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erste

Am vergangenen Sonntag hatte Steinbachs

VfR. Lich zu Gast und :1 gewinnen Aus dem

Mannschaft die gleiche vom

Der

stunde raum

den Ball mit der Hand' abw ehrte, den fülligen Elf­meter verwandelt Steinbachs Mittelläufer zum ersten Tor. Nicht lange dauerte die Freude, der Platzbesitzer Lich glich kurz darauf durch seinen Halb­rechten nach schönem Angriff aus. Beide Mann­schaften kämpften jetzt wieder um die Führung, wobei Steinbach etwas mehr vom Spiel hatte. Dor allem war es Steinbachs Angriff, der in Lichs Hin­terreihen Verwirrung brachte. Kurz vor Halbzeit erzielte der Steinbacher Mittelstürmer das zweite Tor. Mit diesem Resultat wurden die Seiten ge­wechselt.

Nach Anstoß sah man wieder verteiltes Spiel. Die Gastgeber spielten dabei genauer und vor allem ruhiger. Steinbach, jetzt dauernd im Angriff, konnte wieder durch seinen Mittelstürmer das dritte Tor erzielen, dem der Halbrechte kurz darauf das vierte folgen ließ. Damit war Steinbachs Sieg sicherge­stellt. Die restliche Spielzeit brachte noch verteiltes Spiel, jedoch konnten beide Torwächter die Tore reinhalten. Mit diesem Sieg hat Steinbachs Elf wieder zwei wichtige Punkte errungen. Die Mann­schaft zeigte eine schöne Gesamtleistung.

Hessen schlug Westfalen

Ser Gaugerätekampf in Limburg.

Spielausfälle im Handball.

Wie nicht anders zu erwarten war, konnte eine Anzahl von Spielen nicht ausgetragen werden. Ver­schiedentlich waren die Plätze vollkommen vereist oder wiesen Schneeverwehungen auf. Ganz im Gegensatz zu den unteren Klassen aber konnte die Gauklasse auch diesmal alle Spiele durchführen, so daß hier also keine Stockung eintrat. Die Er­gebnisse lassen die Vermutung noch mehr zu, daß in diesem Jahre wirklich einmal einAußenseiter", nämlich Tuspo Bettenhausen, mit dem zu Beginn der Runde niemand gerechnet hatte, den Titel des Gaumeisters erringen wird. Denn der erneute Punktverlust der CT. kann sich im Endergebnis nur günstig auswirken.

In der B e z l r k s k l a s s e wurden nur zwei Er­gebnisse bekannt.

MTV. Gießen Tv. Lützellinden 9:5 (8:1).

Die Gäste hatten angenommen, das angesetzte Treffen würde ausfallen Sie traten deshalbzu aller Vorsorge" nur mit acht Mann an und zudem noch mit Ersatz. Das aber nutzten dann die Gieße­ner, die diesmal recht gefällig spielten aus und erteilten Lützellinden eine Abfuhr, die hoffentlich dazu beiträgt, bei nächster Gelegenheit etwas vor­sichtiger zu sein. MTV. hat durch diesen Punktge­winn seine Stelle in der Tabelle weiterhin verbes­sert, so daß nach dem augenblicklichen Stand zu urteilen, ein guter Mittelplatz sicher ist.

Tv. Hochelheim Tv. Heuchelheim 3:3 (2:2).

Die Heuchelheimer werden zugeben müssen, daß dieses Ergebnis äußerst schmeichelhaft für sie ist. Denn dem. Spielverlauf nach zu urteilen, hätte eine Niederlage an die Stelle des Unentschiedens treten müssen. Zwar traten die Gäste in stärkster Auf­stellung an. Sie trafen aber auf einen Gegner, der sich etwas vorgenommcn hatte. Nur dem unge­wöhnlichen Schüßpech der Platzbesitzer war es denn auch zu danken, daß die Sache nicht anders kam.

In der ersten Kreisklasse fielen alle angesetzten Spiele aus, so daß sich die Erledigung immer wei­ter verzögert.

IE.Teutonia^Watzenborn-Steinbeeg

Schützenfest in Watzenborn-Steinberg.

Wiederum konnten die Teutonen ein Verbands­spiel mit einer hohen Torzahl für sich entscheiden.

Der Sportverein Garbenteich, der schon auf eige­nem Platz das Vorspiel gegen die erste Mannschaft der Teutonen mit 5:0 verlor, hätte sich eine solche Niederlage nicht träumen lassen.

Die Einheimischen, die mit der stärksten Aufstel­lung aufbieten konnten, mußten ihren schußgewal­tigen Spieler Lang von dem Halbrechten-Posten neh­men und ihn infolge einer Verletzung ins Tor stel­len. Für ihn spielte der Torwart Happel auf halb­rechts. Bis zur Halbzeit gaben sich die Gäste voll aus, um dem Sturm, der kaum zu halten war, den nötigen Widerstand zu bieten. Trotzdem war an den sechs Erfolgen der Teutonen keineswegs etwas, zu ändern.

Nach der Halbzeit waren die Kräfte der Gäste fast erschöpft und es konnten nur noch mit viel Glück einige totsichere Sachen verhindert werden. Sämt­liche Stürmer der Einheimischen hatten ihren An­teil an dem hohen Siege, ganz besonders setzte sich der Mittelstürmer Karl Haas ein, der aus allen La­gen erfolgreich war.

Der Schiedsrichter tat vollauf feine Pflicht und die Gäste hielten bis zum Schlußpfiff aus. Somit ist die erste Mannschaft der Teutonen der Meister­schaft immer wieder etwas näher getreten.

Die zweite Mannschaft fuhr nicht vollzählig nach Großen-Linden und trug gegen die dortige erste Mannschaft ihr Verbandsrückspiel aus. Man hatte sich hier etwas verrechnet. Denn nach dem Vorspiel

mit 10:0 für die Teutonen hätte man, wenn auch mit einem kleinen Siege, ein anderes Resultat er­wartet. Nachdem sich die Watzenborn-Steinberger bis zur Halbzeit nur mit 5:3 geschlagen bekennen mußten, wurde das Bild der zweiten Halbzeit an­ders. Tore fielen auf beiden Seiten, aber die Gro- ßen-Lindener zeigten sich spielreifer und schickten die Gäste mit einer 13:6-Niederlage nach Hause.

K.-Sv.-V. 1926 Steinbach.

Steinbach I Lich I 4:1.

konnte nach flottem Spiel 4:1 geu.................

Spielverlauf: Gleich nach Anstoß legten beide Mannschaften mächtig los. Nach etwa einer Viertel- war Steinbach wieder einmal im Straf- der Gäste, wobei ein Verteidiger von Lich

schon lange vereinbarte Gaukampf im Kunst­turnen zwischen"den Gauen Hessen und West­falen kam am Sonntag in der alten Domstadt Limburg zum Austrag. Man hatte die Kreis­stadt an der Lahn, die Mittelpunkt eines rein länd-

land. Stellvertretender Gaufachamtsleiter H. Schä­fer (Kassel) betonte, daß wir das, was wir in der Schule der alten DT. gelernt, im neuen großen Reichsbunde weiter pflegen und hüten wollen.

Mit dem Barren wurde am Nachmittag be­gonnen. Hier wurde im ganzen recht gut geturnt, auch schwierige Uebungsverbindungen kamen tu tadelloser Ausführung. Beste waren Frisch, Eichen (19,3), und Fink, Kassel (19,2). Die Hessen holren mit 200,9 Punkten gut auf. Die Westfalen brachten es auf 193,7 Punkte.

Der Kampf stand 683,5:678,5 für West- f al en, als zu den Hebungen am Seitpferd angetreten wurde. Hier wurde noch am unsichersten geturnt, und es gab manchen Versager. Fink, Kassel, erreichte die höchste Punktzahl mit 19,3 Punkten, fein hielten sich auch der Hesse Busch (19,2) und der jugendliche Ersatzmann der Westfalen Huber (19,1).

Schon nach den ersten Hebungen schafften Die Hessen den Ausgleich, und im weiteren Äerlauf des Pfevdturnens gewannen sie dann neue Punkte, so daß der Kampf nun 8 7 2,6 : 863,5 für Hes - s e n stand. Die restlichen Freiübungen, bei denen sehr gute Leistungen geboten wurden, und Frisch - Eichen (19,7) und Wurm - Münster (19,6) die Besten waren, gaben den Westfalen Gelegen­heit, wieder 2,2 Punkte aufzuholen.

Mit dem Stand 966 :959,1 für Hessen ging es ans beste Gerät, das Reck. Hier wurde ausgezeich­netes geboten. Vielfach sah man den Adlerschwung und gute Saltos. Beste Einzelturner waren Busch- Limburg (19,8), Krüger- Hagen (19,6), Mar­tini- Dortmund (19,5), Herbert- Gießen (19,4), Beyer und Wedekind- Kassel (19,3). Westfalen brachte es auf 199, Hessen auf 198,9 Punkte. Damit war der Gesamtkampf zugunsten Hessens entschieden. Nach Abzug der geringsten Wertung in jeder Mannschaft lautet das

Endergebnis: 1069,7 : 1059,4 für Hessen.

Beste Einzelturner waren: 1. Adolf Fink (Kassel), 113,5 P.; 2. Hrch. Schmeißing (Kassel), 112,3 P.; 3. F. Frisch (Westfalen), 111,9 P.; 4. Franz Beyer (Kassel), 110,6 P.; 5. Hollfelder (West­falen), 110 Punkte.

Es war ein herrlicher, hochwertiger Kampf zweier gleichwertiger Mannschaften, der seinen feierlichen Ausklang in einer würdig und eindrucksvoll gestalteten Siegerehrung fand. Gaufportwart und (Bauoberturnroart Hausse (Kassel) sprach da­bei in inhaltvollen Ausführungen über den tieferen Sinn derartiger Veranstaltungen.

lichen Bezirks ist, für den Kampf gewählt, um auch den Turn- und Sportfreunden von der Lahn, vorn Taunus und Westerwald einmal die Gelegenheit zur Teilnahme an einem größeren Kunstturnkampf zu bieten. Trotz erschwerter Verkehrsverhältnisse waren denn auch die Freunde des deutschen Ge­räteturnens in großer Zahl erschienen. Die geräu­mige Tprnhalle des To. Limburg war gut besetzt.

Die Mannschaften waren schon am Samstag zu Gast in der Domstadt und verlebten im Kreise der Limburger Freunde einen frohen Kameradschafts­abend. Der Wettkampf begann bereits am Sonntag­morgen, nachdem der Dietwart des Limburger Turn­vereins, Kamerad Dr. Hollstein, Worte der feier­lichen Einstimmung gesprochen hatte.

Der Kampf wurde von (Baumännerturnroart Otto Dahms umsichtig geleitet. Als erfahrene Kampf­richter standen ihm Arnold Braun (Eichen), I. B. F e I f i n g (Dortmund) vom Gau Westfalen, sowie Richard Becker (Kassel) und Karl Reuter (Gießen) vom Gau Hessen zur Verfügung. West­falens Mannschaft mußte mit Ersatz antreten. Für den wettkampferfahrenen Dortmunder Willi Trost­heim, der einer Knieverletzung halber nicht mittur­nen konnte, sprang der 21jährige Anton Huber (Lü­nen) in die Bresche, und für den besten Westfalen­turner Reinhold Stutte (Eichen), der an Grippe erkrankt ist, mußte Walter Rinke (Eichen) eintreten.

Der Kampf begann mit den Pferdsprüngen. Die Hessen gingen mit etwas Lampenfieber an das Gerät und blieben weit hinter den Westfalen zu­rück. Westfalen holte sich 196,4 Punkte und war da­mit den Hessen um 13 Punkte voraus.

Bei den Ringen sah man die Hessen bereits in bester Form; sie brachten es hier auf 187,4 Punkte, denen die Westfalen nur 182,9 Punkte cntgegenftellen konnten. Nachdem am Vormittag noch von je sechs Turnern der Mannschaften die Freiübungen geturnt waren, stand der Kampf Westfalen Hessen = 489,8 :477,6 Punkte.

Nach diesem Vorkampf begann der Hauptkampf am Nachmittag mit dem Einmarsch der Mann­schaften. Bürgermeister Pg. Hollenders entbot namens der Stadt Limburg den Gästen herzlichen Willkomm, dem Kampf der befreundeten Gaue einen erfolgreichen Verlaus wünschend. Gauober­turnwart Eichhofs (Lüdenscheid) dankt für die Westfalen für den gastlichen Empfang im Hessen-

Preußen.

krels Wetzlar.

Wißmar, 1. Febr. Durch die hiesige NS.« Frauenschaft wurde in unserer Gemeinde ein Mütterschulungskursus abgehalten, der in der Hauptsache der Erlernung des Kochens gewid­met war. Die Dauer des Kursus betrug 14 Tage. Leiterin war Frl. Bloth. 48 Teilnehmerinnen hatte der Kurs zu verzeichnen, ein Beweis dafür, daß die Bedeutung eines solchen Lehrganges er­kannt wurde. Am Freitag fand eine schlichte Schlußfeier bei Gastwirt Sittenborf statt., Die Kreis-Frauenschaftsleiterin, Frau Bender aus Wetzlar, sprach über die Aufgaben der Haus­frauen im Vierjahresplan. Die Teilnehmerinnen des Lehrganges erhielten sodann ein Diplom ausge­händigt. Fräulein Henkel überreichte der Kursus- leiterin als Andenken ein Geschenk, während Frl. Erna Dorn in unterhaltsamer Form Ereignisse im Kursus in die Erinnerung zurückrief. Bei Musik und Gesang bljeb man geraume Zeit in schöner Kameradschaft beisammen. Der nächste Kursus in unserem Orte wird der häuslichen Krankenpflege ge­widmet sein.

# Wißmar, 2. Febr. Am morgigen Mittwoch, 3. Februar, begeht Ludwig Bechtold, der schon lange Jahre als Aufseher in einer Zigarrenfabrik in Marburg tätig ist, in voller Frische und großer Schaffenskraft seinen 7 0. Geburtstag. Der im Dorfe allenthalben sehr beliebte Jubilar macht noch jeden Morgen und Abend den Weg nach und von Lollar und die Bahnfahrt nach bzw. von Marburg. Auf der Schneedecke in unserer Feld- und Wald­gemarkung des Gemeindewaldes wurden frische Spuren von Wildschweinen festgestellt, ein Stück dieses Wildes bisher aber noch nicht ange- troffen.

Hundfunkprogramm

Mittwoch, 3. Februar.

6.00: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7.00 Hhr: Nachrichten. 8.10: Von Stuttgart: Gymnastik. 8.30: Werkskon­zert. 10.00: Schulfunk. 11.00: Hausfrau, hör zu! 11.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 11.40: Land­funk. 11.45: Sozialdienst. 12.00: Mittagskonzert. 13.00: Nachrichten; anschließend auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14.00: Nach­richten. 14.10: Beliebte Kapellen und Solisten (III). 15.15: Volk und Wirtschaft. 15.30: Das Dorf an der Grenze. Querschnitt durch den Roman von Gottfried Rothacker. 16.00: Hnterhaltungskonzert. 17.00: Kam­mermusik. 17.30: NSKK. stets einsatzbereit! Funk­bericht von der Winterfahrt der Motorgruppe Hes­sen. 18.00: Unser singendes klingendes Frankfurt. 19.45: Der Zeitpunkt bringt den Tagesspiegel. 20.00: Nachrichten. 20.15: Stunde der jungen Na­tion. Musik der Jugend. 20.45: Hns're lieben, guten Männer. Frauen-Kabarett. 22.00: Nachrichten; an­schließend auch aus dem Sendebezirk. Sportbericht. 22.20: Echo vom internationalen Reit- und Fahr­turnier. 22.30: Bericht vom internationalen Groß­boxwettkampf. 22.45: Hnterhaltungs- und Tanz­musik. 24.00 bis 2.00: Nachtkonzert.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

k. S. in L. Im Hinblick darauf, daß Sie selbstän­diger Aufkäufer des im Walde lagernden und von Ihnen abzufahrenden Holzes sind, rnüsfen Sie den auf ein Fuhrgeschäft lautenden Gewerbeschein auf das hier in Frage stehende Nebengeschäft ausdeh­nen lassen. Dies bedeutet gleichzeitig die Pflicht der ordnungsgemäßen Buchung des Ein- und Verkaufs des Holzes. Hätten Sie das Holz nicht persönlich aufgekauft, sondern lediglich die Arbeit des Weg­fahrens übernommen, so wäre eine Erweiterung des Gewerbescheines nicht nötig gewesen.

Versetzung

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Versteinerungen

Versetzung, Vorrücken eines Schülers in die nächste Schul­klasse. Bei zweimaliger Nicht­versetzung muß bei höheren Schu­len die Anstalt verlaßen werden. Wenn die Versetzung eines Schülers zweifelhaft ist, werden die Eltern rechtzeitig benachrich­tigt.

Versicherung. Man kann sich ge­gen alle möglichen Ereignisse versichern laßen, z. B. gegen Ein­bruch, Diebstahl. Unfall, Krank­heit, Erwerbslosigkeit, Haft­pflicht, Feuersgefahr, Hagel, Le­bensversicherung, Aussteuerver- ficherung ufw. (S. die einzelnen Stichworte.) Man bezahlt regel­mäßig eine bestimmte Jahres­prämie und bekommt dann von der Versicherungsgesellschaft bei Eintritt des Ereignisses, für das man versichert ist, eine bestimmte Geldsumme ausbezahlt oder die Versicherung übernimmt die Kosten, die sonst den Versicherten treffen würden. Man gehe eine V. nur bei zuverlässigen, kapi­talkräftigen Versicherungsgesell­schaften ein. Maßgebend für die Leistungen der Versicherungs­gesellschaften sind die sogenann­ten Versicherungsbedingungen. Diese lese man genau durch, be­vor man den Versicherungsver­trag abschließt. Eine Kündigung des Vertrages ist nur unter den im Vertrag vorgesehenen Bedin­gungen zuläßig. Die Prämie muß bis zur Beendigung des Vertrages (nicht nur bis zur Kündigung) bezahlt werden.

Versilbern, Überziehen von Me­tallen mit Silberbelag durch

Aufwalzen, Plattieren von Sil­berblech oder Vlattsilber, durch Feuerversilberung oder kalte Versilberung.

Versprechen s. Schenkung. Ehren­wort.

Verstärken eines schwach belich­teten photographischen Negativs überläßt man zweckmäßig dem Fachmann.

Verstauchung (Distorsion), Zer­rung der Gelenkbänder, oer Ge­lenkkapsel mit Zerreißungen und Blutaustritt, also keine vollkom­mene Verrenkung. Gewöhnlich mit sehr erheblichen Schmerzen und mit Bluterguß verbunden. Die Heilung dauert meist sehr lange, gewöhnlich länger als die eines Knochenbruches oder einer Verrenkung. Erste Behandlung Ruhigstellung des Gelenkes, Druckverband, Umschläge mit es­sigsaurer Tonerde zur ersten Schmerzlinderung. In der ersten Zeit sind Maßage und Einreiben verboten, erst allmählich vorsich­tig damit beginnen, am besten durch sachkundigen Masseur mas­sieren laßen. Ärztliche Behand­lung und Untersuchung nötig, damit kein Knochenbruch über­setzen wird.

Versteinerungen, Steinabdrucke vorweltlicher Tiere, wie Mu­scheln, Ammonsbörner, soge­nannte Donnerkeile, Tintenfische usw., sind nur in besonderen Fäl­len wertvoll, eignen sich aber zum Anlegen einer Sammlung, die Jungens viel Freude machen. Die einzelnen Funde werden mit Angabe des Fundortes versetzen

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