Ortsgruppe Gießen-Ost.
Lrntedauktag 1937.
Die Uebertragung der Feierstunde vom Bückeberg findet am Sonntag, 3. Oktober, im Cafe Leib statt. Beginn 12.30 Uhr.
Wir verpflichten alle Parteigenossen und Parteianwärter zur Teilnahme. Alle Volksgenossen sind zur Teilnahme eingeladen.
Vorher spricht unser neuer Kreisleiter Pg. Heinrich Backhaus.
HSV., Ortsgruppe Mitte.
Die Annahme-der Unterstützunasanträae für das Winterhilfswerk 1937/38 für den Bereich der Ortsgruppe Gießen-Mitte erfolgt nach folgendem Plan:
Samstag, 2. Oktober, von 9 bis 12 Uhr: Alicenftraße, Am Pfarrgarten, An der Johannes- kirche, Bahnhofstraße; von 15 bis 18 Uhr: Bismarckstraße, Bleichstraße, Bruchstraße, Erlengasse, Burggraben, Goethestraße, Grabenstraße, Hinden- burgwall, Hinter der Westanlage, Horst-Wessel-Wall, In Löbershof, Johannesstraße, Kaplansgasse.
MKKiYJD« altbewährte iV'F Hausmittel hilft
Montag, 4. Df tob er, von 9 bis 12 Uhr: Katharinengasse, Kleine Mühlgasse, Kornblumen- aasse; von 15 bis 18 Uhr: Kreuzplatz, Löberstraße, Löwengasse, Lonystraße, Ludwigstraße, Mäusburg, Maigasse, Marktplatz, Marttstrahe, Mühlstraße.
Dienstag, 5. Oktober, von 9 bis 12 Uhr: Neuenweg; von 15 bis 18 Uhr: Neustadt, Plock- straße, Rittergasse, Schanzenstraße.
Mittwoch, 6. Oktober, von 9 bis 12 Uhr: Seltersweg; von 15 bis 18 Uhr: Sandgasse, Teufelslustgärtchen, Tiefenweg, Wagengasse, Weidengasse, Wolkengasse.
Vorzulegen sind Mietbuch und Belege über Einkommen, Unterstützungen und sonstigen Verdienst; ferner Meldekarte des Arbeitsamtes.
Heil Hitler!
gez. S ch e l h o r n, Ortsgruppenamtsleiter.
Die Leistungspyramide.
Bildliche Darstellung der Verufsauslefe durch planvolle Berufserziehung und ausbildung.
Die Deutsche Arbeitsfront zeigt vom 2. Oktober bis 9. Oktober auf dem Kreuzplatz in Gießen in einem Fenster der Firma H. Kaeß Nachf. die Leistungspyramide, d. h. die bildliche Darstellung der beruflichen Auslese durch planvolle Berufserziehung und -ausbildung. Wir empfehlen allen Volksgenossen, sich diese Ausstellung anzusehen.
Spenden aus der Gießener Hindenburg-Stistung.
Der Stadtrat der Stadt Gießen hatte durch Beschluß vom 30. September 1927 aus Anlaß des 80. Geburtstages des Herrn Reichspräsidenten von Hindenburg eine Stiftung von jährlich 500— RM. errichtet. Die Vergebung dieser Stiftung für das Jahr 1937 ist jetzt wieder an die durch den Beirat für Kriegerfürsorge vorgeschlagenen Personen erfolgt. Es wurden 10 Kriegsbeschädigte und Kriegerhinterbliebene mit einer Gabe von je 50.— RM. bedacht.
Artilleristen-Abend im Schühenbaus.
Die Unteroffizier-Vereinigung unserer III. Abteilung Artillerie-Regiment 9 hatte auf Donnerstag abend das Offizierkorps der Abteilung, die alten Artilleristen der Gießener Artilleristen-Kamerad- schaft und die Mitglieder der Unteroffizier-Vereinigung zu einem kameradschaftlichen Beisammensein in das Schützenhaus eingeladen. An festlich geschmückten Tischen fand sich eine große Gemeinschaft der aktiven und der einstigen Waffenkameraden zu frohen Stunden ein. Der Leiter der Unteroffizier-Vereinigung, Wachtmeister Rieden- t h a l, entbot dem Offizierkorps mit dem Kommandeur, Oberstleutnant Döring, an der Spitze, sowie den alten Artilleristen mit ihrem Kamerad- jchaftsführer Müller, besonderen Willkommensgruß, ferner begrüßte er die Mitgli^ler der Vereinigung. Schneidige Musik, vortreffliche Gesangsdarbietungen und andere frohgestimmte Unterhaltung füllten die Stunden des Beisammenseins in bester Weise aus.
Im Verlaufe des Abends, der auch der Verabschiedung einiger aus Gießen scheidender Unteroffizier-Kameraden diente, nahm der Abteilungskommandeur, Oberstleutnant Döring, Gelegenheit, in einer Ansprache seine Genugtuung über den Zusammenschluß seiner Unteroffiziere zu dieser kameradschaftlichen Vereinigung und insbesondere ihrem Leiter, Wachtmeister Niedenthal, seine Anerkennung für die bisherige vortreffliche Arbeit und die vorbildliche Pflege der Kameradschaft, wie auch für die dankenswerte Pflege guter Beziehungen zu den alten Gießener Artilleristen auszusprechen. Das Lob des Kommandeurs ist für die Unteroffizier-Vereinigung und ihren Leiter eine anspornende Auszeichnung, die sie zu weiterer eifriger Tätigkeit in bisherigem Geiste veranlassen wird. Ka- mercrdschaftsführer Müller sprach im Namen der alten Artilleristen den jungen Kameraden der aktiven Truppe herzlichen Dank aus für die bisherige gute Kameradschaftspflege und gab ihnen die Versicherung, daß die alten Artilleristen in Gießen auch weiterhin alles tun werden, um die jetzt schon engen kameradschaftlichen Beziehungen zwischen den alten Waffenkameraden und den aktiven Jüngern der heiligen Barbara noch mehr zu vertiefen und immer stärker auszubauen.
llmbauarbeiten im Gießener Bahnhof.
Da die Bahnsteige 2 und 3 auf der Main-Weser- Seite des Bahnhofs Gießen dem Verkehr nicht mehr genügten, mußte sich die Reichsbahnverwaltung entschließen, eine durchgreifende Verbesserung durchzuführen.
Durch Aenderung der Gleisanlage ist die Vergrößerung des Bahnsteigs 3 möglich geworden, und für Bahnsteig 2 wird durch Beseitigung des jetzigen schmalen Zwischenbahnsteigs zwischen Gleis 1 und 2 der erforderliche Raum gewonnen. Die bisherige Ueberdachung auf Bahnsteig 2 muß dabei beseitigt werden und wird durch eine neue, einstielige Halle ersetzt.
Gleichzeitig mit diesen Arbeiten wird eine weitgehende Verbesserung der Gleisanlage im Bahnho Gießen durchgeführt, indem durch Verschieben der Hauptgleise mit dem zugehörigen ganzen Weichenbereich die bisherige kurvenreiche Einfahrt begradigt wird.
Für das Empfangsgebäude Gießen, dessen Warte-
Abschiedsehrung für Vankdirektor Grießbauer.
Im soldatischen Sinne ist ein Mann, der nach jeder Richtung hin Leistungen weit über dem Durchschnitt vollbringt, ein ganzer Kerl. Auf diese Charakterisierung des Mannes und seiner beruflichen und ehrenamtlichen Arbeit war all das ge- timmt, was am gestrigen Freitagmittag bei der klbschiedsfeier für den in den Ruhestand getretenen Bankdirektor Ludwig G r i e ß b a u e r, der sich im besten Sinne des Wortes als alter Soldat fühlt, in den Ansprachen zu vernehmen war.
Die Leitung der Commerz- und Privat-Vank hatte ihrem langjährigen dienstältesten Filialdirektor in Gießen die Abschiedsstunde von der Stätte eines fruchtbaren Wirkens in würdiger Weise bereitet. Der Geschäftsbetrieb war von 12 bis 13 Uhr geschlossen, die Schalterhalle war mit den Hoheitszeichen des Staates und mit Blattpflanzen in chöner Weise geschmückt. Mit der gesamten Gefolg- chaft der Commerzbank-Filialen von Gießen, Friedberg, Wetzlar und Marburg hatten sich Vertreter der Hauptgeschäftsleitung, der Gesamtgefolgschaft Berlin und eine Reihe von Gästen versammelt, um dem scheidenden Filialdirektor und verdienstvollen Diener der Allgemeinheit alle die Wertschätzung und Verehrung auszudrücken, die ihm durch sein vorbildliches Wirken von allen Seiten im reichsten Maße daraebracht werden.
Im Rahmen eines geschlossenen Betriebsappells hatten sich die Arbeitskameraden der Gießener Filiale bereits am Vormittag von ihrem Direktor Grießbauer verabschiedet und ihm durch den Mitdirektvr Bleyer und den Betriebs- zerneinfchaftsvertreter Kranz neben dem Dank ür die bisherige schöne Gemeinschaftsarbeit den Zlückwunsch zu seinem 50. Berufsjubiläum ausge- prochen, ihm gleichzeitig auch eine Mappe mit den Bildern aller Gefolgichaftsmitglieder überreicht.
Bei der Feier in der Mittagstunde sprachen zahlreiche Redner zu dem scheidenden Berufskameraden und selbstlosen Diener des Gemeinwohls. Bei der Fülle der Ansprachen können wir auf die Einzelheiten der jeweiligen Ausführungen nicht näher einzehen, sondern wir müssen es bei einer Gesarnt- childerung belassen, die nach den Worten der Redner den Bankdirektor, den Arbeitskameraden, den Diener des Gemeinwohls und den Menschen Grießbauer schildern.
In sehr eindrucksvollen Worten brachte der Vertreter der Hauptgeschäftsleitung Berlin, Direktor H a m p f, nach dem Gruß an die Gäste, die ungemein hohe Wertschätzung zum Ausdruck, deren ich Bankdirektor Grießbauer sowohl im Kreise )er Hauptgeschäftsleitung, als auch in den großen Reihen der Gesamtgefolgschaft, insbesondere natürlich in der Gemeinschaft der engeren und engsten Arbeitskameraden des Gießener Filialbezirks er- reut. Von diesem Sprecher stammt die in der Feierstunde besonders hervorgehobene Charakteri- ierung Ludwig Grießbauers als „ganzer Kerl" im oldatischen Sinne des Wortes, als großer Könner und als im höchsten Maße schützenswerter Mensch, eine Schilderung der Persönlichkeit, die von allen Rednern in gleicher herzlicher Weise ausgenommen wurde. Als äußeres Zeichen des Dankes wurde dem cheidenden Mitarbeiter ein Dank- und Glückwunsch- chreiben der Hauptverwaltung als Bekundung der hohen Anerkennung für seine Dienstleistungen und als Huldigung zum 50. Berufsjubiläum überreicht.
Prächtige Worte der persönlichen und beruflichen Wertschätzung sprach der jetzt 86 Jahre alte, längst im Ruhestand lebende Lehrchef Grießbauers, der
einsttge Direktor der Mitteldeutschen Creditbank in Frankfurt a. M. Klotz, der in großen Zügen den damaligen Lehrling und späteren jungen Mitarbeiter Grießbauer schilderte, gleichzeitig auch kundtat, daß der jetzt auf große Erfolge zurückblickende Ludwig Grießbauer zu jener Zeit schon ein ganzer Kerl war. In den Worten dieses greifen Herrn klang auch die herzlichste menschliche Verbundenheit mit seinem einzigen Lehrling und jungen Mitarbeiter in schönster Weise heraus. Aus dem Kreise der Mitarbeitergemeinschaft sprach sodann der Betriebsobmann Götz für die Gefolgschaften von Friedberg, Marburg, Wetzlar und Gießen, und auch hierbei konnte der Außenstehende in eindrucksvoller Weise hören, mit welcher Liebe und hohen Wertschätzung das Verhältnis zwischen Ludwig Grießbauer und allen seinen Mitarbeitern zu jeder Zeit erfüllt war, es heute noch ist und auch für alle Zeiten bleiben wird. Die Arbeitskameraden machten dem Scheidenden die Freude, ihm als Abschiedsgruß ein künstlerisch gearbeitetes Wappen der Familie Grießbauer zu überreichen.
Die Ansprachen der Gäste leitete Bürgermeister Professor Dr. Hamm als Vertreter des Herrn Oberbürgermeisters ein, der Ludwig Grießbauer im Sinne der gestern von uns bereits mitgeteilten Ausführungen als vorbildlichen und uneigennützigen Diener des Gemeinwohls der Stadt Gießen würdigte und ihm im Auftrage des Herrn Oberbürgermeisters die als äußeres Zeichen der dankbaren Anerkennung verliehene Ehren-Plakette der Stadt Gießen mit Ehrenurkunde überreichte. Regierungsrat Dr. Krüger sprach als Vertreter des Kreisamtes Gießen und des Kreisdirektors Dr. Lotz, gleichzeittg auch als alter Feldzugskamerad in der gleichen Division bei einem Nachbarregiment, zu dem verehrten Kameraden. Für die Universität Gießen und deren Rektor sprach Prof. Dr. D i e tz. Kreisobmann Wagner sprach namens der Deutschen Arbeitsfront und feierte dabei, nach einer warmherzigen Würdigung des Menschen, Betriebsführers und Bankleiters Grießbauer, den Scheidenden als einen Monn von Format. Bankdirektor Mattern übermittelte die herzlichsten Wünsche der Fachgruppe Banken und der Gießener Bankenvereinigung, in deren Reihen Grießbauer sich höchsten Ansehens und besten Vertrauens erfreue. Der Präsident der Industrie- und Handelskammer, Dr. Pauly, sprach für seine Körperschaft; Dr. M e e s m a n n für die Gießener Hochschul-Gesellschaft; Prof. Dr. Eger für den Lesehallen-Verein und das Studentenwerk, Bankbeamter Spoerhase als Regimentskamerad Grießbauers im Namen der ehemaligen 222er, der gleichzeittg als Dankesgabe ein prächtiges Kriegsbild überreichte.
Bankdirektor Grießbauer sprach sodann allen denen, die ihm bei seinem jetzigen 50. Berufs- subiläum und bei seinem Ausscheiden aus dem Dienst so überaus herzliche Ehrungen bereitet haben, seinen tiefgefühlten Dank aus. In seiner Antwort auf die verschiedenen Reden brachte er in fesselnder Weise kleine Ausblicke auf fein bisheriges Wirken und auf die engen Beziehungen zu seinen Berufskameraden und zu den zahlreichen Stellen, mit denen er ehrenamtlich zusammenwirkte. Man gewann auch bei diesen Dankesworten dem starken Eindruck, daß hier ein Mann von Format und von besten beruflichen und menschlichen Eigenschaften vom Schauplatz des öffentlichen Lebens sich zurückgezogen hat.
Grundsteinlegung beiderTechnischenHochfchuleOannstadt
D a r m st a d t, 1. Okt. (fipb) In Anwesenheit des teichsstatthalters Gauleiter Sprenger erfolgte Freitag nachmittag die Grundsteinlegung zu >em neuen Institut für anorganische und ihysikalische Chemie der Technischen Hochschule Darm st ad t.
Bei dem Festakt, zu dem zahlreiche Ehrengäste ^schienen waren, wies der Rektor der Technischen Hochschule, Professor Dr. Hübner, auf die Ent- tehung der Technischen Hochschulen als einer spe- ifisch deutschen Einrichtung hin, die sich aus den öedürsnifsen des 19. und 20. Jahrhunderts ent» vickelt habe. Mit der Entwicklung der Technik habe varmstadts Technische Hochschule immer Schritt gehalten. Der starke Zugang von Studierenden der Lhemie und die vermehrten Raumbedürfnisse „für >ie wissenschaftlichen Forschungsarbeiten hätten inen Neubau notwendig gemacht. Der Rektor tattete insbesondere dem Gauleiter Reichsstatthaler Sprenger den Dank der Hochschule ab für die atkräftige Unterstützung.
Gauleiter Sprenger ging dann auf die Aufgaben, die den Technischen Hochschulen in Lehre md Praxis gestellt sind, ein und vollzog die Ham- nerschläge zum Grundstein, in den eine Urkunde fingemauert wurde.
aal II. Klasse in diesem Sommer vollständig neu hergerichtet wurde, ist noch beabsichtigt, die Halle mit den Fahrkartenschaltern zu erneuern und auch noch die Neben- und Wirtschaftsräume zu verbessern.
Omnibuslime Gießen - Frankfurla.M. auf der Neichsautobahn.
Die Reichsbahn - Kraftomnibuslinie Frankfurt a. M. — Gießen wird vom 17. Oktober an von Ober-Mörlen bis zum Zubringer Steinbach auf die Reichsautobahn umgelegt. Vom gleichen Zeitpunkt an halten die Wagen dieser Linie nicht mehr an dem Haltepunkt Ober-Nieder-Mörlen und es ändern sich die Fahrpreise für die beiden Linien Frankfurt a. M. — Gießen und Frankfurt a. M.— Bad Homburg — Bad-Nauheim. Die Aenderung der Fahrpreise besteht darin, daß den Omnibusfahrpreisen nunmehr allgemein die abgerundeten Eilzugfahrpreise zugrunde gelegt sind; desgleichen entsprechen die tarifmäßig beim Uebergang von der Schiene auf den Omnibus zu erhebenden Zuschläge fast überall den aufgerundeten Eilzugzuschlägen.
Gießener Dochenmarktpreiie
♦ Gießen, 2. Okt. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, % kg 1,57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 13, Klasse A 12%, Klasse C 11%, Klasse D 10%, ausländische, Klasse B 12, Wirsing, % kg 9 bis 12 Pf., 50 kg 8 Mark, Weißkraut, % kg 6 Pf., 50 kg 5 Mark, Rotkraut, % kg 9 bis 12 Pf., 50 kg 8 bis 9 Mark, gelbe Rüben, % kg 8 bis 9 Pf., Karotten 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20 bis 25, Römischkohl 8 bis 12, Bohnen, grün 20 bis 25, Unterkohlrabi 6 bis 8, Erbsen 20 bis 35, Grünkohl 15, Rosenkohl 15 bis 25, Feldsalat, Vio 10, Tomaten, % kg 10 bis 17, Zwiebeln 6 bis 7, Meerrettich 30 bis 80, Schwarzwurzeln 25, Kürbis 5 bis 6, Pilze 40 bis 50, Kartoffeln, % kg 4 Pf., 5 kg 40 Pf., 50 kg 3,45 bis 3,50 Mark, Aepfel, % kg 1fr bis 25 Pf., Falläpfel 5 bis 6, Birnen 10 bis 18, Preiselbeeren 35, Zwetschen 15 bis 16 Pf., Hähne 1 bis 1,10 Mark, Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Gänse 1 Mark, Enten 1 bis 1,10 Mark, Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf., Blumenkohl 10 bis 40, Salat 9 bis 11, Salatgurken 5 bis 30, Einmachgurken 1 bis 3, Endivien 9 bis 12, Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Bündel 5 bis 10 Pf.
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** Dienstjubiläum. Am 1. Oktober beging der Verwaltungs-Oberinspektor Willi Kellne r aus Gießen fein 40jähriges Dienstjubiläum beim Dersor- gungsamt Gießen. Aus Anlaß dieses Tages wurde dem Jubilar in würdiger Weise von dem Amtsleiter ein vom Führer und Reichskanzler gefertigtes Glückwunschschreiben überreicht und ihm dabei der Dank für seine dem Reiche treu geleisteten Dienste und die besten Wünsche des Herrn Reichs- und Preußischen Arbeitsministers und der vorgesetzten Dienststelle sowie sämtlicher Beamten, Angestellten und Arbeiter des Versorgungsamtes Gießen ausgesprochen. — Am gleichen Tage beging der Derwaltungsinspektor Robert Loos fein 25jähriges Dienstjubiläum beim Dersorgungsamt Gießen. Auch ihm wurden vom
Amtsleiter die besten Wünsche und zugleich der Dank für seine dem Reiche geleisteten treuen Dienste ausgesprochen.
** Mitarbeiter - Jubiläum. Am 1. Oktober feierte Herr Friedrich Müller im Betrieb Adolf G e i ß e , Lebensmittel-Großhandlung, Gießen, sein 25jähriges Arbeitsjubiläum. Herr Müller, der als Reisender die Firma nach außen vertritt, ist nicht nur in Gießen, sondern weit in der Umgebung eine bekannte und geachtete Persönlichkeit. In Anerkennung seines Einsatzes für den Betrieb in diesen 25 Jahren überbrachte ihm der Betriebsführer die Glückwünsche des Betriebs. Sein vorbildliches kameradschaftliches Verhalten in der Betriebsgemeinschaft brachte der Bettiebswalter bei der Ueberreichung der Glückwünsche der Kameraden zum Ausdruck. Vom Betriebsführer sowie seinen Arbeitskameraden wurden ihm wertvolle Geschenke als äußere Zeichen der Verbundenheit überreicht.
** P r e i s r e g e l u n g für Weihnachtsbäume. Der Reichskommissar für die Preisbildung und der Reichsforstmeister haben wiederum durch eine gemeinsame ausführliche Verordnung den Absatz und die Preise für Weihnachtsbäume im Jahre 1937 geregelt. Groß- und Kleinhandel mit Weihnachtsbäumen ist nur für Inhaber von Erlaubnisscheinen gestattet. Die Kleinverkaufspreise werden von den örtlich zuständigen Stellen festgesetzt. Die Einhaltung der marktregelnden Vorschriften wird überwacht.
CRunhfunfprogramm
Sonntag, 3. Oktober.
6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Gymnastik. 8.30: Morgenmusik. 9: Christliche Morgenfeier. 9.45: Blutsbewußtsein und Rassestolz. 10: Schöne Melodien. 11: Bauernmusik mit Kurzberichten vom Leden und Treiben am Bückeberg. 12: Festliche Musik mit Übertragungen vom Staatsakt des „Deutschen Erntedanktages 1937" auf dem Bückeberg. 14: Militärkonzert. 14.30: Für unsere Kinder. 15: Militärkonzert. 15.30: „Mümmelmann", Heitere Szenen. 16: Nachmittagskonzert. 18: Ins rechte Licht gerückt! Ein Funkkabarett. 19: Nachrichten. 19.10: Unterhaltungskonzert. 19.40: Sportspiegel des Sonntags. 20: Abendmusik zum Erntedanktag mit Kurzberichten vom Ausklang des „Deutschen Erntedanktages 1937" in der Reichsbauemstadt Goslar. Uebertragung des Zapfenstreiches. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.15: Sportbericht. 22.30: Musik zur Unterhaltung. 24 bis 1: Nachtkonzert.
Montag, 4. Oktober.
6 Uhr: Morgenlied. Morgenspruch. Gymnasttk. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnasttk. 8.30: Musik am Morgen. 9.45: Hausfrau, hör zu! 11.40: Deutsche Scholle. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Klingende Kurzweil. 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Für unsere Kinder. 16: Nachmittagskonzert. 18: Zeitgeschehen im Funk. 19: Nachrichten. 19.15: Stuttgart spielt auf. 21.15: Festliche Musik. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). Sportbericht. 22.30: Nachtmusik. 24 bis 1: Nachtkonzert. Opernmusik.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, den 3. Oktober. Erntedankfest.
Gießen. Sladlkirche. 9.30 Uhr: Pfr. Becker; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde. — Johannes- kirche. 9.30: Propst Knodt; 11: Kinderkirche für die Johannes- und Militärgemeinde; Pfr. Ausfeld. — Zohannessaal. 20: Bibelbesprechstunde; Pfr. Trapp. — Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Gottesdienst; Feier des hl. Abendmahls; 11: Kinderkirche. — Pelruskapelle, Wetzlarer Weg 59. 9.30: Pfr. Trapp. — Wieseck. 9.30: Gottesdienst; Chorschule; 10.45: Kinderkirche; 20: Bibelstunde. — Steinbach. 10.15: Erntedankfest-Gottesdienst unter Mitwirkung des Frauenchors; Kollekte. — Albach. 9.15: Erntedankfest-Gottesdienst; Kollekte. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst unter Mitwirkung des Kirchenchors; Kollekte; 11: Letzte Christenlehre; Kollekte. — Lollar. 9: Kindergottesdienst. — Kirchberg. 10: Fest»
mjm Der Sammler und helfet Oee wstw. steht freiwillig im Dienpe des Volkes.
R fldite ihn durch Dein opfert
gottesdienst; 11: Christenlehre für die weibliche Jugend. — Daubringen. 9: Kindergottesdienst; 13.30: Abendmahl für die Alten. — Klein-Linden. 9.30: Gottesdienst; Gesangverein Arion; 10.45: Kindergottesdienst. — Watzenborn-Steinberg. 10.30: Festgottesdienst; Kirchenchor; 20: Zusammenkunft der Frauenhilfe. — Garbenteich. 10.45: Gottesdienst; Mitwirkung des Frauenchors. — hausen. 9.30: Gottesdienst; Mitwirkung des Frauenchors. — Lich. 8: Stiftspfarrer Naumann; Posaunenchor; Kollekte; 9.30: Stiftsdechant Kahn; Chorschule; Kirchenchor; Kollekte. — Nieder-Vessingen. 9.30: Stiftspfarrer Naumann; Kollekte. — Langsdorf. 11: Erntedankfest-Gottesdienst; Kirchenchor; Kollekte. — Dettenhausen. 9: Erntedankfest-Gottesdienst; Langsdorfer Bläserchor; Kollekte. — Birklar. 9: Gottesdienst. — Mufchenheim. 11: Gottesdienst. — Hungen. 9.15: Kindergottesdienst; 10: Erntedankfest-Gottesdienst. — Veilsberg. 9: Gottesdienst; Kollekte. — Wlrberg. 10.30: Gottesdienst; Kollekte. — Harbach. 14: Gottesdienst; Kollekte.
Mittwoch, den 6. Oktober.
Gießen. Sladlkirche. 20 Uhr: Abendandacht.
Donnerstag, den 7. Oktober.
Gießen. Zohannessaal. 20 Uhr: Bibelstunde; Pfr. Ausfeld.
Sladlmission, Löberstraße 14. Sonntag, 3. Oktober. 8.30 Uhr: Morgenandacht; 9.45: Sonntagsschule; 20.15: Evangelisationsvortrag. — Mittwoch, 6. Oktober. 20.30: Bibelstunde.
Christliche Gemeinde, Zu den Mühlen 2. Sonntag, 3. Oktober. 9.45 Uhr: Erbauungsstunde; 11: Sonntagsschule; 20.30: Evangelisation. — Dienstag, den 5. Oktober. 20.30: Bibel- und Gebetstunde.
Vaptislengemeinde, Gartenstraße 13. Sonntag, den 3. Oktober. 11 Uhr: Kindergottesdienst; 16: Predigt. — Mittwoch, den 6 Oktober. 20.15: Bibelstunde
Neuapostolische Gemeinden, Händelstraße 1, Eder- straße 13. Sonntag, den 3. Oktober. 9.30 Uhr: Gottesdienst. — Mittwoch, den 6. Oktober. 20.30: Gottesdienst.
Gemeinschaft innerhalb der Kirche (Landeskirchliche Gemeinschaft), Gutenbergstraße 9. Sonntag, brn 3. Oktober. 20.30 Uhr: Evonaelisottonsttunde — Mittwoch, den 6. Oktober. 20.30: Bibelstunde. — Donnerstag, den 7. Oktober. 20.30: Jugendbundstunde.
Katholische Gemeinden.
Samstag, den 2. Oktober.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, 3. Oktober. 20. Sonntag nach Pfingsten.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichtgelegenheit; 7: hl. Messe (Kommunion der Männer); 8: Spendung der hl. Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11.15: hl. Messe mit Predigt; 17.30: Christenlehre und Rosenkranzandacht. — Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. — Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Vortrag und Andacht. — Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Christenlehre und Andacht. — Hungen. 17.30: Vortrag und Andacht. — Nidda. 8.15: Hochamt mit Predigt. — Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.
Gießen. Montag, Mittwoch, Freitag: 18 Uhr, Dienstag, Donnerstag, Samstag: 20 Uhr Rosenkranzandacht mit Segen.
Dienstag, den 5. Oktober.
Gießen. 20.30 Uhr: Bibelstunde.
Mittwoch, den 6. Oktober.
Hungen. 6.30 Uhr: hl. Messe.
Oefsentticher Sonntagsdienst.
Polizei: Telefon 2751, nur in dringende» Notfällen Telefon 01.
Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Telefon 02.
Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.
Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 2 bis 13 Uhr.
Sanitätskolonne: Telefon 2500.
Falls behandelnder Arzt nicht zu erreichen: Arzt: Frau Dr. Marx.
Zahnarzt: Dr. Geyer. Apotheke: Hirsch-Apotheke.
♦
Autohilfe: Rufnummer 04 beim Postamt Gießen.


