Wirtschaft
Matratze
297
Maßliebchen
Frankfurt a. M.
2-7.
1.7.
Datum
1.7.
lanbelnii
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IStchSbank
12
a. M.
209,75
131
113,4
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105
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210,25
130,5
113,4
118,25
105
211
130,5
113,4
118,25
105
0,755 42,02 0,165 47,10 55,05 47,10 12,33 5,455
137,06
13,09
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47,20
55,17
47,20
12,36
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137,34
13,11
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47,20
55,17
47,20
12,36
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123
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126,4
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Schluß- kurs
von Fett
123,75
19
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4/2
die Inanspruchnahme des Notenbankkredits entsprechend dem zu diesem Zeitpunkt üblichen erhöhten Geldbedarf sehr stark gewesen, doch hält sich die kräftige Entspannung, die in einer Zunahme der gesamten Kapitalanlage der Reichsbank um 864,0 auf 5781,3 Mill. Mark zum Ausdruck kommt, durch-
Mast, reichliche Fütterung Tieren, um mehr Fleisch, oder Milch zu gewinnen.
lich, daß sich auch im Juli die gewisse Schönwettertendenz des bisherigen Sommers noch behauptet und daß erst zum Spätsommer, vielleicht in Gestalt eines frühen Herbstes, der Himmel sein Gesicht von Grund auf ändert.
Einige unfreundliche Spezialitäten hält auch der Juli im Hintergrund: so zum Beispiel eine ausgeprägte Regenperiode, die, nach Statistiken betrachtet, vielfach in der letzten Dekade auftritt. Sie pflegt sich allerdings als „subtropischer Regen" mehr im Süden und Südosten des Reiches auszuwirken, kann aber auch die Witterung des ganzen Reichs beeinflussen. Aber diese Regenperiode ist erfreulicherweise nur zu 60 v. H. wahrscheinlich, während dafür der Hundstagebeginn nach dem 20. Juli weit mehr interessiert. Allerdings sind die Hundstage in den letzten Jahren ausgeblieben, jedenfalls gab es keine „Hundehitze", aber es kann ja sein, daß der Sommer in diesem Jahre mit dieser berühmten Spezialität um so gründlicher aufwartet, als er überhaupt eine Vorliebe zu besonderer Wärme besitzt.
de- ustri.
0,754
42,03 0,165
47,10
55,05
47,10
12,33
5,455
9,59
137,18
13,09
ingenbfl ruf Tel» ilterblent bholer l
Kurszettel der Berliner und Iranksurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Accumulatoren-Fabrik.... Aschaffenburg Zellstoff.... Bemberg...............
Bekula.................
Buderus Elsen...........
Gement Heidelberg.......
Gement Karlstadt........
Gontt Gurnrnt...........
Daimler Motoren........
Dessauer Gas ...........
Deutsche Erdöl..........
Deutsche Gold- und Silber Deutsche Linoleum.......
Elektrische Lieferungen.... Elektrische Licht und Kraft. I. G. Farben-Jndustrie ... Selten & Guilleaume.....
Gesfürel................
Th. Goldschmidt.........
Gritzner Maschinen.......
Harpener...............
Hoesch Eisen.............
Philipp Holzmann.......
Ilse Bergbau............
Ilse Genüsse............
Kali Aschersleben........
Klöcknerwerke ...........
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i untei an bei Palni> Mu; hervor' ng her 1 Rus M.)
Oie Heichsbank am Halbsahresultimo.
DNB. Berlin, 2. Juli. Zum 30. Juni 1937 ist
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?s 5-5 w ter-
berliner Handelsgesellschaft . 6/x
'mmerz. und Privat-Bank... 6
putsche Diskonto............ 5
Tcesdner Bank..............4
Kohlen von Fischer
Gießen, Alicenstraße 42—44, Telefon 3172 und 3176
Hier abschneiden!
Kokswerke und Chemische Fabrik 7
Lahmeyer..................6
Mainkraft................. • 4
Mannesmann............. 4'/2
Mansfelder Bergbau......... 7
Metallgesellschaft............. 6
Orenstein & Koppel..........0
Rheinische Braunkohle....... 12
Rheinische Elektro............6
Rheinstahlwcrke..............6
Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6
Rütgerswerke ...............7
Salzdetfurth Kali............ 6
Schuckert & Go............... 7
Schultheis Pahenhofer........4
Siemens & Halske........... 9
Süddeutsche Zucker.......... 10
Vereinigte Stahlwerke......4'/r
Westdeutsche Kaufhof......... 0
Westeregeln Alkali............ 4
Zellstoff Waldhos............ 6
Otavi Minen...............0,6
inntaj ittroodi 8. Juli
Auch die zweite Börsenstunde brachte keine Aen- derung der Tendenz, ebenso hielt sich das Geschäft in engen Grenzen. Die Kurse schwankten nach beiden Richtungen um etwa 0,25 bis 0,50 v. H., wobei Rückgänge überwogen. Hoesch 124,50 nach 125, Bemberg 139 nach 139,65, Verein. Stahl 118,75 nach 119, Deutsche Erdöl 148,75 bis 149 nach 149. Von päter notierten Werten ermäßigten sich RWE. auf 131,75 (133,65), andererseits stiegen Feinmech. Jet- ter auf 104,75 (103). Am Kassamarkt zogen Faber & Schleicher auf 102 (99) an, ebenso waren Ettlin- ger Spinnerei gesucht.
Von Renten bröckelten Altbesitz auf 126,30 nach 126,50, Kommunal-Umschuldung auf 94,15 nach 94,20 und Wiederaufbauzuschläge auf 79,25 (79,40) ab. Nachfrage verblieb für Industrie-Obligationen mit plus 0,25 bis 0,50 v. H., aber 1951er Verein. Stahl 99,65 (99,90). Goldpfandbriefe und Kommu- nal-Obligationen bei Materialmangel unverändert, Liquidationspfandbriefe zumeist 0,13 v. H. fester. Auch Stadtanleihen gewannen überwiegend 0,25 v. H.
Im Freiverkehr wurden genannt: Adlerwerke Kleyer 113,75 bis 115,75, Wayh & Freytag 148,50 bis 150,50, DDM. 168,50 bis 170,50, Pokorny 141 bis 143 nach zuletzt 144 bis 146, Frankfurter Handelsbank 60 ex. Dio. — Tagesgeld weiter erleichtert auf 2,50 (2,75) v. H.
Abendbörse freundlicher.
An der Abendbörse war die Zurückhaltung etwas gelöst, da die Londoner Besprechungen durch den deutsch-italienischen Vorschlag zuversichtlicher beurteilt wurden. Vom Publikum lagen größere Kaufaufträge nicht vor, die Kulisse sah sich aber zu einigen Rückdeckungen veranlaßt, so daß die Haltung im ganzen etwas freundlicher war und gegen den Berliner Schluß überwiegend leichte Kursbesserungen eintreten konnten. Don Montanpapieren erholten sich Vereinigte Stahlwerke auf 119,25 (Berlin 118,75), Klöckner und Mannesmann notierten unv. 137 bzw. 122, ebenso Buderus mit 128. Von Maschinenaktien stiegen MAN. auf 133,75 (133) und Rheinmetall auf 148,75 nach 148 in Berlin, jedoch 149,50 in Frankfurt, Moenus 118,75. In der chemischen Gruppe wurden IG. Farben mit 165,25 (164,90) lebhafter umgesetzt, Goldschmidt 147,50 (147), Scheideanstalt unv. 262. Elektropapiere kamen behauptet zur Notiz, Licht & Kraft 152, Schuckert 169,50, Bekula 164, Gesfürel 150. Im Freiverkehr hatten Adlerwerke Kleyer mit 115 (115,75) etwas Geschäft. Der Rentenmarkt lag ruhig bei behaupteten Kursen, Reichsbahn-Vorzugsaktien 126.40, 6 v. H. IG. Farben 131,50, Kommunal-Umschuldung 94,15 bis 94,20.
Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.
Frankfurt a. M., 2. Juli. Am Gemüse- markt war das Angebot überwiegend reichlich, gering jedoch von Spinat, Tomaten und Wirsing. Geschäft befriedigend, Preise im ganzen kaum verändert. Für Bohnen etwas rückläufig. Blumenkohl 100 St. 20 bis 60 RM., grüne Bohnen 50 kg 22 bis 30, do. gelbe 25 bis 28, Erbsen 50 kg 20 bis 25, Gurken 100 St. 15 bis 40, Einmachgurken (Kasten) 100 St. 8.00, Karotten 100 Bdl. 5 bis 7, 50 kg 14 bis 15, Kohlrabi 100 St. 4 bis 7, Rettich 100 St. 5 bis 12, Rote Rüben (Bdl) 100 St. 5.00, Kopfsalat 100 St. 5 bis 14, Spinat 18 bis 20, Tomaten 50 kg 38 bis 43, Weißkraut 50 kg 7 bis 8, Wirsing 50 kg 14 bis 15, Zwiebeln mit Schlotten 100 Bdl. 5 bis 7, andere Zwiebeln 8,75 bis 9,50 ital.
Am Obstmarkt kam nur noch geringes Angebot von Erdbeeren an den Markt, die Ernte ist so gut wie abgeschlossen. Gute Zufuhren blieben für Johannisbeeren, Himbeeren und Kirschen. In Stachelbeeren und Heidelbeeren waren sie etwas schwächer. Geschäft bei kaum veränderten Preisen lebhaft. Aprikosen 50 kg 33 bis 40 ungar., Bananen, Kiste 12% kg netto, 6,50 Kam., Erdbeeren I 50 kg 40 bis 45, II 32 bis 36, III 28 bis 30, Heidelbeeren 50 kg 30 bis 32, Garten-Himbeeren 35 bis 40, rote Johannisbeeren 16 bis 20, rote Kirschen 25 bis 35,
Cienos Aires . krüfsel.......
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Holland *.*.7.7,
Jahr 1936 — in denen der Juli an Launenhaftigkeit mit dem April und an Kühle mit dem Mai konkurrieren konnte. Wenn also auch die grundsätzliche Neigung des Juliwetters eine günstige Form besitzt, so ist doch mit verhältnismäßig vielen Ausnahmen zu rechnen und namentlich scheint da der allgemeine Sommercharakter eine wesentliche Rolle für die spezielle Wetterform des Juli zu spielen.
In diesem Sommer sind die Ueberlegungen besonders schwierig, weil der Sommer 1937 bis auf den letzten Junitag eigentlich außerhalb der Reihe verlauft. Nicht nur der Mai, sondern auch zwei Drittel des Juni haben an sonstigen Erfahrungen gemessen, überraschend viel schön Wetter und Wärme gebracht. Der Juni brachte zwar in seinem Verlauf eine starke Abkühlung mit viel Regen, aber auch diese fahrplanmäßige „Schafskälte" des Juni war von schönen Tagen durchsetzt. Die Erfahrungsregel von einem Ausgleich in der Natur, indem also auch im Sommer nach vielen schönen Tagen schließlich eine endlose Reihe Regentage folgt, ist durchaus nicht so schematisch anzuwenden, als ob man nun vom Juli Schlechtes erwarten müßte. Es ist sogar wahrschein-
Matzliebchen, Vellis, Frühjabrs- blüher im Garten, durch Aussaat im Juni gezogen. Beliebte Kin- derblume. Name kommt von dem alten Brauch, durch das Abzupfen der Blütenblätter das Maß der Liebe zu „messen".
Matznehmen, das Festlegen der verschiedenen Körpermaße zur Anfertigung eines Bekleidungsstückes. ' Die wichtigsten Mähe find Oberweite, die über die Brust gemeßen wird, Hüftweite, die über die stärkste Stelle gemeßen wird vordere Länge, erst vom Hals vis zum Gürtel und dann bis zum Rocksaum, hintere Länge ebenso. Die Armellänge mißt man oei leicht gebeugtem Arm erst bis zum Ellenbogen und dann bis zum Handgelenk, die innere Ärmellänge vom Armloch bis zum Handgelenk die Achsel mißt man vom Hals bis zum Ärmeleinsatz.
wesentlich unter der diesjährigen Beanspruchung. 3m einzelnen haben die Bestände an Handelswech- el und Schecks um 793,9 auf 5262,0 Mill. Mark, an Lombardforderungen um 10,2 auf 54,6 Mill. Mark und an Reichsschatzwechseln um 59,8 auf 60,8 Mill. Mark zugenommen. Die Bestände an deckungs- ähigen Wertpapieren stellen sich unverändert auf 104,2 Mill. Mark, die an sonstigen Wertpapieren »ei einer geringen Zunahme auf 299,8 Mill. Mark. Die Abnahme der sonstigen Aktiven um 14,0 auf "16,2 Mill. Mark steht mit dem erhöhten Umlauf an Rentenbankscheinen in Verbindung. Eine gewisse Minderung erfährt die starke Anspannung des No- enbanksta'tus durch den Umstand, daß ein erheblicher Teil der beanspruchten Mittel auf Girokonto tehengeblieben ist. Insgesamt haben die Girogut- n oben, um 174,4 auf 880,3 Mill. Mark zugenorn- nen, wobei die öffentlichen Guthaben einen Rückgang aufweisen, während die privaten aus Liqui- iitätsgründen erwartungsgemäß stärker anzogen. Un Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zu- ummen sind 583,5 Millionen Mark in den Ver- !<hr abgeflossen, und zwar ist der Umlauf an 'Reichsbanknoten um 562.8 auf 4991,6 Mill. Mark, derjenige an Rentenbankscheinen um 20,7 auf 399,8 Mill. Mark gestiegen. Der Umlauf an Scheidemünzen nahm um 103,1 auf 1544,4 Mill. Mark zu. Oer gesamte Zahlungsmittelumlauf stellte sich am SO. Juni 1937 in Auswirkung der verschiedenen vorerwähnten Kontenveränderungen auf 6941 Millionen Mark gegen 6255 Millionen Mark in der Vorwoche, 6836 Mill. Mark im Vormonat und 6349 Millionen Mark am 30. Juni 1936. Die Spanne zum Vorjahr beträgt also 592 Millionen Mark. Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben um 0,2 auf 74,7 Millionen Mark obgenommen. Im einzelnen konnten die Goldbestände einen Zugang von 92 000 Mark auf 69,0
Schlußk. Abend- börse
2-7.
Mill. Mark aufweisen, während sich die Deoisenvor- räte um 0,3 auf 5,8 Millionen Mark verringerten.
*
* Generalversammlung der Gd F. W ü st e n r o t. Dieser Tage hielt die Bausparkasse Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot in Ludwigs- bura (Württemberg) ihre 11. ordentliche Gesellschafterversammlung ab, in der der Geschäftsbericht und die Bilanz für das Jahr 1936 entgegengenommen und genehmigt wurden. Den Geschäftsführern und dem Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt, auch wurde der Aufsichtsrat in seiner bisherigen Zusammensetzung wiedergewählt. Die Aussichten für die Zukunft werden allgemein für günstig gehalten und nach übereinstimmender Auffassung aller ihrer Organe wird die GdF. weiterhin an den bewährten Grundsätzen festhalten.
Nhein-Mainische Börse.
Mttagsbörse zurückhaltend.
Frankfurt a. M., 2. Juni. Die Börse laa sowohl am Aktien- wie am Rentenmarkt ziemlich ruhig, da sich hinsichtlich der außenpolitischen Beurteilung stärkere Zurückhaltung zeigte. Ueberdies war der Auftragseingang der Kundschaft wider Erwarten nur klein, so daß der Handel vielfach kleine Abgaben vornahm. Bei der Marktenge ergaben sich am Aktienmarkt vorwiegend kleine Rückgänge, doch war die Kursbildung weiterhin ungleichmäßig. Auf ermäßigter Basis erfolgten Käufe aus vorliegenden Limiten. Von Montanaktien brök- kelten Verein. Stahl auf 119 bis 118,75 bis 119 (119,75) und Mannesmann auf 122 (122,50) ab, Hoesch unv. 125. Am Chemiemarkt gingen Farbenindustrie weiter zurück auf 164,25 (164,75), Deutsche Erdöl excl. 5,4 o. H. Dividende 149 (155,25), Rütgerswerke 147,50 (148), dagegen Metallgesellschaft 153 (152,50). Elektrowerte schwankten nach beiden Seiten bis 0,50 v. H., schwächer waren Felten mit 136,75 (137,75). Maschinenaktien blieben relativ behauptet, Rheinmetall jedoch 0,50 v. H. niedriger mit 149, ferner Daimler Motoren 137,50 (138). Im einzelnen setzten Reichsbank mit 210,25 (211), Westdeutsche Kaufhof mit 58,50 (59,13), AG. für Verkehr mit 123,75 (124,50) und Kali- sowie Schiffahrtswerte behauptet ein.
Die Grundtendenz am Rentenmarkt blieb fest, im Vergleich zu gestern war das Geschäft in den variablen Werten aber merklich ruhiger. Altbesitz unv. 126,50, Kommunal-Umschuldung unv. 94,20. Am Pfandbriefmarkt bestand weitere Nachfrage, ebenso blieben einzelne Reichsschatzanweisungen gefragt.
Mastix farbloses Harz eines Pistazrenbaumes, das mannigfache Verwendung findet, vor allem bei der Zubereitung von Salben, Räucherwerk und Zahnpasten. In Spiritus aufgelöstes Mastix dient als schützender Lack auf Bildern. Mit Mastix läßt sich Schildpatt kitten.
Mastkur. Systematische Überernährung zur Kräftigung des geschwächten Organismus. Zu der Mastkur im engeren Sinn, die als Heilverfahren bei gewißen mit Abmagerung verbundenen Fällen von'Psychoneurosen (Hy-
® für Verkehrswesen .... 6 /t
Limburg-Südam. Dampfschiff. 0
amburg-Amcrika Paket......0
iorddenftcher Lloyd..........0
ksutsche Reichsbahn Borz.-Wt. 7
fierte, Neurasthenie, s. d.) angewandt wird, kommt noch ein Aufenthalt in einem Sanatorium, zum mindesten Ortsveränderung, neue Umgebung, vollständige 'Bettruhe. Anregung des Blutumlaufes durch allgemeine Maßage und elektrische Behandlung.
Mastsucht, Fettsucht, die entsteht durch längere und übermäßige Zufuhr von Nahrung, auch infolge Krankheit der Inneren Drüsen.
Mate, Paraguaytee, südamerikanisches Getränk aus Blättern einer Stechpalmenart, die wie Tee aufgegoßen werden. Mate enthält außer Koffein große Mengen Gerbsäure.
Mathilde, weiblicher Vorname germanischer Herkunft, mit der Bedeutung „kraftvolle Kämpferin". Davon abgeleitet Mechtilde, Tilla, Tilde. Meta.
Matjeshering, fettreiche junge Heringe. Matratze, das Unterbett mit aufrecht stehenden Sprungfedern oder waagrecht gespannten Stahlfedern, die sich als zweckmäßiger erwiesen haben, da sie sich leichter reinigen lassen. Alte Sprungfedermatratzen kann man au modernen Sitzmöbeln, Couch umarbeiten laßen. Die auf der modernen Federung liegenden Polstermatratzen sind meist dreiteilig und werden mit Seegras, Wolle oder Roßhaar gefüllt. Matratzen müßen stets gut gelüftet, geklopft und mit dem Staubsauger ausgesaugt werden. Die Aufarbeitung jeglicher Art überläßt man dem Fachmann.
Sauerkirschen 25 bis 30, Pfirsiche 30 bis 35, do. ital. 20 bis 28, Stachelbeeren 18 bis 28 RM.
Frankfurter Eier- und Butter-Großmarkt.
Frankfurt a. M., 2. Juli. Die Zufuhren von Eiern find weiter gesunken, da die Erzeugung des eigenen Gebietes nur zu einem geringen Teil noch für die Marktverforgung in Betracht kommt. Die Zuschüße bestehen etwa je zur Hälfte aus deutschen Frischeiern und ausländischer Frischware, die glatte Aufnahme finden. Es notierten in Rpf. je Stück: Deutsche Markeneier S 10, A 9,5, B 9, C 8,5, D 8. Ausländische Eier S 9,5, A 9, B 8,5, C 8.
Die Butter- Erzeugung des eigenen Gebiets hat infolge größerer Trinkmilchlieferung, aber verringerten Trinkmilchabsatzes wieder beachtlich zugenommen, so daß die eigene Erzeugung etwa vier Fünftel der Gesamtzuteilungen deckte, die wieder im Rahmen von 80 v. H. des Oktoberbezuges erfolgten. Es notierte in RM. je 50 Kilogramm: Deutsche Markenbutter 148, Feine Deutsche Molkereibutter 145, Deutsche Molkereibutter 140 bis 142, Holländische Butter 148.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 4 9 0: Abschluß der deutsch-schweizerischen Verhandlungen. — 491: Zwei Jahre Aufbauarbeit der jugoslawischen Regierung. — 4 92: Umsatzsteuerumrechnungssätze auf Reichsmark für Juni 1937. — 4 9 3: Der neue Frank. — 494 : 50 v. H. Frachtermäßigung für Kalkdüngemittel im Rahmen des Vierjahresplanes. — 4 9 5: Transitbe- günftigung für Tabak nach Deutschland und weiter. — 4 9 6: Nachbringeflüge Köln—Cherbourg. — 49 7 : Festsetzung der französischen Einfuhrkontingente für Jndustrieerzeugnisse für das 3. Vierteljahr 1937. — 498: Dritte Anordnung über Beschränkung des Tankstellennetzes. — 4 9 9: Anordnung 26 der Ueberwachungsstelle für Eisen und Stahl (Bestandserhebung). — 5 0 0: Anordnung der Ueberwachungsstelle für Mineralöl, betreffend die Erhebung ortsfester und ortsbeweglicher Verbrennungsmotoren. — 5 01: Anordnung — Z 3 — der Ueberwachungsstelle für Seide, Kunstseide und Zellwolle (Verarbeitungsregelung für Zellwollabgänge).
Büchertisch.
— Die B ehandlung verdorbener Pferde. Praktischer Ratgeber für alle, die mit Pferden zu tun hoben. Don Inspektor Hans Franck. 96 S. mit 76 Abb. Kart. 3,80. RM. Franckh'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart. — (129.) Das Buch zeigt an Hand vieler Bilder und Zeichnungen, wie man mit Pferden umgeht, die nicht ziehen wollen, die im Geschirr schlagen, die durchgehen oder scheuen, die sich nicht beschlagen lassen, beißen Ober schlagen, die kopfscheu sind, sich nicht aufschirren, satteln oder putzen lassen, die als Mutterstuten ihre Fohlen nicht annehmen. Es beschäftigt sich eingehend mit dem Hufbeschlag im Winter, gibt nützliche Winke zum Wohl des Pferdes, für die Pferdestall-Ordnung, für Gasschutz im Pferdestall. Es zeigt eingehend das Longieren des Pferdes nach der erprobten Methode des Verfassers und berücksichtigt auch die im Interesse der Pferde und der Hygiene erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen beim Verkauf von Pferden zum Schlachten.
— Der Meister an St. Endreß. Ein Gedächtnis in Steinen. — Historische Erzählung von Karl Kelber von Franken. Mit Buchschmuck von I. Geyer. Geb. 1 Mark. Huß-Verlag, Konstanz. — (33) — Wie Peter Hutter nach seiner Heimkehr von der Wanderschaft in dem Bau des Turms zu St. Endreß seine Meisterschaft offenbart, bann aber an einem schweren Schicksal zugrunde geht, schildert die Erzählung in einem altertümelnden Chronikstil.
— Der Prophet d e s Martinus. Historische Erzählung von K. K e l b e r v o n F r o n k e n. Seinen 2 Mark. Huß-Verlag, Konstanz. — (34) — In der kunstvoll verschlungenen Erzählung läßt uns der Verfasser einen Blick tun in die Schicksale des Johannes Hilttn, der aufs Jahr genau das Hervortreten Luthers weissagte.
Berlin
börse
aus in erwarteten Grenzen, da ja der starke Ku- pontermin am Semesterschluß immer die Bereitstel- ung größerer Mittel erfordert und daneben auch die Zunahme der laufenden Wirtschaftstätigkeit zu berücksichtigen ist. Am gleichen Stichtag des Vor- ahres lag die Steigerung aus den Anlagekonten mit 805,3 auf 5383,4 Mill. Mark auch nicht sehr
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß- kurs
Schlußk Mittag- börse
Datum
1.7.
2.7.
1.7.
2-7.
6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927
102,05
101,65
101,75
10b 65
4% Deutsche Retchsanl. von 1934
98,75
98,9
98,75
4y2% Deutsche Reichsschahanwet-
jungen von 1935 . ..........
*y2% Deutsche Reichsschahanwei- sungen von 1935, II. Folge ...
99,5
99,65
99,5
99,65
*y2% Deutsche Retchsschahanwet-
99
99
99
jungen von 1936, III. Folge ..
6yt% Doung Anleihe von 1930 ..
—
—
105
105,25
454% Hessische Vollsstaat von 1929
—
—
—
454% Deutsche Retchspoftschatz von
1934 I......................
100,5
100,5
100,65
100,65
4yt% Deutsche Reichsbahnschatz
99,5
126,5
99,4
126,4
99,4
126,65
99,4
126,5
von 1936 1..................
keichsanleihe-Altbesitz..........
LLerhessen Provinz-Anlethe mit
134,5
Auslos.-Rechten..............
—
—
4V2% Hess. L andesbk. Darmstadt
99,5
Goldpfe. R. 12..............
99,5
—•
6/2% Hess. Landes-Hyp.-Banl
100,75
Liqu. Goldpfe...............
100,75
—
—
4!4% Preuß. Landespfdbr.-Anst.
99,25
99,25
99,25
Goldpfe. R. 19..............
99,25
4,/2% Preuß. Gold-Komm. R. 20
98,25
98,25
98,25
98,25
<!4% Darmstädter Komm.-Lan-
98
desbankR. 6 ................
97,9
—
—
' eutsche Komm.-Sammel-Anleihe
133,25
133,5
134
Auslos.-Rechte I..............
133,5
Yi% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15
99,5
99,5
99,5
99,5
Yi% Franks. Hyp. Gold-Komm.
98,25
Öbl. 2 3....................
98,25
—
—
V2% Franks. Hyp. Liquidation
101
Goldpfe.....................
100,85
—
/2% Rheinische Hyp. Liquidation
101,13
101,13
Goldpfe.....................
101,13
101,25
^teuergutschein-BerrechnungSkurs
110,75
110,9
—
110,9
—
—
234
234
144,25
143
144,5
143.2 r
139,25
138,75
164
139,75
139
164
164,5
164,5
126,75
128
127
128,25
155,75
155,25
—
—
172
172
—
——
189
189
189
189
138
137
138
137,13
—
120,75
120,75
155,25
150
155,75
150
263
262
—
——
164,25
—
164
164,75
135,75
135,25
135,25
135
152,25
——
152,5
152
164,75
165,25
165,13
164,9
137,75
137
138
137,25
150
150
150,25
150
149,25
147,5
148,75
147
52,9
53,5
53,25
54
173
173
173,25
173,5
125
124,5
125
124,75
147
148
147,25
147,75
—
172,5
——
141,75
141,75
141,5
141
121
121,4
121,5
137,25
121,75
137
137
—
158
158,75
123,5
124
124
123,75
99
95,5
—
——
122,5
122
122,13
122
151
——
153
152
152,5
153
—
152,5
——
108,9
108,4
234
—
234
232
138
——
137,5
137,25
152,75
152,75
152,75
152,9
133,65
131,75
132,5
132,5
148
147,5
148,65
147,75
160
—
161,5
170
169,5
170,13
169,75
—
100
99,13
215,25
215
214,25
215,5
207,25
208
—
208
119,75
119,25
119,75
118,75
59,13
58,75
59,25
58,75
121
—
122
121,4
159,25
158,5
159
158,25
32
31,9
32,25
31,9
1 .Juli
2. Juli
Amtliche Notierung Geld Briet
Amtliche Notierung Geld \ Brie
I.Jult
2. Juli
Amtliche Notierung Geld | Brie«
Amtliche Notierung
Geld
Brie
0,716
0,718
0,716
0,718
Jugoslawien ..............
5,694
5,706
5,694
5,706
61,97
62,09
49,05
61,97
62,09
48,95
48,95
49,05
11,195
11,215
11,195
11,215
63,57
63,69
63,57
63,69
57,04
57,16
57,08
57,20
16,98
17,02
16,98
17,02
8,671
8,689
8,671
8,689
OTiih'nppfl -........•• •• • •
—
—•
——
Reuvorl
2,496
2,500
8,496
2,500


