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weitgehender Werse erörtert werden ______ «mu* •? 00 k£" ■/, ' Funkspruch.) Nach einer
Mitteilung der japanischen Botschaft in London
- - _ _ ^n die Nachforschungen der japanischen Militär-
Deutschlands Anspruch auf Ostafrika
enüber hätten
Berlin, 2« Oki <DNB.) Der Führer und Reichskanzler emp,ng heute den Sgl. ungari- fd)Cn Gesandten Sztaiay, der ihm ein in der Unf?Qr!* eJ Porzellanmanufaktur von Herend her- gestelltes Tafel ervice für 48 Personen als Ehren- n » \ rn o n f Komni- ____r. , v r« . . '
Der letzte englisch-japanische Zwischenfall.
Niederlassung getöteten britischen Soldaten japanischen Granaten zum Opfer gefallen sind. Die japanischen Behörden werden die notigen Schritte tun, um die Verantwortlichen festzustellen. Die japanische Regie- rung ist weiter bereit, Entschädigungen zu entrichten. 00
DasMtfeststirdgs„HausdesDeutscheMechts"
ist berechtigt.
Lettow-Aorbeck der eigentliche Sieger im Kolonialkrieg.
Bern, 1. Nov. (DNB.) Die Strafkammer des Bernischen Obergerichts hat im Berufungsprozeß gegen Schnell und,Fischer wegen Verbreitung der zionistischen Protokolle das Urteil verkündet. Die beiden Angeklagten wurden frei gesprochen, da der gesetzliche Tatbestand des „Bernischen Schundliteraturgesetzes" nicht erfüllt ist. Eine Entschädigung wird ihnen nicht zugebilligt. Die Kosten erster und zweiter Instanz fallen der Staatskasse zur Last. Lediglich Fischer hat den Betrag von 100 Franken für das erstinstanzliche Verfahren zu zahlen, soweit es sich auf seinen Artikel „Schweizer Mädchen hütet euch vor schändenden Juden" bezog. Die Prozeßkosten für die erste Instanz haben sich infolge der von den jüdischen Klägern beantragten umfangreichen Sach- oerständigenvernehmung auf über 26 000 Franken belaufen, wozu noch 2400 Franken Parteikosten kamen.
Der Präsident des Danziger Senats hat Außenminister Beck anläßlich seiner fünfjährigen Tätigkeit als Außenminister der Republik Polen in einem persönlichen Handschreiben seine Glückwünsche zum Ausdruck gebracht.
Brasiliens Integralisten.
Rio de Janeiro, 2. Nov. (DNB. Funkspr ) Der Führer der Grünhemden Brasiliens S a l aado hielt eine Prgrammrede, die durch Rundfunk über das ganze Land verbreitet wurde Er erklärte, daß der Bundespräsident und die Armee restlos von den Grünhemden unterstützt würden wenn sie zur Rettung der Nation entschlossen feien Die entscheidende Stunde für den Vernichtungskampf gegen den Moskauer Bolschewismus und seinen Handlanaern, dem internationalen Kapitalismus sei jetzt gekommen. Gleichzeitig sei d e r N e u -
Warschau, 1. Nov. (DNB.) Am 2. November sind fünf Jahre seit der Uebernahme der Leitung des Außenministeriums durch Oberst Beck verflossen. Die Warschauer Blätter bringen aus diesem Anlaß ausführliche Würdigungen seiner Arbeit, So schreibt der „Expreß Poranny": Obwohl zweieinhalb Jahre seit dem Tode des Marschalls vergangen seien, beherrschten seine Ideen die polnische Außenpolitik noch weiterhin. Die Grundsätze dieser Außenpolitik seien klar und einfach. Ihre Hauptthese „Fremdes begehren wir nicht. Eigenes geben wir nicht her", habe er auf das solideste Element, nämlich das der eigenen Kraft gestützt. Sein Bestreben fei es gewesen, die Beziehungen mit den Nachbarn unmittelbar und ohne fremde Ver- mittlung zu regeln, Konflikte zu vermeiden, die Polen unmittelbar nichts angehen, um die traditionellen Bündnisse und Freundschaften des Landes stark werden zu lassen. Von diesen Grundsätzen sei Außenminister Beck auch auf keinem Gebiet ab- gewichen. Er habe treu das ihm vom großen Marschall anvertraute Vermächtnis gewahrt.
„Polska Zbrojna" unterstreicht ebenfalls, daß d i e Armee und die Außenpolitik für den großen Marschall besonders wichtig gewesen seien, ja im Grunde eine unterteilbare Einheit bildeten. Dies werde besonders deutlich, wenn man die Entwicklung der polnischen Bündnisse betrachtet. Auch den Nachbarn gegen ” .....
Marschall Vilsudski und Oberst Beck tigung der Schwierigkeit
aufbau des Staates nach integrasti- schen Grundsätzen notwendig. Salgado forderte die Schaffung einer starken autoritären Zentralgewalt, die Beseitigung der Bundes st aaterei und der Parterwirt- schaft, die berufsständische Gliederung, eine Stärkung der Gemeindeautonomie und eine starke Wehrmacht. Andererseits müsse die persönliche Freiheit unb die Unantastbarkeit gesichert werden.
Neues MobilmachungSaeseh in USA.
Washington, 1. Nov (DNB.) Wie Associated Preß meldet, bereitet der Generalstab ein neues Mobilmachungssystem vor, das die Bildung einer besonderen „Rekrutierungsagentur" vorsehen soll, die im Kriegsfälle innerhalb von 60 Tagen mindestens 500 000 Freiwillige zur sofortigen Vergrößerung der bestehenden militärischen Einheiten stellen kann. Die Rekrutierungsagentur soll an strategisch wichtigen Plätzen in
jedem Staat Musterungsposten halbmilitärischer oder ziviler Art aufstellen, die unmittelbar dem Generaladjutanten und dem Staat ^der Nationalgarde des betreffenden Staates unterstellt sind. Während der Musterung der Freiwilligen soll dann die allgemeine Aushebung der wehrpflichtigen Jahrgänge durchgeführt werden, so daß bis Ende des vierten Kriegsmonats anderthalb Millionen Mann im Felde stehen können. Dieser neue Mobilmachungsplan soll innerhalb von wenigen Monaten den Generaladjutanten jedes Staates zur Ausarbeitung der Einzelheiten zugeleitet werden. Der Grund für dieses neue Mobilmachungssystem soll darin liegen, daß man t m Weltkrieg mit dem bisherigen System angeblich schlechte Erfahrungen gemacht haben will. So seien im ersten Monat nach dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Weltkrieg beispielsweie nur 86 000 Freiwillige gemustert worden.
Prager Prozentrechnung.
Der tschechische Ministerpräsident Hodza, ein gebürtiger Slowake, hat an einer Erinnerungsfeier in der Slowakei zum Gedächtnis von Slowaken teilgenommen, die auf früher ungarischem Gebiet vor zwanzig Jahren bei einer Kundgebung einen Konflikt mit Militär hatten, bei dem es Tote und Verwundete gab. Die Absicht ist sonnenklar. Der tschechische Ministerpräsident will sagen: So war es einmal und so ist es heute nicht. Nun, es muß leider zugegeben werden, daß die so umstrittene Staatsgewalt im alten Oesterreich-Ungarn es öfter als vielleicht notwendig, zu der Flinte, die schießt, und dem Säbel, der haut, kommen ließ; aber diese Flinte und dieser Säbel gingen gegen alle los: gegen Deutsche wie gegen Tschechen usw. Das zum ersten! Zum zweiten aber haben die tschechischen Legionäre unmittelbar nach dem Weltkriege 104 Sudetendeutsche überfallartig erschossen. So etwas hat es in der alten österreich-ungarischen Monarchie überhaupt nicht gegeben! Es ist also das Gegenteil von dem bewiesen, was bewiesen werden sollte.
Italienische Feststellungen.
Rom, 1. Nov. (DNB.) Die Bekräftigung, die der deutsche Kolonialanspruch durch die Rede des Duce im Forum Mussolini vor aller Welt erfahren hat, ist, wie der frühere Gouverneur von Eritrea m der „Tribuna" feststellt, durch die begeisterte Zustimmung der 300 000 zur Jahresfeier des Marsches auf Rom Versammelten noch unterstrichen worden Gewisse Kreise hätten in den Worten des Duce die Absicht gesehen. Deutschland einen Ge- ^llen zu tun, andere einen Akt staatsmännischer Weitsicht und internationaler Gerechtigkeit In der Tat habe Mussolini sicherlich auch an die Gefahren gedacht, die das Fortbestehen dieses Problemes für eine endgültige Befriedung Europas darstelle Dar. über hinaus aber habe Mussolini, wie die Hundert- tausende richtig empfanden, ein großes Unrecht der Vergangenheit aufzeigen wollen ein Unrecht das sowohl ein militärisches als auch ein historisches Unrecht fei, das. wie das faschistische Italien lebhaft wünscht, endlich wieder gutgemacht werde.
Die ausländische Presse spreche davon, daß bei einer Diskussion über die Kolonien vielleicht über die Abtretung einiger Gebiete im westlichen Afrika unter gewissen Bedingungen verhandelt werden könne. Demgegenüber müsse man feststellen, daß Deutschland gerade aufOstafrika den größ ten und berechtig st en Anspruch habe Lettow-Vorbeck habe mit nur 3000 deutschen und 12 000 Eingeborenen einer Uebermacht von 300 000 Mann mit 130 Generälen standgehalten,
_ ... J eine Besei - Schwierigkeiten angestrebt und positive Lösungen gesucht. Oberst Beck habe als Leiter der polnischen Außenpolitik stets richtig die Kräfte und die Mittel, die ihm zu Gebote standen, abgeschätzt, sie an der richtigen Stelle und zur richtigen Zeit zur Anwendung gebracht. Am fünften Jahrestage des Außenministers Oberst Beck könne man nur feststellen, daß er die polnische Außenpolitik auf Wegen führe, die durch das Genie, die Leistung und das Schwert Joseph Pilsudskis geebnet worden feien.
|lonialanspruches angeht, nichts hinzugelemt hat.
Eden äußerte sich dann über den Konflikt in Spanien und nahm auf einen Moskauer Bericht des „Daily Telegraph" Bezug, in dem mitgeteilt wurde, daß Sowjetspanien der drittbeste Kunde Sowjetrußlands ist. Auf der Bolschewistenseite in Spanien kämen große Mengen von Kriegsmaterial an. Sowjetrussische Tanks und Flugzeuge hätten auf der Seite Valencias eine wichtige Rolle gesvielt. Die Schwierigkeiten der Bolschewisten in Nordspanien seien nicht auf Mangel an Kriegsmaterial zurüzuführen, sondern auf die U n f ä h i g f e i t, von ihm G e - brauch zu machen. Es sei nicht zu bestreiten, daß ohne ausländische Einmischung der Krieg längst vorbei sein würde. In diesem Zusammenhang richtete er scharfe Angriffe gegen Italien.
„Deutschland vertritt eine starke Sache."
„Manchester Guardian"
zu dem deutschen Kolonialanspruch.
London, 1. Nov. (DNB.) Der „Manchester Guardian" stellt fest, daß die britische Regierung nicht mehr sehr lange in der Lage fein werde, der Kolonialfrage gänzlich auszuweichen. Es sei feit einiger Zeit offensichtlich, daß keine allgemeine Regelung möglich sei, die nicht eine Lösung der Ko- lonialsroge mit umfasse. Die Beschwerden Deutschlands über den Friedensvertrag seien Punkt für Punkt beseitigt worden. Trotzdem blieben zwei Hauptpunkte übrig: das Vorhandensein mehrerer Millionen Deutscher außerhalb der Reichsgrenzen und der Verlust der deutschen Kolonien. Wenn eine oder beide dieser Beschwerden gelindert werden könnten, so würde schon viel geholfen fein.
Man müsse zugeben, daß Deutschland bis zu einem gewissen Grade eine ftarfe Sache vertrete. So wie die Dinge liegen, habe Deutschland in der Kolonialfrage eine Art politisches R e ch t, denn bevor es den Waffenstillstand unterzeichnet habe, habe man ihm zu verstehen gegeben, daß feine Kolonien nicht fortgenommen würden. Trotzdem fei dies aber geschehen und die hierfür oorgebrachte Entschuldigung, daß Deutschland zu einer Kolonialverwaltung unfähig fei, fei nur eine scheinbar überzeugende. Denn in Wirklichkeit seien die Kolonien fortgenommen worden, weil Deutschland den Krieg verloren habe. Genau so wie es zwecklos gewesen sei, Deutschland zu entwaffnen, während die Alliierten sich weigerten, sich ebenfalls zu entwaffnen, so sei es auch zwecklos gewesen, Deutschlands Kolonien zu Völkerbundsmandaten zu machen, wenn die anderen Kolonialreiche eine Art Privateigentum bleiben.
Das Blatt macht bann den seltsam anmutenden Vorschlag, alle Kolonien direkt dem Völkerbund zu unterstellen. Das sei ein sehr könnten. Ein Mißbrauch liege nur bann vor, wennl9^ Man brauche baher nicht soweit zu biese Erörterungen eine Aufforderung zu strafbaren und könne trotzdem vielleicht einen Fortschritt Handlungen enthalten, in unzüchtiger Sprache ge- Deutschland könne, falls es notwendig fei,
halten oder völlig unwahr Jini). Die zionistischen in A f r i k a angeboten werben, bas
Protokolle sollten eine Niederschrift oon Vorträgen ? n b a * vorn Völkerbund erhalte, unb
einer unbekannten Person sein bie als Mitglied Nahmen einer allgemeinen Regelung unter
einer jüdischen Geheimregierung auftrete Das Bun° £ 5an?~ 3fum, 93 f e x* desgencht stehe auf dem Standpunkt, daß eine LU • ke h r e. Man dürfe aber die all-
Schrift nicht schon deshalb zu verbieten fei weil fie ^e9^.n9' den Völkerbund und das Man--
„etwas für die Juden Peinliches" enthalte Nir- /-Wem nicht aufgeben. Mit Ausnahme einer genbs finde sich ein Anhaltspunkt bafür° daß aud) D°ra ^Orles f-ei b,e Wut-
politische Streitschriften unter das Schundliteratur- """9 Großbritannien bereit, eine solche gesetz fallen sollten. Bezeichnend sei, daß bie gleich- ^gelung anzmiehmen, es sei auch zu hoffen, baß falls offizielle Uebersetzung für Schunbliteratur englische Regierung nicht bagegen etngenom- „publications immorales" laute Die Protokolle mCn ,eL formten nicht anders gewertet werden als ein in
Mittel im politischen Kampf gegen das Judentum. eiNvewaylbN IN ^NglaN0.
Das gleiche gelte von dem gleichfalls eingeklaaten London, 2. Nov. (DNB. Funkspruch) Am „Aufruf an alle Heimattreuen unb blutbewußten Montag fanden in mehr als 360 Städten und Be- EldgenoffenAuch der Artikel „Schweizer Mäd- Wirken in England unb Wales Gemeinbewahlen djen, hütet euch vor schänbenben Juben" sei aus statt, barunter auch in Lonbon. Die in ben frühen biefer Kampfstellung heraus geschrieben. Aus all Moraenstunben vorliegenben Ergebnisse zeigen baß den angeführten Gründen müßten Schnell und die Konservativen in der Provinz gegen- Fischer vollständig freigesprochen werden, ba über ihrem früheren Stand 33 Sitze geroon- Der gesetzliche Tatbestand nicht erfüllt sei. Das Ge- n e n, die Labour-Party hingegen 16 Sitze verlo- richt habe nicht zu untersuchen, ob nicht aus staats- ren hat. Die Liberalen haben 26 Sitze verloren politischen ober Sicherheitsgründen ein Verbot der während die Unabhängigen 9 Sitze gewannen In Protokolle erlassen werden könne und von wem. London mußten bie Konservativen 33 die Sie Billigkeit einer Entschädigung wurde verneint, Unabhängigen 1 Sitz an bie Labour-Dertreter a b. wenn auch zugegeben ist daß bas Verfahren in un° 9 e b e n.
nötiger Weise erweitert wurde. Die Kosten den An- geschuldigten zu überbürden, komme nicht in Betracht, da die Protokolle seit Jahren und auch seit dem Prozeß von 1935 in der Schweiz im Buchhandel vertrieben werden.
Das ist aber noch lange nicht alles. In der Slowakei leben neben einer karpathendeutschen Minderheit noch Ungarn und Ruthe- n e n. Zusammen machen diese beiden Minderheiten 10 v. H. Der tschechoslowakischen Gesamtbevölkerung aus! Werden sie mitgezählt, so verschiebt sich Hodzas Milchmädchenrechnung erheblich. Aber auf diese Milchmädchenrechnung kommt es überhaupt nicht an. Denn Böhmen ist die Grundlage des tschechoslowakischen Gesamtstaates und das skandalöse Verhältnis zwischen Tschechen und Deutschen in Böhmen kann eben nicht vertuscht werden, indem man einfach die Slowaken dazurechnet und Ungarn und Ruthenen vergißt. Nur am Rande bemerken wir, daß die Tschechen alles getan haben, um die Sudetendeutschen auszuhungern. Und auch nur am Rande nehmen wir Kenntnis von der unverhüllten Drohung Hodzas, daß die tschechische Minderheitenpolitik französischen Beifall finde — eine tückische Drohung, auf die Hodza noch einmal mit der Formel zurückgekommen ist, daß die tschechische Minderheiten- politik nicht nur statische, sondern auch dynamische Kraft besitze. B. R.1
Oberff Beck
5 Jahre Außenminister.
„DasBcrmächtnisPilsudskistrengewahrt"
und von feinen Gegnern selbst als der eiaent J
l'che Sieger des Kolonialkrieges be- Oie Sowjets Machen Mit.
»nmn9ru?h°rM^nk^ud) b'ese Tatsache habe der Duce Moskau, 29. Okt (DNB) Der belaifcke Ge.
Eine eigenartige Entgegnung V e r t r e t e r z u r Brüsseler Konferenz zu
o v entsenden, nach komm en. Obwohl die Sowjet-
»r 4 V?n' Nov. (DNB.s Im Unterhaus er= "icht Mitunterzeichnerin des Washingtoner klarte Außenminister (Eben: „Das Haus wird ohne Abkommens sei, werbe sie als i m F e r n e n Zweifel bemerkt haben, baß in ben letzten acht st en birekt interessierte Macht von £agen ein Land, das im Ergebnis des großen &rie= öer Einladung Gebrauch machen, um so mehr als ges beträchtlichen Ländergewinn in Europa madite ?iefe in Übereinstimmung mit der Entschließuna Ubp ebenfalls gewisse territoriale Konzessionen in bes Völkerbundes vom 6. Oktober erfolge, während des Weltkrieges waren ^sich^nunmehr^zum Ehrengeschenk Horthys an den Führer. Vorkämpfer für'Deutschlands Forde- 'un gen nach afrikanischem Besitz ge- macht hat. Ich wünsche im Augenblick bezüglich die- £r .-Leerungen nichts hinzuzufügen, soweit Deutschland und wir selbst beteroffen sind. Aber ich
Eden, was die -8ebant>luna 6urA Ä'nh.°r6 .Unb Sdimetferlingcn in funftooa«
W4. Jjanbberoegung abWen^utf^ U U
Hodza ist ein viel zu kluger Mann, als baß er sich nicht über den fatalen Gegensatz zwischen ber Rolle ber Tschechen als herrschender Nation und ihrer einstmaligen Rolle als kämpferischer Opposition klar wäre. In diesem Zwiespalt der Gefühle gebrauchte Hodza eine geradezu bizarr schwache Beweisführung. Er sagte, daß im eigentlichen vöhmi- schen Gebiet die Deutschen zwar ein Drittel der Gesamtbevölkerung ausmachten, im jetzigen tschecho- lowakischen Gesamtstaat aber — aerobe burch Ein-
Der vierte Jahrestag ber Akabemie für Deutsches Recht würbe mit bem Richtfest des »Hauses des Deutschen Rechts" in München gekrönt. — (Scherl-Bilderbienst-M.)
Freispruch im Verner Prozeß wegen Verbreitung der zionistischen Protokolle
Das freisprechende Urteil wurde vom Gericht unter Hinweis auf das große Interesse, das der Prozeß in der Öffentlichkeit gefunden habe, ausführlich begründet. Es wurde zugegeben, daß im ersten Verfahren Mängel vorgekommen seien, hauptsächlich was die Protokollführung betrifft. Auch bie Prozeßführuna sei aus bem üblichen Rahmen gefallen. Hierauf wurde untersucht, ob ber Tatdestanb bes Bernischen Schunbliteraturgesetzes auf bie Verbreitung ber zionistischen Protokolle unb Zwei im „Eidgenossen" veröffentlichte Aufrufe gegen bas Jubentum zutreffe. Die Anwendung dieses Ge- etzes habe unter dem Gesichtspunkt ber Presse- r e i b e i t zu erfolgen. Es sei davon auszugehen, )aß politische Thesen und Anschauungen über Rasen- und Religionsfragen in der Presse fr yi unb n weitgehenber Weise erörtert werben
ürchten, baß diese Beweisführung dem tschechischen Ministerpräsidenten noch manchmal aufstoßen wird. Zunächst machen die Deutschen auch in ber ganzen Tsckechoslowakei nicht 20, sondern 23,4 v. H. Der Gesamtbevölkerung aus. Dagegen beträgt ber Anteil der Slowaken nur 22,3 v. H. der tschechischen Gesamtbevölkerung! Auch im tschechoslowakischen Gesamtstaat sind also bie Deutschen stärker als bie den Tschechen sprachverwandten Slowaken. Aber nur ein Teil dieser Slowaken rechnet sich zu den Trägern bes jetzigen tschechoslowakischen Staates: darunter allerbings eine Minberheit, ber auch Hobza selbst angehört. Die überroiegenbe Zahl von Slowaken aber verlangt volle Autonomie von Prag, steht in schärfster Opposition zu der Regierung Hodza und sieht ihre Zeitungen genau so -mit weißen Zensurlücken geziert wie bie subetendeutsche Presse.


