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Lucia di Lammermoor — 15: Volk und Wirtschaft. Was schichte der Preise? 15.30: Ein neuer Geist. Vom kurfürstlichen
Kunstchöre als starkem Beifall
Theaterabend
gestattet ist, eingesetzt werden.
Nachtflugoerkehr berühren den Flug- Rhein-Main 5 Linien, und zwar nach Hannover, Nürnberg, Stuttgart und Basel.
man von Frankfurt nach Stockholm (rund Kilometer) fliegen mit einem Aufenthalt von Minuten in Berlin. Auch die Verbindungen den übrigen Auslandplätzen sind sehr zahlreich.
Der Gtadtkämmerer für Darmstadt.
LPD. Darmstadt, 31. März. Auf Vorschlag des Beauftragten der NSDAP. Gauleiter Sprenger hat der Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt den Bürgermeister der Stadt Soden bei Salmünster, Dr. Fink, mit Wirkung vom 30. März 1937 zum Stadtkämmerer der Stadt Darmstadt ernannt.
Dr. Fink wurde am 1. November 1902 in Klein- Auheim als Sohn eines Lehrers geboren. Er studierte an der Universität Frankfurt Wirtschaftswissenschaft und legte im Jahre 1927 die Diplomprüfung für Verwaltungs- und Sozialbeamte ab. Im Jahre 1929 bestand er die Prüfung zum Diplom- Volkswirt und promovierte im Jahre 1932 zum Dr. rer. pol. Dor und während seines Studiums war er im Bank- und Wirtschaftsbetrieb praktisch tätig. Nach der Promotion war er einige Zeit Pri-
der SA. 15.45: Das Land der armen Leute. Ein Plan entsteht im Westerwald. 16: Unterhaltungskonzert. 17.30: Es waren mal zwei Frösche ... Kleines „Kolleg" über Pessimismus. 17.45: Eine Lanze für Karl May. Wissenswertes über den bekannten Dolksschriftsteller. 18: Musik aus Dresden. 19: Die Musikanten aus dem Breisgau. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Es war einmal ... Märchenmusik. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.
Samstag, 3. April.
6 Uhr: Morgenspruch; Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 11.15: Hausfrau hör zu. 11.40:
Die Vortragsfolge brachte sowohl auch einfache Volkslieder, die mit ausgenommen wurden.
des Gesangvereins „Sängertuft“ Daubringen.
werden, wie im vergangenen Jahre, und zwar zur Grundvermögenssteuer i und 2 = 260 v. H., zur Ge-
Weftfalen-Süd, Koblenz-Trier, Rheinpfalz, Aachen, Württemberg - Hohenzollern, Kurmark,
dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Aus veristifchen
Finanzen. Die während des Krieges und der Besatzungszeit von der Stadt Mainz durchlebten schweren Zeiten, seien auch der Grund, daß Mainz an der allgemein fortschreitenden Belebung der Wirtschaft und der gesamten Entwicklung nicht im gleichen Umfang beteiligt sei, sondern in der Gesundung etwas langsamer vorankomme. Die Verschuldung sei auf rund 98 Millionen Mark zurückgegangen. Das Steueraufkommen sei im allgemeinen befriedigend, zum Teil ansteigend, auch die städtischen Betriebe arbeiteten zur Zufriedenheit.
Kreis Wetzlar.
ch Frankenbach, 31. März. Der Haus- haltplan unserer Gemeinde für das Rechnungsjahr 1937 beläuft sich in Einnahmen und Ausgaben auf 49 291 Mark. An Gemeindezuschläaen sollen im laufenden Jahre die gleichen Steuersätze erhoben
Lpd. Frankfurt a. M., 31. März. Der am 4. April in Kraft tretende Sommerflugplan sieht für das Rhein-Main-Gebiet eine Reihe umfassender Neuerungen vor. In der Reihe der deutschen Lufthäfen steht Frankfurt an zweiter Stelle. Das Verkehrsaufkommen im Personen-, Post- und Frachtdienst hat im Rhein- Main-Gebiet derart zugenommen, daß es prozentual die Gesamtentwicklung im Reich übersteigt. Die Steigerung im Frankfurter Flughafen betrug durchschnittlich 50 v. H. Zu dieser Entwicklung hat auch der Lustschisfoertehr von und nach Frankfurt beigetragen. Ab Montag werden von Frankfurt aus
werktäglich 64 Flugzeuge
starten. Uebertroffen wird dieser Verkehr nur von Berlin mit 96 Starts, während als nächster Platz München mit 32 Starts folgt. Die Zahl der Frankfurt berührenden Fluglinien hat sich von 19 auf 27 erhöht.
Dom Flughafen Rhein-Main kann man jetzt auf einer ganzen Anzahl von Strecken direkt ins Ausland fliegen, d. h. ohne Zwischenlandung auf anderen Häfen.
ausgeglichen und schließt in Einnahme und Ausgabe mit 5 698 720 Mark ab (1936: 3 475 643 Mk.).
In seiner Etatrede konnte Oberbürgermeister Dr. Barth die Feststellung machen, daß die wirtschaftliche und finanzielle Entwickelung der Stadt Mainz zufriedenstellend sei. Sie führe, wenn auch mit einigen Hemmungen, aufwärts auf dem Weg zur Gesundung der s" ""
Neun europäische Staaten werden von Frankfurt aus direkt angeflogen:
England, Belgien, Frankreich, Tschechoslowakei, Oesterreich, Ungarn, Schweiz, Italien und Holland. Neu hinzugekommen sind zwei direkte Auslandlinien nach Belgien und England. Einmal auf der Strecke Wien — München — Frankfurt — Brüssel — London und auf der Strecke Budapest — Wien — Prag — Frankfurt — Brüssel — London. (Frankfurt — Prag 2 Stunden, Frankfurt — Budapest 5 Stunden, Frankfurt — Brüssel knapp 2 Stunden Flugzeit.) Auf der Strecke Amsterdam — Frankfurt —Mailand—Rom (ohne Zwischenlandung in Köln) beträgt die Flugdauer Frankfurt—Mailand 2%, Frankfurt—Rom 5 und Frankfurt—Amsterdam 2 Stunden. Von Frankfurt aus bestehen täglich vier
Nundfunkprogramm.
Freitag, 2. April.
6 Uhr: Deutscher Spruch; Morgenspruch; Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 9.45: Nur Freiburg: Nachrichten und Sportvorschau. 11.15: Hausfrau, hör zu! 11.45: Landfunk. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten — Offene Stellen. Nachrichten aus
Flugmöglichkeiten nach London (Flugzeit 3% Stunden), zwei Verbindungen über Brüssel und —: über Amsterdam. Innerhalb von 6 Stunden
In absehbarer Zeit wird für die Passagiere ein Zollfreihafen auf dem Flugplatz geschaffen, der dem zahlreichen internationalen Publikum zugute kommt.
In diesem Sommer wird also auf dem Flughafen Rhein-Main Hochbetrieb herrschen; kommen doch allein in der Zeit von 15 bis 17 Uhr werktäglich 30 Flugzeuge an.
Neue Siedlung am Flughafen.
Lpd. Frankfurt a. M., 31. März. In unmittelbarer Nähe der Zeppelin-Siedlung, die in den nächsten Tagen ihr Richtfest feiert, entsteht im Laufe der nächsten Monate eine Siedlung der Lufthansa. Es werden etwa vierundzwanzig Häuser für das Personal errichtet. Eigentümerin der Siedlung ist die Gewobag.
LPD. Frankfurt a. M., 31. März. Die zweite Etappe im Reichsberufswettkampf beginnt. Vom 1. bis 4. April wird in Darmstadt der Gauwettkampf durchgeführt. Die Wettkampfleitungen in den einzelnen Städten und Orten sowie die Gaujugendwaltung in Frankfurt a. M. hatten in den letzten Wochen anstrengende Arbeit zu leisten, um das Ergebnis der örtlichen Wettkämpfe festzustellen und die Besten im Gau zu ermitteln. Die Zahl der Gausieger wird bei der 95prozentigen Beteiligung von nahezu 80 000 Teilnehmern gegenüber dem Vorjahre entsprechend höher sein (damals bei 56 800 Teilnehmern 689 Gaubeste, darunter 154 aus Frankfurt). Die Teilnehmer am Gauentscheid treffen im Laufe des Donnerstag in Darmstadt sein, um nach einem Appell in den verschiedensten Werkstätten und Betrieben den Wettkampf anzutreten, wobei wiederum praktische, theoretische und sportliche Aufgaben gelöst werden müssen. Nur ein Teil der Gruppe Gesundheit, näm-
Magdeburg-Anhalt, Kurhessen und Schlesien werden in Bad Ems auf der Grube „Merkur" und bei der „Hesrag" in Wölfersheim in den einzelnen Leistungsklassen unter und über Tage den Wettkampf am Freitag durchführen und eine sportliche Prüfung ablegen. Den Siegern im Gauentscheid, den Reichssiegern, winkt die höchste Belohnung, indem sie am 1. Mai dem Führer vorgestellt werden und im weiteren Verlaus von der DAF. hohe Prämien für ihre weitere Ausbildung erhalten.
vatassistent bei einem Dozenten der Universität Frankfurt. Dr. Fink ist seit dem 1. April 1931 Mitglied der NSDAP. Er wurde am 1. März 1934 Zum Bürgermeister von Bad Soden bei Salmünster berufen und war seit Oktober 1934 Ortsgruppenleiter der dortigen Ortsgruppe der NSDAP.
Günstige Entwicklung der städtischen Finanzen in Mainz.
Mainz, 31. März. (Lpd.) Der ordentliche Haushaltsplan für das Jahr 1937 schließt in Einnahme und Ausgabe mit 60 080 257 Mk. ab, das bedeutet gegenüber 1936 ein Mehr von 3 021841 Mark. Auch Der außerordentliche Haushaltsplan ist
i9 au j oem. Kapital 1000 v. H. Die Bürgersteuer wird mit städtischen! 500 o. H. des Reichssatzes erhoben.
* Daubringen, 31. März. Der Gesangverein „S ä n g e r l u st" veranstaltete am ersten Osterseiertag im Vereinslokal Schäfer unter außerordentlich starker Beteiligung seiner Mitglieder und Freunde einen Theaterabend. Nach dem Sängergruß begrüßte Vereinsführer Wilhelm Opper die Gäste, insbesondere den Ortsgruppenleiter Pflüger- Mainzlar, und wies auf die Bedeutung des Gesangs zur Pflege echter Volksgemeinschaft hin. Im Laufe des Abends wechselten Gesangsoorträge mit Theateraufführungen ab. Die vorgetragenen Lieder fanden besonderen Anklang, weil sie meist im Volkston gehalten waren. Ein von Mitgliedern des Vereins dargestelltes Theaterstück wurde mit besonderem Beifall ausgenommen.
Sängerabend in Ettingshausen.
# Ettingshausen, 31. März. Die hiesige Sängervereinigung „Konkordia-Liede r k r a n z" vereinigte im Saale von Paulus Walter ihre Mitglieder zu einer kameradschaftlichen Veranstaltung. Nach dem einleitenden Sängergruß hielt der Dereinsführer Karl Sann eine kurze Begrüßungsansprache. Unter der Leitung des bewährten Dirigenten Lenz (Klein-Linden) brachte der Chor des Vereins mehrere Lieder zu Gehör, die mit großem Beifall ausgenommen wurden. Eine Musikkapelle trug zur weiteren Verschönerung der Veranstaltung bei. Heinrich Schmauß vost Wetterfeld brachte eine Reihe von Vorträgen in heimischer Mundart und sicherte sich besondere Anerkennung.
Liederabend in Bieber.
* Bieber, 31. März. Der Gesangverein „Liederhain" hielt am ersten Osterseiertag ein sehr gut besuchtes Konzert ab. Den musikalischen Teil bestritt die Kapelle Leid (Launsbach). Der Chor des Vereins unter Leitung seines Dirigenten E. Drescher (Gleiberg) wartete mit zahlreichen Liedern bekannter deutscher Komponisten auf und fand damit bei den Zuyörern dankbare Anerkennung. Großen Beifall brachte dem Chor auch die Wiedergabe eines Straußschen Walzers mit Orchesterbegleitung. Im weiteren Verlauf des Abends ehrte der Kreisführer Majewski den Sänger Wilhelm Wagner durch die Ueberreichung der silbernen Ehrennadel des Gaues. In einer kurzen Ansprache forderte er die Sänger auf, in Treue und Kameradschaft zusammenzustehen.
lich die technischen Assistentinnen, sowie von den freien Berufen die Untergruppe der Kindergärtnerinnen, Hortnerinnen und Jugendleiterinnen, wird in Frankfurt geprüft, erstere im Städtischen Krankenhaus, letztere im Seminar-Kindergarten. Eine Ausnahme bilden „Erzbergbau" und „Braunkohlen- Tiefbau". Sämtliche Gausieaer dieser beiden Bergwerks-Fachschaften aus Baden, Bayern, Ostmark,
tung: Schleuse), „Sängerkranz" (Dirigent: Sport)), „Harmonie" (Leitung: Burger) und „Eintracht" (Leitung: H a rn i s ch) zur Verfügung gepellt hatten.
Im innerdeutschen Verkehr ist besonders die Verbindung mit Berlin hervorzuheben. Mit der bequemen Ju52 fliegt man
in zwei Stunden von Frankfurt nach Berlin.
Durch Einlegung einer neuen Verbindung gegen 18 Uhr kann man bei Benutzung eines Früh- flugzeuges neun Stunden in Berlin weilen und am gleichen Abend wieder zurückfliegen. Zwischen Berlin und Frankfurt bestehen werktäglich vier Flugverbindungen, davon zwei direkt ohne Zwischenlandung, eine mit kurzem Aufenthalt in Leipzig, die andere mit Landungen in Erfurt und Leipzig. Bei Benutzung der Route London—Wien wird bte Strecke Frankfurt—München in 90 Minuten zurückgelegt. In zwei Stunden fliegt man von Frankfurt nach Hamburg und in drei Stunden nach Schlesien. Demnächst werden neue Schnell- flugzeuge in Dienst gestellt, so die Ju86 und Heinkel 111. Es handelt sich um zehnsitzige Maschinen mit etwa 180 Kilometer Stundengeschwindigkeit. (Frankfurt—Leipzig 70 Minuten.)
Voraussichtlich wird in diesem Jahre noch eine viermotorige Maschine „Ju90“, die Platz für 40 Passagiere hat und mit allem Komfort aus-
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Täglich starten 64 Flugzeuge in Frankfurt.
Schreibtisch
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oft der be-
digen Schroth, wobei die Kran- fen nur trockene Semmeln, Brei von Reis, Grieß unb bgl. mit Wasser, Butter unb Salz gekocht erhalten. Dazu höchstens Hafer- schleim unb Zitronensaft. Die Kur ist gegen Stoffwechselkrankheiten gut, z. B. gegen Gicht, ist aber sehr anftrengenb unb kann, wenn sie nicht unter ärztlicher
Leitung burchgesührt wird, heblichen Schaden anrichten.
Schrunden sind kleine, aber sehr schmerzhafte Einrisse Haut ober ber Schleimhaut,
Eine kleine Schleifmaschine
ist in jebem Haushalt notroenbig. Schnell soll mal ein Messer scharf gemacht werben — mit einer Schleifmaschine geht bas rasch. Sie ist ganz einfach zu bebienen. Bei Häuser kostet eine solche Schleifmaschine für ben Haushalt nicht viel.
J. B. Häuser, Gießen, am Osroalbsgatten, Fernsprecher 2145/2146.
chen mit ben dazu vorhandenen Pinseln. Am zweckmäßigsten läßt man sie von einem Fachmann reinigen, einschlägige Geschäfte geben hierzu Abonnements.
Schreibtisch, Möbelstück mit tisch- hoher Platte, eingebauten Schränken und Schubladen für Briefschaften, Akten usw. Diplomatenschreibtisch. Die früheren Schreibtische, Sekretäre, hatten die Form von Schränken, bei denen die Platte als hochzuklappende Türe diente. Zum Schreiben selbst benutzte man zweckmäßig eine Schreibunterlage. Die Frau soll ben Mann zur Ordnung auf dem Schreibtisch anhalten, aber möglichst nicht selbst aufräumen, da dadurch leicht etwas verlegt werden kann. Keine Papiere ohne Wissen des Mannes wegwerfen und roegräumen.
Schriftdeutung soviel wie Graphologie, s. d.
Schröpfen ist eine besondere Art ber Blutentnahme mittels einer luftleer gemachten Glas- ober (Bummiglotfe, daburch wirb bas Blut in die Haut ober nach einem vorher mit bem Schnepper gemachten Einschnitt aus bem Körper herausgesaugt. Wirb an- gemanbt bei örtlichen Entzün- bungen, auch bei Schmerzen als Mittel der Ableitung.
Schrot, grobgemahlenes Getreide mit ber Kleie, aus bem wohl- schmeckenbes, aber nicht leicht verdauliches Brot hergestellt wirb.
Schrothkur, eine Trockenkur, benannt nach bem Naturheilkun-
Hier abschneiden! v
sonbers am After, an ben Lippen, an ber Brustwarze, auch an ben Fingerspitzen. Behanblung mit Salbe, am besten roenbe man sich an ben Arzt.
Schublade, Schubkasten, ausziehbare Lade an Möbelstücken. Wenn Schubladen klemmen, reibt man die Laufflächen mit trockener Seife ein. Die Innenflächen der Schubladen werden mit sauberem Papier ausgelegt.
Schuh, Fußbekleidung^aus Leder ober Lebersohle unb Stoff, darf weder drücken, noch zu weit sein. Neue Lederschuhe, die am Fuß
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