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Kunst und Wissenschaft

Eröffnung derfiönigin-CElena-filinif in Kassel.

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Anläßlich des Ablebens des früheren Reichsmim- sters des Auswärtigen und Botschafters m Ankara von Rosenberg hat der Führer und Reichs- kanzler der Witwe des Verstorbenen telegraphisch seine herzliche Teilnahme übermittelt.

Der Führer und Reichskanzler empfing den in Deutschland weilenden türkischen Minister der öffentlichen Arbeiten Uli Cetincaya im Beisein des türkischen Botschafters Hamdi Arkag.

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Mit Wirkung vom 1. August 1937 werden be­fördert in der Luftwaffe: zu Generalleutnan­ten die Generalmajore: Stumpff, Chef des Ge-

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Die Kolonialschuldlüge widerlegt

Gerechtes Urteil eines englischen Geschichtsforschers.

Am Todestage des verewigten Reichspräsi­denten und Generalfeldmarschalls von Hin­denburg legte im Auftrage des Führers und R e i ch s k a n z l e r s der Kommandierende Ge­neral des I. Armeekorps, Generalleutnant von Küchler, einen Kranz am Sarge des Feldmar­schalls in der Gruft von Tannenberg nieder. Die Ehrenwache am Ehrendenkmal war aus diesem An­laß verstärkt worden. *

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Für den wegen Erreichung der Altersgrenze am 1 September in den Ruhestand tretenden Präsiden­ten der Reichspostdirektion Kassel Dr. B o a s ist der bisherige Abteilungsdirektor bei der Reichspostdirek- tion Frankfurt a. M. L o h m e y e r mit der Leitung der Reichspostdirektion Kassel beauftragt worden.

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Der Zustrom der Besucher zur Großen Rund­funkausstellung hält ununterbrochen an. Bis zum Sonntagabend wurden 89 OOO Ausstellungs­besucher gezählt. 55 Sonderzüge wurden bisher zur Ausstellung nach Berlin gefahren.

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Der Präsident des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands, Professor Walter Frank, hat den Chef der Heeresarchive, Generalleutnant Dr. phil. li. c. vonRabenau, in den Sachver- ständigLnbeirat des Reichsinstitutes für Geschichte des neuen Deutschlands berufen.

Zwischen dem Deutschen Reich und Bulgarien ist ein Abkommen über den beiderseitigen R e l s e v er- kehr unterzeichnet worden. Das Abkommen tritt am 1. August in Kraft. *

Der Unterstaatssekretär für Sport, ßagrange gab zu Ehren des in Paris wellenden Neichsspor siihrers von Tschammer und Osten em Essen und übermittelte ihm hierbei den Dan aller sran/iösischen Sportler für die überaus herzliche Aus nehme oer Franzosen anläßlich der Olympischen Spiele in Berlin. Der Reuhssportfuhrer sprach über dis Friedensaufqabe des Sportes. Er wünsche, recht viele französische Sportler in Deutschland begrüßen jU können.

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sein von Geschlechtskrankheiten verbietet und so die Menschen zum Berantwortungsbewuhtsein gegen­über den Nachkommen erzieht. Um die Erfolgsaus­sichten zu erhöhen, wird auf eine enge Zusammen­arbeit zwischen den Organisationen des Staates, den Gliederungen der Partei, der Aerzteschast, der Deutschen Arbeitsfront und der NSB. besonderer Wert gelegt. Dabei ist es das aufrichtige Bestreben des Deutschen Reiches, auf diesem großen kulturellen Aufgabengebiete mit anderen Völkern eng und ver­ständnisvoll zusammenzugehen, was sich auch aus der Tatsache ergibt, daß das Deutsche Reich dem Brüsseler Abkommen zur Versorgung geschlechts­kranker Seeleute der Handelsmarine beigetreten ist.

Die Münchener Tagung für Vermessungswefen.

Auf der 37. Reichstagung des Deutschen Vereins für Dermessungswesen sprach Ministerialdirektor Dr. Jarner von der Reichsstelle für Raumordnung. Ministerialrat von Langen dorff vom Reichs­kriegsministerium gab in einem Vortrag über das deutsche Kriegsvermessungs- und Kartenwesen 1914/18 und das daraus entstandene Heeresvermes- sungswesen wertvolle Aufschlüsse über die im Welt­krieg gemachten Erfahrungen. Stadtoberlandmesser Wessel (Oberhausen) hielt einen Lichtbildervortrag über seine Vermessungstätigkeit in Kamerun. Die Vortragsreihe schloß Dr.-Jng. Koppmair, Professor an der Technischen Hochschule in Graz, mit Aus­führungen über neue Wege in der Luftbildmessung.

EineWetterziehungskonferenz" in Tokio.

In Tokio wurde eineWelterziehungskonferenz" eröffnet. An der Festsitzung nahmen mehr als 3000 Vertreter von 26 Staaten teil. Der N S. - Lehrerbund hat eine vierköpfige Abordnung entsandt. Aufgabe der Konferenz soll die Prü­fung von Möglichkeiten des Einsatzes der E r - ziehung als Mittel zur Förderung der internationalen Verständigung sein. Dabei sollen insbesondere Fragen des Austau­sches von Erfahrungen auf dem Gebiete des Er­ziehungswesens behandelt werden.

Aus aller Welt.

Treffen der Internationalen Vereini­gung der Zeltwanderer.

Seit Sonntag ist Wiesbaden der Standort eines großen internationalen Treffens. An der Rampe des Schlosses in Biebrich nach dem Rhein zu wehen die Fahnen von zahlreichen Nationen, lieber 3000 Zeltwanderer, die größte Zahl, die bis­her bei einem Treffen der internationalen Vereini­gung der Zeltwanderer erreicht worden ist. bevöl­kern den Park. Die feierliche Eröffnung des Zelt­lagers vollzog Dr. Eckert, der Vorsitzende des Deutschen Kanuoerbandes. Der Präsident der Inter­national Federation of Campingclubs Mr. Cham­pion dankte für den freundlichen Empfang. Das Lager sei geeignet, die Freundschaft unter den Na­tionen zu fördern. Gruß und Dank der franzö­sischen Teilnehmer des Lagers an alle, die dieses internationale Treffen gefördert haben, überbrachte der Vertreter der Französischen Union. Mit der Hil- sung der deutschen Nationalflagge, die einen symbo- ; lischen Gruß an alle hier vertretenen Nationen be­deutete, dem Sieg-Heil auf den Führer und den i deutschen Nationalhymnen schloß die Feierstunde im - Park. Später traten die Vertreter der einzelnen - Länder im Schloß zu Beratungen zusammen. Dr. - Eckert überreichte im Auftrage des Neichssportsuh- - rers dem Präsidenten Mr. Champion, dem General- - sekretär Mr. Wulcke (England) und den Vertretern

Die Voruntersuchung in der Betrugsangelegen, heit des jüdischen Hochstaplers und Schwindlers Julius Barmat wurde in Brüssel abgeschlossen. Dem Antrag des Staatsanwaltes auf Einleitung des Strafverfahrens gegen Julius Barmat, feinen Bruder Henry sowie drei weitere ehemalige Der. waltungratsmitgleider der Noorderbank bzw. des Bankhauses Goldzieher & Pensa wurde stattge- geben. Die Gerichtsverhandlung über den Fall Bar- mat wird nunmehr in Belgien mit größtem Inter- esse erwartet. Im Zusammenhang hiermit stehen Vorwürfe eines Teiles der belgischen Presse gegen die Leitung der Nationalbank, die angeblich von Barmat ungedeckte Wechsel in Millionenbeträgen angenommen habe, obwohl sie über den Stand br- Unternehmungen Barmats im klaren gewesen sei.

Brasilianischer Fluhdampfer aus dem Amazonas gesunken.

In der Mündung des Amazonas ist ein brasilia­nischer Flußdampfer untergegangen. Er hatte eine Ladung Benzin an Bord, in der sich aus unbekannten Gründen mehrere Explosionen ereigneten. Besatzung und Passagiere konnten sich zum Teil retten, doch werden elf Personen ver­mißt, während zehn andere schwer verletzt wurden. Ein Flugzeug mit Aerzten und Hilfs- mitteln ist sofort an die Unglücksstelle abgeflogen.

Weiterbericht

bes Aeichswetterdiensles. Ausgabeort Frankfurt

Durch den hohen Druck über den britischen Inseln und über Skandinavien hält die Zufuhr warmer Festlandsluft weiter an. Zeitweise strömt jedoch noch etwas kühlere Meeresluft von Nordosten her em, die dann zeitweise zu stärkerer Bewölkung und ver­einzelten leichten Schauern Anlaß gibt. Die Wetter­lage erscheint ziemlich stabil, so daß eine rasche Aen- berung nicht zu erwarten ist.

Aussichten für Mittwoch: Wolkig bis heiter, meist trocken und warm, Nordostwinde.

Aussichten für Donnerstag: Weiterhin trocken und warm.

Lufttemperaturen am 2. August: mittags 21,6 Grad Celsius, abends 19 Grad: am 3. August: morgens 16,4 Grad. Maximum 23,1 Grad, Minimum heute nacht 11,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm liefe am 2. August: abends 21,9 Grad: am 3. August: morgens 18 Grad. Niederschläge 0,4 mm. Son­nenscheindauer 6,5 Stunden.

auch in der Marokkopolitik von 1911 geübt wurden, keineswegs das Bild eines Deutschland, das im­mer und überall koloniale Expansion erstrebt und gegen jeden Nachbar, sei er Rivale ober Freund, konspiriert, um diese Expansion zu ermöglichen."

Diese Feststellung eines bedeutenden britischen Historikers führt auf Grund stichhaltiger Beweis­führung die Behauptung der Antwortnote der Alliierten vom 16. Juni 1919 ad absurdum, daß die Fortnahme der Kolonien die Sicherung des Welt- friedens bedeutegejjen einen militärischen Im­perialismus, der darauf ausging, sich Stutzpunkte zu schaffen, um gegenüber anderen Mächten eine Politik der Einmischung und Einschüchterung zu verfolgen." Gleichzeitig sollte diese Feststellung aber auch als, Mahnung denjenigen gelten, die auch heute in erster Linie mit der gleichen un« gerechtfertigten Verdächtigung der Anerkennung des deutschen Kolonialanspruchs ent­gegenarbeiten, daß Deutschland wie vor bem Kriege auch künftig mit seiner Kolonialforderung impe­rialistische Ziele verfolgen werde und sich mit der Rückgabe seiner früheren Kolonien niemals begnü­gen werde. Sir Raymond Bearleys Feststellung wird in Deutschland nicht vergessen werben, mit Befriedigung soll festgestellt werden, daß der Ge- schichtsschreiber die Kolonialschuldlüge als solche er­kannt hat und Deutschland Gerechtigkeit zukommen läßt. Die Politiker würden viel zur Verständigung der Völker beitragen, wenn auch sie sich dieser Ge­rechtigkeit nicht länger verschließen würden.

von Belgien, Frankreich und Holland die Ehren­nadel des Deutschen Reichsbundes für Leibes­übungen. An den Führer und Reichskanzler wurde das nachstehende Telegramm gesandt:3176 Zelt­wanderer aus Belgien, Frankreich, Großbritannien, Holland, Italien, Luxemburg, Oesterreich, Polen, Schweiz, Tschechoslowakei und Deutschland grüßen vom Weltkongreß im Schloß zu Wiesbaden-Biebrich den Führer des Deutschen Reiches und Schirmherrn des deutschen Sports/

Tagung des Waffenrings der deutschen Pioniere.

An Stelle eines großen deutschen Pioniertags fand eine Waffenring-Tagung der deutschen Pio­niere statt, zu der Abordnungen aus allen Gauen des Reiches erschienen waren. Nach einer Vorstands» sitzung begann die Reihe der Veranstaltungen mit einem Kommers, an dem der Waffenring-Führer General H a e n i ch e n teilnahm. Der Abend war nach einigen Begrüßungsansprachen bem Austausch alter Fronterinnerungen und froher Kameradschaft gewidmet. Am Sonntag fanb eine große Ringver­sammlung statt, in ber zahlreiche interne Fragen bes Waffenringes behandelt wurden.

Schiffsunglück im Hafen von Athen.

Während der Nacht zum Montag stieß der Per­sonendampferH y d r a" mit dem Motorschiff 21 n a ft a j i a" zusammen, das vollbesetzt mit Ausflüglern von der Insel Aegina zurückkehrte. Das Motorschiff barst in zwei Teile und sank sofort. Bisher wurden neun Leichen gefunden. 30 weitere Personen werden noch vermißt.

Schwere Revolte in einer Straßburger Irrenanstalt.

In einer Irrenanstalt in Straßburg brach eine Revolte aus. 77 Geisteskranke zerstörten die ge­samte Inneneinrichtung der Anstalt und versuch­ten, Feuer an das Gebäude zu legen. Polizei und Feuerwehr mußten von bem Anstalts­leiter zu Hilfe gerufen werben. Erst nach bret Stunden gelang es, die Anstaltsinsassen zu über» roältigen und sie später einzeln in ihre Zellen ab­zuführen. Schon vorher hatten zehn Irre einen Fluchtversuch unternommen. Bis auf zwei konnten jedoch sämtliche wiederergriffen werden.

Die Philippinen von lleberschwemmungen heimgefucht.

Infolge eines zweitägigen Regens werden aus verschiedenen Provinzen große Ueberschwernrnun- gen gemeldet. In ber Provinz Zentral-Luzon würbe ein großer Teil ber Ernte vernichtet, zahlreiche Häuser würben zerstört unb bisher viele Tote gezählt. Man befürchtet ben Ausbruch von Massenerkrankungen. In ber Gegenb bes Agno» Flusses in ber Provinz von Pangascna er trän­ten zahlreiche Menschen, barunter meh­rere Kinber, über 20 erlagen ber Ruhr. Tausenbe Bewohner und viele Ortschaften find von ber ! Außenwelt abgeschnitten. Mehrere neuangelegte Reispflanzungen,bie für bie Inselbewohner 1 lebenswichtig sind, sollen vernichtet sein.

namens Bougusnec, mit bem er in Paris mals gesprochen habe, aus Geldverlegenheit den Auftrag annahm. Allerdings sei dieser Mi- krobenkrieg ein Mißerfolg für bie Auftrags» erteiler gewesen, denn Bougusnec habe sich zunächst einmal längere Zeit von Enbe März 1937 ab in kleinen baskischen Dörfern auf der französischen Seite v e r st e ck t gehalten und nur bann und wann eine Postkarte aus San Sebastian an seine Auf­traggeber aufgegeben. Wie in Paris hätten bie beibenBazillenträger" ein großartiges Leben ge» führt und viel Gelb ausgegeben. Morice kündigt für Mittwoch bie Schilberung ber Umftänbe an, unter benen bie beiden Beauftragten des Bazillen­krieges bei ihrer Faulheit erwischt wurden und schließlich doch den Weg nach Spanien antreten

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Ein llalienifches Flugzeug verunglückt.

Auf dem Flugplatz Wadi-Halfa im Sudan fing ein italienisches Flugzeug beim Landungsmanöver Feuer und wurde vollkommen vernichtet. Dabei fanden 5MannderBesatzungunb4Fahr- a ä ft e den Tob. Behörden ber italienischen Luft- fahrtgefellschast Ala-Littoria haben sich im Flugzeug von Kairo nach Wadi-Halfa begeben, um die Unter­suchung einzuleiten.

VandltenstÜck in Lodz.

In Lodz sprangen in einer der belebtesten Stra­ßen am Hellen Vormittag zwei maskierte Banditen in eine Droschke, in der sich ein Lodzer Großhändler befand, den sie zur Herausgabe seines Bargeldes durch vorgehaltenen Revolver zwangen. Die Banditen wurden bann von Polizeibeamten verfolgt. Als einer der Ban­diten in eine Sackgasse geriet und feinen Ausweg mehr fand, erschoß er sich.

10 000 kanadische Textilarbeiter streiken.

In Montreal sind 10 000 Textilarbeiter der kana- discken Textilgesellschaft in Streik getreten. Unzu» frieoenheit mit dem Lohne und den Arbeitszeitoer- hältnissen haben sie zu diesem Schritt veranlaßt. Wie bei allen Streiks der letzten Zeit erinnert sei nur an Frankreich unb an Amerika werden die etwaigen Erfolge dieser Aktton in keinem Ver­hältnis zu dem Schaden stehen, ben die Streiken­den sich selbst und ber Wirtschaft ihres Landes zu- fügen.

Der jüdische Hochstapler Varmat in Belgien unter Anklage gestellt.

Am Sonntag wurde in Kassel-Harleshausen die . ,Lönigin»Elena-Klinik" ihrer Bestimmung über» General ber Flieger Wachenfeld, der bisherige geben. Durch bas neue Krankenhaus, bas seine Er- Befehlshaber im Luftkreis III, Dresden, wurde zum siehung einer Anregung der Königin von Italien General der Luftwaffe beim Oberbefehlshaber des verdankt, wird es auch in Deutschland möglich sein, Heeres ernannt. (Scherl-Bilderdienst-M.) vielen Kranken, die unter den Nachwirkungen der Kopfgrippe leiden, auf Grund einer bisher in nletne poutlfcpe ?<aa)n6>ten. Italien mit großem Erfolge angewandten Behand­lungsmethode Besserung und Heilung zu verschaffen. Zu Beginn der Feier, die auf den italienischen Rundfunk übertragen wurde, begrüßte der Leiter der Landesstelle Kurhessen des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda, G e r n a n d, in erster Linie den von der Königin von Italien zur Einarbeitung der ersten deutschen Encephalitis- klinik nach Deutschland entsandten Arzt Dr. R u g -

neralftabes der Luftwaffe; Klepke, Inspekteur London, 2. Aug. (DNB.) Im Juliheft der der Aufklärungsflieger und des Luftdienstwesens;Europäischen Revue" berichtet Sir Raymond Christiansen, Korpsführer des NSFK. Den Beazley über die Entscheidungsjahre der d e u t- Charakter als Generalleutnant erhält der General- scheu Kolonialpolitik in Afrika 1890 und major Thomson bei den Offizieren z. b. V. des 1894. Mit unendlichem Wagemut und größter Reichsministers der Luftfahrt. Mit Wirkung vom Zähigkeit habe Karl Peters ben Anspruch 1. August 1937 werben beförbert: zu Generalmajo- Deutschlands auf weite unb wertvolle Gebiete er- ten bie Obersten: Mayer, Kommanbeur ber Flie» worben unb in Uganba, wo Englands Bemühungen mrschulen und Flieger-Ersatzabteilungen VII; um Einflußnahme ziemlich erfolglos geblieben Wolff, Chef des Generalstabes des Luftkreises V; waren, das Vertrauen der Sultane zu Deutschland 311 Obersten die Oberstleutnante: Friedensburg, gewonnen. Aber mit einem Federstrich sei ein gro- Mriegbaum, ©anbert, Flörke, David, Feyerabenb. ßes Kolonialgebiet (ober doch zumindest der sichere Anspruch darauf) durch den Sansibar-Ver­trag zunichte gemacht worden. Das sei 1890 gewesen.Drei Jähre später", fährt Beazley fort, legte ein gütiges Schicksal Deutschland eine einzig­artige Entschädigung zu Füßen, die aber nach reif­licher Ueberiegung zurückgewiesen wurde." Hier habe es sich um ein Angebot Englands an Deutschland gehandelt, sich mit ihm in den I zentralen Sudan so zu teilen, daß Deutschland ein großes Stück des heutigen französischen Zentral­afrikas zugefallen wäre. Aber auf den energischen Protest Frankreichs hin, für dessen afrika­nische Pläne diese Gebiete eine erhebliche Rolle spielten, habe Deutschland ohne jede Entschädigung auf das englische Angebot verzichtet. Beazley schließt seinen Artikel mit den Worten:Selten hat eine große Nation (ober vielmehr ihre Regie­rung) sich unbedachter von großen wiederholt dar- gebotenen Gelegenheiten zurückgezogen. Auf jeden Fall aber rechtfertigen diese Verzichte, wie sie dann

9 unter lebhaftem Beifall gab ber Gauleiter bann Kenntnis von ber Benennung einer großen Kasse­ler Straße alsKönigin-Elena-Straße". Dann sprach der Präsibent des Reichsgesundheitsamtes, Prof Dr. Reiter über bie Entstehungsgeschichte ber neuen Klinik. Der Leiter bes neuen Instituts, Dr. Völler, gab Kenntnis von einem Telegramm der Königin von Italien mit den besten Wünschen zur Eröffnung des Hauses.

Es folgte die Vorführung eines italienischen Fil­mes über die Encephalitis und ihre Bekämpfung und ein Rundgang durch die Klinik. Bereits heute . w i hat die liegen über 700 Anmeldungen von Kranken vor, bie

Der Leiter der Deutschen in Äurperioben der neuen Behandlungsmethode zu-

Zusammenlegung der Reichsbetriebsgemein- tnf^.utP ben Wmffen Vavier und Druck anqeordnet. Die gesuy

Situnq der ^zusammengeleaten RBG. Druck und Tagung bes Internationalen Verbanbes Papier übernimmt der bisherige Leiter der RBG. zur Bekämpfung ber Geschlechtskrankheiten. Druck" Ebenböck. | Union internationale contre le peril vänerin

(Internationaler Verband zur Bekämpfuna der Ge­schlechtskrankheiten), der Vertreter der Gesundheits­fürsorge aller Länder der Erde ange^ren halt Köln und damit zum ersten Male in Deutschland in den Tagen vom 28. Juli v's -um 2. August ihre Tagung ab, an der Wissen ^chaftler aus 16 Nationen teilnehmen. Präsident Dub o i s (Genf) dankte für den herzttchen Emp­fang. Deutschland habe eine vorbildliche Organis Hon geschaffen, die eine wirkungsvolle Bekämpfung der Gefchlechtskrankheiten ermöglicheund die Ge­sunderhaltung des Volkes .6^ahrleiste. f

direktor Dr. (Bütt gab einen Ucberbürf ö^n Stand bes Kamp es ,ö« 1mpfahren Seiten int Deutschen Reich: Sie

haben den Gesetzgeber schon 1918 neranloBt, em, Zwang-bchandlung ur Z Lng -ndere7durch nen und bie vorsätzliche Ges i) 9 /y:ne reptha GeWechtekranke unter Strafe 3n Men^E.ne Re.he weiterer Maßnahmen, die v n oen ) Mtgz Gesichtspuntten aus den Kamp^g^g^ 'Wn6, HZBZSLM. fhtuhon Ergebnis8Mer Bekämpfungs-

gebracht, so d ^.^fttz^itsverwaltung bie Neu- mo^^naSmen um rund zwei Fünf-

zugange an G Ich cy grimbliche und

tel dururfgegana f Geschlechtskranker, deren Äm(eit sehe? zu elnkm erblichen Teil von der ^utütten Sozialversicherung getragen wurde, haben die ^Behandlungsgemeinschasten^, em Zusammen- ?lr ti» öffentlichen Kostenträger, einen fegens» ^influh aeroonnen. Auch ist das Ehegesund- wirksame Waffe gegen die Ge­schlechtskrankheiten, da es die Ehe bei Dorhanben-

wann, im Infanterie-Regiment 87; Thoma,? / t aw tw *44 4* *

Bolschewistischer BazUlenkneg

Panier II; Reichert, Kommandeur des 3. Ba- . r a z?** 9

Generalstabe der Gruppe IV;gegen das nationale Spanien.

im Generalstabe des Heeres; Rommel, Lehr-

flongsieiter an der Kriegsschule Potsdam. Französische Enthüllungen über die Vorbereitung des Verbrechens.

Zu Obersten (B): von Oesterreich. Ausbil-

iumgsleiter Dt. Krone 3; Freiherr von Lutz, Paris, 3. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der Be- Kvmmandeur des Wehrbezirks München!: die nchterstatter desJournal" Morice beschreibt Oberstleutnante (E): Lienhard t, Kommandeur in mehreren Arttkeln den Versuch der roten Helfers- bes Wehrbezirks Anzbach; Trautmann, im Helfer ber spanischen Bolschewisten, in National- Gtabe des Generalkommandos I. Armeekorps; Spanien durch Verbreitung von Krank- Hammer (Karl), Kommandeur des Wehrbezirks heitserregern eine Seuche heraufzubeschwören. Gumbinnen; H ü n d l e, im Reichskriegsministerium; Wie erinnerlich, sind vor kurzem zwei Franzosen von Pentz, bei der Wehrersatzinspektion Bremen; wegen Verbreitung von Krankheitserregern vom Freiherr von Leoprechting (Waldemar), Kriegsgericht in Pamplona r u m Tode verur - Kommandeur des Wehrbezirks Fürth (Bayern); teilt worden. Im ersten 2lrttkel schildert Morice, Fiedler (Erich), im Stabe des Generalkomman- ch,ie ein gewisser Iwan Iwanowitsch ihn, den fran- bos IV. Armeekorps; Walter (Hellmuth), Korn- Zösischen Journalisten, in Paris gegen ein Entgelt mandeur des Wehrbezirks Bartenstein (Ostpreußen); von 50 000 Franken sowie Stellen eines Kraft- Daser, Ausbildungsleiter Aschaffenburg; zum wagens und zweier Mitarbeiter verpflichten wollte, Oberstveterinär (E): ben Oberfelbveterinär (E): Dr. im nationalen Spanien eine Art Schlaf- Müller (Johannes), im Stabe bes Generalkom- krankheit zu verbreiten. In seinem zweiten mandos XII. Artikel erzählt Morice, wie ber eine der beiben in

Mit Wirkung vom 1. Juli 1937 sind beförbert, Pamplona verhafteten unb verurteilten Franzosen in ber Kriegsmarine: zu Kapitänen zur See, die Fregattenkapitäne: Degenhardt im Reichskriegsministerium; Scheer, Chef der Un-