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entfielen 259 Millionen Mark, also 91 Prozent, auf das Inland. Besonders erfreulich ist die Tatsache,

ungshaft in Lands­

berg am

ltzung

Ab-,

87 v. H. seines Höchststandes Ende der zwanziger Jahre erreicht. Bon dein Gesamtabsatz

>e- ißs

Zur 5. Neichsstraßensammlung

des Winterstilfswerkes 1936/1937 (6.-7. sebruar 1937)

Die jut gemeinsamen Neichsstraßensammlung des tDintcthilfe- werkes 1936/1917 oufgerufenen Vrgonisationen festen in istrer Rufgabe Die estrenvallste Derpstichlung, diese tage )u einem großen Erfolg für das Winterstilfawerk ju gestalten und damit ein eindringliches Behenntnie ju führet und Volksgemeinschaft obiulegen.

des Materials und die Berwertungvon füllen erfolgt. Auch ist das Handwerk von sich aus darangeaangen, stärker als bisher heimische Werkstoffe zu verwenden.

Faschingspalast Bad-Nauheim.

Seit Anfang November des vorigen Jahres be» chäftigte sich der Bühnenbildner des Kurhauses 8ad-Nauheim mit ben Entwürfen für einenFa- chings-Palc^t". Seit geraumer Zeit find viele Hände damit beschäftigt, die Entwürfe in die Wirklichkeit umzusetzen. In diesen Stunden geht die Dekoration ihrer Vollendung entgegen. Es muß neidlos aner­kannt werden, daß all das, was die Kurdirektion

, . Es ist nicht allgemein be­kannt, daß er den ersten Band seinem getreuen Mitkämpfer und Haftgenoffen Rudolf Heß, dem heutigen Stellvertreter des Führers in die Maschine diktierte. Am 20. Dezember 1924 hatte Adolf Hit­ler die Festung verlassen. Im Juli 1925 erschien dann die erste Auflage des ersten Bandes in Höhe von 10 000 Exemplaren, der zweite Band olgte im Dezember 1926. Schon bis zur Macht­ergreifung waren 192 000 Exemplare verkauft. In den ersten neun Monaten des Jahres 1933 schnellte diese Zahl dann auf 1 200 000 Stück herauf, vex- echsfachte sich also.

Aus aller Welt.

Adolf HitlersMein Kampfs in 8 Sprachen.

auf 275 Millionen. Das bedeutet eine Zunahme um abermals 38 v. H. und gegenüber dem Tiefstand von 1932/33 eine Steigerung um das 1)4fache. Da­mit hat der Gesamtabsatz an Landmaschinen wieder

m Farbenspiel der Wintersonne

Schlittenfahrt durch den Harz.

Don Dr. K. E. Krack.

Gute Möbel bei Koos

____Giessen Schulst! 6

von 4V2 bis 5 Milliarden Mark. Da der Wert der industriellen Fertigwarenerzeugung in diesem Jahr etwa 40 Milliarden Mark betrug, nahm der Bauer rund ein Achtel der industriell erzeugten Fertig­waren auf. Eine neue Bestätigung für das Wort: Sjat der Bauer Geld...

Eine der wichtigsten Waffen des deutschen Bauerntums im Kampf um die Nahrungsfreiyeit unseres Volkes sind die Landmaschinen. Dank der gestiegenen Kaufkraft der Landwirtschaft erhöhte sich der Gefamtabsatz an Landmaschinen im Wirt­schaftsjahr 1935/37 von 200 Mill. Mark 1934/35

den Mark begeben wurden. Sie dienten der Ka­pitalbeschaffung für die Reichsbahn, und als 500 Millionen Reichsbahnvorzugsaktien im Jahre 1925 dem Reiche übergeben wurden, hat das Reich fie dem Publikum zur Verfügung gestellt, das sie als gute Kapitalsanlage schätzt. Als im Jahre 1930 die Re­parationen zu Ende gingen und demgemäß auch die Vertreter der Reparationsmächte aus dem Verwal­tungsrat der Reichsbahngesellschaft ausschieden, war damit ein wesentlicher Schritt zur Wiederverstaat- lichung erreicht, nach der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus wurde in der Praxis die Reichs­bahn eigentlich dem Reiche unterstellt, wenn auch in der Theorie die Deutsche Reichsbahn noch immer Privatgesellschaft blieb. Die jetzt erfolgte Wiederoer- staatlichuna der Reichsbahn ist der letzte Schritt zur Wiederherstellung des Vorkriegszustandes.

Auch die R e i ch s b a n k ist wieder verstaatlicht worden. Die Reichsbank war in ihrer Form bisher ein Ergebnis des Jahres 1923, also des Dawes- planes und der Verhandlungen mit den Repara­tionsgläubigern. So kam ein Produkt zustande, das gewissermaßen unter Auslandskontrolle stand, der Generalrat der Bank trug fast ausschließ­lich ausländischen Charakter, er hatte den Reichs­bankpräsidenten zu wählen, die Mitglieder des Reichsbankdirektoriums zu bestätigen, und übte so­mit wichtige und für Deutschland auf die Dauer uner­trägliche Funktionen aus. Am 27. Oktober 1933 wurde der Reichsbank durch eine Novelle zum Reichsbankgesetz die fogenanntc Politik des offe­nen Marktes gewährt, also die Berechtigung, Wertpapiere am Kapitalmarkt zu kaufen und zu verkaufen, und ferner verschwand der ausländische Generalrat; der Reichsbankpräsident und die Mit­glieder des Direktoriums wurden vom Reichspräsi­denten ernannt. Immerhin blieben noch einige Bin­dungen bestehen, die im Poungplan niedergelegt waren, z. B. wurde die Reichsbank verpflichtet, Mit­glied der Bank für Internationalen Zahlungsaus­gleich in Bafel zu fein. Das war an und für sich nicht schlimm, aber der von uns vom Ausland auferlegte Zwang war immerhin eine Einschränkung der deut­schen Souveränität, und dieser Zwang ist jetzt end­gültig dadurch gefallen, daß die Deutsche Reichsbank künftighin nur der Entscheidung des Deutschen Reichs untersteht.

für ihren Fasching vorbereiten ließ, schwerlich zu übertreffen sein wird. Der große Kurhaussaal hat eine zauberhafte Verwandlung erfahren. Die stren­gen Formen des Raumes wurden spielerisch auf­gelöst, die dunklen Farben, die dem Saal sonst den Charakter geben, mußten den bunten Kaskaden zar­ter leuchtender Farben und Bänder weichen. Hun­derte von Lampionen breiten schimmernden Glanz über die mit silbrigen Metallfolien verkleideten Wände und Brüstungen. Im Blickpunkt des Saals in dem durch eine breite Freitreppe einbezogenen Bühnenraum wurde ein leuchtendes Strahlen­ornament geschaffen, die Decke des Saales verbirgt sich hinter riesigen Lüstern, gewirkt aus Stoffen, Metallfolienbändern und Papier. Aus unsichtbaren Lichtquellen durchdringen Lichtaarben diese phanta­stischen Leuchtkörper, die magischen Glanz um sich breiten. In üppigen Bändergardinen setzen sich die Leuchtscheiben fort und scheinen sich schließlich im Raum, in Licht und Farbe auflösen zu wollen. Der Bühnensaal des Kurhauses Bad-Nauheim ist wahr­haftig zu einem Märchenreich geworden. Doch da­mit ließ man es nicht bewenden. Aus zahlreichen anschließenden Räumen wurden Arkaden, Lauben, Terrassen, Grotten und Irrgärten. Eine Wandel­halle, unmittelbar vor dem Saal, ist in purpurnes Rot getaucht, aus einer japanischen Bar leuchten Kirschblüten, schimmern exotische Lampions. Für jene aber, denen Rheinlandschaftsstimmung der In­begriff des Glückes ist, wurde eine Terrasse mit alten Mauern und einem Blick auf den Rhein ge­schaffen. Schließlich wurden einige weitere Räume zu Labyrinthen, deren Gänge sich in Nischen Der­beren. Das Fest soll, wie es die Kurdirektion be- adsichtigt, der Auftakt zu einer neuen Faschings- trabition für das Rhein-Main-Gebiet werden. Aber keinesfalls eine Nachahmung des Mainzer oder Kölner Karnevals!

Als eine der größten Buchauflage der Welt darf man wohl Adolf Hitlers WerkMein Kampf" bezeichnen. Nach den Mitteilungen des Börsenblattes für den deutschen Buchhandel" ist die Zahl von 2V2 Millionen Exemplaren schon weit überschritten. Im Laufe der letz­ten Jahre ist das Buch bereits achtmal in fremde Sprachen übersetzt worden, und zwar machte die amerikanische Ausgabe im Okto­ber 1933 den Anfang. Zwei Tage später erschien es auch in England, wo die Gesamtauflage bereits 19 000 Stück beträgt. Ferner ist das Werk noch in großen Aufgaben erschienen in dänischer, italieni­scher, portugiesischer, schwedischer, japanischer und ungarischer Uebersetzung. Zweifellos ist das in manchen Ländern merklich wachsende Verständnis für den Nationalsozialismus und seine Friedens­mission in Europa in weitgehendem Maße darauf zurückzusühren, daß viele Zehntausende von Exem­plaren des WerkesMein Kampf" in einer ganzen Anzahl führender Weltsprachen verbreitet sind und gelesen werden. Man erinnert sich dabei daran, daß Adolf Hitler den Plan zu seinem Buche während der Festungshaft in Lands-

JTtZ8 Oer Bunöeeführer des

deutschen Beidiehricgcc- Der Präsident dundes

deoNeichslustschutibundeo (Auffhäufetbunö) t. 0. OeicholultsponMrek

Als das Reichsbahngesetz im Jahre 1930 neu gefaßt wurde, ist die öffentlich-rechtliche Stellung des Unternehmens scharf hervorgehoben worden. Die Reichsbahn war eigentlich trotz der Bezeichnung Deutsche Reichsbahngesellschaft" kein Privatunter­nehmen, denn das gesamte Aktienkapital in Höhe von 13 Milliarden Reichsmark befand sich im Besitz des Reiches. Allerdings bestehen außer diesen Aktien noch Reichsbahnoorzugsaktien, wovon 1,08 Milliar»

Di- Bedeutung der Wirtschaftslage des -and. [aU51 bem c,n.?rmer

werks wird in weiten Kreisen des Volkes nach " "ns. D.e Tannen schütteln un­immer unterschätzt, obwohl sich in den Tätigkeit-- b,e

uns ein Tan aus dem Wald

Betriebe ^ües Handwerks sind chr5 Stmttur"na* PräX'"' 5^7fLunb lag ?,ic ^hlmgs-

mcl konjunkturempfindlicher als manches awsie Sachen, dann faft.g und voll wie die Stimmen

Werk das hPn Kpninn oinoa groye eines fernen Dornes. Vergeblich spähen wir nach

noch nickt sofort [mirt Z' B. her Herkunft aus. Wir scheinen in eine Märchen-

v-rg-ngm-n Jahres hat sich di- MttsWtWgkät ne.x»?bl!rtL. in bcr °°rb°rg-ne Geist-r ihr des Handwerks nnrh oinow We en treiben, die uns mit ubenrdi chen Klangen

Handwerk?- und des Deutschen betören wollen. Bis bann endlich das Rätsel sich

bembisheri aeThÄ5 ?eiterh ? " f löst: von den Pferden geht das Wunder aus. Den Die sonst übliche9 iahre<upiHi*» ö..fe^aIte.n- Qrufc, den ihr Zaumzeug mit winzigen Glöckchen Ln ÄerfX'Ä sendet, mmmt er aus und

geroerbes blieb infolge der milden Witteruna in tauf enb faltig roieber...

diesem Jahre nahe u nnm nnTiS! -Witterung m Schon aber nehmen neue Wunder uns gefangen,

ftattete bkrC®eiter?ü^nnirtainnrtS1nM5^l^er ?ß' den Nebeln, die herniederfinken, scheinen seit- und sogar die Inangriffnahme r° uer Baumchaben" fame Fabelwesen sich zu bergen. Aus dem Gebüsch In verschiedenen Bezirken war daher eine *

Ste i gerungder Beschäftigungszahlen große Zahl von Betrieben des Kunsthand- gegenuber dem batten Vierteljahr festzustellen. Die werks. Dies ist ein Zeichen dafür, daß sich in Beseitigung der Arbeitslosigkeit durch die Belebung Zeiten wirtschaftlichen Aufstiegs sehr bald ein Be- der Produktionsguterzwelge der Wirtschaft wirtt darf an Gütern zeigt, die nicht notwendig zum sich mehr und mehr auch in einer Belebung Lebensunterhalt gehören und der in Krisenzeiten ber Verbrauchsguterzweige aus. Das zurückgestellt werden mußte. Allgemein ist festzu- zeigt sich besonders deutlich darin, daß die B e - stellen, daß das Handwerk auf dem flachen kleidungs Hand werke in diesem Jahre durch- Lande sehr viel geringer beschäftigt war als in weg eine beträchtliche Umsatzsteigerung zu verzeich- den Städten, vor allem wegen des Fehlens uen hatten. .... öffentlicher Aufträge. Hinzukommt, daß die dort

Das Weihnachtsgeschäft fetzte in den davon be- brachliegenden Arbeitskräfte in anderen Gebieten, rührten Handwerkszweigen bis Mitte Dezember be» insbesondere in den Städten, Arbeit fanden. Die reits gut ein Einzelne Handwerksberufe sind da- großen Handwerksbetriebe waren weiterhin allge- geßen von dem allgemeinen Aufschwung noch nicht mein besser beschäftigt als die kleinen Betriebe, erfaßt worden, so z. B. das Schuhmacher-, Schmiede-, weil die großen und zumeist kurzfristigen öffent- Stellmacher-, Müller- und Friseurhandwerk. Eine!!ich en Aufträge nach wie vor bestimmend erfreuliche Belebung erfuhr in der Berichtszeit eine1 waren. Durch die Organisation des Handwerks ist

emporgewachsen, ein Fabelwesen, das wie eine riesige Fliege aussieht. Es sind Skispringer. In kühnem Schwung saust der erste weit in den Aether hinaus, losgelöst von aller Erdenschwere, ein be­rauschendes Bild stolzer Lebensbejahung.

Der Abhang des Berges ist rings besät von Menschen, die des Augenblicks sich freuen und in der Sonne sich gesund baden von allen Mühen und Sorgen. Licht und rein steht die Luft um die Höhe. Gen Süden schweift der Blick endlos über Land. Still und gebietend stehen die Wälder in einem zarten bläulichen Dunst. Hell und hallend iröhnt das Beifallklatschen der Menge in die Land- chaft hinaus, wenn ein Sprung besonders schön gelungen, ein Sturz glimpflich verlaufen ist. Und sieghaft steigt über der Welt höher und höher die Sonne empor, die all der Herrlichkeit erst unver­geßlichen Zauber verleiht. Bis in die liefen des unsagbar stimmungsvollen Pfades, der zwischen dichtverschneiten Fichten uns wieder ins Tal führt, läßt sie ihr Flämmchen oerzüngeln und zaubert aus den dunklen Ecken seltsame Lichter hervor.

Und wenn dann der Zug wieder aus der freien Schönheit des Harzwinters die Besucher in die Großstadtenge zurückführt, bleibt tief im Herzen noch trostreich ein Fünkchen dieser köstlichen Winter­sonne verborgen.

es jedem Handwerker eindringlich zur Pflicht gi macht worden, sich mit aller Kraft in seinem Bi trieb dafür einzusetzen, daß die äußerste Ausnuj

I aebietes liegen verschlafen unter der weißen Decke. Das flache Land dehnt sich unabsehbar in die Weite und verschwimmt im Nebeldunst des Horizontes mit der Unendlichkeit.

Die schnaubende Lokomotive scheucht ringsum mancherlei Getier auf, das der Winter aus den Wäldern zu den Menschen treibt. Hier geht in mächtigen Sätzen ein Hase ab, dort streben dichte Völker von Rebhühnern in schleuniger Flucht von bannen. Schlanke Rehe äugen einige Sekunden, äsen sorglos weiter...

Allmählich wachsen aus der endlosen Ebene die Höhen empor. Dunkle Linien recken sich in der I Ferne auf und heben ihre Häupter über den Dunst herauf. Langsam werden die Flächen deutlicher, die dunklen schweigenden Wälder, die Wiesen, deren weißer Glanz sich dazwischen schiebt.

In Harz bürg merkt man zuerst den Winter­sport. Der mächtige Rundbogen der schönen Bahn­hofshalle, durch dessen Fenster die Sonne von allen Seiten jubelnde Lichtmassen gegeneinander schleu­dert, ist von lautem Trubel erfüllt: Skier und Rodel uu=. xpuuuu. -ociuHutis u|lfuuuj Hi mt «LuMuu;t, ।taföen ein schier unentwirrbares Gemisch. Aber daß die Landmaschineyindustrie trotz der Schwierig- Harzburg ist nur die Einfallpforte in das Reich des feiten, die dem deutschen Ausfuhrgeschäft vielfach Wmterherrschers. Wir wollen weiter. Noch einmal entgegenstehen, ihre Ausfuhr gegenüber dem benutzen wir die Bahn. Jetzt verlieren wir die Vorjahr dem Werte nach um 38 v. H., der Menge Masse des Gebirges, die der Brocken mit weiß- nach sogar um 42 v. H. erhöhen konnte. Wie aus schimmernder Haube krönt, nicht mehr aus den diesem Vergleich ersichtlich wird, war es allerdings I Etagen. Ilsenburg lockt. Prinzessin Ilse hat sich notwendig, die Preise den tatsächlichen Wett- ihr welliges Haar köstliche Diamanten geflochten, bewerdsverhältnissen weiter anzupassen, so daß die in der Sonne funfein und glitzern, daß einem Erlöse gesunken sind, lieber 30 Millionen Mark sind die Augen übergehen.

der Wert, den die Landmaschinenindustrie im letzten I ®0c9 bald wechselt das Bild. Wie unter einer Jahr durch ihre Ausfuhr zur deutschen Devisenbe- Z^ube von Zuckerguß, umgürtet mit funkelnden schafsung beigesteuert hat. Das wichtigste Ausfuhr- Kristallen, grüßt von halber Höhe des Berges ein gut der Landmaschinenindustrie war im vergange- stattlicher Bau mit Zinnen und Türmen, vielge- nen Jahr d e r S ch l e p p e r, der hauptsächlich nach 1^9 und bunt belebt: das Schloß Stoiberg- Frankreich und Australien ging. Auch die Näh - Z" r " igerode. Es hat auch im Sommer seinen maschinenausfuhr, die hauptsächlich nach Zeiz, aber er verblaßt gegen diese Tage. Die Dänemark und den Niederlanden ging, konnte über Wintersonne laßt alle Glut um die Zinnen spielen, die Hälfte des Umsatzes des Vorjahres zunehmen. sich von der durchsichtigen Luft fcharf und In Anbetracht der Bedeutung, die der deutschen ^tmmernb abheben. Losgelöst von der Erde, scheint Landmaschinenindustrie für die Sicherung unserer in der Luft zu schweben und wie auf Sonnen- Ernährung aus eigener Scholle aber auch als De- 'Iun9cIn den Himmel emporzuwachsen.

Diienbringerin zukommt, werden die einfd)Iägigen L-?,ber auch uns wachsen Flügel, nachdem erst der Fabriken, die für ihre Erzeugung notwendigen Ma- Schlitten Wernigerode hinter sich gelassen hat. terialien hundertprozentig zugeteilt erhalten. Damit 2)05 Gefühl für Zeit und Ort schwindet vor dieser wird dieser wichtige Wirtschaftszweig in die Lage Empfindung bes Schwebens. Langsam neigt sich versetzt, den an ihn gestellten Anforderungen im Sonne dem Horizont zu Lautlos berühren die Kampf um die Nahrungsfreiheit des deutschen Dol- Pstrdehufe den Boden. Atemloses Schweigen ist um kes vollauf zu genügen. uns her. Man entdeckt, daß der Wald ja gar nicht

' * I düster, gar nicht schwarz ist. In einem freundlichen

zur Seite bringt ein Geräusch. Eine graue Masse richtet sich dräuend empor. Sffs vielleicht ein mäch­tiger Keiler, der Lust hat, an uns seine Zähne zu wetzen? Aber es ist nur eine harmlose Dogge, die uns im nächsten Augenblick bellend umspringt und schon zu ihrem Herrn zurückkehrt.

Bei Dreiannenhohne windet sich der Schlitten aus dem Dickicht heraus und fliegt über den knirschenden Schnee der freien Platte dahin. Wie gebannt haften die Blicke im Westen, wo die Nacht die Sonne zu umdunkeln strebt. Seltsam wechselvolle Farben­spiele läßt hier die scheidende Wintersonne auf» glühen. Fahles Gelb umflammt zuerst den Horizont. Die Gipfel der Wälder, die jetzt ihr rötliches Kleid abgeworfen haben und dämmerblaue Schleier um sich schmiegen, sind von tausend winzigen Flämm­chen umzuckt, die fast jede Nadel scharf vom Himmel scheiden. Das Gelb steigt am Himmel empor und flammendes Rot drängt von unten nach, indessen Gelb und Blau zu einem seltsam lichten Grün sich mischen...

Der dunkle Mantel der Nacht schleppt noch unter den Waldhängen über den sprühenden Schnee. Jetzt aber weht er am Himmel auf und hängt breit und vielgestirnt über Schierke ...

Am nächsten Morgen blicken wir aus unseren Fenstern tief in das Tal hinab. Die Morgensonne schüttet einen unirdischen Glanz über die kleinen Häuser, die ihre Giebel zwischen den majestätischen Tannen aufleuchten lassen. Weiße Bänder schlingt der Schnee um sie. Von Bäumen und Sträuchern aber sprüht und gleißt es wie aus keinem Juwelen­kasten der Menschen. Rauhreif nennen wir es, aber es sind Funken von himmlischem Licht...

Allmählich erfüllt lärmendes Leben die Gänge des Hauses und den ganzen Ort. Sonderzüge haben die Einsamkeit mit Menschen gefüllt. Als wir berg­an steigen zu den sportlichen Kampfplätzen, zieht eine lange bunte Schlange sich durch den schneeigen Wald. Die echten Sportleute zwar klagen; denn die Sonne schmilzt rasch die schöne Glätte der Bahn weg. Wir aber, nur zum Genuß des Winters und seiner Schönheit erschienen, atmen erquickt die köst­lich reine Luft und lassen die Körper beglückt von dem Lichtmeer und der Glut der Sonne umspielen. Nur der Schnee erinnert an den Winter. Ohne ihn würden wir uns im Sommer fühlen. Doch nein eben erscheint hoch oben, wie aus dem Boden

Wie sieht es in derWittschast aus?

Die neueste Untersuchung des Jnstttuts für Kon­junkturforschung über die deutsche Landwirt­schaft als Abnehmer industrieller Er­zeugnisse bestätigt die Richttgkeit des alten Wortes:Hat der Bauer Geld, hat's die ganze Welt". Von den rund 11,6 Milliarden Mark, die den Wert der landwirtschaftlichen Erzeugung an Getreide, Vieh und tierischen Erzeugnissen im Jahr 1935/36 ausmachten, entfielen 2,8 Milliarden auf den Eigenverbrauch der Landwirtschaft. 630 Millionen Mark wurden für Zinszahlungen, 460 Millionen für Steuerzahlungen und rund 300 Millionen Mark für die Rückzahlung von Krediten verwandt. Die verbleibende Summe von 7,3 Milliarden Mark verwandte die Landwirtschaft teils für Betriebsaufwen- dun g e n, teils für Anschaffungen von Gütern und Leistungen des persönlichen' Bedarfs, und teils für Sparzwecke. Durch die Anschaffungen für den Betrieb wurde der deutsche Bauer ein hochbedeutsamer Arbeitgeber für die übrige Wirtschaft. 29 v.H. des gesam­ten landwirtschaftlichen Betriebsaufwandes, der auf 4,7 Milliarden Mark für 1935 geschätzt wurde, gin­gen für Lohnzahlungen und Gehälter auf. Die übrigen entfielen fast ausschließlich auf Sachgüter, die von der deutschen Industrie zur Verfügung gestellt werden, d. h. im abgelaufenen Jahr hat die Landwirtschaft für rund 3 Mil­liarden Mark industrielle Güter, näm­lich Maschinen und Geräte, Düngemittel, Heiz- und Treibstoffe, elektrischen Strom, Futtermittel, Pflan-I zenschutzmittel erstanden, oder Neubauten zu Wohn-1 ober Wirtschaftszwecken erstellen lassen.

Mit diesen 3 Milliarden, die der Industrie durch! die deutsche Landwirtschaft zuflossen, ist aber der bäuerliche Geldsegen für die übrige Wirtschaft noch nicht erschöpft. Zieht man den Betriebsauf­wand in Höhe von 4,8 Milliarden Mark von den verfügbaren 7,4 Milliarden Mark, die dem Bauer! nach Abzug des Eigenverbrauchs der Zinsen, I Steuern und Kapitalrückzahlungen verbleiben, ab,! fo stehen ihm noch rund 2,6 Milliarden teils für! persönliche Ausgaben (Kleidung, Schuhe, Hausrat, Kolonialwaren und Genußmittel usw.), teils für Spar zwecke zur Verfügung. So weit I sich statistisch ermitteln ließ, belief sich der Einkauf! der Landwirtschaft an den genannten industriell er-1

zeugten, persönlichen Ausgaben auf rund 1,5 Mil-,

liarben Mark. Dabei sind hier nur die Käufe der Don Braunschweig her, wo die Dächer der Alt- selbständigen Landwirte berücksichtigt, nicht nadt ihre Schneehauben als reizvollen Schmuck aber die Beträge, die die landwirtschaftlichen Ar-I^agen, bringt ber Zug den Reisenden in einer beiter und Ange st eilten für industriell er-! knappen Stunde mitten hinein ins Märchenreich des zeugte Güter aufroenben. Rechnet man diese zu Winters. Die Dörfer und Städtchen des Harzvor- den eben genannten Käufen der Landwirtschaft ?r--

hinzu, so kommt man zu einem Gesamtabsatz der deutschen Industrie an die Landwirtschaft 1935/36