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halt, Aufklärung über Rechts- und Verficherungs- fragen ihre Beachtung und Erläuterung.

Wie reich und anregend die Lehrgänge mit ihrem aufklärenden und praktifch förderndem Inhalt find, werden die Frauen bestätigen können, die bereits einige Kurse besucht haben. Mögen alle Frauen und Mädchen die Gelegenheit ergreifen, sich hierbei in angenehmer und kamerad­schaftlicher Form unterrichten zu lassen zum Nutzen der eigenen Familie und für das Beste der Volks­gemeinschaft. F- K.

Schwarzbrenner vor Gericht.

Lpd. Darmstadt, 6. Jan. Bei einer Revision stießen Beamte der Zollfahndungsstelle auf einen Betrieb in Egelsbach, in dem heimlich Branntwein hergestellt wurde. Offiziell war diese Likörfabrik schon seit Jahren stillgelegt,

in Wirklichkeit war aber immer weiter gebrannt worden. Bei der Durchsuchung des Betriebes fan­den die Beamten eine erhebliche Menge Maische, sowie Hefe und Zucker. Außerdem wurde festge­stellt, daß die Siegel der Behörde an den Brenn­geräten abzuschrauben waren, so daß die Geräte bequem zu benutzen waren. Der Besitzer und ein Angestellter wurden in Haft genommen. Der Be­sitzer nahm sich das Leben, während der Angestellte sich jetzt vor Gericht verantworten mußte. Das Ur­teil lautete auf eine Gefängnisstrafe von acht Monaten und eine Geldstrafe im vier­fachen Wert des hinterzogenen Steuerbetrages, das find 326 000 Mark, die auch mit drei Monaten Gefängnis zu verbüßen sind. Außerdem wurde auf Einziehung des hinterzogenen Branntweins, der aber, Da er nicht mehr vorhanden ist, mit 80 000 Mark zu ersetzen ist, erkannt. Auch die Brenngeräte werden eingezogen. Da der Angeklagte nicht geständig war, wird die Untersuchungshaft nicht angerechnet.

Wirtschaft

Die Voranmeldung von Schlachtviehversand.

Fwd. Die Voranmeldung bei Versand von Schlachtvieh, die durch die Hauptvereinigung der Deutschen Viehwirtschaft angeordnet ist, hat nach einer neuen Anordnung des Viehwirtschaftsverban­des Hessen-Nassau mindestens fünf Tage vor Ver­sand zu erfolgen. Soweit Schlachtvieh zum Versand aus die Viehgroßmärkte Frankfurt a. M., Darm- ftaot, Mainz und Wiesbaden gemeldet wird, muh die Voranmeldung mindestens neun Tage vor dem Markttag erfolgen; außerdem ist jeder Versand für die genannten Viehgroßmärkte aus den Kreis­bauernschaften voranmeldepflichtig, in denen die betr. Märkte liegen.

Andienungspflicht für Futtergerste und Jutterhaser.

Fwd. Der GWD. Hessen und Nassau veröffent­licht eine Anordnung Nr. 43 betr. Andienungs­pflicht für Futtergerste und Futterhafer, in der es heißt: Die für den Verkauf von Futtergerste, Futter- hafer, Futtergetreidegemenge und Erzeugnissen hier­aus vorgeschriebene Andienungspflicht gilt unbe­schränkt für jede zur Lieferung außerhalb des Ge­treidewirtschaftsverbandes verkaufte Menge (bisher fünf Tonnen und darüber). Die Andienungspfucht für Futtergerste und -Hafer erstreckt sich auch auf jeden Verkauf und Weiterverkauf zur Lieferung in­nerhalb des GeLreidewirtschaftsoerbandes in Men­gen von einer halben Tonne und darüber. Die bis­her bestehende Meldepflicht wird insofern aufge­hoben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten auch für die bereits abgeschlossenen Verträge, soweit diese hinsichtlich der Lieferung am 10. Januar 1937 noch nicht erfüllt sind. Alle Derteilerbetriebe smd verpflichtet, dem Vorsitzenden des GWV. Hessen und Nassau die gesamten, am 31. Dezember 1936 in ihrem Eigentum aus eigenem oder fremdem Lager befindlichen Bestände an Futtergerste und -Hafer bis zum 10. Januar 1937 zu melden. Zuwiderhand­lungen gegen diese Anordnung werden nach den bestehenden Vorschriften bestraft.

Nhein-Mainische Börse.

TNittagsbörse uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 6. Jan. Die an der gestri­gen Abendbörse sich anbahnende Beruhigung an den Aktienmärkten schien bei Börsenbeginn weitere Fortschritte zu machen, jedoch setzte sich diese Entwicklung nach den ersten Kursen nicht fort. Anfangs erfolgten auf dem ermäßigten Kursstand kleine Käufe, fo- daß vorwiegend mäßige Erhöhun­gen eintraten, während später erneute Abgaben in den Aktien der Verein. Stahlwerke wieder größere Zurückhaltung auslösten. Ueberroiegenb erholt lagen Elektropapiere, Siemens 194,25 (192,75), Gesfürel 143,25 (142), Schuckert 158 (157), dagegen gingen Felten um 1,50 v. H. zurück. Am Montanmarkt er­öffneten Buderus 0,50 v. H. freundlicher, Mannes­mann und Harpener gut behauptet, während Hoesch auf 117 (118) nachgaben und Verein. Stahl mit 116,90 (117) nur knapp gehalten waren. JG.-Far- ben lagen mit 168,50 um 0,65 v. H. freundlicher, später jedoch auf 168 abbröckelnd. Etwas fester lagen Reichsbank-Anteile mit 187,25 (185), ferner setzten Westdeutsche Kaufhof, Gebr. Junghans und Holzmann um Bruchteile höher ein. Etwas niedri­ger tarnen AG. für Verkehr, Zellstoff Waldhof und Bemberg zur Notiz.

Arn Rentenmarkt erhielt sich weitere Nach­frage, insbesondere für den Pfandbriefmarkt. Von variablen Werten erhöhten sich Kommunal-Um- schuldung auf 90,15 (90,10), Zinsvergütungsscheine auf 94,45 (94,35), ferner waren Schuldbuchforde­rungen und Wiederausbauzuschläge 0,13 bis 0,25

o. H. höher gefragt, auch für Städte-Altbesitzanleihen zeigte sich Interesse. Reichsaltbesitz lagen mit 117,25 (117,40) knapp gehalten, Reichsbahn-VA. unv. 124,90. Zertif. Dollar-Bonds lagen etwas schwä­cher, 6proz. Preußen 69,50 (70).

Im Verlaufe waren die Aktienmärkte bei anhaltend kleinem Geschäft etwas freundlicher. JG.- Farben 169,25 nach 168,50, Hoesch 118 nach 117, Verein. Stahl 117,25 nach 116,50, Mannesmann 118,25 nach 117,75, Siemens 195 nach 194,25, AG. für Verkehr 123,75 nach 123,25. Don später notier­ten Werten büßten Rheinmetall-Borsig 3 v. H. auf 151,50 ein, während sonst leichte Erhöhungen über­wogen. Ilse Genuß 148 (146), Südd. Zucker 205 (203), Muag 131,25 (130), AEG. 38,40 (37,75).

Am Rentenmar54 fliegen Kommunal-Um- schuldung auf 90,20 bis 90,25 nach 90,15, sonst lagen die variablen Werte ruhig und unverändert. Von Goldpfandbriefen Meininger 97,50 (97,25), die übrigen unverändert. Lebhafte Nachfrage fanden Liquidationspfandbriefe, die 0,25 bis 0,50 anzogen. Stadtanleihen lagen still. Am Auslandsrentenmarkt waren Mexikaner und Ungarn gefragt und fester.

Im Freiverkehr wurden genannte Adler­werke 102,50 bis 104,50, Pokorny 125,50 bis 127,50, Wayß & Freytag 126 bis 128, Growag 92 bis 94. Tagesgeld blieb mit 2,50 v. H. leicht und unver­ändert.

Abendbörfe freundlich.

Anschließend an den Mittagsverkehr war auch die Abendbörse freundlich gestimmt, da weitere Käufe erfolgten, während Angebot kaum mehr vorlag. Bei etwas belebterem Geschäft ergaben sich zumeist Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. H. Lebhaftes Ge­schäft hatten Verein. Stahlwerke mit 118 (117), auch die übrigen Montanwerte erhöhten sich um 0,50 bis 1 v. H., Mannesmann 118,40, Hoesch 118,50, Buderus 122,50. Beachtung fanden ferner IG. Far­ben mit 169,50 (169,13), ferner Moenus Maschinen

Das Geheimnis unserer Kraft liegt im Willen zur Volks» gemeinschaft. Täglich soll st Du diesen Willen durch Dein Opfer zum WHW. bekunde«!

bei lebhafter Nachfrage 99,25 (98,50). Leichte Kurs­gewinne verzeichneten außerdem Scheideanstalt mit 271 (270), Deutsche Erdöl mit 149 (148,25), West­deutsche Kaufhof mit 56,40 (56), Schuckert mit 159 (158). Am Kasfamarkt waren Bankaktien gefragt und 0,50 bis 1 v. H. höher, DD.-Bank 113,50, Com­merzbank 110,25, Effektenbank 89(88,50), Deutsche Ueberseebank 137 (136). Der Rentenmarkt laa tm ganzen ruhiger bei voll behaupteten Kursen. Kom- munal-Umschuldung etwa 90,35. Von Stadtanleihen kamen nach Pause zur Notiz: 4,5 v. H. Darmstadt von 1926 mit 92,40 (92), 4,5 v. H. Mainz von 1928 mit 93,75 (94,40). Don Industrie-Obligationen stie­gen 5 v. H. Eisenbahn-Bank auf 81,75 (81,50). Am Auslandsrentenmarkt zogen Ungarn Gold weiter an auf 7,40 (7,25).

U. a. notierten: 5,5 v. H. Mein. Hyp. Liquid. 101,40, 5 v. H. Eisenbahn-Bank 81,75, Darmstadt von 1926 92,40, Mainz von 1928 93,75, 5,5 v. H. Franks. Hyp. Liquid. 101,50, Schutzgebietsanleihen- Certif. 11, 4 v. H. Ungarn Gold 7,40, Commerzbank 110,25, DD.-Bank 113,50, Effektenbank 89, Deut­sche Ueberseebank 137, Dresdner Bank 108, Bude­rus 122,50, Harpener 156, Hoesch 118,50, Mannes­mann 118,40, Rheinstahl 151,50, Verein. Stahl 118, Chade AC 227, Lit. D 224, Deutsche Erdöl 149, Scheideanstalt 271, IG. Farben 169,50, Gesfürel 143,75, Holzmann 137,50, Muag 131,75, Metallge­sellschaft 152, Moenus 99,25, Rheag 133, Schuckert 159, Kaufhof 56,40, AG. für Verkehr 124, Allg. Lokal & Kraft 149.

Schach-Ecke.

Gearbeitet von K. Aelling.

Königsangrisf.

M

b e

H

8

7

6 5

*

ß

2 1

8

7

6

6

4

8

2

1

ab c d e f g h

In der abgebildeten Stellung einer Partie Brandt gegen Büchner hat der Schwarze seine Figuren in eine ideale Angriffsstellung gebracht.

Wie kann Schwarz am Zuge in vier Zügen matt

Ein kräftiger Schlntzzng.

8

7

6

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3

2

1

8

7

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3

2

1

b c d e f g h

b c d e f g h

Die abgebildete Stellung entstand in einer Fern­partie Dr. Olland Rüster. Weiß ist am Zuge und kann den Widerstand des Schwarzen mit einem ele­ganten Zuge brechen.

Was zieht Weiß am stärksten?

Lösung der SchachaufgabeDamengewinn".

Weiß: Kgl, Dbl, Tdl, Tfl, Ld3, Se4, Sf3, Ba2, b4, e3, f2, g2, h2 (13). Schwarz: Kg8, DH5, Ta8, T18, Lb7, Lab, Se7, Ba7, b6, eb, 17, g7, h6 (13).

1. Se4g3, Dh5g4. (Das einzige Feld.) 2. La3 h7+, Kg8h8. 3. Tdld4, Lb7X13. (Noch das beste!) 4. Td4Xg4, L13Xg4, und Schwarz führt mit Turm und Springer gegen die Dame einen aus­sichtslosen Kampf, zumal Weiß mit 5. Lh7d3, Lab c7. 6. h2h3, Lg4-f5. 7. Ld3X15, e6X15. 8. Sg3 X15 noch einen Dauern gewinnen kann.

Lösung der SchachaufgabeGebundene Türme".

Weiß: Kcl, Te6, T15, Lc2, Se5, Ba2, b2, c3, f2, g2, H4 (11). Schwarz: Kh8, Tb8, Tb7, Le8, 81b, Ba5, c5, g7, H6 (9).

Nach 1. ... Tb7Xb2 käme 2. Te6Xe8+. Jetzt scheitert SXeB an T1518 matt; Schwarz muß also

mit 2. ... Tb8Xe8 die Deckung des Turmes b2 auf­geben und hat nach 3. KclXb2 einen Läufer ver­loren.

Schach erzieht zu großen Leistungen.

Die Gauprefsewaltung der NSG.Kraft durch Freude", Frankfurt a. M., schreibt uns:

Das Deutsche Volksbildungswerk in der NS- GemeinschaftKraft durch Freude" hat die Pflege des Schachspieles in seinen Aufgabenkreis mit einbezogen; denn es sieht hierin die besten Möglichkeiten für die Eigengestaltung des Feier­abends. Schachspiel verlangt keinen jugendlichen Körper, kein gutes Wetter, keinen Sportplatz, keinen weiten Weg, keine Sportkleidung. Schachspiel bietet schon bei geringem Können edelste Unterhal­tung im Spiel. Es bietet sportlichen Anreiz im Wettkampf Mann gegen Mann. Spielend schulen sich Aufmerksamkeit, Konzentration, Ueberblick und logisches Denken, ganz unbemerkt und ohne An­strengung. Das Schachspiel erweist sich als der beste Lehrer und Erzieher unseres Gehirnes. Zu großen Leistungen werden wir fast unbewußt erzogen, die uns im Berufsleben immer wieder zugute kom­men. Nur einen Nachteil hat das Schachspiel. Man will nicht mehr davon lassen. In vielen Betrieben sieht man schon die Spieler sogar in den Werk­pausen.

Das Deutsche Volksbildungswerk in der NS.-Ge- meinschaftKraft durch Freude" ist euer Helfer. Hier könnt ihr das schöne Spiel lernen. Gute Leh­rer bringen es dem Anfänger leicht und schnell bei. Die Fortgeschrittenen finden Förderung auf dem Wege zur Meisterschaft.

Oie Narrenkappe.

Die geminderte Schuld.

Der Buchhändler hatte eine Menge zurückgesetztec Bücher ins Schaufenster gelegt, unter ihnen auch eins mit dem Titel:Was sind wir unseren Eltern schuldig?"

Darunter war ein Zettel befestigt:Früher 3,20 Mark, jetzt nur noch 1,40 Mark." (Neue I. Z.")

Der angewandteJaust".

Bei Ernst von Leyden, dem berühmten Ser- liner Kliniker, kam ein Praktikant morgens zu spät zur Klinik.Wie heißen Sie?" fragte Leyden. Schüler, Herr Geheimrat!" Daraus Leyden: Aus, bade, Schüler, unverdrossen die ird'sche Brust im Morgenrot!"

kindliche Phantasie.

Großvati, warst du auch mal ganz klein?" Natürlich, mein Jungchen!"

Au, das muß aber ulkig ausgesehen haben, mit dem langen Bart und soner Brille!"

Erstaunlicher Lebenswandel.

Der Dichter Felix Dahn hielt einmal in Hamburg einen Vortrag. Nachher wurde er zu einem Abend­essen eingeladen, aber er lehnte ab; er kenne, sagte er, die Lebensweise in Hamburg aus eigener Er­fahrung; bei seinem ersten Aufenthalt dort habe er sechs Wochen hindurch nichts anderes getan als ge­trunken und geschlafen. Ganz entrüstet fragten ihn Die Hamburger Herren, in was für einer Gesellschaft er denn damals gewesen sei, worauf ihnen Dahn lächelnd antwortete:Es waren die e r ft e n sechs Wochen meines gebens."

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 6. Jan. Am Getreidegroß­markt hat sich gegenüber dem Markt vom ver­gangenen Montag keine Aenderung ergeben. In Brotgetreide sind die Zufuhren noch nicht wesent­lich gestiegen, wahrend das Angebot in Futter- getreibe weiterhin fehlt. Das Weizenmehlgeschäft blieb lebhaft. Von Futtermitteln waren besonders hochwertige Artikel gesucht. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220; Roggen R12 174, R15 177, R18 181, R19 183, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futtechafer. Weizenmehl Type 812 W13 29,05, W16 29,15, W19 29,15, W 20 29,50; Roggenmehl Hype 997 R12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot, Palmknchen, Erd- nuhkuchen, Treber 14,00, Höchstpreis ab Er­zeuger-Station, Trockenschnitzel, Heu 5,00 bis 5,50, do. drahtgepretzt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepretzt oder gebündelt 2,40. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Pferdemarkt.

Fwd. Frankfurt a. M., 6. Jan. Der Frank­furter Pferdemarkt vom 5. Januar befriedigte nach jeder Richtung. Die Preise waren, wie stets im Winterhalbjahr, eher etwas gedrückt. Trotzdem wur­den für einzelne, in der Qualität besonders gute Tiere, Ausnahmepreise gefordert und gezahlt. Gute platte Hunsrücker Arbeitspferde konnte man für 2000 bis 2400 Mark das Paar erstehen. Schlacht­tiere zweiter Qualität brachten 26 bis 29 Mark, er­ster Qualität 36 bis 38 Mark je 50 Kilogramm Schlachtgewicht. Der nächste Pferdemarkt findet am 2. Februar statt.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 7. Januar. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 107 Rinder (11 Ochsen, 9 Bullen, 73 Kühe, 14 Färsen), 663 Kälber, 227 Schafe, 816 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete höch­sten Schlachtwerts 45 Mark, Bullen: a) jüngere, vollfleischig, höchsten Schlachtwerts 43, Kühe: a) jün­gere, vollfleischig, höchsten Schlachtwerts 20 bis 43, Färsen (Kalbinnen) : a) vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwerts 44, Kälber 30 bis 65, Hämmel 32 bis 47, Schafe 25 bis 32, Schweine 48,5 bis 52,5 Mark. Marktverlauf: Rinder und Schweine zugeteilt, Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Franllurl a. M.

Berlin

Frankfurt a.M.

Berlin

I

Frankfurt a. M. |

Berlin

Devisenmarkt Vertin Frankfurt O.2IL

Schluß- kurs

Schluß!. Abend- börfe

Schluß- kurs

Schluß!. Mittag­börse

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag- börse

Schluß» kurs

Schlußt. Abend- börke

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

5.3anuar

6.Januar

Amtliche Notierung

Amtliche

Geld

Notierung

25rlef

Datum

5.1

6.1 -

5.1.

6 1

Datum

5.1.

61.

5.1.

6.1.

Datum

5.1.

61.

51.

6.1.

Buenos äite Brüssel .... Rio de Ian.

Sofia.....

Kopenhagen. Danzig....

London.... HelsingforS. Paris .....

Holland ...

Italien....

Japan .....

Jugoslawien Oslo.....

0,758 42,06 0,150 3,047 54,60

47,04

12,225

5,40 11,63

136,11 13,09 0,704 5,654 61,45

48,95

11,105

63,03 57,17

18,73 8,686

2,488

0,762

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0,152

3,053

54,70

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12,255

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49,05

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8,704

2,492

Vanknoteri

0,758

42,00 0,150 3,047 54,60

47,04

12,225

5,40

11,63 136.24

13,09 0,705 5,654

61,45

48,95

11,105 63,03

57,18 18,73

8,686

2.488

L

0,762 42,08 0,152 3,053 54,70 47,14

12,255

5,41 11,65

136,52 13,11 0,707 5,666 61,57 49,05

11,125

63,15 57,30 18,77

8,704

2,492

5% Deutsche Reichsanleihe o. 1921 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mii

Ausloi.»Rechten ............

100,9 97,8

102,25

117,4

99,9

99

97

100,5

93,75

130,65

121,75

97,25

101,13

101,25

97,5

95 109,8

16,75

7 5,15

5,4

100,9

98 102,25

117,25

99,9

99

97

100,6

93,75

130,5

122,5

97,25

101,5

101,4

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95

110

18

1,65

7,4

5,9

6

10,45

100,9 97,8

102

117,3

100

99

122,25

97,25

101,4

97,5

95

110

17

1,8

6,7

5,3

5,35

10,25

100,75

98

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117,25

100,1

99

122,25

97,25

101,4

97,5

95

110,1

17,75

1,7

7,25

6

6

10,6

4% vesgl. Sene li ............

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4^r%Rumän.vereinh.Rentev.lS13

4% Rumänische vereinh. Rente ..

6,13

9,25

5,15

21,5

15,25

15,13

124

110

112

108

185

9,4

5,25

21,5

15

15

124

125,5

110,25

113,5

108

187,25

6

9,4

5,1

21,5

15,5

39,4

15

123

125,75

110

112

108 185,75

6,13 9,4 5,3

21,5

15,25

38,5

15 124 126 110

113

108 187,25

Mansfelver Bergbau....... 6%

Kokswerke ..................6

Rheinische Braunkohlen .....12

Rheinstahl .................. 4

Bereinigte Stahlwerke......8%

Otavi Minen ...............O

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

I. G. Färben-Industrie.......7

Sckeideanstalt...............9

Goldschmidt .............. 5

150,5

117

26,13

132,5

180

167,9

270 128,75 139,5 152,5

137

163

53,25 103,65

158,5 137J5

121,75 165,75

55,13

227 201,5

171,25

33

95,5

203

151,5

118

136

133

180

169,5

271

129,25

140

152

137.5

162,5

53

103,5

159

138,5

121,75

166,5

56,4

227

201,5

172

1 32

i 203

142,5

227 149,5 116,9

26 135,5 132,75 179,75

167,75

128,75

139 152,5

137,13

101

53 103,25 158,25 137,75

108 121,5 165,75

88,65

55,13

227

202

171,5

1 33

1 203

142

151,5

117

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135,75

133,25

180

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129

140

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137,75

102

52,75

104

160

138,5

108,75

122

166,5

89,5

56,4

227

202

172

32_

i 205

Hamburg-Amerika-Paket .....O

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Norddeutscher Lloyd .........O

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Prioat-Bank ... 4 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................ 4

Dresdner Bank..............4

Reichsbank ................ 12

4Vi% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, 1......

4ya% ehem. 8% Hessischer Volks float 1929 (rückzahlb. 102%) ...

*yt% ehem. 8% Hessische Landes bank Darmstadt Gold 91.12...

6*4% ehem. 4^% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiau.

4yt°/o ehem. 8% Darmst. Komm

Lanoesb.Goldschuldverickr R.k

Oberhessen Provinz-Anleihe mt

Auslos.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4*/t% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6*/r% ehem. 4*4% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Pfandbriese......

6*4% ehem. 4 yt% Rheinische

Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe. ...

<14% ehem. 8% Pr. Landespfank

briesanstalt, Pfandbriese R. 19

<y,% ehem. 7% Pr. Landespfand

briesanst., Gold Komm. Lbl. 20

Steuergutich.Verrechnungsk. 34-38

4% Oesterreichifche Goldrente...

4,20% Oesterreichifche Sllberrente

Lissabon... Stockholm.. Schweiz ... Spanien...

Metallgesellschast.............6

Philipp Holzmann...........4

Zementwerk Heidelberg ......7

Cementwerk Karlstadt.........6

Schultheis Patzenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg................. 6

Zellstoff Waldhof ............6

Zellstoff Aschaffenburg .......O

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............O

Deutsche Linoleum...........8

Lrenstein & Koppel ..........O

Westdeutsche Kaufhof.........O

A.E.G......................O

Bekula..................... 8

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft ............. 7

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co............... 6

Siemens L Halske.......... 8

Lahmeyer L Eo..............7

Buderus ................... 4

164,13

138,5

148,5

142

142

134

134

157 192,75 123,5

121,5

147,5

155,5

110

146

126

117,76

164 139,25 149,25 140,5 143,75

133 134,25

159 195,25

124

122,5

149

156

118,5

148

126

118,4

164,9 139,75

148,5

141,5

142,25

134 134,25 157,25

194

124

122

147,5

155,5

117,9

185

146,5

126

117,65

164,65

138,5 149

141

143,75

133

134,4 159

194,5 124

122

148,25 155

118

183

148

U

Budapest ..

Reuyork ...

25erhn,6 3<*nucir

Geld

»rief

Amertkantiche Roten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Engliscke Noten .................

Französische Noten...............

2,45 41,88 54,44 12,20 11,58

135,91

61,29

62,86 57,03

2,47

42,04

54,66

12,24

11,62

136,45

61,53

63,12

57,25

«G.

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten................

Ungarische Noten .»»**

Deutsche Erdöl .......... 4

Harvener.................2%

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 3

Ilse Bergbau ...............6

Me Bergbau Genüsse........e

Klöcknerwerke......... k

Mannesmann-Röhre« ........ 8

Accumulatoren-Fabrik.......12

Conti-Gummi.............. 11

Gritzner....................O

Mainkraftwerke Höchst a,M.... 4

Süddeutscher Zucker ........ 10

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4*4% vesgl. von 1913.........

6% abgest. Goldmexikaner von 99

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie 1