Ausgabe 
6.7.1937
 
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internationaler SegeWgwetwewerb auf der Wafferknppe

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Der Reichsführer &&. vor den nationalsozialistischen Hochschullehrern.

Ein Volk, das seine Ahnen ehrt, hat Enkel."

,Don Professor Heinrich Focke erbauten Hubschraubenflugzeug (Luftschrauben auf Stahlrohrauslegern an Stelle der Tragflächen) hat der Flugzeugführer R o h l f s auf dem Flugplatz Bremen sämtliche für diese Flugzeuggattung geführten internationalen m-c( e-<ur Deutschland errungen und die bisherigen Bestleistungen teilweise um ein Bielsaches überboten. Unser Bild zeigt das Flugzeug kurz nach dem Start auf dem Bremer Flugplatz. (Scherl-Bilderdienst-M.)

der Fernostarmee eine breite örtliche Bersorgungs- arundlage zu sichern. Der größeren wirtschaftlichen Freiheit der Bevölkerung Ostsibiriens entspricht eine gewisse Selbständigkeit, die man dem General Blücher als Oberbefehlshaber der Streitkräfte des Fernen Ostens zubilligen mußte. Aus den Wechselwirkungen zwischen gelockerten Abhängig­keiten und Verantwortlichkeiten diesseits und jen­seits des Amur ergeben sich aber von selbst er­höhte Spannungen zwischen russischen und japanischen Machtbestrebungen.

Die Schiffahrt auf dem Amur ist sowohl für den russischen Fernen Osten wie für Mandschukuo viel zu lebenswichtig, als daß der Strom eine ge­eignete Grenze zwischen zwei so wesensfremden Staatswesen wie Großjapan und Sowjetrußland obgeben könnte. Mandschukuo ist in seiner heutigen Gestalt ein auf die Dauer unmögliches Sperrgebiet für den Durchgangshandel zwischen Nordchina und Ostsibirien. C h a r b i n, das bereits die Hälfte des Weges zur Millionenstadt überschritten hat, das größte Handels- und Industriezentrum der nörd­lichen Mandschurei, ist ein zu wichtiger Punkt an der kürzesten Eisenbahnverbindung zwischen Wladi­wostok und den Städten Europas, als daß es nicht schließlich russisch werden müßte, wenn Wladi­wostok nicht japanisch wird. Für die dritte Mög­lichkeit, daß ein modernes Großchina sowohl rus­sisch-bolschewistischen wie japanisch-imperialistischen Machtträumen im Fernen Osten ein Ende bereitete, fehlen vorläufig alle Anzeichen.

Aus Grenz- und anderen örtlichen Streitigkeiten werden sich gewiß auch in Zukunft immer neue Schwierigkeiten für die Auftechterhaltung guter Beziehungen zwischen Moskau und Tokio er­geben, die, wie in der Vergangenheit, irgendwie beigelegt werden mögen, weil an beiden Zentral­stellen das Friedensbedürfnis für absehbare Zeit zu stark ist. Die Häufung der Fälle, die man auf beiden Seiten auf dem Verhandlungswege nicht zu klarer Entscheidung zu treiben wagt, spricht aber dafür, daß sich ftüher oder später eine kriegerische Gesamtlösung als unvermeidlich erweisen wird.

Oie Räumung der Amur-Inseln noch nicht beendet.

Da Iren, 5. Juli. (DNB.) Nach einer Meldung aus Tsitsikar ist die Räumung der besetzten Amur- Inseln durch die Russen noch nicht beendet, da sich noch m e h r e re sowjetrussische Ka­nonenboote in den dortigen Gewässern aufhal- ten. Etwa 20 Boote befinden sich allerdings schon auf dem Rückmarsch nach ihrem Ausgangshafen Nooopetrovsk Die Hebungsversuche an dem gesun­kenen Kanonenboot sind eingeleitet Die japanische Kwantuna-Armee hat einen Auftuf erlassen, in dem sie drastische Maßnahmen im Wiederholungsfälle androht Der Außenminister der Mandschurei in Hsingking hat den Sowjetkonsul in Chardin über die Abreise von Untersuchungsbeamten an den Amur in Kenntnis gesetzt. Im übrigen hat im all­gemeinen Beruhigung Platz gegriffen.

Neue sowjetrussische Grenzverletzung in Mandschukuo.

Tokio, 6. Juli. (DNB. Funkspruch.) Das Ober­kommando der Kwantungarmee berichtet von einer neuen Grenzverletzung durch sowjetrussische Truppen. An der Ostgrenze Mandschukuos, 50 Kilometer süd- uch der Stadt M i s h a n , gegenüber dem Hankasee, überschritten 1550 Angehörige der Roten Armee m' t d re i Geschützen die Grenze. Vorher waren verschiedene F e u e r ü b e r f ä l l e der Sowjettrup­pen auf japanische Grenzwachen erfolgt.

Reue Maffenhinrichtungen im Fernen Osten.

Moskau, 5. Juli. (DNB.) Wie die Chaba- rowsker ZeitungTishockeanskaja 6mje[ba" vom 2b. Juni in einer lakonischen Notiz mitteilt, wurde von e,nem Spezialausschutz des Obersten Militär- genchtshofes der Sowjetunion in Wladiwostok e i n neues Blut urteil gefällt. WegenTrotzkis­mus, Terrorismus und angeblicher Spionage" zu­gunsten Japans, wurden wiederum z w e i - undzwanzigFunktionärederfernöst- lichen Eisenbahnlinien zum Tode ver­urteilt. Das Urteil ist bereits v o l l st r e ck t Da­mit erhöht sich die Zahl der innerhalb weniger Wochen allein im fernöstlichen Sowjetgebiet offi­ziellen Angaben zufolge HingerichtetenTrotzkisten ^taatMinde" auf 153 Auch das letzte Blut- '

Zergehenden, von der Mos- . nf1 trIe!Le- I r"u>mtlich verschwiegen.

jj.. jtosfau bekanntgegeben, daß an weitere 85 Angehörig der Roten Armee höchste Auszeichnungen unb Dr6en öer Union oerliehen worder, (eien a[5 Anerkennungfür ' die vorbildliche Erful,> von Spezial- i

ist mit dem alten Kaiserreich zusammengebrochen. Der fremde Eroberer, der es versteht, auf den Trüm­mern des alten China eine Macht aufzurichten, die den zerstörenden Gewalten des Hoangho wieder wirksamere Schranken zu setzen verstände, hätte die Herzen aller Nordchinesen gewonnen. Japan kann seinen Eroberungszug auf dem Festland als ge­schichtliche Sendung nur rechtfertigen, wenn es einem modernenroten" Dschingis-Khan den Weg zum Herzen Chinas verlegt und sich die Vorherrschaft über Nordchina dauernd sichert. Das ist zugleich die Bedingung seiner eigenen Unab­hängigkeit.

Auch abgesehen von diesem Hauptziele japanischer Machtausweitung auf dem Festlande bedeutet Man­dschukuo innerhalb seiner gegenwärtigenGrenzen" auf die Dauer ein Unding. Der Krafteinsatz für die Aufrichtung dieses Staatswesens hat Japan zunächst eine Verdoppelung seiner Schuldenlast gebracht. Es kann nicht dabei stehenbleiben. Von 247 Grenzstreitigkeiten, die sich aus der sowjetrussischen Nachbarschaft ergaben, konnten nur 16 geregelt werden. Weil Moskau ebensowenig wie Japan auf eine kriegerische Auseinandersetzung genügend vorbereitet ist, läßt man aus ungeregelten Streitfällen an den Grenzen immer mehr Zündstoff anhäufen, bis ein Funke eines Tages genügt, einen großen Brand zu entfachen.

Es ist kein Zufall, daß auch im russifchen Fernen Osten den Dingen eine Eigengesetzlich- keit innewohnt, die sich der Kontrolle eines poli­tischen Kraftzentrums immer mehr entzieht. Wohl oder übel mußte Moskau östlich des Baikalsees darauf verzichten, die Bevölkerung Zwanaskollek- tivisierungsmaßnahmen, hohen Naturalabgaben und gedrosselten Preisen zu unterwerfen, wie sie im eigentlichen Sowjetrußland gelten. Die ostfrbirischen Grenzzäune mußten Menschen anziehen können, die bereit waren, für die Sicherung ihrer Heimstätten Gut und Blut einzusetzen. Nur von wenigstens ver­hältnismäßig freien Siedlern ließ sich erwarten, daß sie die Getreide- und Viehwirtschast, die Aufzucht von Pferden und Zugochsen und die Fischerei in den Mstengewässern genügend entwickeln würden,

Altrehse, 5.Juli. (DNB.) Auf der 3.Reichs- tagung des nationalsozialistischen deutschen Dozentenbundes führte der Reichsführer SS. und Chef der deutschen Polizei Himmler aus: Die europäischen Völker und Staaten sind Männer-Organisationen; unser ganzes -staatsleben ist deshalb auf dem Männerrecht auf- gebaut. Eine der Auswahlprinzipien war das Prinzip der rein fachlichen Leistung. Heute kommt zu dieser sachlichen Bewährung die Auslese nach nationalsozialistischen Gesichtspunkten. Der Reichs­führer SS. behandelte die Gefahren einer Auslese, die gegen die Grundgesetze der Rasse verstößt. Auch bloße strafrechtliche und polizeiliche Maßnahmen seien auf die Dauer nicht wirkungsvoll, wenn man außer Acht lasse, die inneren sittlichen Werte der Rasse und des Volkstums zu kräftigen und in Bewegung zu setzen. Als Bei­spiel führte er das chinesische Volk an, das den Volkstod überwand, als es in seinen Ahnen die sittliche Kraft zur Behauptung seiner Existenz fand. Ahnen und Enkel sind wie Wurzeln und Blätter am Baum; Blätter schlägt ein Baum nur, wenn er Wurzeln hat. Wenn aber ein Volk so atomisiert ist, wie es bei uns war und zum Teil noch heute ist, muß man sich wundern, daß es überhaupt noch lebt. Die Bindung der in den großen Städten Miteinanderlebenden war uns sogar völlig ver­loren gegangen. Erst der Führer hat diese Verbin­

dung der Miteinanderlebenden allmählich wieder­hergestellt. Nicht weniger wichtig ist aber die in­nere Bindung eines Volkes in seiner Ge­schlechterfolge. Wir fertigen zwar Ahnen­tafeln, aber das ist in der Mehrzahl tote Schreibe­rei, Ausfüllen von Formularen. Wir müssen dem Volksgenossen wieder klarmachen, daß diese Tafeln lebendig sind, daß er in seinen Ahnen lebt Wir müssen die Geschichte unserer Familien wieder kennenlernen, in den Ahnen kennt jeder die eigenen Fehler und die eigenen Tugenden. Wenn wir aber wieder unsere Ahnen verehren, sind wir wieder verwurzelt, denn ein Volk, das seine Ahnen ehrt, hat Enkel.

Dann sprach der Leiter der Abteilung für Nach­wuchsförderung in der Reichsdozentenfuhrung, Dr. Ihn, über die Auslese zur Förderung des Hoch­schullehrernachwuchses. Er wies darauf hin, daß der Mangel bereits vor der Machtübernahme über ein Jahrzehnt bestand, aber erst sichtbar wurde, als I artfremde Jntellektualität von Hochschullehrern ent­fernt und der Ueberalterung eine Grenze gesetzt wurde. Er sei der Ueberzeugung, daß aus der jun­gen Generation ausreichend weltanschau- lich geeigneter und wissenschaftlich fähiger Nachwuchs erwachse. Die Aufgabe der Dozentenführer als Beauftragte der Bewegung sei es vorerst lediglich, die Existenz sicherzustel­len. Entgegen der beim Liberalismus meist ange-i

Katholische Priester wegen politischer Hetze verurteilt.

KönigSk> erg, Z. Juli. (DNB.) Das Sonder. gencht verurteilte den Domherrn und Erzprie- ster Buchholz zu drei Jahren Gefäng- n' s, den Kaplan Szinfczetzky zu zwei Jahren und 6 Monaten Gefängnis, den Kaplan Hippel zu zwei Jahren Gefängnis und den Kaplan Jor­dan zu einem Jahr Gefängnis, sämtlich wegen des Verbrechens des Aufruhres als- delsfuhrer; weitere sechs Angeklagte zu Gefängnis­strafen von einem Jahr bis zu sechs Monaten' Ge- fangms wegen Aufruhrs; gegen einen jugendlichen Angeklagten wurde eine Verwarnung ausgesprochen Die elf Angeklagten hatten während der Fronleichnamsprozession am 27. Mai dieses Jahres Polizeibeamten bei der rechtmäßigen Ausübung ihres Amtes Widerstand geleistet. Sie haben ferner eine Nötigung der Behörden versucht. In der Beweisaufnahme haben die Angeklagten den Tatbestand zu verschleiern gesucht, das Gericht hat sich jedoch auf solche Manöver nicht eingelassen. Bei dem Angeklagten Buchholz handelte es,sich um einen politisierenden Geistlichen, der vor 1933 in Ostpreußen als einer der fanatischsten Partei­gänger des Zentrums bekannt war, und gegen den schon 1934 ein Verfahren wegen staats­feindlicher Aeußerungen geschwebt hat. Bemerkens­wert ist, daß keiner der geistlichen Rädelsführer und Urheber der Vorfälle auch nur ein Wort zur Ver­teidigung der von chnen aufgehetzten jugendlichen Angeklagten gefunden hat.

Kleine politische Nachrichten.

I Pom 5. bis 10. Juli 1937 findet die diesjährige Arbeitsgauführer-Reise statt, an der unter Leitung des Reichsarbeitsführers Reichsleiter Hierl die 30 Arbeitsgauführer sowie die Inspek­teure und Amtschefs der Reichsleitung des Reichs- arbeitsbienftes teilnehmen. Die Uebungsreise führt die Arbeitsgauführer von Glücksburg an die West­küste von Schleswig-Holstein, wo Landgewinnunqs- arbeiten besichtigt werden, weiter auf die Baustellen der Eider-Niederung zum Adolf-Hitler-Koog, durch die Baustellen des Arbeitsgaues Niedersachsen-Mitte (Bremen) und Niedersachsen-Ost (Hannover) und endet nach einem Besuch der Truppführerschule in Braunschweig.

Die diesjährige 6. ökumenische Hochschul- tagung der Lutherakademie in Sonders­hausen nahm Sonntag mit einem Festqottesdienst in der Trinitatiskirche ihren Anfang. Die Predigt hielt der ungarische Theologieprofessor D. Pröhle Anschließend fand im Festsaal des Schlosses die feierliche Eröffnung mit Generalsuperintendent a D Kähler (Bethel) als Festredner statt.

Der Präsident der Reichskulturkammer, Reichs- Elster Dr Goebbels, hat den Geschäftsführer der Reichsschrifttumskammer SS.-Obersturmführer Pg.

$unl Mitglied des Präsidialrates der Reichs schrifttumskammer ernannt und ihn in biefer Stellung in den Reichskultursenat berufen. 1

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Führer und Reichskanzer hat dem Königlich Italienischen Minister fürCulfura popo- lare Dino Alfieri in Anerkennung seiner Ver. dienst- um die Ausgestaltung der kulturellen Berie. Hungen zwischen Deutschland und Italien das Groß kreuz des Ordens vorn Deutschen Adler verliehen. 1

Der Führer und Reichskanzler verlieh für Ver- bienfk um d.e deutsch-ungarischen Beziehungen das Großkreuz des Ordens vorn Deutschen Adler dem Honvednunister Roder und dem Oberkomman- danten der Honved General der Infanterie Sonn das Verd.enftkreuz mit dem Stern dem Feldmar. schalleutnant Ratz und von Bartha sowie den Generalmajoren Temesy und Keresztes Fischer.

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ausgaben der Regierung" und fürbesondere Verdienste in der militärischen, technischen und poli­tischen Schulung von Truppenteilen der Roten Armee". Dabei wurde wiederum in sechs Fällen die höchste AuszeichnungHeld der Sowjet- u n i o n" ausgegeben. Daß in erster Linie M i l i - tärpersonen unterer Dien st ränge deko­riert wurden, läßt den Schluß zu, daß es sich um Instrukteure und Spezialisten für die Kampf­organisationen für die spanischen Sowjets handelt. Fürvorbildliche und selbst­verleugnende Erfüllung wichtige Regierungsauf­gaben" sind auch 32 Funktionäre der GPU. mit dem höchsten Sowjetorüen ausgezeichnet wor­den. Darunter zehn Juden. Bei den Ordens­trägern aus der GPU. handelt es sich offensichtlich um Elemente, die sich bei den letzten Massenschläch­tereien besonders hervorgetan haben.

peinliche Kragen an Eden.

Konservative Kritik an der Freundschaft mit Moskau.

London, 5. Juli. (DNB.) Im Unterhaus kam am Montag die Sprache auch auf Sowjetrußland. Auf eine Anfrage erklärte Eden, soweit er unter­richtet sei, weigerten sich insgesamt 25

Auf der Wasserkuppe begann der internationale Segelslugwettbewerb und brächte gleich am ersten Tage einen neuen Weltrekord: Flugkapitän Hanna Reitsch, die Versuchs- P°n des Deutschen Forschungsinstituts für Segelflug in Darmstadt, flog mit ihrem Reiher bis Hamburg-Fuhlsbüttel. Hanna Reitsch vor ihrem Start zum Weltrekordflug; rechts derRhönvater" Ursinus. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Fockes Hubschraubenflugzeug.

M i t g l i e d st a a t e n d e s 1 k e r b u n d e s, die! troffenen Auffassung von der mönchischen Abge- Sowjetunion a n z u e r k e n n e n. Als der konser- schiedenheit der Gelehrten stellte Dr. Jyn heraus, vative Abgeordnete Ramsay fragte, ob der Grund daß erst wieder mit der Ehe zum biologisch für diese Weigerung in der Erkenntnis dieser Län- richtigen Zeitpunkt die Forschung in ein gesundes der liege, daß Sowjetrußland umstürzlerische Verhältnis zum Gesamtleben der Nation gestellt Propaganda betreibe, antwortete Eden: Er werde. Die Auslese der weltanschaulich und der wis- könne nur Antworten für die britische Regierung senschaftlich Besten der Nation würde eine roefent- erteilen. Ramsay fragte daraufhin, ob Eden i n liche Aufgabe der örtlichen Dozentenführer werden, Anbetracht der Sowjetpropaganda in um eine s o z i a l i st i s ch e Auslese d e s Hoch- England nicht etwas unternehmen wolle, um die s ch u 11 e h r e r n a ch w u ch s e s für alle Zukunft Sowjetregierung auf deren Unzulässigkeit aufmerk- sicherzustellen. Der zweite Taa der Reichstagung fam zu machen. Eden meinte, wenn der Fragesteller wurde mit einem Referat des Leiters der Reichs­seiner Sache sicher sei, könne er ihm den Fall unter- fachgruppe Hochschullehrer im NS.-Rechtswahrer- breiten, und er werde sich dann damit befassen, bund, Professor Dr. Ritter dusch, überLage Ramsay verwies darauf, daß die Waffe, die die und Aufgabe der deutschen Rechtswissenschaft" ab- Sowjets mit ihrer Umsturzpropaganda gegen die geschlossen.

Staaten der Welt verwendeten, weit empfind- Ä

kichere Wunden verursache als die Waffe der -VCt PrÖftOCtti Ott

Roten Armee, mit der sie bündnislüsterne Länder ^ttfcror

köderten. Ramsay schlug vor, von den Leuten in vumi tyui,rKr

Frankreich, die England zu einem Bündnis Berlin, 5. Juli. (DNB.) Der Führer und

mit den Bolschewisten überreden woll-Reichskanzler erhielt von dem Präsidenten ten, sich versichern zu lassen, daß die Sowjets auf der Internationalen Handelskammer, Herrn Thomas ihre umstürzlerische Propaganda verzichten I. Watson, folgendes Abschiedstelegramm: würden. Dem Fragesteller wurde auf seine pein-Namens der amerikanischen Delegierten ebenso im liche Anfrage keine Antwort zuteil. Namen des gesamten Kongresses der

IJHK. möchte ich unseren tiefempfundenen Dank I für die wirklich großartige Gastfreundschaft aus­sprechen, die uns während unseres Besuches in Deutschland erwiesen wurde. Insbesondere erkenne ich auch dankbar an, daß Sie eine große Zahl von Delegierten in Ihrem eigenen Heim willkommen­geheißen haben. Ich bin der festen Ueberzeugung, daß solche Begegnungen viel dazu beitragen, das Gefühl für freundschaftliche Zusam­menarbeit, die bei den heutigen Nöten ganz unerläßlich ist, zu stärken. Wir alle kehren nach Hause zurück und nehmen mit uns den tiefen und dauernden Eindruck von all dem, was für unser Wohlbefinden während unseres Aufenthaltes in Berlin getan worden ist. Thomas I. Watson, Prä­sident der Internationalen Handelskammer." I Seinen persönlichen Dank brachte Herr Watson durch das weitere nachstehende Tele­gramm zum Ausdruck:Bevor ich Berlin verlasse, möchte ich die Versicherung meiner größten Wert­schätzung und aus tiefstem Herzen kommenden Dank­barkeit für die hohe Ehre zum Ausdruck bringen, die mir durch Verleihung Ihres Ordens zuteil ge­worden ist. Indem ich den Geist der Freund­schaft, der dieser Auszeichnung zugrunde liegt, voll würdige, versichere ich Ihnen, daß ich ebenso wie in der Vergangenheit auch in Zukunft meine Bemühungen fortsetzen werde, alles in meinen Kräf­ten Stehende zu tun, um zwischen unseren beiden großen Nationen eine engere Verbindung herzustellen. Meine Frau und meine Familie schlie­ßen sich meinen allerbesten Wünschen für Sie an. Thomas Watson."

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