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gung bei uns, wo die Sauen nirgends Standwild

Hang bestehe.

Geldzustellbeamte lernen was- sind, sondern bei Störungen leicht zum Auswechseln

die

besonders am Platze.

Zremdenverkehrsverein Gießen gibt Rechenschaft

'S'

den Fenstern usw. beteiligen.

wurde gepflogen.

rücksichtsloses Durchgreifen helfen, die Gefahr ein-

Hubertus.

Die Lag- im Juli

30 Labre Friedberger Stadtarchiv

feit, ihrer Geistesgegenwart und ihrem Vertrauen auf sich selbst im waffenlosen Nahkampf vereitelt und die Räuber der Polizei übergeben werden.

** Das Jungholz muß geschont wer­den. Immer wieder wird von der Forstbehörde die betrübliche Feststellung gemacht, daß die Waldbe-

Vortragsabend und Ausflug der Frauenschast Gießen-Mitte.

ImBurggraben" fanden sich dieser Tage

gelegentlich der Braunen Messe in der Volkshalle in ist ein für den Jäger abstoßender und Volkswirt- einem besonderen Stand den Besuchern Zweck, Ziel schaftlich höchst bedenklicher Vorgang, wenn die Ge- und Erfolg der Fremdenverkehrswerbung anhand samtfuchsstrecke einer Jagd verbrannt oder vergra- reichen Materials anschaulich vor Augen geführt, ben werden muß, wie das ja im letzten Winter Der Adreßbuchaustausch mit anderen Städten nicht ganz selten geschehen mußte. Drum kann nur

Keidelbeerfenen im Odenwald.

LPD. M i ch e l st a d t i. O., 2 Juli. In diesem Jahr ist im Odenwald eine so selten reiche Heidel- beerernte zu verzeichnen, daß alle Hände notwen­dig sind, um diese Gabe des deutschen Waldes nicht umkommen zu lassen. Aus diesem Grunde wurden vom Schulamt die Nachmittagsunterrichtsstunden der Jugend auf den Vormittag verteilt, damit die Kin­der bei der Bergung der Heidelbeerernte. in den Wäldern nachmittags helfen können.

Brutzeit des Federwildes neigt sich Ende zu. Als erste sind die I u n g e n t e n

So wie der Juni im Zeichen der Jagd auf den roten Bock stand, steht auch im Juli der Rehbock im Mittelpunkt des Jagens. Das Ziel des Juni- abfchusfes möglichst weitgehend durchzuführen, ist in diesem Jahre noch weniger vollkommen erreicht worden als im Vorjahre. Wenn Ende Mai der Roggen schon in Blüte steht und am Junianfang die Heuernte bereits im Gange ist, kann das nicht anders Jein. Drum wird der Jäger alles daran fetzen müssen, im Juli noch möglichst viele von den Abschußböcken auf die Decke zu legen, die ihm zum Abschuß auferlegt worden sind. Wenn auch das Rehwild noch ziemlich heimlich ist, der Bock tebt in seinerFeiste" so ändert sich schon von Mitte Juli ab das Bild. Denn die Blattzeit, die Brunstzeit des Rehwildes, beginnt und bringt den Bock auf die Läufe Sie im Anfang zum Abschuß derDurchforstungsböcke" auszunutzen, muß das Bestreben des Jägers sein, damit sie sich nicht wei­ter vererben. Der Abschuß der wenigen guten Böcke, die in diesem Jahre geschossen werden dür- en, soll nicht vor dem 1. August erfolgen, wird aber besser noch weiter hinausgezogen, bis die wert­volle Anlage noch einmal wiederholt vererbt wor­den ist. Unter dieser Einschränkung braucht die Weidmannsfreude nicht zu leiden. Denn es sind be= reits wieder eine ganze Anzahl hochinteressanter Abschußböcke zur Strecke gekommen, die unter Um-

Engerlingen bricht und auch Roggenäcker, auf denen als Vorfrucht Kartoffeln standen, gern aufsucht. So wertvoll diese Wühlarbeit in versckiedener Hinsicht im Walde ist, so unangenehm macht sie sich in Landesteilen mit hoher landwirtschaftlicher Kultur bemerkbar. Die Jägerschaft ist deswegen mit allem

Der Fremdenverkehrsverein Gießen brachte in diesen Tagen den Jahresbericht über das vergangene Geschäftsjahr (vom 1. April 1936 bis 31. März 1937) heraus, der einen umfassenden Ueberblick über die Tätigkeit des Vereins gibt. Der Bericht stellt zunächst grundsätzliche Gedanken der Neuorganisatton des Verkehrswesens heraus und umreißt gleichzeitig die gesetzlichen Bestimmungen für das Fremdenverkehrswesen. Außerdem gibt der Bericht Aufschluß über die Aufgaben des Fremden­verkehrsvereins in der Gegenwart. Dem Rechen­schaftsbericht sei im übrigen folgendes entnommen:

Dem Verein gehörten im Berichtsjahre 266 Mit­glieder an. Zu Ende des Geschäftsjahres schieden durch Tod und Kündigung 10 Mitglieder aus, so daß ein Mitgliederbestand von 256 verbleibt. Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres traten 33 Per­sonen neu als Mitglieder ein. Das neue Geschäfts­jahr beginnt also mit einem Bestand von 298 Mit­gliedern.

28 325 Fremde 38 674 Uebernachtungen.

Jrn Kalenderjahr 1936 ist nach der von dem Städtischen Fremdenverkehrsamt geführten Statistik eine Fremdenziffer von 28 325 Personen mit 38 674 Uebernachtungen nachgewiesen worden. Hinzu tre­ten noch 474 Ausländer mit 601 Uebernachtungen. Diese Zahlen ergeben, daß sich im Durchschnitt täglich etwa 80 Fremde in Gießen auf­gehalten und übernachtet haben. Auf jeden Fremden entfallen im Durchschnitt rund 1,4 Ueber­nachtungen. Aus den in der Presse veröffentlichten Zahlen über den Fremdenverkehr im Sommer 1936 ergibt sich, daß Gießen mit seiner Zahl der Frem­den in Oberhessen hinter Bad-Nauheim folgt und damit an zweiter Stelle im oberhessischen Fremden­verkehr steht.

Neu herausgegeben wurde im Berichtsjahre eine Werbeschrift von Gießen. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen hat in einem Schreiben dem Verein seine Anerkennung für die außerordentlich günstige Beurteilung der neuen Werbeschrift durch den Reichsfremdenverkehrsverband und die dadurch für unsere Stadt geleistete Arbeit ausgesprochen. Die neue Werbeschrift wurde an alle in Frage kom­menden Fremdenverkehrseinrichtungen abgesandt. Gemeinsam mit der neuen Schrift wurde ein auf den neuesten Stand gebrachtes Hotelverzeichnis und ein Ratgeber für Gießens Besucher herausgegeben.

Veranstaltungen des Vereins.

Die für das Geschäftsjahr 1936/37 vorgesehenen beiden Reitturniere, für welche schon Vorbereitun­gen getroffen waren, mußten infolge Verlegung der Gießener Truppenteile ausfallen. Als Ersatz wurde eine Landungsfahrt des LuftschiffesHindenburg" vorgesehen Leider hat sich auch dieser Plan nicht verwirklichen lassen.

An dem im Berichtsjahre veranstalteten Blu­menschmuckwettbewerb haben sich eine stattliche Anzahl Einwohner beteiligt. Die von der Bewertungskommission mit 1., 2. und 3. Preisen

16. und 17. Jahrhunderts in Chorsätzen und In­strumentalmusik, darunter einDeutsches Konzert" von H. Schütz für Tenor, Geigen und Contino. Am Schluß steht ein Quartett e-moll von G. Ph. Tele­mann (1681 bis 1767) für Flöte, Geige Cello und Cembalo. Beginn 20.15 Uhr. Eintritt frei. 4501D

UHL Sellersweg Nr. 67

adiO Telephon Nr. 3170

eparaturen I897D

sucher, Spaziergänger, Beeren- und Pilzsucher nicht die notwendige Rücksicht auf die jungen Forstkul- wenn die zuerst aufstehende alte Ente auch als erste uren nehmen. Da das Holz für die deutsche Wirt- ben Schroten eines schießwütigen Schützen zum schäft einen außerordentlich wertvollen Werkstoff Opfer fiel!'Oder war es etwa Absicht, die jungen darstellt muß erwartet werden, daß bie Versorgung führerlos zu machen? Es soll auch derart

fur dre Zukunft mcht mutwillig oder fahrlässig be- denkendeJäger" geben, die allerdings sich damit elntrachtigt wird. Nach den Bestimmungen i)es Dorl weidmännischem Denken weit entfernen! Die Forstgesetzes ist das Betreten von Anpflanzungen, Ente ist, wie die aus freiwilliger Vereinbarung be= Dickungen und Junghölzern verboten und unter ruhenden Hegemaßnahmen in der Kurmark bewie- k m-9 r r®9 mögen daher auch die Beeren- sen haben, für jede Pflege außerordentlich dankbar.

amI? crx. sQ1?erix lf^ Kmder, dieser schön wäre es, wenn auch bei uns der immer Vorschrift entsprechend handeln. | geringer werdende Besitz sich wieder steigern würde.

Der Jäger hat das nicht allein in der Hand, weil da auch Fragen der Veränderung der Gewässer mit- sprechen. Aber er kann viel dabei mithelfen. In einer Zeit, wo wir einen Kampf gegen den Verderb führen und erfahren, daß 1935 allein in Berlin an bewerteten Anpflanzungen in Blumenkästen, Veran- 500 Zentner Wildbret und Geflügel als verdorben den und Vorgärten, brachten den Wettbewerbs- beschlagnahmt werden mußten, eine Folge unver- teilnehmern Preise in Gestalt von schönen Pflanzen, ständiger Behandlung nach dem Schüsse ober Keramik- und Kristallgegenständen usw Der Verein Schlachten, sei darauf hingewiesen, daß Enten in wird im Geschäftsjahr 1937/38 darauf hinwirken, der Julisonne in ganz kurzer Zeitgrün" werden, daß sich insbesondere die Bewohner der Haupt- Es ist also nötig, sie alsbald auszuz'iehen und gut geschäftsstraßen intensiver an der Ausschmückung des auskühlen zu lassen.

Straßenbildes durch Aufstellung von Blumen

ständen für den Weidmann viel mehr Reiz haben, ßpi). Friedb - rg, 2. Juli Aus Anlaß des 30= tomHnni*trhinn,r,«h$.hf' M Uber bm Durch- Wrluen Bestehens des Friedberqer Stadtarchivs fchmtt nicht hmaushebt. unb der Stadtbibliothek ernannte der Friedberqer

i)at l°'d-r qanz allqeme.n fur Dsfchichtsverein den Gründer und Leiter des Ar- dnb ni.rb b^e buchst, unerfreuliche Folge «-habt, chivs, Professor Ferdinand Dreher, zum Ehren- ^6 w hr .wurdenistas a,-wohnlich. Mitglied. In einer schlichten Feierstunde überreicht- L Sonderheit für Rehkitze zu. Wo bie ker Leiter des Wetterauer Heimatmuseums, Prof.

n? » ? v - Dr. Bl-cher, dem Jubilar eine künstlerisch aus-

7 ^7'ust ist be, der Abfchußfest etzung ^führt- Ehrenurkunde, in der di- Berdiens e Prof, in der Zuwachsberechnung berücksichtigt ist eine Drehers gebührende Würdiauna finden Büraer- Zurechnung auf den Abschußplan möglich. Nur muß meister Vi/th Hot in Anerkennung ihrer vorbild- al?.&en Kr-,Siagerm->st-r genau f° lichen Arbeit und Förderung der heimatkundlichen ^rmmgerecht erfolgen. w,e b-, einem geschaffenen Forschung Prof. Dreher und Pros. Br. Blecher ge- c,' s rs ... . beten, ihre Namen in das Ehrenbuch der Stadt

Im Rot- und Damwildrevier schieben Friedberg einzutragen.

die Hirsche noch, um dann gegen Monatsende hm 1

meist mit dem Fegen zu beginnen. Die Alttiere führen ihre Kälber und bedürfen des gleichen Schutzes gegen Störungen durch Mensch und Tier wie Ricke und Kitz.

Das Schwarzwild macht sich mancherorts

unliebsam bemerkbar, indem es auf Wiesen nach

Bom Speisezettel der EHW.-Gchweine

Nichts Verwertbares in den Mülleimer!

Noch nicht jeder ist sich klar darüber, was in den Mülleimer und was in den Abfallbehälter für das Ernährungshilfswerk gehört. Noch viel zu viel ver­wertbare Speisereste werden dem Mülleimer über­lassen. Das Schwein frißt alle Abfälle von Kartof­feln, ob diese gekocht oder ungekocht sind, mit Salz oder ohne Salz zubereitet wurden. Ebenso verhält es sich mit Gemüse, Obst, Kompott und Salat, Fleisch- und Fischabfällen, Knochen, Eingeweide, Eierschalen, Kaffeesatz, Speisereste auch von Mehl­speisen, Brot- und Backwarenreste aller Art. Vom Geschick der Hausfrau hängt also vieles ab, weshalb besonders an sie die Bitte ergeht, sich den Speise­zettel unserer EHW.-Schweine einzupräaen.

Die Speisekarte unserer EHW.-Schweme wird, da auch die Natur den Tisch reichhaltiger deckt, im­mer vielseitiger. Neben Salatgrün und Blättern von Rettig findet man schon Kraut und Kohlrabi und Frühkohl sowie Erbenschoten. Kartoffeln sind jetzt leider häufig angekeimt. Wer es gut meint, kann die Keime nach Möglichkeit von den Abfallkartof­feln entfernen, denn diese Keime sind leider giftig. Auch schwarze, unansehnliche Kartoffeln, wie man sie in dieser Jahreszeit vielfach beim Durchsortieren der Kellerbestände findet, brauchen nicht in den Mülleimer und können ohne weiteres dem Ernäh­rungshilfswerk zugedacht werden. In der Dämpf­anlage werden sie unseren Schweinen wieder schmackhaft zubereitet.

Sorgfalt und Anteil der Hausfrau an dem Er­nährungshilfswerk sichern dessen Erfolg!

Wer leichtfertig Abfälle vergeudet oder wegwirft, schadet seinem Nächsten und sich selber. Das EHW. sorgt für nützliche Verwertung im Dienste der All­gemeinheit.

(Sparen auch mit dem Bindfaden!

Die größten Sünden beruhen oft auf Kleinigkei­ten. Es ist jetzt häusig von demKampf gegen den Verderb" die Rede gewesen und mit vollem Recht. Was in Küche und Werkstatt, im Haushalt und Büro oft gedankenlos weggeworfen wird, stellt in der Gesamtsumme den Wert vieler Millionen Mark dar. Vor einiger Zeit hat der Leiter der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel in einem Aufruf die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, daß im Ge­schäftsverkehr vielfach eine Verschwendung an Pack­papier getrieben wird, die sich ganz gut vermeiden laßt. Papier ist ein Erzeugnis des Waldes, und es ift durchaus nicht gleichgültig, ob der Holzertrag au Packmaterial verarbeitet wird oder im Ausfuhr­handel etwas einbringt, um unseren Devisenvorrat etwas zu verbessern. Es ist nun erfreulich, daß diese Anregungen sowohl in den Kreisen des Handels wie bei den Verbrauchern Verständnis gefunden hat. Es wird darauf hingewiesen, daß sehr viel Packpapier durch Verwendung von Tüten über­flüssig gemacht werden kann.

Wenn die Hausfrau eine Markttasche mitsührt, wird sich zumeist die Verwendung von Bindfaden bei den eingepackten Waren vermeiden lassen. An die Stelle des Bindfadens ist auch vielfach der Klebestreifen getreten. Die Verwendung d-'s Bind­fadens läßt sich oft sparsamer gestalten als es vielfach geschieht. Der Großhandel äußert sich da­hin, daß das System der Rückaabe von Dauerpack- behaltern (Kisten, Fässer, Blechkästen. Säcke, Jute­leinwand usw.) ausgebaut werden müßte. Auch die schärfere Erfassung von Altstoffen wird hier emp­fohlen. Altes Papier, Pappe, Holzwolle, Lumpen usw. sind wieder wertvolle Rohstoffe für die Pa­pier- und Pappen-Jndustrie und sollten stets ge­sammelt werden. Das gilt für den Haushalt sowohl wie für jeden Betrieb. Daß Blechbüchsen aufgear­beitet und in veränderter Form wieder neu ent­stehen, dürfte ebenfalls bekannt sein.

Gießener Dochenmarkipreise.

* Gießen, 3. Juli. Lluf dem heutigen Wochen­markt kosteten: D. f. Molkereibutter, '/- kg 1,57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutkr 1,42, Matte 20 bis 25 Pf.,

Auch im neuen Geschäftsjahr wird der Verein be- zuschränken.

strebt bleiben, dem Allgemeinnutzen zu dienen. Vor- Und nun zum Dachs. Er ist ein Wild, das zu gesehen ist auch hier die Werbung bei den Berufs- mancherlei interessanten und schönen Beobachtun- und Echolungsrelsenden, die Werbung für den Be- gen Veranlassung gibt. Aber alles mit Maß und such unserer Stadt bei den Einwohnern der nächsten Ziel! Die Dachsbestände, die wir haben sind zu Umgebung durch eigene Veranstaltungen im Früh- hoch; Der Dachs plündert nicht nur Gelege und jagr, Herbst und Winter. reißt Jungwild, sondern er kann auch durch Stechen

(Ein R-Ü- und Fahrturni-r wurde bereits am in Wiesen oder durch Weiden des reifenden Hafers 22^ und 23. 9Rai 1937 M't emem fef)r guterf spart- landwirtschaftlich unanqenehm werden. Die Schuß- Iichen und Befuchererfalq durchgesuht-.) Bargesehen des Dachses ist deswegen auch bereits mit dem ist f-rner die Aufstellung -mes großen Stadtplanes h Juli geöffnet worden lder Jagdschein zeigt noch am Bahnhof und die Durchführung eines Blumen, eineii späteren Termin). Auch bis? scheint di- Mah- schmuckwettbewerbes. nung am Platze, die warmen Abende mit genügen-

Die finanzielle Lage des Vereins. dem Licht zum Abschuß am Bau zu benutzen.

Die finanzielle Lage des Vereins ist gut. Der Mit dem 1. Juli tritt für Hessen eine organisa- Derem verfugte am 1 «pn! 1937 über ein laufen- torische Aenderung im Aufbau der Jagdbehörden des Vermögen von 2877,46 RM. und über ein an» Ln Kratt. Mit der Auflösung der Provinzen wurde

gelegtes bzw. m Wertpapieren bestehendes Ver- der Anstoß zu einer Zusammenfassung der beiden

mögen von 6806,35 RM.: .zusammen 9683,81 RM. hessischen Jagdgaue zu e i n e mI a g d g a u L a n d

kafe naWu die gesamte Ein- Hessen" gegeben. Gaujägermeister dieses Gaues

nähme des Verems dem Gießener Handel und Ge- ;st der Landesjägermeister, die Dienststelle befindet werbe wieder Mftießt. sich in Darmstadt, Neckarstraße 7. Dorthin sind also

Der Verein dankt m den abschließenden Ausfuh- Don nun nn ^e Zuschriften usw. zu richten für d e rungen des Berichts allen den .m L^ufe des Ge- ^r Gauiägermeister zuständig ist. Die Dienststelle schaftsjahres in Anspruch genommenen ^ehorden, he5 Gaujäaermeisters für den feitheriaen Jagdgau insHonbere dem Herrn Oberbürgermeister der Oberheffen hat daher am 1. Juli ihre Tätigkeit ein- Stabt Gießen, der Presse, sowie den Mitgliedern gestellt. Unberührt davon bleibt natürlich die des für die erwiesene Unterstützung. Kreisjägermeisters für den Kreis Gießen.

Mitglieder der NS.-Frauenschaft und des Frauen­werks Gießen-Mitte zu ihrem Pflichtabend ein. Nach herzlichen Worten der Begrüßung durch die Leiterin Frau Wemper, hielt Pg. Heß einen Vortrag über das Thema:Die deutsche Frau im Ausland". Seinen Ausführungen gaben verschiedene Lichtbilder eine Veranschaulichung über Leben und Kultur der Deutschen in Südwestafrika. Die Frauen folgten mit lebhaftem Interesse. Der Singkreis er­freute die Hörerinnen mit dem schönen ßieb:Ewig teure Heimat". Gedichte beschlossen den anregenden Abend. Am Mittwoch veranstaltete die Frauenschaft Gießen-Mitte in vier Autobussen einen Ausflug nach der Rehmühle. Rührige Hände hatten hier bereits die notwendigen Vorbereitungen getroffen, fo daß Frohsinn und Stimmung bald zur Geltung kamen. Leider nur zu rasch vergingen die in echter Gemeinsamkeit verbrachten Stunden. Eine besondere Freude bereitete die Anwesenheit von einigen Frauenschaftsmitgliedern aus Bieber. F. K.

Ausgeglichene Finanz- und Kaffenlage der Stadl Gießen.

Wie der Oberbürgermeister unserer Stadt bekannt- gibt, ist die Finanz- und Kassenlage unserer Stadt Gießen für das zweite Halbjahr des Rechnungs­jahres 1936 als ausgeglichen zu bezeichnen. Bei regelmäßigem Steuereingang konnten sämtliche Ausgabeverpflichtungen erfüllt werden. Die vorhan­dene Stetigkeit in der Finanzentwicklung hat ange­halten. Irgendwelche Erschütterungen, die eventuelle Fehlschläge hätten Hervorrufen können, sind nicht eingetreten.

Erzeugerpreise für Speise- und Futter­kartoffeln für Juli und August.

Lpd. Die Hauptoereinigung der deutschen Kar- toffelwirtschast gibt in ihrer Anordnung vom 30. 6.1937 bekannt, daß die Preise für Speisekartof­feln alter Ernte in der gleichen Höhe wie die für die Monate Mai und Juni festgesetzten, bestehen blei­ben. Das gleiche gilt für die festgesetzten Futter­kartoffelpreise. Mithin muff sich die Verteilerschaft darüber klar sein, daß jegliche Ueberschreitung der festgesetzten Höchstpreise schärfste Ahndung seitens der zuständigen Preisüberwachungsstelle erfahren wird.

** Oeffentliche Bücherhalle, Jrn Juni wurden 1776 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Literaturgeschichte 1, Zeitschriften 5, Gedichte und Dramen 13, Erzählende Literatur 1044, Ju­gendschriften 288, Länder- und Völkerkunde 83, Kul­turgeschichte 3, Geschichte und Biographien 210, Na­turwissenschaft und Technologie 49, Heer- und See­wesen 28, Haus- und Landwirtschaft 10, Gesund­heitslehre 2, Religion und Philosophie 5, Staats­wissenschaft 31, Sport 2, Fremdsprachliches 2 Bände. Nach auswärts kamen 21 Bände.

** Der nächste Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt findet am Dienstag, 6. Juli, statt. Der nächste Schweinemarkt wird am Mittwoch, 28. Juli, abaehalten.

Lpd. Schutz vor lleberanftrengungen. Wie der Gefolgschaftsangehörige seine ganze Kraft in den Dienst des Betriebes stellen muß, muß an­dererseits auch jede Ueberlastung durch übermäßige Anforderung unterbleiben. Das Landesarbeits­gericht Hamburg hat diesem Grundsatz in einer Ent­scheidung erneut zum Durchbruch verhalfen. Der Unternehmer sei verpflichtet, die Arbeitskraft seiner Angestellten zu schützen. Auch die Tatsache, daß An­gestellte infolge Verarbeitung mit den Nerven zu- sarnrnengebrochen sind, habe in diesem Falle den Unternehmer nicht veranlaßt, Maßnahmen zur Ent­lastung der Angestellten zu treffen. Diese Festste!-1

Käse, das Stück 4 bis 10, deutsche Eier Klasse S 11, Klasse A IOV2, Klasse B 10, Klasse C 9V-, Klasse D 9, ungezeichnete 8, Wirsing, grün, V2 kg 20 bis 22, Weißkraut 15 bis 18, gelbe Rüben, das Bündel 10 bis 15, rote Rüben, V2 kg 10 bis 12, Spinat 20 bis 25, Römischkohl 10 bis 12, Bohnen, grün 35 bis 40, gelb 40 bis 45, Erbsen 20 bis 30, Tomaten 35 bis 50, Zwiebeln 15, Rhabarber 8 bis 12, Pfifferlinge 45 bis 50, Kartoffeln, alte 5, 5 kg 46 Pf., der Zentner 3,80 bis 4,00 Mark, neue, V2 kg 10 bis 11 Pf., Pfirsiche 45 bis 50, Himbeeren 30 bis 40, Kirschen 30 bis 45, Heidelbeeren 25 bis 32, Stachelbeeren 20 bis 35, Johannisbeeren 18 bis 20, Erdbeeren 40 bis 60, junge Hähne 1,00 bis 1,20 Mark, Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Tauben, das Stück 50 bis 70, Blumenkohl 10 bis 60, Salat 8 bis 15, Salatgurken 10 bis 45, Einmachgurken 5 bis 8, Oberkohlrabi 5 bis 10, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bündel 8 bis 10 Pf.

lungen bedingten zwangsläufig die Haftung des Be-I Nachdruck darauf hingewiefen worden, daß sie nichts klagten für die den Angestellten erwachsenen gesund- unterlassen darf, was den Schaden vermindern heitlichen Schäden, soweit diese auf Ueberlastung kann. Das wird an jeder Jagdpächter von sich beruhten und zwischen der Ueberlastung und dem aus schon gern tun. Denn er muß ja den Schaden eingetretenen Schaden ein ursächlicher Zusammen- ersetzen. Daß der Erfolg der sommerlichen Beja-

fenlosen Nahkampf. Die im Geldzustelldienst gebracht werden, nur gering fein kann und häu- der Deutschen Reichspost beschäftigten Kräfte sind fig nur ein Zufallserfolg sein wird, ist bekannt räuberischen UeberfäUen besonders ausgesetzt. Die genug. Das verpflichtet aber trotzdem dazu, beni Deutsche Reichspost hat daher der Ausbildung ihrer Schwarzwild die nötige Beachtung zu schenken. An- Beamten, die wie z. B. die Geldzusteller regelmäßig dererseits kann der Jäger erwarten, daß er durch Geld mit sich führen, im wtffenlosen Nahkampf ihre den Grundbesitzer in gewisser Weise, z. B. durch besondere Aufmerksamkeit zugewendet. Für den Scheuchmaßnahmen u. a., unterstützt wird. Daß Bezirk der Reichspostdirektion Frankfurt a. M. ha- man dadurch mit Aussicht auf Erfolg den Schaden ben die Postsportoereine Frankfurt a. M., Wies- verringern kann, ist hinlänglich erprobt und berate- baden, Mainz, Gießen, Offenbach, Darmstadt und sen. Der hier immer vertretene Standpunkt von Worms sowie die NS.-GemeinschaftKraft durch der Notwendigkeit verständnisvoller Zusammenar- Freude" die Ausbildung der Angehörigen der beit zwischen Bauer und Jäger ist gerade in dieser Deutschen Reichspost in diesex Kampf art übernom- Frage ' ' '

men. Mit besonderem Eifer lernen die Teilnehmer die Abwehr eines Angreifers durch einen richtigen ?

Stoß oder Schwinger und die Selbstbefreiung aus -- _ .. ___- R f

einer Umklammerung von vorn oder hinten durch [01?e^ herangewachsen, daß sie vom 16. Juli an Unter, oder Obergriff. Daneben erhalten die Geld- W werden dürfen. Daran fei d,e alliahrl.che zusteller ufw. noch Unterricht im Gebrauch einer ® » 39«; getnupft: Schont die Mut-

Schußwaffe. Schon wiederholt konnten Raubüber- ^ntel Vielfach sind be. Aufgang der Jagd die lalle auf Geldzusteller dank der sportlichen Aus- ^ungenten nock gar Nicht schußrelf und bedürfen bildung der Beamten, ihrer körperlichen Beweglich. "°ch dringend der Führung. Schlimm ist es dann.

DOr Wir oberhessischen Jäger haben in diesem Früh- . jahre Wildverluste durch Würmer erlebt wie lange

Finanziell bzw durch kostenlose -ergäbe von nW. Bie finanziellen Einbußen sind z. T. ganz

Werbe,chriften, Photos Druckstocken wurden ver. beträchtlich. Unter den Erregern spielte der Leber-

kehrswerbende Neranstaltungen von Vereinen und egel eine ungewohnt große Rolle Er wird aber

Organisationen usw. miterstutzt. Gemeinsam imt der allfeer durchben Flußkrebs am besten durch die Helmatoeremigung Sch,fsenberg wurden die Kosten Wj,dente in einer seiner Entwicklungsstufen be- für ble Bedachung derTheodorsruhe aufgebracht, ^mpst. Die Enten, die jetzt auf gewässerten Wiesen miLber.»«Iflemeinbe 3ufammen rourbe er- cinf^ oertilgen eine Unmenge solcher Schäd- baß leben Samstagabend oon Gießen um fiir' Bieh und Wild. Auch daran wollen wir 23.15 Uhr em Zug m das Lumvatal verkehrt und danken!

Ä Und NUN noch etwa- vom Raubwild,

gibt, bis zum spaten Abend in unserer Stadt zu

verweilen. Aufgestellt wurden im Berichtsjahre wei- Wer mit offenen Augen draußen pirscht, wird tere neue Ruhebänke. Aeltere Bänke wurden Re- feststellen müssen, daß die Fuchsräude noch weit paraturen unterzogen. Am 25. Oktober 1936 wurde verbreitet ist und auch Jungfüchse schon so befallen von dem Verein ein Vortrag des Kapitäns a. 2). bat, daß sie an der kahlen Lunte oder an anderen Schmehl im Lichtspielhaus veranstaltet. Mit dem Kahlstellen leicht zu erkennen, ist. Wir müssen etwas Städtischen Fremdenoerkehrsamt zusammen wurde dagegen tun, und das kann nur sein: Abschuß! Es