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und

Deutsche Rennfahrer in LlGA

Kirchliche Nachrichten

v. Gramm in Wimbledon ohne Glück

Donald Budge Kanada siegt 6:3,6:4,6:2

Autohilfe: Rufnummer 04 beim Postamt Gießen.

SieRhön"

Dr. Bischoff Europameister der Gtarbootklasse.

Reichsluftsportführers, des Aero-Clubs und des Reichsverbandes der deutschen Luftfahrt-Jndustrie winken den Siegern.

Reuer Segelflug-Weltrekord.

liche Gemeinschaft), Gutenbergstraße 9. Sonntag, 4. Juli. 8.30: Evangelisationsstunde. Mittwoch, 7. Juli. 8.30: Bibelstunde. Donnerstag, 8. Juli. 8.30: Jugendbundstunde.

Tleuapostolische Gemeinden, Händelstr. 1, Eder- straße 13. Sonntag, 4. Juli. 9.30: Gottesdienst; 16: Gottesdienst. Mittwoch, 7. Juli. 20.30: Gottes- dienst.

Christliche Gemeinde, Zu den Mühlen 2. Sonn­tag, 4. Juli. 9.45: Erbauungsstunde; 11: Sonntags­schule; 20.30: Evangelisation (Pred. Heck). Diens­tag, 6. Juli. 20.30: Bibel- und Gebetstunde. Don­nerstag, 8. Juli. 20.30: Helferkreis des Kindergottes­dienstes.

Der Monat der Reife und der Reisen

Klimatologischer Bericht über den Luii.

Aufgabe, während Budge, völlig unbeschwert spie­lend, die tollsten Sachen gelangen. Roch ein Spiel, das siebente, holte unser Mann, und das nächste gehörte wieder Budge, der nach zwei Matchbällen den dritten, einen langen Vorhand, in die Ecke jagte, unnehmbar für den Deutschen. 6:2 lautete das Ergebnis des dritten Satzes.

Der übliche Ausklang: Unter dem Beifall des Publikums wurden die Gegner des Endkampfes, Donald Budge und Gottfried von Cramm, von der Königinmutter in der Ehrenloge empfangen.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 3. Juli.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichtgelegenheit.

Sonntag, den 4. Juli. 7. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30: Beichtgelegenheit; 7: Hl. Messe mit hl. Kommunion der Männer und Jungmänner-, 8: Spendung der hl. Kommunion;^ 9: Feierliches Pri­mizamt des Gießener Pfarrkindes P. Benno Buff mit Festpredigt; 11.15: Hl. Messe; 15: Vesper, da­nach Austeilung des Primizsegens durch den Neu- priester. Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Andacht. Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Christen­lehre und Andacht. TUdda. 8.15: Hochamt mit Predigt. Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt. Hungen. 17.30: Vortrag und Andacht.

Dienstag, den 6. Juli.

Gießen. 20.30: Bibelstunde.

Mittwoch, den 7. Juli.

Hungen. 6.30: Hl. Messe.

veffentlicher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringend«! Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamtr Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Aerztlicher Sonntagsdienst. Falls behandelnder Arzt nicht zu erreichen:

Arzt: Frl. Dr. Gürtler.

Zahnarzt: Dr. Gonter.

Apotheke: Neue Apotheke.

Die vierte Europameisterschaft der Starboot-Klasse wurde mit einem prächtigen Erfolg der deutschen Farben abgeschlossen. Der Titel fiel an den Ber­liner Olympia-Sieger Dr. Peter Bischoff und seinen tüchtigen Vorschotmann Jochen Weise. Auf unserem Bilde sieht man links Dr. Bischoff und rechts Jochen Weise. (Schirner-M.)

In der Reihe der drei Sommermonate Juni, Juli und August genießt der Juli den Vorzug, am reinsten und ausgeprägtesten die sommerliche R-tur wiederzugeben. In klimatologischer Hinsicht hat er eine gewisse Aehnlichkeit mit südländischen Verhält­nissen, er erinnert an den Himmel der Subtropen und soll eigentlich die größte Wärme des Jahres bringen. Wenn wir die aus vielen Jahrzehnten er­rechneten Durchschnittswerte der Temperatur der einzelnen Monate des Jahres verfolgen, finden wir den Juli im Deutschen Reich mit 17,7 bis 19,0 Grad angegeben.

Allerdings begrenzt sich der hohe Wert von 19 Grad nur auf einen bestimmten Teil unseres Va­terlandes, und zwar den Südwesten und Westen. Am allerwärmsten in diesem Raum sind die Lund­gebiete am Bodensee, längs der Bergstraße, der Rhein-Maingau und das Rheintal abwärts bis nach Düsseldorf. Der Reisende in den Ferienmona­ten wird beobachten, sofern er aus kühleren Gegen­den Nord- oder Ostdeutschlands kommt, daß in die­sem Paradies Deutschlands als solches kann man die aufgeführten Gebiete hinsichtlich ihrer Natur­pracht wohl bezeichnen eine ganz andere, wei­chere Luft weht. Mitunter steigert sich diese Wärme der südwestdeutschen Zone zu jener eigenartigen Schwüle, wie man sie in Gewächshäusern findet und wie sie für die subtropischen und tropischen Erdzonen charakteristisch ist. Es ist begreiflich, daß dieser Vorzug des Klnnas uuch in diesen Teilen Deutschlands die Erntc h -r beginnen läßt.

Während im übrigen Reich namentlich im äußer­sten Norden, erst der Spätaugust die allgemeine

Zum dritten Male versuchte Gottfried v. Cramm, den stolzen Titel eines Wimbledon-Meisters zu er­ringen. Nach seinen vergeblichen Bemühungen 1935 und 1936 gegen den Engländer Perry gab man ihm diesmal im Kampf gegen den Amerikaner Do­nald Budge mehr Aussichten. Doch wieder unterlag der Deutsche. Vor ausverkauften Tribünen siegte der Amerikaner in 65 Minuten über unseren nicht in bester Form befindlichen Meister 6:3, 6:4, 6:2. Dem Spiel wohnten die.Königin-Mutter Mary, Bot­schafter von Ribbentrop und Frau, sowie Bot­schafter und Gesandte verschiedener anderer Länder in der Ehrenloge bei.

Wie Budge gewann.

2:0 und später 3:2 führte der rothaarige Kali- fornier im ersten Satz, und sofort konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß der Deutsche auch diesmal wieder nurRunnerup", wie die Bri­ten zu dem Zweiten eines Tennismatches sagen, bleiben würde. Cramm hat immer wieder das Pech in Wimbledon, nicht in bester Form einem Gegner aegenüberzustehen, der in hervorragender Verfas­sung ist, und so war es auch diesmal. Budge konnte einfach alles machen, alles gelang. Aus aussichtsloser Stellung nahm er einmal aus der Rückhand einen Ball, wie ihn Fortuna noch nie hat nehmen lassen. Aus der anderen Seite landeten (Tramms wunder­volle Passierschläge nur Millimeter hinter der Linie. Bälle, die Gewinnpunkte zu machen pflegen, konnte der Amerikaner immer noch zurückschlagen. Gramm tarn nach Netzangriffen noch auf 3:3, verschlug dann abermals und mußte seinen Gegner ziehen lassen, der sich den ersten Satz mit 6:3 sicherte.

Der Aufschlag unseres Meisters im ersten Spiel des zweiten Satzes verpuffte wirkungslos und trotz eines Doppelfehlers des Amerikaners in dessen Ausgabe ging Budge mit 2:0 in Front. Dann kam Cramm auf 1:2 heran, aber der Kalifornier gewann durch riskante Netzangriffe das vierte Spiel. Aber noch einmal raffte sich Deutschlands Spitzenspieler auf. Der Gewinn seines Aufschlages brachte ihn auf 2:3, und der Centrecourt raste vor Beifall, als er auch die Aufgabe seines Gegners gewann. Ein herr­licher Passierschlag Cramms ließ ihn auch das nächste Spiel gewinnen, so daß er mit 4:3 zum ersten Male führte. Aber der Amerikaner ging bann voll aus sich heraus, machte Punkt auf Punkt und holte sich auch den zweiten Satz mit 6:4.

Wieder mußte Gramm seinen ersten Aufschlag auch im dritten Satz abgeben und Budge lag im zweiten Spiel bereits mit 4:0 in Führung, als der Deutsche fünf Punkte hintereinander machte und ausglich. Doch immer ungenauer wurde Gramms

Reife bringt, werden hn Rhein-Maingau schon im Laufe des Juli zahlreiche reife Fruchtsorten ge­erntet. Man kann allerdings nicht sagen, daß bet Juli barnit bem sübwestbeutschen Klima einseitig einen Vorzug beschert. Im Gegenteil liegt bem Nordländer bie gewisse Herbe ber sommerlichen Luft, bas Frische und gemäßigt Warme viel mehr als bie lähmende Schwüle subtropischer Klimaform. Darum findet man gerade im Juli den Zug nach ; Norden, indem sich die Seebäder Überfüllen und allgemein die nord- und mitteldeutschen Reisegebiete bevorzugt werden. Das bezieht sich allerdings nur auf solche Personen, die lediglich aus Reiselust unter­wegs sind, während der Erholungsbedürftige selbst' verständlich diejenigen Bäder aufsucht, die ihm zu­träglich sind, und in der Hinsicht ist die erwähnte sübwestdeutsche Zone ja überreichlich gesegnet Del Juli ist im übrigen auch derjenige Söminermannt. der den höheren Gebirgskurorten großen Zulauj bringt, denn in diesem Monat ist keine Abkühlung so stark, daß es in größeren Höhen, also in 4uC bis 800 Meter über dem Meeresspiegel für längere Zeit unfreundlich kalt werden könnte.

Wir haben absichtlich die klimatologische Seite des Juli näher berührt, weil ber Juli als Haupt­reisemonat in ber Hinsicht eine besondere Beachtung finbet. Natürlich oerbinben sich mit ben Klimaver­hältnissen zwangsläufig bie meteorologischen Bebin> gungen. Meteorologisch, bas heißt wetterkunblich steht ber Juli im allgemeinen im guten Ruf. Den' noch wäre es sehr unangebracht, barum bem Juli Vorschußlorbeeren zu stiften, denn es hat auch manche Jahre gegeben, wir erinnern an ba$

ersten Platz kam. Thierbach unb Bautz mürben mit einer größeren Gruppe auf ben 16., Wenbel, Geyer __ Weckerling mit ber nächsten auf ben 31. Platz gesetzt. In ber Gesamtwertung ist Thierbach hinter Kint, Majeraus unb Archambaub auf ben 4. Platz

Die Segelfliegerin Inge Wetzel, allgemein unter ihrem FliegernamenUlla" bekannt, stellte an ber samlänbischen Küste an den Steilhängen von Palm­nicken einen neuen Weltrekord im Dauersegelflug mit 18 Stunben 31 Minuten auf. Für ihre hervor- ragende Leistung konnte sie bet ihrer Landung ben Glückwunsch des Reichserziehungsministers Rust entgegennehmen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 4. Juli. 6. Sonntag nach Trinitatis.

Gießen. Sladlkirche. 8 Uhr: Pfr. Becker, zugleich Ehristenlehre für die Neukonfirmierten ber Markus- gemeinbe; 9.30: Pfr. Schmibt, Feier bes hl. Abenb- mahls; 11: Kinberkirche für bie Matthäusgemeinbe, Pfr. Schmibt. Johanneskirche. 8: Pfr. i. R. Kalb- Henn, zugleich Christenlehre für bie Neukonfirmier­ten ber Johannes- unb Militärgemeinbe; 9.30: Pfr. Bechtolsheimer. Feierliche Eröffnung bes Konfir- manbenunterrichts ber Lukasgemeinbe; 11: Kinber­kirche für bie Lukasgemeinbe, Pfr. Bechtolsheimer; 20: Bibelbesprechung im Johannesfaal, Missionar Walther. Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Mis­sionsgottesdienst, Pfr. Stein (Frankfurt), zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Luther- gemeinde; 11: Mifsionskinderkirche, Fräulein von Unruh (Wiesbaden); 14.30: Miffionsfest der Luther- gemeinbe auf bem Gleiberg. Pelruskapelle, Wetz­larer Weg 59. 9.30: Pfr. Trapp. Christenlehre für bie Neukonfirmierten ber Petrusgemeinbe. Saat der neuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Johan­nes- und Militärgemeinde. Großen-Vufeck. 10.30: Gottesdienst; 11.30: Christenlehre. Oppenrod. 13.15: Gottesdienst; 14: Christenlehre. Steinbach. 9: Gottesdienst. Atbach 8: Gottesdienst. Heu­chelheim. 10: Hauptgottesdienst; 11: Kindergottes­dienst für die 1. Abt.; 13: Kindergottesdienst für die 2. Abt. Kirchberg. 10: Gottesdienst; 11: Christen­lehre für die männliche Jugend; 13.30: Kindergottes­dienst. Lollar. 9: Kindergottesdienst; 13.30: Got­tesdienst. Mainzlar. 10: Gottesdienst; 11: Kinder­gottesdienst. Klein-Linden. 9: Eröffnungsgottes­dienst für den Konfirmandenunterricht mit Christen­lehre für die weibliche Jugend; 20.15: Frauenhilss- abenb. Garbenteich. 10.15: (Bottesbienft, anschlie- ßenb Christenlehre. Hausen. 12.30: Gottesbienst. Llch. 9.15: Beichte; 9.30: Stiftsbechant Kahn, hl. Abenbmahl. ftieber-Beffingcn. 9.30: Gottes­bienst. Langsdorf. 11: Hauptgottesbienst. Bet­tenhausen. 13.30: Hauptgottesbienst. Münzen- berg. 10.30: Gottesbienst; 13- Christenlehre. Trais-Münzenberg. 8.30: Gottesdienst mit Christen­lehre. Hungen. 10: Gottesbienst; 11: Kinbergot- tesbienft, Lanbesbischos Lic. Dr. Dietrich. Watzenborn-Steinberg. 10.30: Hauptgottesbienst; 12.30: Kinbergottesbienst. Alten-Buseck. 9.30: Gottesbienst; 10.30: Christenlehre.

Mittwoch, ben 7. Juli.

Gießen. Stadtkirche. 20 Uhr: Abendandacht.

Donnerstag, den 8. Juli.

Gießen. Johanneskirche. 20: Bibelstunde.

Gemeinschaft innerhalb der Kirche (Landeskirch-

Unser Funkbild aus Neuyork zeigt den Mercedes-Fahrer C a r a c c i o l a mit dem Grand-Prix-Modell 1937 beim Training auf der Roosevelt-Bahn. Er erzielte eine Durchschnittsgescbwindigkeit von 143,05 Stundenkilometer, eine für die kurvenreiche Bahn hervorragende Leistung. (Scherl.)

vorgerückt.

Sinn Faustballmeister im Kreis 8.

Wenn in der Vorrunde sich Herborn vor Sinn an die Spitze hatte setzen können, so vermochte in ber Rückrunbe Sinn ben Spieß umzubrehen unb bie Meisterschaft boch noch zu erringen. In bem regu­lären Spiel ber Runbe ging es für Sinn zunächst barum, mit bem Führenben punktgleich zu kom­men. In einem besonbers von ber Angriffsreihe sehr sicher geführten Spiel gelang es ihnen, ben Turnv. Herborn knapp zu schlagen. Damit wurde ein Ent­scheidungsspiel notwendig, für das Sinn durch sei­nen vorausgegangenen Sieg einen starken morali­schen Rückhalt hatte. Das zeigte sich, je weiter das Spiel sortschri'tt. Der Meister unb ber Zweite wer­ben auch bie Spieler zu bem Spiel beim Kreisfest in Dillenburg stellen.

Gießener Abendsportfest

Am kommenden Mittwochabend treffen auf dem Universitätssportplatz die Gießener Leichtathletikver- eine in einem Abendsportfest aufeinander. Die Ver­anstaltung, bie in ähnlicher Form in früheren Jahren schon burchgefühtt mürbe, verspricht wieder guten Sport. Da bie Wettbewerbe so ausgewählt sinb, baß gleichzeitig eine Wertung für bie Deutsche Vereinsmeisterschaft 1937 (Klasse d) erfolgt, so wird bas kämpferische Moment verstärkte Betonung fin­den. Als Vereinsmeisterschaftskonkurrenzen kommen zum Austrag: 200 Meter, 800 Meter, 3000 Meter, Hochsprung, Weitsprung, Speerwerfen, Diskuswer- fen, 4X100-Meter-Staffel. Eingelegt sind: 100 Meter und Kugelstoßen.

Vor dem Schwimmländerkampf Deutschland - Frankreich in Darmstadt.

LPD. D a r rn st a d t, 2. Juli. Der Schwirnrnlän- bertampf Deutschlanb Frankreich, ber am Sams­tag unb Sonntag im Großen Woog in Darmstabt auf ber olympischen ©runblage im Männer- und Frauenschwimmen unb -Springen burchgeführt wirb, finbet starkes Interesse. Ein Teil ber beut- schen Mannschaft ist bereits eingetroffen und hat ein letztes Training aufgenommen. Die französischen Schwimmer werben am Samstagoormittag von ber Stabt unb am Adenb vom Reichsstatthalter Gau­leiter Sprenger in Anwesenheit ber beutschen Mannschaft begrüßt werben. Der Sonntagnachmit- tag bringt ben Abschluß ber Kämpfe. Am Abenb erfolgt bie Siegerehrung, währenb am Woog bas trabitionette Sommernachtfest mit einem Riesen­feuerwerk ftattfinbet.

Wiking-Achter im Endlauf.

Die Königliche Henley-Regatta ftanb am Freitag im Zeichen ber Vorentscheibungen. Ein pracktvolles Rennen lieferten sich im ersten Zwischenlauf bie Achter von Wiking Berlin unb bes Leanber-Clubs, Englanbs Olympia-Achter. Die Berliner sieaten mit einer Länge unb haben bamit bie Teilnahme am Enblauf um ben Granb Challenge-Pokal, bem wert­vollsten Rennen ber berühmten Regatta, erreicht.

Thierbach rückt vor.

Dritte Etappe derTour".

Die dritte Etappe derTour" führte am Freitag über 161 Kilometer von Charleville nach Metz. Etappensieger wurde der Italiener Generati in 4:13:02 vor dem Franzosen Frechaux und dem Bel­gier Kint, der damit in der Gesamtwertung auf den

Bislang hatte Deutschland nur ganz wenige Wett­bewerbe, die bei Nennung nur bes Austragungs­ortes bem Auslanb eine klare Vorstellung gaben. Seit Jahren aber ließ ein Wort bie Welt aufhorchen unb in biesem Sommer istDie Rhön zu einem Begriff geworben, ber überall eine klare Vorstellung erweckt. Waren bie früheren Segelflugwettbewerbe auf ber Wasferkuppe nur beutschen Segelfliegern zugängig, so ist bie vom 4. bis 18. Juli ausge- chriebene Veranstaltung auch vom Auslanb be- chickt, also erstmalig international aufgezogen.

In ber Ausschreibung war bie Zahl ber Nennun­gen für bie nationalen Aero-Clubs auf bis zu fünf Segelflugzeuge beschränkt, unb für jebes Flugzeug konnten nur zwei Flugzeugführer gemelbet werben. Schon 17mal hat bie Rhön bie besten Segelflieger grufen unb jebes Jahr war bie Anteilnahme ge­wachsen, so baß zuletzt eine Auslese ber Melbungen notwendig würbe. Die sprunghafte Entwicklung im Segelflug hat aber ben Wunsch nach einer interna­tionalen Veranstaltung immer bringenber erscheinen lassen unb Deutschlanb, als bie führenbe Sportna­tion auf biesem Gebiet, hat sich entschlossen, die diesjährigeRhön" auch für ausländische Bewerber freizugeben.

Der Ruf zur Rhön hat reiche Fruchte getragen, nicht weniger als sieben Nationen haben bereits ihre Meldungen abgegeben und fast alle Länder beschicken den Wettbewerb mit der hochstzulässigen Zahl von fünf Segelflugzeugen. ......

Bei der vierzehntägigen Veranstaltung sind fol­gende vier Wettbewerbe ausgeschrieben: Strek- kenflüge, Höhenflüge, Dauerflüge und Zi elf lüge mit Rückkehr zur Startstelle. Gewer­tet wird nach bem erprobten Punktsystem, wobei Segelflieger ohne Leiftungsabzeichen sogar einen zehnprozentigen Punktzuschlag erhalten. Der Aero- Club von Deutschlanb als Veranstalter hat Gelb- preise von Über 10000 Mark ausgesetzt unb wertvolle Ehrenpreise bes Führers unb Reichskanz­lers, bes Reichsministers ber Luftfahrt, bes Staats­sekretärs im Reichsluftfahrt - Ministerium, des

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