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Aus der engeren Heimat

Ein-

Planung, Entstehung und Einrichtungen des Licher Waldschwimmbades.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstagnach- mittag geschlossen.

s. Lang-Göns, 3. Juli. Am 7. Juli können hier die Eheleute Konrad Anton Müller, Metz­germeister, und Katharina, geb. Müller, Obergasse, das Fest der goldenen Hochzeit begehen. Das Jubelpaar erfreut sich noch der besten Gesund- heit. An demselben Tage, am 7. Juli, kann Frau Pfannenschmidt, Wwe., Schmittgrabenstraße, bei guter körperlicher und geistiger Frische ihren 81. Geburtstag feiern.

Kreis Friedberg.

Lpd. Bad-Nauheim, 2. Juli. Ein schwe­rer Verkehrsunfall ereignete sich in der ^er­gangenen Nacht an der Ecke Küchler- und Stift­straße. Gegen 1 Uhr fuhr ein Personenkraftwagen in voller Fahrt über das Geländer an der Ufa und stürzte die vier Meter hohe Böschung hinab. Von den Insassen erlitt eine Frau einen fchwe - ren Schädelbruch. Eine weitere Frau kam mit leichteren Verletzungen davon. Der Fahrer wurde im Gesicht und an der Brust verletzt.

Kreis Büdingen.

£ Nidda, 3. Juli. Am morgigen Sonntag, 4. Juli, wird unser Mitbürger Jean Vöhl 80 Jahre alt. Er erlernte in Mainz das Gastwirts­gewerbe und war lanae Jahre in seinem Beruf tätig. 15 Jahre war er im Palmengarten au Frank­furt beschäftigt. Der Jubilar erfreut sich bester Ge- surckcheit.

<> Usenborn, 3. Juli. Dieser Tage feierte unser Altbürgermeister Müller seinen 80. Ge­burtstag. Am Abend brachte der Gemischte Chor (unter Leitung seines Dirigenten Vogel) ein Ständchen. Pfarrer Eichner überreichte ihm em Diplom als Anerkennung für 50jährigen Dienst als Kirchenrechner. Bewegt dankte er für die ihm zuteil gewordenen Auszeichnungen.

Vorführungen der Gaufilmstelle der NSDAP.

im kreis Welterau.

Von der Gaufilmstelle Hessen-Nassau der NSDAP, wird im Monat Juli der TonfilmSkandal um die Fledermaus" im Kreise Wetterau an fol­genden Terminen vorgeführt: 3. Juli in Heuchel­heim: 4. Juli in Watzenborn-Steinberg; 9. Juli in Steinbach: 10. Juli in Großen-Buseck: 11. Juli in Grotzen-Linden: 16. Juli in Gambach: 17. Juli in Lang-Göns; 18. Juli in Nieder-Wöllstadt; 30. Juli in Assenheim; 31. Juli in Steinfurt; 1. August in Wölfersheim.

Tödlicher Ausgang eines Treppensturzes.

+ Grünberg, 1.Juli. Die hiesige Gemein­nützige Baugenossenschaft hielt dieser Tage eine außerordentliche Hauptversammlung im HotelWilden Mann" ab. Der Vorsitzende des Vorstands, Uhrmachevmeister Pfeffer sen. er­stattete den Tätigkeitsbericht. Gegründet wurde die Genossenschaft im Dezember 1935. Sie hat bis jetzt zwei Wohnhäuser erstellt, davon bereits eins bezo­gen, das andere ist im Rohbau begriffen. Durch die Verwirklichung des seinerzeit von Bürgermeister Wagner in Aussicht genommenen Planes, das Heegviertel als Baugelände zu erschließen, war es möglich, preiswertes Gelände zu 1,80 bis 2 Mk. pro Quadratmeter zu beschaffen. Durch den Reichs­statthalter Landesregierung wurde der Ge­nossenschaft die Gemeinnützigkeit zuer- funnt, was für sie mit steuer- und gebühren­rechtlichen Vorteilen verknüpft ist. Der Geschäfts­anteil beträgt 150 Mark. Für den Aurütftretenden Schriftführer Herrn. Magel wurde Architekt Bal­ser bestimmt. An die Stelle der ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder Hans König und Willi Jöckel traten Postinspektor Reitz und Zimmer- meister Georg Jakob Haas. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Kaufmann Karl Schott, schloß die Versammlung mit dem Gruß an den Führer.

Landkreis Gießen.

= Mainzlar, 3 Juli. Die N S G.Kraft durch Freude" veranstaltet am kommenden Mittwoch in der großen Werkshalle der Didier­werke eine sogenannteWerkspause". Es wirken bei der Veranstaltung die Militärkapelle des Infan­terie-Regiments 116, der Werksgesangverein, die Werkschar sowie einzelne Kameraden mit. Die Dar­bietungen werden durch Rundfunk übertragen.

+ Kesselbach, 3. Juli. Die hiesige Frauen­schaft unternahm mit einigen Mitgliedern aus Lon­dorf eine gemeinsame Wanderung nach dem be­nachbarten Nordeck. Hier konnte die Burg und das darin befindliche Landheim besichtigt werden. Den Frauen wurde viel Anregung geboten. gfs.

< Saaten, 2. Juli. In der jüngsten Gene­ralversammlung des hiesigen Gesangvereins Eintracht" wurde beschlossen, in diesem Jahre einen Ausflug an den Rhein zu unternehmen. Als Reise­tag wurde der 11. Juli festgesetzt. Die Fahrt führt über Koblenz nach Rüdesheim und Aßmannshau- fen. Die Arbeiten am Schieß st and der hiesi­gen Kriegerkameradschaft schreiten rüstig vorwärts. Fertigstellung und Einweihung der Schießanlage werden bald erfolgen.

+ Harbach, 3. Juli. Braunfels war das Ziel eines Ausflugs, den die NS.-Frauenschast bei herr­lichem Wetter unternahm. In fröhlicher Gemein­schaft wurde zuerst das Schloß besichtigt, dann ging es in den Tiergarten, wo die Frauen sich sehr über das zahme Wild freuten. Der harmonisch verlau­fene Ausflug wird allen in bester Erinnerung blei­ben. Sfs-

ein provisorischer Aus- und Ankleideraum geschaf- en, die aber bald wieder verfielen.

Nach der Machtübernahme durch die NSDAP, griff der neue Stadtrat die Schwimmbadfrage wie­der auf, und dank der Initiative des Bürgermeisters Geil kam es diesmal mit dem Erbprinzen Dr. Hermann Otto zu Solms-Hohensolms-Lich zu einer Einigung, so daß das Schwimmbad gebaut werden konnte.

Es waren größere Erdarbeiten notwendig, auch mußte ein Uferstreifen am Seeufer nach der Gieße­ner Straße zu abgeholzt und eine neue Grünland­anlage geschaffen werden. Die Arbeiten ließ die Stadt Lich ausführen. Sie stellte auch das notwen­dige Holz. Mit dem Eigentümer des Sees wurden Vereinbarungen getroffen, wonach auf vorerst drei­ßig Jahre das Baden erlaubt ist. Ein von der Stadt angestellter Bademeister wird Sorge dafür tragen, daß der Badebetrieb geordnet verläuft. Sämtliche Dauarbeiten wurden von hiesigen Geschäftsleuten und Gewerbetreibenden ausgeführt.

Das Waldschwimmbad mißt etwa 8000 Quadrat­meter Fläche, mithin ein Sechstel des ganzen Tei­ches, und paßt sich vorzüglich der schönen Landschaft an. Einen besonders reizvollen Anblick gewährt es, wenn man sich von der Gießener Straße aus dem Bad nähert. Der Teich, der auch jetzt noch von Wassergeflügel mancherlei Art belebt ist, hat an seiner Natürlichkeit nichts eingebüßt. Man darf mit Recht behaupten, daß man in weiter Umgebung, von dem Bad im Hillersbachtal abgesehen, ein schö­neres Bad nicht vorfindet. Da ein dauernd gleich starker Zufluß das Wasser immer wieder erneuert, so ist es auch in hygienischer Beziehung ein ein­wandfreies Bad. Damit die Teichpflanzen das Bad nicht verunreinigen, wurde der Baderaum von dem übrigen See durch schwimmende Balken ab­getrennt. Die ganze Anlage eignet sich vorzüglich zur Durchführung von Schwimmwettkämpfen.

Welch großer Beliebtheit sich das neue Wald­schwimmbad erfreut, kann man aus dem gegen­wärtig starken Besuch feststellen. Nachdem am 6. Juni das Bad für die Benutzung freigegeben wurde, fanden sich bei günstiger Witterung alltäg­lich viele Einheimische und Fremde zum Baden em.

+ Ettingshausen, 2. Juli. Nachdem es sich als notwendig erwiesen hatte, daß das Bett des Aeschersbaches geräumt würde, begann man gestern damit, das Schilf und das übrige Gras an den Rändern abzumähen. Nun soll durch das Herunter­lassen der Schleuse eine gründliche Räumung des Bachbettes ermöglicht werden. In unseren Wäl­dern sieht man eben zahlreiche Beerensammler her­umstreifen. Während die Erdbeeren wegen der großen Trockenheit im allgemeinen sehr Hein ge­blieben waren, kann man schon jetzt von einer schö-

Rundfunkprogramm

Sonntag, 4. Juli.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Gymnastik. 8.30: Deutsche Scholle. 8.45: Morgenmusik. 9: Christliche Morgenfeier. 9.45: Bogislav Freiherr von Selchow, Seeoffizier, Freikorpsführer, Dichter und Historiker. 10: Wer Glauben im Herzen hat, der hat die stärkste Kraft der Welt! Es spricht Obergebietsführer Karl Cerff. 10.30: Chorgesang. 11.15: Wir reifen mit Kraft durch Freude. Eine Funkfolge aus Erlebnis­berichten. 12: Musik am Mittag. 14: Für unsere Kinder. 14.30: Unter Italiens ewiger Sonne. 15.15: Deutsche Scholle.Beim Schäfer Heiner auf Bel- lingshöh." Eine ländliche Funkszene. 16: Unterhal- tungskonzert am Nachmittag. 18: Strandkorb Nr. 1215. Ferienszenen im Wandel der Jahrzehnte. 19.45: Länderkampf im Schwimmen, Deutschland Frankreich. Wasserballspiel und Abschluß der Wett­kämpfe. 19.55: Sportspiegel des Tages. 20: Ita­lienischer Opernaebnd. 22: Nachrichten. 22.10: Nach- richten aus dem Sendebezirk. 22.15: Wir bitten zum Tanz. 24 bis 1: Nachtmusik.

Montag, 5. Juli.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik zur Frühstückspause. 10: Schulfunk. 10.30: Hausfrau, hör zu! 11.45: Deutsche Scholle. 12; Schloßkonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von zwei bis drei. 15: Für unsere Kinder. 15.15: Volk und Wirtschaft. 16: Buntes Konzert am Nachmittag. 18: Zeitgeschehen im Funk. 19: Stuttgart spielt auf. 20: Heiteres aus Opern. 21: Nachrichten. 21.15: Ferien, ein luftiges Hörspiel. 22.05: Nachrichten (auch aus dem Sende­bezirk). 22.20: Von der Wasserkuppe (Rhön): Inter­nationaler Rhön-Segelflug-Wettbewerb. Funkbericht. 22.30: Internationale Turnierwoche Jnsterburg- Trakehnen: Jagdspringen M. und SA. 22.45: Nacht­musik und Tanz. 24 bis 1: Nachtkonzert.

nen Himbeerernte sprechen. Auch die Brombeer­sträucher sind reich mit Früchten behangen und versprechen reiche Erträge.

* Weickartshain, 1. Juli. Heute feierte die hiesige Zentral-Molkerei Seim ihr 25jähriges Be- stchen. Herr und Frau Seim, gebürtig aus Groß- Eichen, haben im Jahre 1912 die Molkerei von den Gebrüdern Dörr (Weickartshain) erworben. Durch ein tüchtiges Bestreben der Eheleute steht die Molkerei auf beacytlicher Höhe. Während im Welt­krieg 1914/18 der Inhaber an der Westfront stand, ährte Frau Seim (mit Hilfe ihres Bruders Ernst) den Betrieb in vollem Umfange fort. Die Milch­zufuhr erfolgt gegenwärtig aus den Ortschaften Klein-Eichen, Lardenbach, Merlau, Flensungen, Stockhausen, Grünberg und Weickartshain.

--Steinbach, 1. Juli. Vor einigen Tagen fand hier ein Gartenrundgang statt, und zwar un­ter Führung einer Lehrerin des Landwirtschaftlichen Instituts Gießen. Am ersten Garten wurde zunächst

die vorteilhafte Zweiteilung eines Gartens klarge­legt und allgemeine Anweisung über Frühjahrs­und Herbstdüngung gegeben. Weiter wurde das Beizen des Gartensaatgutes an verschiedenen Samen gezeigt, und die Vorbehandlung des Saatbeetes. Im nächsten Garten wurden von der Leiterin des Rund­gangs und ihren beiden Gehilfinnen Gartengeräte vorgeführt, über vorhandene Gemüseanlagen ge­urteilt und wo es nötig war, Verbesserungsvor­schläge gemacht. Im dritten Garten wurden haupt­sächlich Tomaten- und Erdbeeranlagen gezeigt und besprochen, sowie die Neuanlage eines Gewürz- beetes.

ch Lich, 1. Juli. Die Sängervereinigung C ä c i l i a" stellte sich am letzten Sonntag in den Dienst des deutschen Liedes. Um die Mittagsstun­den traten die Sänger vor dem Rathaus an, um die Einwohnerschaft mit dem Vortrag einiger Lieder zu erfreuen. Von Chormeister Ernst Jlge geleitet, boten die Sänger bestes deutsches Liedgut dar, was von den vielen Zuhörern mit starkem Beifall be­lohnt wurde. Am Nachmittag trafen sich die Sänger mit ihren Familien und vielen Sangesfreunden noch einmal auf dem Hardtberg, um wieder für das deutsche Lied zu werben. Sangeskamerad Otto ßinv me r von der SängervereinigungCäcilia" sprach über die hohen Aufgaben des deutschen Liedes und die Arbeit der Gesangvereine.

+ Bellersheim, 3. Juli. Die hiesige Frauenschaft veranstaltete mit einigen Mitglie­dern aus Obbornhofen bei herrlichem Sommerwet­ter eine Fahrt durch den Taunus zum Rhein. Bis Rüdesheim ging der Ausflug durch herrlichen Wald und bot den Teilnehmerinnen unvergeßliche Ein­drücke. gfs-

<£ Lich, 2. Juli. Nachdem im Februar dieses Jahres der Stadtvat den weitsichtigen Beschluß ge­faßt hatte, im Albacher See ein zeitgemäßes Bad für Schwimmer und Nichtschwimmer zu schaffen, wurde mit großem Fleiß und unter Ausbietung vie­ler Arbeitskräfte an der Durchführung des Werkes gearbeitet, damit noch in der Badesaison dieses Sommers das Bad fertiggestellt und eingeweiht werden konnte.

Die Organisation und die Durchführung der fest­lichen Einweihung wurde dem ersten Beigeord­neten unserer Stadt, Pg. Wahl, übertragen, der mit einem Ausschuß die Vorarbeiten erledigt hat. Die Einweihung, die am morgigen Sonntag vor­genommen wird, wird eingeleitet durch einen Fest­zug, der sich um 14 Uhr am Bahnhof aufstellen und durch die Stadt zum neuen Schwimmbad bewegen wird. Um 14.45 Uhr wird die feierliche Eröffnung des Bades vollzogen. Die sich anschließenden sport­lichen Veranstaltungen wurden von dem Kreisbe­auftragten des staatlichen Turn- und Sportamtes, Sauer (Gießen), vorbereitet. Die Stadt Lich stif­tete für den Hauptwettkampf, die 4 X 5 0 - Meter- Bruststaffel für Formationen und Vereine, als Wanderpreis einen silbernen Pokal, der eine ein­gravierte Widmung trägt. Die NSG.Kraft durch Freude" wird sich mit Vorführungen bei den Ein­weihungsfeierlichkeiten beteiligen. Schwimmvorfüh- rungen jeglicher Art, Jugendspiele und dergleichen werden den Nachmittag ausfüllen. Ein großes Feuerwerk am späten Abend beschließt das Fest.

Es sei noch einiges aus der Geschichte der Ent­stehung des Bades erwähnt. Der Albacher See, mit nahezu 25 hessischen Morgen Wasseroberfläche, Pri­vateigentum des fürstlichen Hauses, wurde schon um die Jahrhundertwende, trotz des Verbotes, von Schwimmern gern aufgesucht, da die übrigen Bade­gelegenheiten in der Wetter nicht den Anforde­rungen der Schwimmer entsprachen. Vor etwa neun Jahren war es dem derzeitigen Bürgermeister Geil gelungen, bei dem Fürsten Reinhard zu Solms- Hohensolms-Lich die Genehmigung zu erwirken, daß der Albacher See zum Baden freigeaeben wurde. Einige Bänke und Stege wurden ausgestellt, auch

Lpd. Friedberg, 2. Juli. Ein älterer wohner stürzte dieser Tage in seiner Wohnung die Kellertreppe hinunter und trug schwere Verletzun­gen am Kopf davon. Der Verunglückte ist jetzt sei­nen Verletzungen erlegen.

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... ob es wohl waschbar ist? Ja, die vielen entzückenden Sachen aus WoUe, Seide, Kunstseide und die neuartigen Mischgewebe sind heute fast alle waschbar 1 Es ist der besondere Vorzug der Persil-Kaltwäsche, daß man auch farbige WoU- und Seidensachen schonend und billig waschen kann. Man sagt mit Recht: Wer kalt wäscht, wäscht schonend 1 Darum für alles, was waschbar ist: die schonende Kaliwäsche mit Persil!

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