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Eine kluge Mutter!

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sich aber die amerikanische Boxmett moralisch selbst k. o. geschlagen.

Kurze Sporinotizen.

Hans Stuck fuhr nach einem Rekord am ersten Trainingstag beim zweiten Training in Rio de Janeiro schon wieder einen neuen Runden­rekord. Diesmal bezwang er die 11,16 Kilometer lange kurvenreiche Strecke in 7:29 Minuten (Re­kordzeit vom ersten Tage: 7:45) und erreichte damit einen Durchschnitt von 89,47 km/st.

Ernst von Delius erlitt bei den Versuchs­fahrten der Auto-Union auf dem Nürburgring einen eigenartigen Unfall. Durch einen Vogel, der dem Fahrer gegen die Brille flog, war von Delius be­nommen, kam aus dem Kurs und fuhr gegen eine Böschung, nachdem er einen Sturz in einen 20 Meter tiefen Abgrund gerade noch vermied. Glück­licherweise erlitt der Fahrer keine gefährlichen Ver­letzungen.

Edeka-Zenlralgenoffensckmften.

Am 25. Mai fanden in Dresden die General­versammlungen der beiden Edeka-Zentralgenossen- schaften statt.

Für die E d e k a z e n t r a l e e. G. m. b. H. mit dem Sitz in Berlin erstattete als geschäftsführendes Vorstandsmitglied Direktor Otto Jlchmann, Berlin, den Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr 1936. Danach betrug der Gesamtumsatz, einschließlich der Umsätze der Tochtergesellschaften, 177,5 Mill. RM. (gegenüber 161,9 Mill. RM. im Vorjahre). Die EdekaZentrale erfaßte damit 54 v. $). des Gesamt­umsatzes der Edeka-Genossenschaften, der sich auf

330 Mill. RM. (im Vorjahre 299 Mill. RM.) belief. Der Umsatz verteilte sich wie folgt: Stapelwaren 21,8 Mill. RM., Tabakwaren 13,5 Mill. RM., Abgepackte Waren 66,7 Mill. RM., Importartikel 12,9 Mill. RM., Oele und Fette 5,7 Mill. RM., Edeka-Marken- artikel 5,6 Mill. RM., Zucker und Landesprodukte 40,7 Mill. RM., zusammen 166,9 Mill. RM. Der Generalunkostensatz hat sich gegenüber dem Vor­jahre nicht erhöht. Nach Abschreibungen und Rück­stellungen verblieb ein Gewinn von rund 52 000 RM., wovon 30 000 RM. dem Reservefonds über­wiesen wurden. An Rückvergütungen wurden den Genossenschaften nach Maßgabe ihrer Umsatzbeteili­gung 682 000 RM.-ausbezahlt, 50 000 RM. mehr als im Vorjahre. Die ordentliche Generalversamm­lung der Edekazentrale genehmigte die Rückstellun­gen und Abschreibungen und beschloß die Aus­schüttung einer Kapitaldividende von 4 v. H.

Die Ede k ad an k e. G. rn. b. H. mit dem Sitz in Berlin steigerte laut Bericht ihres geschästs- führenden Vorstandsmitgliedes, Direktor Fritz Go­dau, Berlin, ihren Umsatz auf einer Seite des Hauptbuches auf 1428 Mill. RM. (gegenüber 1281 Mill. RM. im Vorjahre). An Garantiemitteln wur­den Ende 1936 mehr als 7 Mill. RM. ausgewiesen (im Vorjahre 6,9 Mill. RM ). Die Spareinlagen, sowie Depositen- und Kontokorrentguthaben erhöhten sich im Jahre 1936 wiederum erheblich. Nach be­trächtlichen Abschreibungen und Rückstellungen ver­blieb ein Reingewinn von 133 000 RM. (98 000 RM. im Vorjahre). Die Liquidität der Edekabank ist un­verändert gut. Die ordentliche Generalversammlung der Edekabank genehmigte die vorgeschlagenen Rück­stellungen und Abschreibungen und beschloß die Verteilung einer Kapitaldividende von 5 v. H.

Zeitschristen.

D a s Innere Rei ch". Herausgeber: Paul Alverdes und K. B. v. Mechow. Verlag Albert Lan- gen/Georg Müller, München. Im Juni-Heft stellt Hans Grimm mit Gründlichkeit und Derantwort- lichkeitsgefühl die englisch-deutschen Probleme dar, wie sie'sich in den letzten Jahrzehnten unserer Ge­schichte entwickelt haben. Sein Ziel ist dabei, über alle Verschiedenheiten der Auffassung, über alle Mißverständnisse in der gegenseitigen Beurteilung hinaus aufzurufen zur Bejahung des gemeinsamen Schicksals der Nordvölker. Von Wichtigkeit ist ferner Friedrich Bethges Rede während der Thea­tertagung der Hitler-Jugend in Bochum. Der Staatspreisträger zeigt in dieser Rede die Ver­flechtung des echten Dramas unserer Zeit mit dem Kriegs- und Revolutionserlebnis auf. Leopold Weber steuert eine reizvolle Idylle in Versen bei, Die Nachbarskinder", der Abdruck der Komödie Das Meistermädchen" von Joachim von der Goltz wird vollendet. Mit Gedichten sind Adolf Beiß, Georg Britting und Lina Staab vertreten; die Bil­der dieses Heftes, Landschaften aus Deutschland und Italien, lieferte Otto Geigenberger, der von seinem Werdegang einiges erzählt.

Runvfunkprogramm

Sonntag, 6. Juni.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Gymnastik. 8.30: Deutsche Scholle. 8.45: Morgenmusik. 9: Christliche Morgenfeier. 9.45: Die kleinen Freuden. 10: Wir träumen nicht von alter Zeiten Glück wir bre­chen durch und schauen nicht zurück. 10.30: Chor-

gefang. 11.15: Wir reisen mitKraft durch Freude". 12: Musik am Mittag. Dazwischen: Die ersten Be­richte von der Raürundfahrt durch Deutschland: Der Start in Berlin. 14: Für unsere Kinder. 14.30: Zum Tag des Deutschen Jugendfestes! Dazwischen: Hitlerjungen und Pimpfe bei körperlicher Leistungs­prüfung. 15.30: Deutsche Scholle. 16: Nachmittags­konzert. Dazwischen: Berichte vom Fußballspiel, Vorschlußrunde um die Deutsche Fußballmeister­schaft aus Köln und Berlin. 18: Funkberichte vom Reichstreffen des Bundes der Kinderreichen in Frankfurt a. M. 18.30: Sonntags abends vergnügt und froh. 19.40: Sportfpiegel des Sonntags. 20: Heimatabend an der Mosel. 22.15: Sportbericht. 22.20: Von der Jpa: Funkbericht vom Davis-Pokal- Spiel DeutschlandItalien in Mailand. 22.35: Wir bitten zum Tanz. 24 bis 2: Nachtkonzert.

TUonfag, 7. Juni.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch, Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik zur Frühstückspause. 10: Schulfunk: Die Wunschmühle. 10.30: Hausfrau, hör zu! 11.45: Deutsche Scholle. 12: Schloßkonzert. 13.15: Schloßkonzert (Fort­setzung). 14.10: Dem Opernfreund. 15.15: Für un- fere Kinder. Was gibt es jetzt in unserem Gärt­chen zu tun? 15.30: Volk und Wirtschaft. Allzu viel Auswahl ist Luxus. 16: Unterhaltungskonzert. 17: Lustige Tiergeschichten. Von Manfred Kyber. 17.15: Lieder zum Frühling und Sommer. 18: Eine Werk­statt in der Röhn. Bei beir Holzschnitzern. 18.15: Uebermorgen beginnt die zehntägige Wettervorher­sage. Gespräch mit demWettermacher" Prof. Dr. Baur. 18.30: DerWohltäter". 19: Stuttgart spielt auf. 19.45: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20.10: Frohe Klänge aus Badenweiler. 22: Zeit­angabe. 22.30: Nachtmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.

Ihre Vermählung geben bekannt

Georg Richtberg

Verwaltungs-Inspektor

Gretel Jllchtberg

geb. Otto

Gießen (Kaiserallee 9), den 5. Juni 1937

3916 D

Statt Karten!

Ihre Vermählung geben bekannt

Ewald Schäfer Herta Schäfer, geb. Driesch

Gießen <Seltersweg 85), den 6. Ium 1937

. 3898 D

Ihre Vermählung zeigen an

Richard Schmidt llnterosfi-ier, 10./Inf.-Regt. 109 Gertrud Schmidt, geb. Detter

Ettlingen (Laden) Gießen, Dalltorstraße 31

6. Ium 1937

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£,loyd-Jubiläumsfährten während der Sommerferien .-

Oei Verdauungsstörungen/ VchwLnöelanMen und ähnlichen Störungen des Wohlbefindens hat sich seit weit über hundert Jahren das bekannte HausmittelKlosterfrau-Melisiengeist- ausgezeichnet be- währt. So berichtet -. V. Frau G. Druckmann, Hamborn, Katharinenstr. 8. am 8. 10. 1934 wie folgt:

Mit Ihrem Klosterfrau-Melissengeist habe ich sehr gute Erfahrungen ge­macht, besonders bei Magen- und Darmbeschwerden. Ich habe viel und plötzlich auftretende Schmerzen und brauche dagegen stets Klosterfrau-Melisiengeist, der sich dadurch immer bei mir im Hause befindet. Ebenfalls habe ich viel unter Schwindel und Ohnmachtsanfällen zu leiden; auch dabei tut Klosterfrau- Melissengeist mir stets gute Dienste. Er ist mir daher unentbehrlich geworden, und kann ich ihn jedem bestens empfehlen."

Wie erklärt sich nun diese gute Wirkung? Als reines Heilkräuter Destillat, das von allen nachteiligen Nebenwirkungen frei ist, wirkt Klosterfrau-Melissen­geist günstig auf grundlegende Funktionen des menschlichen Organismus, wie Verdauung, Nerven- und Herztätigkeit, und übt dadurch seinen gesundenden Ein- fluß in vielseitiger Weise aus. Näheres aus der Gebrauchsanweisung, die jeder Packung beiliegt. Man hüte sich vor Nachahmungen und verlange nur den echten Klosterfrau-Melisiengeist in der blauen Packung mit den drei Nonnen. Erhältlich in allen Apotheken und Drogerien in Flaschen von 95 Pfg. an.

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Ölfarben

unentbehrlich, da sie die Haut geschmeidig machen und vor dem Austrocknen und Abkühlen be­wahren. Deshalb sollte man vor Sonnen- und Schwimmbädern die Haut immer mit einem der bekannten Hautöle einreiben. Zum mindesten verwende man Olivenöl, dem man einige Trop­fen Lavendel oder Pfefferminz­öl zusetzen läßt.

Ölfarben, mit Öl und Ölfirnis angeriebene Farbstoffe, die zum Anstrich verwendet werden. Öl­farben sind streichfertig käuf­lich. Die Flächen, die man strei­chen will, müssen vorher gut ge­säubert sein. Den Ölfarbanstrich selbst reinigt man mit lauwar­mem Seifenwasser. Ölfarben und Pinsel trocknen nicht an, wenn man nach Gebrauch in den Farb­topf Wasier gießt. Eingedickte Farbe darf nicht untergerührt werden.

Ölfarbenflecke entfernt man mit Terpentin oder mit einer Mi­schung von Terpentin und Sal­miak.

Ölflaschen reinigt man mit hei­ßem Sodawasier und spült mit warmem Wasier nach.

Ölgemälde, auch solche von künst­lerischem Wert, sind in ihrem Geldwert nicht beständig. Desien ungeachtet soll man alten Fami­lienbesitz an Ölgemälden in Eh­ren halten, da der ideelle Wert immer größer ist als der mate­rielle. Will man ein Ölgemälde verkaufen, so lasie man es durch einen wirklichen Fachmann ab- ichätzen. Ölgemälde soll man nur vorsichtig abstauben, da je­

der sonstige Reinigungsversuch schwere Schäden verursachen kann. Das Auffrischen der Far­ben, die Beseitigung von Risien und anderen Schäden überlasie man einem Bilderrestaurator. Ölkonserven, in Öl eingelegte Fische, wie Sardinen, Sardellen. Makrelen usw. Man kann sie in der geöffneten Dose auf den Tisch bringen, sonst richtet man sie auf kleinen Schälchen an.

Ölkuchen, Rückstände bei der Öl­gewinnung, die als Kraftfutter­mittel dienen.

Ölzeug, regendichte Bekleidungs­stücke werden mit besonderen Mitteln behandelt, damit sie wasierdicht bleiben. Man erhält solche Bekleidungsstücke in den einschlägigen Geschäften.

Ofenrohre werden entweder mit Ofenwichse schwarz gefärbt und glänzend gebürstet oder silber- oronziert. Ofenrohre mit einer Klappe sind gefährlich, da sie das Eindringen von Oxydgasen in die Wohnräume begünstigen. Ruß muß regelmäßig aus den Rohren entfernt werden, damit er den Abzug nicht beeinträchtigt oder zu Glimmen beginnt.

Ofenruh entfernt man von Wä­sche mit Seifenwasier und Bürste. Offerte, lat., Angebot, übliches, aber entbehrliches Fremdwort, besonders in Zeitungsanzeigen. StattOfferten unter ..." kann es immer heißen:Angebote unter ..oderAnfragen un­ter .. "

Ohm, Maßeinheit für den Wi­derstand, den die Elektrizität in

Können Obstmesser aus Stahl fein?

Ja aber aus nichtrostendem Stahl. Dann werden die Messerklingen von den Obstsäuren nicht angegriffen. Häuser hat viele schöne Aus- führungen in Obstmessern. Sehen Sie sich diese mal an. Obstmesser eignen Jid) auch sehr gut als Geschenk.

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