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5reitag,2.Apn1Mr

187. Jahrgang

Hr.76 Erstes Statt

Gießener Anzeiger

Oie Eingliederung Lübecks in Preußen vollzogen

Die Llebeniabme von Eutin und Birkenfeld

Neuordnung angepackt, die das Gesetz sowohl an der Traoemündung wie an der Elbmündung und JademünÄung durchführt. Dieses Gesetz ist als ein Ausfluß der Reichs Planung zu wer­ten. Wird davon ausgegangen, daß das Reichs­gebiet im Zuge der Reichsneugliederung in Reichs­gaue etwa von der Größe der heutigen preußischen Provinzen oder der größeren außerpreußischen Ländern gliedert, dann war es ausgeschlossen, für Lübeck die Stellung eines eigenen Reichsgaues vor- zufehen. So fallen heute Grenzpfähle und Schran­ken, die Lübeck von seinem natürlichen Hinterland und Wirtschaftsgebiet trennten und ein starkes Hin­dernis für die völlige Entfaltung der Kräfte Lü­becks in seinem Wirtschaftsraume blldeten. Mit dem heutigen Tage ist die Einheit des auf festen und natürlichen Grenzen beruhenden lübeckischen Kul­tur- und Wirtschaftsraumes hergestellt. Deutsche Selb st Verwaltung bedeutet für uns nicht Uniformierung der deutschen Gemeinden, sondern aktivste Auslösung der Kräfte nach den besonderen Verhältnissen jeder einzelnen Gemeinde. Ich halte es für meine vornehmste Pflicht, um des Selbstverwaltungsgedankens willen die eigenstän­dige Entwicklung der deutschen Gemeinden zu schützen und zu fördern. Auch die Hansestadt Lübeck

wiederum geloben: Wir glauben auf dieser Erde allein an Adolf Hitler! Wir glauben an einen Herrgott im Himmel, der uns segnet! Wir glauben, daß dieser Herrgott uns Adolf Hitler gesandt hat, damit er Deutschland befreit und zu Glück und Freude führt!" Das Sieg-Heil der Zehntausende hallte über den weiten Platz vor dem Rathaus. Die Lieder der Nation waren Gelöbnis und Verpflich­tung Großhamburgs, dem Führer für seine große und befreiende Tat durch verstärkten Einsatz für Volk und Reich zu danken.

wird im Kranze der deutschen Gemeinden infolge ihrer besonderen Stellung und ihrer besonderen Aufgaben eine Stadt ausgeprägter Eigenart blei­be ir. Nur die Form hat sich geändert; der alte Hanseatengeist soll bleiben, lieber den Gemeinden, über den Gauen steht heute das nationalsoziali­stische Einheitsreich.

Als Abschluß der Ueberleitungsfeierlichkeiten fand auf dem fahnengeschmückten Marktplatz ein Auf­marsch aller Gliederungen der Partei statt. Das Rathaus und die Marienkirche erstrahlten im Scheinwerferlicht, der weite Platz war umsäumt von vielen tausenden von Volksgenossen. Als Reichsmi­nister des Inneren Dr. Frick mit den Ehrengästen vor dem Rathaus erschien, wurde er mit stürmi­schen Heilrufen begrüßt. Er hielt eine Ansprache. Die große Vergangenheit Lübecks solle nicht verge - sen werden. Lübeck solle seine Seegeltung und seine Beziehungen nach außen hin nicht nur behalten, sondern es werde das Bestreben aller Stellen des Reiches und Preußens sein, diesen Blick Lübecks auf die See noch weiter zu stärken und den lübecki­schen Handel zu fördern. Der Tag solle nicht mit einem wehmütigen Rückblick in die Vergangenheit, sondern mit einem mutigen Dorwärtsschauen in die Zukunft beschlossen werden.

rühren und ausbauen. Das deutsche Volk wird Den Beweis seines Christentums der T a t immer wieder erbringen durch Wirken für Frieden im Innern und Wirken für Frieden zwi­schen den Nationen, wie es hierfür bisher erfolgreich gewirkt hat unter seinem Führer.

Nach der Ansprache des Stellvertreters des Füh­rers trat Reichsorganisationsleiter Dr. Ley ans Mikrophon.Stillgestanden, die Fahnen hoch!" Auf diesen Befehl des Reichsorganisationsleiters er­starrte der Block der 30 000.Wir wollen im flam­menden Schein der Fackeln", so schloß Dr. Ley,

gedacht werden kann. Auch hier jedoch werden Grenzen in den Menschenreserven sichtbar, denn eine solche Luftflotte würde alles in allem allein 250 000 bis 300 000 Mann erfordern.

Die Kosten für die drei Waffen roerben' für 1937 wie folgt geschätzt: Marine 100 Mill. Pfund, Luft 50 Mill. Pfund, Heer 50 Mill. Pfund. Dabei bleiben in der Endrechnung für fünf Jahre noch 500 Mill. Pfund übrig. Ihr Verwendungszweck wird sichtbar, wenn wir uns dem Sinn der ganzen Aufrüstung zuwenden.

Wenn in englischen Ministerreden wiederholt ver­sichert wurde, daß die neue Wehr nur zur Erhal­tung des Weltfriedens, gegen keine Macht ober Machtgruppe gerichtet unb zur Unterstützung des Völkerbunbsgrundsatzes bestimmt sei, so wurde ihnen schon im eigenen Lande entgegengehalten, daß sie damit gerade den Bankerott des kollek­tiven Systems und der gegenseitigen Hilfe­leistung zu erkennen gebe. Tatsächlich sind die Rü­stungen natürlich ureigene Angelegenheiten des Weltreichs und seiner unmittelbaren Sicherung. Die Verteidigung dieses riesigen Gebiets läßt in engli­schen Augen einige nicht unwesentliche Schwäche- punkte erkennen. Der erste liegt am Rande des Indischen Ozeans, irn Raume von Singa- porc, das zwar erst vor wenigen Wochen seine Uneinnehmbarkeit" im Manöver unter Beweis stellen konnte, aber immer noch Stärkung vertragen kann. Diese wird erwartet in Gestalt eines Ge schwaders von fünf Schlachtschiffen, sobald die Neubauten solche Abaabe von der Flotte gestatten werden, und ferner in Gestalt von F l u g boot staffeln, wie sie jetzt schon an dieser Reichsgrenze von Singapore bis Australien im Vor«

Die Ehrengäste im Hamburger Rathaus während der Eintragung in das Goldene Buch. Von links: Regierender Bürgermeister Krogmann, Reichsminister Dr Frick, der Stell­vertreter des Führers Rudolf Heß und Reichsverkehrsminister Dr. Dorp mutier. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Groß-Hamburg dankt dem Führer.

Rudolf Heß spricht aus einer Kundgebung vor dem Rathaus

Oer Ginn i )er britischen Ausrüstung

Von Konteradmiral a. O. Gadow.

Britische Minister haben in der Begründung der ungeheuren Wehrvorlage dieses Jahres bemerkt, daß es sich um etwasNiedagewesenes" handele, unter Umständen, die gleichfalls noch nie dagewefen eien. Wenn das für die Höhe der geforderten Summe von 1,5 Milliarden Pfund zutrifft, fo sind doch Umstände und Taktik keineswegs neu und einzigartig, vielmehr zieht sich durch die britische Geschichte die Praxis, nach siegreichen Kriegen die Wehrmacht regelmäßig zu vernachlässigen, bis neue Spannungen den rechnenden Kaufmann, der dieses Weltreich regiert und verkörpert, dazu zwingen, von neuem seinemilitärische Versiche­rung^ zu überprüfen. Das geschah nach den napo­leonischen Kriegen, zum Krimkrieg, dann in den 80er Jahren des Gegensatzes zu Rußland, in den 90er gegenüber Frankreich und später gegenüber Deutschland.

Nachteilig für den Weltfrieden ist dabei nur, daß zum Ansporn der Öffentlichkeit und der parlamen­tarischen Mehrheit, solche riesigen Summen zu be­willigen, eine sorgfältige Erregung und Pflege einer Art Kriegs st immung gehört, der Hinweis mindestens in versteckter Form auf bestimmte Gegner und Gefahren. Das übrige besorgt bann die keineswegs erstorbene Jingo-Presse mit ihren Ausfällen, um Stimmung und Atmosphäre gründlich zu verderben. Alles das wäre bei einer stetigen und stoßfreien Pflege der Reichsver- terdigung nicht notwendig, geschweige denn in der Gegenwart bei einigem guten Willen gegenüber den deutschen Abrüstungsvorschlägen und bei weni­ger Hörigkeit gegenüber dem Frankreich Barthous. Nachdem nun aber die Würfel in bekanntem Sinne gefallen sind, wird man gut tun, sich über den Umfang und Verwendungszweck der neuen Rüstungen klar zu werden, da die üblichen Minister-Kommentare darüber nur wenig sagen können.

Was die Flotte betrifft, so weih man bereits, daß ihr der größte Teil der Rustungssummen zugemessen wird, da es sich um die Erneuerung , eines zahlreichen Schiffsmaterials handelt, das , längere Jahre vernachlässigt wurde. So hört man ohne Staunen, daß einschließlich der bereits be- willigten Schiffe nunmehr 5 Schlachtschiffe, 14 i Kreuzer und 4 Flugzeugträger neu, im ganzen aber 148 Kriegsschiffe im Laufe dieses Jahres auf englischen Werften gebaut werden. Da aber gleich- zeitig ältere Schiffe mit sehr hohen Kosten moder­nisiert, also nicht abgeschrieben werden, so ergibt sich jetzt schon eine nahe bevorstehende Verstärkung der Flotte von 15 auf 20 Schlachtschiffe, von 53 auf 60 bis 70 Kreuzer usw. oder um 25 bis 30 v. H. Flottenoerträge, die ihr Wachstum ins Breite hindern könnten, bestehen nicht mehr, nur halb freiwillige Abmachungen beschränken die Höchst­größe der einzelnen Schiffsklassen.

' Beim Heer steht im Vordergrund die Wieder- * Herstellung der Expeditionsbereitschaft der sechs regulären Divisionen durch Vervollständigung der ' Panzerwaffen und weitere Motorisierung der ' Truppe, daneben die Aufstellung eines Reserve- = korps. Hier sind die Aussichten, im Lande genügend

Rekruten zu bekommen, bei der Wehrmüdigkeit 1 nicht günstig. Der Fehlbestand betrug im letzten Jahr wieder 10 000 Mann oder 5 v. H.

' Die Luftwaffe stand bereits im Zeichen einer 1 gesteigerten Entwicklung, nachdem sie bei der Zu- 1 messung ihrer Friedensstärke nach dem Kriege von der Axt des Sparkommissars Geddes besonders

1 hart und unsachlich getroffen worden war. Bis : zum heutigen Zeitpunkt war das Programm ab- gestellt auf 1500 Flugzeuge in der Heimat, 246 in Ueberfee und 220 bei der Marine, jedoch wird das ' Ziel erst im Laufe des Jahres erreicht werden.

Beabsichtigt ist, diese Zahlen durch Reservematerial zweiter und dritter Linie so zu vervielfachen, daß bereits an eine Luftflotte von 10 OOO Flugzeugen

Lübeck, 1. April. (DNB.) Die freie Hansestadt Lübeck ist in feierlichem Staatsakt auf das Land Preußen übergegangen. Aus diesem An­laß war Reichsinnenminister Dr. Frick aus Ham­burg kommend in Lübeck eingetroffen. Im altehr­würdigen Audienzsaal des Rathauses hieß Ober­bürgermeister Dr. Drechsler den Reichsinnen­minister und die übrigen Gäste willkommen und gab einen Ueberblick über die ruhmreiche 800jäh- rige Geschichte der Stadt Lübeck.Für Lübecks Wirtschaftsleben", so erklärte er,war es von gro­ßer Bedeutung, daß die I n d u st r i e mehr und mehr in der Stadt Fuß faßte, ja, schließlich den Handel überflügelte. Von jeher hat Lübeck durch seine Lage an der Landenge zwischen Nord- und Ostsee als Umschlagsplatz zwischen bei­den Meeren eine Aufgabe von besonderer Be­deutung zu erfüllen gehabt. Dr. Drechsler schilderte dann, wie durch die Entwicklung der Verhältnisse sich die wirtschaftliche Bedeutung Lübecks allmäh­lich verringerte, und selbst die großen Aufwendun­gen für einen Elhe-Lübeck-Kanal nicht die erhoffte Entschädigung brachten. Erst durch die Maßnahmen der nationalsozialistischen Regierung sei die Stadt wieder gesundet. Nun sei der Elbe- Lübeck-Kanal zu einer Ostseemündung der Elbe ge­worden. In Wirtschaft und Kultur stelle die Stadt Lübeck eine Hauptvermittlerin zwischen Deutsch­land und den Völkern des baltischen Raumes dar. Der Oberbürgermeister schloß mit dem Gelöbnis, daß die Stadt Lübeck in der neuen Stellung ihre altüberkommenen Aufgaben in bewährtem Geiste erfüllen werde in der gewissen Zuversicht, daß Preußen Lübecks Entfaltung fördern und der Stadt im Ostseeraum die Stellung einräumen werde, die sie sich in ihrer 800jährigen Geschichte mit unermüd­licher Hingabe an die deutsche Sache verdient habe.

Reichsinnenminister Dr. Frick erklärte sodann u a Wenn das Gesetz über die Gebietsbereim- qunqen den geschichtlichen Vorgang, der heute Wirk­lichkeit geworden ist, in die knappen Worte faßt: Das Land Lübeck geht auf das Land Preußen über" so bedeutet dies nichts anderes, als daß Lübeck im Reiche aufgeht. Wir müssen uns dar­über klar fein, daß das, was sich für Lübeck heute in der äußeren Form vollzieht seine innere Grund­lage bereits im Neuaufbaugesetz vom 30. Januai 1934 hat, durch das nicht nur Lübeck sondern alle deutschen Lander staatsrechtlich in das deutsche Einheitsreich ubergeleitet worden sind. Die Länder bilden heute die VVer­waltungsbezirke des El nh e l tsr e i ch e s und lind maleich mit Selbstverwaltung ausgestat- "et Erstmalig im Dritten Reich ist (abgesehen von der im Dezember 1933 erfolgten Vereinigung der beiden Länder Mecklenburg) die regionale

Eutin, 1. April. (DNB.) Mit einem feierlichen Staatsakt im Eutin er "Schloß Hotel wurde der bisherige o l d e n b u r g i s ch e L a n d e s t e i l Lübeck durch Reichsminister Dr. Frick in die Ver­waltung Preußens übernommen als ein neuer Landkreis der Provinz Schleswig- Holstein. Eutin liegt in einer reizvollen, von Buchenwäldern umsäumten Seenlandschaft. In Eu­tin stand die Wiege des großen deutschen Kompo­nisten Karl Maria von Weber, m.t dieser Stadt ist auch das Leben und Wirken unserer deut­schen Dichter um die Wende des 18 Jahrhunderts untrennbar verknüpft. Die idyllische Stadt mit ihrer romantischen Umgebung stand im festlichen Flaggenschmuck und von nah und fern war die Be­völkerung herbeigekommen, um der Lautsprecher- Übertragung des Staatsaktes aus dem Saal des Schloßhotels zu folgen. Die Uebergabe des Landes- teils wurde durch Unterzeichnung der künstlerisch ausgefertigten Urkunde durch den Reichsminister den Oberpräfidenten von Schleswig-Holstein, und den Reichsstatthalter von Oldenburg vollzogen So­wohl Reichsstatthalter Röver als Gauleiter Lohse gaben ihrer Freude über den historischen Augenblick Ausdruck, der nur äußerer Abschluß einer natür­lichen Entwicklung sei.

Hamburg, 1. April. (DNB.) Eine machtvolle Kundgebung der Partei und ihrer Gliederungen auf dem Adolf-Hitler-Platz beschloß die Feier des In­krafttretens des Groß-Hamburg - Gesetzes. Schein­werfer warfen ihre Lichtbündel auf das Rathaus. Die Häuserreihen um den Adolf-Hitler-Platz er­strahlten im Glanze vieler Tausende von Lichtern. Der Stellvertreter des Führers hielt eine Ansprache, in der er u. a. ausführte:Dieser Akt der ersten großen regionalen Reform des neuen Reiches vollzog sich am Geburtstag Bis­marcks, am Geburtstage des Mannes, der durch den Zusammenschluß getrennter Gebiete zum Deut­schen Reich den bisher bedeutsamsten gebietsmäßi­gen Reformierungsakt in der Geschichte der Deut­schen leistete. Und doch mußte Bismarck viele inner­deutsche Grenzen bestehen lassen, die er selbst als widersinnig geführt empfand. So ist die Berichti­gung der Hamburger Grenzziehung eine Tat in sei­nem Sinne, ist gewissermaßen ein Geburtstags­geschenk an den toten Altreichskanzler, der sich mit Hamburg besonders eng verbunden fühlte. Mit dem heutigen Tage ist das große Tor Deutsch­lands in d i e Welt wesentlich vergrößert wor­den. Möge die Welt darin auch eine symbolische Geste sehen. Nicht Isolierung will Deutsch­land, sondern Fühlung und Austausch. Deutschland hält seine Tore zur Welt offen. Deutsch­land weiß, daß mit dem Austausch von Waren Hand in Hand geht der Austausch von Gütern der Kultur. Deutschland weiß, daß mit dem Austausch von Gütern der Kultur Hand in Hand geht eine Förderung des Verständnisses der Völker unter­einander. Die Förderung des Verständnisses aber dient dem Frieden der Welt.

Unser Volk weiß, daß die Idee und die organi­sierte Kraft des Nationalsozialismus die Bolschewi- fierung Deutschlands verhinderte. Es weiß ebenso gut, daß der Bolschewismus nicht durch sorgenvoll bedckuernde Verlautbarungen und verdammende Pamphlete zu überwinden ist. Unser Volk fühlt, daß der Segen des Herrgotts auf dem Werke des Füh­rers ruht, daß der Segen nicht gemildert werden kann durch Verblendete, die nicht zu erkennen ver­mögen, daß Gott mit unserem Volk ist und mit seinem Kampf gegen die organisierte Gottlosigkeit des Bolschewismus. Das deutsche Volk wird sich seine so schwer erkämpfte Einigkeit nicht stören lassen. Es wird innerlich geschlossen seinen Weg weitergehen. Es wird die großen Werke christlicher Nächstenliebe der NSV. und der Winterhilfe fort-

Die Ueberleitung des oldenburgischen Land­kreises Birkenfeld auf Preußen wurde in der neuen Kreisstadt Birkenfeld in Anwesenheit des Oberpräsidenten der Rheinprovinz, Staatsrat Ter- b o d e n , des oldenburgischen Staatsministers Pauly, des Regierungspräsidenten Dr. M i s ch k e von Koblenz in einem feierlichen Staatsakt voll­zogen. Staatsminister Pauly betonte, daß Preußen ein Land übernehme, dessen Staats- und Gemeinde­finanzen in bester Ordnung seien. Oberpräsident Terboven verwies darauf, daß dieser verhältnis­mäßig kleine Vorgang einen bedeutsamen Schritt auf dem Wege zum Einheitsstaat darstelle, wie er in dem geschichtlichen Aufgabenkreis des Natio­nalsozialismus liege. Zum Landrat des neuen Kreises Birkenfeld,' zu dem von heute an auch der Restkreis Baumholder gehört, wurde der bisherige Regierungspräsident von Birkenfeld, Kreisleiter Wild ernannt.

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In Gegenwart von Gauleiter und Reichsstatt­halter Sprenger wurde Wiesbadens neuer Oberbürgermeister Dr. Mix durch Regierungs­präsident v. P f e f f e r in sein Amt eingeführt.

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