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Zeitschriffen.

und Die Lie­des

wesenseigenen Deutschtums in der übernommenen I ®oaen. öer niS^?ri6PX b2,m2i^e.n

Die VeschlUe H Zaschistischen Sro-rats.

der, den Frieden zu erhalten. Die Opposition mäge ihre Haltung mäßigen, um im Auslande nicht den Eindruck zu erwecken, daß eine Uneinigkeit bestehe, die tatsächlich nicht vorhanden sei. Man habe drei große gemeinsame Grundlagen: die Verteidigung der althergebrachten Freiheit, die Erfüllung der Verpflichtungen Englands und als bedeutendste von allen den Frieden.

Der englische Einfuhrzoll für Roheisen aufgehoben.

3n Leaminglon habe er gesagt, wenn der An­laß gegeben sei, würden die britischen Waffen unter Umständen zur Verteidigung Frankreichs und Belgiens benutzt werden können, um gemäß den vertraglichen Verpflichtungen einen unprovozierten Angriff abzuwehren. Wenn ein neuer Vertrag ausgehandelt werden könnte, so sei Großbritan­nien bereit und willig, Deutschland das­selbe zu versprechen. Die Gegenseitig­keit des Locarnovertrags habe beim britischen Volk stets Zustimmung gefunden. Wenn man eine Politik allgemeiner Ver­pflichtungen in Europa empfehle, so ginge man aber über die Vülkerbundssahun- gen hinaus und befürworte eine Politik, die keine Regierung unterschreiben könne, wenn sie nicht absolut davon überzeugt sei, sie durchführen zu können. Richt möglich sei es aber, eine derartige Politik ins Auge zu fassen, solange sich die britischen Rüstungen auf ihrem gegenwärtigen Stande befänden. Jedermann im Auslande weih, daß Groß­britannien niemals in Widerspruch zu seinen Völkerbundsverpflichtungen zum Kriege schrei­ten werde.Wir müssen alle-, so schloß Eden, die Rokwendigkeik der Aufrüstung bedauern, aber wir sind der Ueberzeugung, daß dieses Land eine größere Wacht haben muß, um die Streitkräfte des Friedens zu stärken. Die Politik der britischen Regierung besteht hinsichtlich der Rüstungspolitik darin, daß sie den ihr größtmöglichen Beitrag für die Er­

haltung des Weltfriedens leistet." ^Henderson (Labour Party) erklärte: Die Bolkerbundssatzung verlange, daß das Opfer eines Angriffes verteidigt werde durch militärische Sank­tionen. Eden gehe nicht weit genug. Ein Westpakt, der die britischen Verpflichtungen auf Frankreich, Belgien und Deutschland beschränke, sei in keiner Weise geeignet, den europäischen Frieden wirksam

London, 3. März. (DNB. Funkspruch.) Durch eine Verordnung des englischen Schatzamtes ist der 33 o. H. betragende Einfuhrzoll für Roh­eisen auf gehoben worden. Ferner wird der Zoll für Eisen - und Stahlerzeugnisse, die im Rahmen der Kontingente und mit Ur­sprungszeugnissen versehen nach England eingeführt werden, von 20 auf 10 o. H. herabgesetzt. Die Verordnung kann als unmittelbare Folge des englischen Aufrüstungsprogramms be­trachtet werden, durch das eine außergewöhnliche Nachfrage nach Stahl und Eisen entstanden ist. In einer Erläuterung wird erklärt, daß sich beim Be­zug angemessener Lieferungen von Roh- Schrotteisen Schwierigkeiten ergeben hätten. Nachfrage nach Roheisen sei größer, als die ferungen aus England und anderen Teilen britischen Reiches.

vorragend guten italienischen Automobilindustrle nne Caproni, Fiat, Alfa-Romeo usw. in wenigen Jahren eine Luftflotte geradezu aus dem Boden gestampft worden. Die italienische Luftfahrtindustrie hat die große technische Erfahrung und die Ver­fügung über einen langjährig erprobten Stamm von Fachleuten und Konstrukteuren, wie sie in glei­chem Ausmaße nur wenige Länder der Welt be- i noo * ausländischen Pressemeldungen war bis

1928 bereits die italienische Produktion auf 790 »MMe gekommen, bis 1933 waren jährlich ruiib i t hinzugekommen, und man schätzt,

daß 1936 rund 2500 Flugzeuge gebaut wurden. Im !irnn Jahre sollen rund 3000 Flugzeuge und 7/00 Flugzeugmotore gebaut werden. Die langge- streckte Küstenlinie Italiens wird durch die mili­tärische Luftwaffe also ausreichend geschützt.

Hinzu hommt aber, daß Italien sich in den letzten Jahren auch zu der im Mittelmeer führenden S e e- macht entwickelte, nachdem es noch vor dem Kriege seme Kriegsschiffe in England bauen lassen mußte. D.e imBau befindlichen Kolosse von 35 000 Tonnen Llttorio" undVittorio Veneto" sind die stärksten und bestbestückten großen Schlachtschiffe, die es bis­her gibt, und schneller als die berühmten britischen DreadnoughtsNelson" undRodney". Schließlich lsl sein Schlachtschiffgeschwader eins der schnellsten und größten. Italien baut Zerstörer mit Rekordqe-

9Eeiten' es h^t davon ungefähr 100. Ferner besitzt5 19 schnelle Kreuzer und mindestens 75 U-Boote. So kann Italien, auf die eigene Kraft vertrauend, mit Stolz auf die Leistungen des Fa­schismus verweisen, der ein Volk in Waffen schuf.

London, 2. März. (DNB.) Im Unterhaus führte der Labour-Abgeordnete Greenfelt Klage darüber, daß die englische Regierung sich nicht mit voller Ueberzeugung für eine kollektive Sicherheit einsetze. Er erwähnte die Rüstungen verschiedener Lander, wobei er es nicht unterlassen konnte, die Friedenspolitik Deutschlands zu verunglimpfen und forderte den Außenminister schließlich auf, sich über das Sicherheitsproblem West- und Mitteleuropas zu äußern.

Außenminister Eden

wandte sich gegen die Behauptung, daß die britische Regierung ihre Augen vor der wirklichen Lage schließe. Die Regierung habe in der spanischen Frage von Anfang an entschieden die Politik der Nichteinmischung unterstützt. Sobald der Kontrollplan arbeite, würde die nächste Aufgabe darin bestehen, die Zurückziehung der in Spanien kämpfenden fremden Staatsangehöri­ge n zu erreichen. Eden wandte sich hierauf dem W e st p a k t zu. Er bedauere, sagen zu müssen, daß

erfreulichen Fortschritte zu verzeichnen seien.

britische Regierung wolle die Hoffnung noch nicht ausgeben, daß es möglich sei, die beteiligten Volker am runden Tisch zur Behandlung dieser Frage zusammenzubringen und ein Ergebnis zu er­zielen. u

tlm Englands Verpflichtungen

Auhenpoiitische Debatte im Unterhaus.

keine 9r°6^ Anzahl formvollendeter nnn! m ben "Gärtnerin aus Liebe" den vollen Wert einer Mozart-Oper. Durch Zusammen- fassung aller Kräfte erzielte das Deutsche Opern- Haus eine glanzvolle Wiedergabe. Stilbildende Be­deutung für die Aufführungspraxis darf die Jnsze- merung von Alexander d'Arn als beanspruchen, der eine ebenso reizvolle wie neuartige Uebertra- gung der barocken Bibiena-Bühne auf heutige Theateroerhaltnisse vorgenommen hat. Unter Karl 2aJt"ieiJ,s sorgsamer musikalischer Leitung war nhFfCmb 6x - ^er <Sön9er vereinigt. Die Erst- Äi EÄSrU" ,?ä

Eine Aufführung vonOrpheus und Eurn- d,ke begegnet heute erheblichen Schwierigkeiten Daß d.efe erste Reformoper vor 175 Jghren ein- ZwT Tat Christoph Willibald von Glucks gewesen ijt, rotrö den mustgeschichtlich unbefangenen W»ar"t> Ä md,r bewußt. Das musikalische Drama Richard Wagners mit seiner auf spätromantiscber §nUnla9e geschaffenen Einheit von Gesang und Sprache und allen theatralischen Künsten verdeckt b/ch6.erlchtete Leistung Glucks, der ein Jahr­hundert früher' dasselbe Ziel schon einmal anstrebte npf!mhaU NaIAstischem Boden einen Nachfolger Stunden zu haben. Die Gewöhnung an die ae- sicherten Errungenschaften Wagners läßt den Heu- ^KlÄ-^rbesucher kaum mehr empfinden, wie h bas erstarrte Opernschema

f « durchbrochen wurde, wie an die Stelle kehlfertigen Virtuosentums tyrannisch-eitler Sänger rT musikalische Ausdruckskunst getreten ist die

Wort entzündete und die Form der musi-! kalischen Deklamation aus dem Gang der Handl

Konservative Lennox-Boyd sagte, daß die Verpflichtungen Englands begrenzt sein soll- frV. ba?- b,e automatischen militärischen Ver­pflichtungen sich auf den Schutz der eigenen Dominien und Frankreichs und Bel- g i e ns beschränken müßten. Er nahm in der Ko­lonialfrage einen eindeutig ablehnenden Stand­punkt ein.

Unterstaatssekretär Lord Cranborne betonte Regierung und Opposition stimmten darin überein' daß die Streitmacht niemals zum Angriff benutzt werden sollte. Die Regierung stehe außer- hLmf>Ur eEliven Sicherheit, ebenso wie £le, ^Position. Kollektive Sicherheit aber bedeute daß die Kräfte die sich für ein System des inter­nationalen Rechtes und der Ordnung einsetzen £,ar£e,r sein müßten als die, die dagegen- el atud) ^icht jeder Nation, die die kollektive Sicherheit unterstütze, dafür zu sorgen, daß die eigenen Kräfte stark genug dafür seien. Es sei besser, sie-seien zu stark als chwach. Die Abrüstungskonferenz sei in der Haupt" ache an derhistorischen Feindschaft zwischen Na­tionen gescheitert, die sich gegenseitig voller Verdacht yegenuberstunden" Die Luge sei noch die selbe ?l.c Regierung erkenne wieaußerordentlich deli- it f M hßQ0^fex 2)05 Hauptziel der britischen ^o- wifjei der Friede, und der Zweck der Wehrmacht

Der Labour-Abgeordnete Bellenger be­schäftigte sich u. a. mit dem deutschen kolonial- ansprnch.Wir haben zu überlegen", so saate er,ob wir ein Land wie Deutschland i n d e r - selben Lage halten können, in der es 1918 war, als es gezwungen wurde, einen ungerechten Vertrag zu unterschreiben. Denn wir aber sagen, daß Deutschland berech­tigte Beschwerden hat, müssen wir einen Ausweg aus diesen Beschwerden finden." England könne unmöglich erklären, daß es Deutschland für immer den Zugang zueini­gen" jener Kolonien verweigere, die es Deutsch­land 1919 geraubt habe. Wan dürfe nicht glau­ben, das Empire könnte auf der Grundlage des Rechtes der Eroberung erhalten werden.

zu festigen. Auf der Grundlage der kollektiven Sicherheit könne der Friede in Europa nicht erzielt werden, falls die britischen Verpflichtungen sich auf diese drei Länder beschränkten. Notwendig sei ein europäischer Pakt, der alle Länder umfasse auch Deutschland. Sollte sich Deutschland nicht beteiligen wollen, so solle man es fortlassen.

Sir Austen Chamberlain (konserv.) erklärte, er halte ein neues Abkommen nicht für notwendig' Das Abkommen, das zwischen allen Völkern be- »tehe, genüge völlig, wenn man die Absicht habe, es auch zu beachten. Die Schwierigkeit liege nicht darin, daß zu wenig Verträge vorhanden seien, sondern daß die Verträge nicht genügend be­ll ch t e t werden. Der Kellogg-Pakt schließe, wenn man sich an ihn halte, den Krieg als Mittel der nationalen Politik aus. Er erlaube den Krieg lediq- lich zur Verteidigung. Kein neuer Vertrag könne diese Verpflichtungen verpflichtender gestalten. Er 1 .^erzeugt, daß der Außenminister zu unter­scheiden wissen werde zwischen den Fällen, in denen England zu sofortiger Handlung verpflichtet sei und denen, in denen es nur seinen Teil beizutragen oder mit dem Völkerbund eine friedliche Regelung sicher­zustellen habe. Man dürfe das Land nicht lange

6U etwas verpflichten, weil es nicht feststehe daß das Land die Verpflichtungen dann auch gut- heiße. Es würde aber ein gefährlicher Fehler sein anzunehmen, daß, weil England sich nicht verpflich- tet hatte, in diesem oder jenem Fall zu handeln, es auch nicht handeln würde. Was England dann tun werde, liege in der Entscheidung des Volkes und des Parlaments zu der fraglichen Zeit.

Für die oppositionellen Liberalen erklärte Sin­clair, England sei bereit, alle Energie darauf SmDChAcnron^Um ^Mtem ZU errichten, unter dem das Recht aufrechterhalten werde, geschützt durch em System kollektiver Sicherheit. Es sei not­wendig, einen Völkerbund mit festerem Gefüge als heute zu schaffen.

Bor wenigen Tagen sei er von einem Unterhaus- mitglied gefragt worden, ob der Außenminister in unmißverständlichen Worten erklären wolle, daß Großbritannien keinerlei Abtretung von Gebiet in Betracht ziehe, das sich unter bri­tischer Kontrolle befinde. Lord Cranborne habe ehemals geantwortet: Wie die Regierung früher festgestellt habe, habe die Regierung eine solche Uebertragung nicht erwogen und erwäge sie nidjt. Die,- Erklärung, so sagte Eden, stelle die Politik der britischen Regierung dar und er habe die er Antwort n i cf) ts t) in3u3 u f ü g e n. (Beifall auf den Regierungsbänken.)

3mMärzheft der ZeitschriftDie Kunst" §^ag F. Bruckmann AG., München, macht fpfn hpm w9er' H?lfingfors, mit Axel Gallen-Kal- ^oler finnischen Volkstums, bekannt, des- &pi,nnnCr ba5 Besicht seiner Heimat widerspiegeln. r«rio*-iJei9^n ölß weiteren Darbietungen: Terrakotten",Hans Thoma und die n "®IQnnino Marchig",Professor Karl

-oerthold,Das Seebad der Zwanzigtausend", '1'mSJrn?1!benJum fertigen Bronzeguß". Im bcs Heftes finden wir alles, was der Behaglichkeit und dem künstlerischen Geschmack des Heims dient: Englische Raumkunst von heute, Klein- Hauser der Architekten Hopp & Lucas, Königsberg, Gartentopfe von Clary von Rucktefchell-Trueb, ein Einfamilienhaus von Architekt Jean Krämer, Ber- un, Arbeiten des Architekten Hermann Gretsch, Stuttgart, neue Fensterdekorationen von Dora Len- , nartz, Mannheim. Den Artikeln schließt sich ein Zeit-1 großer Nachrichtenteil an. 1

Das einzige Ritte! zur Sicherung des Friedens.

Italienische Pressestimmen zum Anfrüstungsbeschlutz.

< Mailand, 3. März. (DNB. Funkspruch.) Zu

-^fchlaffen des Großen faschistischen Rates schreibt der MailanderPopolo d'Jtalia" u. a.:Die

Gir Thomas Beecham dirigiert Gluck und Mozart. Englands repräsentativer Dirigent, Sir Thomas Beecham, konnte an der Spitze seines eigenen feuttoer^h?5 DOr kurzem in einem Dutzend 3*C61* u°n neuem die Wertschätzung fest- ^e9env .ölß wan seiner Kunst in Deutschland eut- GardenlnThP^eÖt der Leiter des Covent-

Eers auch seine besonderen Fähigkei- spiel burd) ein dreitägiges Gast-

ff'J03 S.r Thomas an der Berliner St a a t s o p e r gab. Ausverkaufte Häuser und GraVbnf? .?ß'lallskundgebungen waren das äußere

Gw Verdienst um die meist etwas zu kurz kom­mende Mozartpflege in Berlin erwarb sich auch das Deutsche Opernhaus mit der Erstaufi fuhrung betPartnerin aus Liebe" Durch die Arbeit des Mozart-Uederfetzers Siegfried An- V1r ist es nicht nur gelungen, eine flüssige an Stelle des berüchtigten Opern­deutsch zu setzen; Anheißers stilgerechte Rekonstruk­tion verlorengegangener Rezitative aus der Ver- tonung des gleichen Stoffes durch Anfossi hat das bezaubernde Werk des neunzehnjährigen Mo­zart der deutschen Bühne neu geschenkt. Mag die Tunn m,* '9^^^eisters in dieser Jugend,chop-

Befriedungsmaßnahmen in Rumänien.

Bukarest, 2. März. (DNB.) Der rumänische Ministerrat hat sämtliche H o ch s ch u l e n und Hoch- schulheime gesperrt. Die Lehrtätigkeit wird erst nach Inkrafttreten des neuen Hochschulgesetzes wieder ausgenommen. Das Uniform- und Abzeichenverbot soll verschärft werden. Ferner wurde der Kultus­minister ermächtigt, mit dem Patriarchen Maß- nahmen zur Bestrafung jener Priester zu oer- einbaren, die am politischen Kampf teilnehmen. Die Ausnutzung der Kirche als politische Waffe soll unmöglich gemacht werden. Schließlich sollen sämtliche Logen und Geheimverbände aufge­hoben werden.

Volksfront-Tiiederlage bei den Vundfunkwahlen in Frankreich.

P a r i s, 3. März. (DNB. Funkspruch., In Frank- recch haben die Wahlen für den Vermal- * u n 9 5 ,r aties staatlichen französischen Rundfunks stattgefunden, bei denen jeder Be­sitzer eines Rundfunkgerätes wahlberechtigt war. Dienstag waren folgende Ergebnisse bekannt: Die rechtsgerichtete ListeRadio Familie" 200 OOO Stimmen, die Volksfront-ListeRadio Frei- h e i t" 160 000 Stimmen, Liste der Künstleroereini- 9ung 5400 Stimmen. In Straßburg konnte

Radio Familie" 82 141 Stimmen auf sich vereini­gen, während die Liste derRadio Freiheit" nur 33 638 Stimmen erzielte. Auch in den anderen ^endsbezirken führt die Liste der Rechtsopposition zum Teil mit einer erheblichen Stimmenmehrheit.

Rom. 2. Marz. (DNB., Im Faschistischen ^r.r°,Bra t berichtete Mussolini über die mili­tärische Vorbereitung der Nation. Der Großrat nahm folgende Tagesordnung an: Der Großrat 6e-- trachtet den Stand unserer militärischen Ausbildung als befriedigend. Er ist jedoch der Ansicht, daß irgendwelche Möglichkeit einer- ^."gkbeschränkung endgültig auszu- schließen ist, und beschließt daher: a) die Ver­wirklichung eines Planes für eine weitere a n - gemessene Vermehrung unserer Wehr­macht; b) die Verlängerung der dem Generalkom- Mlssariat für die Kriegsproduktion über­tragenden Aufgaben auf fünf Jahre; c) die voll­ständige Militarisierung sämtlicher ak- r ä ff e öer Ration zwischen 18 und oo I ah r e n mit regelmäßiger Einberufung der mobilisterbaren Klassen; d) die Erreichung eines Höchstmaßes an Autarkie, was die mili- tarijchen Bedürfnisse anbetrifft, und wenn nötig, vollkommene Hintanstellung der zivilen Bedür nisse hinter den militärischen; e) die Aufforderung an ? alienische Wissenschaft und Technik zur Mit- damit diese Höchstmaße an Autarkie mög- rasch erreichen werden, da nur durch die Wis- fenschast, durch die Tüchtigkeit und Opferbereitschaft die weniger begünstigten Völker einen etwaigen An- gnff von Ländern Stand halten können, die über reidjere unb grö&ere Hilfsquellen verfügen. Der Faschistische Großrat drückt seine Soli­darität mit dem nationalen Spanien X5 xnÖ beqrüßt die Truppen Francos, deren Weg das Ende jeden bolschewistischen Versuches im Westen und den Beginn einer neuen Epoche der Macht und sozialen Gerechtigkeit für das spanische -Colt bedeuten wird, das mit dem Italiens durch lahrhundertealte Bande der Rasse, Religion und Geschichte verbunden ist. Der Außenminister wird beauftragt, der Regierung Franco diese Tages­ordnung amtlich zux Kenntnis zu bringen. Der ?lr! italienische Außenpolitik und stellt mit Freude fest, daß di e^ Politik des italienlsch - deutschen Einverständ­nisses sich forte nwickelt und ihre zuneh- mßI1ro praktische Wirksamkeit gezeigt hat. Er stellt

Befriedigung fest, daß dieitalienisch-bri- '^^5-bkommen vom 2. Januar eine n ü tz- Klärung der Beziehungen zwischen den K er ßal^ern. Hinblick auf bas Mittelmeer L"stellen. Er nimmt die positiven Ergebniffe zur Kenntnis, die tn den i t a l i e n i, ch - t Ü r k i, ch - n °eJ,pr.l4un9en von Mailand erreicht wurden b.? m-T'ä)tonDtd einmal seinen Willen zu wirksamer friedlicher Zusammenarbeit auf allen Gebieten und mit allen Landern aus, die den Wunsch zur Zusain- mi bem si-Ichistisch-n Italien gezeigt haben oder zeigen werden. ä"

Entscheidungen des faschistischen Großrates sind klar und so logisch, wie man es erwarten konnte. Wenn die vom Golde beherrschten und mit dem Bolschewismus verbündeten Staaten ihren militäri­schen Bilanzen mit dem Besitz ihres Goldes auf­helfen, so beantwortet Italien dies mit der Heran­ziehung feiner herrlichsten Hilfsquellen des Geistes, des Willens und des Mutes. Italien, das in der wirtschaftlichen Belagerung erstickt werden sollte, fürchtet die gebrechlichen demokratischen Rüstungs­drohungen nicht und setzt seinen geraden Weg fort." DerSortiere della Sera" stellt fest: Stark und

Oie l^oldaienversicherung.

Der Oberbefehlshaber des Heeres teilt mit: Die in Aussicht gestellte gesetzliche Sonderreglung oerJnoaliden- usw. Versicherungs- Verhältnisse der seit 1. 10. 35 eingestellten hrpfllchtigen konnte noch nicht zum Ab­schluß gebracht werden. Es ist beabsichtigt, den Sol­daten, die bet Eintritt in die Wehrmacht beruf s- tig D er sich er t waren, die zur Ableistung der Dienstpflicht tn der Wehrmacht verbrachte Zeit als r 2r 6 3 e 1 f für die Erfüllung der Wartezeit ge= - Zu gewährleisten. Das in Vorbereitung be- ftudliche Gesetz soll nach den bestätigen Verhand- lungen abl. Dttobcrl935mirtfam werden.

Verstärkte Hilfe der Krankenkaffen für kinderreiche Familien.

^Perlin 2 März. (DNB.) Die gesetzliche Krankenkasse setzt sich den Schutz der Familie und deren Gesunderhaltung zur besonderen Auf­gabe Sie gewahrt daher nicht nur dem Versicher- f^?£ern uuch seiner Familie bei Krank- Z'Wlederherstellung der Gesundheit.

Der Beistand der Krankenkassen umfaßt auch die Woche nhi I f e. Die Bedeutung gerade dieser Lei- stung ergibt sich aus der Tatsache, daß in Deutsch.

uou drei Kindern zwei unter dem Schutz der Krankenversicherung zur Welt kommen. Für die ^lstungen an die Familienmitglieder erheben die v" fexnß Sonderbeiträge. Vielmehr wird auch der ledige oder kinderlose oder kinderarme Ver­sicherte mit feinem Beitrag zur Deckung der Kosten hPi?'1*63?9611 ®!n ®rIa^ des Reichsarbeitsministers hf»e@net? e5t> h 5 DOr . allem wünschenswert, daß die Krankenkassen m ihren Satzungen eine A b - ftufung d e r Mehrleistung en der F a m i -

Bogen, der. niemals'abti^ Mit^raMr Hand sch­neie der Dirigent kammermusikalische Konturen ein 3ni beziehungsreichen Heroorheben solistischer Or- mm,leInerL Jnstrumentengruppen

Gluckfcher K?nst.'° $Crttautt>eti mit d-m Wesen in der Darstellung Mozarts zeichnete sich die Vereinigung von dramatisch wirksamem Ausbau mit durchsichtiger Gestaltung des Klana! m5 ülrneWe Eigenschaft des Opernditi- genten Beecham ab. Die Gelegenheit, feine von 9rerf^? erpretahon Hügels herkommende Mozarti Auffassung zu zeigen, bot dem englischen Gast eine Aufführung d-rE n t f ü h r u n g v u s b e m (»r L -t?le Zuvor unter Johannes Schü­lers de,chwingter Leitung neueinstudiert worden war. Der gesangliche Mittelpunkt ist Erna Ber- ger, die als Constanze den virtuosen Koloratur­gesang mit einzigartiger Beseelung zu durchdringen

immer stärker zu bkeiben ist das einzige Mittel, um so lange wie möglich den zum Wie­deraufbau des gemarterten Europas notwendigen Frieden zu sichern. Die Militarisierung des Volkes wird in technischer, organisatorischer und ausbil­dender Hinsicht tatkräftig verwirklicht werden. Der Augenblick ist gewaltig, weil sich das Schicksal der europäischen Zivilisation entscheidet. Was in Spa­nien geschieht, gibt einen Maßstab für die Gefah­ren, denen Italien sich aussetzen würde, wenn es uicht mit den Waffen und mit dem Geiste stark ae- rüstet wäre.

a 1,1 uuciiiummenen

Kunstsorm der Oper kennzeichnet, verpflichtet den­noch unsere Bühnen, den Opern Glucks ihren Platz auf dem Spielplan zu erhalten.

Die Berliner Staatsoper hatte zu diesem Zweck die besten Kräfte, die ihr zur Verfügung stehen, sur eine Neuinszenierung eingesetzt. Der General­intendant Heinz Tietjen führte selbst Regie, und Emil Preetonus gestaltete den bildlichen Rah­men. Wo immer diese beiden Künstler zusammen- es eine ebenso stilgerechte wie geist- volle Aufführung. Die verschiedenen Wesensbereiche des Werkes wurden dabei feinsinnig durchleuchtet. Las antike Element trat in einem Bewequnqsstil unö einem Elysiumbild zutage, die die Ueberzeitlich- kelt des Geschehens vereinigten mit einer Auf­wallung des Griechentums, wie sie das 18. Jahr­hundert ausgebildet t)at. Dieser Hinweis auf die Entstehungszelt desOrpheus" setzte sich auch in der choreographischen Schlußapotheose durch. Eine kühne aber unaufdringliche Andeutung der geisti­gen Verwandtschaft zwischen Gluck und Wagner durfte man in den Unterweltszenen erblicken' in bcr 3«[fen6Htiem Pre-torius feine eigene Ring-Ausstattung zu zitieren schien, während bewegungsmäßige Begleitung der 9enen Furienchore in die Nachborfchaft der Nibelhelm-Szene ruckte.

der Inszenierung wurde aufs er?ran^ ^rd) die musikalischen Leistun­gen. Der quellende Wohllaut von Margarete Klo­ses sattem Alt trug denOrpheus". Durch die Nn^79.!7>? Müllers stimmlicher

Änöl LWtz7ng ?e"'Öe7efi*ert Ln7 au* '"°^en Meisters in dieser WnMW , Maria Cebotaris Anmut ^bob^"die h 9 ^och nicht erreicht sein, der Gewinn ist

Hand-Ides Arnar auf die gleiche Höhe. Mit bemerkens- aiÄfgg^