Doppelte Feylverbindung.
(cs) Rom.
Das neue Groß-Hamburg.
Eine höchst merkwürdige Geschichte beschäftigt gegenwärtig die römische Gesellschaft. Es handelt sich um einen Prozeß, den ein junger Mann gegen eine Dame auf Rückgabe zahlreicher kostbarer Verlobungsgeschenke nach Auflösung des Verlöbnisses anaestrengt hat. Ungewöhnlich ist die Vorgeschichte dieses Prozesses. Satz da eine junge elegante Witwe, die nach dem Tode ihres Mannes ein zurückgezogenes Leben führte, eines Morgens in ihrem Zimmer, als der Fernsprecher klingelte. Die Dame nahm den Hörer ab und hörte, wie eine Männerstimme, eine schöne, klangvolle Männerstimme nach einem Herrn I. fragte. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Fehlverbindung. Höflich entschuldigte sich der Unbekannte, wobei ein Wort das andere gab, bis schließlich die junge Witwe merkte, daß sie bereits §ehn Minuten lang sich mit einem ihr völlig unbekannten Herrn unterhielt. Als am nächsten Morgen der Unbekannte sich wiederum meldete, diesmal nicht auf Grund einer Fehlverbindung, ertappte sich die junge Frau dabei, daß sie auf diesen Anruf eigentlich schon gewartet hatte. Tage hindurch wiederholten sich diese Anrufe. Immer werbender wurde die Stimme des Unbekannten, der die junge Witwe um ein Stelldichein bat. Schließlich gab die junge Frau nach. So ging es denn am nächsten Abend zur verabredeten Stunde in das vereinbarte Restaurant. Dort aber erlebte sie eine furchtbare Enttäuschung: der Besitzer jener anmutigen Stimme war ein kleines buckliges Männchen. Aus Zartgefühl oder aus Mitleid kämpfte die junge Frau ihre Enttäuschung nieder und hielt auch jetzt noch die Verbindung mit ihrem neuen Bekannten aufrecht. Dieser, ein sehr vermögender Mann, überhäufte die Dame mitAufmerksamkeiten und Geschenken, die immer kostbarer wurden. Roch immer konnte sich die junge Witwe nicht dazu entschließen, den Mißgestalteten von sich zu weisen. Ja, sie willigte schließlich sogar in eine Verlobung ein. Als aber Woche um Woche verging, ohne daß die junge Dame ihre Einwilligung zur Trauung gab, kam es schließlich zwischen Beiden zu einer Auseinandersetzung, ~ in deren Verlauf die junge Frau erklärte, sie könne es nicht über sich bringen, ihn zu heiraten, wenn sie auch anfangs von seiner Stimme betört gewesen sei. Run wandelte sich in der Enttäuschung die Liebe des Buckligen in wilden Haß. Er verfolgte seine bisherige Braut nicht nur mit Vorwürfen, sondern verklagte sie nunmehr auch vor Gericht auf Rückgabe der vielen kostbaren Geschenke, die er ihr aus Anlaß der Verlobung gemacht hatte. Der Ausgang dieses Prozesses kann nicht zweifelhaft sein. Jedenfalls wird die junge Witwe, um eine bittere Erfahrung reicher, in Zukunft bei Fehlverbindungen am Fernsprecher sicher vorsichtiger und zurückhaltender sein.
Der Mathematiker aus Leidenschaft.
(rt) Budapest.
In einem Vorort von Budapest kam Kun Kuti als Sohn armer Leute zur Welt. Er würde Maurer, fühlte aber den Drang in sich, sich in den Frei- stunden mit sehr exakten Wissenschaften zu beschäftigen. In der städtischen Bibliothek von Budapest war er jener bemerkenswerte junge Mann, der als erster die seit Jahren dort kaum benutzten Bücher über Mathematik zu lesen wünschte. Eines Tages wurde ein Journalist auf den Maurer aufmerksam, der in seiner Kaffeepause Algebra betrieb. Professor M. R. Barabas van der Universität Budapest wurde von dem Journalisten auf jenen Mann hingewiesen. Der Professor prüfte den Maurer und stellte eine ungewöhnliche mathematische Begabung fest. Bei einer Gesellschaft, die der Professor einige Tage später gab, fanden sich 35 Personen, die „Aktien" auf jenen Maurergesellen kauften. Heute ist er einer der hoffnungsvollsten Studenten der Universität Budapest.
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Hamburg übergehendes preußisches Gebiet.
Preußen übergehendes bisheriges hamburgisches Gebiet.
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und
Flurbereinigung in Norddeutschland. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
R'unff und Wissenschaft
Die städtebauliche Neugestaltung Bagdads.
Geheimrat Prof. Dr.-Jng. e. h. Joseph Brix von der Technischen Hochschule Berlin, hat im Auftrage der irakischen Regierung ein Gutachten erstattet über die Neugestaltung von Bagdad. Es handelte sich um die Aufstellung eines Generalbebau- ungs- und Verkehrsplanes, der die innenstädtischen Verkehrsverhältnisse durch Ausführung von Durchbruchstraßen regelt und für die zukünftige Entwicklung Straßen, Eisenbahnen, Wasserstraßen, Grünflächen und die verschiedenen Bauzonen festlegt. Bei der besonders schwierigen Aufgabe der Vorschläge für die Abwässerbeseitigung und -Verwertung kamen Geheimrat Brix seine Erfahrungen auf diesem Gebiete zugute. Von besonderem Wert ist auch die photographische Ausbeute, da Geheimrat Brix über tausend Aufnahmen, zum großen Teil aus dem Flugzeug, gemacht hat. Die Durchführung dieser Aufgabe unter beschwerlichen Klima- und Verkehrs- verhältnissen ist um so höher zu würdigen, als Geheimrat Brix im 78. Lebensjahr steht.
Reichslagung der deutschen Musikerzieher.
Zum erstenmal waren in diesen Tagen Musikerzieher aus allen deutschen Gauen zu einer Re i ch s- musikerzieher-Tagung gekommen, die im Auftrage des Reichserziehungsministeriums von der Hochschule für Musikerziehung, Berlin-Charlottenburg, durchgeführt wurde. An der Tagung nahmen u. a. zahlreiche Fachberater der höheren Schulen, Musikdozenten der Lehrerhochschulen, Gausachbearbeiter des NS.-Lehrerbundes und Kulturreferen- ten der Hitler-Jugend teil. Die in den ersten vier Jahren nationalsozialistischer Aufbauarbeit gewonnenen Arbeitserfahrungen mürben ausgetauscht und
die wichtigsten Fragen einer planmäßigen Musikerziehung der Jugend erörtert. Die Tagung hat dazu beigetragen, den Aufbau einer von einheitlichen Grundideen bestimmten nationalsozialistischen Jugendmusikerziehung im ganzen Reich vorzube- reiten.
3mmermann-£iferafurpreis der Stadt Düsseldorf.
Die Stadt Düsseldorf hat 1935 die Stiftung eines jährlichen Literaturpreises verkündet. In Erinnerung der großen Verdienste, die sich vor einem Jahrhundert Karl Jmmermann um Düsseldorf erworben hat, soll der Preis den Namen „Jmmer- mann-Litsraturpreis der Stadt Düsseldorf" tragen. Der Literaturpreis beträgt 1000 Mark und wird für ein arteigenes und würdiges Werk des Schrifttums verliehen, das im rheinischen Volkstum wurzelt ober von dem Leben der Westmark kündet. An dem Wettbewerb können sich alle deutschen arischen Schriftsteller und Dichter beteiligen. Schlußtermin der ersten Einsendung ist der 15. April 1937. Die Einsendungen sind zu richten an den Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Amt für kulturelle Angelegenheiten, Düsseldorf, Rathaus.
Berufungen in das Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschland«
Der Präsident des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands, Professor Walter Frank, Hot den Präsidenten der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt, Professor Dr. Johannes Stark, in die Forschungsabteilung Judenfrage des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands berufen. Präsident Professor Stark wird dort zusammen mit Geheimrat Prof. Philipp Lenard das Referat „Naturwissenschaft und Judentum" leiten. Ferner hat der Präsident des Reichsinstituts den kommissarischen Präsidenten der Deutschen
Forschungsgemeinschaft, Professor Dr. Rudolf Mentzel in die Forschungsabteilung Judenftags berufen. In den Sachoerständigenbeirat des Reichs, instituts wurde der kommissarische Leiter des Reichs, inftituts für ältere deutsche Geschichtskunde, Pro« fessor Wilhelm Engel berufen.
Die Dirmstein-Handschriften in Frankfurt.
Es ist jetzt endlich gelungen, für die Frankfurter Stadtbibliothek die berühmten Dirmstein, Handschriften zu erwerben und sie für Frank, furt und zugleich für Deutschland zu retten. Jahre, lang bestand die Gefahr, daß dieses kostbare rein deutsche Kulturwerk nach dem Ausland verkauft wurde. Die zwei Bände der Handschriften enthalten drei Gedichte in deutscher Mundart, welche die Legende der sieben weisen Meister, den Helden Morolf und Morolf den ungeschlachten Tölpel be, handeln. Nach einer Nachschrift in den Gedichten sind sie von dem Frankfurter Goldschmied Hans Dirmstein geschrieben, mit Bildern versehen und gebunden worden. Dirmstein entstammt einer Frankfurter Goldschmiedsfamilie, lebte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und ist kunst, geschichtlich vor allem bekannt geworden durch bis Reliquienbüste bes Petrus in ber Stistkirche in Aschaffenburg. Während 24 Wochen hat er auch Arbeiten am Römer in Frankfurt ausgeführt. Die Dirmstein-Handschriften waren über 100 Jahre verschollen und sind 1929 plötzlich wieder aufgetaucht: erst jetzt war es möglich, sie für die Frankfurter Stadtbibliothek zu erwerben.
Deutsches INusikfesk in Wiesbaden.
Wiesbaden veranstaltet fein Deutsches Mu. sikfeft vom 23. bis 29. April. Drei Festkonzerte bringen Werke der vier großen „B", Bach, Beethoven, Brahms und Bruckner. Die Leitung -es Musikfestes hat Generalmusikdirektor Carl Schu- richt. Im ersten Festkonzert kommt Beethovens Neunte Symphonie mit dem Schlußchor zur Auf. führung; Solisten dieses Abends sind: Ria Gin, st e r, Julie d e S t u e r s, Josef Witt und Josef- Maria H a u s ch i l d. Der zweite Konzertabend bringt Bruckners Siebente Symphonie und Brahms Violinkonzert: Solist ist Professor Georg Ku len- k a m p f f. Für das Bach-Konzert sind verpflichtet: Ria Ginster, Luise Richartz, Heinz Marten, Alexander N o s a l e w i c z und Justus Ringel- berg.
Frühjahrsneuerscheinungen der Deutschen Verlags-Ansiatt.
Die Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart-Berlin kündigt folgende neuen Werke an: Tania Bli- x e n, „Die Sintflut von Norderney", u. a. seltsame Geschichten, aus dem Englischen übersetzt von W. E. Süskind und Martin Lang; Jochen Klepper, „Der Vater", der Roman des Soldatenkönigs: H. R. Bruce Lockhart, „Wieder in Malaya":' Ernst Otto Marti, „Der Bergführer Jöri Madji" Roman aus der Schweiz; Lord Mottiftone, „Auf der Suche nach der Wahrheit"; Georg R e n d l, „Die Tiere in den sieben Nächten". — Ferner wird unter dem Titel „Das dichterische Werk Heinrich Lerschs" eine einbändige billige Ausgabe erscheinen, die die früheren Bände „Mensch im Eisen" und „Mit brii» derlicher Stimme" vereinigt. — Klassiker der Kunst: „Palma Vecchio", herausgegeben von György Gombosi; Georg Frieberici, „Der Charakter ber Entbeckuno unb (Eroberung Amerikas burch bie Europäer"; Albrecht Stolberg-Wernige- robe, „Bismarck-Lexikon". „Textillexikon", heraus- gegeben von Hugo G l a f e y. — Innerhalb ber Veröffentlichungen bes Petrarca-Hauses in Köln find in Vorbereitung: Oskar Walzel, „Florenz in beutscher Dichtung"; Thea von Seuffert, „De- nebig im Erlebnis deutscher Dichter"; Herbert Frenzel, „Alfredo Oriani"; Ulrich Hassell, „Deutschlands und Italiens europäische Sendung".
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Londorf, den 4. Februar 1937.
Forstamt Rabenau.
Gießen, den 6. Februar 1937.
Der Oberbürgermeister: Ritter.
Montag, den 8. Februar 1937,9% Uhr beginnend, aus der Abteilung 91a des Stadtwaldes, Försterei Hochwart, 158,- rm Buchenscheiter,
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Brennholzversteigerungen der Stadt Gießen.
Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen versteigert werden:
Zusammenkunft am Jagdhaus. Das mit OO ge- ichlagene Holz wird nicht versteigert. Nähere Auskunft erteilt Hilfsförster Sattler, Londorf. *"
Holzversteigerung.
Dienstag, den 9. Februar 1937, vorm. 10 Uhr, werden aus den Forstorten Ammenhäuserhecke, Neu- geheg und Eichwald des Schutzforstes Rabenau versteigert:
3 fm Eiche-Wagnerholz, 85 Eiche-Derbstangen (Deichseln), 50 rm Eiche-Gartenpfosten, 2 m lang.
Brennholz: Scheiter, rm: Buche 160, Birke 2 und Fichte 4; Knüppel, rm: Buche 420, Eiche 210, Erle 4, Kiefern 7, Fichte 24, Lärche 16; Knüppel- reisig, rm: Eiche 120; Stammreisig, rm: Buche 420; Astreisig, rm: Buche 150.
Für die vielen Beweise herzlichster Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen, sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden, die trostreichen Worte des Herrn Dekan Sattler und den schönen Gesang der Sängervereinigung Wieseck sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.
Karl Becker und Frau
Familie Gustav Seibert II.
Familie Otto Stroh.
Wieseck, Wißmar, den 6. Februar 1937.
99,3 „ Buchenknüppel,
7,4 „ Eichen-, Eschen- und Fichtenknüppel, 2830 Wellen Buchenreiser III. Kl., 34,5 rm Buchenstöcke.
Zusammenkunft: Kreuzung 13. Schneise—Reh. schneise.
B. Mittwoch, den 10. Februar 1937, 9% Uhr beginnend, aus den Abteilungen 86 u. 89 des Stadtwaldes, Försterei Hochwart,
73,2 rm Buchenscheiter,
Frankffurt/M., Frankenallee 81
Fernruf: 73254. 818d
Bekanntmachung.
Nach einer Verordnung des Herrn Reichsstatt. Halters m Hessen — Landesregierung — Abteilung VI (ßaHbinirtfÄaf1) Nr. VI A 2339 vom 27. Januar 1937 haben die Besitzer alle nach dem 1. September 1936 neu eingestellten Privatvatertiere (Hengste, Bullen, n T; .rui}b Ziegenböcke) bei der zuständigen Körstelle, das ist das Tierzuchtamt Gießen der Landes- banernschast Hessen-Nassau in Gießen, Friedrichstraße Nr. 6, anzumelden. Den Meldungen an die Körstelle müssen die Origmalabstammungsnachweise der anzu- körenden Vatertiere angefügt werden. Vatertiere ohne Abstammungsnachweis können auch für Privatbesitzer nicht mehr gekört werden. Die vor dem Inkrafttreten dieser Verordnung bereits zur Zucht verwendeten Privatvatertiere sind von dieser Verordnung zunächst ausgenommen, sofern sie nur zur Zucht im eigenen Betrieb benutzt werden. f832C
Der Oberbürgermeister: Ritter.
Die im Januar 1937 stattgefundenen Brennholz.
Versteigerungen (Nr. 1—6) wurden genehmigt. Die rQ1 ■ Abfuhrscheine sind bis spätestens 10. Februar 1937 L816D in Empfang zu nehmen. [821C
49,8 „ Eichenscheiter,
3,- „ Hainbuchen- und Erlenscheiter, 140,2 „ Buchen- und Hainbuchenknüppel,
69,8 „ Eichenknüppel,
13,5 „ Eschen-, Fichten- und Erlenknüppel, 2830 Wellen Buchenreiser III. Kl., 34,- rm Buchen- und Eichenstöcke.
Zusammenkunft: Kreuzung 12. Schneise—Mittel- schneise.
Freitag, den 12.Februarl937,9Z/2Uhrbeginncnd, aus den Abteilungen 86 u. 89 des Stadtwaldes, Försterei Hochwart,
59,4 rm Buchen- und Hainbuchenscheiter,
74,8 „ Eichenscheiter,
76,- „ Buchen- und Hainbuchenknüppel,
73,- „ Eichenknüppel,
4,- „ Fichtenknüppel,
2670 Wellen Buchenreiser II. und III. Kl.,
1100 „ Hainbuchenreiser II. und III. Kl.,
48,6 rm Buchen- und Eichenstöcke.
Zusammenkunft: Kreuzung 13. Schneise—Mittelschneise.
Heute nacht 12 Uhr verschied nach langem, schwerem Leiden unsere liebe Mutter. Schwiegermutter, Grob- mutter, Urgroßmutter, Schwägerin und Tante
Frau Dorothea Rock Wwe.
geb. Kolb
im 90. Lebensjahre
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Johannes Rock
Margarete Weller Wwe., geb. Rock
Wieseck, den 6. Februar 1937
Die Beerdigung findet Montag, 8. Februar, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Rabenauer Straße 42, aus statt
----- --836 D
Stadtschulamt Gießen.
Bekanntmachung.
Die Anmeldung der mit Beginn des neuen Schul» sahres (8. April 1937) schulpflichtig werdenden Kinder hat zu erfolgen:
1. für alle Knaben: Montag, den 15. Februar 1937, 9—11 Uhr, in der AltenPestalozzischule, Wer» nerwall 18;
2. für alle Mädchen: Mittwoch, den 17. Februar 1937, 9—11 Uhr, in der Schillerschule, Schillerstr. 8.
Bei der Anmeldung ist der Impfschein unb bei auswärts geborenen Kindern auch der Geburtsschein mitzubringen.
Die Schulpflicht besteht für alle Kinder, die bis zum 1. Mai 1937 das 6. Lebensjahr vollendet haben.
Es können jedoch zu derselben Zeit auch solche Kinder angemeldet werden, die bis zum 30. September 1937 das 6. Lebensjahr vollenden, und die geistig und leiblich als schulreif erkannt werden.
Ein weiterer Termin für die Schulaufnahme findet nicht statt. (7990
Gießen, den 3. Februar 1937.
________Stadtschulamt. I. V.: Nebeling.___
Holzversteigerungen
der Fürstlichen Oberförsterei Lich.
Montag, 8. Februar, werden im Pfaffen-Höhler versteigert: rm Scheitholz Buche 120, Eiche 15, Fichte 18; Knüppel Buche 100, Eiche 80, Fichte 4; Stockholz Buche 28, Knüppelreiser Eiche 20; Wellen Reisholz Buche 4500, Eiche 300, dabei gute Stammreiser; rm Gartenpfosten Eiche 8, dann einige Eichen- und Buchen-Schnittstämme (3. u. 4. Kl.), ca. 100 St. Fichten-Derb- und Reisstangen unb 500 St. Bohnenstangen.
Zusammenkunft: 9.30 Uhr, Straße Lich— Garbenteich (Eberstädter Schneise).
Das Holz ist in sehr guter Abfuhrlage, an unb in der Nähe von Waldstraßen. Die Straße Lich—Garbenteich ist zur Holzabfuhr frei, Notweg über die Reichsautobahn. Am 1. Juli ist die Brücke fertig. Der Holzabfuhrtermin ist bis 1. Oktober verlängert. >
Dienstag, 9. Februar werden in der Mcilbach versteigert: rm Scheitholz Buche 180, Eiche 12; Knüppel Buche 130, Eiche 55; Stockholz Eiche 4; Wellen Reisholz Buche 4000, Eiche 2000, zumeist gute Forstwellen; rm Gartenpfosten Eiche 12; fm Schnittholz Eiche (4. bis 7. Kl.) 10, Wagnerholz Eiche 2; Stück Fichte Derbstangen (1. bis 3. Kl.) 130, Reisstangen 120, Bohnenstangen 400.
Zusammenkunft: 10 Uhr am Straßenkreuz Lich— Hattenrod, Burkhardsfelden—Nieder-Bessingen. Forst wellen kommen am Anfang. 591D
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