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Ur. 208 Erster Blaff

187. Zahrgang

Dienstag, 7. September 1037

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Festlicher Auftakt zum Nürnberger Reichsparteitag.

Eigenbericht unseres M.G.-Sonderberichterstatters.

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Feierlicher Empfang im Rathaus

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kommt, dröhnen Böllerschüsse durch die Stadt: der Reichsparteitag 1937 hat seinen Anfang genommen

Während der Glocken eherner Klang den Partei­tag einläutete, versammelten sich das F ü h r er­kor p s der Partei und die Spitzen der Behörden zusammen mit Vertretern der Wehrmacht im Saal des Rathauses. Der mit bunten Bildwerken und kunstvollen Ornamenten reich gezierte Saal hatte mit Blumengewinden und Kerzenlicht eine würdige Ausschmückung erhalten An der Stirnseite hatte ein Modell der monumentalen Brunnen a n - läge Ausstellung gefunden, die künftig die Rück­seite des Gefallenendenkmals im Luitpoldhain, an der großen Zufahrtstraße zum neuen Kongreßbau. schmücken wird. Unter Fanfarenklängen betraten d e r Führer und sein Stellvertreter, geleitet vom Frankenführer Julius Streicher und Oberbür­germeister Liebel, den Saal. Die feierlichen Klänge des Kaisermarsches von Richard Wagner vom Städtischen Orchester meisterlich zum Vortrag gebracht und derWach-auf"-Chor aus den Mei­stersingern, für den die Städtische Singschule ihre hervorragendsten Kräfte bereitgestellt hatte, leitetr die Stunde ein. Dann nahm Oberbürgermeister Liebel das Wort zur Begrüßungsansprache.

Nürnbergs Glocken läuten den Parteitag ein

nur durch einige Führerinnen als Gäste der Reichs­frauenleitung vertreten ist, sondern ein eigenes Lager im Forstbezirk Zerzabelshof bei Nürnberg hat. Dort sind 1 7 0 0 Arbeitsmaiden, dar­unter fast 500 Führerinnen, in geschlossener Formation unter gebracht. Sie werden in ihrer neuen gleichmäßigen Uniformierung auch am Aufmarsch des Arbeitsdienstes auf der Zeppelinwiese teilnehmen. Das Lager ist nach An­gaben einer Führerin von 24 Mann des Arbeits­dienstes gebaut, die jetzt die Lagerwache bilden.

Aus der großen Zahl der Dinge, durch die sich der Kongreß 1937 äußerlich noch von seinen Vor­gängern unterscheidet, seien hier nur als Beispiele etwa noch hervorgehoben: die einheitliche Note des

des Hauses mit Tannengrün umkleidet, auf dem sich leuchtend rote Schmuckbänder bis zum Giebel in die Höhe zogen. Das Empfinden der Tausende machte sich in der Zeit des Wartens in Liedern Lust, die gemeinsam gesungen wurden. Dazwischen ertönten Sprechchöre, in denen die Verbundenheit zwischen Führer und Volk und Reich zum Aus­druck kam. Gegen 16 Uhr hörte man vom Haupt­bahnhof her jenes jubelnde Brausen, das immer das Kommen des Führers ankündigt Jetzt hatte die Absperrmannschaft die größte Mühe, die Fahrbahn freizuhalten. Mit einem unbeschreiblichen Jubel wurde der Führer, als sein Wagen vor dem Deutschen Hof" oorfuhr, begrüßt. Nachdem der Führer die Meldung der angetretenen Wache der Leibstandarte entgegengenommen hatte, begab er sich in denDeutschen Hof" Aus der Straße aber wurde in Sprechchören nach dem Führer gerufen. Immer und immer wieder grüßte der Führer mit erhobener Hand die Volksgenossen, die ihm hier als Vertreter aller deutschen Stämme eine Huldi­gung dargebracht hatten

Unser Bild zeigt den Führer und Reichs­kanzler beim Passieren des Frauentorturms. (Aufn.: Scherl-Bilderdienst-M.)

Dröhnend und mächtig schlug um 17.30 Uhr große Glocke der Sebalduskirche an und gab damit bat Zeichen für die Eröffnung des Reichspartei- tages Don allen Glockenstühlen der melturmigen Stadt wurde das Klingen aufgenommen; oon der Lorenzkirche und von der Frauenkirche herab er- tönte es, oom Berg berat, geteilte sich das Geläut der Egidienkirche hinzu, und bald war ganz Nürn­berg bis in die äußersten Vorstädte hinaus von die­sem ehernen Klingen und Schwingen ermllt die das Geschehen dieser Tage einlauten, und Jubel lag in der Stimme der Glocken und Freude über dem strahlenden Tag. Unübersehbare Menschenmauern in den Straßen der Innenstadt, die die Führer auf dem Wege zum Rathaus passieren muß, beängstigende Fülle an den Fensterm den Er­kern und Balkonen, ja selbst auf den Dächern. Em vieltausendstimmiger Ausbruch der Verehrung, als der Wagen des Führers langsam durch das Spa­lier fährt. Freude leuchtet auf allen Gesichtern. Sin­gen und Klingen das ist das Nürnberg des Par­teitages. Als der Führer vor dem Rathaus an?

Des Führers Mimst.

EinSturm der Begeisterung begleitet denZührer auf seinerFahrt durch die Stadt.

Nürnberg, 6. Sept. (DNB.) Am Montagnach­mittag, 15.45 Uhr, traf der Führer, von München kommend, mit dem Flugzeug in der Stadt der Reichsparteitage em. Vor seiner Ankunft Aog das Flugzeug des Führers, die bekannte D 2600, noch eine Schleife über dem Reichsparteitag-Gelände. Noch einmal glitt der Blick des Führers vor Be­ginn des Reichsparteitages über die Monumental­bauten, die nach seinem Willen geschaffen wurden. Dann setzte das Flugzeug auf dem Rollfeld zur Landung auf, stürmische Heilrufe grüßten den Führer. Das Flughafengelände war mit unzähligen Volksgenossen besetzt, die den Führer begeistert urn- jubelten. Adolf Hitler fuhr durch die mit Fahnen und Girlanden geschmückten Straßen der Stadt der Reichsparteitage und wieder schollen ihm aus Dieb tausend Kehlen die begeisterten Heilrufe der Nürn­berger und der Reichsparteltaggäste entgegen. So begann auch dieser Reichsparteitag wieder mit einer einzigartigen Kundgebung der Begeisterung und der Freude

Schon in den Mittagsstunden hatten sich auf dem Frauentorgraben und besonders vor dem Deutschen Hof" Tausende von Volksgenossen angesammelt, um den Führer bei seiner Ankunft zu begrüßen. Bis zur Höhe des Balkons war die Front

Schmuckes in Gestalt von vergoldetem Lorbeer auf rotem Untergrund, ferner die Teilnahme von nicht weniger als 400 Flugzeugen der Wehr­macht, deren Probeflüge in geschlossenen Ge­schwadern schon vor Beginn des Parteitages stärkste Aufmerksamkeit erregten, ferner die Ausstellung der ReichsfrauenleitungEinsatz der Frau in der Nation" außer der Antikomintern- Ausstellung. Zum erstenmal in diesem Jahre ist es zahlreichen Besuchern Nürnbergs auch möglich, auf der schnellen Reichsautobahn zum Partei­kongreß zu fahren, nachdem die Strecke Bayreuth Nürnberg genau zur festgesetzten Stunde noch vor Eröffnung des Parteitages dem Verkehr übergeben werden konnte.

In den Quartieren, in der Stadt wie draußen vor den Mauern, herrscht lebhaftes Treiben. Vor den Standquartieren der Stäbe rollen ununterbrochen Kraftwagen an, die führende Persönlichkeiten der Partei und des Staates bringen. Arbeitsdienstmän­ner, SA.- und SS.-Männer halten vor diesen Quartieren Wache. Aber den eigentlichen An­ziehungspunkt unter den Standquartieren bildet der Deutsche Hof, das Haus des Führers, vor dem sich die Menschenmassen stauen und an dessen Eingängen ein ständiges Kommen und Gehen herrscht Mäner der Leibstandarte stehen wie aus Erz gegossen mit geschultertem Gewehr am Eingang des Führer-Quartiers

Die alten Patrizierhäuser und die anderen Bauten der alten Stadt haben wieder ihr Festkleid ange­legt Die buntgewirkten Fenstertücher, die Girlan­den in Grün und Gold und die Fahnen des Reiches leuchten im Sonnenschein eines wundervollen Spät­sommertages. Der Schmuck an den schönen alten Häusern kommt in diesem Jahre aber zu noch viel stärkerer Wirkung als früher. Viel unkünstlerischer Tand, mit dem unverständige Generationen manch ehrwürdiges Bauwerk verunstaltet hatten, ist ver­schwunden und in frischen, wohlabgetönten Farben sowie vielfach mit neuen, künstlerisch gestalteten Fresken zeigen sich zahlreiche Häuser in einem neuen Gewände. Besonders eindrucksvoll wirkt die Neu­gestaltung des A d o l f - H i t l e r - P l a tz e s , der durch diese Erneuerung der Fronten und vor allem durch die Entfernung aller st ö r e n b e n Reklameschilder noch festlicher wirkt als in früheren Jahren. Nun spiegelt er völlig getreu das mittelalterliche Bild wider.

Wogt die unübersehbare Schar der Festteilneh­mers froh unö glücklich ledig aller Sorgen, durch die schöne Stadt, so gibt es dafür im Bereich der Reichsbahn angestrengteste Arbeit, die jeden Eilenbahne'' Tag und Nacht auf seinem Platz sieht, unermüdlich und voller Aufmerksamkeit Denn weit über tausend Züge rollen nach Nürn­berg. Da heißt es nach einem schon vor Monaten ausgearbeiteten Plan bas Heer biefer Züge a^lfzu- fangen, auf bie richtigen Gleise zu leiten unb bis Feftgäste innerhalb von Minuten aus ben Zügen herauszubringen unb zum Bahnhof hinauszugeleiten Denn Zug steht hinter Zug, Verspätungen unb Aufenthalte barf es nicht geben, sonst kommt ber fauber burchgearbeitete Fahrplan in Gefahr sonst wirb es nicht gelingen, bas Verkehrsproblem zu lösen. Aber bie Reichsbahn hat auf ben Partei tagen unb bei anberen Gelegenheiten gezeigt, baß sie auch mit ben benfbar größten Schwierigkeiten fertig wirb Unb auch jetzt ist es roieber ber Ehr­geiz eines jeben Nürnberger Eisenbahners baß nach der Beenbigung bes Parteitages eine verkehrs­technische Glanzleistung vollbracht ist.

Nürnberg ist gerüstet, ber soeben er­öffnete Parteitag kann deinen Fortgang nehmen. Das Programm ist auch biesmal roieber benfbar reichhaltig Alle Formationen kommen zur Gel­tung, neben ber Wehrmacht auch bie P o l i z e i, bie zum erstenmal in größeren Verbänben erscheint. Zwischenburch wirb ber Kongreß seine Sitzungen abhalten Er beainnt Dienstag mit ber Verlesung ber Botschaft bes Führers burch ben Gauleiter Wagner er findet fein Enbe mit bem Schlußwort bes Führers Zwischen biesen beiben Höhepunkten der reinen Parteiveranstaltung werden bann bie Ereignisse unb reichen Einbrücke liegen bie auch diesmal roieber bie Nürnberger Veranstaltung für feben einzelnen unvergeßlich werben läßt unb für unser weiteres gemeinschaftliches nationales Auf­bauwerk richtungweifenb finb.

Neues in Nürnberg.

Die Plättstube in ber Zeltstabt ist nur eins ber vielen Dinge, bie, rein äußerlich gesehen, biesmal in Nürnberg neu finb. Diese Plättstube, genauer gesagt bieses Plä11ze11, würbe baburd) notig, daß zum ersten Male in diesem Jahr d e r weib­liche Arbeitsdienst nicht mehr, wie bisher.

Nürnberg ist gerüstet.

Nürnberg, 6. September 1937.

Nürnberg, die Stadt der Reichsparteitage, ist in Sonnenglanz gebadet. Welch herrlicher Anblick! Alle Schönheiten der Stadt treten erst jetzt so recht in Erscheinung: bie Türme unb Zinnen, bie Kuppeln unb Erker, ber ©alb ber leuchtenben Farben, bie zahllosen Banner ber Partei, bie von allen Dach- giebeln wehen, bas harmonisch aufeinanber abge­stimmte Golb unb Grün, bas bie Hausfassaben ziert unb ber reiche Stoffschmuck unterhalb ber Fenster, der die Wappen Nürnbergs unb ben alten Reichs- abler zeigt. Ein Genuß ist es, burch biefc schöne Stabt zu pilgern unb sich vom Strom ber Schau­lustigen treiben zu lassen, bie sich nicht satt genug sehen können an ben Schönheiten, bie bas Stabt- bilb bietet

Schon mischen sich in ben Hauptstraßen, am Gra­ben, auf ber Burg, auf allen Plätzen unb in allen Gassen bie vielen Farben, bie bie Formationen ber Partei tragen: bas Schwarz ber SS., bas Braun der SA, bas Grau-Grün bes Arbeitsbienstes. Da­zu bas schmucke Grün ber Polizei, bas Felbgrau ber Wehrmacht unb bie vielfarbigen Bekleibungs- stücke ber Trachtengruppen, bie aus allen Gauen, namentlich von ben Frauenschaften entsankst wor­den sind Ein buntes, reich bewegtes Bild bietet der Verkehr in ber Stabt, ber immer lebhafter wirb unb die Polizei ftänbig in Atem hält

Nürnbergs Ehrengabe.

Stärker unb mächtiger als je erfüllen uns Nürn­berger an biefem stolzen Tage bie Gefühle l) öd) ft er Verehrung unb tiefster Dank­barkeit; sie gelten bem Retter unb Füh - rer ber beutfcfjen Nation, ber auch unser liebes, altes Nürnberg, biefe so wahrhaft deutsche Stabt, zu neuem Glanz unb Ruhm unb zu höchster Blüte geführt hat.

Zehn Jahre finb verflossen, feitbem ber Führer ber nationalsozialistischen Bewegung zum ersten Male seine Getreuen zu einem Reichsparteitag nach Nürnberg rief. An jenem benfroürbigen ersten Nürnberger Reichsparteitag ber roiebergegrünbeten NSDAP, im Jahre 1927 würben in biefer Stabt auch erstmals Stanbarten ber Bewegung geweiht. Zum Schauplatz bieses erhebenben Geschehens hatten Sie, mein Führer, bamals ben Luitpolbhain ausersehen, ber für bie Errichtung bes Gefallenen- benEmals ber Stabt bestimmt war. Zwei Jahre später erhielt bieses Ehrenmal im Rahmen bes Reichsparteitages 1929 seine wirkliche Weihe burch bie nationalsozialistische Bewegung.

Nach ber Machtergreifung würbe bas Kernstück bes Luitpolbhaines, ber große Platz vor bem Ge- faQenenbenfmal, Ihren Jbeen unb Plänen ent* sprechenb, mein Führer, von ber Stadtverwaltung noch im ersten Jahr ber nationalsozialistischen Revolution u m g e ft a 11 e t unb war bereits zum Reichsparteitag bes Sieges fertiggestellt. Damit war ber Anfang gemacht worben zur Schaffung bes Reichsparteitagsgelänbes in Nürnberg. Vier Jahre finb feitbem verflossen. Ein gigantisches im Nationalsozialismus wurzelnbes unb von ihm geschaffenes Bauvorhaben, bas seinesgleichen in ber Welt nicht hat, ist inzwischen Wirklichkeit geworben.

Ihr Wille, mein Führer, ist es, daß nach dieser endgültigen äußeren Gestaltung in dem heili­gen Hain der Deutschen mit seinen weihevollen Bauten auch hervorragende Werke deutscher Plastik Aufstellung finden sollen. Wenn Sie die Verwirklichung dieser Plane zu­nächst einem späteren Zeitpunkt Vorbehalten hatten, so bitte ich Sie doch, uns zu gestatten, schon in diesem Jahr damit den Anfang zu machen. An der Rückseite des Ehrenmals soll eine monumentale Brunnenanlage ge­schaffen werden, in deren Mittelpunkt ein allegorisches Bildwerk von über fünf Meter höhe den Sieg der Arbeit verkörpern soll. Dieses Bildwerk, für dessen Schöpfuyg wir in Professor Thorak einen genialen Künstler gefunden haben, bitte ich Sie, mein Führer, als ein Geschenk der Stadt zum Reichsparteitag 1 937 enkgegennehmen zu wollen.

Es soll auch in diesem Jahre wieder ein äußeres Zeichen des aufrichtigen und heißen Dankes fein, den Ihnen Ihre alte treue Stadt'mberg ent­gegenbringt! Ich bitte Sie, mein Führer, e t n Modell dieser herrlichen Plastik aus edlem Erz entgegenzunehmen als einen herzlichen und dankerfüllten Willkommgruß der Stabt ber Re'chs- parteitage Nürnberg zum Reichsparteitag 1937!

Des Führers Dank.

Am Donnerstag wird der Grundstein zum Deutschen Stadion gelegt.

In tiefer Bewegung möchte ich Ihnen, Herr Oberbürgermeister, unb ganz Nürnberg meine Freube unb meinen Dank ausbrücken über ben so herzlichen Empfang, ber mir seit meiner Ankunft burch bie Einwohner ber Stabt unb jetzt soeben burch Sie zuteil wirb. Zum siebenten Male strömen Hunderttausenbe nationalsozialistischer Männer unb Frauen nach Nürnberg unb, wie in jedem Jahr werden sie gestärkt und gefestigt bie Stabt roieber verlassen. Alles, was im ganzen Deut­schen Reich burch Fleiß unb Arbeit geschafft unb gebaut wirb, finbet gerabe in Nürnberg feinen viel­leicht konzentriertesten Ausdruck

Immer mehr verwirklichen sich die giganti­schen Pläne des neuen Reichspartei­taggeländes. Der Luitpoldhain ist in diesem Jahre fertig geworden und ebenso bis auf kleine innere Ausbauten auch das ?» e p p e I i n f e I b. Die Fundamente zur Kongreßhalle sind gelegt. Der erste Mauerkern wachst darauf empor. Die breite Straße vom Märzfeld zuni Luit­pold h a i n ist im Rohbau fertig. 3m März­feld sind die ersten Vorarbeiten abgescblosten und die künstlerische bauliche Gestaltung ist fest­gelegt. Am Donnerstag, dem 9. September, findet nun die Grund st einlegung x n m Deutschen Stadion statt, der gewaltig­sten Arena, die jemals ein Volk für die Aus­bildung seiner körperlichen Kraft und Schön­heit errichtet hat. So erhalt, dem übrigen Deutschland vielleicht voraneilend, zunächst diese Stadt ihr künftiges und damit ewi­ges Gepräge.

So wie Deutschlands Aufbau aber nur das Er­gebnis eines unermüdlichen Arbeitsfleißes sein kann, so gilt dies auch für den Aufbau unserer Stadt der Reichsparteitage. Alle die schaffenden Menschen setzen durch ihr Werk dem deutschen Volk unb sich selbst ein unvergängliches Denkmal!

Daß Sie mir, Herr Oberbürgermeister, im Na­men ber Stabt Nürnberg heute einen Abguß ber Figur Thoraks als Geschenk überreichen, bereitet mir eine befonbere Freube. Denn bies wirb