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aller Vertujchungskünste wird auch die Weltosfent-
Das Grabmal für Generaloberst von Seeül
dieser Umstand, der das Weltjudentum zwingt, seine verleumderische Hetze gegen das deutsche Volk ein-
zuschrönken.
H. Evers.
Kleine politische Nachrichten
Der Stellvertreter des Führers traf in Palermo ein. Am Vormittag wurde eine Fahrt zu den geschichtlich interessanten Statten unternommen. Den Abschluß bildete ein Besuch des Domes von Palermo mit den Gräbern der Hohenstaufen-Kaiser. Der Zerstörer „Fulmine" brachte die deutschen Gäste an der Küste Siziliens entlang durch die Straße von Messina nach Taormina.
Unter den Klänaen des Liedes vom guten Kameraden legte der Oberbefehlshaber des Heeres einen Kran; an dem Grabdenkmal nieder General der
Berlin, 2. Nov. (DNB.) Auf dem alten In- validenfriedhof in der Scharnhorst-Straße, der zahlreiche Gräber von Männern birgt, deren Namen in der preußischen Geschichte einen hellen Klang haben, wurde ein von der Reichsregierung errichtetes Grabmal für den am 27. Dezember 1936 verstorbenen Generaloberst a. D. v. Seeckt mit einer schlichten soldatischen Feier enthüllt. Neben der Gemahlin sah man die einzige Schwester des verewigten Generaloberst, Gräfin Rothkirch, die Letzte ihres Geschlechtes. Ferner zahlreiche hohe Offiziere der Wehrmacht. Nach einem Choral des Musikkorps des Jnf.-Rgts. 67 übergab der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst Freiherr von Fritsch, namens der Reichsregierung das Grabmal der Witwe und der Familie von Seeckt zu treuen Händen In feiner Ansprache führte der Generaloberst u. a. aus: ,U e b e r Gröber v o r - wärts" — das ist das Wort, das Generaloberst von Seeckt uns zunef, als er von uns Abschied nahm, damals im Herbst 1926, als er gezwungen wurde, sein Werk, das von ihm geschaffene Reichsheer zu verlassen. — „lieber Gräber vorwärts" — sind die Worte, die uns — ein ewiger Mahnruf — von dem Grabmal dieses unvergeßlichen großen Soldaten und Mannes entgegenleuchten dem Grabmal. das heute das dankbare Vaterland seinem großen Sohne weiht, fern Leben und Werk späteren Geschlechtern zu künden. — Die Worte zu befolgen, sei uns Gesetz! Sie zu bewahren, ist uns Soldaten, denen die Persönlichkeit und das Wirken des Generalobersten von Seeckt noch persönliches Erlebnis wurde, aber auch tiefinnere Herzenspflicht.
Barmat in Amsterdam verhaftet.
Amsterdam, 2. Nov. (DNB.) Auf Ersuchen der belgischen Staatsanwaltschaft wurde der berüchtigte jüdische Schieber Julius Barmat durch die holländische Fremdenpolizei in feiner Amsterdamer Wohnung verhaftet. Die in Belgien geführten Prozesse im Zusammenhang mit den Bankrotten der Norder-Bank und des Bankhauses Goldzieher & Pensa haben bisher eindeutig die Schuld des Finanzjuden Barmat an unzähligen Betrügereien, Buchfälschungen und Unterschlagungen ans Tageslicht gebracht Barmat verstand es, von Amsterdam aus die durch ihn beeinflußten belgischen Banken zu leiten, ohne belgischen Boden zu betreten, da gegen ihn ein belgischer Ausweisungsbefehl vorlag. Durch den betrügerischen Zusammenbruch der belgischen Barmat-Banken sind unzählige kleine belgische Einleger geschädigt worden.
Vor einer Amnestie in Danzig.
Danzig, 2. Nov. (DNB.) Der Danziger Gauleiter F o r st e r teilte in mehreren überfüllten Versammlungen mit, daß eine Verordnung erlassen werde, derzufolge jede Neugründung von Parteien verboten werde. Wenn Wahlen in Danzig kommen würden, dann würde es im Danziger Dolkstag nur Braunhemden geben, und als einzige Zivilisten würden nur die Polen vertreten sein. Nach der Auflösung des Zentrums wollten die National- foztalisten in Danzig einen dicken Strich unter alles machen, was gewesen ist. Es werde daher ein A m- nestiegesetz verabschiedet werden. Ferner ein Staatsjugendgesetz, sowie eine weitere innere Angleichung Danzigs an die im Reich bestehenden Gesetze. Es werde bald eine Zeit kommen, dann werde die Flagge des Dritten Reiches auch die Staatsfahne der Freien Stadt Danzig fein.
Der Präsident der R e i ch s p o st d i r e k t i o n Kassel, Dr. Boas, ist nach Erreichung der Alters- grenze in den Ruhestand getreten. Zu seinem Nachfolger ist der Abteilungsdirektor L o h m e y e r von der Reichspostdirektion Frankfurt a. M ernannt worden.
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Der Kronprinz und die Kronprinzessin von Däne m a r k trafen in Berlin ein. Der Besuch gut hauptsächlich der Internationalen Iagdausstellung.
Nach Berichten aus Paraguay hat das in Asuncion, der Hauptstadt Paraguays, liegende Regiment gemeutert. Der Regierung soll es gelungen sein, Herr der Lage zu bleiben Nach einem anderen Bericht ist das Schicksal der Regierung noch ungewiß.
Oberbefehlshabers der Wehrmacht, Reichskriegs- minifter Generalfeldmarfchall von Blomberg. Mit dem Regimentsmarfch des Jnf.-Rgts 67 schloß die Gedenkfeier. Das Grabmal, ein großer Sarkophag, >st eine Schöpfung des Bildhauers Major der Landwehr a. D. Damm a n n. Auf einer Bronzeplatte öie den ganzen Steinblock bedeckt, sieht man unter mit Lorbeer geschmückten gekreuzten Degen die Worte des verewigten Generalobersten „lieber Gräber vorwärts". Neben dem Familienwappen trägt die Platte nur den Namen, das Geburts- und Todesdatum des Toten. (Aufnahme: Scherl-Bilder- dienst-M.)
Kunst und Wissenschaft.
Hanns Johst und Hermann Abendroth auf der Gaukullurwoche.
NSG. Die Gaukulturwoche des Gaues Hessen-Nassau, die vom 13. bis 21 November stattfindet, soll nicht nur dem hohen Stand künstlerischen Schaffens im Rhein-Mam-Gebiet erkennen, sondern auch die großen Künstler des Reiches zu Worte kommen lassen. Hanns I o h st, der Präsident der Reichsschrifttumskammer, liest an einem Abend, der von der NSG. „Kraft durch Freude" in Gemeinschaft mit der Landesleitung der Reichsschrifttumskammer veranstaltet wird, aus eigenen Werken. Der Abend, der im Bürgersaal des Römers in Frankfurt stattfindet, wird vom Lenzewski-Ouartett musikalisch umrahmt.
furt a. M. geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums war er erst Buchhändler, dann studierte er in München Musik. 1903 bis 1904 wirkte er als musikalischer Leiter des Münchener Orchestervereins. 1905 bis 1911 war Abendroth Kapell- meister am Stadttheater in Lübeck, 1911 städtischer Musikdirektor in Essen; vier Jahre später wurde er al9^ Nachfolger Fritz Steinbachs zum Direktor des Kölner Konservatoriums ernannt. 1918 wurde Abendroth Generalmusikdirektor der Stadt Köln, 1919 Professor, 1922 bis 1923 Dirigent der Sin- fonie-Konzerte der Berliner Staatsoper. Dann folgte Berufung nach Leipzig zum Leiter des be- rühmten Gewandhaus-Orchesters.
Aus aller Wett.
Explosion in einem kalkowiher Stahlwerk.
Im Stahlwerk der Königshütte in Kattowitz ereignete sich eine schwere Explosion. Aus bis- her ungeklärter Ursache flog in der Hochofenanlage ein Generator in die Luft. Drei Arbeiter mußten mit schweren Brandwunden ins Krankenhaus gebracht werden; der Zustand eines Verum glückten ist hoffnungslos. Von den umherfliegenden Eisenteilen, die bis auf die Straße geschleudert wurden, wurden vier an der Unglücksstelle vor- übergehende Passanten verletzt. An vielen Häusern, Huttengebäuden und Geschäften drückte der Luft- druck die Fensterscheiben ein. Im Werk selbst ent- stand ein beträchtlicher Sachschaden.
Bauernhof eingeäschert. — Besiher verbrannt.
Aus bisher noch unbekannter Ursache brach in einem Bauernhaus in Steinhübel bei Seiffen (Sachsen) ein Großfeuer aus. Trotz der sofor- . tigen Hilfsmaßnahmen der Nachbarwehren konnte von dem auf einer Anhöhe gelegenen Gehöft nichts • gerettet werden, da es unmöglich war, genügend Wasser herbei^uschaffen. Der Besitzer, der noch einmal in das brennende Gebäude zurückgeeilt war, kam in den Flammen um. Zum Schutze des nahen Waldes wurde der Arbeitsdienst erfolgreich eingesetzt.
Schweres Eisenbahnunglück bei Rio de Janeiro.
In der Nähe von Rio de Janeiro ereignete sich erneut ein schweres Eisenbahnunglück. Ein Güterzug fuhr mit einem vollbesetzten Sonderzug mit Grünhemden, die von einer Versammlung in der Hauptstadt zurückkamen, zusammen, wobei zahl- reiche Fahrgäste getötet oder verletzt wurden. Nähere Einzelheiten fehlen noch, doch spricht man von 15 Toten und ungefähr 70 Schwerverletzten. Auf der gleichen Strecke hatte sich vor zwei Tagen bereits ein folgenschweres Eisenbahnunglück ereignet.
Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeork Frankfurt.
Mit dem fortgesetzten Luftdruckanstieg über dem Festland und Westeuropa hat sich eine gleichförmige Luftdruckoerteilung eingestellt. In ihrem Bereich Zeigt die Witterung auch bei uns einen trägen Ablauf' Auftreten gelegentlicher Aufheiterungen hinter meist diesigem und wolkigem Wetter. Wenn auch eine durchgreifende Umgestaltung vorerst unwahr- chemlich ist, so wird doch die Neigung zu gelegentlichen Aufheiterungen wieder zunehmen.
Aussichten für Donnerstag: Besonders morgens dunstig oder neblig, sonst wolkig bis auf- heiternd und im allgemeinen trocken. Temperaturen wenig geändert, Winde meist aus Ost.
Lufttemperaturen am 2. November: mittags 12,7 Grad Celsius, abends 10,8 Grad; am 3. November: morgens 9 Grad. Maximum 12,9 Grad, Minimum heute nacht 8 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 2. November: abends 10,4 Grad; am 3. November: morgens 9 Grad Celsius.
Der Leiter der Fachschaft Musikerzieher, Prof. Hermann Abendroth, leitet das große Festkonzert „Deutsche Meister" der Gau- R v kulturwoche Abendroth. der sich als Interpret unfe-
oem Grabdenkmal nieder General derI rer Klassiker und Romantiker besonderen Rist er- Artillene, Keitel, überbrachte einen Kranz des >worben hat, wurde am 19. Januar 1883 mFrank-
Wußten Sie, daß es das gibt?
Dies war <lie Schwierigkeit
Herr Müller war geschäftlich nach München gefahren. Bis zum Abend war jede Stunde besetzt; nachts sollte es im Schlafwagen heimgehen; erst am nächsten Tage wollte Herr Müller wieder zu Hause sein. Deshalb hatte er sich keinen Hausschlüssel eingesteckt. Doch nun waren zwei Geschäftsfreunde verreist und Herr Müller konnte gerade noch den Mittagszug erreichen. Wie aber daheim veranlassen, daß man ihn mit dem Hausschlüssel von der Bahn abholt?
Verbilligte Ferngespräche
In den Abend- und Nachtstunden (19-8 Uhr) werden für Ferngespräche nur ’/3 der Gebühren für gleich lange Gespräche am Tage erhoben Wieviel läßt sich dadurch sparen - wieviel läßt sich für wenig Geld persönlicher und besser aus drücken, ab ea in Briefen möglich ist I
Der Fernsprecher ist der vollkommene Mittler unserer Zeit zum Nachrichten- und Gedankenaustausch von Mensch zu Mensch. So wird er auch zum vielseitigen Helfer und Freund für jeden, der seine Möglichkeiten zu nutzen weiß.
Ihr Fernsprecher kann mehr, als Sie vielleicht glauben!
XP-Gespräch
Wer keinen eigenen Femsprechanschluß hat, kann durch einen besonderen Boten schnellstens aufgefordert werden. Sie anzurufen Die Postkarte gilt für ihn ab Ausweis zur kostenlosen Führung des Gespräches von der darauf vermerkten öffentlichen Femsprechstelle aus. XP-Gespräche im Ort und nach anderen Orten sind beim Fernamt anzumelden.
halb vom Münzfernsprecher am Bahnsteig mit der Telegram maufnahme verbinden, gab das Telegramm durch und warf die Gebühr in die
Zeitansage - Weckruf - Wetterdienst
Ihr Fernsprecher sagt Dinen auf Wunsch die genaue Zeit an. Der Auftragsdienst weckt Sie gegen eine geringe Gebühr pünktlich und zuverlässig. Auch die Wettervorhersage gibt Ihnen der Auftragschenst an.
Auftragsdienst
Nachrichten-Annahme und -Weitergabe Wahrend Ihrer Abwesenheit vermerkt der Auftragsdienst auf Wunsch jeden Anruf, er gibt den Anrufenden Auskunft und nimmt Mitteilungen für Sie entgegen. Ferngespräche können auf einen anderen Anschluß im selben Ort umgelegt werden, bei dem Sie sich aufhalten. Die eingegangenen Nachrichten können Sie jederzeit unter einem Kennwort, auch vom Münzfernsprecher oder von einem anderen Teilnehmeranschluß aus, vom Auftragsdienst erfragen. Nachrichten, die Sie an mehrere andere Fernsprechteilnehmer gleichzeitig übermitteln wollen» gibt der Auftragsdienst für Sie durch.
Zahlschlitze des Münzfernsprechers. Damit war fürihn die Angelegenheit erledigt,und er konnte seinen Zug rechtzeitig besteigen. Er hätte auch vom Münzfernsprecher aus den Femsprechauf- tragsdienst veranlassen können, seine Angehörigen durch ein Ferngespräch zu verstän digen.
Solche Möglichkeiten, in denen der Fernsprecher Rat und Hilfe schaffen kann, gibt es unendlich oft. Kennen Sie schon alle? Sie sehen, es lohnt, sich damit zu beschäftigen! Ausführliche Angaben und eine Gebührenübersicht finden Sie vorn im Amtlichen Femsp rech buch.
...so wurde sie durch den Fernsprecher gelöst:
HerrMülkrwußtc.wwviclseitigderPemsprecherisi.wcmimanihnriehtigjmsmilzt.Erwußte deshalb auch daß man em Telegramm durch den Fernsprech er ebenso gut aufgeben kann wie am Schalter des Postamts. Herr M. ließ sich des-
W. B. Auch der Münzfernsprecher und jede andere öffentliche Fernsprechstelle, die Sie an diesem Zeichen erkennen, ist „Ihr* Fernsprecher. Diese I • | •
Fernsprecher bieten Ihnen die gleichen Mög- JSi
lichkeiten wie der eigens Anschluß daheim.


