Ausgabe 
1.12.1937
 
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Abschied von derpariser Wettausstellung

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daß dem vor der Ferienzeit reisenden Publikum nichts hatte geboten werden können. Bezeichnend hierfür ist, daß die Hotelaktien, die zunächst leicht angestiegen waren, mit dem Schluß der Ausstellung ungefähr wieder den tiefsten Kursstand erreichten, und daß wohl die Einnahmen keines Hotels aus­reichen, um die Verluste der vorangegangenen Jahre abzudecken. Die Hotels haben allerdings, obgleich sie fast immer voll besetzt waren, besonders schlecht ab­geschnitten, was viele Hoteliers darauf zuruck- führen, daß bei den meisten Fremden die Nachfrage nach weiblicher Schönheit größer gewesen sei als die nach den Genüssen der Küche und Weinkeller.

So fehlt die rechte Stimmung für eine Wieder­holung der Ausstellung. Viele wünschen zwar, daß die Gebäude bleiben und die Pracht 1938 noch ein­mal gezeigt werden kann dann hoffentlich dank einem neuen Reiseabkommen auch wieder vielen Tausenden Deutschen, denn der Besuch der Deut­schen war für beide Seiten ein großer Gewinn aber der entscheidende Impuls fehlt. Zu sehr wird befürchtet, daß eine Wiederholung auch bei dem ge­planten Ausbau vieler Dinge zu fade wirken wurde, und daß die Enttäuschungen noch größer seien, zu­mal manches wohl würde fortfallen müssen, wie z. B. die Ausstellung der Meisterwerke französischer Kunst.

auf. In einer regen Aussprache wurde u. a. auch auf die Schäden durch die Vögel hingewiesen. Der Vereiirsführer konnte die erfreuliche Mitteilung machen, daß durch das Entgegenkommen von Dr. Gail' der Pachtvertrag für die Schrebergärten auf jeweils 6 Jahre verlängert wurde. \

Der Bezirksführer für die Obst- und Gartenbau- vereine im Bezirk Gießen, Bopp (Bellersheim), überbrachte dem Jubelverein die Glückwünsche zu seinem Festtage. Er bestätigte als Nachfolger von Dr. Tempel Herrn Junker als Deremsfuhrer. Diese Bestätigung wurde mit großem Beifall auf- genommen.

In einem längeren Ueberblick über die Entwick­lung des deutschen Obst- und Gartenbaues würdigte der Bezirksführer die segensreiche Tätigkeit des Vereins. Den Ausblick in die Zukunft, den der Red­ner bot, verband er mit den besten Wünschen für ein weiteres Blühen und Gedeihen des Vereins. t Im Anschluß an den geschäftlichen Teil wurde eine Grätisverlosung von 40 Zwetschenbäumen vorge­nommen. Dem Winterhilfswerk wurden aus Anlaß des Jubiläums 20 Mark überwiesen. Ein kamerad­schaftliches Beisammensein beschloß die Festversamm­lung.

Festvcrsammlung des Gießener Obst- und GaitenbauvereinS.

Anläßlich seines 25jährigen Bestehens hielt der Obst- und Gartenbauverein Gießen und Umgebung imBurghof" eine sehr gut besuchte Festversamm­lung ab. Blumenschmuck und Tannengrün gaben der Veranstaltung ein sinngemäßes Gepräge. Mit herzlichen Begrüßungsworten eröffnete Pereins­führer Ehr. Junker die Feier. Eingangs gedachte er zweier verdienstvoller Mitglieder, des Stadtver­ordneten Simon und des Lehrers Becker, die gestorben sind, deren Andenken aber im Verein fort­leben werde. Dann erinnerte er an die am 30. No­vember 1912 in dem jetzigenBurghof" erfolgte Gründung vor 25 Jahren und schilderte das Auf­blühen des Vereins, der in kurzer Zeit 172 Mit­glieder zählte. Im Jahre 1915 stellte der um das Wohl der Stadt Gießen sehr verdiente Kommerzien­rat Gail dem Verein ein größeres Gelände an der Lahn zur Errichtung von Schrebergärten zur Verfügung, das noch jetzt in Pacht des Pereins ist. Durch Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein konnte der zunächst alsOberhessischer Gartenbau- Verein" geführte Jubelverein wesentlich zur Aus­schmückung des Gießener Stadtbildes durch Anre­gungen zur Pflege der Hausgärten und zur Be­reicherung des Blumenschmuckes der Häuser und Balkons beitragen. Durch manche Ausstellungen und größere Obst- und Blumenschauen wurde an­regend und vorbildlich zum Wohle der Allgemein­heit gearbeitet. Für diese verdienstvolle Tätigkeit sagte der Vereinsführer allen seinen Vorgängern im Amte und all den Mitgliedern, die sich selbstlos und gern der Vereinsarbeit zur Perfügung gestellt hatten, Dank und Anerkennung. Auch für die Zu­kunft rief er alle Mitglieder zu dieser Mitarbeit

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zeigt zu werden brauche. Das deutsche Haus ist ähnlich wie das englische von der Ueberzeugung getragen, daß Deutschland dank seinen Leitungen auf eine besondere Werbung verzichten kann, es legt aber im Gegensatz zum englischen besonderen Wert darauf zu unterstreichen, daß Deutschland ein Land der Aktivität und der Zukunft ist. In den Abendstunden folgten wir freudig der Einladung der Reichsfilmkammer, um im Kreise der deutschen Kolonie uns am FilmDer Mustergatte zu erfreuen und so zugleich mit den hier tätigen Deutschen die letzten Stunden im Deutschen Haus zu verleben. Der Heimweg führte uns noch einmal durch den wunderbaren Teil der Provinzen, wo wir im Haus der Champagne ein Glas Sekt zum Abschied tranken, und durch den auf einer Insel untergebrachten Teil der Kolonien, der uns in be­sonders eindringlicher Form die für den Winter den Gebäuden drohenden Hochwassergefahren veran­schaulichte.

Aber werden diese Gebäude überwintern, und wird im nächsten Jahre die Ausstellung noch einmal er­öffnet? Keiner weiß es. Wie zu Anfang des Jahres immer wieder diskutiert wurde, wann die Ausstel­lung fertig würde, so fragt heute jeder den andern: Brachte der 25. November die endgültige Schließung oder werden wir die Ausstellung im nächsten Jahre noch einmal erleben? Der Ausschuß, der die Einhaltung der Bestimmungen über internatio­nale Ausstellungen zu überwachen hat, ist großzügig gewesen und hat eine Verlängerung ausnahmsweise zugelassen. Die französische Regierung hat sich eben­falls dafür ausgesprochen, aber offen ist die Frage, wie die notwendigen Gelder aufgebracht werden. Die Leitung der Ausstellung rechnet mit Sonderkosten von 500 Millionen Franken, also gut40MNIlo- nen Reichsmark. Das ist kein hoher Betrag, aber viele befürchten eine Erhöhung auf 700 und 800 Millionen Franken, und außerdem war die Aus­stellung in finanzieller Hinsicht eine große Enttäu­schung. Die Ausgaben des Staates werden mit anderthalb Milliarden angegeben und die der Stadt Paris mit einer halben Milliarde. Durch Einnah­men gedeckt werden bestenfalls 200 Millionen, und 400 Millionen können als solche für bleibende An­lagen, wie z. B. das neue Museum verrechnet wer­den. Somit beträgt der Unterschuß 1,4 Mil­liarden, während bei mancher anderen Ausstel­lung die Ausgaben durch die Einnahmen hatten ge­deckt werden können, wie z. B. 1900 und 1931. Der Verlust wiegt nun vor allem deswegen sehr schwer, weil die erhoffte Belebung der Pariser Wirtschaft ausgeblieben ist. Es sind zwar viele Fremde nach Paris gekommen, allein 800 000 Ausländer, dar­unter erfreulicherweise 80 000 Deutsche, aber überall in der Welt ist das Geld knapp, so daß die Ausländer im Vergleich zu früher wenig ausgegeben haben. Auch hat es sich sehr nachteilig ausgewirkt, daß die Ausstellung erst im August als fertig angesehen wer­den konnte, also nur gut vier Monate dauerte, und

Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! Paris, Ende November 1937. (Durch Luftpost.)

Bei denkbar schönstem Herbstwetter und lachendem Sonnenschein konnten die Pariser am Donnerstag, 25. November, von ihrer Internationalen Aus­stellung der Künste und Technik Abschied nehmen. Unser Abschiedsbesuch galt zunächst den Meister­werken der französischen Kunst in dem neuen Museum, also dem Besten des von Frank­reich selbst Gebotenen. Aus allen Teilen der Welt, auch aus vielen deutschen Museen, wie von den Franzosen dankbar anerkannt wird, waren die großen Werke der französischen Malerei, insbe­sondere die des 18. und 19. Jahrhunderts, zusam­mengetragen und so war etwas hervorgezaubert worden, was alle so entzückte, daß eine Verlänge­rung dieses Teiles über den Winter als etwas Selbstverständliches aalt, aber leider wurde nur eine solche von drei Tagen zugestanden.

Ein Gang durch die großen und sehr vorteilhaft beleuchteten Räumen veranschaulichte uns noch ein­mal, was das 19. Jahrhundert in künstlerischer und in geistiger Hinsicht für Frankreich, und was dieses Frankreich damals und auch heute noch für die Welt besagt. Wenn auch vielleicht Watteau der größte Könner unter den französischen Malern war und wenn auch seine Zeitgenossen des 18. Jahr­hunderts oder die Maler des 17. Jahrhunderts viele erstklassige Werke hinterlassen haben, gefesselt wird man insbesondere durch die Leistungen des 19. Jahrhunderts, als Frankreichs Malerei wie auch Frankreichs Literatur, insbesondere der französische Roman, einen einmaligen Höhepunkt erreichten. Bilder von Corot, Manet, Renoir und D a u m i e r zeugen vor allem von dieser Zeit. Zu­gleich wird einem aber auch klar, welch ein großer Abstand zwischen den damaligen und den heutigen Leistungen gegeben ist. .

Beim Eintritt in die Ausstellung wählten mir für den letzten Tag noch einmal den durch das neue Trocadero, denn von hier hat man einen unvergeß­lichen und phantastischen Blick auf die prächtigen Wasserspiele, die großen internationalen Pavillons, insbesondere die sich gegenüberstehenden deutschen und sowjetrussischen, und auf den Eiffelturm, der nun seit 1889 Sinnbild von Paris ist und wie bei so mancher Ausstellung auch bei dieser, insbesondere bei den abendlichen Feuer­werken, zum Mittelpunkt wurde. Noch einmal gehen mir kurz durch die Häuser Englands, Sowjetruß­lands und Deutschlands, weil dieser Besuch einen interessanten Vergleich vermittelt. Aus dem Pavillon der Sowjets spricht das Gefühl, daß nicht viel ge­boten werden kann und deswegen mit allen Mit­teln der Reklame das wenige hervorgehoben wer­den muß: aus dem Englands die Ueberzeugung, daß die Grundlagen dieses Weltreiches durch nichts erschüttert werden können und auch auf einer solchen Ausstellung wie der Pariser nichts besonderes ge-

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des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Unter anhaltendem Druckfall haben von Westen her feuchte Meeresluftmassen auf den Kontinent übergegriffen imb eine milde unbeständige Witte­rung hergestellt. Die jetzt auftretenden Niederschläge werden auch im Gebirge als Regen fallen.

Aussichten für Donnerstag: Nach an­fänglichen Regenfällen zeitweise ausheiteryd, abef nicht ganz beständig, Tagestemperaturen zwischen 5 und 10 Grad, Winde aus Südwest bis West.

Aussichten für Freitag: Erneutes Auf­kommen unbeständiger Witterung.

Lufttemperaturen am 30. November: mittags 3,8 Grad Celsius, abends 3,5 Grad; am 1. Dezember: morgens 0,9 Grad. Maximum 4,1 Grad, Minimum heute nacht 0,6 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 30. November: abends 3,2 Grad; am 1. De­zember morgens 2,4 Grad. Niederschläge 0,3 mm. Sonnenscheindauer 0,7 Stunden.

Nauptschriftleiter: Dr Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschristleiters: Ernst Blum- schein Ver-ntweirtlich für Politik und für die Bilder: Dr Fr W Lanx,e; für Feuilleton: Dr Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blurnichein Anzeigen­leiter Hans Beck Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel D A X 37: 10 031. Druck und Verlag: Brühlfche Un'versitätsdruckerei R Lange. K-G sämtlich in Gießen Monatsbezugs. preis RM 2,05 einschließlich 25 Pf Zustellgebühr, mit der Jllustriierten 15 Pf mehr Einzelverkaufs- preis 10 Pf und Samstags 15 Pf., mit der

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