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An die hessischen Rotkreuz-Frauen.

Noch ganz unter dem Eindruck der schönen Tage -er unter der Führung der Reichsfrauenführerin Gegangenen Jubiläumstagung des Reichsfrauen­bundes des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin und der so anerkennenden Worte des Reichsinnen­ministers Dr. Frick, die er für unsere Arbeit fand, wende ich mich an Sie, meine lieben Rot- treuz-Frauen, mit der Bitte: Arbeiten Sie für das Rote Kreuz! Werben Sie fürs Rote Kreuz! Lassen Sie es jede unserer Volks- genossinnen wissen, daß ohne ihre Hilfe und ohne ihr Interesse unsere Aufgabe, die uns der Führer gab, nicht vollkommen gelöst werden kann!

Werden Sie nicht müde in unserer Arbeit! Denn der Dereitschaftsdienst muh in gleichem Schritt wachsen mit der Wehrmacht. Die Frauenvereine vom Roten kreuz allein sind berufen, die Pflegerinnen für die Wehrmacht zu stellen, deren sie in krieg und Frieden bedarf.

In sechs Monaten hoffen wir auch in Hessen die 70-Jahr-Feier unseres Bestehens festlich zu be­gehen. Bis dahin muß die Zahl unserer Schwestern, Helferinnen und Samariterinnen stark anwachsen. Helfen Sie uns! Lassen Sie nicht nach in Ihrem Eifer, die Säumigen herbeizuholen zum Dienst am Vaterland! Den Dank finden Sie in der Arbeit, die uns alle beseelt, die uns immer wieder zu neuer Tatkraft ermuntert.

Das Anmögliche möglich machen" undAr­beiten als hätten wir keine Zeit zu verlieren", das ist Rotkreuz-Art, wie uns auch wieder in Berlin gesagt wurde. Lassen auch wir uns treiben zu werk und Tat in unermüdlicher Treue!

Für allen schon bewiesenen Arbeitswillen danken wir Ihnen von Herzen.

Heil Hitler!

Die Landesvorsitzende.

Oberheffen.

Landkreis Gießen

- Mainzlar, 6. Jan. Der hiesige Schreiner Ludwig Fuchs und seine Ehefrau können heute das Fest der Silbernen Hochzeit feiern. Bei der Getreidespende für das Win­terhilfswerk wurden in unserem Orte insge­samt 26 Zentner Roggen gesammelt.

Albach, 6. Jan. Am Dienstag wurde das älteste Gemeindeglied unseres Dorfes Ludwig Balser zu Grabe gebracht. Er war geboren am 14. September 1843, erreichte also ein Alter von 93V4 Jahren. Seine Gattin, mit der er 1917 das Fest der goldenen Hochzeit feiern konnte, ist schon 17 Jahre tot. Er starb an Alters­schwäche. Mit ihm ist wohl einer der ältesten Volksgenossen der ganzen Gegend gestorben.

"Y" Watzenborn-Steinberg, 7. Januar. Heute, Donnerstag, feiern Elektromeister Karl Wallbott I. und seine Ehefrau Marie, geb. Schmandt, das Fest der Silbernen Hochzeit.

Die Verdunkelung findet am 13. Januar statt. Bereitet rechtzeitig alles vor! wer noch nicht Bescheid weih, frage feinen Luftschnhhauswart!

Heute begeht Frau Katharine Elisabeth Schneidmüller Wtw., geb. Häuser, Ludwig- ftraße, in bester geistiger und körperlicher Frische ihren 8 0. Geburtstag.

8. Lang-Göns, 7.Jan. Am 9.Januar voll­endet Landwirt Wilhelm Spies, Niederhofen- strahe, bei guter körperlicher Gesundheit und gei« (tiger Frische sein 8 0. Lebensjahr. W. Spies ist seit langem Mitglied des Kirchenvorstandes.

< Holzheim, 6. Jan. Aus dem Standes­amtsregister von 1936 entnehmen wir folgen­des (die eingeklammerten Zahlen sind die des vor­hergehenden Jahres): 23 (36) Kinder wurden ge­boren, 17 (22) Sterbefälle traten ein und 7 (10) Trauungen fanden statt. Nächsten Mittwoch, 13. Januar, kann der zweitälteste Einwohner unseres Dorfes, Kolonialwarenhändler Heinrich R e u h l IX., in körperlicher und geistiger Frische feinen 8 9. Geburtstag feiern.

# Saasen, 6. Jan. Am Dienstag fand hier bei Karl S ch e p p eine Versammlung statt. Orts­bauernführer Münch gab zunächst die Bestimmun­gen über die Brotgetreideablieferung im Getreidewirtschaftsjahr 1936/37 bekannt. Dann wurden von Bürgermeister S ch e p p noch Richt­linien für die große Verdunkelungsübung am 13. Januar gegeben. Der Beginn der Verdunke­lung wird durch Hornsignale angekündigt.

* Grünberg, 6. Jan. Gestern abend über­reichten die Kameradinnen der Deutschen

Arbeitsfront, Ortsgruppe Grünberg, dem Ortsgruppenwalter der NS.-Dolkswohlfahrt ihre T. selbst angefertigten und selbst gestifteten Sachen für das Winterhilfswerk. Es wurden gerne und freiwillig gespendet: 5 Kinder­jäckchen, 2 Paar Strampelhöschen, 2 Paar Kinder­höschen, 1 Kinderröckchen, 1 Paar wollene Kinder­strümpfe, 3 Paar wollene Söckchen, 1 Kinderflasche mit Sauger und Schützer- 3 Lätzchen, 2 Babymütz­chen, Stoff zum Hemdchen, 2 Kinderhemden. Orts­gruppenamtsleiter Mantel nahm die Spenden erfreut entgegen, bedankte sich bei jedem jungen Mädchen und dankte auch der Ortsfachgruppenwal- terin Frau Gert Röhm für ihre Mühe und Ar­beit. Mit freudigem Sieg-Heil auf unseren über alles geliebten Führer beschloß er diese eindrucks­volle Stunde. Kaffee und fröhlicher Tanz hielten die jungen Mädchen bis 23 Uhr beisammen.

Kreis Aisfeld.

< £ Nieder-Ohmen, 5. Jan. Dieser Tage hielt der Sturm 5/254 im Saale von D ö l l einen Kameradschaftsabend ab. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Nach dem Fahnen­einmarsch brachte der Trupp I zwei Lieder zu Ge­hör. Sturmführer Klug dankte für den zahlreichen Besuch und wies auf die Bedeutung des Abends hin. Anschließend wurden Bilder aus der deutschen Geschichte gezeigt. Die verbindenden Worte sprach Sturmmann Karl Erb (Mücke). Schließlich wur­den Bodengymnastik und Geräteübungen vorgeführt. Mit dem Sieg-Heil auf den Führer und mit dem Gesang des Horst-Wessel-Liedes fand der offizielle Teil des Abends seinen Abschluß.

Kreis Schotten.

* Eichelsdorf, 5. Jan. Die Wild schweine, die im letzten Sommer verschwunden zu sein schienen, tauchen wieder in allen Revieren des Forftamts Eichelsdorf auf. Die starke Bejagung im Winter 1935/36 scheint vergessen zu fein. Förster Blum in Stornsels konnte einen Schwarzkittel zur Strecke bringen. Eine starke Rotte Sauen, die in den vielen Dickungen der Försterei Eichelsdorf Unterschlupf findet, entzog sich in dem bis jetzt schneefreien Winter allen Nachstellungen.

(D Eichelsdorf, 5. Jan. Vor der Krieger- kameradschaft Eichelsdorf und zahlreichen Gästen hielt Studienrat Dr. Kraft aus Gießen einen Lichtbildervortrag über einen Besuch der Kampffelder um Verdun im Jahre 1935. Der Redner, der in den Jahren 1916 und 1917 im Infanterie-Regiment 168 an den Kämpfen aus dem rechten Maasufer teilnahm, vermittelte durch Bild und Wort eine eindringliche Schilderung der Kampf­handlungen von damals und des Grauens, das heute noch über dieser für immer gezeichneten Landschaft liegt. Der GesangvereinEintracht" verschönte die Feier durch gut vorgetragene Soldatenlieder.

Aus den preußischen Nachbargebieten.

Neue Gemälde für das Museum der Marburger Universitct

Marburg, 6. Jan. (Lpd.) Die Gemälde­sammlung hessischer Mei st er im Mu­seum der Universität ist im letzten Jahre durch Neuerwerbung von mehreren wertvollen Ar­beiten bereichert worden. So wurde aus der gegen­wärtigen Ausstellung des Hinterländer Malers Lenz aus Erdhaufen ein großes Landschafts- gemälde angekauft, das das Heimatdorf des Künst­lers zeigt. Der Landkreis Marburg leistete zu die­sem Ankauf eine wesentliche Beihilfe. Mit Unter­stützung des Bundes für Heimatschuß und des Ger­manischen Seminars wurden ferner zwei Gemälde mit Darstellungen aus dem hessischen Volksleben des aus Nord eck gebürtigen Engel von der Rabenau erworben und aus dem Frankfurter Boehke-Haus die letzte große Arbeit des 1916 ge­storbenen Malers B o e h l e , denFrühling" dar­stellend.

kreis Wetzlar.

cxa Wißmar, 4. Jan. Die hiesige Krieger- kameradschaft hielt am Samstagabend bet Gastwirt Bittendorf einen Familienabend ab. Alle jungen Soldaten, die in Urlaub hier weilten, waren dazu eingeladen. Kameradschaftsführer W a g n e r hielt eine kurze Begrüßungsansprache. Bei Musik, Gesang und Vorträgen vergingen die in echter kameradschaftlicher Weise verbrachten Stunden all- zurasch. Unserem Bericht über die Feier des Turnvereins ist nachzutrgen, daß Kamerad Ludwig Mattern zum Ehrenmitglied des Turnvereins ernannt wurde.

y Wißmar, 6. Jan. Am Montagabend fand hier im Saale von Wolf eine Versammlung der Ortsgruppe Launsbach des Reichsluftschutz­bundes statt. Aus jedem Haushalt war ein Ver­treter anwesend. Nach Eröffnung des Abends durch den Ortsgruppenleiter Körner sprach Schulungs­leiter grobe über die bevorstehende Verdun­kelungsübung. Der Redner gab insbesondere Anweisungen dafür, wie die Verdunkelung der Häu­er ohne große Kosten möglich ist. In reger Ans­prache wurde noch manche Frage geklärt. Im An- chluß an die Besprechung der Verdunkelungsubung gab Bürgermeister Krauß Anweisungen über die zur Ausgabe kommenden Fettbezugskarten und for­derte auf, allen gesetzlichen Vorschriften zu entfpre- chen.

<£ Rodheim a. d. Bieber, 6. Jan. Gestern unterzog eine Kontrollkommission die gesamte Strecke der Biebertalbahn auf ihren baulichen Zustand. Da schon jetzt an der Instandsetzung der Gleisanlagen gearbeitet wird, und die gestrige Un­tersuchung zweifellos die Notwendigkeit gründlicher Jnstandsetzungsarbeiten ergeben haben wird, dürfte in absehbarer Zeit die Betriebssicherheit desBie­berlieschens" wieder gewährleistet sein. Gestern hielt die Ortsgruppe Launsbach des Reichsluft­schutzbundes in Rodheim im Mantschen Saale eine gutbesuchte Versammlung ab, in welcher der Adjutant der Ortsgruppe über die Verdunkelung der Wohn- und Stallräume sprach und praktische Anweisungen gab. Da in nächster Zeit mit einer behördlich angeordneten Verdunkelungsübung zu rechnen sei, müsse die Verdunkelung schnellstens durchgeführt und alle notwendigen Vorbereitungen schon jetzt für alle Räume beschafft werden. Der Ortspropagandawart. Hauptlehrer Nickel, eröff­nete und schloß die Versammlung.

+ Dutenhofen, 5. Jan. Die hiesige Krie­gerkameradschaft hielt in der Gastwirt­schaftZum Adler" einen K a m e r a d s ch a s t s- abend ab, der sehr gut besucht war. Kamerad­schaftsführer Weber begrüßte die Kameraden und deren Angehörige, besonders den Kameraden Rek­tor A n n a ck e r, der zur Ausgestaltung des Abends wesentlich beitrug. Im Mittelpunkt der Ver­anstaltung stand der FilmTannenberg", der be­deutungsvolle Tage der deutschen Geschichte in die Erinnerung zurückrief. Der Kreispropagandaleiter des Kreisoerbandes Wetzlar im Kyffhäuserbund, Rektor A n n a ck e r , hielt zu diesem Film einen Vortrag. Anschließend wurde der Gefallenen des Weltkrieges und der Bewegung gedacht. Nachdem Rektor A n n a ck e r noch über Den Heldenmut und die Begeisterung für das Vaterland der deutschen Jugend in den Jahren 1914 bis 1918 gesprochen hatte, erzählte er aus der Fülle eigener Erlebnisse über seine Gefangenschaft auf einer französischen Insel. Die Vorträge machten einen tiefen Eindruck. Der Kameradschaftsabend wurde den Teilnehmern zu einem nachhaltigen Erlebnis.

Granatsplitter nach 20 Jahren entfernt.

Fulda, 6. Jan. (Lpd.) Jrn Kreisort Seiferts hatte ein Einwohner, der im Weltkrieg verwundet wurde, feit Juli vorigen Jahres eine eiternde Wunde am Sein. Eine jetzt vorgenommene Rönt­genaufnahme zeigte, daß an der betreffenden Stelle

noch ein Granatsplitter faß, der nunmehrI auf operativem Wege entfernt werden konnte. Der Splitter war in den 20 Jahren 25 Zentimeter I gewandert.

320000 Liter rheinhessischer Wein für Schlesien.

Frankfurt a. M., 6. Jan. (Lpd.) DasFest der deutschen Traube und des Weines" und die Weinwerbung überhaupt hat auch ein freundschaft­liches Band zwischen Schlesien und Rhein­hessen hergestellt. Nach einem Ueberblicf über den Patenweinabsatz, der sich während der letzten Wein­werbewoche ergab, hat Schlesien aus Rheinhessen 320000 Liter Wein bezogen. Hinter dieser Rekordsumme blieben andere bekannte deutsche Weinbaug^biete weit zurück.

Darmstadt wird Großstadt.

Eingliederung vonArheilgen undEberstadt.

LPD. Darmstadt, 6.Jan. Gemäß einer Ver­fügung des Reichsstatthalters in Hessen, die Mitt­woch morgen bei der Stadtverwaltung Darmstadt einging, sind die Dorortgemeinden A r h e i l g e n und E b e r st a d t nach §§ 13 und 15 der Deutschen Gemeindeordnung mit Wirkung vom 1. April 1937 ab in die Stadt Darmstadt einge glie­dert worden. Damit ist Darmstadt die vierte Großstadt des Gaues Hessen-Nassau geworden. Es wird mit seinen eigenen Einwohnern von 92 500 Personen und denen von Arheilgen mit 8260 und von Eberstadt mit 8900 etwa 109 600 Einwohner zählen. Die letzte Eingemeindung nach Darmstadt war die von Bessungen im Jahre 1888.

Der Oberbürgermeister gab in einer Pressebe­sprechung die Tatsache der Eingliederung bekannt und gab der Hoffnung Ausdruck, daß Darmstadt sich zu einer modernen Großstadt im nationalsozia­listischen Geiste entwickeln werde. Es wolle mit Den Nachbar-Großstädten eine Sphäre des Vertrauens schaffen. Der liberialistische Geist sei überwunden, ein Ausspielen oder Uebertreffen nachbarlicher Städte käme nicht in Frage.

Unglücksfatt ober Verbrechen?

D a r m ft ab t, 6. Jan. (Lpd.) Der 65jährige Weißbinder Johannes Benz aus Gräfenhau» f e n hatte am vergangenen Sonntaa in einer Wirtschaft als Kellner ausgeholfen. Am Abend machte er sich auf den Heimweg, ist aber in seiner Wohnung nicht angekommen. Nunmehr fand man seine Leiche in einem Graben auf. Ob Benz einem Unglücksfall oder Verbrechen zum Opfer gefallen ist, muß die Untersuchung noch ergeben.

Oie Verunglückten des Rüsselsheimer Unglücks außer Lebensgefahr.

LPD. Mainz, 6. Jan. Die Pressestelle der Reichsbahndirektion Mainz teilt über den Zustand der Verunglückten bei Dem Rüsselsheimer Autobusunglück folgendes mit:

lieber das Befinden der beiden im Krankenhaus Mainz untergebrachten Verletzten H e r g e und Jost kann berichtet werden, daß die Folgen glück- licherweise nicht so ernster Natur sind, wie es zu­erst den Anschein hatte. Herge hat einen Schien­beinbruch, Hüftgelenkoerstauchung und Schnittwun­den im Gesicht davongetragen. Jost hat außer einer mittelschweren Gehirnerschütterung eine Prellung des rechten Knies und Schnittwunden erlitten. Die Befürchtung wegen eines Bruchs der Wirbelsäule hat sich als unbegründet erwiesen. Beide Verletzten befinden sich außer jeder Lebensgefahr. Von ihrem Zustand hat sich die Reichsbahndirektion Mainz durch ihren Unfalldezernenten, der sie im Auftrage des Präsidenten Der Reichsbahndirektion aufsuchte unD ihnen Das BeDauern unD Die besten Wünsche für ihre Genesung ausgesprochen hat, überzeugt. Auch das Besinden Der im Krankenhaus in Darmstadt befindlichen Verletzten ist durchaus befriedigend. Sie besinden sich alle außer Lebens­gefahr und sind auf dem Wege der Besserung. Die Reichsbahn hat in jeder Weise Die Sorge für Die Verletzten, auch befanDers Die finanzielle Betreuung der Familienangehörigen übernommen, wie sie auch für Die übrigen Opfer Des Unfalles sorgen wirD. Den Hinterbliebenen des verstorbenen Verunglückten Peter Klingler ist bereits ein namhafter Be­trag durch einen Beamten Der Verwaltung persön­lich überbracht worDen.

Tagung des Iührerrates des ReichSbundkreileS 11.

Der organisatorische Aufbau des Kreises 11, Friedberg, im Gau XII, Hessen, Des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen (politische Kreise Friedberg, BüDingen, Schotten, Obertaunus unD Usingen) kann im wesentlichen als abgeschlossen gelten. Der Kreisführer, Sturmführer Karl Otter» bein (FrieDberg), hatte nun erstmals feine Mit­arbeiter im Kreisführerrat zu einer Besprechung nach FrieDberg zusammengerufen, an Der auch der Gauamtmann Obersturmbannführer Engelhardt (Kassel) teilnahm. NachDem Der Kreisführer einen herzlichen Willkomm entboten hatte, überbrachte Der Gauamtmann Die Grüße Der Gauführung, insbe­sondere des neuen Gauführers SA.-Oberführer Fritz Schmidt (Kassel).

Kreisführer Otterbein gab Dann einen umfassen­den Rückblick auf das abgelaufene Jahr. Er ge­dachte insbesondere des so glanzvollen Verlaufs Der Olympischen Spiele unD Des Vertrags zwischen HI. unD Reichsbund unD zeigte in überzeugender Weise, welche Verpflichtungen uns aus Den Er­folgen Des Jahres 1936 für das neue Jahr er­wachsen. Eingehend erläuterte Der Kreisführer Die Neuorganisation des DRL, Die mit Dem Wegfall der Fachämter am 1. April 1937 in Wirksamkeit

treten wird; sie bedeutet eine weitere Vereinheit­lichung auf Dem Wege zu großen Zielen. Es gibt im Kreise nun eine einheitliche Leitung. Der Kreis- sührer steht an Der Spitze, ihm zur Sette Der Kreis- fportwart. Die einzelnen Sportarten werden durch Fachwarte betreut, Die mit Dem Kreissportwart Den technischen Ausschuß bilDen. Zu begrüßen ist ins- besondere auch die mit Der NeuorDnung oerbunDene Verwaltungsreform.

Kreissportwart Hofmann (FrieDberg) sprach über Die geplante Schulungsarbeit, Die überall in Den Unterkreisen jetzt einfetzen und auf Dem Grund- geDanfen Der Gemeinsamkeit Durchgeführt wirD. Unter Den Veranstaltungen Des Jahres 1937 steht Das gemeinsame Kreisfest im VorDergrunD. Es findet am 3. und 4. Juli in Büdesheim in Der süd- lichen Wetterau statt.

Am 23. Februar jährt sich zum 100. Male der ToDestag Des hessischen Turnvaters unD Vorkämp­fers für Deutsche Einheit unD Freiheit, Des Pfarrers unD Rektors Friedrich LuDwig WeiDig. Auf An­regung von Kreisprefsewart Oßwald soll aus Diesem Anlaß am 28. Februar in Butzbach eine Vereins- führerbesprechuna Des Kreises 11 ftattfinDen, mit Der eine Gedenkfeier für Fr. L. WeiDig verbunden werden wird. Eine Weidig-Feier größeren Aus­maßes führt Der Kreis Dann am 12. unD 13. Juni Durch. An diesem Tage finDet zum ersten Male Das

Zibeben

59 l

Zierftiche

Cidre, viel-

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April an Ort und Zider, vom franz.

Hier abschneiden! I

den. Heranzücht aus Samen, im ~ * Stelle gesät.

Eine gute Zigarette

rauchen auch Sie mit Wohlbehagen. Ein schöner Zigarettenkasten, eine geschmackvolle Rauchgarnitur und ein bequemer Rauchtisch steigern noch diese Freude. Alle diese Artikel finden Sie bei

J. V. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.

fach gebräuchliche Bezeichnung für Obstwein.

Ziege, gehörntes Huftier, das seiner vielfach zu Käse verarbei­teten Milch, seines Fleisches und seines Felles wegen ge­halten wird. Die Angoraziege

Der, Großeltern, Enkel. Onkel, Tante, Geschwister, Neffen und Nichten, Schwiegereltern und -kinder. Stiefeltern und -linder, Schwager, Schwägerin) nicht aber z. B. Vettern), Zeugnis- Derroeigerungsredjt haben ferner Geistliche über das, was ihnen in der Seelsorge anvertraur wurde, Rechtsanwälte und Ärzte sowie diejenigen Personen, die sich oder einen anderen nahen Verwandten durch die Aussage einer strafbaren oder unehren­haften Handlung ü. B. Ehe­bruch) bezichtigen mußten. Diese Personen können auch den Eid verweigern (s. Eid).

Zibeben, andere Bezeichnung für Rosinen.

Zibet, etwa 30 cm langes, orien­talisches Raubtier, desien Fell zu Pelzwerk verwendet wird. Zibet- pelze sind eine Art Bisampelze. Zichorie, Wegwarte, blaublühend, wild. Der Wurzel halber im Garten gezogen, Die im Herbst gereinigt, dann gebrannt und gemahlen als Kaffeezusatz ge­braucht wird. Große Wurzeln, in Erde emgeschlagen, treiben im dunklen Keller gelbe Blätter- fdjofje, Die, als Salat zubereitet, im Winter gerne gegesien wer-

liefert Angora-, Die Kaschmir­ziege Kaschmirwolle. Am meisten gezüchtet wirD in Deutschland die weiße Ziege. Ihre Trächtigkeit Dauert etwa 22 Wochen. Lamm­fleisch ist besonders geschätzt. Ziegen sind sehr genügsam und weiden Gras ab. wo es sich nicht zu schneiden verlohnt. Ziegen­felle werden als Bettvorleger und Pelzwerk verwendet. Zie- genleDer gibt ein weiches Ober­leder für Schuhe (Chevreaux) und Handfchuyleder.

Ziegelsteine, aus Lehm oder Ton gebrannte Mauersteine in Der festgelegten Größe von 25 mal 12 mal 6/i cm. Je nach ihrem Bau­zweck verwendet man einfache Ziegel, durchlöcherte, sogenannte Hohlziegel, ob. Hartbrandziegel, sogenannte Klinkersteine, über denen Die AußenwanD keinen Verputz erhält

Ziegenpeter, siehe Mumps. Ziehharmonika, siehe unter Har­monika.

Ziehkinder, andere Bezeichnung für Pflegekinder, meist unehe­liche Kinder, die gegen Entgelt von fremden Familien ausge­nommen worden sind. Die Kin­der werden von Fürsorgerinnen überwacht.

Ziemer Bezeichnung für das Rückenstück von Rehwild und Schwarzwild.

Zierfische, Fischarten, wie Gold­fische, die in Aquarien gehalten werden.

Zierspargel, s. Asparagus.

Zierstiche, wie Kreuzstich, Spann­stich usw., Die in bunten Garnen ausgeführt werben, als Gami-