DieLagd im August
Wirtschaft
Fwd. Konkurse und Vergleichsverfahren im Juli. Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamts wurden im Juli durch den „Reichsanzeiger" 177 neue Konkurse — ohne die wegen Massemangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung — und 38 Vergleichsverfahren bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat stellen sich auf 181 bzw. 36.
Rhein-Mainische Börse.
Alillagsbörfe ruhig.
Frankfurt a. M., 2. Aug. Die Börse hatte auf allen Gebieten einen sehr stillen Wochenbeginn. Der Ordereingang blieb auch nach dem Ultimo spärlich. Am Aktienmarkt war die Kursentwicklung nicht ganz gleichmäßig, die Veränderungen hielten sich ab^r in engen Grenzen. Einzelne Spezialbewegungen waren ebenfalls ohne sonderliches Geschäft. Nachfrage verblieb für Zellstoffwerte, Waldhof 168,25 (167,50), Feldmühle Papier 150,75 (150). Sodann fanden AG. für Verkehr mit 129,50 bis 130 (129) und Laurahütte mit 20,75 bis 21,25 (20) erhöhtes Interesse. JG.-Farben konnten sich bei kleinen Umsätzen auf 168,75 bis 169 (168,25) erholen. Von Motorenwerten zogen Daimler 0,90, BMW. 0,25 v. S)., an, Maschinenaktien lagen behauptet, Demag 152,90. Am Elektromarkt gewannen Licht & Kraft 1 v. S). auf 158,25. Der Montanmarkt wies bei ruhigen Umsätzen nur geringe Abweichungen von 0,25 v. H. auf. Don Einzelwerten ermäßigten sich Reichsbankanteile auf 217 (218), Cement Heidelberg auf 168,50 (169), während PH. Holzmann auf 154 (153,25) anzogen und Westdeutsche Kaufhof mit 59,90 bis 60 (60,13) etwa behauptet blieben.
Auch in der zweiten Börsenstunde war das Geschäft unbedeutend, größtenteils bröckelten die Aktienwerte leicht ab. JG.-Farben 168 nach 169, Verein. Stahl 122 nach 122,75, Mannesmann 127,25 nach 127,40. Reichsbank 216 nach 217. Die ab heute auch in den fortlaufenden Verkehr einbezogenen VDM.-Aktien lagen 1,25 v. H. schwächer mit 177,
die Leidenschaft durchgehen. Dann gibt es kleine Meinungsverschiedenheiten, die erst ausgeglichen werden müssen. Und das geht am besten, wenn nicht geschossen wird. Dann hat der Jäger seinen Hund wieder in der Hand, wenn es Ernst wird. Schließlich aber hat das Verfahren noch den großen Vorteil, daß man weiß, wo eigentlich Hühner liegen. Denn stundenlange erfolglose Hühnersuche ist kein Genuß.
Wie im Vormonat, sei auch jetzt noch einmal auf die Zunahme der D ä ch s e hingewiesen. Wer nicht die Möglichkeit hat, den Dachs im Herbst und Winter mit Aussicht auf Erfolg zu graben, der muß jetzt, wo es beim abendlichen Ausfahren noch hell genug ist, an den Abschuß am Bau oder auf der Pirsch denken. Neben dem erheblichen Schaden an der Niederjagd macht sich der Dachs nicht selten auch landwirtschaftlich unangenehm bemerkbar (Haferäcker und Wiesen).
Ueberall in den Dörfern brummt bereits die Dreschmaschine. Damit wird es Zeit, an die Winterfütterung zu denken. Beim Dreschen fällt unter den Dreschwagen ein Gemisch, das sich aus Unkrautsamen in Menge und zerschlagenen Körnern zusammensetzt. Für die Winterfütterung von Hühnern und Fasanen ist dieser Abfall, der sonst wertlos ist, von außerordentlichem Wert. Er läßt sich so noch nutzbringend verwenden und erspart andere Futtermittel. Drum soll der Jäger davon so viel wie möglich zu erwerben suchen und für den Winter aufbewahren. Wenn es dann später einer Unterlage von Spreu beigemischt wird, ist eine ideale Winterfütterung, vor allem für Feldhühner, möglich. Doch jetzt schon heißt es, Vorsorge treffen, ehe der Abfall durch Verbrennen vernichtet wird!
Hubertus.
3e ratter bos Jahr vorschreitet, desto mehr lichtet sich das „Schwarz" des Jagdscheines! die S ch u ß- Se/t tritt an die Stelle der Schonzeit. In den ersten Augusttagen erreicht die Brunft des R e h" m 1 6 5c,..t^ren Höhepunkt. Nun kommt die Zeit, mo. der Jager auch seinen jagdbaren Bock auf die r° fe Decke legen soll nachdem seither sein Ab chuß auf die Ausmerze der Schlechten gerichtet war Em großer Teil der Ricken ist bereits beschlagen und damit werden die Aussichten immer besser! daß die Bocke sich durch das Blatt betören las en' die wahre Blattzeit ist da. Leider ist die Zahl der roSi(V!xrfen -?öde diesem Jahre gering Die Gehornbildung ist noch schlechter als im Vorjahre, und es besteht die große Gefahr, daß gute Böcke, die in diesem Jahre nur geringer aufhaben, als „zuruckgesetzte oder als „schlecht oereckte" usw geschossen werden, ohne dem Erleger besondere Freickre zu machen, wahrend sie vielleicht im nächsten Jahre ein ihrer Anlage wirklich entsprechendes Gehörn tragen. Unter solchen Umständen soll in seinem eigenen Interesse der Weidmann prüfen, ob er nicht statt des „Jagdbaren" besser einen Kröpel mehr Zur Strecke bringt, wozu er ja durch den Abschußplan berechtigt ist. Im übrigen ist die Blattzeit die beste Zeit, um „Inventur" zu machen. Es ist sehr lehrreich, jetzt noch einmal die Zählungsergebnisse aus dem März heranzuholen und mit dem derzeitigen Stande zu vergleichen.
Im Rotwildrevier ist der 1. August ein großer Tag. Wird doch die Jagd auf den edlen Hirsch wieder frei. Seme Stangen hat er fertig gefegt, und er tritt nun in die Feiste. Die Jagd aus den Feist- Hirsch, auf das „Nachtgespenst, das du nur ahnst, das du nicht kennst", beginnt, die an Können und Ausdauer des Jägers besonders hohe Anforderungen stellt. Noch sind die Geschlechter beim Rotwild getrennt. Höchstens steht hier oder da einmal ein Spießer mit dem Kahlwild zusammen. Die älteren Hirsche aber bilden Feisthirschrudel, und Aufgabe des Jägers ist es nun, die rechte Auswahl zu treffen. Die Erfahruna hat gezeigt, daß gerade das Rotwild Absichten des Auswahlabschusses viel rascher und besser entgegenkommt, als das Rehwild, sodaß z. B. in den z. T. wöllig heruntergewirtschafteten Taunusrevieren eine auffallende Zunahme der Kronenhirsche zu verzeichnen ist. Um so mehr Grund liegt vor, zunächst vor der Brunft schlechte Geweihträger, wie alte Achter, Eissprossenzehner, Hirsche mit ungleicher Stangenbildung, häßlicher Ausla-ge usw., abzuschießen und dann erst in der Brunft auch dem einen oder anderen jagdbaren Hirsch die Kugel anzutragen. Wenn wegen Schadens auch der Abschuß von Tieren schon fr ei gegeben wurde, so muß das führende Stück für den Jäger noch unantastbar sein.
Die Jagd auf das Schwarzwild wird fortgesetzt. Je leerer die Felder werden und damit die Deckung verschwindet, um so größer sind die Aussichten, bei Pirsch und Ansitz zum Schuß zu kommen.
Die Wildenten, deren Schußzeit ja schon im Juli begann, sind nun meist alle schußbar geworden. Mancherlei sind die Arten ihrer Jagd, je nach den örtlichen Verhältnissen. Hier liegen sie auf schilfumsäumten Teichen und müssen getrieben oder durch den Hund herausgestöbert werden, dort führt die Pirsch an kleinen, buschbewachsenen Wasserläufen zum Ziel, anderwärts verspricht der abendliche Strich mehr Erfolg. Gelegentlich bringt der Ansitz an Gersten- oder Haferstoppeln oder Erbsenäckern leicht diesen und jenen Breitschnabel an den Galgen.
Auch die Ringeltaube, die einzige Taubenart, die überhaupt besagt werden darf, hat nun Schußzeit. Gern sitzt sie oben auf den Getreidehaufen im Felde, liebt zum Einfallen und zur Mittagsruhe bestimmte Bäume in der Flur, hat ihre bestimmten Tränkeplätze und Tränkezeiten und liebt schließlich Wiesen, in denen Kümmel und ähnliche Pflanzen wachsen, deren Samen sie sehr
schätzt. Auch ihre Vorliebe für Salz muß der Jäger kennen. Aus all diesen Lebensgewohnheiten heraus wird er sich entschließen müssen, wann und wo und wie er den scheuen Vogel besagen will. Wünschenswert ist es dabei, daß möglichst nur Jungtauben geschossen werden. Sie zu erkennen, ist nicht schwer, weil ihnen noch die weißen Halsflecke, der sog. Ring, fehlen. Einmal schmecken sie natürlich besser wie alte Tauben, dann aber haben viele Tauben noch Bruten, die zugrunde gehen, wenn die Alten abgeschossen werden. Später ist es nicht mehr notwendig, den Unterschied zu betonen.
Ein ganz großes Ereignis auf dem Gebiete der Jagd auf Federwild aber bringt der 25. August. Geht doch an diesem Tage die Hühnerjagd auf. Die Getreidefelder sind leer, Rüben, Kartoffeln und Klee bieten den Hühnern noch überall reichlich Deckung. Und in flüchtiger Quersuche sucht der brave Hund über die Felder dahin, zeigt durch Vorstehen seinem Herrn die im hohen Kraut für diesen unsichtbaren Hühner an und bringt ihm die geschossenen. Eine der schönsten Jagdarten, wenn der Hund etwas taugt und der Herr eine saubere Flinte schießt! Aber anstrengend ist sie für beide, wenn die Nachsommerhitze auf den Feldern liegt. Drum ist es gut, bereits einmal vor Beginn der Jagd einen kleinen Gang über die Felder zu machen. Herr und Hund gewöhnen sich wieder an die Anstrengung und — aneinander Denn seither hatte notgedrungen der Hund wenig Gelegenheit, sich auszuspringen und zu jagen, wie es ihm im Blute steckt. Manchmal wird nun dem jungen Hund
andererseits waren von den ersten im Verlauf notierten Werten Rhein. Braunkohlen 1,75 v. H. und Bemberg 1 v. H. fester.
Von Renten befestigten sich Reichsbahn-VA. auf 127,90 (127,40), Reichsanleihe-Altbesitz auf 127,25 (127). Goldpfandbriefe waren bei Materialmangel weiter gesucht und unverändert, teilweise rationiert, von Kommunal-Obligationen Rheinische 99 (98,75). Liquidationspfandbriefe notierten meist unverändert. Stadtanleihen konnten sich meist etwas befestigen, 4,5proz. Darmstadt von 26 97,75 (97,50), 4,5proz. Heidelberg 97,50 (97,40), dagegen 4,5proz. Darmstadt von 28 nach Pause 98,50 (99). Von Industrie- Obligationen gingen Farben-Bonds auf 133,25 (133,90) zurück.
Abendbörfe ruhig und behauptet.
Das Geschäft war gleich dem Mittagsverkehr überaus klein, da die Unternehmungsunlust anhielt. Weitere Glattstellungen fanden aber nicht mehr statt, so daß die Kurse gegen den überwiegend schwächeren Berliner Schluß behauptet blieben, während im Vergleich zum Frankfurter Mittagsschluß meist mäßige Rückgänge zu verzeichnen waren. Lebhaftes Geschäft erhielt sich für Laurahütte, die auf 22 bis 22,40 nach 20,90 heute mittag und 21,50 in Berlin anstiegen. Schlickert konnten sich um 1 o. H. auf 179,50 erholen, auch Daimler Motoren mit 143,50 lagen um Hundertbruchteile freundlicher. Bei unveränderten Kursen erhielt sich außerdem für Bankaktien Interesse, wobei Adca den Paristand erreichten. Sonst notierten u. a. JG.-Farben unv. 168, VDM. unv. 177, Mannesmann unv. 126,65, Buderus unv. 131, Gesfürel unv. 157, Demag unv. 152, Mvenus unv. 123,50, AG. für Verkehr 130 (129,50), und Hapag unv. 93. Am Rentenmarkt hielt die Nachfrage an, infolge des herrschenden Materialmangels war das Geschäft aber beengt. Man nannte Kommunal-Umschuldung wie mittags mit 94,75 und 6proz. JG.-Farben notierten unverändert 133,25.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 2. Aug. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 197, W 16 200, W 19 204, W 20 206; Roggen R 12 187,' R 15 190, R 18 194, R19 196, Großhandespreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerfte —, Futterhaser —. Weizenmehl Type 812 W 13 29,70, W 16 29,80, W 19 29,80, W 20 30,15; Roggenmehl Type 1150 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R12* 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot —, Palmkuchen Erdnußkuchen —. Treber 14,00, Höchstpreis ab Erzeugerstation. Trockenschnitzel —. Heu, alte Ernte 5,50, neue Ernte 4,60 bis 4,80, Heu (drahtgepreßt), alte Ernte 5,90. Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt) 3,00, do. (gebündelt) 2,20 bis 2,40.
Tendenz: Die Abgaben von Weizen und Roggen durch den Handel an die Mühlen sind zur Zeit ruhiger, die Andienungen der Landwirtschaft bleiben lebhaft. Im Hinblick auf die bevorstehenden niedrigeren Preise für Weizenmehl war die Nachfrage stiller, es zeigte sich etwas Zurückhaltung. Roggenmehl wird weiterhin sehr reichlich angeboten. Futtergetreide bleibt stark gefragt, bas Angebot ist jedoch nur klein. Am Futtermittelmarkt ist das Angebot von hochwertigen Futtermitteln knapp. Rauhfutter war reichlich zu haben.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 3. Aug. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 5 Rinder, 593 Kalber, 90 Hümmel, 122 Schafe, 3561 Schweine. Es kosteten: Kälber: 30 bis 65 Mark, Hümmel 40 bis 50, Schafe 35 bis 45, Schweine 53 bis 57 Mark. — Marktverlauf: Külber und Schweine zugeteilt, Hümmel und Schafe mittelmüßig.
Viehmarkt und Ziegenprämuerung in Hungen.
CD Hungen, 2. Aug. Heute wurde hier Ferkel-, Schaf- und Ziegenmarkt abgehalten. Es waren aufgetrieben: 330 Ferkel, 215 Schafe und Schaflämmer, 70 Ziegen (Böcke, Muttertiere und Lämmer). Der Handel auf dem Ferkel- markt war gut. Es kosteten: bis zu 6 Wochen alte Ferkel 12 bis 13 Mark, 7 Wochen alte 14 bis 15 Mark, 8 bis 10 Wochen alte 16 bis 20 Mark. Auf dem Schaf markt wurden folgende Preise erzielt: Mutterschafe 40 bis 55 Mark, ausgesuchte Mutterschafe aus einer Stammherde (schwarzköpfiges Fleischschaf) 60 bis 63 Mark, Hammellämmer 32 bis 39 Mark, Zuchtlämmer 30 bis 35 Mark. Ziegenlämmer wurden zu 25 bis 30 Mark je Stück verkauft.
Zur Prämiierung war erstklassiges Zucht- material aufgetrieben. Die Prämiierung hatte nachstehendes Ergebnis (E = Ehrenpreis, A - Anerkennung):
Klasse I, Böcke, 3 Jahre und ältere:
1. Gemeinde Laubach 1. Preis; 2. Gemeinde Watzenborn-Steinberg 1. Pr.; 3. Gemeinde Großen- Buseck 2. Pr.; 4. Gemeinde Harbach 2. Preis.
Klasse II, Böcke, 2 Jahre alt: 1. Gemeinde Watzenborn-Steinberg 1. Preis; 2. Gemeinde Hattenrod 2. Preis.
Klasse III, Böcke, 1 Jahr alt: 1. Gemeinde Laubach 1. Preis; 2. Gemeinde Großen- Buseck 2. Pr.; 3. Gemeinde Lich 2. Pr.; 4. Gemeinde Hattenrod 3. Pr.; 5. Gemeinde Holzheim 3. Pr.; 6. Gemeinde Utphe 3. Pr.; 7. Valentin Weppler, Hattenrod, A.
Klasse IV, Ziegen, 3 Ighre u. älter: 1. Christ. Scheid VI., Großen-Buseck, E; 2. Karl Philipp, Watzenborn-Steinberg, E; 3. Hrch. Klee, Holzheim, 1. Pr.; 4. Wilhelm Gorr, Lich, 1. Pr.; 5. Karl Pitz II., Watzenborn-Steinberg, 1. Pr.; 6. K. Gerlach, Eberstadt, 2. Pr.; 7. Hrch Harbach VIII., Großen-Buseck, 2. Pr.; 8. Hrch. Münster, Hatten-
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt oeschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v H., Lombardzinsfuß 5 v H.
Frankfurt a. M. |
Berlin
Schluß- kurs
Schluß?. Abendbörse
Schluß- kurs
Schluß! Mittag börse
Darum
31 7.
2.8.
31-7
2-8-
5% Deutsche Reichsanlethe v. 1927
101,75
102
99
101,75
99
101,75
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
99
4’/2% Deutsche Reichsschatzanwei-
_
4/2% Deutsche Reichsschatzanwei- sungen von 1935, II. Folge ...
99,75
99,75
99,75
99,75
4%% Deutsche Reichsichatzanwei-
99 104,75 100,13
99
100,13
jungen von 1936, 111. <toige .. 6y2% Doung Anleihe von 1930 .. 4y2% Hesitsche Volksstaat von 1929
104^5
100,13
105
4y2% Deutsche Reichspostschatz von
100,7
—
—
100,8
4yz% Deutsche Reichsbahnschatz
99,8
_
99,75
99,75
127
127,25
127,2
127,3
..........
Oberhessen Provinz-Anlethe mit
4y2% Hess. Lan desbk. Darmstad!
99,5
99,5
(Molböfe N. 12..............
ey2% Hess. LandeS-Hyp.-Bank
4%% Preuß. Landespfdbr.-Anst.
Goldpfe. R. 19...........
—
98,75
4y2% Preuß. Gold-Komin. R. 20
4’/2% Darmstädter Komm.-Lan-
98.13
98,13
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
133,5
133,65
133,9
134
4%% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15
99,75
99,75
99,75
99,75
4y2% Franks. HYP. Gold-Komm. Dbl 2 3 ...............
98,75
98,75
—
—
6y2% Franks. Hyp. Liauidation
101,5
100,5
5y2% Rheinische Hyp. Liauidation
102
102
101,75
101,75
Steuergutschein-Verrechnungskurs
111,05
111,05
111,2
111,2
A.G. für Verkehrswesen .... 6y,
129
130
128,9
129,65
47
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
93
100
127,75
93
Hamburg-Amerika Paket......0
Norddeutscher Lloyd..........0
Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7
100,5
127,4
100,5
127,9
100
127,75
Retchsbanl................. ff
Berliner Handelsgesellschaft • 6¥»
Commerz- und Privat-Bank ... b
218 134,9 115,5 124,5
I 216 136,25 115,65 125
217,25
135,5
115,5
124,5
215 135,75 115,65
125
Dresdner Bank.............. 4
105
105
105
105
Devisenmarkt Berlin
31 Jul
2. August
AmU-che Rolierune (Mei. | Br-es
Vlmti chi'Rvlterune Meir | Brief
Buenos Aires.............
Rio de Janeiro............
Kopenhagen...............
Danzig............ •••
Parts....................
0,751 41,88
0,167 47.10
55,29 47,10
12,385 5,48
9,326 137,30
13,09
0,755 41,96
0,169 47,20
55,41
47,20 12,415
5,49 9,344
137,58 13,11
0,751 41,88 0,167 47,00 55,29 47,00
12,385
5,48 9,326
137,27 13,09
u, 41,96 0,169 47,10 55,41 47,10 12,415
5,49 9,344
137,55 13,11
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurs
Schluß!. Abend börse
Schluß- kurs
Schluß!. Mittag- bürie
Damm
31-7
28.
31 7
2-8.
Acrumulatoren-Fabrik.......14
Aschaffenburg Zellstoff........ 6
155,5
157,3
168
132
169
190
142
151,25
265
168,5
136,5
157,25
168,65
143.75
157
150,5
179,9
126
153,25
143,4
138
131,25
96
127
235,25
157,5
136,65
151
164
206
122,75
60,13
122
' 167,5
32,25
158
167,5 131 168
190
143,5
151
265
166,75
136,25
157,5 . 168
143,5
157
149,5
54
179.5 125,75 153,75
142,5
122,75 137
131
96
126,65 154
237
134
157,25
136,5
150
179
222 204 122
60,4
122,5
167,4
31,13
157 168 132
191,75
142,5
119,75 151
168,25 136,75 157,25 168,25
143,5
157
53,5
180,5
126,13
154
142,9 122,75 138,25 163,25
131,5
127,13 153
159,25
118
235,25
158
136,25 150,5
164,5
100
224
205,13
122,4
60,4
122,5
167.75
32,13
155,5
158,25
168
131
189,5
143,4
119,25
151
167
136,5
157.5
168,13
157
149,25
54,5 180,13 125,13
154
142
122,75 137,75 162,75
130
126,65
154
118,25
236,5
134
157 135,75 149,25 164,75
179.5
100
221,5 205,25
121,9
60,5
122 65
167
32,13
Bekula.“....................8
Buderus Eisen............... 5
Cement Heidelberg...........7
Cement Karlstadt............6
Conti Gummi.............. 12
Daimler Motoren.......... 6'/2
Dessauer Gas ............... 4
Deutsche Crvöl ..............&
Deutsche Gold- und Silber .... 8
Deulsckie Linoleum.......... 10
Elektrische Lieferungen........6
Elektrische Licht und Kraft.....7
I. G. Farbeu-Jndustrie.......7
Felten & Guilleaume...... 6
Gesfürel.................... 7
Th. Goldschmidt.............6
Grihner Maschinen........... O
Harvener................. 8'/2
Hoesch Eisen............... 8*2
Philipp Holzmann........... 8
Ilse Bergbau................6
Kali Aschersleben............ 4
Klöcknerwerke ..........
Kokswerke und Chemische Fabrik 7
Lahmeyer .................. G
Mainkraft..................• 4
Mannesmann............. 4-'-
Mansselder Bergbau......... '
Metallgelellschaft............. ’
Orenstein & Koppel..........
Rheinische Braunkohle....... ‘t.
Rheinische Elektro............ “
Rheinstahlwerke....•...------ ®
Rheinisch-Westfälische Elektro .. b
Salzdetfurth Kali............ »
Schuckert L Co............... '
Schultheis Patzenhofer........ «
Siemens ä Halske...........
Süddeutsche Zucker..........
Bereinigte Stahlwerke...... /1
Westdeutsche Kau hos........."
Zellstoff Waldhoj........... J
_ Frankfurt a M
Japan...................
;3ufloilaroien ............
Oslo ..................
Wien....................
Eififlbon.................
Stockholm .. .............
Schweiz.................
Spanien.................
Prag....................
Budapest................
Neuyork.................
31 Jul'
2.August
Amiliche Bvlieruna
AmuicheRviierunk
.Weit
Brief
.Heir
Brie,
0,718
0,720
0,718
0,720
5,694
5,706
5,694
5,706
62,24
62,36
62,24
62,36
48,95
49,05
48,95
49,05
11,25
11,27
11,25
11,27
63,86
63,98
63,86
63,98
57,11
57,23
57,13
57,25
16,98
17,02
16,98
17,02
8,651
8,669
8,651
8,669
2,489
2,493
2,489
2,493
Hier abschneiden!
Klimakterium
245
Knäckebrot
Klimakterium, Wechseljahre der Frau, äußerlich gekennzeichnet durch Aufhören der Periode, Blutwallungen zum Kopfe („fliegende Hitzen"), Gemütsverstimmung, eine gewisse Gereiztheit und Neigung zu Tränen, vermehrter Fettansatz. Die Veränderungen in den Wechseljahren sind bedingt durch den Wegfall der Tätigkeit der Keimdrüsen. Beginn meist Mitte der 40er Jahre, in manchen Fällen aber auch viel früher. Sind die Erscheinungen der Wechseljahre sehr unangenehm, dann ärztliche Behandlung.
Klinik (griech. Lager, Bett), Anstalt zur Aufnahme und Behand- lung bettlägeriger Kranker, meist ist damit eine Krankenanstalt gemeint, die an eine Universität angeschlossen ist und in der Medizinstudenten Gelegenheit gegeben ist, sich am Krankenbett praktisch weiterzubilden.
Klippfisch, Stockfisch, gesalzener und getrockneter Schellfisch, Kabeljau.
Klöppeln, eine Art der Herstellung von Spitzen, wobei die Fäden, die an leicht beweglichen Klöppeln angebracht sind, durcheinander geworfen werden. Auf dem Klöppelkissen ist das auf
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Papier gezeichnete Muster aufgesteckt.
Klopfen von Teppischen darf nur zu bestimmten Stunden vorgenommen werden, die ortspolizeilich festgesetzt sind.
Klosellbecken reinigt man mit heißem Sodawasser oder mit Salzsäure. Klosettbürsten sind nicht hygienisch.
Klumpfuß, verhältnismäßig häufig vorkommende angeborene Mißbildung des Fußes, wobei die Sohle nach innen und der äußere Fußrand nach unten gekehrt ist. Frühzeitige orthopädische Behandlung, die unter Umständen sehr langwierig sein muß, vermag das Leiden sehr weitgehend zu bessern.
Knacken im Gelenk ist oft ein Zeichen von Entzündungen, besonders wenn damit Schmerzen verbunden sind.
Knäckebrot, van schwed. knäcka = knacken, dünne Bratfladen aus Raggenvallkarn, die lange haltbar und leicht verdaulich sind.
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