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standen sehr lästig werden können. Es empfiehlt sich daher, die welken Blätter stets mit der Schere ab» Hujchneiden und die Pflanzenteile vorsichtig, mög­lichst nur mit Handschuhen oder Papier, anzufassen. Dann können Hautreizungen niemals entstehen.

Pfarrer als Heimatforscher.

EPNH. Die heimatgeschichtliche Forschung ist mächtig im Aufblühen. Wichtige Quellen bieten sich in den Kirchenbüchern, die in der Regel nicht nur die unbedingt notwendigen Daten (Geburten, To­desfälle usw.) enthalten, sondern auch sonst noch mancherlei interessante Aufzeichnungen. Es ist des­halb durchaus verständlich, daß der Reichsnährstand on die kirchlichen Stellen die Bitte gerichtet hat, die Pfarrer möchten die Bestrebungen der Sippen­forschung unterstützen.

Große Strafkammer Gießen.

Wegen Blutschande hatte sich der Joh. Konrad Rausch aus Eichenrod zu verantworten. Mit sei­ner Adoptivtochter hat er zweimal verbotenen Ver­kehr gepflogen. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Gesamtgefängnisstrafe von 1 Jahr und 9 Monaten. 1 Monat und 3 Wochen der Untersuchungshaft wurden dem Angeklaaten auf die Strafe angerechnet. Die Mitangeklagte Adoptivtoch­ter wurde freigesprochen, da sie wegen Nichtvor­liegens des Derwandtsschaftsgrades nicht bestraft werden konnte.

Der Friedrich D i e m e r aus Friedberg-Fauer­bach wurde wegen Verbrechens gemäß § 176 Ziff. 3 StGB, zu einer Gesamt gefängnis st rafe von 10 Monaten verurteilt, weil er mit einem Mädchen unter 14 Jahren unzüchtige Handlungen vorgenommen hat. Zwei Monate der Untersuchungs­haft wurden dem Angeklagten auf die Strafe ange- rechnet. Die Kosten Les Verfahrens hat der An­geklagte zu tragen.

Sondergerichi in Gießen.

Dor dem Sondergericht in Gießen hatte sich gestern der erst 22jährige Ernst Ludwig Ferd. Steinmüller aus Heuchelheim zu verantworten. Die Verhandlung ergab, daß es sich bei dem Ange­klagten um einen haltlosen jungen Menschen han­delt, der bereits wegen Diebstahls vorbestraft ist und sich auf dem besten Wege befindet, einmal hinter Zuchthausmauern zu enden. Er blieb nirgends in einer Arbeitsstelle, trieb sich in der Gegend her­um, belog und bestahl seinen Onkel, der dem An­geklagten alles Gute wollte und wie ein leiblicher Vater für ihn sorgte, führte sich im Arbeitsdienst, in dem er 1933 war, sehr schlecht auf, vertrank das ihm von seinem Onkel zum Unterhalt und Antritt einer Arbeitsstelle bestimmte Geld in schlechter Ge­sellschaft, zog meistens mit Mädchen herum, brachte es schließlich sogar fertig, in geliehener SA.-Uni- form herumzulaufen und sich als SA.-Truppfiihrer auszugeben. Weiter mietete er sich unter der Vor­spiegelung, er befände sich im festen Arbeitsoerhält- nis, in Oppenrod ein und blieb dem Vermieter das Kostgeld schuldig. Anläßlich der Feierlichkeit am Heldengedenktag erschien er in SA.-Uniform auf dem Trieb und trug das Hoheitsabzeichen, ohne hierzu berechtigt zu fein. Das Sondergericht ver­urteilte den Angeklagten wegen Verbrechens gegen § 3 des Heimtückengesetzes in Tateinheit mit Be­trug zu zehn Monaten Gefängnis und zur Kostentragung^ Zwei Monate der Untersuchungs­haft wurden dem Angeklagten angerechnet.

Im zweiten Falle hatte sich der Josef Kleber aus Gießen wegen Beleidigung der Reichsregierung zu verantworten. Obwohl der Angeklagte erwerbs­los ist, besaß er scheinbar doch soviel Mittel, um dem Alkohol ausgiebig zuzusprechen. In einer Wirt­schaft in Gießen beleidigte er als alter Marxist in schamloser Weise das heutige Deutschland. Das Ge­richt zeigte dem Angeklagten, daß er auf dem von ihm beschrittenen Wege nicht weiterkommt, und ver­urteilte ihn zu einer Gefängnis st rafe von 4 Monaten. Außerdem legte es ihm die Kosten des Verfahrens auf.

Aus der engeren Heimat.

Schottener prämiierungsmarN.

* Schotten, 5. Mai, Am 18. Mai (dritter Pfingsttag) findet hier in althergebrachter Weife der bekannte Schottener Prämiierungs­markt statt. Der Markt besteht im einzelnen aus Pferde-, Rindvieh-, Schweine-, Ziegen- und Krä­mermarkt. Volksfest, Konzert und Tanz werden da- mit verbunden fein.

Unter die Feldbahnlokomotive gekommen.

* Garbenteich, 5. Mai. An der Baustelle der Reichsautobahn bei Garbenteich geriet gestern nachmittag der 25 Jahre alte Richard Hofmann aus Lang-Göns beim Ankoppeln von Kippwagen unter die Lokomotive des Feldbahn- betrieb es. Der bedauernswerte junge Mann wurde von der Lokomotive eine Strecke weit mit­geschleift und trug dabei erhebliche Verletzungen am rechten Bein und an der Hüfte davon. Die Sa- nitätskolonne vom Deutschen Roten Kreuz in Gie­ßen verbrachte ihn nach der Chirurgischen Klinik. Oer Haushaltsvoranschlag der (Stadt

Allendorf a. d. Lumda für 1932 Rj.

£ Allendorf a. d. Lda., 3. Mai. In der letzten Sitzung der Ratsherrn stand als einziger PunktDie Beratung des Voran­schlags für Rechnungsjahr 1937" zur Tages­ordnung. Bürgermeister K r i e b beauftragte den 1. Beigeordneten mit dem Vortrag und Erläute­rung der einzelnen Positionen. Der Voranschlag schließt in Einnahme und Ausgabe mit 151 483 Mk. ab. Davon entfallen auf die Abteilung I (Betrieb) 130 861 Mk., auf die Abteilung II (Vermögen) 20 622 Mk. Zum ersten Male erscheinen durch die Aenderung der Realsteuergesetze die Erträge die­ser Steuern als Einnahme bei den Gemeindeum­lagen, wodurch deren Vorsehung den Betrag von 22 267 Mk. aufweist, gegenüber 13 750 Mk. im Vor­jahre. Da aber während der Übergangszeit und bis zur enbgültigen Regelung des Finanzausgleichs diese Steuern noch an Kreis und Land abzufiihren sind, erscheinen unter der RublikSteuern und Abgaben" etwa 7900 Mark. Das schätzungsweise Aufkommen der Realsteuern wieder als Aus- gäbe.

Die Mehreinnahmen aus der behördlicherseits an- geordneten Holzmehrfällung erscheinen in der Dermögensabteilung in Höhe von 17 000 Mk. in Einnahme. Hiervon sollen 9000 Mark in die Be­triebsabteilung zurücküberwiesen werden zur Be­streitung unbedingt notwendiger Ausgaben, insbe« sondere für Neuherstellung eines Teiles der Kana­lisierung, Gofsenpftaster und Straßenverbesserung. Der Einnahmerest aus der außerordentlichen Holz­fällung mit 8000 Mark soll dem Schulhausneubau- fonds zugelegt werden.

Der Voranschlag wurde in der vorliegenden Form genehmigt. Die endgültige Festsetzung der Hebesätze der Steuern, die gegen das Vorjahr we­der Erhöhung noch Senkung erfahren, soll erst nach erfolgter Nachprüfung des Voranschlags durch das Kreisamt, erfolgen. Nachstehend folgen die wichtig­sten Rubriken des Voranschlages. A. Betrieb: Rechnungsrest Einnahme (E.) 23 4Ö0 Mk., Aus­gabe (21.) 23 480 Mk.; Gebäude E. 72 Mk., A. 210 Mk.; Güter E. 3673 Mk., A. 1362 Mk.; Wal- düngen E. 54 400 Mk., A. 35 434 Mk.; Jagd und Fischerei E. 1521 Mk., A.Mk.; Schäfereien E.. Mk., A. 478 Mk.; Märkte E. 50 Mk., A. 2270 Mk.; Waagen E. 170 Mk., A. 210 Mk.; Was­serversorgung E. 5241 Mk., A. 4239 Mk.; Allge­meine Verwaltung E. 310 Mk., 21. 8848 Mk.; Öf­fentliche Sicherheit E.., 21. 784 Mk.; Gesund­heitspflege und Wohlfahrtseinrichtungen E.., A. 2019 Mk.; Feuerlöschwesen E. 172 Mk., 21. 546

Mk., Armenpflege E. 16 Mk., 21. 1910 Mk.; Schu­len E. 811 Mk., 21. 3576 Mk.; Evangelische Kirche E.., 21. 4287 Mk.; Friedhöfe E. 70 Mk., A. 1309 Mk.; Straßen, Brücken E.. 21. 9925 Mk.: Kanäle E. 480 Mk., A. 1250 Mk.; Faselvieh E. 60 Mk., 21. 3388 Mk.; Grenzverhältnisse E., 21. 514 Mk.; Bäche A. 400 Mk.; Ruhegehalte, Witwen- und Waisengelder, soziale Fürsorge E. 1753 Mk., 21. 5000 Mk.; Arbeitslosenfürsorge E.., 21. 500 Mk.; Wohnungsfürsorge E. 945 Mk., 21. 855 Mk.; Steuern und Abgaben E.., A. 12 717 Mk.; Sondersteuern E. 2380 Mk., A. 103 Mk.; Kapital­zinsen E. 142 Mk., A. 594 Mk.; Ausgleichsrücklage E.,, 21. 1423 Mk.; Rücküberweisungen E. 90Ö0 Mk., A..; Gemeindeumlagen (einschließlich staatlicher Gewerbesteuer und Kreisumlagen) E. 22 267 Mk., A. 720 Mk. 8. Vermögen: Rechnungsrest E. 1614 Mk., 21. 1614 Mk.; Ge­bäude E.'., 21. 8000 Mk.; Waldungen E. 17 000 Mk., 21. 9000 Mk.; Kapitalien und Erneuerungsfonds E. 2008 Mk., 21. 2008 Mark.

Landkreis Gießen.

K Daubringen, 4. Mai. Am Sonntagnach­mittag sahen einige Spaziergänger aus Daubringen, wie mehrere Jungen auf der Paßhöhe zwischen Daubringen und Alten-Buseck mit Hollunder- stocken über die Straße warfen. Dabei fiel ein Stock, wahrscheinlich durch Zufall, auf die beiden unteren Drähte der elektrischen Hochspan­nungsleitung und blieb liegen. Als der Stock an fing zu brennen, liefen die Jungen davon. Es wäre notwendig, in der Schule die Jungen dar­über aufzuklären, welche Schäden bei diesem Treiben hätten entstehen können,. damit dieses leichtsinnige Spiel für die Zukunft unterbleibt.

<£ Allendorf a. d. Lda., 4. Mai. Der hiesige Spar- und Vorschuß verein hielt seine ordentliche Generalversammlung im Saale von Muth ab. Direktor Formhals eröffnete die Ver­sammlung mit einigen kurzen Begrüßungsworten und anschließender Ehrung der im abgelaufenen Geschäftsjahr (1936) verstorbenen zwei Mitglieder. Der von dem Direktor erstattete Geschäftsbericht für 1936 gab eine ausführliche Ueberficht über den Ge­schäftsgang im vergangenen Jahre. Es konnte fest- gestellt werden, daß dank der Stabilität unserer Wirtschaft die Aufwärtsentwicklung auch im letzten Jahre angehalten hat. Der Gesamtumsatz betrug 3 557 365,68 Mark. Die Zahl der Mitglieder ist von 288 auf 293 gestiegen. Die Bilanzsumme beträgt 439 123,48 Mark. Sie Spareinlagen haben sich ent­sprechend erhöht und betrugen 311 590,73 Mark, die sich auf rund 900 Sparer verteilen. 125 neue Spar­bücher gelangten im Berichtsjahr zur Ausgabe. Auch die Kleinsparkasse und Schulsparkasse zeigten eine günstige Entwicklung, sie erbrachten 2473,40 Mark neue Einlagen. Um den Sparsinn noch weiter zu fördern, hat die Dereinsleitung beschlossen, in Zukunft jedem neugeborenen Kinde unserer Stadt sowie der auswärtigen Mitglieder ein Einlagebuch mit einer kleinen Einlage gratis zukommen zu lassen. In laufender Rechnung verkehrten mit der Genossenschaft in 1936 210 Kontoinhaber. Allen Anforderungen auf Kreditgewährung konnte die Kasse gerecht werden. Die Neuausleihungen sind meistens Klein- und Mittelkredite, wie sie für die heimischen Verhältnisse vertretbar und zulässig sind. Vorwiegend dienten sie zum Bauen, zur Anschaf­fung von landwirtschaftlichen Maschinen und der­gleichen und liefen zum größten Teil in der heimi­schen Wirtschaft um. Der Bericht über die gesetzliche Revision wurde zur Kenntnis genommen. Die Jahresrechnung, durch Rechner D ö l l vorgetragen, fand keine Beanstandung. Auf Antrag aus der Versammlung wurde dem Vorstand uno Aufsichts­rat Entlastung erteilt. Der Reingewinn fand nach den Vorschlägen des Vorstandes und Aufiichtsrates Verwendung. Das satzungsgemäß ausscheidende

Auffichtsrcttsmftglied Andres Merkel T. wuM wiedergewählt. An Stelle des aus Gesundheitsrück­sichten und Arbeitsüberhäufung freiwillig zurück- getretenen Aufsichtsratsmitglieds E. Lotz II. wurds Bürgermeister Kl. K r i e b gewählt. Dem Aus­scheidenden wurde für seine stets eifrige und er­sprießliche Mitarbeit durch den Vorsitzenden der Dank der Verwaltung ausgesprochen. Nachdem noch einige geschäftliche Angelegenheiten besprochen wor­den waren, wurde die Versammlung in üblicher Weise geschlossen.

* Hungen, 4. Mai. Der Haushaltsvor­anschlag unserer Stadt für das Rj. 1937 beziffert sich in der Abteilung Betrieb auf rund 159 023 RM. Am Gemeindeumlagen werden, wie in den letzten Jahren, 35 000 RM. erwartet. Für Zwecke der Hitler-Jugend werden einem Fonds wiederum 1000 RM. überwiesen, um den Bau eines HJ.-Heimes baldmöglichst bewerkstelligen zu können. In unserer Gemarkung wurden 2 0 0 0 Maulbeerbäume gepflanzt, die an der unte­ren Horloff und auf dem Galgenberg stehen.

Kreis Büdingen.

ch Bad Salzhausen, 4. Mai. Mit Eintritt günstiger Witterung ist reges Leben in unser Bad gekommen. Sowohl im staatlichen Kurhaus als auch in den Privatgaststätten haben sich Bade­gäste schon für längere Zeit eingefunden. Der Bade­betrieb, seither nur an drei Tagen zugänglich, ist nun voll ausgenommen. Das Kindererho- lungsheim des Noten Kreuzes, das auf je vier Wochen abwechselnd etwa 15 Kindern Aufenthalt gewährt, ist schon seit Beginn vorigen Monats ge­öffnet, ebenso seit einigen Tagen das Jugend-- familienheim für Füxsorgezoglinge mit durch­schnittlich 15 Kindern. Im Reichs-Blinden- unb im Kaufmanns-Erholungsheim sind auch schon viele Gäste eingetroffen.

Kreis Alsfeld.

* Alsfeld, 4. Mai. Der Verein ehema­liger Alsfelder Real- und Oberreal­schüler soll aufgelöst werden. Als Grund für diesen Beschluß wird angegeben, daß der seitherige Vorsitzende, Bürgermeister a. D. Frank, eine Wiederwahl endgültig abgelehnt hat, eine Neu­wahl für den Vorsitzenden nicht zustandegekommen ist, dafür auch keinerlei Vorschläge gemacht worden sind, eine größere Zahl von Mitgliedern schon feit Jahren mit der Zahlung des Beitrags im Rück­stand ist und überhaupt immer weniger Interesse für den Verein gezeigt wird.

£ Groß-Felda, 4. Mai. In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai geht es seit altersher un­heimlich zu.W a l p e r n" ist für den Einheimischen ein fester Begriff, und die Jugend lebt schon lange in der Vorfreude. Nach Einbruch der Dunkelheit begibt sie sich auf eine der umliegenden Höhen, und im Scheine eines Feuers und unter Peitschenknallen wird ausgerufen, daß es über Berg und Tal er­klingt, daß die N. N. dem N. N. feinLiehmensch" sei. In der Nacht geht es unheimlich zu. Der eine sucht sein Gartentor, der andere seinen Wagen, ein dritter hat mit viel Liebe sein Holz aufgeschichtet und steht nun am Morgen des 1. Mai vor seiner zertrümmerten Herrlichkeit. Das ist ein altes Vor­recht der jungen Burschen, daß man ihnen in dieser Nacht keineSchandtat" übel nimmt. Die jungen Mädchen erzählen sich am andern Morgen, was man für sie auf der Versteigerung geboten hat; denn das geschieht abends im Wirtshaus. Jedes Mädchen wird vom Ausrufer ausgeboten, und der gebotene Preis, das heißt ein Zehntel davon, wird in die Bierkaffe bezahlt. Die Dorfschöne, auf die das höchste Gebot gegeben wurde es liegt so um 30 Mark herum ist natürlich nicht wenig stolz.

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Pferde-. Rindvieh-, Schweine-, Ziegen- und Kramermarkt.

Beginn des Auftriebs 7 Uhr; Ende 8 Uhr. Beginn der Prämiierung 8 Uhr.

Die Prämiierungsklassen sind dieselben wir im Vorjahre. Anmeldungen zur Prämiierung müssen spätestens bis 12. Mai 1937 bei der Bürgermeisterei Schotten unter Angabe der Herd- bzw. Jungvieh- nummer und Anzahl der Kälber der betreffenden Kühe erfolgt sein.

Nichtangemeldete Tiere werden von der Prä­miierung ausgeschlossen. 3109V

Beginn der Verlosung: 1 Uhr auf dem Markt. Wertvolle Gewinne! Lose ä 50 Pf. bei der Bürger­meisterei Schotten zu haben.

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Rasse

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da langer Rasen durch Nässe gern fault. Notwendig ist gleichfalls das Abrechen des abgefallenen Laubes. Düngung erfolgt im November durch Kornpoftbelag, durch Ausstreuen von Thomas­mehl und Kali. Gefrorenen R

Rasiert sich Ihr Mann gern?

Meistens ist den Männern diese tägliche Arbeit lästig. Und doch würde das Rasieren viel besser mit einer guten Rasierklinge gehen. Machen Sie Ihrem Mann bei der nächsten Gelegenheit die besondere Freude und schenken Sie ihm die guten Klingen von

3- V. Hauser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.

Schnittwunden schließen sich durch Bestreichen mit einem angefeuch­teten Alaunstein. Der Rasier­apparat muß sofort nach Ge­brauch gereinigt und gut abge­trocknet werden. Zum Trocknen des Mesiers benützt man, damit keinHandtuch eingeschnittenwird, ein Stück weiches Papier. Ra­sierklingen nicht herumliegen lassen. Angerostete keinesfalls mehr benutzen. Gefahr der Blut­vergiftung!

Rasierpinsel wählt man zweck­mäßig aus Dachshaar, das weich ist, die Seife gut schäumen läßt und sich im Gebrauch wenig ab­nützt. Nach der Benutzung muß der Pinsel jedesmal gut aus­gewaschen und am besten mit den Pinselyaaren nach unten auf­gehängt werden.

Rasierspiegel, müssen so hängen, daß kein direktes Licht hinein­fällt. Es gibt als Rasierspiegel auch Hohlspiegel, die Stellen, die man gerade rasiert, in Vergröße­rung zeigen.

Rasse, Unterscheidung des Men­schen nach bestimmten Merk­malen. Die europäischen Rassen gliedern sich in die nordische Rasse, die hochgewachsen und langschädelig ist, mit schmalem Gesicht, blondem Haar, blauen Augen und heller Hautfarbe, die fälische Rasse, die stämmig ist, ein breites Gesicht, helles Haar und graue Augen besitzt, die ostbalti- foe Rasse, die ein rundes Gesicht, helles Haar und graue oder hell­braune Augen besitzt, die ostische Rasse, mit untersetzter Gestalt, rundem Gesicht, breiter Nase,

möglichst nicht betreten. Im Frühjahr Kunstdünger ausstreuen (15 bis 20 g pro Quadratmeter) und reichliche Bewässerung hin­terher. Moosbildung erfofgt bei Übersäuerung des Bodens, die durch zu reichliche Bewässerung und in Schattenlagen gern auf­tritt. Solche Stellen werden aus­gerecht, durch Kalk entsäuert und dann neu besät.

Rasen. Das unbefugte Wegneh­men von Rasen von Wegen oder fremden Grundstücken wird mit Geldstrafe bis zu 150.RM. oder Haft bestraft.

Nasenbleiche, die Art der Bleiche, bei der die Wäsche am meisten geschont wird. Der Rasen darf dabei nicht frisch geschnitten sein, da es sonst Grasflecke gibt und die Wäsche muß wiederholt be­gossen werden.

Rasieren, die Entfernung der Varthaare, läßt sich um so leich­ter vornehmen, je länger und gründlicher man einseift, da da­durch die Barthaare erweicht werden. Das Rasiermesser oder die Rasierklinge müssen vor Ge­brauch abgezogen werden. Klin­gen schneiden besser, wenn man sie während des Rasierens örter in heißes Wasser taucht. Nach dem Rasieren ist es zweckmäßig die Haut mit Toilettenessig ein- zureÄen und zu pudern. Kleine