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GeneralseldmarWM von Blomberg m Boms Niegerstadt

vom

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n a l a m t s.

Flugzeug bestieg und einen ausgedehnten Flug über dem Küstengebiet der früheren Pontinischen Sümpfe unternahm. Auch die Besichtigung der Der- suchsunstalt von Guido ni a erweckte das lebhafte

Luftkreis III. Es wird ernannt: der General­major Stump ff, Amtschef im Reichsluftfahrt- mlnisterium, zum Chef des General ft abes der Luftwaffe. Es wird beauftragt: der Oberst Ritter von ©reim, Inspektor für Flugsicher­heit und Gerät, mit der Wahrnehmung der Ge-

ch e n f e l d , Kommandierender General und Be­fehlshaber im Luftkreis III, von dieser Stellung zurück und steht zur Verfügung des Oberbefehls­habers der Luftwaffe. Es wird befördert zum General der Flieger: der Generalleutnant Kesselring, Amtschef im Reichsluftfahrtmini- fterium, unter gleichzeitiger Ernennung zum Kom­mandierenden General und Befehlshaber im

Verehrung, General Göring. Er starb im Glau­ben an fein Volk und seinen Führer Adolf Hitler."

Am Samstag Luftsckmhrede Görings.

Berlin, 3. Juni. (DNB.) Am Samstag, dem 5. Juni, 20 Uhr, wird der Reichsminister der Luft­fahrt und Oberbefehlshaber der Luftfahrt General­oberst Göring in einer Kundgebung des Reichs­luftschutzbundes in der Dietrich-Eckart-Bühne zu Berlin grundlegende Ausführungen zum Luftschutz machen. Die Rede wird über alle deutschen Reichssender mit Ausnahme des Deutschland­senders verbreitet. Der Luftschutz geht alle Deut­schen an. Jeder ist zur Mitarbeit gesetzlich verpflichtet. Jeder sollte sich deshalb auch die Ausführungen Görings anhören. Der Reichs­luftschutzbund veranstaltet überall Parallel­kundgebungen, wo im Gemeinschaftsemp­fang die Rede auch von denen gehört werden kann, die kein Rundfunkgerät besitzen.

Personalveränderungen bei der Luftwaffe.

der Welthandelslage möglich ist. »

Wenn die Länder des Oslo-Blocks sich zu diesen Abmachungen verstanden, so taten sie dies gewiß nicht aus einer allzu sorgenlosen Wirtschaftslage heraus. Sie Haden tatsächlich wie jedes Land ihre Sorgen. Dänemark krankt an dem ungenügen­den Absatz seiner Agrarprodukte, Holland und Belgien unter den Folgen der Guldenabwertung und ebenfalls mangelnder Absatzmärkte. Die nord­ländischen Staaten leiden am Ueberfluß. Nament­lich in Schweden legt man sich seit geraumer Zeit die Frage vor, wie man die gewaltige Hoch­konjunktur bremsen kann. Die führenden Wirtschaft­ler und zum Teil auch die Politiker vertreten den Standpunkt, daß eine wesentliche Steigerung der Konjunktur kaum mehr möglich und damit der Augenblick des Rückschlages nicht allzu fern ist. Obwohl die schwedischen Produktions- und auch die Außenhandelsziffern ihren Höhepunkt noch nicht voll erreicht haben, hat sich in den letzten Monaten das Tempo etwas zu verlangsamen begonnen. Be­denklich sieht dagegen die Lage auf dem Geld- und Kapitalmarkt aus. Der Geldmarkt steht vollauf im Zeichen sogenannterUeber-Flüssiakeit". Banken und Versicherungsgesellschaften wissen kaum mehr, wo sie ihre Gelder nutzbringend anlegen sollen. Sie empfinden die Entgegennahme größerer Einlagen mehr als ein Entgegenkommen dem Kunden gegen­über denn als Geschäft. Die Verzinsung vom täg­lichen Geld ist auf einen Mindestsatz herabgesunken. Der beste Beweis für die eigenartige Verfassung des schwedischen Geldmarktes ist die Tatsache, daß dem Banknotenumlauf von nicht ganz 800 Millionen Kronen Gold- und Devisenreserven im Betrag von rund zwei Milliarden Kronen gegenüberstehen, mit anderen Worten, der Banknotenumlauf eine f a st dreifache Sicherung seines Wertes hat

Deutschen Roten Kreuz und sprach ihm gleichzeitig die Glückwünsche des Führers und Reichskanzlers zu seinem 70. Geburts­tag aus. Feldmarschall Mannerheim dankte herz­lich für die ihm zuteil gewordene Ehrung. An dem folgenden Frühstück nahmen die Chefs des Heeres, der Flotte, der Luststreitkräfte und des Schutzkorps mit ihren Stabchefs sowie eine Reihe alter Gene­räle aus dem sinnischen Freiheitskrieg teil. Unter den Gästen befanden sich auch die Vertreter der deutschen Finnlandkämpfer, Gene­ralmajor von F a l k e n h o r st und Fregattenkapi­tän Engel, die zum Geburtstag des Feldmar- schals aus Deutschland nach Helsinki gekommen sind.

Die Luftwaffe gedenkt ihre« erftenGeneralftabschefs Eine Gedächlnisseier für General Weder.

Berlin, 3. Juni. (DNB.) Anläßlich der Wie­derkehr des Todestages des ersten General- stabschefs der deutschen Luftwaffe, Ge­neralleutnant W e v e r, der am 3. Juni vergange­nen Jahres den Fliegertod erlitten hat, fand auf dem Waldfriedhof in Klein-Machnow bei Berlin eine Gedenkfeier statt Nach dem Präludium von Bach, intoniert vom Stabsmusikkorps vom Luft­kreis II, hielt Generaloberst Göring eine An­sprache, in der er u .a. ausführte, daß mit Gene­ral Wever nicht allein der Chef des Generalstabes von uns gegangen fei, sondern jener Kamerad, der von Anfang an mit letztem Einsatz für das Werden un­serer jungen Luftwaffe gerungen und gearbeitet hat, ein Mann, an dessen sieghaftem Glauben wir alle immer wieder neue Kraft gewinnen konnten. An dieser stillen Gruft wollen wir geloben, in dem Sinne und in dem Glauben von General Wever weiter zu arbeiten an der Waste, die ihm das Höchste war. Unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden legten Generaloberst Göring und her Commodore des Kampfgeschwaders General Wever Lorbeerkränze nieder Das schlichte Grab­mal, von Prof. Haffenrichter geschaffen, trägt die Inschrift:Die deustche Luftwaffe ihrem ersten Ge­neralstabschef in unvergeßlicher Dankbarkeit und

Amerikanisches Presseecho der Koblenzer Prozesse.

Washington, 3. Juni. (DNB.) DieNew York Times" bringt einen ausführlichen Bericht ihres zu den Koblenzer Prozeßverhandlungen ent­sandten Korrespondenten. Dieser hebt u. a. hervor, daß alle Angeklagten geständig waren, daß sie von Anwälten ihrer eigenen Wahl verteidigt wurden, und daß sie in vollerOeffentlichkeitin Anwesenheit der in* und ausländischen Presse und eines Vertreters des Trierer Bischofs aussagten. Die Angeklagten zeigten keine Spur körperlicher oder geistiger T o r t u r". (Es gibt also leider im Ausland immer noch Kreise, die von der Vorstellung beherrscht sind, in der deutschen Justiz seien die Methoden der In­quisition üblich.) Weiter schreibt der Berichterstatter, daß die Vertreter der Presse persönlich mit den Angeklagten sprechen durften, und daß der Inhalt der Geständnisse unbeschreiblich widerlich und unabdruckbar war. Nie­mand sei angeklagt oder verurteilt worden, der nicht ein offenes Geständnis abgelegt habe.

Rückgang der weißen Hoffe in USA.

Los Angeles, 3. Juni. (DNB.) Erneut wird festgestellt, daß die amerikanische Geburtenziffer von Jahr zu Jahr ftetig fällt. 1920 meldete die Statistik eine Geburtenziffer von 23,7 pro Tausend; die letzte Statisttk zeigte 16,9. Die Sud- und Ge­birgsstaaten New Mexiko, Utah und Missis­sippi haben die höchsten Geburtenziffern, wäh­rend Arizona, New Mexiko und Nevada in der Zahl der Sterbefälle führen. In Arizona und New Mexiko ist wohl in erster Linie die mexi­kanische Bevölkerung für die hohen Geburten- und gleichzeitig Sterbeziffern verantwortlich, wäh­rend im Staat Mississippi die starke Negerbe- Dotierung größere Zahlen bewirkt. Los Angeles mit einer Bevölkerung von 1400 000 Menschen hatte im letzten Jahr nur 17 299 Ge­burten! Der amerikanische Journalist Lee Shippey geißelt die vielen kinderlosen Ehen der angelsächsischen Amerikaner, während sich die Far­bigen der Staaten in unheimlicher Weise vermehren.

Hirota japanischer Auhenminifter.

T o k i o , 3. Juni. (DNB ) Ministerpräsident Prinz Konoe hat den vorjährigen Ministerpräsidenten Hirota auf den Posten des Außenministers be­rufen. Hirota, der als hervorragender Kenner der sowjetrussischen und chinesischen Verhältnisse gilt, hat als Ministerpräsident im November 1936 das deutsch-japanische Abkommen abgeschlos­sen. Er ist ein enger Freund Konoes und besitzt das Vertrauen der Armeeführung. Das neugebildete Kabinett wird heute vom Kaiser empfangen und in sein Amt eingeführt. Politische Kreise schätzen das neue Kabinett als stark und dauerhaft ein, obwohl sich in Kreisen der Parteien Enttäuschung über den angeblich zu geringen Einfluß bemerkbar macht.

Neuregelung des deutsch-polnischen Eisenbahngrenz­verkehrs in Oberschlesien.

Warschau, 3. Juni. (DNB.) Da die Bestim- mungen des Genfer Abkommens vom 15. Mai 1922 über den oberschlesischen Eisenbahn-

Volksfrontbilanz in Frankreich.

Ministerpräsident Blum macht Sozialreform und Aufrüstung für Frankreichs finanzielle Schwierigkeiten verantwortlich.

Berlin, 3. Juni. (DNB.) Mit Wirkung l.Juni 1937 tritt her General her Flieger W a-

Helsinki, 3. Juni. (DNB.) Der deutsche sandte von Blücher überreichte dem finnischen Feldmarschall Baron Mannerheim das Großkreuz des Ehrenzeichens vom

Dieses Bildtelegramm zeigt den Reichskriegsminister zusammen mit dem Kaiser und König Viktor Emanuel (links) und dem Duce (rechts) auf dem Flugplatz. (Scherl-M.)

Steuer auferlegt wurde, während die Kapitalbe­sitzer, die nicht im Produktionsprozeß tätig sind, also z. B. die Besitzer von großen Aktienpaketen, von der Steuer ungeschoren geblieben wären. Hinzu kam, daß z. B. die Baumwollindustrie in Lancashire erst seit einem Jahr nach sehr trüben Erfahrungen daran gegangen ist, ihre Technik $u modernisieren, und große Kapitalien dafür bereit* stellte, daß der Rationalisierungsprozeß in der eng­lischen Bergbauindustrie seit Jahren große Zuschüsse erfordert. Wenn nun die Gewinne dieser Industrie sofort weggesteuert werden, ohne Rücksicht auf die Deckung der Rationalisierungs- toften, dann wird künftighin natürlich niemand mehr ein Interesse daran haben, sein Geld für solche Zwecke zu verwenden, denn für das einge­gangene Risiko würde er noch durch den Steuerfis- tus bestraft. Das sind die Erwägungen, aus denen heraus Englands Wirtschaftler fast einmütig Cham­berlains Steuerprojekt a b g e l e h n t haben, der Stimme der Vernunft hat Chamberlain, sich unter­werfen müssen. Allerdings sagt er, für die ausge­fallenen 12 Millionen Pfund Sterling Wehrbel- tragssteuern müsse er jetzt 25 Millionen fordern, um das Aufrüstungsprogramm durchführen zu kön­nen. Woher diese Verdoppelung kommt und welche Steuern vorgesehen sind, darüber zerbricht sich Eng­land jetzt den Kopf. *

Zwischen den Oslo-Staaten, d. h. zwischen Belgien, Holland, Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland, ist in diesen Tagen ein neues Abkommen geschlossen worden, das am 1. Juli in Kraft tritt und zunächst für die Dauer eines Jahres Gültigkeit hat. Mit diesem Abkommen wird an Öen ersten, vor sieben Jahren unternommenen Versuch, die Welthandelsschranken abzubauen, ange- tnüpft. Dieser Versuch blieb damals ohne Erfolg. In dem neuen Abkommen ist die ungehinderte Ein­fuhr für eine Reihe von Waren vereinbart worden. Weiterhin verpflichten sich die Länder, die Kontin- gentspolittk treiben, also Belgien, Luxemburg und Holland, sich von dieser Politik zu lösen und be­stimmte Kontingente gegenüber den anderen beteilig­ten Ländern nicht mehr durchzuführen. Dagegen verpflichten sich die anderen Vertragspartner zu Zollbindungen. Ferner enthält das Abkommen die Bestimmung, daß man sich vor Einführung neuer Handelsverträge miteinander in Verbindung zu setzen habe. Gewiß ist mit diesen Vereinbarungen keineswegs eine umfassende Entspannung des Welt­handels angebahnt, aber soviel steht fest, ein er­ster Schritt auf dem Wege zum Abbau der Handelsbeschränkungen, her ja auch im Sinne her deutschen Wirtschaftspolitik liegt, ist getan. Einige wenige Länder wenigstens finden sich zu Handels­erleichterungen bereit, und für alle anderen Staa­ten steht der Beitritt zu den Abmachungen offen. Er ist sogar, wie von den Mitgliedern des Oslo- Blocks wiederholt betont wurde, erwünscht. Ein Wunsch, her freilich vorerst nur auf dem Papier steht. Die ablehnende Haltung Eng­lands, allen Gruppenbildungen und allen Blöcken gegenüber, die neben dem Empireblock stehen, läßt es zweifelhaft erscheinen, ob aus dem ersten Schritt zur Erleichterung des Welthandels weitere folgen werden. Jedenfalls darf man gespannt fein, ob die Wünsche der britischen Dominien, die so­eben in London auf der Reichskonferenz vorgetra­gen wurden, und die Verhandlungen mit den V e r° einigten Staaten zu einer Auflockerung der sogenannten Ottawa-Abmachungen, d. h. den mit Scmderverteilung ausgestatteten Handelsverkehr zwi­schen den Dominien und dem Mutterland, führen werden, und damit der Weg für eine Entspannung

Paris, 4. Ium. (DNB. Funkspruch.) Am Jahrestag des Regierungsantrittes des Volksfront- kabinetts erklärte Ministerpräsident Blum dem Pariser Vertreter desDaily Heralb": Vor her Regierungsübernahme sei die französische Wirt­schaft seit fünf Jahren immer stärker her­untergekommen. Die Zahl der Arbeitslosen hatte ständig zugenommen, das öffentliche Einkommen dagegen immer mehr abgenommen und die Lasten des Schatzamtes seien immer größer geworden. Der Wahlsieg der Volksfront habe Hoffnungen auf­kommen lassen. Diese hätten zu schwer st en so­zialen Konflikten führen können. Es fei da­her auch nicht erstaunlich, wenn die Regierung bei her Durchführung dieses Werkes nicht immer in der logischsten und vielleicht auch der wirksamsten Reihenfolge vorgegangen sei

Blum glaubt eine Wiederbelebung d er W i rt s ch a f t feststellen zu können, die jedoch w e - n i g e r fühlbar sei, als in anderen Ländern. Zur Entschuldigung meinte der Ministerpräsident, daß Frankreich ja eben auf sozialem Gebiet etwas versucht habe, was noch in keinem anderen Land mit Ausnahme von Amerika, versucht worden sei: Man habe mit großen sozialen Refor-

Jnteresse des Generalfeldmarschalls, den sowohl die Truppe wie die Belegschaften und die Bevölkerung überall bei seinem Erscheinen herzlich begrüßten. Zu der Besichtigung waren auch die Marschälle B a d o g l i o und de Bono sowie Außenminister Graf Ciano, Minister Alfieri und der Chef der Miliz General Russo erschienen. Nach Ab­schluß der Besichtigung sand in Guidonia ein Kame­radschaftsehen statt. Am Donnerstagnachmittag stattete Generalfeldmarschall von Blomberg Mar­schall Badoglio, Herzog von Addis Abeba, und dem italienischen Außenminister Graf C i a n o kurze Besuche ab und besichtigte dann die italie­nische Akademie für Leibesübungen. Abends gab der italienische Regierungschef zu Ehren seines deutschen Gastes ein Essen im Palazzo Venezia, dem ein Empfang in den Räumen des Palazzo folgte.

Drei weitere Todesopfer des bolschewistischen Fllegerüberfalls

Drei Matrosen derDeutschland" in Ibiza ihren Verletzungen erlege«.

Berlin, 3. Juni. (DNB.) 3m Lazarett von Ibiza sind die Oberheizer Alfred Meyer, Helmut Schubert und Heinz h o l z w a r t h ihren bei dem verbrecherischen bolschewistischen Ueberfall er- erlittenen schweren Verletzungen erle­gen. Damit hat sich die Zahl der Todesopfer auf dem PanzerschiffDeutschland" auf 28 erhöht, heute sind Teile der 3. Torpedobootsslo- lille aus Wilhelmshaven nach den spanischen Ge­wässern ausgelaufen. KreuzerKöln" wird demnächst folgen. Damit ist die Verstärkung der deutschen Seestreitkräfte in den spanischen Ge­wässern vorläufig abgeschlossen.

Englische Vorschläge zurWieder- ausnahme der Kontrolle

London, 3. Juni. (DNB.) Im Unterhaus fragte der liberale Abgeordnete M a n d e r den Außenminister, ob er sich an die Signatarmächte des Kellogg-Pattes wegen gemeinsamer Dor- st e l l u n g e n Deutschland gegenüber wenden wolle, da das Bombardement von Almeria einenBruch des Kellogg-Paktes" darstelle. Staatssekre­tär Lord Granborne verneinte die Frage und erklärte, es sei das Ziel der englischen Regie- rung, den Zus ammenbruch der Nichtein- mif chungspolitik zu verhindern und eine ernste Situation abzuwenden, die sich aus einem erneuten Einstrom fremder Staatsangehöriger nach Spanien ergeben müßte. Die Regierung er­strebe die baldige Wiederherstellung der Seeüberwachung an der spanischen Küste. Mit diesem Ziel vor Augen habe die englische Re­gierung den beteiligten Regierungen Vorschläge zugeleitet, von denen sie hoffe, daß sie ange­messene Garantien gegen eine Wiederholung des Zwischenfalles darstellten. Die Regierung hoffe, daß diese Vorschläge alle Regierungen wieder in die Lage versetzen, die Polittk der Nichteinmischung voll aufzunehmen. Sie bemühe sich, so schnell wie mög­lich Fortschritte mit der Z u r ü ck z i e h u n g aus­ländischer Kampfteilnehmer in Spanien zu machen. Sie hoffe, daß es in einer Atmosphäre internationaler Zusammenarbeit auch möglich sei, an einem entsprechenden Abkommen mitzuarbeiten.

Auch N o r w e g en hat zur Zeit Hochkonjunktur, wenn auch nicht in dem Ausmaße Schwedens. Aber die Sorgen fehlen auch hier nicht. Die Einfuhr hat derart stark zugenommen, daß ihr Wert den der Ausfuhren heute um ein beträchtliches übersteigt, d. h. in her Fachsprache, hie Handelsbilanz ist passiv geworben. Diese Passivität als beun- ruhigenbes Moment zu nehmen, bürste jeboch ver­fehlt sein. Es hanbelt sich hier vielmehr um ein natürliches Glieb einer Kette. Vorausgegangen ist eine Erhöhung her Einnahmen aus Schiffahrt unb Ausfuhr. Die bann einfetzenbe Belebung her hei­mischen Jnbustrie hat zu fteigenber Einfuhr von Rohstoffen geführt. Es entspricht gesunber jahr- hunbertealter Erfahrung, baß Länber mit aktiver Zahlungsbilanz eine passive Hanbelsbilanz aufwei­fen. Der Passivierung her norwegischen Hanbels­bilanz ging ausgleichenb eine Steigerung der Bruttoeinnahmen her Schiffahrt, her Erlöse aus ben Wal-Oelverkäufen unb schließlich aus bem Touristen­verkehr voraus Das sinh Erhöhungen, bie einer Steigerung her Einfuhr sozusagen ben Weg be­reiteten.

Glückwünsche des Führers für Feldmarschail Mannerheim.

men begonnen! (Daß gerade die großartige soziale Erneuerung, bie von Blum nicht geleugnete Neu- blüte eines her anderen Länder, nämlich Deutsch­land, erst ermöglichte, hat der Ministerpräsident anscheinend übersehen.) Blum gestand weiterhin gewisse finanzielle Schwierigkeiten" ein, was er auf den Vorrang der Sozialreformen vor den Forderungen der Wirtschaft zurückführte. Auch die Zunahme der militärischen L a st e n spreche dabei mit. Frankreich sei gezwun­gen, heute ungeheure Anstrengungen auf dem Rü­stungsgebiet unb gleichzeitig auf sozialem Gebiet zu machen, unb dies alles in einem Land, das in Wirklichkeit noch lange nicht die Ruinen des Welt­krieges ausgebefsert habe, dessen finanzielle Lasten es trage. (?) Außenpolitisch sei das Endziel nach wie vor kollektive Sicherheit durch Schiedsgerichtsbarkeit, gegenseitigen Beistand und allgemeine kontrollierte Abrüstung. Die außenpoli­tischen Beziehungen Frankreichs zu allen seinen Freunden hätten sich enger gestaltet. Zu Belgien und der Kleinen Entente wie zur Sowjetunion und zu England unterhalte Frankreich heute herzliche Beziehungen.

Rom, 3. Juni. (DNB.) Generalfeldmarschall von Blomberg hat am Donnerstag in Be­gleitung Mussolinis und der Unterstaatssekre­täre für Heer, Marine und Luftwaffe ben Militär­flughafen Furbara unb die Versuchsanstalt Guidonia besucht. Kurz vor Beginn der Be­sichtigung von Furbara war unerwartet der König auf dem Flughafen eingetroffen. Nach der Besichtigung wurde unter Einsatz großer Flugzeug­verbände ein Fliegerangriff vorgeführt, dessen Thema die Vernichtung einer Flottenbasis und her im Hafen liegenden Schiffs war. Die Kampfhand­lung fand die lebhafte Anerkennung des General­feldmarschalls, der ein von Mussolini persönlich gesteuertes dreimotoriges a bestieg und einen ausgedehnten Flug Küstengebiet der früheren Pontinischen

verkehr am 15. Juli 1937 außer Kraft tre­ten, haben Verhandlungen zwischen der deutschen unb polnischen Regierung über bie zukünftige Neu­regelung bes Eisenbahnverkehrs auf ben ober- schlesischen Grenzübergängen stattge- funben. Die oberschlesischen Grenzübergänge wer­ben in bas beutsch-polnische Abkommen über ben gegenseitigen Eisenbahnverkehr unb in bie diesen Verkehr regelnden Tarife ausgenommen. Geschlossen werden nur fünf für den Verkehr weniger bedeu­tende Uebergänge. Die Zollabfertigung unb Paßprüfung wirb spätestens am 1. Okto­ber 1937 auf den oberschlesischen Uebergängen v.. ..... vv. _________________ ... ebenso wie auf den übrigen deutsch-polnischen

schäfte des Chefs des Luftwaffenperfo- Grenzübergängen getrennt auf den beider­seitigen Grenzbahnhöfen vorgenommen.