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stelle gesagt, „konnten bereits mit Hilfe der Fünften Anordnung sämtliche arbeitslosen! Q ren A ngestellten untergebracht mprhort TOnww an. , >., ö .2
veranstaltet werden. Sie haben die Unterbringung Dotttion /o^ödienspiel um jede einzelne älterer Stellenloser wesentlich erleichtert Ebenso t etwaigen Handelsvertrages und
haben sich die Werbebesuche von Beamten der Ar- snnnis^Zen spateren Anerkennung der national- beltsamter bei den Betriebsführern bewährt Durch i Regierung politisch so teuer wie möglich über 30 400 Werbebesuche konnten mehr als' 18 900 ° I t
ouene Stellen für ältere Angestellte gewonnen Gleichzeitig tut Herr Eden im Unterhause so.
Rudolf Heß in Tripolis.
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mahonen über die in der letzten Oktober-Woche von •ivrnrtrroim am ___:... . '
Öic Dolksstimmung in Japan gegen Einmischung Dritter.
Sie Hakenkreuzflagge in Sanzig.
Danzig, 4. Nov. (DNB.) Die Ankündigung des Gauleiters von Danzig, daß vorgesehen ist, die H a k e n k r e u z f a h n e in Danzig amtlich e i n z u f ü h r e n , hat in der ausländischen Oeffent- lichkeit zu Mißverständnissen Anlaß gegeben. Es ist selbstverständlich, wie von unterrichteter Danziger Seite mitgeteilt wird, daß in der neu geplanten Hakenkreuzfahne der' Freien Stadt das vielhundertjährige Wappen Danzigs als Gösch enthalten sein wird. Mit dieser Feststellung entfallen alle Vermutungen, die entgegen der Formulierung Forsters irrtümlicher- und unverständlicherweise aufgekommen sind.
Aenderung der brasilianischen Kaffeepolrük.
litzer Wohnung. Am Abend fand ein Empfang statt. Für die nächsten Tage ist ein umfangreiches Besichtigungsprogramm vorgesehen.
Linier dem Union Lock.
«chiffe unter englischer und französischer Flagge beliefern weiterhin die spanische« Bolschewisten.
werden Wenn bei den Verhandlungen ein Er-
Jahre von Vertretern aus 20 Nationen besucht roor= den. Äm Jahre 1937 ljaben 2400 ausländische ©tu» Akademiker, Lehrer und Professoren aus 20 verschiedenen Landren in 70 Gruppen Deutschland bewchr Im Dezember werden weitere Gruppen aus Brasilien, Argentinien und Südafrika erwartet.
den um die Konkurrenzfähigkeit auf dem^ Äelt- markt wieder herzustellen. Um Spekulationen in
Von Stund an betätigt sich der britische Handels- geist darin, mit den stärkeren Bataillonen in Spanien ins Geschäft zu kommen — nun » r etwa so, daß man sich in London mit der Anbahnung handelspolitischer Beziehungen begnügte, sondern man benutzt die gute Gelegenheit die Frage der Zuerkennung der Rechte Kriegführender ijnb damit die Frage der Anerkennung der N a t i o n a l r e g i e- rung als Handelsobjekt für die Einleitung wirt- schaftlicher Beziehungen größeren Umfanges auszubeuten. Da schickt man also einen „Hauptagenten" nach Burgos, setzt einige Assisten- ten in größere Städte Nationalspaniens, läßt die Möglichkeit für den Abschluß eines Handelsvertrages durchblicken, kprzum: baut also sozusagen
a-tS. einer spanischen Wand den ganzen diplomatischen Apparat auf, der im Verkehr zwischen souveränen Regierungen üblich ist, verwahrt sich aber hoch und heilig dagegen, daß darin bereits eine Anerkennung der Regierung Franco ausge- druckt sei. Der britische Handelsgeist verlangt dieses
Die letzten Hunderttausend.
Bom Arbeitseinsatz der Angestellten. - Nur noch 117000 ohne Erwerb öic älteren Angestellten-Techniker noch immer am meisten gesucht.
Z N°°. (DNB.) Der national,pa- mfrfje Marineoberbefehlshaber erklärte, daß die ^^^^kErlalversorgung Sowjetspaniens außer durch sowietrussi che Frachtdampfer vor allem auch durch Schiffe unter englischer und f r a n z o s i sch e r Flagge durchgeführt würde. „X natwnalspanische Kontrolle im Mittelmeer gestalte sich verhältnismäßig schwierig, da die Nationalen solche Schiffe nur in den spanischen Hoheitsgewassern aufgreifen könnten. Des- halb ei die Anerkennung als k r i e g f ü h r e n d e Bedeutung 005 "Zonale Spanien von größter Das ..Giornale d'Jtalia" bringt weitere Infor- llFlPF h Hl M Xa*. CM-. r . 1
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als wäre nie etwas zwischen London und Sala- gewesen, und versichert treuherzig, er glaube nicht, daß die nationalspanische Regierung nach ihrem endgültigen Siege „eine englandfeindliche Haltung einnehmen werde! Es ist schließlich Eng- land, das nächst Sowjetrußland und Frankreich dem spanischen Befreiungskampf gegen den Bol- 'T.ro,i5tmiU5r -urd) die fortgesetzte direkte und indirekte Unterstützung der Roten alle nur erdenklichen Schwierigkeiten gemacht hat. Es waren englische Kriegsschiffe die verhinderten, daß rotspanische Seestreitkrafte von nationalspanischen angegriffen und vernichtet wurden. Es waren englische ^^össchiffe, die die Blockadebrecher an der astu- nschen Küste sicher bis unter den Schutz roter Kriegsschiffe und roter Hafenbatterien geleiteten qn™"”« n 9 f« « Sriesisttiffe, die ünter den 90 000 rotspanlschen „Flüchtlingen" Zehntausende dAchewlstlschen Kämpfern sicher nach Frank- reich schafften und so mithalfen, daß diese Roten über das französische Landtransportsystem sicher £‘eb-r.r hU die rotspanische Front gelangen konnten. Es ist durch die ganze Weltpresse und sogar durch einige englische Blatter gegangen, wieviel Morde an wehrlo en Menschen und welche Verlängerung ^§^^"r-eges in Spanien auf diese Sorte von Nichteinmischung zuruckgeht.
103* Deutscher Akademischer Ausiauschdienst
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Ä^'stiert keine rotspanische Küste mehr in so -r Re-chweite wie die asturische, es gibt auch AAiti» UH^ -n9e ft me?r' bie man unter den Schutz des Union Jack» stellen könnte. Die Zeit beginnt zu drängen. Drei Fünftel des spanischen Gebietes in Francos Hand! Immer rascherer Zerfall
Kampfkraft Höchste Zeit, im schlichten W bes Handlungsreisenden und mit der Aktentasche unter dem Ärm die Vordertreppe in Salami-? n!Ü,°"^^'9^.rL°chste Zeit! Dieser Franco ist bei aller diplomatischen Gewandtheit von einer "^9^ongen Selbständigkeit in seinen Entschließungen, also schasten wir uns die Nörgler aus ?DnrrÄ W und steigen wir in das
spanische Geschäft, bevor es zu spät sein könnte!
■ f?er britische.Handelsgeist arbeitet nach der spa- Äon bw - jederzeit bereit, das Geschäft Mit den Roten deswegen nun nicht etwa einschlafen Zu lassen. Was heißt hier Sowjetkrieg in Spanien! „Business as usual“, die Geschäfte gehen weiter, wie gewöhnlich. Jetzt sind die „Insurgenten" des Herrn Eden m der Vorhand man muß sie also gut b?han- dein. Unangenehm, daß gleichzeitig die Welt wieder mal von den Zahlen voll ist, die das Hinaufschnel- len des roten Knegsimportes nach Rotspanien als direkte Folge der englisch-französischen Beschlüsse von Nyon schreiend kennzeichnen. Aber man kann das ia nach bewahrter Methode einfach totschweigen und um so lauter den „Insurgenten" die Nütz- l chkeit lukrativer Handelsbeziehungen zu England klarmachen. Spater kann man dann über die po- lausche Seite reden. Später. Vielleicht ... B. R.
ujcn. Zunächst wurde auf Grund von Verhandlungen oeriucht, die Betriebe zur Mehreinstellung ölte- Chnen ?Jec „veranlassen. „Trotz der Schwie- lgkeit der Aufgabe , heißt es in dem Bericht der ^^kunstalt, „war es doch bisher schon möglich, in zahlreichen Fallen die Betriebsführer zur Mehr- Anstellung von älteren Angestellten in der von den Arbeitsämtern geforderten Höhe auf freiwil- "ger Grundlage Zu veranlassen." „In eini- gen Arbeitsamtsbezirken" wird dann an anderer
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Kunst und Wissenschaft.
Adlerfchild für Professor Dr. Ilocht.
Der Führer und Reichskanzler hat dem lang- ^hngen Direktor des Instituts für Schiffs- und ?e^eimJen Obermedizinalrat Pro- jeffor Dr. Bernhard Rocht in Hamburg aus An- fafe seines 80. Geburtstages den A d l e r s ch i l d des Deutschen Reiches mit der Widmung „Dem ver- dlenstvollen Forscher und Arzt" verliehen. — Pro- essor Rocht, ein Schüler Robert Kochs, wurde Non in jungen Jahren bekannt, als er 1892 als Reichskommissar erfolgreich die Cholera in Ham- bm-g bekämpfte Seme in den folgenden Jahren nPTÄa*te ^Samsation der gesundheitlichen Ueberwachung des Hamburger Hafen- und Schiffs- Hygienedienstes wurde in der ganzen Welt als vor- bildlich gerühmt. Professor Rocht, der in Landshut geboren ist, hat vor zehn Jahren noch zahlreiche Malaria-Studienreisen im Ausland bur*= ^-ner Lebensabend verbringt der Gelehrte in Wiesbaden. a
s^^^ekretar Zschin tzsch teilnahmen. Der Prä- sident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, 77-Brigadefilhrer General a. D. von Massvw kennzeichnete die kulturpolitischen Aufgaben, mit deren Durchführung der DAAD, betraut ist. Die Berliner Zentralstelle ist nach Sachgebieten gegliedert in em akademisches, ein pädagogisches, ein kulturpolitisches Referat und eine Abteilung für Äreiferk?nr berliner Zentrale stehen im ^MhAbeHt ZweIgstellen zur Verfügung (London, Pans, Salamanca, Rom, Budapest, Stockholm, Kopenhagen, den Haag) sowie einige mit Korrespondenten besetzte Stellen. Diese Zweigstellen fuhren den kulturellen Austausch in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und Organisationen der betreffenden Länder durch. Die Errichtung weiterer Zweigstellen in den Vereinigten und Polen ist vorgesehen.
Im Reiche selbst widmen sich 32 akademische Auslandsstellen an den Hochschulen der Betreuung 2/ * a "^ländischen Studierenden in Deutschland, der Durchführung der Ausländer- Studienreisen und der kulturellen Beziehungen der deutschen Hochschulen zum Auslande.
r Studienjahr 1937/38 gehen durch Vermittlung des DAAD, insgesamt 187 deutsche Stu- .e n len aller Fakultäten und Hochschulen zu einem nnjahngen Studium in 18 fremde Lander Etwa die gleiche Anzahl ausländischer Studieren- oer^kommt zu einem einjährigen Studium nach Deutschland. In den Herbstferien bot der DAAD. 90 Praktikanten eine zwei- bis dreimonatige Feri en Praxis in Betrieben und Kliniken. Rumäniens, Jugoslawiens und Ungarns. Einer gleichen Zahl von Praktikanten aus den erwähnten Landern wurden Praktikantenskellen in Leipziger, Dresdner und Münchener Betrieben vermittelt.
„Alexander - von - Humboldt- ^tlftung gewährte im Sommersemester 1937 etwa 200 ausländischen Akademikern Stipendien für em Fortbildungsstudium an deutschen Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten. Stipendien für ausländische Gelehrte werden für kürzeren Studienaufenthalt, Reisen durch Deutschland und Vorträge vergeben. Stipendien für oolks- d e u t sch e Gelehrte dienen dazu, die lebendige yiprfiinhiiriA -.wAXÄaa« ... «n.r. ö
Mit den stärkeren Bataillonen.
Von unserer Äerliner Sckristleiiung.
Die Engländer sind ein vorwiegend handeltrei- oendes Volk Außer der Ueberzeugung, daß ausschließlich alles Englische Gott wohlgefällig fei, betätigen sie für das irdische Dasein vor allem den Grundsatz, daß die-Geschäfte unter gar keinen Umstanden stocken dürfen. Roch immer ist daher die Lnty eins der empfindlichsten Barometer der britischen Außenpolitik gewesen. Die City ist es auch, der das zunehmende Verlustgeschäft wegen des Vowjetkneaes in Spanien mehr und mehr auf die Nerven geht. Man hat da Dutzende und Dutzende von Schiffsladungen an die Roten geliefert, vor aUem an der Ost- und an der Rordküfte Spaniens, gewiß, aber das Geschäft war allzu unsicher und bvt sich nach dem Verlust der asturischen Küste durch die Roten noch mehr verringert. Es muß also etwas geschehen.
Immer in Abstanden von einigen Monaten gibt die Reichsonstalt für Arbeitsvermittlung und Ar- ! beitslo,enversicherung einen eingehenderen Bericht 1 9,ber öAe des Arbeitseinsatzes der 1 hV' e?eur Bericht für das zweite
Blertetjahr dieses Jahres zeigt, daß sich die Be- schaftlgungsmoglichkeit für die Angestellten günstig entwickelt hat. Ende März wurden noch 199 475 verfügbare arbeitsuchende Angestellte gezählt Hier muß allerdings gleich eingeschaltet werden' vatz die Zahl der verfügbaren Arbeitssuchenden nicht mit der Ziffer der Stellenlosen verwechselt werden darf. Denn gerade in den Angestelltenberufen versuchen viele sich besonders dann zu verändern, wenn die Arbeitseinsatzlage allge- mein günstig ist. Sie melden sich dann bei den Arbeitsämtern, lassen sich in die Listen der Arbeitsuchenden Einträgen in der Erwartung, sich durch einen Arbeitsplatzwechsel verbessern zu können. Wie groß der Anteil der n i ch t st e l l e n l o s e n Arbeitsuchenden ist, das kann aus folgenden Zahlen er- tonnt werden: Ende Juni betrug die Ziffer der verfügbaren Arbeitsuchenden noch 160 754, während 117U Stellenlosen sich Ende Juni auf rund 17000 stellte. Rund em Viertel der verfügbaren Arbeitsuchenden befanden sich Ende Juni also in u n g e k u n d i g t e r Stellung oder gehörten zu Sh™ b°»^ gekündigt waren oder gekündigt hatten, ohne daß das Beschäftigungsverhältnis voll abgelaufen war. Auch kurzfriftig Befchäf- VaV \ werden hier naturgemäß mitgezählt. Die Sä 9/SteUe»l0fen Jatte Ende Oktober 1936 Unb Gtzde Juli des letzten Jahres AnAP^ss^M^^EU- Die Stellenlosigkeit unter den l£L a f0 seit dem letzten Sommer in recht starkem Maße zurückgegangen.
Dabei erhebt sich dann die Frage, wie es mit ^hiftap 9rnnrhn A ° " steht. Durch die
^^ ^e Anordnung des Ministerpräsidenten Gene- raloberst^ G oring vom 7. November 1936 wurde bie Möglichkeit geschaffen, den Betrieben bestimmte Un^nrr^U9UnLten einer Beschäftigung von alteren Angestellten aufzuerlegen. Bis zum 15. Ja- nuar hatten die Betriebe und Verwaltungen mit * "der mehr Angestellten den Arbeitsämtern die 4< ^onuar ständig beschäftigten Angestellten, nach dem Alter gealiedert, melden müssen. Erfaßt wurden hiervon 39 872 Betriebe und Verwaltungen mit 1 946 767 ängefttiten, non d-n-n 568 189 oSe? mnr»nD'r<?\ fr Angestellte waren. Stellenlos 1936 etwa 79 000 ältere n nnn nnn darunter aber nur etwa
43 000 voll Einsatzfähige.
2Bie haben sich nun die Maßnahmen entwickelt? -Oer in der Anordnung vom 7. November selbst liegende Appell hatte, wie der Bericht der Reichsanstalt schreibt, nicht die erwartete Beachtung ae- funben. Der Präsident der Reichsanstalt sah sich deshalb gezwungen, die Präsidenten der Landes- arbeltsamter und die Vorsitzenden der Arbeitsäm-
Iofef Ponten erhält den Münchener Dichterpreis.
Auf Vorschlag des städtischen Kulturamtes München verlieh Oberbüraermeister F i e h l e r nach Beratung mit den Ratsherren den Literaturpreis 1937 ^odt der Bewegung in Höhe von 2000 Mark dem Schriftsteller Dr. Josef Ponten als dem murbigften unter ben lebenben Dichtern Mün- tt)enr5;1 pur bie Zuerkennung bes Preises war iSi80?? fe. m der Entstehung begriffene neue Werk des Dichters, das Epos „Volk auf o e m W e g e", von dem bisher drei Bände vor- Wolgaland", „Die Väter zogen aus", „Rheinisches Zwischenspiel". — Der Münchener Sil $ m>rei5 wurde früher u. a. an Hans Carossa, ^ofef Magnus Wehner, Hans Brandenburg, Hans Zoberlem, Willy Seidel, Ziska Luise Schember, Georg Sntting und E. G. Kolbenheyer verlieben
jmo | am tiictje Kaffeebörsen Brasiliens bis I auf weiteres geschlossen worden.
wig nicht zu erzielen war, „mußte", so sagt der Bencht, von der Möglichkeit, durch schriftlichen Ver- 6ie.äu beschäftigende Anzahl von alteren Angestellten f-ftzusetzen, Gebrauch gemacht werden. In manchen Landesarbeitsamtsbezirken so vor allem in Berlin, dann in Schlesien, im Rheinland und in Sachsen sind die Schwierigkeiten wegen d e r g r o ß e n Zahl der noch arbeite« lofen alteren Angestellten besonders groß. Um auch sie beheben zu können, hat die Reichsanstalt einen Ausgleich mit weniger belasteten Bezirken in die Wege geleitet.
Von den Maßnahmen zur Unterbringung der älteren Angestellten müssen auch die N ach sch u- lungs- und Fortbildungskurse besonders genannt werden, die von den Arbeitsämtern
Syrakus, 3. Nov. (DNB.) Der Stellvertreter des Führers ist gemeinsam mit der Abordnung der NSDAP, nach Tripolis gestartet, um der italienischen Kolonie Libyen einen Besuch abzustatten. In Syrakus erwartete ihn Marschall B a l b o , um ihn mit dem Sonderfluazeug „I-ABRA" — einer breimotorigen Wassermaschine — persönlich nach Tripolis zu fliegen. Der Flug bauerte bei gutem Flugwetter brei Stunden. Nach ber Ankunft an der afrikanischen Küste gab Marschall Balbo seinen Gästen durch einen längeren Rundflug über die Stadt und ihre Umgebung einen ersten Eindruck von der Hauptstadt der Kolonie.
Im Hafen spieltsn die Kapellen der aufmarschierten Formationen die deutschen Nattonallieber. Rubolf Heß unb Marschall Balbo schritten bann bie Front ber Verbänbe ber Wehrmacht unb ber Faschistischen Partei ab. Im Palast bes Gouverneurs nahmen Rubolf Heß, bie Gauleiter Wagner unb Terboven unb ber stellvertretende Gauleiter Gör-
werden, von denen 14 250 bis Ende Juni bereits besetzt wurden. Noch in ihrem Bericht vom 11. September 1936 mußte die Reichsanstalt schreiben: „Die Bemühung der Arbeitsämter um Unter- bringung älterer Angestellter begegneten in der AZirtschast nach wie vor Schwierigkeiten: lediglich bei den technischen Berufen waren hier die Einsatzmoglichkeiten günstiger." Berücksichtigt man den damaligen Stand, so darf man also sagen, daß die Maßnahmen auf Grund der Fünften' Anordnung ihre Erfolge gehabt haben.
Zum Schluß ein kurzes Wort über die Arbeitsein satzlage für die Angestellten im allgemeinen Hier ist hervorzuheben, daß technische ^ge- stellte noch immer am m e i ft e n- ge- s u ch t sind. Von Ende März bis Ende Juni ging Die Zahl der verfügbaren arbeitssuchenden technischen Angestellten um 26,7 v. H. zurück, die der kaufmännischen und Büroangestellten dagegen um 19,7 vH. und die der sonstigen Angestellten um !5,4 v. H. Dr. E. S.
X o f i o , 3. Nov. (DNB.) Riesige 2Iufmärf*p mürben pon ben vaterlänbischen Derbänben ben Universitäten Schulen und fünften vo r e m Kaiser palast anläßlich bes Geburtstages des Kaisers veranstaltet. Die Aufmärsche standen ebenin wie Massenversammlungen im Hibiya-Haus voll- npfrw1 r‘m ,5eiCfr bes japanisch-chinesischen Krie- n!r’ Ast^°chen des Premierministers, oerschiedp- ner Minister und Generale riefen auf auf sr» jjauptung der japanischen Friedensziele, lernten aber jede Einmischung Dritter ab dA !^stst ber Frieden im Fernen Osten endgültia' np fa^röet fei. Riesige Fackelzüge vor dem Palas? den Ministerien und Botschaften schloffen den F 'ertaa "b' dessen Höhepunkt die Verkündung der W9 Achten über die neuen Erfolge in Cbina nn x? Fronten Schanghai—Schansi bildeten.^ Neue An" gnsse gegen „das unaufrichtige i a p Q n f p i » h' Uche Verhalten England s" fowip A - ? b '
d°r Befriedung d-- Fernen ästens 7nd dom^°ll-r an der Ruhe Ostasiens interessierten Mächte.
Oer japanische Vormaesch in Echansi.
London, 3. Nov. (DNB ) ’Renfpr » c. die japanischen Streitkräfte au ihrem Somarto a“J Taiyuan u die Hauptstadt der Pravin-r H 2 ' Chengtai-Eisenb/hn'/ntlang Tschad kn> 1?n genommen hatten, das etwa 77 Meilen östlick von Tschauyang liege. Am Mittwoch hätten iav^ mfche Truppen Sinkäutschen besetzt das etwa 110 Meilen nördlich von Taiyuanfu liege. Nach vorsich- aen Schatzungen betrügen die Verluste auf ch ne ststher Seite mehr als 30 000 Mann. ' J
- - - . v u.nitii uu(ju, uie leoenoige
Lerbinhung zwischen ber reichsbeutschen Wissen- -°Ie ^^^a^^ unb ben österreichischen unb subetenbeutschen
ter zu ermächtigen, notwenbigenfalls von ber Voll "wcht Zu P f l i ch t a u f I a g e n Gebrauch zu ajcn. Zunächst wurde auf Grunb von Verhaw
sswä-'s,,“.“*
Rio b e Janeiro, 3. Nov. (DNB.) Brasilien hat eine durchgreifende Aenderung feiner Kaffee- polifif beschlossen. Sämtliche bisherigen Einschränkungen sollen fortfallen.
Die Persönlichkeit entscheidet.
Rosenberg appelliert
an den Forschergeist deutscher Jugend.
3' <DNB ) Reichsleiter 'Alfred Rosenberg empfing die Reichssieger des letzten St ud e n t e n w e tt k a mp f°s und die R ichs- I°mie °mige GruppenleZer ri*»? 6entornfu6r^ng iu einem kameradschaft- Wn Zusammensein. Er betonte, daß die For- schunasarbeit des Wissenschaftlers nicht mehr eine Anges-genheib intellektueller Kreise sein dürfe, daß vielmehr d e r , u n g e st u d e n t i f ch e F o r f ch e r- n " n ch s gerade die Aufgabe habe, durch seine wissenschaftliche Tätigkeit in dem entscheidenden Umbruch unserer Tage eine neue positive Sero er Hing der Arbeit des Gelehrten herbeizufuhr-n. Wissenschaftliche Forfchertätigkeit laße sich nicht kommandieren oder organisieren Das Primäre sei der einzelne Mensch, die Persön- l i ch k e i t die aus innerem Drange heraus die "e"en wissenschaftlichen Probleme aufgreife und mit Leidenschaft ihre Lösung anftrebe. Er hoffe, daß durch den Wettkampf der Studenten eine neue Begeisterung für die echte Forscher- ! tätigtet! geweckt wurde.
lacknchten
l> u tz w i l l e r, Ordinarius des Recht an ber Universi- jrbe auf eigenen Antrag 'jlichtungen entbunden.


