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der oben bereits

bildung, die eine

und Modellieren,

Die

Gießener Hochschulgesellschaft veranstaltete

Oberheffen

konnte

Landkreis Gießen.

Der

hiesige

sein Winter- den Vereins-

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ner Vorführungen und Tänze ansprechend zur Dar­stellung. Ein heiteres Bühnenstück gefiel allgemein. An guter Musik fehlte es auch nicht. Im Verlaufe des Abends überreichte der Vereinsführer dem ver­dienten Ehren-Oberturnwart Albert Rinn für fein unermüdliches Wirken um die deutsche Turnsäche den Kreisehrenbrief. Der junge Turner Hans Reidel, der 1936 die Jahresbestleistung im 5000= Meter-Lauf erreichte erhielt dafür den Bestenwim­pel des Gaufachamtes Leichtathletik.

00 Kein-Linden, 3. März. Der Geflü- gelzuchtverein 1931 hielt am Sonntag im Vereinslokal feine Mitgliederversammlung ab. Der Vereinsführer konnte die Mitteilung machen, daß

daß man im ersten Augenblick glaubt, vor einer lebenden Teerose zu stehen. Maiglöckchen, Narzissen, Margeriten und ganze Blumenbuketts ergänzen die mannigfaltigen Rosenmotive, während Elefan­ten, Löwen und Pferde in allen nur erdenklichen Stellungen die Reichhaltigkeit des Geschauten voll­enden.

gelsbergstädtchen leben der 84 Jahre alte Landwirt Hubertus Ruhl II. und seine ebenfalls 84 Jahre zählende Ehefrau mit dem 85 Jahre alten Bruder der Ehefrau in Frische und Gesundheit gemeinsam in einem Haushalt und versehen auch noch in froher Schaffensfreude gemeinsam ihren

Edelste Gchnihkunst aus dem Odenwald für das Winterhilfswerk.

Deutschlands Faserversorgung

Ein Vortrag in der Gießener Hochschutgesellschast.

Flachs- und Hanfanbau als einer gedeihlichen wirt­schaftlichen Selbstversorgungsmaßnahme jede För­derung zuteil werden zu lassen und davon auch be­friedigende Ergebnisse zu erwarten. Auf diesem Gebiete sind schon erfreuliche Fortschritte erzielt worden.

Schließlich verfehlte der Vortragende auch nicht, auf die Notwendigkeit zur s p a r s a m st e n Wirt­schaft mit allen Textilien sowohl im Haushalt, wie in den Betrieben hinzuweisen und ferner darauf aufmerksam zu machen, daß auch die Verwer­tung aller Abfälle bis zur letzten Nutzungs- Möglichkeit dringende Pflicht aller Volksgenossen ist. Der Vortragende forderte am Schlüsse seines auf­schlußreichen Vortrages alle Volksgenossen auf, durch gemeinsame Kraftanstrengung auch auf dem Gebiete unserer Faserstoffversorgung dem Führer und Reichskanzler zu helfen bei seinem Bemühen, unserem Volke auch die wirtschaftliche Freiheit zu erringen.

wechseln ab mit zarten Medaillons, leichtbeschwing­ten Statuetten und frommen Kreuzigungsgruppen. Broschen, Ohrringe, Halsketten, Armbänder und Anhänger in größter Mannigfaltigkeit und höchster Formvollendung begeistern immer wieder das schön­heitstrunkene Äuge. Wohl das Feinste, was Er- Kunst uns bescherte, sind die unnachahm- Blumenmuster. Da sehen wir eine Rose, halbgeöffnete Knospe so lebenswahr wirkt,

+ Heuchelheim, 3. März. Turnverein hielt am Samstag fest ab. Nach der Begrüßung durch .... ________

sichrer O. Rinn brachten Turnerinnen und Tur-

landwirtschaftlichen Berus. Das Ehepaar bereits 1930 Goldene Hochzeit feiern.

NSG. Für die Reichsstraßensammlung am Samstag und Sonntag, die von SA., SS., NSKK. und Reichsbund der Kinderreichen durchgeführt wird, kommt der größte Teil der Margeriten aus dem Odenwald, dessen Schnitzereien Weltruf besitzen.

Ein Gang durch das 1911 eröffnete Elsenbein- museum im gräflichen Schloß zu Erbach gehört für jeden Kunstfreund mit zu den nachhaltigsten Erlebnissen. Leuchter aus Bein und Hirschhorn, An­hänger mit feingearbeiteten Köpfen, Broschen mit Hirschen, deren hauchdünn, naturgetreu nachgebil­detes Geweih allein schon ein Kunstwerk darstellt,

Drei Menschen in einem Haushalt = über ein Vierteltausend Jahre.

LPD. H e r b st e i n (Vogelsberg), 3. März. Von dem wetterfesten, knorrigen oberhessischen Bauern­schlag ist schon oft in den Zeitungen zu lesen ge­wesen. Achtzig- bzw. neunzigjährige und ältere Männer oder Frauen sind in den oberhessischen Dörfern verhältnismäßig oft anzutreffen. Dennoch dürfte die Tatsache, daß drei Menschen in einem Haushalt zusammen über ein Vierteltau­send Lebensjahre zählen und dabei noch ihrem landwirtschaftlichen Beruf nachgehen, nicht allzu häufig zu verzeichnen fein. In unserem Vo­

die Beschaffung von verbilligtem Futter genehmigt ist. Um die Zucht erstklassiger Tiere zu fördern, ge­langten vier Satz Bruteier zur Verlosung. Die Aus­wahl der Rasse bleibt jedem Züchter überlassen. Der Schriftführer berichtete noch über die Maßnahmen der Geflügelzucht im Rahmen des Vierjahresplanes. Die Versammlung beschloß, dem Winterhilfswerk und der Station der Kleinkinderschule den Betrag von je fünf Mark zu überweifen.

<> Leihgestern, 3. März. Der hiesige Ge­sangvereinLiederkranz" hielt am Sams­tagabend ein Konzert in feinem Vereinslokal ab. Der große SaalZum Löwen" war bis auf den letzten Platz besetzt. Nach einem einleitenden Musik­stück und dem Begrühungschor hieß der Vereins­führer die Besucher willkommen. Besonders be­grüßte er die zahlreich erschienenen Sänger des Bauerschen Gesangvereins Gießen und einige San­gesbrüder von Lang-Göns. Bevor der erste Chor zu Gehör gebracht wurde, erklärte der Chorleiter Blaß (Gießen) kurz den Inhalt des ersten Liedes. Mit dem ChorPsalm der Arbeit" von Liszmann, einem neuen Lied, das im Rhythmus der Arbeit klingt, hatte sich die Sängerschar das Wohlwollen der Zuhörer erobert. Im Verlauf des Abends ge­langten noch folgende Lieder zu Gehör:Innsbruck ich muß dich lassen",Kamerad komm", ein Lands­knechtlied als Kunstchor, ferner:Deutschland, heil- ger Name" undMei Schätzer!" undPlapper­mäulchen". Den Schluß bildete Schrenkenbach» Rei­terlied. Lehrer Eberle (Lollar) nahm als stellv. Sängerkreisleiter die Ehrung von drei Sängern vor (Georg Waldschmidt, Karl Wald- schmidt und Georg Dem X.), die 40 Jahre aktive Sänger sind, dankte ihnen, daß sie sich die langen Jahre in den Dienst des deutschen Liedes gestellt hatten und stellte sie den jungen Sängern als Vorbild vor Augen. Er überreichte den Jubi- laren die Sängerehrennadel für 40 Jahre. Chor­leiter Blaß dankte für die die Jubilare und den Verein ehrenden Worte. Als besondere Einlage des Abends sang das Vereinsmitglied Walter Win­ke r in schönem Bariton zwei Lieder. Weiter tarne#

Die Einführungs- und die Schlußworte zu dem mit starkem Beifall aufgenommenen Vortrag sprach der Vorsitzende der Hochschulgesellschaft Dr. h. c. Meesmann. In seiner Einführung teilte er u. a. mit, daß auf das bekannte Preisausschreiben der Hochschulgesellschaft zur Erlangung von brauchbaren Beiträgen der Wissenschaft zur Forderung des Vier­jahresplans des Führers von 16 Stellen Vorschläge -^gegangen sind, darunter von manchen Stellen 5rere Vorschläge. Die Arbeiten werden von einer Kommission geprüft, in der auch die Wissenschaft gebührend vertreten ist. Die Prüfungseraebnisse werden zu geeigneter Zeit der Öffentlichkeit be­kanntgegeben werden.

am gestrigen Mittwochabend in der stark besetzten Neuen Aula der Universität einen Vortrag des Leiters des Deutschen Forschungsinstituts für Bast­fasern, Professor Dr. Schilling in Sorau, der an Hand von Lichtbildern und unter Vorzeigen von Proben neuer Fasergewebe über das ThemaIm Kamps um Deutschlands Faseroersor- gung" sprach.

Einleitend machte der Redner auf die große Be­deutung der Faserstoffe und Textilien im Rahmen unserer Rohstoffversorgung aufmerksam, die beide für alle Volksgenossen unentbehrlich sind, aber auch im Rahmen unserer Volkswirtschaftsbilanz eine überragende Rolle spielen. Er machte sodann in gro­ßen Zügen mit den verschiedenen Faserstoffarten und ihrem Ursprung bekannt, wobei er die minera­lischen, pflanzlichen und tierischen Quellen barlegte. In diesem Zusammenhänge machte er an Hand von Zahlenmaterial auf die wirtschaftliche und geldliche Bedeutung unserer Faserstoffversorgung aufmerksam, dabei kennzeichnete er auch in eindrucksvoller Weise welche ungeheuren Vermögenswerte unsere Volks­wirtschaft in früheren Jahren für unsere Faserstoff­versorgung zur Bezahlung der Einfuhr ins Ausland gehen lassen mußte.

Sodann besprach der Vortragende eine Reihe von Möglichkeiten, durch deren Nutzbarmachung wir unsere Faserstoffoersorgung aus eigener Wirtschafts­kraft und aus eigenem Boden sehr weitgehend sicherstellen und dadurch unserem Nationalvermö­gen bedeutende Werte erhalten können. Einer Ein­schränkung des Textilienverbrauches widersprach der Redner mit allem Nachdruck, weil eine derartige Maßnahme nicht nur vom wirtschaftlichen Stand­punkt aus verkehrt ist (Arbeitsplätze von Volks­genossen sollen nicht beseitigt, sondern in erhöhtem Maße erschlossen werden), sondern auch nicht in Einklang gebracht werden kann mit den Bestre­bungen, allmählich immer mehr den Lebensstandard aller Volksgenossen zu heben. Aus gleichlaufenden Erwägungen riet er auch entschieden ab von einer Abwanderung von Textilstoffen 3u anderem Ma­terial. Eingehend beschäftigte er sich dann mit den Möglichkeiten der Faserstoffoersorgung, die sich uns in den natürlichen Faserstoffen auf deutschem Boden bieten. Er trat mit Nachdruck dafür ein, daß alle diese Möglichkeiten und Hilfsmittel in vollem Umfange ausgenutzt werden, in Ueberein- ftimmung mit der Stellungnahme des Reichsnähr­standes warnte er aber auch dringend vor Experi­menten auf dem Rücken des deutschen Bauern, also zum Nachteil der deutschen Nersorgungswirtschaft. Ueberzeugend und eindringlich trat er für die Kon­zentrierung aller Kräfte zur Mehrerzeugung guter einheimischer Faserstoffe ein, für die er die Aus­nutzung aller pflanzlichen und tierischen Quellen dringend empfahl. Der Vortragende nab sowohl zahlenmäßig, wie auch vom anbautechnischen Ge­sichtspunkt aus einen umfassenden Ueberblick über diese Möglichkeiten. Er betonte dabei, daß es sich bei den Produkten dieser einheimischen Versorgungs­

quellen in keiner Weise um Ersatzstoffe handelt, wie sie uns aus den Kriegsjahren in wenig erfreu­licher Erinnerung sind, sondern daß wir es hier mit durchaus vollwertigen neuen deutschen Werk­stoffen zu tun haben, die in ihrer Qualität, Ver­arbeitungsmöglichkeit und in ihrer Nutzbarmachung beim Verbrauch durchaus auf der Höhe stehen und jeden Wettbewerb aushalten können.

Eingehend besprach der Redner dann eine Reihs von Fragen und Aufgaben des Flachs- und Hanf­anbaues, wobei er ebenfalls interessantes Lahlen-- material gab und auch durch eine gründliche Be­sprechung der Einzelbestandteile und der Güte der deutschen Produkte auf diesem Gebiete die Hörer davon überzeugte, daß wir allen Grund haben, unserer Faserstoffversorgung durch den deutschen

Die hohe Meisterschaft, mit der alle diese Kunst­werke geschaffen wurden, wird dem Besucher des Museums erst recht verständlich, wenn er sich Zeit läßt zu einem Gang durch die staatliche Fachschule, Erwähnung geschah. Die Aus- vierjährige Lehrzeit vorsieht, be­schränkt sich nicht nur auf das Schnitzen in Elfen­bein. Die Schüler erlernen vor allem das Zeichnen . . ... ferner das Drehen und Holz­schnitzen, desgleichen die Bearbeitung von Meer­schaum, Bernstein, Perlmutt, Bein, Horn und Kunstharz. Größter Wert wird naturgemäß auf Zeichnen und Modellieren gelegt; bilden doch diese Künste die Grundlagen für ein kunstgerechtes Ver­arbeiten des kostbaren Elfenbeins.

Am 6. und 7. März sammeln $21., SS., RSKü. und Reichsbund der kinderreichen in der 6. Reichsstrahensammlung. Die Mar­gerite mit dem Glückskäfer ist das Zeichen, das in dieser Reichsstrahensammlung alle Deutschen zum Opfer ausruft!

Die Gau-Ausstellung kommt nach Gießen

astell-Postamt melden müssen.

ur Richtig st ellung. In dem gestrigen

scheu Schädlinge, Wohnungs- und Hausschädlinge, Lebensmittel- und Speicherschädlinge, sowie die Vorrats- und Materialschädlinge behandelt. Gerade in diesem Abschnitt wurde und wird den Kursus- teilnehmem bewußt, in welchem Ausmaß ihre Tä­tigkeit nicht nur der Volksgesundheit, sondern auch der Volkswirtschaft dient, der durch diese Bekämp­fungsarbeit Millionenwerte erhalten werden kön­nen. In einem Anhang wird noch die Entnahme und Versendung von Untersuchungsmaterial be­handelt.

Mit dem Kursus ist, wie sich leicht denken läßt, eine Fülle von praktischen Vorführungen verbun­den. Auf den Tischen des Hörsaals steht eine schier unübersehbare Fülle von Flaschen, Büchsen und Behältern, Schachteln, Dosen und Röhrchen, in denen alle jene Mittel enthalten sind, die die deut­sche chemische Industrie dem Desinfektor an die Hand zu geben vermag. In praktischen Vorführun­gen und Hebungen werden auch die Desinfektions­geräte durchgenommen. Es erscheint fast überflüssig, darauf hinzuweisen, daß die gesamte Schulungs­arbeit nach den neuesten Erkenntnissen der Wissen­schaft ausgerichtet ist.

Wer Gelegenheit hat, dem Kursus auch nur einige Stunden beizuwohnen, wird den Eindruck gewin­nen, daß hier im Dienste der Volksgesundheit und der Volkswirtschaft eine Arbeit geleistet wird, die in ihrem guten Ausmaß nicht abzusehen ist. Beson­ders drängt sich hier die Erkenntnis auf, daß die Wissenschaft gerade an dieser Stelle im unmittel­barsten Zusammenhang mit dem täglichen Leben steht und wissenschaftliche Erkenntnisse zur unmittel­baren Auswirkung kommen.

Mütterkantate" von Hans Baumann.

Die Teilnahme an diesem Abend mache ich sämt­lichen M.- und JM.-Führerinnen des Standorts Gießen zur Pflicht.

Eintrittskarten für 20 Pf. erhalten die Führerin­nen, sowie jedes Mädel bei ihrer M.° und JM.- Gruppenführerin.

Delr. JM.-Führerinnen-Vesprechung am 8. März.

Sämtliche JM.-Führerinnen des Standorts Gie­ßen und die IM.-Gruppenführerin 10/116, 16/116, 17/116, 18/116, 19/116 treten am 8. März um 19.30 Uhr an der Untergau-Dienststelle zur Arbeitsbe­sprechung an. Die Untergauführerin.

dem

**

Bericht über den Ortsgruppenabend der Frouem schäft Gießen-Mitte muß es richtig heißen, daß der Vortragende Pg Heß über seinen zwölfjähri­gen Aufenthalt in Deutsch - Ostafrika gesprochen hat. Ein wie gestern zu lesen war Deutsch- Südostafrika hat es bekanntlich nicht gegeben, dies auf dem Druckpapier zu schaffen blieb erst dem gestrigen Setzfehlerteufel vorbehalten.

** Freie Lehrer st elle. Erledigt ist eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Annerod (Kreis Gießen). Bewerber müssen seit mindestens 8 Jahren die Prüfung ab­gelegt und eine Anwärterdienstzeit von mindestens 5 Jahren zurückgelegt haben.

Wächter -er Volksgesundheit.

Ausbildungslehrgang für hessische Desinfektoren an der Universität Gießen.

men der Veranstaltung Gewicht zu legen. Um die Ausstellung wirklich zu einer Gießener Gesamtschau der hessischen Künstlerschaft zu machen und einen würdigen Rahmen zu scha fen, ist als Ausstellungs­raum die Dolkshalle vorge ehen. Stadtbaurat Gra - v e r t als Vorsitzender des Oberhessischen Kunstver­eins ist von der Reichskammer der bildenden Künste mit der Durchführung der Ausstellung in Gießen beauftragt worden. Die Veranstaltung in Gießen wird zwar nur wenige Tage dauern, aber sie wird und muß trotz der Kürze der Zeit das künstlerische Ereignis des Frühjahrs in unserer oberhessischen Provinzialhauptstadt werden. Wertere Einzelheiten über die Veranstaltung sind in den nächsten Tagen zu erwarten.

Im November vorigen Jahres wurde von der Reichskammer der bildenden Künste in Frankfurt am Main die Gau-Ausstellung als Gesamtschau der hessischen Künstlerschaft hergerichtet und vom Gau­leiter feierlich eröffnet. Diese Ausstellung fand allenchalben stärkstes Interesse. Nunmehr wird n^ch im Verlaufe dieses Monats die Ausstellung auch in Gießen gezeigt werden. Es werden insgesamt etwa 350 Arbeiten hessischer Künstler ausgestellt.

Wie uns vom Oberyessischen Kunstverein mitge­teilt wird, legt der Gauleiter persönlich besonderen Wert darauf, diese Frühjahrs-Kunstschau in Gießen zu eröffnen, und da die Ausstellung zugleich das wichtigste Ereignis im oberhessischen Kunstleben bar» stellt, ist auch auf den gebührenden äußeren Rah-

selbstverständlich ebenfalls eingehend behandelt und im Laufe des Kursus unter Einsatz aller in der Praxis üblichen und stets gebrauchten Mittel prak­tisch geübt. Die Entseuchung von Krankentransport- miteln, von Brunnen und Wasserleitungen, von Leichen, Tierkadaoern, Ställen usw., all das wird auch in Frage und Antwort genau besprochen. Fer­ner wird der Desinfektor mit allen jenen Maß­nahmen vertraut gemacht, die er zu seinem eige­nen Schutze zu treffen hat.

Im LehrabschnittEntwesung" (schädliche Wesen vernichten) wird eine Einteilung der Schädlinge gegeben, ihre Lebensweise und ihre Bekämpfung erläutert. Im Einzelnen werden dabei die hygieni-

Amt Feierabend.

Carmen"- Vorstellungen im Gieße­ner Stadttheater. Wir machen darauf auf­merksam, daß die Vorstellungen am 4. und 8. März um 20 Uhr beginnen. Die Theaterzüge fahren nach diesen Vorstellungen nicht.

Bäuerin, nimm dich der Alteisensammlung an!

Um einerseits der deutschen Eisenindustrie Roh­stoffe zur Verfügung zu stellen, anderseits unsere Dörfer zu entrümpeln, ist gegenwärtig auf dem Lande die Alteisensammlung im Gang. Wo bis heute noch keine Sammler erschienen sind, wird dies in den nächsten Tagen der Fall sein. Die Samm­lung rechnet in erster Linie auch mit der Unter­stützung durch unsere Landfrauen. Deshalb ist sie mit Absicht vor dem Beginn der Frühjahrsarbeiten angssetzt worden. Jetzt ist im Bauernhof noch etwas mehr Zeit und auch Veranlassung, alle Geräte auf ihre Brauchbarkeit hin zu prüfen. Dabei wird leicht das eine oder andere Gerät als gänzlich unbrauch­bar sich finden. Statt es unnütz umherliegen zu lassen, gebt es mit den ausgedienten Pflugscharen, gesprungenen Wagenreifen, unbrauchbar geworde­nen Ketten, altem Metallgeschirr usw. der Alteisen­sammlung! Haltet eure Kinder öaxu an, alles auf dem Hofe auffindbare Alteisen zusammenzutragen; die SA. und SS.-Männer sollen nicht umsonst zu euch kommen. Für euch hat das alte Zeug keinen Wert, sondern es ist euch nur im Wege und ver­schandelt eure Höfe. Unsere Industrie aber kann es zur Weiterverarbeitung brauchen.

Gießener Dochenmarktpreise.

* G i e ß e n , 4. März. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: D. f. Molkereibutter, V» kg 1,57 Mk., f. Molkereibutter, 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das

In diesen Tagen wird im Hygienischen Institut unserer Universität ein Ausbildungskursus ab ge­halten, der in seiner Gesamtheit und in seiner Aus­wirkung gesehen, für die Gesundheit unseres Volkes von außerordentlicher Wichtigkeit ist. Aus vielen Städten und Kreisen Hessens sind viele Männer und auch einige Frauen zu einem Kursus vereinigt, der über den Zeitraum von zehn Tagen geht und einer ernsten theoretischen und praktischen Schulung gewidmet ist. Leiter des Kurses ist Obermedizinal­rat Professor Dr. Kliewe, der Direktor des Hess. Untersuchungsamtes für Infektionskrankheiten. Der Zweck des Lehrganges ist, die Männer und Frauen als Desinfektoren auszubilden, da sie die von ihnen erwartete Arbeit in einer Weise ausführen kön­nen, die im Interesse unserer Volksgesundheit not­wendig ist. Die Teilnehmer des Kursus setzen sich aus Männern und Frauen zusammen, die von städti­schen und staatlichen Behörden ausersehen sind, als Desinfektoren angestellt zu werden.

Professor Dr. Kliewe, der in angestrengter Lehrtätigkeit die umfangreiche Materie der Des­infektion, der Entseuchung und der Entwesung be­handelt, stellte innerhalb seiner ersten Referate den Zuhörern zunächst den hohen ethischen Sinn vor Augen, der gerade der Arbeit des Desinfektors zu eigen ist. Er ließ die Kursusteilnehmer erkennen, wie verantwortungsvoll, aber auch wie dankbar ihre Arbeit ist, denn ihnen sei es durch ihre Ar­beit möglich, den Ausbruch von Seuchen und Epi­demien zu verhindern, manchen Familien unsäg­liche Not zu ersparen, schwere wirtschaftliche Schä­den zu verhüten und so der Volksgemeinschaft wert­volle Dienste xu erweisen.

Dem Ausbildungslehrgang liegt eine strenge Systematik zu Grunde. Der Lehrplan teilt sich ins­besondere in das Gebiet der Entseuchung und der Entwesung. Die Lehrgangsteilnehmer hören von der Einteilung und den Lebenseigenschaften der Krank­heitserreger, von der Verbrennungsweise der an­steckenden Krankheiten und schließlich von Möglich­keiten zur Bekämpfung ansteckender Krankheiten.

Besonderes Gewicht hegt dann auf der theoreti­schen und praktischen Behandlung der Entseuchungs­mittel und -Verfahren. Die Zuhörer werden ein­gehend aufgeklärt über die vielen Möglichkeiten, die durch physikalische Entseuchungsmittel (Verbren­nen, Ausglühen, Austrocknen, siedendes Wasser, heißen Wasserdampf usw.) gegeben sind, sie hören aber auch von der Anwendung vieler chemischer Entseuchungsmittel, die ihnen in Dutzenden von Präparaten vor Augen geführt und in ihrer An­wendung erläutert werden. Besonders wird auf die Unterschiede im Wert d er Entseu­chungsmittel aufmerksam gemacht, vor schlech­ten Präparaten gewarnt und gute empfohlen.

Eingehend wird erläutert, wie die Desinfektion am Kranken selbst, wie auch an allen den Dingen vorgenommen wird, mit denen ein Kranker in Be­rührung kommen kann. Die Raumentseuchung wird

Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse 8 14, Klasse A 13, Klasse B 12, Klasse C 11K, Klasse D 10^, un- gezeichnete 10, Wirsing, XA kg 10 bis 15, Weißkraut 7 bis 10, Rotkraut 10 bis 12, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 28 bis 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat, 50 g 10 bis 12, % kg 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 75 Pf., Zwiebeln 10 bis 14, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 35, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 44 Pf., 50 kg 3,50 bis 3,70 Mk., Aepfel, % kg 15 bis 45 Pf., Birnen 15 bis 25, Hähne 90 Pf. bis 1,10 Mk., Suppenhühner 80 bis 90 Pf. Blumenkohl, das Stück 30 bis 50, Salat 20 bis 25, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15 Pf.

*

* * D i e Bezahlung der Strom- und Gasgelder betrifft eine Bekanntmachung der Direktion der städtischen Betriebe in unserem heu­tigen Anzeigenteil, auf die wir besonders Hinweisen.

** Befreiung von der Rundfunkge­bühr. Rundfunkteilnehmer, die wegen Bedürftig­keit von der Zahlung der Rundfunkgebühr befreit sind, müssen die Weitergewährung ihrer Gebühren­befreiung in der Zeit vom 1. bis zum 10. März bei der zuständigen Kreisstelle des Fürsorgeamts beantragen. Die auf diesen Antrag hin von der Kreisstelle ausgestellte Vorschlagsbescheinigung be­rechtigt noch nicht zum gebührenfreien Rundfunk­empfang. Die Gebührenfreiheit muß vielmehr um­gehend, spätestens jedoch bis zum 25. März, beim zuständigen Zustell-Postamt besonders nachgesucht werden. Vorzulegen sind beim Postamt die Be­scheinigung der Kreisstelle und der vom Postamt bei der erstmaligen Gebührenbefreiung erteilte Ausweis. Wer diese Fristen verstreichen läßt, läuft Gefahr, daß er bei der Befreiung von Rundfunk­gebühren nicht mehr berücksichtigt werden kann. Es wird noch darauf aufmerksam gemacht, daß von Gebühren befreite Rundfunkteilnehmer, bei denen die Voraussetzungen zum Gebührenerlaß durch Wiedereingliederung in den Arbeitsprozeß usw. weggefallen sind, dies sofort der Kreisstelle und

Die tcutfdie Arbeitsfront

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