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tob, 2. Pr.; 9. Ernst Mehl, Holzheim, 3. Pr.; 10. Karl Klee, Holzheim, 3. Pr.; 11. Johannes Röhrig, Holzheim, 3. Pr.; 12. Georg Treller, Laubach, 3. Pr.; 13. derselbe, 3. Pr., 14. Jakob Lerch Cid). 3. Pr., 15. Hrch. Rau IV., Hattenrod, 3 Pr.; 16. Eduard Dietrich, Hattenrod, 3. Pr.; 17 Valentin Weppler, Hattenrod, 3. Pr.; 18 August Petri. Hattenrod, 3. Preis.

Klasse V, Ziegen, 2 Jahre alt: 1. Hrch. Münster, Hattenrod. E; 2 Karl Weiß I., Watzen­born-Steinberg, E: 3. Karl Gerlach III., Eberstadt, 1. Preis; 4 Wilhelm Wedemann, Eberstadt, 2. Pr.; 5 Ernst Mehl, Holzheim, 2. Pr.; 6. Karl Bingel, Holzheim, 2. Pr; 7. Jakob Lerch, Lich, 2. Pr.; 8. Karl Philipp, Watzenborn-Steinberg, 2 Pr.; 9. Ja­kob Naumann, Laubach, 3. Pr.; 10 Rudolf Eiche­nauer, Utphe 3 fcr ; 11 Karl Müller II., Holzheim, 3. Pr.; 12. Wilyelm Gorr, Lich, 3. Pr.; 13. Hrch.

Stengel I., Laubach, A; 14. Johannes Röhrig, Holzheim, A; 15 Valentin Weppler, Hattenrod, A.

Klasse VI, Ziegen. 1 Jahr alt: 1. Christ. Scheid VI., Großen-Buseck, E; 2. Peter Karl, Laubach 1 Pr.; 3 Hrch Harbach VIII., Gr- Buseck, 1 Pr.; 4. Karl Schmalz, Watzenborn-Stein­berg, l.Pr.; 5. Otto Döll, Laubach, 2. Pr.; 6. Karl Gerlach III., Eberstadt, 2. Pr.; 7 Wilhelm Pfeifer, Großen-Buseck, 2. Pr.; 8. Hrch. Münster, Hatten­rod, 2. Pr.; 9. derselbe, 2. Pr.; 10 Hrch Rau, Hat­tenrod, 2. Pr.; 11 Karl Wilhelm Wagner, Großen- Buseck, 2. Pr.; 12 Hrch. Stengel I., Laubach, 3. Pr.; 13. Otto Döll, Laubach, 3. Pr.; 14 Hrch. Rühl VI., Laubach, 3. Pr.; 15 Wilhelm Tag, Utphe, 3. Pr.; 16. Karl Klee II., Holzheim, 3. Pr; 17. Eduard Dietrich, Hattenrod, 3. Pr.; 18. Karl Wilhelm Wag­ner, Großen-Buseck, 3 Pr.; 19. Karl Pitz II., Stein­berg, 3. Pr.; 20. Karl Weppler, Harbach. 3. Preis.

Aus der engeren Heimat.

Landkreis Gießen.

* Klein-Linden, 2. Aug. Nach fünfjähriger Tätigkeit als Schwester der hiesigen Krankenstation verließ Krankenschwester Berta Dörner unser Dors, um ihren Dienst in der Gemeinde Wilrnen- roth bei Westerburg (Westerwald) aufzunehmen. Die besten Wünsche der Gemeinde begleiten die scheidende Schwester auf ihrem ferneren Lebens­wege. Als ihre Nachfolgerin wurde Krankenschwester Dora Schneider, die seither in einem Vorort von Worms tätig war, vom Mutterhaus Nonnen­weier nach Klein-Linden berufen.

§ Heuchelheim, 2. August Eilt einzigartiger Fall ereignete sich hier heute nachmittag. Der Orts­bauernführer Rinn war zum Dreschen seiner Frucht zur Dreschmaschine gefahren. Da noch ^Wa­gen vor ihm angefahren waren, mußte sein Wagen neben der Antriebsmaschine, einem Bull- dogg, Halt machen Während der Mann, da er noch zu warten hatte, auf dem Wagen saß, fing die Ladung hinter seinem Rücken an zu brennen. Sein sofortiges Bemühen, die Flammen zu er­sticken, waren erfolglos da sich das Feuer rasch ausbreitete. So kam es, daß die Ladung Ger ft e verbrannte und auch der Wagen durch das Feuer beschädigt wurde Wodurch das Feuer ent­stand, konnte noch nicht festgestellt werden.

Allendorf (Lahn), 3. Aug. Am Eingang unseres Dorfes ereignete sich dieser Tage ein Unfall. Ein hochbeladener Erntewagen stürzte u m. Auf dem Wagen saß eine junge Frau, die bei dem Unfall in hohem Bogen in das Gras am Ab­hang des Berges fiel. Von einigen leichten Prel­lungen abgesehen, kam sie zum Glück mit dem Schrecken davon.

$. Lang-Göns, 2. Aug. Seit Montag arbeitet in unserer Gemeinde die Dreschmaschine auf dem Platz vor der Turnhalle. Alle Landwirte mit kleinen Betrieben beginnen nun mit dem Ausdrusch der Ernte. Aber auch einzelne Bauern lassen schon einen Teil ihrer Frucht ausdreschen. Nach einigen Wochen ist das Dreschen im Felde beendet, und die Dreschmaschinen wandern dann von Hof zu Hof. Das rege Interesse, das unser Turnverein dem Hoherodskopf-Bergfest (am 29 August) entgegen­bringt, ersieht man daraus, daß sich 35 Turner daran beteiligen wollen. Sie werden mit einem Sonderautobus zum Hoherodsköpf fahren. In der letzten Vorstandssitzung wurde außerdem die Frage besprochen, ob es keine Möglichkeit gibt, die Dresch­maschine, die zur Zeit auf dem Uebungsplatz vor der Turnhalle stehl, an einen anderen Ort zu stel­len, da der Platz für die Turner unbedingt nötig ist. Am 5. September soll das A b t u r n e n des Vereins stattfinden

ch Beuern, 2. Aug. In unserem Orte herrschte bisher während des ganzen Sommers rege Bau­tätigkeit. So wurden u. a. verschiedene Silos gebaut, Dickwurzkeller angelegt sowie vorschrifts­mäßige Jauche- und Dunggruben geschaffen. Gegen­

wärtig erstehen vier Wohnhäuser, deren eines jetzt im Rohbau fertig ist. An die Wirtschaft von Albert Ranft wurde ein kleiner Saal angebaut.

+ Grünberg, 2. Aug. Als der hiesige För­ster Ritter bei einem Reviergange im Stadt­walde einen Reh bock, der eine Rehgeiß stark be­drängte, von dieser trennen wollte, mußte er sich eine Zeitlang gegen die Angriffe des wüten­den Tieres schützen, bis es ihm gelang, sich un­bemerkt zu entfernen. Am Sonntag veranstal­teten die Sechzigjährigen eine Wiedersehens­feier. Es nahmen daran teil die Konfirmierten des Jahres 1891, deren Geburtsdatum in die Zeit vom 1. Oktober 1876 bis 30. September 1877 fällt. Ihre damalige Zahl betrug 62, davon aus Grünberg 27 Knaben und 19 Mädchen, aus Stangenrod vier Knaben und vier Mädchen und aus Lehnheim ebenfalls vier Knaben und vier Mädchen. Nach einer kleinen Vorfeier am Samstagabend brachte der Sonntagmorgen gemeinsamen Kirchgang, wobei Dekan Schmidt in seiner Predigt Bezug auf die Feier nahm. Anschließend erfolgte Kranznieder­legung auf dem Friedhof, wo neben den Gräbern der fünf hier ruhenden Alterskameraden auch die Gräber der Lehrer Hamburger und Reuß, sowie des Pfarrers Koch mit je einem Kranz bedacht wurden. Ebenso wurde am Ehrenmal für einen im Welt­krieg gefallenen Alterskameraden ein Kranz nieder­gelegt. Nach der Mittagspause fand die eigentliche Feier in derVilla Emilie" statt. Begrüßungsworte sprach Fritz Gehringer, auf die Bedeutung der Feier wies Jakob Repp hin, für die zugezogenen Sechziger sprach Lehrer Wenzel, für die Aus­wärtigen Heinrich Böß (Neuyork). Mit weiteren Darbietungen beteiligten sich Frau Müller- Schott und Gustav D r e s s e l und Angehörige der Sechziger. Eine vom Alterskamerad Photograph Kothe gefertigte Aufnahme soll die Zusammen­kunft in Erinnerung halten. An der Feier nahmen 27 Alterskameraden teil, 11 hatten brieflich ihr Nichterscheinen mitgeteilt; 14 Alterskameraden sind schon gestorben.

gfs. Kesselbach, 2. Aug. Vom Führer wurde das Kolonial-Abzeichen der Leiterin der hiesigen Ortsfrauenschaft Frau Margarete Köh- l e r verliehen. Frau Köhler befand sich während des Weltkrieges in Afrika und war in englischer Gefangenschaft. Die Frauenschaft ist stolz, daß ihre Leiterin diese Ehrung erhalten hat.

Kreis Wehlar.

* Wißmar, 3. Aug. In unserer Gemeinde wird am Sonntag, 15. August, eine Feier besonderer Art begangen werden. Die Gemeinde wird das neu ge­schaffene Ehrenmal für die gefallenen Helden der Gemeinde weihen.

I Waldgirmes, 2. Aug. Die Spatzen- plage hat hier überhand genommen. Trotz Schie­ßens des Flurhüters richten die Vögel in der Nähe des Dorfes, in Sonderheit an Obstanlagen, Weizen und Gerste großen Schaden an

Knarren

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Knoblauch

Knarren von Schuhsohlen hört auf, wenn man die Sohlen und ihre Ränder mit warmem Lein­öl einreibt. Knarrende Türen müssen geölt werden, ebenso Stahlmatratzen, knarrende Dielen befestigt man durch Holzkeile.

Kneipp (Sebastian, Pfarrer von Wörishosen, 1821 bis 1897), Be­gründer der nach ihm benann­ten Wasserkur, einer Abhär­tungskur. Siehe Hydrotherapie.

Knetgummi, mit Del behandelter Modellierton, der als Kinder- jpielzeug sehr beliebt ist, weil er sich leicht formen läßt.

Knickebein, Getränk, bei dem ein ganzer Eidotter mit Maraschino- und Vanille- oder Rosen-Äkör übergossen wird.

Knickfuß. Eine Veränderung der normalen Stellung des Fuß­skelettes, bei der der innere Knöchel stark hervorspringt und die Ferse nach außen abgeknickt ist. Unelastischer Gang, Schmer­zen in der Wade und im Kreuz sind die Folgen. Behandlung durch vom Arzt verordnete, an­gepaßte Einlagen und evtl, durch entsprechende Hebungen.

Knicks als Grußform ist auch bei jungen Mädchen nur noch im Kindesalter üblich.

Kniegelenk, das Gelenk zwischen Ober- und Unterschenkel, von die­

sen zwei Knochen und der Knie­scheibe gebildet.

Kniegelenksentzündung, häufig infolge von Sportunfällen, geht meist mit einem wässerigen Er­guß in die Kniegelenkshöhle ein­her. Die seitlich am Kniegelenk sich befindenden Verstärkungs­bänder sind oft zerrissen, so daß die Festigkeit des Beines Scha­den gelitten hat. Behandlung mit ruhigstellendem Verband, evtl, mit feuchten Umschlägen und Druckverband. Nachfolgende Mas­sage. K. kann auch bei Gelenk­rheumatismus und Tripper auf­treten. S. dort. Auch eine tuber­kulöse Infektion kann Anlaß zu K. sein. Alle Arten von K. er­fordern unbedingt ärztliche Be­handlung.

Knirschen mit den Zähnen im Schlaf kann, wenn es dauernd auftritt, das Gebiß lockern. Das Zähneknirschen abzugewöhnen, ist nicht leicht, zweckmäßig ist, beim Schlafen einen Gummistreifen über den Zähnen zu tragen, den der Zahnarzt verschreibt.

Knitternde Stosse glätten sich meist wieder, wenn man die Kleider auf dem Bügel in feuchte Luft hängt Sonst hilft nur Auf- bügeln.

Knoblauch, Zwiebelgewächs, als Würze für bestimmte Speisen gebraucht. Die -kleinen Zwie-

Der neuzeitliche Kochlöffel

dient nicht nur allein zum Rühren beim Kochen, sondern auch vielen anderen Verwendungszwecken in der Küche. So zum Wenden von Eierkuchen, Fischen usw. In jeder Küche sollte ein solcher Kochlöffel zu finden fein. Sehen Sie sich ihn mal an bei

J. B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.

Farr-Louis in England nicht anerkannt.

Einen Beschluß, der in Amerika großes Aufsehen erregen wird, faßte der Britische Boxing Board of Control, die für das gesamte Welt­reich allein maßgebliche Boxsportbehörde. In den Morgenstunden des Samstag gab sie offiziell be­kannt, daß sie den Kampf Farr Louis am 26. August in Neuyork nur als Endausscheidung zur Weltmeisterschaft werte. Der Sieger dieser Begeg­nung müsse gegen Max Schmeling boxen, wolle er als Weltmeister aller Klassen in England Aner­kennung finden.

Um die deutscbeWasserball-Meisterschast

Duisburg und Hannover ohne Niederlage.

Am Sonntagvormittag wurden in Duisburg die Kämpfe der Vorschlußrunde um die Deutsche Wasser­ball-Meisterschaft mit zwei Spielen fortgesetzt. Der Titelverteidiger Wasserfreunde Hannover mußte sich mächtig strecken, ehe er Weißensee 96 nach zwei­maliger Verlängerung 6:4 (0:1, 2:2, 4:4) geschlagen hatte. Auch Duisburg 98 gewann nur knapp 2:1 (0:1) gegen Aachen 06. Damit sind Hannover und Duisburg die einzigen Mannschaften ohne Nieder­lage und haben sich schon die Teilnahme an dem in einigen Wochen ftattfinbenen Endspiel gesichert.

Schwimmländerkampf

Deutschland - Oesterreich 92:56.

Nach den großen Erfolgen unserer Schwimmer gegen Ungarn und England trat eine Auswahl des Gaues Brandenburg als Vertreter der deutschen Farben im fast bis auf den letzten Platz gefüllten Olympia-Schwimmstadion am Samstagabend gegen die Länder-Staffel Oesterreichs zum Kampf an. Deutschland gewann sämtliche Konkurrenzen des ersten Tages vier Wettbewerbe der Männer und zwei der Frauen und hat damit eine Füh­rung von 40:23 Punkten errungen.

Der Kampf wurde am Sonntag fortgesetzt und brachte weitere überzeugende Siege der deutschen Schwimmer. Rund 8000 Zuschauer wohnten den Kämpfen des Sonntags bei, in denen den Oester­reichern kein erster Sieg beschieden war. Mit 92:56 Punkten gewannen die deutschen Schwimmer den vierten Länderkampf, der innerhalb von 30 Tagen ausgetragen wurde. Die Rennen des Sams­tags und des Sonntags zeitigten bei durchweg sehr spannenden Kampfoerläufen folgende

Ergebnisse:

Die Kämpfe des Samstags:

Männer. 100 Meter Kraul: 1. v. Eckenbrecher (D) 1:02,9; '2. Zobernig (Oe) 1:03,2; 3. Wille (D) 1:03,6; 4. Swoboda (Oe) 1:03,9 Minuten. 100 Meter Rücken: 1. Heise (D) 1:13,7; 2. Kellner (Oe) 1:14,8; 3. Birr (D) 1:16,3; 4. Seitz (Oe) 1:18,2 Mi­nuten. Kunstspringen: 1. Mahraun (D) 133,70 P.; 2. Hoff (D) 129,84 P.; 3. Marhula (Oe) 122,30 P.; 4. Winkler (Oe) 116,82 Punkte. 4 X 200-Me- ter Kraul: 1. Deutschland (Arendt, v. Eckenbrecher, Birr, Plath) 9:25,3; 2. Oesterreich (Zobernig, Hna- tek, Seltenheim, Flaschte) 10:02,8 Minuten.

Frauen. 100 Meter Kraul: 1. Pollack (D) *1:12,2; 2. Wagner (Oe) 1:16,3 Minuten. Turm­springen: 1. Heinze (D) 34,85 P.; 2. Staudinger (Oe) 33,62 Punkte.

Sonntag-Crgebniffe:

Männer. 200 Meter Kraul: 1. Plath (D) 2:17; 2. Arendt (D) 2:21; 3. Zobernig (Oe) 2:22; 4. Hnatek (Oe) 2:26 Minuten 200 Meter Brust: 1. Tempe (D) 2:53,6; 2. Placheta (Oe) 2:58,6; 3. Hölze (Oe) 3:00,6; 4. Krumm (D) 3:00,7. Turmspringen: 1. Ziegler (D) 103,42 P.; 2. Hoff (D) 102,17 P.; 3. Groß (Oe) 98,87 P., 4. Wink­ler (Oe) 95,98 Punkte. Wasserball: Deutschland gegen Oesterreich 2:2 (1:2) Tore.

Frauen. 200 Meter Brust: 1. Pollack (D) 3:14,0; 2. Seeböck (Oe) 3:14,3. 100 Meter Rücken: 1. Hinz (D) 1:26; 2. Wagner (Oe) 1:26,5. 300 Meter Lagen: 1. Deutschland (Hinz, Heinze, Pollack) 4:11,2; 2. Oesterreich (Lederer, Weber, Seeböck) 4:13,3. Kunstspringen: 1. Heinze (D) 100,57 P.; 2. Staudinger (Oe) 98,71 Punkte.

Origineller Sonderpreis für einen Aielsegelflug.

Einen bemerkenswerten Entschluß hat die 600 Einwohner zahlende Gemeinde Rüxleben im Harz gefaßt; das Dorf stiftet einen Ehrenpreis und einen Geldbetrag von 50 Mark sowie zahlreiche Haustiere für den Piloten, dem der erste Zielstreckenflug WasserkuppeRüxleben im Rahmen der18. Na­tionalen Rhön" gelingt.

Langstreckenflug im Segelflugzeug.

Die junge Berliner Rekordfliegerin Eva Schmidt vollbrachte mit ihrem Segelflugzeug Albsperber" eine neue, feine Leistung. Von der Neichssegelfliegerschule Hornberg in Mittelbaden legte sie eine Entfernung von 330 Kilometer bis Friedberg im Böhmer Wald zurück.

Die Meisterschaften der Ruderer.

Die Meisterschaften der Ruderer in Leipzig wie­sen einen Besuch auf, wie ihn eine mitteldeutsche Regatta noch nie zu verzeichnen hatte. Fast die ganze Strecke am Hochflutbecken war von dichten Menschenmasfen umsäumt.

Das Rennen im Vierer ohne Steuer­mann stand bis 1500 Meter im Zeichen des Zwei­kampfes Etuf Essen - Wiking Berlin. Dann gaben sich die Berliner geschlagen und zogen es vor, sich für den Achter zu schonen. Aehnlich war der Ver­lauf im Zweier ohne, wo es zunächst eine Auseinandersetzung zwischen den Hannoveranern Melching-Meyer/a. d. Heide und den Berliner Hel­lenen Tietz-Devautier gab. Bei 1200 Meter jedoch kamen die Berliner nicht mehr mit und gaben auf. Nicht unerwartet kam bann der Sieg von Dr. West- hoff im Einer über den Schweinfurter Kaidel. Im Vierer mit Steuerman.n waren sechs Boote am Start. Nach einem tadellosen Start über­raschte Viktoria Bernburg durch seine Führung bis 700 Meter. Bei 800 Meter jedoch übernahm Wiking- Tib und Berliner RG. gemeinsam die Führung. Nur mit ein Viertel Länge Vorsprung konnte Wi- king-Tib als Sieger vor Friesen RE. 84 heroorgehen.

Mit dem Zweier mit Steuermann wur­den die Meisterschaftskämpfe der Männer fortgesetzt. Hier leisteten die Berliner Hellenen Tietz-Devautier mit Wirtz am Steuer den Olympiasiegern Gustmann- Adamski überraschend hartnäckigen Widerstand. Zum Schluß aber setzte sich doch die große Klasse von Gustmann-Adamski durch. Auch im Doppel­zweier war mit Kaidel-Pirsch unsere Olympia«

Vertretung erfolgreich. Ihren Sieg konnten die Frankfurter Timpe-Paul nicht ernstlich gefährden.

Die große Ueberraschung und den Höhepunkt der 26. Meisterschaftsregatta brachte das Achter- rennen. Ein Fehlstart steigerte die Spannung noch mehr. Bis zu 1000 Meter lagen fünf Boote dicht beieinander. Als erster fiel der Kieler RE. zu­rück und Germania Frankfurt führte das Feld an. Auf halber Strecke schloffen Wiking undClub" auf. Bei 1200 Meter war das Rennen für den Berliner RC. entschieden, der feinen Vorsprung aber mit allen Kräften vor den Frankfurtern verteidigen mußte. Der Henley-Sieger Wiking Berlin mußte sogar noch den Mainzer RV. und Bratislavia Bres­lau ziehen lassen, doch kämpfte er bis zum Letzten und ging in Ehren unter.

Schön deutscher Stehermeister.

Auf der Frankfurter Stadiondahn gewann Adolf Schön vor 15 000 Zuschauern vor Lohmann die Deutsche Stehermeisterschaft über 100 Kilometer.

(Schirner-M.)

Rund um Schotten'" am 19. September.

Hloforffanbade 147 mit 1000 Mann im Ordnungsdienst.

Der Termin des großen Motorrad - Rennens Rund um Schotten" liegt bereits feit einiger Zeit fest. Die große motorsportliche Veranstaltung wird am 19. September zur Durchführung kommen und zahlreiche Freunde des Motorsportes in unsere engere Heimat führen. Die Durchführung des Ren­nens liegt bei der Motorgruppe Hessen. Für den Ordnungs- und Absperrdienst wird die Motor st andarte 1 4 7 1000 Mann stellen, die auf die ganze Strecke verteilt werden. Die Leitung des Ordnungs- und Absperrdienstes liegt in Hän­den von Standartenführer Nagel (Gießen).

Bayerns Leichtathleten schlagen Heften

Im Schweinfurter Willy-Sachs-Stadion wurde am Sonntag bei prachtvollem Sommerwetter der Leichtathletik-Gaukampf zwischen Bayern und Hes­sen entschieden. Vor 2000 Zuschauern entwickelten sich recht schöne Kämpfe, die im Gesamtergebnis die Bayern mit 107:65 Punkten überlegen sahen. Vor Beginn der Kämpfe hielt Gauleiter-Stellvertreter Pösl-Schweinsurt eine Ansprache, in deren Verlauf er den Kämpfern Geschenke überreichte.

Die Ergebnisse.

100 Meter: 1. Leineweber-Hessen 10,8; 2. Henkel-Hessen 10,9. 2 00 Meter: 1. Pontow-B. 22.0; 2. Leineweber-H. 22,1. 4 0 0 M e t er: 1. Pöschl-B. 51,0; 2. Zehnter-H. 51,7. 800 Meter: 1. Lang-B. 1:57; 2. Seibert-H. 1:57 (totes Ren­nen). 1 5 00 Meter: 1. Ritter - B. 4:09,8; 2. Ostertag-B. 4:19,8. 5000 Meter: 1. Eberlein- B. 15:40,6; 2. Eber-B. 15:40,8. 110 Meter Hürden: 1. Wanneck-B. 16,0; 2. Knappe-H. 16,2.

Rot und fiilfe finden die Mütter ff und ihre Kinder durch das fiilfemerk Mutter und Kind".

4 0 0 Meter Hürden:^ 1. Böhm-B. 57,6; 2. Knappe-H. 58,6. Hochsprung: 1. Bonneder- B. 1,81 Meter; 2. Glötzner-B. 1,76 Meter. Weit­sprung : 1. Enzensperger-B. 6,89 Meter; 2. Cur- tius-B. 6,83 Meter. Stabhochsprung: 1. Ki- lian-B. 3,53 Meter; 2. Gerung-B. 3,43 Meter. Kugel st oßen: 1. Konrad-B. 15,03 Meter; 2. L u h - H. 13,91 Meter. Diskuswerfen: 1. Würfelsdobler-B. 47,68 Meter; 2. Rödl-B. 45,04 Meter. Speerwerfen: 1. Menkel-H. 65,82 Meter; 2. Allpafsy-B. 60,75 Meter. Hammer­werfen: 1. Storch-H. 47,21 Meter; 2. Küfner-B. 46,67 Meter. 4X100-Meter-Staffel: 1. Bayern 43,3 Sek.; 2. Hessen 43,0 Sek. (wegen Ueberlaufens der Wechselmarke distanziert). 4-mal- 4 00-Me ter-Staffel: 1. Bayern 3:26,4;

2. Hessen 3:27,6.

Würzburg als Ziel der Streckenflüge.

Neunter Tag der18. Röhn".

Auch der neunte Wettbewerbstag in der Rhön begann mit der berüchtigtenKnofe". Nebelschwaden hüllten bis über die Mittagsstunde hinaus das Massiv der Wasserkuppe dicht ein, und erst gegen 14 Uhr verzogen sie sich, so daß der Startbetrieb wieder einsetzen konnte. Vorüberziehende Gewitter­wolken konnten zu Streckenflügen ausgenutzt werden.

Nach den bisher vorliegenden Landemeldungen wurde der Flughafen Würzburg (78 Kilometer) im Zielstreckenflug bevorzugt und von folgenden Piloten erreicht: Pomper (Ostpreußen), Heioerich (Essen), Wilhelm (Frankfurt) und Graf von Treuberg (München). Einen Ketten-Zielflug nach Würzburg führten die drei Nürnberger Wettbewerbs-Teilneh­mer Medicus, Döbler und Croissant durch. In die Nähe von Haßfurt (Unterfranfen) gelangte mit 63 Kilometer Nieland (Essen), und in einem Doppel­sitzer tarnen die beiden Piloten Peters-Lengler (NSFK.-Gruppe XI, Darmstadt) bis nach Thünen in Unterfranfen (60 Kilometer). Knöpfle (Stutt­gart) ging nach 33 Kilometer hinter Hünfeld nieder. Einen Streckenflug von 81 Kilometer führte Gier- lich (Essen) durch, ber damit Altenschönbach bei Schweinfurt erreichte. Die bisher beste Tages­leistung vollbrachte der Stettiner Wolf mit einem Fluge von 122 Kilometer nach Rehhof.