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Druck in der Magengegend 86

Duldung

^Schleimdrüsen, Speicheldrüsen, Magen- und Darmdrüsen, Vauck- speicheldrüse, Leber, Niere usw.), teils geben sie ihn in ihrem In­nern an Blut- und Lymphgefäße ab (endokrine Drüsen). Unter Drüsen versteht man im Volks­mund nur die Lymphdrüsen, die bei Infektionen schmerzhaft an- aeschwollen sein können, z. B. bei Verwundungen, Eindringen von Schmutz und Keimen, Weiterbe­förderung in der Lymphbahn bis zu den Lymphgefäßen, dort Schwellung der Drüsen. Ärztliche Behandlung nötig! Schmerzlose Drüsenschwellungen lassen an Tuberkulose, Syphilis denken S. dort.

Druck in der Magengegend, lä­stiges Gefühl von Schwere, manchmal auch schmerzhaft, und Völle in der Magengegend. Ein Zeichen unrichtiger Funktion der Verdauungsorgäne, meist Ma­genkatarrh,, Blähungen. Kann aber auch bei Herzerkrankungen vorkommen, daher in länger an­dauernden Fällen immer ärzt­lichen Rat einholen.

Druckstellen in Samt entfernt man, indem man den Stoff mit der linken Seite aus ein nasses Tuch und beides über ein Bügel­eisen legt. Dabei wird die rechte Seite des Samts gebürstet.

Düngemittel sollen die Haupt­nährstoffe für die Pflanzen ent­halten, nämlich: Stickstoff, der die Blattbildung begünstigt, Ka­li, welches Wurzel- und Stengel- bildung beeinflußt, Phosphor der eine gute Wirkung auf Blüte und Frucht hat. Kalk, der Boden

und Pflanze entsäuert. In na­türlicher und künstlicher Form kommen Düngemittel vor. Na- turdung enthält eine Mischung von Nährstoffen und wird in fe­ster Form vor der Bepflanzung, in flüssiger Form als Kopfdün­ger verabreicht. Künstliche Ein­zeldünger und Düngermischungen können kurz vor der Beetbestel­lung untergehackt oder, in Was­ser aufgelöst, öfters während der Kulturzeit beigegeben werden. Nie aber an heißen Tagen Pflanzen in trockenem Erdreich mit Düngerlösungen gießen und immer die Mengen beachten! (1 Gramm auf 1 Liter Wasser.) Blumenerde kann durch Unter­mischung von Horn-, Knochen- und Fischmehl, auch durch Holz­asche verbessert werden.

Dünnung, Rindfleisch, das vom hinteren Bauchteil stammt.

Dünsten bezeichnet man ebenso wie Dämpfen das Earkochen von Nahrungsmitteln in Wasser­dampf, wobei der Topf fest ver­schlossen wird.

Duett, Musikstück für zwei Sing- ftimmen.

Duldung der Zwangsvollstrek­kung. Eine Zwangsvollstreckung in das eingebrachte Gut der Ehe­frau (s. dort) (z. B. Pfändung) ist nur möglich, wenn die Ehe­frau zur Leistung, der Ehemann zur Duldung der Zwangsvoll­streckung verurteilt worden ist. Eine Zwangsvollstreckung ohne eine solche Verurteilung ist un­zulässig, der Mann kann dagegen Erinnerung erheben; s. dort. Der Mann kann zur Duldung der

Dünsten in jedem Kochtopf.

Dünsten ist besonders bei Gemüse sehr vorteilhaft. Alle Nährwerte bleiben dabei voll erhalten. Außerdem aber schmecken die Speisen auch besser. Bei Häuser gibt es Dünst-Einsätze, die für jeden Kochtopf passen. Lassen Sie sich diese mal zeigen.

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der Reichsobmann des Männerwerks, Landes­bischof Dr. Johnsen (Braunschweig), an ihr teil­nehmen wird. Alle Themen weisen auf die Wich­tigkeit der evangelischen Männerarbeit für Volk und Kirche hin.

Dienstnachrichten

der Evangelischen Landeskirche Rassau-Hessen.

EPNH. Ernannt wurden: der Pfarrverwalter Karl Franz zu Hartershausen, Dek. Lauterbach, zum Aushilfsgeistlichen an der Anstaltspfarrei Gie­ßen, Dek. Gießen, mit Wirkung vom 16. Oktober

fiunftecttoufenöt heiser flehen fceirolllig in Oer front Oe» wisw. Selbstverständlich ist ihnen Oiefee Opfer!

Laubach, 2. Nov. Die ordentliche Mit­gliederversammlung der hiesigen B e - zirkssparkasse fand im Saale des Gast­hausesZur Traube" statt. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Oberamtsrichter Dr. Schmitt, begrüßte die zahlreich erschienenen Gemeindeoertre­ter; besonderen Gruß entbot er dem Vertreter des Kreisamts Schotten, Regierungsrat Schwan, dem Vertreter des Hessischen Sparkassen- und Giro­oerbandes, Oberbürgermeister i. R. Rahn (Darm­stadt), sowie Direktor Seipp von der Landes- l ommunalbank-Girozentrale für Heften in' Darm­stadt. Zunächst wurde bekanntgegeben, daß zwei langjährige Verwaltungsratsmitglieder, Bürgermei­ster" i. R. Kratz (Wohnbach) und Karl Reitz (In­heiden), aus dem Verwaltungsrat ausgefchjeden seien. An ihre Stelle treten Bürgermeister Metz­ger (Röthges) und Ortsgruppenleiter Braun (Laubach) in den Verwaltungsrat ein. Den aus- geschiedenen Mitgliedern wurde besonderer Dank für die langjährige Mitwirkung ausgesprochen.

Sodann wurde der Jahresbericht des 104. Geschäftsjahres von Direktor Lindenmayer vorgetragen. Aus ihm war ersichtlich, daß die Be­zirkssparkasse sich weiterhin recht gut entwickelt hat. Der Umsatz hat sich im Jahre 1936 um 933 022 RM. auf 10 023 696 erhöht. Gegenüber dem Vor­jahre haben sich die Einzahlungen im Sparver - kehr um 21 657,96 RM. auf 346511,04 RM. er­höht, während die Rückzahlungen eine Verminde­rung von 1988,91 RM. auf 255 666,98 RM. er­fahren haben. Einschließlich 41 977,91 RM. am Jahresschluß gutgeschriebener Zinsen haben die Spareinlagen um 90 844. RM. zugenommen. Ebenso günstig entwickelten sich die SchuSpar­kassen, sowie das Kleinsparen. Die Einlagen be­trugen hier 5329.97 RM. Eine nachhaltige Werbung bedeuten die seit Jahren ausgegebenen Geschenk­sparbücher für Neugeborene.

Im Spargiro- und Konto-Korrent- Verkehr haben sich die Umsätze gegenüber dem Vorjahre um 334 519,19 RM. erhöht. Der Bestand am Jahresende von 224293,63 RM. ist um 75857,61 RM. höher als im Vorjahre. Die Vorteile des Spar­giro-Verkehrs haben wesentlich zur Umsatzsteigerung beigetragen.

Durch die günstige Entwicklung des Sparein­lagengeschäfts war die Kasse in der Lage, sämtliche beantragten Kredite, sofern die notwendige Sicherheit vorhanden war, zur Auszahlung zu bringen. An neuen Darlehen und Krediten würden im abgelaufenen Rechnungsjahr 143 Stück im Be­trage von 122 658,07 RM. gewährt. Ferner find 241 Stück Wechsel im Betrag von 51 190,95 RM. an­gekauft worden.

Kreis Alsfeld.

} Alsfeld, 2. Nov. Am vergangenen Sonntag pab ein stattliches Trauergefolge dem früheren lang­jährigen Beigeordneten Carl Weitz von Alsfeld

1937; der Pfarrafsistent Kurt Hose zu Eberstedt, Dek. Darmstadt, zum Pfarrverwalter der Pfarrei Bleichenbach Dek. Büdingen, mit Wirkung vom 1. Oktober 1937; der Pfarrverwalter Helmut Kai­ser, bisher zu Michelbach, Dek. Bad Schmalbach, zum Pfarrverwalter der Pfarrei Hoch-Weisel, Dek. Friedberg, mit Wirkung vom 1. Oktober 1937; der Pfarrverwalter Ludwig Berg zu Schlitz, Dekanat Lauterbach, zum Pfarrverwalter der Pfarrei Har­tershausen, Dek. Lauterbach, mit Wirkung vom 16. Oktober.

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das letzte Geleit. Besondere Verdienste hatte sich der Verstorbene als Mitbegründer des Geschichts- und Altertumsvereins der Stadt Alsfeld und des Alsfelder Heimatmuseums, sowie als dessen lang­jähriger Verwalter erworben. Als Heimatforscher ist er über die Grenzen von Alsfeld hinaus be­kannt geworden. Oberstudiendirektor Dr. Hainer als derzeitiger Leiter des Gefchichts- und Altertums­vereins gedachte des verdienstvollen Wirkens des Verstorbenen bei der Kranzniederleguna am Grabe. Sein Name werde für immer in den Annalen des Geschichtsvereins verewigt fein. Weitere Ehrungen am Grab erfolgten durch die Kriegerkameradschaft Alsfeld des Kyffhäuserbundes und durch den Turn­verein Alsfeld, deren Ehrenmitglied der Verstorbene war.

# Groß-Felda, 1. Nov. Im hiesigen B a - saltwerk herrscht zur Zeit Hochbetrieb. Für die Reichsautobahn wird viel Gestein gebrochen und abgefahren. Die Belegschaft des Werkes konnte erhöht werden.

Kreis Wetzlar.

(2) Krofdorf-Gleiberg, 2. Nov. Wie all­mählich der Sparsinn auch in der Jugend mehr Auftrieb erfährt, beweisen die Erfolge der hiesigen, seit knapp drei Jahren eingerichteten Schulspar- kasse, die der örtlichen Genossenschaftskasse an­gegliedert ist. Im Gebrauch befindet sich das Spar­markensystem mit Klebemarken im Werte von 5 bis 50 Pfennig. Von den 333 Schulkindern sind etwa 270 Sparer. Manche von ihnen haben durch regel­mäßige Einzahlung von kleinen Beträgen schon ein ansehnliches Guthaben aufzuweisen. Die Gesamt­einlage der Schüler beträgt fast 6000 Mark. Am letzten Nationalen Spartag gingen an­nähernd 300 Mark ein, und die Kasse hatte an die­sem Tage an abgelieferten Sparmarken 520 Mark den einzelnen Konten gutzuschreiben. Schule, Eltern­schaft und Dorfgenossenschaftskasse abeiten Hand in Hand an der volkswirtschaftlich-wichtigen Aufgabe des richtigen Sparens nach dem Grundsatz:Spare was, so hast du was!"

Kreis Biedenkopf.

<> Bottenhorn, 2. Nov. Der Gastwirt Jost Lotz von hier formte auf der Jagd zu abendlicher Stunde einen Meisterschuß anbringen. Er sah zwei Rehe beieinonderstehen, pürschte sich heran und vermochte mit einem Schuß beide Rehe zu erlegen.

Kirche und Schule.

Jahresfest des Oberheftifchen Vereins für Innere 2Uiffion und Tagung des Deutschen Evangelischen

TNännerwerks in Gießen.

EPNH. Der Oberhessische Verein für Innere Mis­sion hat feine Jahresversammlung für den 7. und 8. November in Gießen angesetzt. In Verbindung mit dieser Veranstaltung findet vom 8. bis 10. No­vember daselbst eine Tagung des Landesamtes Nassau-Heften des Deutschen Evangelischen Männer­werks statt. Gleichzeitig wird für Pfarrer und Ge­meindeglieder, die in der Männerarbeit tätig sind, oder sich ihr widmen wollen, ein Lehrgang gehal­ten. Tagsüber werden in Arbeitsgemeinschaften und Besprechungen die Erfahrungen der Praxis für die Arbeit in den Gemeinden ausgewertet werden. Abends find volksmissionarische Vorträge in der Johanneskirche vorgesehen. Diese Gießener Ta- gung erhält dadurch eine besondere Bedeutung, daß

gewiesenen Zinsrückstände Ende 1936 nur noch 21 495,86 RM. Auf diese Rückstände wurden in den ersten 4 Monaten des Rechnungsjahres 1937 bereits 13 457,39 RM. gezahlt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Reingewinn von 4013,75 RM. ab, welcher der gesetzlichen Sicherheitsrücklage zu­geführt wird.

Der Zinsfuß für Hypothekendarlehen wurde weiter um % v. H. auf 4% v. H. ermäßigt. Damit steht die Kaffe als eine der kleinsten Sparkassen Heftens mit an der Spitze derjenigen Sparkassen, welche die niedrigsten Soll-Zinssätze berechnen.

Die vom Verwaltungsrat gesetzlich vorgeschriebe- nen Prüfungen wurden durchgeführt. Beanstandun­gen haben sich bei diesen Prüfungen nicht ergeben.

Der Geschäftsverkehr hat sich auch im Geschäfts?, fahr 1937 weiter gesteigert. Die Spareinlagen haben bis Ende 1937 bereits um 34 656. RM. zugenommen, was die Hoffnung erwecken darf, daß auch das neue Geschäftsjahr eine gute Weiterent­wicklung bringen wird.

Nach Abgabe des Geschäftsberichts hielt Direktor Seipp von der Landeskommunalbank-Girltzentrale einen interessanten Vortrag über die Entwicklung der Währung und des Geldmarktes seit deis Macht­ergreifung. Mit dem Sieg-Heil auf Führ', Volk und Vaterland wurde die Versammlung gehlossen.

Sprechstunden der Redaktic.

1130 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Sam rgnach. mittag geschloffen

Die gesetzlich vorgeschriebenen Liquiditäts- referoen sind vorhanden. Da die zur Aus­leihung vorhandenen Mittel erheblich größer waren als die beantragten Darlehen, wurde der über­schießende Betrag in mündelsicheren Wertpapieren angelegt. Es wurden 128 092,50 RM. neu erwor­ben. Der gesamte Wertpapierbestand beträgt im Jahresende 348 957,50 RM. In 187 offenen Depots werden für die Kunden der Kaffe 235 758. RM. (Nennwert) Wertpapiere verwaltet.

Die fälligen D a r l e h e n s z i n f e n find im ab­gelaufenen Geschäftsjähr weit pünktlicher, als seit­her bezahlt worden. Während am Ende des Jahres 1935 noch ein Zinsrückstand von 37 474,86 RM. in der Bilanz ausgewiesen wurde, betragen die nach-

ftmg !n die WirtschaftZur Linde" elngeladen. Orts- gruppenroalter Reeh hieß die Teilnehmer willkom­men. Sodann sprach Pg. Reitz (Gießen) über den Zweck und die Ziele der DAF. Seine Ausführun­gen wurden mit großem Beifall ausgenommen. Bei der von der NS.-Frauenschaft durchgeführten Pfund-Sammlung wurden 138 Pfund Lebensrnittel gespendet. Die hiesige Filiale der Zigarrenfatirik Rinn & Cloos hielt im vollbesetzten Saale von Hörr eine Betriebs- feier ab. Frau Schupp sprach kurz über den tieferen Sinn der Feier, die den Gefolgschaftsmit­gliedern Gelegenheit geben solle, einmal auszuspan- nen. Für die DAF. wünschte Pg. Piper der Feier frohen Verlauf. Die Werksingschar unter Lei­tung von Werkmeister Weigel trug mit schönen Liedern zur Ausgestaltung des Abends bei. Auch ein kleines Theaterstück gelangte zur Aufführung. Reichen Beifall erntete dieKapelle Weigel" für ihr guten musikalischen Darbietungen.

4= Lich, 1. Nov. Elektriker Fritz Kempf von hier bestand vor der Meisterprüfungskommission der Handwerkskammer in Darmstadt die Meister­prüfung als Elektroinstallationsmeister.

I Ettingshausen, 2. Nov. Lehrer Repp, her seit Jahresbeginn eine Lehrerstelle an der hie­sigen Schule verwaltete, verläßt unser Dorf. Die Gemeinde sieht ihn ungern scheiden, da er es in der verhältnismäßig kurzen Zeit verstanden f)at, sich das Vertrauen der Einwohnerschaft und der Schüler zu erwerben. Es ist ihm eine Schulstelle in Groß- Eichen übertragen worden. Sein Nachfolger an der hiesigen Schule ist Lehrer Becker, der seither in Groß-Eichen tätig war.

Kreis Ariedberg.

'4- B u tz b a ch, 2. November. Der Turn« und Sportverein veranstaltete im großen Saale desHessischen Hof" ein Schauturnen, das ein vollbesetztes Haus brachte. Bereinsleiter Lauk- hard begrüßte u. a. die Vertreter der Partei, der Gliederungen und die Offiziere der Wehrmacht. Es folgten dann in bunter Reihe Hebungen aller Art der Turner und Turnerinnen, die durch einen Rei­gen der Kindergruppe eingeleitet wurden. Schul­turnen am Barren und am Pferd, ausgeführt von der Jugendgruppe, sowie den Turnerinnen, Kür­freiübungen und Kürübungen an Pferd, Barren und Reck zeigten geradezu Spitzenleistungen auf dem Gebiete des Geräteturnens. Für den Abend hatte sich noch der Turnverein Großen-Linden Hur Verfügung gestellt. Turner Seth aus Großen- Linden zeigte sein großes Können in vortrefflichen Reckübungen. Nach den Vorführungen, die dank­baren Beifall fanden, überreichte der Vereinsleiter fünf Reichssportabzeichen und Jugendsportabzeichen en verschiedene Vereinsmitglieder.

A M ü nzenberg, 2. Nov. Die Gaufilm­st e l l e zeigte bei gutem Besuch im GasthausZur Burg" den TonfilmDer Kurier des Zaren". Am vergangenen Sonntag fand das Preis- schießen der hiesigen Kriegerkamerad­schaft ihren Abschluß. Bei der Siegerehrung konn­ten viele Kameraden, insbesondere auch die Jugend, die sich rege beteiligt hatte, mit Preisen ausgezeichnet werden.

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