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SPATLESE

Zeichnung Richard Enders

Aus: Heinrich Hauser,Opel ein deutsches Tor zur Welt"

Es ist der Lebens-

Oer Komet dieses Gommers

August suche man den I Mizar und Alkor (Zeichnung Schmalbach.

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Aus aller Well

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SPATLESE «M

und Schaffensroman einer dem Hessenlande, spannend,

ein Buch entstanden, das schriftstellerischen Schwung, Klarheit der Anschauung und menschliche Span­nung hat. Es ist hervorragend ausgestattet, ver­sehen mit zahlreichen zeitgenössischen Bildern. Eine Arbeit, die das Werk ehrt, dem es gilt.

^\NERvvagEn

4- Polarstem

daher so bekömmlich!

Oie Eiger-Ostwand von deutschen Bergsteigern bezwungen.

Basel, 5. Aug. (DNB.) wie gemeldet wird, ist es der deutschen Seilmannschaft Zimmer­mann. Wollenweber und Löhner nach verschiedenen schwierigen Versuchen gelungen, die Eiger-Ostwand zu bezwingen.

Die Nordwand und die Ostwand des Eigers stellen schwerste alpinistische Aufgaben An Winter- tagen kann man noch vom Uetliberg bei Zurich - wenn der Nebel an das Tal gebunden ist und über dem strahlend weißen Wolkenmeer die Luft durch- sichtig ist - aus fast 120 Kilometer als einen kleinen dunklen Fleck die Ostwand des Eigers erkennen Aus der Nähe, etwa von Wengen aus, ist das

lichen Himmel Um den 11 sö_,. ...... .

Kometen in der Nähe der bekannten Deichselsterne Scherl-M.)

Mizar ---- August

15. August T

Vor etwa drei Wochen wurde am nördlichen Himmel ein Komet ent­deckt. der sich etwa im Sternbild des Großen Wagens befindet. Diese große Aufnahme zeigt den neuentdeckten Kome­ten. Die kleinen Striche stellen die Fixsterne dar. die sich in dieser Form abzeichneten, weil man das Fernrohr dem Ko­meten nachführte Die Karte gibt den unge­fähren Verlauf des Ko­meten Finsler. Man muß die Karte bei der Benut­zung so halten, daß sie der jeweiligen Lage des Großen Wagen" am Nachthimmel entspricht. Anfang und Mitte August steht' der Himmelswagen zwischen 22 und 23 Uhr noch mit hochweisender Deichsel am nordwest-

S.August,

5. August.£-*-** August £--**

lung der Familie so persönlich, als wäre man mit ihr verwandt.

Woher kommt das? Weil sich in diesem schönen Buch der große Segen einer Familiengründuna er­weist. in der die Mitglieder von Beginn an ihrem Werke treu geblieben sind und es durch Generatio­nen hindurch mit der immer gleichen zähen Energie ausgebaut haben. Bis sich innerhalb von fünfund­siebzig Jahren der Kuhstall mit der einen Dreh­bank dem einen Schraubstock und einer Bohr­maschine zu der heutigen Fabrik von 22 000 Ar­beitern und Angestellten strahlend herausentwickelt hat

Opel, ein deutsches Tor zur Welt.

75 Lahre Opel-Werke-Rüffelshetm. Ein Boman der Wirklichkeit

aus:

Auch für die Technik müsse die alte Devise Molt- kes und seines Generalstabes gelten: Mehr sein als scheinen. Der Verband habe zu dem neu- gegründeten Nationalsozialistischen Bund deutscher Technik seinen Teil beigetragen und stehe m enger und fruchtbarer Zusammenarbeit nut dem Jmt für deutsche Roh- und Werkstoffe Die Aktivität des Verbandes und seiner Arbeit komme in der Tal- fache zum Ausdruck, daß der Mitgliederbestand sich von rund 8000 auf annähernd 11 000 erh^t habe. In grundlegenden Ausführungen beschäftigte sich dann der Leiter der Reichsgruppe Energiewirtschaft Karl Krecke mit den Maßnahmen die notwendig erscheinen, um die Erzeugung und Verteilung der Elektrizität den Anforderungen des Aufbaus der deutschen Wirtschaftskräfte anzupa sen Der Dor, tragende betonte, daß der anhaltende wach ende Bedarf an elektrischer Energie, insbesondere die Er­zeugung neuer Werkstoffe im Rahmen des Vier- jahresplanes gebieterisch eine grundlegende N en­ge st a l t u n g der Elektrizitätsversorgung Deutsch- Panbs forbere Zur Lölung der dem VDE gefielt, ten Aufgaben forderte er die enge Gemeinschafts arbeit zwischen Elektrotechnik und Elektrizitätsver­sorgung, damit die Elektrizitätsversorgung den gro­ßen nationalwirtschaftlichen und sozialen Zielen au st­reichend Rechnung tragen kann. Am Samstag finden Ausflüge und Besichtigungen der Industrie- werke Ostpreußens statt, und am Sonntag fahren die Teilnehmer der Elektriker-Tagung nach Danzig.

Oer Gau Hessen Nassau vom 6. bis 16. September inNürnberg.

NSG. Die ersten Sonderzuge aus dem Gau Hessen-Nassau für den R e i ch s p a r t e itag, der i?. diesem Jahre vom 6. bis 13. September stattstndet, fahren am 6. September, vormittags nach Nürn­berg Die letzten Züge verlassen ledoch erst Nürn­berg am 16 September. Gemäß diesen Zeiten ist de? Urlaub für die Parteitagsteilnehmer aus unserem Gau einzurichten. Auch m'diesem Jahre gewährt die Reichsbahn eme Fahrpreis­ermäßigung von 7 5 v. H, die auch für die An- und Rückfahrt zu den Sonderzugen bis zu einer Entfernung von 100 Kilometer gewahrt wird. Teil­nehmer, die m i t d e m K r a f t w a g e n nach Rurn- ben> fahren, können, sofern sie b i s zum S. Se p- tember in Nürnberg eintreffen, ihre Wagen in den Garagen innerhalb Nürnbergs emfteUen. Teilnehmer, die nach dem 5. September m Nürnberg mit dem Kraftwagen eintreffen, müssen ihre Fahrzeuge auf den an der Peripherie der Stad gelegenen und besonders kenntlich gemachten P a r k- plätzen abstellen. Die Bewachung und Versiche­rung wird auf diesen Parkplätzen von einer Firma übernommen, auch sind auf jedem Parkplatz Tank­stellen und fliegende Reparaturwerkstätten eingerich­tet Die S t r a ß e n s p e r r e für Kraftwagen, Kraft­räder und Fahrräder beginnt am 6 September, mittags 12 Uhr Für den Verkehr von den Park­plätzen nach dem Innern der S^adt ist em Pendel­verkehr mit Omnibussen eingerichtet.

Elektrizität und Volkswirtschaft.

Versammlung des Verbandes Deutscher Elektrotechniker

Königsberg, S. Aug (DNB > Aus der 39 Mitglieder-Dersammlung des Verbau de s Deut­scher Elektrotechniker ED (DDE.) in Königsberg konnte der Vorsitzende des DDE., der Reichspostminister Dr.-Jng. e. h Dhnesorge rund 15 000 Teilnehmer begrüßen. Der DDE mit seinen 12 000 Elektrotechnikern im In- und Aus- lande ist durch die im April d.J. verkündete Neu­ordnung der Technik F a ch v e r e i n des der Par­tei angeschlossenen NS - Bundes Deutscher Technik geworden. Im Rahmen dieses Bundes hat er. mit der Fachgruppe "Elektrotechnik Gas und Wasser" betraut, einen neuen Abschnitt seiner Geschichte begonnen. Die tatkräftige Gemeinschafts­arbeit findet in dem ständig dem wistenschaftlichen Fortschritt und den staatspolitischen Notwendigkei­ten angepaßten VDE -Vorschriften und Normenwerk ihr Ergebnis Am Donnerstag fand eine Mitglieder­versammlung statt. Oberbürgermeister Dr Will hiefc im Namen der Stadt Königsberg alle Mitglie­der des Verbandes herzlich willkommen Er wies darauf hin, daß der vorgesehene Aufbau Ostpreu­ßens auch der Elektrotechnik einen dreien Raum zur praktischen Betätigung geben werde Reichspost- minister Dr.-Jng. eh. Ohne sorge führte dann

In einem der winzigen Häuschen, die heute klein und göduckt unter den Mauern des Riesenwerks am Mam liegen, wurde 1837 Adam Opel geboren. In 75 Jahren Arbeit erwuchs aus kleinsten Anfängen die größte Automobilfabrik des Kontinents ein deutschesTor zur Welt.

deutschen Familie aus

dramatisch und doch frei von jeder Erfindung. Das Leben selbst hat diesen Roman geschrieben, ein Dich­ter hat ihn nacherzählt, und er ist, wie es der Feder Heinrich Hausers eigentümlich ist. keinen Millimeter von der Wahrheit abgewichen. So ist

Schauspiel imposanter und fast erdrückend. Noch in den letzten Wochen haben wir wiederholt von Expeditionen gelesen, die mißlungen sind. Die Re­gierung des Kantons Bern hat die Schweizer Berg­führer von der Pflicht befreit, Bergsteigern, die sich an diese schwere Aufgabe machten, Hilfe zu bringen. Jetzt haben zwei Münchener Bergsteiger Zimmer­mann und Wollenweber als erste Deutsche die Ost­wandgeschafft", die zum erstenmal im Jahre 1921 im Sommer erklommen worden ist. Rund 1000 Meter bricht die Wand in einem jähen Sturze ab. Die reine Nordwand hat noch schwierigere berg- steigerische Probleme.

Eine Lederfabrik in Flammen.

In der Lederfabrik Emil Köster AG. in Gade­land bei Neumünster (Holstein) brach em Feuer aus, das sich in mengen Minuten zu einem Groß- feuer entwickelte. In kurzer Zeit verbreiteten sich

Ein ZuMumsbuch Heinrich Sausers.

Geschichte einer Familie und ihres Werkes

Iubilävmsbücher haben meist das gleiche Schick­sal. Sie sehen ausgezeichnet aus. sind nobel gedruckt, prächtig gebunden, mit guten, ja kostbaren Bildern versehen, aber kaum ein Mensch liest sie. Sie sind etwas für den Bücherschrank und zwar für ein Fach, nach dem kaum jemand noch einmal hin­langt, es sei denn, um eme Jahreszahl nachzuschla­gen oder den Namen einer Person Nun hat H e i n- rjch Hauser ein umfangreiches Buch über 200 Seiten geschrieben und nennt es:Opel ein deutsches Tor 5 u r W e l t." (Verlag Hauser­presse Hans Schaefer in Frankfurt a. M. Preis 9 Mark.) Diese Arbeit ist em Einschnitt in die bis­herige Art, 'die Geschichte großer Firmen zu be­handeln Das Buch ist ein Roman der Wirklichkeit! Die Personen werden nicht m Lebensläufen abge­handelt, sondern sie treten sichtbar, farbig lebens­voll vor die Rampe der Oeffentlichikeit. Man wird nicht ermüdet von endlosen Zahlen und Jahresan­gaben, von überflüssigen Statistiken. In dieser Be­schreibung des Familienwerkes Opel werden, von den Anfängen an, die Nähma,chine, das Fahrrad, das Auto zu lebendigen Wesen Man liebt ihre ersten Erscheinungen ebenso wie die ihrer bastelnden Konstrukteure, und wenn man in dem Buch die Zeichnung sieht, wie da Adam Opel mit seiner ersten fertigen Nähmaschine vor dem als Werkstatt eingerichteten Kuhstall eines alten Onkels sitzt, so hat dieses wahre Märchen eine faszinierende Gewalt. Man macht in Heinrich Hausers Schilderungen alle Nöte mit, bis das erste Stück nach so vielen Mühen und Schweißtropfen endlich fertig ist. Man ist so­zusagen beim Lesen in Gedanken selber ein Adam Opel der in Paris mit verbissenem Elfer in einer französischen Nähmaschinenfavrik lernt, bis er weiß, wie man es machen muß. Man erlebt die Entwick-

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