eines H I. - ö l s i n g einen
Deutsches Volk, dein Ehrenschild ist das Winter- Hilfswerk! Die 5. Reichsstrahensammlung am 6. und 7. Februar soll wiederum ein einmütiges Bekenntnis zum Führer sein.
lung ihren Abschluß.
u. Klein-Linden, 3. Febr. An den beiden letzten Sonntagen hielt der S ch ü tz e n k l u b „R o - land" in seinem Bereinslokal, dem Turnerheim, ein SaalpreisschieAen ab. An einem Kameradschaftsabend am verflossenen Sonntag vereinigten sich die Mitglieder des Vereins mit ihren Familienangehörigen. Vereinsführer Wilhelm Erle nahm dabei die Ehrung zweier verdienter Vereinskameraden vor, die in diesem Jahre auf eine 25- jährige ununterbrochene Mitgliedschaft zurückblicken können; er überreichte beiden Jubilaren, Heinrich Mag old sen. und Wilhelm Luh, die silberne Jubiläumsplakette und würdigte in kurzen Worten die Treue der Geehrten. Er kam dann auf den Wiederaufbau unseres Vaterlandes zu sprechen und erneuerte das Gelöbnis der Treue zu Führer und Volk. Beim Gesang von Schützen- und Jägerliedern und bei Frohsinn verlief der Abend in bester Stimmung. Die Sieger des Preisschießens waren: 1. Adam Gießler, 2. August Weller, 3. Heinrich Keu- del, 4. Gottfried Benderoth, 5. Wilhelm Erle, 6. Wilhelm Germer, 7. Ernst Glaum, 8. Konrad Keu- del, 9 Willi Müller, 10. Albert Klein, 11. Hans Volk, 12. Keidel (Gießen), 13. Wilhelm Pfaff, 14. Karl Politz. r.
A Beuern, 3. Febr. Der hiesige Turnver - e i n hielt im Lokal Ranft feine Jahresversammlung ab. Der stellv. Dereinsführer Gustav Wall- b o t erstattete den Jahresbericht, dem zu entnehmen war, daß der Verein im abgelaufenen Jahre schone Erfolge zu verzeichnen hatte. Der Kassenbericht wurde in Ordnung befunden. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Der Vorstand blieb in seiner bisherigen Zusammensetzung bestehen.
4 Allertshausen, 4. Febr. Am morgigen 5. Februar kann die ä l t e ft e Frau unseres Dorfes, Witwe Anna Kathanne Hör mann, ihren 85. Geburtstag begehen. Die Frau, die seit 14 Jahren Witwe ist, sieht acht Enkel und zwölf Urenkel um sich. ~
# Ettingshausen, 3. Febr. Zum allgemeinen Bedauern legte der seitherige Chorleiter der hiesigen Sängeroereiniguna „Go n-- cordia-Liederkranz" Lehrer Wilhelm Erb
stünden.
In einer Eingabe der Kreisdienststelle der NS.- Gemeinschaft „Kraft durch Freude" an den Bürgermeister der Stadt, setzt sich diese nachdrücklich für eine Erweiterung der Anlagen in den Erlen ein.
Landkreis Gießen.
X Wiese ck, 4. Febr. Unsere Mitbürger, der Schmied und Landwirt Georg Bi er au und Ehefrau Elisabethe, geb. Naumann, können am 6. Febr. ihr Goldenes Ehejubiläum begehen. — Nachdem sie am 8. Januar 1931 mit ihrem jetzt vor fünf Jahren verstorbenen Ehegatten Johs. Rudolph
Tätigkeit als Chorkeiter je eine Ehrenurkunde. An- läßlich ihrer 25jährigen Mitgliedschaft wurden Joh. Georg Drücket, Wilhelm Häuser, Ludwig Pfaff, Georg Burk, Karl Reitz und Heinrich Schäfer zu Ehrenmitgliedern ernannt und jeder mit einer entsprechenden Urkunde bedacht. Der zweite Teil des Abends wurde ausgefüllt mit einem von Mitgliedern flott gespielten Theaterstück
nsf. H o lzh e im, 4. Febr. Die Frauen schäft hatte ihre Mitglieder und die Ortsbäuerinnen zu einem Vortragsabend eingeladen, bei dem Fräulein Harter von der Bäuerlichen Werkschule über den Gartenbau sprach. Sie hab hervor, daß die richtige Bepflanzung, Pflege, Düngung und restlose Ausnutzung des Gartens zu den Pflichten der Frau m der Erzeugungsschlacht gehört. Der Ertrag des Gartens kann durch Abwechslung in der Bebauung und durch sorgsame Ausnutzung gesteigert werden. Der Abend war sehr gut besucht und bot den Frauen manche praktische Anregung.
oo Eberstadt, 3. Febr. Im Saal der alten Schule fand dieser Tage eine Dortragsver- anstaltung statt. Der Abend brachte Filmvor- führungen, zu denen Diplom-Landwirt E v e l t und Landwirtschaftsrat Dr. Nagel aufschlußreiche Erläuterungen gaben. Die Redner beschäftigten sich in erster Linie mit mancherlei Möglichkeiten der Erzeugungssteigerung. Eine lebhafte Aussprache schloß sich an. Der landwirtschaftliche Ortsfachberater dankte zum Schluß den beiden Rednern. — Im Saale der neuen Schule fand ferner ein Vortragsabend statt, der zahlreiche Frauen aus dem Orte vereinigte. Die Kreisfrauenschaftsleiterin Frau W r e d e - Gießen sprach über die Ziele und Aufgaben des Deutschen Frauenwerkes. Demnächst fol- len in unserem Orte regelmäßig Vorträge über Mütterschulung abgehalten werden
nsf. Inheiden, 4. Febr. Im Parteiheim fand am Sonntagabend die Abschlußfeier des K o ch - lehrgangs, den der Reichsmütterdienst hier veranstaltete, statt. Die 43 Kursteilnehmerinnen hatten Verwandte und Freunde mitgebracht, so daß über hundert Gäste den Saal füllten. D:e Wanderlehrerin Fräulein Hechler sprach kurz über den Zweck der Mütterschulung und verteilte die Be- Reinigungen für lückenlosen Besuch der Abende. Pg. Reitz hielt dann eine eindrucksvolle Rede und forderte alle Frauen auf, mit ganzer Kraft mitzu- ■ helfen am Gelingen des Vierjahresplanes. Die Teilnehmerinnen hatten kleine Gedichte in hessischer . Mundart über den Verlauf des Lehrgangs verfaßt, ■ und so verging bei gemeinsamen Gesang in froher Volksgemeinschaft der Abend nur zu schnell.
Kreis Friedberg.
= Münzenberg, 3. Febr. Die Gaufilmstelle der NSDAP, veranstaltete im vollbesetzten Saal des Gausthauses „Zum Löwen" einen Filmabend, der nach kurzer Begrüßung durch Ober- truppführer Krafft von Ortsgruppenleiter M e tz° g e r mit einer Ansprache eingeleitet wurde. Im Mittelpunkt des Abends stand der Film „Die ewige Wache". Mit großem Interesse wurde auch der Film „Schmeling — ein deutscher Sieg" ausgenommen.
kurzen Worten den Zweck des Abends dar. Der Chor des Vereins brachte verschiedene Lieder zu Gehör, die sehr beifällig aufgenommen wurden. Eine Hauskapelle füllte die Paufen mit guter Musik. Humoristische Vorträge trugen weiterhin zur Unterhaltung bei.
Großen-Linden, 3. Febr. Der hiesige Turnverein hatte seine Mitglieder mit Angehörigen am Samstag zu einem Familienabend eingeladen Die geräumige Turnhalle war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Darbietungen, die unter dem Zeichen „Einst und Jetzt" standen, lösten oft große Heiterkeit aus und brachten die Besucher bald in die beste Stimmung. Den Turnbrüdern Hch. Bopf, Karl Faber, Ldw. Schaum, Alb. Volk, Ldw. Volk, Wilh. Volk, Will). Weinandt und Wilh Wenzel wurde die silberne Ehrennadel für 25jährige Mitgliedschaft vom Vereinsführer Dr. Römer feierlich überreicht. Tanz und gesellige Unterhaltung beendeten die wohlgelungene Feier.
y Watzenborn-Steinberg, 4. Febr. Der Gesangverein „Harmonie" hatte am Sonntagabend zu feinem Winterfest in das Vereins- lokal „Zur Ludwigshöhe" eingeladen. Nach der Einleitung durch die Kapelle Burger und mit dem Sängergruß begrüßte Dereinsführer Ludwig Schäfer VIII. die zahlreichen Besucher. Chore und Musikstücke wechselten dann im ersten Teil des Abends miteinander ab. Im Laufe des Abends überreichte der Dereinsführer dem früheren Dirigenten Ludwig Schäfer (Garbenteich), ebenso dem jetzigen Dirigenten Georg B u r g e r für 25jahrlge
sein Amt wegen Arbeitsüberlastung nieder. Lehrer Erb hat stets, auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten des Vereins, in selbstloser Hingabe sein musikalisches Können in den Dienst des Vereins gestellt. Unter feiner Führung konnte der Chor mehrere schöne Konzertabende veranstalten. Nach einem früheren mißglückten Einigungsversuch gelang es vor allem Lehrer Erb, die beiden ehemals getrennten Vereine „Liederkranz" und „Concordia" zusammenzuführen. In ihren gesanglichen Leistungen steht die Sängervereinigung auf beachtlicher Höhe. Aus dem Wertungssingen in Wetterfeld bot der Verein durch den Vortrag zweier schwieriger Chöre eine beachtenswerte Leistung. Als Nachfolger wurde Chorleiter Lenz (Dillingen) gewonnen.
< Nieder-Bessingen, 4. Febr. Der neuernannte 1. Beigeordnete, Landwirt Gustav Sack, wurde dieser Tage in sein Amt eingeführt. Das Amt hatte bisher Landwirt Ernst Pein II. inne.
* Nieder-Bessingen 3. Febr. Der hiesige Gemischte Chor hielt dieser Tage seinen Familienabend ab. Vereinsführer Bürgermeister Maul hieß die Teilnehmer willkommen und legte in
gemeinen Finanzbedarf ab geführten Betrages, so daß ein Rechnungsrest von 1029,40 RM. verbleibt, der in liquidierten Ausständen besteht. Wie der Vorsitzende dabei ausführte, sind die Finanz- oerhältnisse der Stadt geordnet, rückständige Zahlungsoerpflichtuugen bestehen nicht. Hinsichtlich des Abschlusses für das noch laufende Rj. 1936 ist voraussichtlich ungefähr mit dem gleichen Ergebnis zu rechnen. Aus der Stiftung des Prof. Dr. Martin Koder aus Washington, eines geborenen Alsfelders, die insgesamt laut Vermächtnis 10 000 Dollar beträgt, gingen im Rj. 1935 abfchläg- lR 6000 Dollar ein, die mit einem Gegenwert von 14 955,52 RM. verzinslich angelegt sind. Im Rj. 1936 gingen weitere 3000 Dollar ein. Bemerkungen au den einzelnen Rechnungen wurden von feiten der Ratsherren nicht geltend gemacht. Sie wurden nebst den zugehörigen Kredit- und Niederschlagsverzeichnissen genehmigt.
Zu der Frage der Erbauung Reimes gab Bürgenn-1st-r Dr B Ueberblick über die seither m der Angelegenheit unternommenen vorbereitenden Maßnahmen. Darnach liegen bereits Pläne des Stadtbauamts mit einem Kostenaufwand von rund 20 000 RM. vor. lieber die Finanzierung des Neubaues liegen bestimmte Pläne noch nicht vor. Voraussichtlich wird sich die Stadt mit der Hälfte der Baukosten beteiligen Die Pläne werden zunächst den zuständigen Parteistellen in Berlin zur Begutachtung vorgelegt. Die Ratsherren vertraten einmütig die Ansicht, daß die Notwendigkeit zur Errichtung eines ausreichenden HJ.-Heims vorliege. Der Vorsitzende verkündete feine dementsprechende Entschließung.
Unter Mitteilungen gab der Vorsitzende bekannt, daß der Ratsherr Fabrikant Rockel sein Amt infolge starker geschäftlicher Inanspruchnahme niedergelegt habe. Das Gesuch wurde genehmigt.
Zu der im Zusammenhang mit der Erbauung der Reichsautobahn von der Provinzialdirektton Oberhessen beantragten Geradelegung der Lauterbacher Straße mit der Endorfer Straße (Reichsstraße 254) hat nach Mitteilung des Bürgermeisters der Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen entschieden, daß in Anbetracht der gesetzlich festgelegten Verpflichtung der Stadt Alsfeld zur kostenlosen und lastenfreien Bereitstellung des für den Straßenbau benötigten Geländes eine Uebernahme der Grunderwerbskosten durch das Reich nicht möglich fei. Die Landesregierung hat erklärt, daß dem Land Hessen Mittel zur Unterstützung der Stadt hierfür nicht zur Verfügung
ihr 60jähriges Ehejubiläum hat feiern können, verstarb gestern Frau Katharina Rudolph, geborene Heibertshausen, im hohen Alter von fast 90 Jahren. Beide stammten aus dem benachbarten Daubringen.
d) Heuchelheim, 3. Febr. Der hiesige Turnverein hielt dieser Tage feine Jahreshauptversammlung ab. Vereinsführer O. Rinn erstattete den Jahresbericht, der erkennen ließ, daß das vergangene Jahr an turnerischen Veranstaltungen sehr reich gewesen ist. Der Verein hat sich an vielen Veranstaltungen aktiv beteiligt und konnte dabei sehr erfolgreich fein. Das Jahr 1936 hat dem Verein einen Zugang von 31 Mitgliedern gebracht. Die 5 verstorbenen Mitglieder wurden in der üblichen Weise geehrt. Der Rechner Ernst R e u s ch l i n g erstattete den Kassenbericht, der in Einnahme 2951 RM. und in Ausgabe 2695 RM. verzeichnete. Kamerad K. Weber wurde zum Turnwart, Kamerad Will zum Zeugwart verpflichtet. Mit einem Ausblick auf das Jahr 1937 fand die Verfamm-
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Beiprogramm und Ufa-Ton-Woche 756a
Allerdings vererbt sich in solchen Fällen eine gewisse Disposition, welche die Kinder für die Ansteckung aufnahmefähiger macht. Erbkrankheiten werden heute durch das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses genau ersaßt, jeder Träger einer Erbkrankheit im Sinne dieses Gesetzes muß in Deutschland sterilisiert werden.
Verfälschung von Lebensrnitteln siehe unter Nahrungsmittelsäl- schung.
Verfolgungswahn ist die Einbildung Geisteskranker, von Feinden verfolgt zu werden, Opfer von Verschwörungen zu sein. Manchmal glauben sie auch, durch Elektrizität durch Maschinen usw. beeinflußt und geschädigt zu werden. Kommt bei oen verschiedensten Geisteskrankheiten vor, V. bei Schizophrenie, bei Me- : ancholie, auch bei Alkoholpsycho- ei). Unterbringung in eine An- talf ist das einzig Vernünftige. Geringe Grade von Verfolgungswahn sind Verfolgungsfurcht, die sich in steter Angst äußert. Die Leute glauben immer, etwas versäumt oder nicht richtig gemacht zu haben und leben in der steten Meinung, sie werden deshalb scheel angesehen unb verachtet. Bei derartigen Fällen wendet man sich am besten immer an den Nervenarzt.
Vergällung, die Unbrauchbarmachung mm menschlichen Genuß wie bei Alkohol zu Vrennspiri- tus oder bei Salz zu Viehsalz.
Vergiftung, bei den geringsten Anreichen für Vergiftung sofort
einen Arzt rufen. Eigenmächtige Handlungen möglichst unterlassen, da oft mehr Schaden als Nutzen angerichtet wird. Man beschränke sich auf äußere Hilfeleistung (gute Lagerung des Kranken, Fenster öffnen bei Gasvergiftung usw.). Auf keinen Fall beseitige man etwa gefundene Gläschen oder Tablettenröhrchen. Aus derartigen Anzeichen kann der Arzt die besten Schlüsse ziehen auf die Art der Vergiftung. Vgl. auch unter den einzelnen Vergiftungsarten.
Vergilbte weiße Stoffe werden wieder weiß, wenn man sie feucht macht und in einem geschloßenen Raum oder Behälter Schwefeldämpfen aussetzt und nachher plättet.
Vergißmeinnicht wächst in sonnigen Wiesen, wird im Garten als zweijährige Frühlingsblume gezogen. Samen im Juni säen, später auspflanzen und draußen überwintern. Bestimmte niedrige Sorten werden als Alpenpflanzen im Steingarten ob. als Zier- beet- und Balkonpflanzen gezogen. Höhere Sorten bienen auch zum Schnitt Blüten zu Kränzchen gebunden, halten längere Zeit, wenn sie auf feuchtem Teller liegen.
Vergleich. Einen Vergleich kann man in einem Prozeß jeberzeil bis zum Erlaß des Urteils abschließen. Am besten ist es. wenn man schon in der Eüteverhand- lung einen Vergleich schließt, weil man auf diese Weise bedeutende Kosten erspart. Ein Sprichwort sagt: ..Ein magerer Ve'-
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