noch nicht vor. An besonderen kirchlichen Ereignissen wären nur zu erwähnen eine Dekanatssynode der Bekennenden Kirche im November und die Veranstaltung einer kirchlichen Woche in der Adoents- jeit, in der Vorträge gehalten wurden über die biblische Lehre von den „Letzten Dingen." — Das Werk der „Geschlechterbucher für oie evangelische Gemeinde Langsdorf" liegt nun in drei handschriftlichen Bänden fertig vor. Im Jahre 1936 entstand der dritte Band, der die seit dem Ende des 30jährigen Krieges erloschenen oder ausgewanderten Stämme enthält. Damit ist die Bewegung der Langsdorfer Familien erforscht, soweit die vorhandenen Quellen es ermöglichen.
cv) B e t t e n h a u s e n , 4. Ian. lieber das kirchliche Leben im Jahre 1936 erhalten wir folgende Nachrichten: Taufen fanden 3 statt, konfirmiert wurden 7 Kinder, kirchliche Trauungen wurden
3 gezählt, bestattet wurden 6 Personen. Die Zahl der gottesdienstlichen Veranstaltungen betrug 89. Sie wiesen folgenden Besuch auf: 1652 Manner und 1743 Frauen = 3395 Erwachsene und 1289 Kinder, insgesamt also 4684 Personen. Das entspricht einem Wochendurchschnitt von 65 Erwachsenen und 25 Kindern oder 24 v. S). der Erwachsenen oder 27 o. H. aller Evangelischen. Die Teilnahme am Heiligen Abendmahl wies folgende Zahlen auf: 173 männliche und 188 weibliche = 361 Personen oder 137 v. H. der Erwachsenen. An Gaben evangelischer Liebestätigkeit gingen insgesamt 260 Mark ein. — Das „Geschlechterbuch der evangelischen Gemeinde Bettenhausen" wurde im Jahre 1936 fertiggestellt. Es umfaßt in seinem der Vergangenheit gewidmeten 2. Band 56 Stämme, die von etwa 1650 an in Bettenhausen gewohnt haben oder noch dort bestehen.
Wirtschaft.
Oie Reichsbank am Iahresschluß 1936.
Fwd. Berlin, 4. Jan. Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 31. Dezember 1936 hat in der Ultimowoche die gesamte Kapitalanlage um 752,2 auf 6108,0 Millionen Mark zugenommen. Demgegenüber betrug der Zuwachs zur Kapitalanlage im Vorjahre 639,6 Millionen Mark. Diese erhöhte Inanspruchnahme des Reichsbankkredites wirkt sich insofern noch etwas mehr aus, als in den ersten drei Dezemberwochen von der zusätzlichen Belastungsstütze vom November-Ultimo nur 24,1 v. H. abgebaut worden waren gegen 44,8 v. H. im Vorjahre. Andererseits vermindert sich jedoch das Gewicht dieser Belastung dadurch, daß ein erheblicher Betrag von 272,4 (im Vorjahre 231,5) Millionen Mark der Beschaffungskreditmittel wiederum zur Einzahlung auf Girokonto verwendet worden ist, das damit avf 1 012,5 Millionen Mark angewachsen ist. Außerdem haben die sonstigen Aktiva um den erheblichen Betrag von 75,28 Millionen Mark abgenommen, was zum größten Teil auf Rückzahlungen des dem Reich eingeräumten Betriebskre- dites zurückzuführen ist. Schließlich muß bei dem Vergleich mit der vorjährigen Entwicklung berück- W werden, daß diesmal der Jahresschlußtermin n besonders ungünstig lag, als auf den Neujahrstag gleich wieder ein Samstag fiel, und an den auf einen Donnerstag fallenden Jahresschluß sowohl erhebliche Lohnsummen, als auch sonstige Mittel für die folgenden drei Tage geschafft werden mußten. Dementsprechend sind an Reichsbanknoten und fremden Bankscheinen zusammen 346,8 und Scheidemünzen 50,3 Millionen Mark in den Verkehr abgeflossen. Der gesamte Zahlungsmittelumlauf stellt sich am Jahresschluß auf 6 967 Millionen Mark gegen 6 570 in der Vorwoche, 6 639 Ende November und 6 384 Ende 1935. Die Gold- und Devisenbestände sind um 0,3 auf rund 72,1 Millionen Mark gestiegen. Im einzelnen haben dje Goldbestände um 0,1 auf rund 66,5 und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 0,2 auf rund 5,7 Millionen Mark zugenommen.
*
* Elektrotechnische Fabrik Bad- Nauheim ü b e r n i m m t P o r z e l l a n f a b r i k Coburg. Mit Wirkung vom 1. Januar hat, wie der Fwd. hört, die Elektrotechnische Fabrik Bad- Nauheim GmbH., die nach dem Tode ihres Vorbesitzers in Konkurs gegangene Porzellan- und Tonwaren-Fabrik GmbH, in Coburg übernommen. Der dortige Betrieb wird in vollem Umfange als Zweigniederlassung des Nauheimer Unternehmens, das bisher schon einer der größten Kunden der Coburger Porzellanfabrik war, fortgeführt.
Rhein-Mainische Börse.
Tendenz: Abbröckelnd.
Frankfurt a. M., 4. Jan. Nach nicht ganz einheitlichem und nur wenig verändertem Beginn war die Börse am Aktienmarkt nach den ersten Notierungen vorwiegend etwas schwächer. Es kam kleines Angebot heraus, während die Aufnahmeneigung schwach war, da allgemein starke Zurückhaltung herrschte. Das Geschäft bewegte sich durchweg in sehr engen Grenzen. Schon anfangs waren Montanaktien leicht nachgebend bei Rückgängen von 0,25 bis 0,50 v. H., Verein. Stahl gingen dann auf 119,50 nach 120,25 (121,13) und Mannesmann auf 119,13 nach 120 (120,25) zurück, Klöckner verloren 1 v. H. auf 128, nur Mansfelder lagen 0,75 v. H. höher mit 160,75. IG.-Farben ermäßigten sich auf 172,50 bis 172 (173,25), Metallgesellschaft von 155 auf 154,50 (154,25), dagegen lagen Rütgerswerke 2 v. H. fester. Am Elektromarkt schwächten sich Siemens stärker ab auf 197,75 (202), ferner verloren AEG. 0,65 o. H., RWE. 0,40 v. H., Elektr. Lieferungen und Felten notierten bis 1 v. H. freundlicher. Maschinenaktien konnten sich gut behaupten. Im einzelnen notierten u. a. Westdeutsche
Kaufhof mit 56,90 bis 56 (56), Deutscher Eisenhandel mit 144,25 (145,50), Reichsbank mit 186,75 (186), Holzmann mit 138,25 (137,75) und Feldmühle Papier mit unv. 145,25.
21m Rentenmarkt erhielt sich noch etwas Nachfrage, etwas schwächer waren jedoch Altbesitz mit 117,40 (117,75), Städte-Altbesitzanleihen waren ZU 116,25 bis 116,50 (116) weiter gesucht, auch für Kommunal-Umschuldung bestand zu 90,05 .kleine Nachfrage. Späte Schuldbuchforderungen und Wiederaufbauzuschläge blieben mit 98 bzw. 74 voll behauptet.
Auch im Verlaufe blieb das Geschäft sehr klein und die Kurse der führenden Werte bröckelten noch leicht ab. IG.-Farben 171,50 nach 172, Verein. Stahl 118,75 nach 119,50, Mannesmann 119 nach 119,13, Hoesch 119,50 nach 120,25, Rheinstahl 154 nach 155,13, Reichsbank 185,75 nach 186,75, RWE. 133,75 nach 134,40. Zu Beginn der zweiten Börsenstunde wurde die Haltung widerstandsfähiger, auf dem ermäßigten Kursstand war die Aufnahmeneigung williger. Don erst später notierten Papieren gaben Deutsche Erdöl auf 149,25 bis 148,75 (151,40) nach, Scheideanstalt lagen 1 v. H. höher mit 274. Van Auslandsaktien blieben IG.-Chemie gesucht.
Variable Renten lagen später ruhiger, gefragt wurden Zinsoergütungsscheine mit 94,25 nach 94, zertif. Dollar-Bands waren still. Von Industrie- Obligationen zogen 1955er Verein. Stahl auf 95,25 (94,50) an. Von Goldpfandbriefen erhöhten sich Pfälz.Hyp. auf 98,50 (98), do. Reihe 2—9 98,25 (98.). Liquidationspfandbriefe wurden gefragt und gewannen überwiegend 0,13 bis 0,25 v. H. Stadtanleihen lagen still und wenig verändert. Auslandsrenten lagen still.
Abendbörse zurückhaltend.
Die Zurückhaltung des Mittags übertrug sich auch auf die Abendbörse, so daß das Geschäft nur sehr kleinen Umfang hatte. Es bestand überwiegend noch etwas Abgabeneigung, wodurch die meisten Papiere weiter etwas abbröckelten, insbesondere am Mon- tpnmartt. Verein. Stahl 118,25 bis 118 (118,50), Mannesmann 118,50 (118,75), Rheinstahl 153,25 (153,65), Buderus 122,75 (123,75). Auch auf den anderen Marktgebieten wurden die Berliner Schlußnotierungen um Bruchteile unterschritten. IG- Farben 171 (171,13), Westdeutsche Kaufhof 55,50 (55.90), Holzmann 137 (137,50), Aschaffenburger Zellstoff 140,25 (140,40). Etwas mehr rückläufig waren Südd. Zucker mit 203,50 (206). Am Rentenmarkt bröckelten Altbesitzanleihe auf 117 30 <117,40) ab. Im Freiverkehr blieben Kommunal-Umschuldung mit 90.05 unverändert. Städte-Altbesitz waren zu 116 gefragt. Van Auslandpapieren erhöhten sich Otaoi Minen auf 26,75 (25,75), leicht nachgebend waren 4proz. Goldmexikaner mit 7,90 (8,13) und 4proz. Ungarn Gold mit 6,35 (6,50). U. a. notierten: Altbesitzanleibe 117,30, Reichsbakm-DA. 124,65 4proz. Ungarn Gold 6,35. 4proz. Mexikaner 7,90, Commerzbank 109,75, DD-Bank 112, Dresdner Bank 108,25, Buderus 122,75, Mannesmann 118,50, Rheinstahl 153,25, Verein. Stahl 118,25 bis 118, Aschaffenburger Zellstoff 140,25, Bemberg 105, Conti Gummi 173,50, Daimler 122 50, Deutsche Erdöl 148.50, Scheideanstalt 274, Licht & Kraft 147,50, JG.-Farben 171, Goldschmidt 129,25. Holz- mann 137, Junghans 116, Westdeutsche Kaufhof 55,50, Südd. Zucker 203.50, AG. für Verkehrs 123,50, Allianz Verein 252, Otaoi 26,25.
Frankfurter Schlachtvietzmarkt.
Frankfurt a. M., 4. Jan. Auftrieb: Rinder 791, darunter 130 Ochsen, 110 Bullen, 426 Kühe, 125 Färsen. Kälber 307, Hammel und Schafe 112, Schweine 3346. Notiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (am 30. Dezember 43 bis 45), b) 39 bis 41 (41). Bullen a) 43 (41 bis 43), b) 39 (39), c) 34 (34). Kühe a) 41 bis 43 (40 bis 43), b) 35 bis 39 (35 bis 39), c) 27 bis 33 (27 bis 33), d) 18 bis 25 (18 bis 25). Färsen a) 44 (41 bis 44), b) 40 (38 bis 40), c) 35
(35). Kälber a) 57 bis 65 (56 bis 65), b) 42 bis 55 (41 bis 55), c) 37 bis 40 (35 bis 40), d) 30 bis 36 (20 bis 34). Hämmel b2) 45 bis 47 (44 bis 46), c) 40 bis 42 (38 bis 43), d) 32 bis 35 (—). Schafe nicht notiert. Schweine a) 52,50 (57), bl) 52,50 (56), b2) 52,50 (55), c) 51,50 (53), d) 48,50 (51). Sauen gl) 52,50 (54 bis 56), g2) 50,50 (48 bis 53). Marktoerlauf: Großvieh und Schweine wurden zugeteilt. Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausoerkauft. — Fettwaren. Roher Speck unter 7 Zentimeter 78, Flomen 80. Marktverlauf: ruhig.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 4. Jan. Nach den Feiertagen war Brotgetreide noch nicht angeboten, nur laufende Abschlüsse wurden abgewickelt. Auch in Brau- und Jndustriegerste ist das Geschäft noch nicht in Gang gekommen. Hafer fehlt. Futtermittel sind rege begehrt. Weizenmehl hat sehr lebhaftes Geschäft, Roggenmehl ist leichter erhältlich. Rauhfutter wird gefragt, das Angebot ist unbedeutend. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je
100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220; Roggen R 12 174, R 15 177, R18 181, R19 183, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futteraerste —, Futterhafer Weizenmehl Type 812 W13 29,05, W 16 29,15, W 19 29,15, W 20 29,50; Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R 19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot —, Palmkuchen —, Erdnußkuchen —, Treber (g-etr.) 14,00 (Höchstpreis ab Erzeugerstation), Trockenschnitzel —, Heu 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggenstroh drahtge» preßt ober gebündelt 2,40. Kartoffeln: gelb- fleischige hiesiger Gegend 2,90 Mark, weißschalige hiesiger Gegend 2,60 Mark per 50 Kilogramm bet Waggonbezug Frachtparität Frankfurt a. M. Tendenz: ruhig.
Gesteigerte Umsätze derchein-mainischen Tabakindustne im Me1936.
Fwd. Frankfurt a. M., 4. Jan. Die Tabak- industrie im rhein-rnainischen Wirtschaftsgebiet, deren überragender Anteil auf die hessischen Betriebe entfällt, nimmt im Rahmen her gesamten deutschen Tabakwarenindustrie, hauptsächlich durch die vorwiegend im Gießener Bezirk beheimatete Zigarrenherstellung, eine beachtliche Stellung ein. Die Bedeutung der rhein-mai- nischen Zigarrenindustrie im Verhältnis zur gesamten deutschen Zigarrenherstellung wird ferner dadurch unterstrichen, daß hier die Zigarrenherstellung auch im Gegensatz zur Zigaretteninbustvie ein sehr arbeitsintensiver Gewerbezweig ist, so baß die Lahnsumme der hessischen tabakverarbei- tenben Industrie einen größeren Anteil an der entsprechenden Reichssumme ausmacht als die Produk- tions- bzw. Absatzmenge. In den Krisenjahren hatte die Mittelstandscharakter tragende rhein-mainische Tabakindustrie besonders zu leiden; nur noch ein geringer Prozentsatz der ursprünglich tätigen Arbeiter fand Beschäftigung.
Die Aufbaumaßnahmen der nationalsozialistischen Regierung bewirkten auch in diesem Gewerbezweig eine merkliche Besserung der Lage. Verschiedene
Maßnahmen, so u. a. die weitgehende Einschränkung der Verwendung von Maschinen zur Jigarrenherstellung, wirkten sich günstig aus. So konnte der Mittelstandscharakter der Branche gewahrt werden, außerdem waren steigende Beschäftigten- und Umsatzziffern zu verzeichnen. Diese günstige Entwicklung hielt nach Informationen des Fwd. auch im Jahre 1936 an. Soweit sich die Entwicklung bis jetzt überblicken läßt, sind im abgelaufenen Jahre Auftragseingang und Um» s a tz innerhalb der rhein-rnainischen Tabakindustrie im allgemeinen nicht unerheblich gestiegen, was auf die weitere Verringerung der Arbeitslosigkeit und die damit verbundene Erhöhung der Kaufkraft zurückgeführt wird. Die billigeren Sorten werden vom Publikum zwar auch heute noch immer bevorzugt, gleichzeitig setzte aber bereits seit einigen Monaten schon die Entwicklung zu einer Absatzsteigerung auch in den höheren Preislagen ein, die bis zur Gegenwart anhält. Das Weihnachtsgeschäft war wiederum lebhaft, zum Teil traten ziemlich starke Umsatzerhöhungen ein.
SJl.-^pont
„Sport im Betrieb/'
Werbefeldzug der NSG. „Kraft durch Freude".
Das Sportamt der NSG. „Kraft durch Freude" beginnt seine Arbeit im neuen Jahr mit einem großzügigen Werbefeldzug für den Gedanken „Sport im Betriebe".
Noch in aller Erinnerung steht der Dreijahresplan, der dem Feierabendwerk der Deutschen Arbeitsfront diente. Jetzt geht es darum, auch den letzten Volksgenossen für die Sache der Leibesübungen zu gewinnen. Der Reichsbund für Leibesübungen und die Formationen der NSG- ,^raft durch Freude" arbeiten gemeinsam daran, ein Volk in Leibesübungen zu schaffen. Darum ergeht an alle Betriebsführungen und Gefolgschaften der Aufruf, mitzuhelfen an der Erfüllung der Forderung „Sport im Betriebe". UeberaU im Reiche sind bereits Sportplätze und Turnhallen für die Durchführung von Betriebssportstunden geschaffen worden. UeberaU finden wir schon die Ansätze einer sich mehr und mehr entwickelnden Arbeit. Aber es muß erreicht werden, daß jedes Werk, jeder Betrieb mit über 500 Gefolgschaftsmitgliedern sportliche Uebungsftätten errichtet und für seine Belegschaft Sportlehrgänge durchführt. Das Sportamt der NSG. „Kraft durch Freude" hat zusammen mit dem Amt „Schönheit der Arbeit" überall entsprechende Aus- und Umbauten vorgenommen. Beide Aemter stehen jederzeit für die Gestaltung von Uebungsftätten und Betriebssportstunden zur Verfügung.
Zwei neue deutsche Staffelrekorde.
Im Düsseldorfer Stadtbad unternahm der Gladbecker Schwimmverein 1913 am Montagabend unter amtlicher Kontrolle verschiedene Staffelrekordversuche. In der Lagen st affet (10 0, 2 0 0, 100 Meter) erreichten die Glad-
einer Pause unternahmen die Gladbecker einen weiteren Versuch über 3X100 Meter Lagen. Der bisher von Hellas Magdeburg gehaltene Rekord stand auf 3:31,6 Min.; Gladbeck erzielte mit der gleichen Mannschaft Simon, Heina und Schulte 3:30,4 und damit ebenfalls eine neue deutsche Bestleistung.
Deutsche Rugbyniederlage in Grenoble.
„Comite des Alpes" siegte 13:0 (5:0).
Nach dem Neujahrs-Länderspiel gegen Italien bestritt die deutsche Rugby-Nationalmannschaft am Sonntag noch einen weiteren Kampf gegen eine südostfranzösische Auswahl vom „Comite des Alpes", die etwas überraschend hoch mit 13:0 (5:0) siegreich blieb. Die französischen Spieler, die sich bereits in früheren Treffen als starke Gegner gezeigt hatten, sicherten sich ihren Sieg vor allem durch ihr schnelles Angriffsspiel. Die durch die Reise noch ermüdete deutsche Fünfzehn lieferte vor allem in der recht hart durchgeführten zweiten Halbzeit ein ebenbürtiges Gefecht und war bei verschiedenen recht glücklichen Momenten reichlich vom Pech verfolgt. Die deutsche Mannschaft hat sich in diesem Treffen recht gut geschlagen und war keineswegs so unterlegen, wie es das Ergebnis von 13:0 auszudrücken scheint. Die 10 000 Zuschauer verfolgten das Spiel objektiv und würdigten das faire Spiel unserer Mannen mit viel Beifall.
Kurze Sportnotizen.
Für die Vorschlußrunde um den Reichsbundpokal am 7. Februar wurden die Paarungen wie folgt vorgenommen: In Leipzig: Sachfen gegen Baden; in Berlin: Brandenburg gegen Niederrhein.
becker einen neuen deutschen Rekord. Sie schraub- Gregor Hradetzky, der zweifache öfterrei- ten die alte Bestleistung von 5:02,8 Min. auf 4:58,8 chische Olympiasieger im Paddeln, ist auch ein guter Min. Die Einzelzeiten waren: 100 Meter Rücken, Skiläufer. Er gewann auf dem Semmering den Simon: 1:11.4; 200 Meter Brust, Heina: 2:41,8; Skilanglauf über zehn Kilometer in 31:50 Mi- 100 Meter Kraul, Schulte: 1:05,3 Minuten. Nach' nuten.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2R.
15,25
15,5
171,13
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109,5
109,75
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Banknoten.
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54
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39,13
15,4
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167
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108
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0
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15,75
39,75
15,13
123
125,25
109,75
112
108,25
185,5
173,25
273
130,25
140,5
154,25
129,25
140,65
154
146 127 75 118,75
7
9
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6
6
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129
120,25
112
108,25
185,75
165,13
139,5
147,5
142,5
145
136
134,5
159
197,75
124,25
o
5 k
0
Buderus Deutsche Erdöl
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Retchsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
102,25
53 107,5
160 141,25 107,5
124 167,5 90,5 56,75
227
6 6
6
8 7
101,9
54 104,75 158,25 140,4 107,75 122,5
167 90,75 55,9
227
. 0 8 G 0 9
12 11
Rheinische Elektrizität Rhein. Wests. Elektr. SchuckertLCo......
Tiemens & Halske... LahmeyerLLo.....
t®. Farben-Industrie
cheideanstalt........
Goldschmidt
Rütgerswerke
Metallgeiellschaft
-21.®.® Bekula Elektr. Lieferungsgesellschaft Licht und Kraft ..........
Kelten & Guilleaume
Philipp Holzmann ....
Zementwerk Heidelberg
Eemenlwerk Karlstadt..
95,5! -I
203,5 i —I
Haroener................. 2Vi
Hoesch Elsen—Köln-Neuessen .. S
Ilse Bergbau ...............6
Schultheis Patzenhoser Aku (Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg...................
Zellstoff Waldhof Zellstoss Aschaffenburg Dessauer Gas ...............
Daimler Motoren..........
Deutsche Linoleum
Örenstein & Koppel Westdeutsche Kaufhof Thade ......................
Accu mulatoren-Fabrll : Eonti-Gummi.............. :
Hamburg-Amerika-P aket 0
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz, und Prioat-Bank ... 4
Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................ 4
Dresdner Bank 4
Reichsbank ................12
41 137,75 I
7 164
ß| 161 |
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkur«!
Schlußk. Abend- börse
Schluß- hird
Schlußk. Mittagbörse
Datum
2-1.
4.1.
2.1.
4.1.
4% besgl. Serie h ............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .
2&% Anatolier.............
9,25
5,025
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6 9,25 5,13 21,5
6
9,4
5,25
21,5
Frankfurt o. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluyl. Abend- börse
Schlußkurs
Schlußk Mittagbörse
Datum
2-1.
4.1.
2.1.
4.1.
Maniselder Bergbau....... 6%
Kokswerke.................. 6
Rheinische Braunkohlen .....12
Rheinstahl.................. 4
Bereinigte Stahlwerke......8yt
Otaoi Minen ...............0
Kaliwerke Aschersleben........6
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth..... 7%
160
155 121,13 25,13
135
183
160,75
153,25
118
26,25
137
134
182
160 143.65
234
155
121
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231
153,65
118,5
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137
133
182
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend- börse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- börse
Datum
21.
41.
2-1.
41.
6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927
4% Deutsche Retchsanl. von 1934
100,75
100,9
100.13
100,9
97,9
97,8
97,9
97,8
6Vi% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
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102,13
102,5
102,65
Ausloj..Rechten ............
117,75
117,3
117,9
117,4
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99,9
99,9
Weisungen von 1934, 1.......
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99,9
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staat 1929 (rückzahlb. 102%) ... 4Vi% ehem. 8% Hessische Landes
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—
97
banl Darmstadt Gold R. 12...
97
97
6yz% ehem. 4^% Hess. Landes
Hypothekenbank DarmstadtLtgu 4%% ehem. 8% Darmst. Komm
100,5
100,5
—
—
Landesb.Goldschuldverschr. R.b Oberhessen Provinz-Anleihe mt
93,75
93,75
■
Auslos.-Rechten ............
130,65
130,65
■*—
■I -
Deutsche Komm. Cammelabl. An
121,9
122
leihe Serie 1 mtt Auslos.»Rechten V/i% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
121,75
122
97,25
97,25
97,25
97,25
6%% ehem. 4-4% Franks. Hyp.
100,75
100,75
6%% ehem. 4-/,% Rheinische
101
Hhp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe. ... 4)4% ehem. 8% Pr. Landespfand-
100,13
101,4
101
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 4*4% ehem. 7% Pr. Landespfanp
97,5
97,5
97,5
97,5
95
briesanst., Gold Komm. Obi. 20
95
95
95
Steuergutsch.Berrechnungsk. 34-38
109,8
109,8
110
110
4% Oesterreichische Goldrente...
4,20% Oesterreichische Silberrente
_
17
1,5
17,4
1,5
17,25
1,65
6,2 5
6,3
6,5
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
5,5
5,13
5,35
4*4% desgl. von 1913.........
5,35
5,5
5,5
5,5
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe
—
10,4
10,5
10,25
Serie».....................
**—•
2.Januar
4.Jan ar
Amlliche Notierung
Amtliche
Notierung
Geld
Lrief
Geld
Brie
uuenoi tim
0,758
0,762
0,758
0,762
Brüssel ....
41,92
42,00
41,91
41,99
Rio de Ian.
0,150
0,152
0,150
0,152
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
54,52
54,62
54,52
54,62
Danzig ....
47,04
47,14
47,04
47,14
London....
12,21
12,24
12,21
12,24
HelsingsorS.
5,395
5,405
5,395
5,405
Paris .....
11,615
11,635
11,615
11,635
Holland ...
136,23
136,51
136,22
136,50
Italien....
13,09
13,11
13,09
13,11
Japan .....
0,699
0,701
0,701
0,703
Iugostawiea
5,654
5,666
5,654
5.668
Oslo..... :
61,37
61,49
61,37
61,49
Dien......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lisiabon...
11,095
11,115
11,095
11,115
Stockholm...
62,95
63,07
62,95
63,07
Schweiz ...
57,13
57,25
57,15
57,27
Spanien...
18,73
18,77
18,73
18,77
Prag......
8,686
8,699
8,681
8,699
Budapest ..
—-
—
—
Reuyork ...
2,488
2,492
2,4t 8
2,492
Benin,4.Januar < Geld
ärlef '
Amenkannche Roten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, 1 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
Ungarische Roten ................
2,45 41,76 54,36 12,185 11,565 135,89
61,21
62,78 57,00
2,47
41,92
54,58
12,225 11,605
136,43
6! 45
63,04
57,22


