der ihrer Arbeit für das kommende Jahr den inneren An­trieb gibt.

Der Rationalsozialismus hat zum ersten Male dem Wort Sozialismus einen praktischen, lebensstarken Inhalt gegeben. Wir haben in unserer Gemeinschaft zum ersten Male den Sozialismus der Leistung verwirklicht, den Sozialismus der Arbeit und des Erfolges, die natürliche und daher einzig mögliche Harmonie der Interessen, die es gibt. Denn der Rational­sozialismus stellt die Arbeit und den Erfolg als die stärkste Triebkraft des menschlichen Zu­sammenlebens in den Mittelpunkt seines Den­kens und hande'ns. Im nationalsozialistischen Deutschland ist das natürliche Gesetz der Arbeit zum Lebensgeseh des gan­zen Volkes geworden, nämlich daß jeder Volksgenosse, woher er auch kommen mag und was er auch sei, genau so viel und sei es das höchste für sich selbst erreichen kann, als er an können und Leistung für das Leben der Gemeinschaft einzusehen vermag. Dieser Sozialismus der Arbeit und Leistung ist die sinnvollste Gestaltung und höchste Form des sozialen Lebens überhaupt, weil aus ihm die Ration immer wieder die Kräfte zu neuer Blüte entwickeln kann, zum Wohl des ganzen Volkes und zum Wohl jedes einzelnen seiner schaffenden Menschen.

Der nationalsozialistische Gedanke ist das haben wir oft betont kein Ausfuhrarti­kel, und wir wallen andere Völker nicht damit beglücken. Aber was der einen Nation Segen bringt, braucht nicht zum Schaden der anderen zu fein. Pioniertaten des Geistes unb ber Kultur wurden noch immer zu Brücken im Leben der Völker! Unb baß Nürnberg mithelfen unb dazu beitragen möge, diese Brücke zu schlagen, ist unser aufrichtiger Wunsch.

Der erste Schub der Reichsbahn

Nach Mitteilung ber Reichsbahndirektion Nürn­berg ist die erste größere Anmarschbewegung zum Reichsparteitag 1937 abgeschlossen. Es wurden da­bei über 350 Sonderzüge, einschließlich der Vor- unb Nachzüge und einschließlich der Leerzüge, gefahren, die außer den Abordnungen der Wehr­macht rund 50 000 Arbeitsdienst männer, 25 000 Angehörige der S S. und über 50 000 P o - li11sche Leiter sowie einige Vorkommandos ber SA nach der Stadt der Reichsparteitage brach­ten. Nachmittags find auch die Diplomaten in Nürnberg angekommen. Außer diesen Reichspartei­tagteilnehmern trafen auf den Nürnberger Bahn­höfen bis jetzt über 100 000 Reifende in bem allgemeinen Zugverkehr ein Am Dienstag werden in erster Linie Sonderzüge der KdF.- Fahrer in Nürnberg eintreffen, während am Mittwoch der Antransport der größten Teilnehmer­gruppe, nämlich der P o l i t i f ch en Leiter, feine Fortsetzung findet

Luser Gau iu Nürnberg.

NSG. Nachdem der Gau Hessen-Nassau vor Wochen mit den umfangreichen Vorbereitungen für den Reichsparteitag 1937 begonnen hatte, fuhr am Montagfrüh der erfte Sonderzug mit Poli­tischen Leitern von der Gauhauptstadt nach Nürn­berg. Diesem Zug, der gegen 13 Uhr in Nürnberg eintraf, folgte um 9 Uhr ein zweiter, ber die Kongreßteilnehmer und Zuschauer bes Kreises Groß-Frankfurt, bie Studenten und d i e Gauauswahlmannschaft nach der Stadt der Reichsparteitage brachte. Die übrigen sieben Sonderzüge werden Dienstag erwartet. Gauleiter S p r e n g er traf am Montagmittag in Nürnberg ein.

Durch die Frische des Montagmorgen rollte der erste Sonderzug unseres Gaues über die Höhen bes Spessarts in das schöne Frankenland hinein. Die Bahnhöfe auf der gesamten Strecke zeigten reichen Blumen- und Fahnenschmuck. Die Dörfer und Städte prangten im festlichen Kleid, das immer farbenprächtiger wurde je mehr sich der Zug ber Stadt der Reichsparteitage näherte. An den Pahn- bämmen standen die Jungen und winkten den Nürnbergfahrern zu. Die Arbeiter am Wege, die für einen Augenblick ihr Tagewerk unterbrachen, hoben die Hand zum deutschen Gruß. Viele Fahrt­teilnehmer waren bereits 1934 und 1935 in Nürn­berg, manche gehörten vielleicht schon damals der

HI. an. Sie trafen sich wieder unb tauschten ihre Erlebnisse aus Vom Hauptbahnhof in Nürnberg marschierten die Insassen des ersten Zuges aus un­serem Gau, der die Politischen Leiter aus dem Kreis Groß-Fran kf uri umfaßte, nach der Hans-Schemm-Schule, dem Stand­quartier des Gaues Hessen-Nassau, das sie ebensogut vorbereitet fanden, wie die Fahrt selbst.

500 Gäste der DAF.

des Gaues Hessen-Naffau in Nürnberg.

NSG. Auf Einladung des Reichsorganisations­leiters Dr. Ley nehmen wieder über 1 4 000 Arbeiter aus 30 deutschen Gauen als Gäste der Deutschen Arbeitsfront am Reichsparteitag teil. Unter diesen Ehrengästen befinden sich auch 500 Volksgenossen aus dem Gau Hessen- Nassau, die am Dienstagfrüh in Frankfurt a. M die Fahrt mit einem Sonderzug nach Nürnberg an­traten und am 15. September 'zurückkehren werden. Die Fahrt wird ebenso wie die Unterbringung und die Verpflegung imKdF."-Zeltlager in der Nähe derKdF. -Stadt k o st e n I o s durchgeführt. Für die ausgewählten Volksgenossen, bei denen es sich meist um langjährige ehrenamtliche Mitarbeiter bei der DAF. und bet der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" handelt, die nicht mit irdischen Gü­tern gesegnet find, ist die Einladung zum Besuch des Reichsparteitages in Nürnberg und zur Teil­nahme an allen Reichsparteitagveranftaltungen als eine besondere Auszeichnung anzusehen.

Sie Studenten Hesten-Nassaus in Nürnberg.

NSG. Die Gaustudentenführung Hessen-Nassau traf am Montagnachmittag mit 81 Studenten­führern und Amtswaltern unter Führung des Studentenführers der Technischen Hochschule in Darmstadt, Parteigenossen Hummrich, mit der Gaufahne ein. Die Studenten wurden in der Siegel ft einer Volksschule untergebracht. Wahrend der Dauer des Reichsparteitags hat die Reichsstudentenführung täglich Sondertaqunqen ihrer Aemter angesetzt.

Der FilmUnternehmen Michael"slaalspolitisch und künstlerisch wertvoll".

Der Ufa-TonfilmUnternehmen Michael" hat das Prädikatstaatspolitisch und künstlerisch wertvoll" erhalten. Er ist für Jugendliche zugelafsen und kann auch an hohen Feiertagen gezeigt werden.

Kameradschaft derZugend.

Die Marscheinheiten der HZ. werden im Zeltlager Fürth vom Neichsjugendsührer begrüßt.

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Nürnberg, 6. Sept. (DNB.) Die letzten ber 26 Marscheinheiten ber Hitler-Jugend, die aus allen deutschen Gauen zum Reichsparteitag in Nürnberg marschiert sind, haben ihr großes Zeltlager bezogen. Die Hitler-Jugend, die auf_ diesem Marsch ihre sämtlichen Bannfahnen mitgeführt hat, legte Den Marsch ohne jeden ernstlichen Zwischen­fall zurück Am Montagmittag traten sämtliche Marscheinheiten mit ihren über 400 Fahnen vor bem Reichsjugendführer an, der die Teil­nehmer im Namen der nationalsozialistischen Bewe­gung in der Stadt ber Reichsparteitage begrüßte. Baldur von Schirach rief ben Hitlerjungen zu:

.,Wenn Ihr alle bie großen Leistungen, die Euch in der Zukunft gestellt werden, in genau so eiser­ner Geschlossenheit meistert wie diesen Marsch, dann kann das Volk beruhigt in die Zukunft sehen, dann wird unser Volk unvergänglich fein. Ihr seid im Geiste der Kameradschaft der Jugend marschiert und auch hier angetre­ten, und ich weiß, daß es in Deutschland immer so |em wird. Wir lassen nichts zerstören, was das junge Deutschland geschaffen hat. Wir find die Marscheinheiten der Jugend" gewor­den und werden diese bleiben. Wir werden auch in Zukunft unter ber Fahne bes Führers marschieren