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Wirtschaft.

Oer Handel

mit ausländischen Wertpapieren.

DNB. Die Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung ?al in einer Bekanntmachung vom 27. Februar 937 über den Handel mit ausländischen Wert­papieren angeordnet, daß ausländische Wertpapiere, die an einer deutschen Börse zum Handel zugelassen oder in den geregelten Freiverkehr einbezogen sind, nur noch mit Genehmigung erworben oder ver­äußert werden dürfen. Genehmigungsfrei bleibt der Verkauf an einer Devisenbank. Im Anschluß an diese Anordnungen sind die Kursnotierungen für aus­ländische Wertpapiere an den deutschen Börsen ein­gestellt.

Oie Dresdner Bank im Jahre 1936.

Die Dresdner Bank legte dieser Tage ihren Ab­schluß und Geschäftsbericht für 1936 vor. Unter den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Erträgen haben sich Zinsen und Diskont auf 47,49 (43,71) Mill. RM. erhöht, während Provisionen und Gebühren trotz der eingetretenen Umsatzbele­bung gegenüber dem Vorjahr mit 37,72 (37,04) eine wesentliche Steigerung nicht aufweisen. Die Ein­stellung der Erträgnisse aus dem Effekten-, Devisen- unü Sortengeschäft erfolgte in etwa gleicher Höhe wie im Vorjahr mit 9,96 (9,96) Mill. RM.; dabei ist jedoch zu bemerken, daß die namentlich aus dem lebhafteren Effektengeschäft herrührenden Sonder­erträgnisse vorweg abgesetzt wurden. Unter den Ausgaben erscheinen Personalaufwendungen mit 56,93 (56,12) Mill. RM., Ausgaben für soziale Zwecke, Wohlfahrtseinrichtungen und Pensionen mit 4,75 (4,91) und sonstige Aufwendungen mit 13,92 (11,99) Mill. RM. In der Erhöhung der Unkosten findet neben anderen Ursachen die Ende 1935 vollzogene Uebernähme des sächsischen Ge­schäfts der Firma Gebr. Arnhold, Dresden, sowie die Uebernähme der Angestellten der Akzeptbank AG., Berlin, ihren Niederschlag. Abschreibungen wurden mit insgesamt 1,90 (1,40) vorgenommen, dem Pensionsfonds unv. 2 Mill. RM. zugeführt. Steuern erforderten 8,03 (6,69) Mill. RM. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus 1935 von 2,48 (2,39) Mill. RM. ergibt sich ein Reingewinn von 11,02 (9,98) Mill. RM. Hieraus soll der GV. am 19. 3. die Verteilung einer dem Vorjahr gegen­über unveränderten Dividende von 4 v. H. vorge­schlagen werden, 3,00 (1,50) Mill. RM. werden der gesetzlichen Reserve zugewiesen, der Rest von 2,02 (2,48) wird auf neue Rechnung vorgetragen. Das Gewinnergebnis hätte, wie von einem Vorstands­mitglied gelegentlich einer Pressebesprechung aus­geführt wurde, ohne weiteres eine Dioidenden- erhöhung um 1 v. Sy ermöglicht; man habe indessen hiervon abgesehen, da man in der Ausschüttungs­politik eine ruhige konservative Linie wahren wolle, und angesichts der erst im vorigen Jahr erfolgten Wiederaufnahme der Dividendenzahlung eine Er­höhung nicht in dieser Linie gelegen hätte. Viel­mehr habe man es für richtig gehalten, die aus­gewiesenen Reserven zu stärken, die damit 13 v. Sy des Kapitals erreichen. Satzungsgemäß ist eine Gesamthöhe von 15 v. H. vorgesehen.

Die Umsatzsteigerung im Jnlandsgeschäft über­trifft mit 12,3 v. H. nicht unerheblich die entspre­chende Entwicklung der Jahre 1934 und 1935. Eine beachtliche Erhöhung weisen mit insgesamt 740 (i. V. 637) Mill. RM. die Neubewilligungen von Krediten auf. Wenn trotzdem das gesamte Kredit­engagement entsprechend der Entwicklung auch bei anderen Banken gegenüber dem Vorjahr weiter abgenommen hat, so zeigt dies deutlich die wach­sende Anreicherung von Eigenmitteln innerhalb der Wirtschaft. Die Gesamtzahl der im Berichts­jahr neu bewilligten Kredite belief sich auf 14 462 (12 802), wovon h'- Hauptanteil auf Einzelkredite

bis zu 5000 RM. und auf solche von 5000 bis 20 000 RM. entfällt. Entsprechend der allgemeinen Ent­wicklung am Kapitalmarkt haben sich die Effekten­umsätze mit der Kundschaft dem Vorjahr gegenüber um 12,26 v. H. erhöht.

Rhein-Mainische Börse.

Wiltagsbörse sehr still.

Frankfurt a. M., 1. März. Die Börse be­gann auf der ganzen Linie in sehr stiller Haltung. Aufträge lagen' kaum vor, daneben fehlten größten­teils Limiterneuerungen zum Monatsbeainn. Die letzte Verfügung der Devisenbewirtschaftungsstelle über den Handel mit ausländischen Wertpapieren wurde lebhaft besprochen und blieb auf die schwache Unternehmungslust nicht ohne Einfluß.

Die wenigen zur Erstnotiz gekommen A k t i en- werte boten kein einheitliches Bild, die Verände­rungen waren aber klein. Am Montanmarkt fan­den Rheinstahl etwas Interesse mit 155,40 (154,50), dagegen gaben Klöckner 1, Mannesmann 0,65 und Buderus 0,25 v. Sy nach, Verein. Stahl und Hoesch blieben behauptet. IG.-Farben bröckelten auf 168,50 (169,25) ab. Von Elektrowerten setzten Siemens 0,25, Felten 0,25 höher, AEG. 0,25 v. Sy niedriger ein. Von Maschinenaktien waren Moenus um 1 v. H. erholt auf 106, Daimler Motoren gingen auf 127,25 (128) zurück. Sonst kamen noch AG. für Ver­kehr mit unv. 127,50, Conti Gummi mit unv. 182 und Reichsbank mit 188 (188,50) zur Notiz. Auf den übrigen Marktgebieten herrschte Geschäftslosigkeit.

Der Rentenmarkt war völlig vernachlässigt, Erstnotierungen lagen zunächst nicht vor. Im Frei­verkehr hatten Industrie-Obligationen einigen Um­satz, Kommunal-Umschuldung nannte man etwas schwächer.

Trotz des anhaltend kleinen Geschäftes blieb die Haltung am Aktienmarkt auch im Verlaufe nicht unfreundlich und die Mehrzahl der Kurse konnte sich gut behaupten. Zweitnotierungen kamen allerdings kaum zustande. Von den später notierten Werten ist nur wenig Veränderung festzustellen, etwas fester lagen Cement Heidelberg mit 161 (160), dagegen Scheideanstalt 261 (262), Gesfürel 144,25 (145). Am Kassamarkt kamen Gebr. Adt mit 55 (51,50) bei scharfer Rationierung zur Notiz.

Am Rentenmarkt wurden Reichsaltbesitz mit 120,40 (120,25) und Reichsbahn-VA. mit 124,65 (124,75) notiert, Kommunal-Umschuldung gingen mit 91,65 und 91,70 um. Gold Pfandbriefe, Kommu- nal-Obligationen und Stadtanleihen lagen unver­ändert, Liquidationspfandbriefe zogen leicht an, etwas mehr Rheinische auf 101,50 (101,10). Für Auslandwerte werden die Notierungen vorläufig eingestellt.

Abendbörse ruhig.

Die Abendbörse war ohne Anregung und nahm einen sehr ruhigen Verlauf. Trotz der starken Ge­schäftslosigkeit erwiesen sich die Kurse als verhält­nismäßig gut behauptet, teilweise ergaben sich gegenüber dem Berliner Schluß mäßige Erhöhun­gen. Kleine Nachfrage fanden Montanwerte, die zumeist 0,25 v. H. gewannen, auch die Farbenaktie blieb mit 168,75 (168,65) voll behauptet. Mäßig höher lagen auch Deutsche Linoleum mit 175,25 (174,75). Am Einheitsmarkt notierten Deutsch- Asiatische Bank 3 Mark fester mit 715, ferner zogen Gritzner Masch. auf 44 (43,25) an. Das Rentenge­schäft war ohne Bedeutung. Von Stadtanleihen notierten 4,50 d. Sy Hanau mit 95 (95,25); 6 v. H. IG. Farben lagen mit 134,13 unverändert. Kom­munal-Umschuldung nannte man mit 91,70.

U. a. notierten: 6 d. Sy IG. Farben 134,13, Reichsbahn-VA. 124,65, 4,50 v. Sy Stadt Hanau 95, Bayr. Hyp.-Bank E 96,75, Commerzbank 115,40, DD.-Bank 118,50, Deutsch-Asiatische Bank 715, Deutsche Ueberseebank 126, Buderus 118, Harpener 153,13, Mannesmann 118,75, Rheinstahl 155,25,

Verein. Stahl 119,75, Otavi Minen 28, Bemberg 112,25, Conti Gummi 182, Deutsche Erdöl 147,50, Scheideanstalt 261, Deutsche Linoleum 175,25, Licht & Kraft 148, IG. Farben 168,75, Gesfürel 144,25, Gritzner 44, Mainkraft 94,25, Muag 143,75, Metall­gesellschaft 150,50, Moenus 106, RWE. 132,50, Schlickert 164, Konserven Braun 93,13, Hapag 17.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 1. März. Der Marktver­kehr in Getreide ist ohne Bedeutung. Die Oeffnung der Schiffahrtswege ermöglichte manchen Mühlen den Bezug zeitig gekaufter Ladungen. Das Gersten­geschäft ist abgeschlossen. Hafer bleibt sehr gesucht. In Weizenmehl war die Type 812 leichter käuflich, aber auch die anderen Sorten werden flott ausge­nommen. Die Anforderungen in Roggenmehl wer­den laufend befriedigt. In Futtermitteln werden die Zuteilungen und etwaige Freigaben weitergeleitet, nur einige Mischfutter waren angeboten. In Rauh­futter haben die Umsätze ein wenig zugenommen.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in RM.: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220; Roggen R 12 174, R 15 177, R 18 181, R 19 183 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste , Futterhafer. Weizenmehl Type 812 W 13 29,25, W 16 29,35, W 19 29,35, W 20 29,70; Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Fracht- Ausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W 13 10,75, W16 10,90, W 19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot, Palmkuchen, Erdnußkuchen, Treber 14,00, Höchstpreis ab Erzeuger-Station; Trockenschnitzel, Heu, lose 5 bis 5,50, dasselbe,

drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggen« stroh, drahtgepreßt oder gebündelt, 2,40 bis 2,90. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Lchlocbtviebmarki

Frankfurt a. M., l.März. Auftrieb: Rinder 1034 (gegen 1203 am letzten Montagsmarkt), dar­unter 186 (221) Ochsen, 125 (166) Bullen, 560 (695) Kühe, 163 (121) Färsen. Kälber 485 (553), Hämmel ünd Schafe 52 (89), Schweine 4272 (4155). Notiert wurden je 50 Kilo Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 42 bis 45 (am 22. Febr. 42 bis 45), b) 38 bis

41 (37 bis 41), c) 34 bis 36 (35 bis 36); Bullen

a) 42 bis 43 (42 bis 43), b) 36 bis 39 (39), c)

34 (34); Kühe a) 40 bis 43 (41 bis 43), b) 35

bis 39 (35 bis 39), c) 26 bis 33 (28 bis 33), d) 19 bis 25 (18 bis 25); Färsen a) 44 (42 bis 44), b) 40 (39 bis 40), c) 35 (35). Kälber a) 57 bis 65 (58 bis 65), b) 41 bis 55 (41 bis 55), c) 38 bis 40 (39 bis 40), d) 25 bis 37 (25 bis 38). Hämmel b2) 43 bis 48 (43 bis 47), c) 40 bis 43 (38 bis 42). Schafe nicht notiert (). Schweine a) 52,50 (52,50), bl) 52,50 (52,50), b2) 52,50 (52,50), c) 51,50 (51,50), d) 48,50 (48,50); Sauen gl) 52,50 (52,50), g2) 50,50 (50,50). Marktverlauf: Großvieh und Schweine wurden zugeteilt; Kälber mittel­mäßig, später abflauend; Hämmel und Schafe be­lebt.

Schweinemarkt in Alsfeld.

* Alsfeld, 1. März. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 271 Ferkel, darunter 78 Händlerschweine, zum Verkauf aufgetrieben. Nach flottem Handel verblieb geringer Ueberstand. Es wurden bezahlt: für 6 bis 8 Wochen alte Tiere 18 bis 21 Mark, für 8 bis 10 Wochen alte Ferkel 21 bis 25 Mark.

Obecheffen.

Heimatvereinigung Staufenberg.

Staufenberg, 28. Febr. Gestern abend hielt die Heimatvereinigung Staufen­berg, die unter der Führung von Dekan i. R. G u ß m a n n (Gießen) steht, in dem großen, neu­erbauten Saale derBurg" einen Heimat­abend ab. Nach der Begrüßung und Eröffnung durch den Vereinsführer fang der Männergefang- oerein Staufenberg, der sich um die Ausgestaltung des Abends große Verdienste erworben hat, zwei exakt vorgetragene Lieder,Mein Heimatland" undHorch, die alten Eichen rauschen".

Gartenbauarchitekt Schwarz (Gießen) hielt dann einen interessanten Lichtbildervortrag über Raumgestaltung der Natur". Die vielen anschau­lichen Lichtbilder, zum großen Teil aus dem Parke Friedelhausen und der Burg Staufenberg stam­mend, waren von ihm selbst ausgenommen. Es fehlte auch nicht an undeutschen Gegenbildern, die zeigen sollten, wie man die Natur nicht gestaltet. Der Vortrag wurde mit großem Beifall ausge­nommen. Der Dereinsführer dankte Herrn Schwarz mit herzlichen Worten Er wünschte, daß die mannigfachen Anregungen in manchen Herzen Widerhall finden möchten. Ein gemeinsam gesun­genes Lied schloß sich an.

Nach einer Pause fang der Gesangverein wieder zwei Lieder. Der Ehrengast, Dr. Michel (Gießen), Ortsringführer des Landschaftsbundes Volkstum und Heimat, dankte für die Einladung und richtete freundliche, beifällig aufgenommene Worte über die verschiedene Arbeit und doch aus einer tiefen Wurzel stammende gemeinsame Heimatliebe an die Versammlung.

Herr Schwarz (Gießen), der die weiß gedeck­ten Tische schön dekoriert hatte, verloste nun die vielen blühenden Begonienstöcke u m s o n st an die anwesenden Frauen, was nicht nur große Freude

erregte, sondern auch eine schöne Erinnerung an den Heimatabend bildet.

Nachdem der Gesangverein nach mehrfach durch schöne Gesänge erfreut f)atte, schloß der Vorsitzende mit Dankesworten den Abend.

Kaselmarkt in Buhbach.

* Butzbach, 2. März. Der bekannte Butz­bacher Faselmarkt findet am 11. März in Verbindung mit einer Zuchtvieh-Prämiierung und Volksest statt. Interessierte Tierzüchter, Bauern und Landwirte seien auf die heutige Anzeige hinge­wiesen.

Ein kleines Kind tödlich verbrüht.

* Stockhausen bei Grünberg, 1. März. Am gestrigen Sonntag hielt sich das ein Jahr und acht Monate alte Söhnchen Werner des hiesigen Landwirts Otto Jochem bei seinem Vater im Futterraum auf. Während der Mann mit dem Vieh beschäftigt war, zog der Kleine in einem unbewach­ten Augenblick einen Kübel mit heißem Was­ser, das beim Füttern Verwendung finden sollte, so unglücklich herunter, daß das Wasser sich über das Kind ergoß und es schwer verbrühte. Das bedauernswerte Kind wurde sofort nach Gie­ßen in die Klinik verbracht, wo es am heutigen Montagmorgen feinen schweren Verletzungen e r - legen ist.

Landkreis Gießen.

* Heuchelheim, 1. März. In der letzten Nacht wurde in dem Ladengeschäft der Witwe Krei­ling, Gießener Straße, ein Einbruch versucht. Der Täter schlug zwei Ladenfensterscheiben ein, fand in dem Ausstellraume aber nur leere Kartons vor, für die er natürlich keine Verwendung hatte. Er versuchte dann mit einem Schlüssel die Ladentür zu öffnen, hatte aber auch damit kein Glück, weil in dem Türschloß von innen ein Schlüssel steckte.

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Strychninvergiftung, Krampfe, ähnlich wie bei Wundstarr­krampf, Zittern, Angst; Bewußt­sein vollkommen erhalten. Tod bei Ubergreifen der Krämpfe auf die Atemmuskulatur. Soforti­ger Arztruf dringendst erforder­lich, bis zuiy Eintreffen des Arz­tes versuchen, ob man Erbrechen erregen kann.

Stubenvögel, Vögel, die ihres Gesanges wegen in Wohnungen gehalten werden. Siehe Sing­vögel. Man sorge immer für den richtigen Käfig, vor allem auch für die Sauberkeit, für viel fri­sche Luft, dann wird man an den Vögeln auch viel Freude haben. Stuck, Gips und Marmorstaub, aus dem früher sehr beliebte Wand- und Deckenverzierungen gemacht wurden, die zur heutigen Wohnungseinrichtung nicht mehr passen. Zur Entfernung muß der Hausbesitzer sein Einverständnis geben. Stuck läßt sich schwer rei­nigen, man kann ihn nur abstau­ben oder neu streichen.

Stückgut, einzeln zum Bahnver­sand aufgegebene Güter, die man zweckmäßig von einer Spe­dition abrollen läßt. Die Fracht wird nach dem Gewicht und der Entfernung nach festen Tarifen berechnet.

Studentenblume, s. Tagetes.

Stundung. Solange St. gewährt

ist. braucht der Schuldner nicht zu zahlen er kann sich im Pro­zeß daraus berufen. Ob während der Stundung Zinsen zu zahlen sind, hängt von dem einzelnen Falle ab (s. auch Abzahlung, Darlehen, Kreditkauf, Mah­nung).

Sturz siehe Gehirnerschütterung, Knochenbruch.

Stürzen, das Anrichten von Speisen, wie Gefrorenem und Puddings, die sich in einer Form befinden. Man legt eine Platte auf die Form und dreht sie dann um. Eisformen müssen vor dem Stürzen schnell in heißes Wasser getaucht werden, um das Gefro­rene von den Wänden zu lösen. In Formen gebackene Kuchen werden auf ein Holzbrett oder einen Drahtteller gestürzt.

Stuhlgang, oder Darmentleerung ist ein für die Gesundheit außer­ordentlich wichtiger Vorgang, der täglich einmal zur bestimm­ten Stunde erfolgen soll. Von klein auf sind die Kinder an ge­ordneten Stuhlgang zu gewöh­nen. Abweichungen weisen auf eine Darmerkrankung (Durchfall oder Verstopfung), oder auf eine Erkrankung der Gallenblase hin (lehmfarbener Stuhl bei Gelb­sucht). Der Stuhl der Brustkin­der ist goldgelb und salben­artig, zerfahrener, grünlicher Stuhl deutet auf eine Ernäh­rungsstörung. Dgl. Verdauung, Kindspech.

Stulpe, andere Bezeichnung für die heute kaum meyr getragenen losen Manschetten oder Röllchen. An Damenhandschuhen Derbrei-

Stühle gleiten ...

Wie oft passiert es, daß mit großem Geräusch Stühle zurückgeschoben werden. Kaum hörbar ist es, wenn unter den Stuhlfüßen Gleiter kleine Metallnägel angebracht sind. Ueberall lassen sie sich leicht befestigen. Sie kosten wenig bei

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