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BDM.-Untergau 116, sind auch da und erzählen uns begeistert von ihrem Aufenthalt in dieser groß­artigen Jugendherberge.

lieber alles Lob erhaben ist die Jugendherberge zu Rüdesheim.

Einzigartig die beherrschende Lage über Rüdes­heim, über dem Strom und dem weiten Tal! Weit­hin ist der Ruf dieser neuesten und schönsten Ju­gendherberge des Landesverbandes Rhein-Main schon gedrungen. Insbesondere in das Ausland! Engländer und Amerikaner, Dänen und Schweden, Franzosen, Belgier und Holländer (Mädchen und Buben) fallen in Hellen Scharen in das Haus und fühlen sich dort wohl, geben ihrer Ueberraschung über das großartige Werk unverhohlen Ausdruck. Ideale Tagesräume vermögen vielen Gästen Platz zu bieten. Eine Bibliothek mit wertvoller deutscher Literatur ist vorhanden. Viele Helle Schlafräume wurden eingerichtet, in denen insgesamt 400 Wan­derer Aufnahme finden können. Die Einrichtungen

in Küche, in Waschräumen, die klaren Trennungen, auf die gesehen wird (wie überall in deutschen Her­bergen), lassen erkennen, mit welchem Ernst und mit welchem Verantwortungsbewußtsein hier Voll­kommenes geschaffen worden war. 40 000 lieber» Pachtungen hatte die Herberge im ersten Jahre ihres Bestehens bereits zu verzeichnen. Singend kehrt die Jugend ein, ruht aus von langer Wanderfahrt und singend verläßt sie die Heimstätte, um weiter- zuzichen, hinunter an den Strom, hinein in das weite Rheintal. Wohl allen, die in der Jugend­herberge Rüdesheim Einzug hielten, mag die Land­schaft, die sich von der weiten Terrasse bietet, zu einer Offenbarung geworden sein.

Schon allein diese vier erwähnten Herbergen bestätigen die Größe des deutschen Jugendherbergs­werkes und es ist eine edle und große Sache, wenn das deutsche Volk den amtlichen und den vielen ehrenamtlichen Helfern die Hand reicht, um an die­sem Werke für die deutsche Jugend mitzuhelfen.

Wirtschaft.

Üinbermarff in Gießen.

Auf dem gestrigen Rinder- (Nutzvieh-) Markt in Gie­ßen standen 439 Stück Großvieh, 77 Fresser und 121 Kälber zum Verkauf. Es kosteten a) Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 420 bis 520 RM., 2. Qualität 280 bis 360 RM., 3. Qualität 210 bis 240 RM.: Rinder, 1I2-- bis ^jährig, 90 bis 150 RM., 3/4= bis 2jährig, 145 bis 210 RM.: tragend 280 bis 420 RM.: d) Kälber, bis zwei Wochen, 18 bis 25, bis vier Wochen 30 bis 45, bis sechs Wochen 50 bis 60 RM.: ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktver­lauf schleppend. Nächster Markt: 20. April.

Neue Kälber- und Kalbfleischpreise.

Fwd. In einer Anordnung Nr. 74 B setzt die Hauptoereinigung der deutschen Viehwirtschaft neue Großhandelspreise für Kälber und Kalbfleisch fest. Wähkend bisher für Kälberumsätze nur sogenannte Höchstpreise galten, sind nunmehr auch, wie auf den übrigen Märkten, Spannungspreise eingeführt, das heißt, es darf nunmehr auch eine gewisse Unter­grenze nicht mehr unterschritten werden.

Auch auf dem Gebiet der Schlachtwertklassen c und d ist eine Aenderung eingetreten. So gilt nunmehr für die Wertklasse c ein gesonderter Höchstpreis. Nach den neuen Bestimmungen stellen sich die Spannungspreise im Preisgebiet 2 (Hes­sen-Nassau, Baden, Württemberg^und Saar­pfalz) je 50 Kilogramm wie folgt: Schlachtwert­klasse a 60 bis 65 RM., b 53 bis 59 RM., c 41 dis 50 RM. Nur für die Schlachtwertklasse d bleibt es bei dem bisherigen Höchstpreis von 40 RM.

Eine Neueinteilung erfolgt für die Kalbfleisch- Großhandelsqualitäten. In die erste Qualität wurde die Schlachtwertklasse b einbezogen. Wäh­rend man früher zwei weitere Wertklassen unter­schied, gibt es jetzt nur noch eine zweite Qualitäts­klasse. Hierzu gehört das Fleisch aus den Schlacht­wertklassen c und d. Die Höchstpreise für die erste Qualität sind für das Preisgebiet 2 auf 97 RM., für die zweite Qualität auf 80 RM. je 50 Kilo­gramm festgesetzt worden.

Entsprechend dieser Neuerung werden die Klein­handelspreise für Kalbfleisch den geänderten Groß­handelspreisen angepaßt werden.

Nhein-Mainische Börse.

Mittagsbörfe im Verlaufe freundlich.

F r a n k f u r t a. M., 6. April. Infolge des wieder nur spärlichen Ordereinganges hatte der Aktien­markt nur kleines Geschäft. Die Haltung war von wenigen Ausnahmen abgesehen nur wenig verändert. Anfangs lagen die Kurse überwiegend mäßig leichter, während im Verlaufe, ausgehend von der verhältnismäßig festen Stimmung für

Autowerke, kleine Erholungen zu verzeichnen waren, das Geschäft erfuhr aber keine Ausdehnung. Von Autoaktien stiegen Daimler bei etwas größeren Um­sätzen auf 128,50 bis 129 (127,65) und im Freiver­kehr Adlerwerke Kley er aus den bekannten Grün­den auf 113 bis 113,50 (112,50). Montanaktien er­öffneten zumeist 0,25 v. H. unter gestern abend, auch IG. Farben mit 165,50 (165,75) nur knapp gehalten. Elektroaktien wurden stark vernachlässigt, AEG. kamen mit 40,75 (41) zur Notiz. Zellstoff­aktien lagen bei kleinem Angebot anfangs schwach, so Aschaffenburger mit 132,50 (135,50), dann auf 134 erholt, Waldhof 156 (158). Im einzelnen notierten: Rheinmetall 149,25 (148,25), Westdeutsche Kaufhof 58,50 (58,75), Bemberg 111,75 bis 112 (112), Zement Heidelberg 164 (164,50), unverändert Reichsbank mit 197, Holzmann mit 147, Moenus mit 109 und Ilse Genuß mit 148,75.

Am Rentenmarkt blieb die Tendenz fest, das @e]d)äft war weiterhin etwas lebhafter. Kom- munal-Umschuldung 92,35 bis 92,40, Wiederaufbau­zuschläge bei größeren Umsätzen 79 bis 79,25 (79), unnotierte Industrie-Obligationen Fvgen ebenfalls leicht an. Von den amtlichen Werten bröckelten Altbesitz auf 121,13 (121,40) ab, Reichsbahn-VA. behauptet mit 126,40.

Mit Beginn der zweiten Börsenstunde wurde der Aktienmarkt etwas fester und auch lebhafter. Bei kleinen Käufen ergaben sich überwiegend Besse­rungen von 0,25 bis 0,50 v. H., insbesondere für Auto- und Montanwerte, besonders Harpener wur­den lebhaft gesucht mit 157,75 bis 159,25 (157,25) auf den Abschluß der Essener Steinkohle AG. IG. Farben zogen auf 166,75 an nach 165,50, AEG. auf 41,13 nach 40,75, dagegen gingen Reichsbank auf 196,50 zurück nach 197. Von den erst später notierten Werten verloren RWE. 1,25 v. H. auf 127, Kali Salzdetfurth 1 v. H. auf 166, Bekula 0,50 v. H. auf 165,50. Am Einheitsmarkt war die Haltung etwas fester. Gesucht blieben Psälz. Hyp.- Bank, Motoren Darmstadt, Hartmann & Braun u. a. Eisenbahn-Bank kamen nach Geldstreichung mit 4,50 rat. (zuletzt 4) wieder zur Notiz. Commerz­bank ex 4,5 v. H. Dividende 112,75 (117).

Abendbörse behauptet.

Die Abendbörse bewahrte einen freundlichen Grundton. Die mittags erzielten Befestigungen wur­den größtenteils gut behauptet. Das Geschäft be- megie sich indessen mangels Anregungen aus dem Publikum in sehr engen Grenzen. Th. Goldschmidt waren gegen den Berliner Schluß 1,25 v. H. höher gesucht mit 133, Nachfrage fanden außerdem Bu­derus Eisen mit 125 bis Geld (124,90). Auf den übrigen Marktgebieten erfuhren die letzten Mit­tagsnotierungen keine Abweichungen von Belang. Der Rentenmarkt lag sehr ruhig, 0,13 v. H. über

Berlin notierten Reichsbahn-Vorzugsaktien mit 126,40. Kommunal-Umschuldung bewegten sich bei unverändert 92,35 bis 40.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 6. April. Auftrieb: Rinder 261, darunter 59 Ochsen, 51 Bullen, 127 Kühe, 24 Färsen. Kälber 843, Hämmel 24, Schafe 13, Schweine 5229. Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 43 bis 45 (am 30. März 43 bis 45), b) 39 bis 41 (37 bis 41), c) 36 (35 bis 36); Bullen a) 43 (41 bis 43), b) 39 (37 bis 39), c) 34 (34); Kühe a) 43 (40 bis 43),

b) 37 bis 39 (35 bis 39), c) 30 bis 33 (28 bis 33),

d) 23 bis 25 (20 bis 25); Färsen a) 44 (42 bis 44),

b) 39 bis 40 (39 bis 40), c) 35 (33 bis 35). Kälber

a) 60 bis 65 (am 1. April 60 bis 65), b) 53 bis 59

(45 bis 55), c) 41 bis 50 (40), d) 35 bis 40 (35 bis 40). Hämmel b2) 48 bis 52 (48 bis 50); Schafe a) 44 bis 46 (40 bis 46). Schweine a) 52,50 (52,50), b) 52,50 (52,50), b2) 52,50 (52,50), c) 51,50 (51,50), d) 48,50 (48,50); Sauen gl) 52,50 (52,50).Markt- verlauf: Großvieh und Schweine wurden zugeteilt. Kälber lebhaft; Hämmel und Schafe mittelmäßig; ausverkauft.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Donnerstag, den 8. April.

Gießen. Stadlkirche. 9 Uhr: Gottesdienst für Schul­anfänger; Pfarrverwalter Damerau (für Knaben). Zohanneskirche. 9: Gottesdienst für Schulanfänger; Pfr. Bechtolsheimer (für Mädchen).

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß- fürs

Schluß! Mittag­börse

Schluß­kurs

Schluß?. Abend börse

Schluß- kurs

Schluß!. Mittag. börse

Datum

5-4.

6-4.

5.4.

6.4.

Damm

5.4.

6.4.

5.4.

6-4.

5% Deutsche Retchsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5/2% Young-Anleihe von 1930 .. 4%% Hessische Volksstaat von 1929 4%% Deutsche NeichSpostschatz von

1934 I......................

101,25

98,9

103,5

99,65

100,4

98,5

121,4

133

98,75

101

97

96,65

99

97

101,25

101,25

110,6

130

16,75

17,13

126,4

197

117

120

103

101,3 98,75

103,5 99,65

98,75

121,13

133

98,75

101,13

98,75 97

96,75

128,5 99

97

101,15

101,25 110,3

130,25

16,75 126,4

196,5

125

112,75

120,5 103

Devi e

101,3

98,9

100,7

98,5

121

98,75

98.75

97

128,75

99

101,4

110,65

130

43,5

16,5

16,5

126,4

196,5

125,25

117

120

103

nmarki

101,4 98,75

103,75

100,65

98,5 121,13

98,75

98,75

97

128

99

101,13

110,3

131

43,75

16,5 16,75

126,25

197

125,75 112,75

120,25

103

Berlin

Accumulatoren-Fabrik.......12

^KU-Kunstseide.............0

Aschaffenburg Zellstoff........3

Bemberg...................0

Bekula.....................8

Buderus Eisen...............4

Gement Heidelberg...........7

Gement Karlstadt............6

Chade A.-C..................9

Conti Gummi..............11

Daimler Motoren............5

Dessauer Gas............... 4

Deutsche Erdöl..............5

Deutsche Gold- und SUber .... 9

Deutsche Linoleum.......... 10

Elektrische Lieferungen........ 6

Elektrische Licht und Kraft.»... 7

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Felten L Guilleaume.........6

Gesfürel.............. 6

Th. Goldschmidt.............5

Gritzner Maschinen........... 0

Harpener.................2J4

Hoesch Eisen...............3 ¥2

Philivv Holzmann...........6

Ilse Bergbau................ 6

Ilse Genüsse................6

Kali Aschersleben............5

Klöcknerwerke.............4¥i

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

Lahmeyer.................. 6

Mainkraft...................4

Mannesmann............... 3

Mansfelder Bergbau.......ey2

Metallgesellschaft.............5

Orenstein & Koppel..........0

Rheinische Braunkohle.......12

Rheinische Elektro............6

Rheinstahlwerke.............. 6

Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6

Rütgerswerke ............... 6

Salzdetfurth Kali.......... 7%

Schuckert & Go...............6

Schultheis Patzenhofer........4

Siemens L Halske...... 8

Süddeutsche Zucker.......... 10

Vereinigte Stahlwerke...... 3¥2

Westdeutsche Kaufhof.........0

Westeregeln Alkali............5

Zellstoff Woldhof............6

Otavi Minen...............0,6

Frankfurt a. BL

210

135,5 112

166

124

164,5

196 127,65

146

257 172,25

131,9 148,5 165,75

138

147

133

157,25 118

147

148,75

125 122,25

123,13

93,65

118 157,25

152,9

232 132,25 156,65 128,25 145,5

167 164,25

193,5

200

115 58,75 123,5

158 32,13

212

132,5

112

165.5

125

164

195,5

129

147,5 257,25

174

132

148

166,9

138

147

133

41,75

159,25

118

147,25

149 124,75 122,75

124

94

118,75

153,5

131,5

157,5

127

146

166

164,5

193

200

115,4

58,5

123,5 156,5

32,2

211,5

135 111,9

166 123,5

195,65 128,13

112,4 146,5

172,5

132 148,75 165,75

137.4 147,4 132,9

43

157,5

118

147

149

124,75

122,5

146 123,5

118,13 157,25

152,5

91

232

132 156,65

127,5 146,25 166,25

164,25 95,25 193,5

114,75 58,25 123,5

157 32,13

212

133,5

111,5

165,75

124,9

195

129,75

113

147,25

174

132,25

148,5

167

137,75

147

131,75

42

159,25

118,4

147

149,5 125

122,5 147

124

119

158,25

153,5

91,25

232,4

131,25

158

127,5

146,25

166,25

164,5

95,9 193

115.4

58,4

123,75

156,5

32

4%% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

Reichsanleihe-Altbesitz..........

Lberhessen Provinz-Anlethe mit Auslos.-Rechten..............

Wi% Hess. Landesbk. Darmstadt Goldpse. R. 12..............

5%% Hess. Landes-Hyp.-Bank Liqu. Goldpse...............

4%% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpse. R. 19..............

4/2% Preuß. Gold-Komm. R. 20

4/2% Darmstädter Komm.-Lan- desbank R. 6................

Deutsche Koinm.-Sammel-Anleihe Auslos.-Rechte l..............

4/2% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15

41/2% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

5/2% Franks. Hyp. Liquidation

Goldpse.....................

5¥2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpse.....................

Steuergutschein-Verrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... 4% Österreichische Goldrente.... 4,2% Lesterreichische Silberrente. 41/2 Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

5% Rumänen von 1903.........

4V2A>.Rumänen Gold von 1913..

4% Einheits-Rumänen.........

4% Türken Bagdad I...........

4% Türken Bagdad II..........

2*4% I. Anatolier..............

A.G. für Verkehrswesen......6

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Varz.-Wt. 7

Reichsbanl................. 12

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Privat-Bank ... 4

Deutsche Diskonto...... 4

Dresdner Bank.............. 4

5.April

6. April

5.April

6.April

Amtliche Notierung Geld | Bries

Imtliche Notierung Geld | Bries

Amtliche Notierung Geld | Brief

llmlltche Notierung Geld | Brief

Buenos Aires.............

0,752 41,93 0,143 47,04 54,43

47,04 12.19 5,385

11,465 136,21

13,09

0,756

42,01

0,155

47,14

54,53

47,14

12,22

5,395

11,485

136,49

13,11

0,755 41,95

0,143

47,04

54,54

47,04

12,215

5,395

11,485

136.24

13,09

0,759

42,03

0,155

47,14

54,64

47,14

12,245

5,405

11,505

136,52

13,11

Japan....................

0,709 5,694

61,26 48,95 11,07

62,84 56,72 16,98

8,656

2,488

0,711

5,706

61,38

49,05

11,09

62,96

56,84

17,02

8,674

2,492

0,710 5,694 61,39

48,95 11.09

62,97 56,76

16,98 8,656

2,488

0,712 5,706 61,51 49,05

11,11 63,09 56,88

17,02 8,674

2,492

Brüssel...................

Rio de Janeiro ............

Oslo.....................

Wien.....................

Lissabon..................

Stockholm................

Schweiz..................

Spanien..................

Prag.....................

Budapest.................

Neu York..................

Polen....................

Kopenhagen...............

Danzig...................

London ..................

Helsingfors................

Paris.......;............

Holland ..................

Italien...................

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Schlaganfall

441

Schlangenbiß

kommt daher, weil in den Schlag­adern der Herzschlag sicht- und fühlbar ist. Dgl. Puls.

Schlaganfall. Das plötzliche schlagartige" Versagen lebens­wichtiger Organe, z. B. des Her­zens (Herzschlag), des Gehirnes (Gehirnschlag). Heute versteht man fast allgemein nur mehr Ee­hirnschlag darunter. Ursache ist meist eine plötzliche Blutung im Gehirn. Anzeichen sind Bewußt­losigkeit, Lähmungen, unter Um­ständen sofortiger Tod Notmaß­nahmen bei Schlaganfall sind' bequeme Lagerung oes Kranken Öffnen aller beengenden Klei­dungsstücke, kalte Kompreßen, am besten Eisbeutel auf den Kopf Sofort den Arzt rufen. Schlag­anfall ist eine Erscheinung der höheren Lebensjahre. Männer werden häufiger davon betroffen als Frauen. Schlaganfälle kön­nen sich im Laufe des Lebens öfters wiederholen, die Erschei­nungen gehen nach jedem Schlag­anfall gewöhnlich wieder ziem­lich gut zurück, doch bleiben im­mer noch gewisie Anzeichen be­stehen, die auf das Überstehen eines Schlaganfalles Hinweisen Wenn auch ein Schlaganfall ein nicht ganz unbedenkliches Ereig­nis ist. so darf man trotzdem nicht glauben, daß der Betroffene ein Todeskandidat ist. Er kann noch Jahre lang leben.

Schlagsahne, andere Bezeichnung für geschlagenen Rahm.

Schlammbäder. Bäder, die aus schlammigen Niederschlägen des Meeres und aus moorigen Erden hergestellt werden. Sie enthalten

viel verweste Pflanzenreste, da­neben reichlich Mineralien (Schwefel, Eisen). Ihre Wirkung auf den Körper besteht vor allem darin, daß die Haut gereizt wird und außerdem die Wärme sehr gut gespeichert wird. Dadurch wird die Aufsaugung krankhafter Ausschwitzungen im Körper an­geregt. Angezeigt sind Schlamm­bäder bei Neuralgien, Rheuma­tismus, Ergüsien und bei Frauen­leiden.

Schlämmkreide, in Wasier ge­schlämmte feine Kreide, die als Zahnpulver und als Putzmittel für Metalle verwendet wird. Mit Schlämmkreide werden auch weiße Leinenschuhe gereinigt Man trägt nasse Schlämmkreide mit einer Bürste auf und läßt die Schuhe trocknen.

Schlangen, in Deutschland nur noch seltene Tiere An Gift­schlangen gibt es lediglich die Kreuzotter (s. d.) und in Süd­deutschland die graue Aspisviper, die durch vier Reihen dunkler Flecken gekennzeichnet ist.

Schlangenbiß. In Deutschland kommt hauptsächlich die Kreuz­otter in Frage, deren Biß für den Menschen sehr gefährlich ist. Wichtig ist, zu wissen, daß die Kreuzotter den Menschen nur angreift, wenn sie absichtlich oder unabsichtlich gereizt wird. In Gegenden, in denen Kreuzottern hausen, gehe man vor allem nie­mals barfuß in gefährdete Ge­biete. Kenntlich ist der Schlan­genbiß durch zwei nebeneinan­derstehendeStichwunden", durch Entzündung neben der Bißstelle

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