6 Ji.Sport
GpL. Kassel Meister im Gau Hessen.
Mit dem 3:1-(1:1)-Siege des Tabellenführers in Hessen, SpV. Kassel, über den Tabellenletzten in Niederzwehren ist die Frage nach der Meisterschaft geklärt. Allerdings hätte es dieses Sieges gar nicht einmal bedurft, da der Verfolger des Spielvereins, Hessen Hersfeld, auf eigenem Platz gegen Kewa Wachenbuchen nur unentschieden spielen konnte und damit seine einzige Chance selbst vergab. In den übrigen beiden Treffen des Sonntags siegte der VfB. Friedberg auf eigenem Platze gegen Germania Fulda überlegen mit 4:1 und die in Fulda bei den Borussen zu Gast weilenden 03er aus Kassel nahmen mit einem 3:1-Siege beide Punkte nach Hause.
Gau Bayern: Wacker München — Bayern München 0:0; FC. 05 Schweinfurt — 1860 München 1:0; 1. FC. Nürnberg — ASV. Nürnberg 3:0; VfB. Coburg — SpVg. Fürth 4:0.
Gau Südwest: Wormatia Worms — Sportfreunde Saarbrücken 6:2; FSV. Frankfurt — Kickers Offenbach 2:1.
Die Entscheidung inderKußball-DezirksklasseGießen-Oill
Frohnhausen — Wetzlar 1:2. Bissenberg — Lollar 2:1.
1900 Gießen — Naunheim 6:0.
Sinn — VfB.-R. Gießen ausgefallen. Burg — Dillenburg ausgefallen.
Die Wetzlarer hatten in Frohnhausen bis zum Schluß zu kämpfen, um einen knappen Sieg zu erringen. — Die Lollarer verloren in Bissenberg durch das allzu harte Spiel der Platzbesitzer nicht nur die Punkte, sondern auch ihren besten Spieler Gabriel durch Schienbeinbruch. — Die 1900er waren gegen Naunheim jederzeit Herr der Lage und siegten in dieser Höhe verdient.
Auf Grund dieser Ergebnisse hat die Tabelle folgen den Stand:
Verein
Spiele
Gew.
Unentsch. Verl.
Pkte.
SV. 05 Wetzlar
15
14
0
1
28:2
Burg
14
9
1
4
19:9
Naunheim
13
7
3
3
17:9
Frohnhausen
15
6
4
5
16:14
1900 Gießen
15
5
4
6
14:16
Bissenberg
14
6
1
7
13:15
Lollar
16
4
4
8
12:20
Sinn
14
4
3
7
11:17
Dillenburg
15
4
1
10
9:21
VfB.-R. Gießen
13
2
1
10
5:21
Spielvereinigung 1900 Gießen.
1900 — Naunheim 6:0 (2:0).
Die Begegnung der Blauweißen mit dem Turn- und Sportv. Naunheim, die für die 1900.er von ausschlaggebender Bedeutung war, endete mit einem unerwartet hohen Sieg der Platzbesitzer. Dadurch ist der Verbleib in der Bezirksliga endgültig aesichert. Vor dem Spiel wurde Lippert eine besondere Ehre zuteil. Im Auftrage des Gaufachamtsleiters — Studienrat Riemann — überreichte ihm Dereinsführer R e i n i n g die Nadel des Gaues XII. für wiederholte Berufung in die Gaumannschaft.
Das Spiel nahm von allem Anfang an einen wechselvollen Verlauf, obwohl beide Mannschaften nicht ihre gewohnte Form zeigten. In fast allen Aktionen lag etwas Unsicherheit. Bei den Blau- weißen war dies besonders bei Heuser festzustellen, der dadurch verschiedene gute Aussichten verdarb. Nach dem ersten Erfolg, als Sack einen Strafstoß aus wundervolle Art ins Netz jagte, besserte sich die Sache. Aber auch die Gäste wurden munterer.
Selbst als Löbsack auf eine schöne Vorlage von Sack zum zweiten Tor einschießen kann, sind es die Naunheimer, die mehr vom Spiel haben. In dieser Zeit boten sich auch verschiedene Chancen, die jedoch nicht ausgewertet wurden.
Nach der Pause wandelte sich das Bild sehr zugunsten der Blauweißen. Die Mannschaft kam in selten gesehene Spiellaune. Naunheim wird stark zurückgedrängt. 20 Minuten kann die Hintermannschaft der Gäste diesem Druck standhalten. Doch dann fallen die Erfolge. Ranft ist es, der den dritten Erfolg erzielt, als sich Löbsack energisch einsetzt und, am Boden liegend, noch zu ihm weiterlenken kann. Der vierte Erfolg war der Abschluß einer feinen Kombination. Sack legt weit zu Schellhaas, der nach innen läuft und flach zu Löbsack flankt, so daß dieser aus nächster Nähe einsenden kann. Den fünften und sechsten Treffer brachte Löbsack ebenfalls aus sein Konto. Beidesmal gab ihm Sack durch gute Vorarbeit und genaue Vorlagen Gelegenheit hierzu.
Bei den Gästen vermißte man diesmal die große Linie. Die Mannschaft ist nicht mehr so ausgeglichen wie früher. In der Hintermannschaft war der rechte Verteidiger der beste Mann. Die Läuferreihe kam nicht richtig ins Bild und im Sturm wußte nur Hattert zu gefallen. Mit den Blauweißen, die in der Aufstellung Rahn, Zeiler, Lippert, Erhard, Mank, Lehrmund, Schellhaas, Ranft, Löbsack, Sack, Heuser, also ohne Heilmann, aufs Feld kamen' konnte man erst in der zweiten Hälfte zufrieden sein. Die Erfolge schienen der Elf erst den nötigen Rückhalt zu geben. Hintermannschaft und Läuferreihe waren allen Anforderungen gewachsen. Der Sturm spielte sich in eine seltene Form, zu der Sack durch seinen glänzenden Aufbau beigetragen hat. Schiedsrichter Gutmann war dem Spiel der gegebene Leiter.
1900 II — Naunheim II 2:1.
Lange hatte ndie Blauweißen zu tun, bis sie den in der 15. Minute errungenen Führungstreffer der Gäste aufholen konnten. Um so schneller kamen sie dann zu dem Siegestreffer, der kurz nach dem Wiederanstoß unter Mitwirkung des linken Verteidigers, der den Ball ins eigene Netz schlug, zustande kam.
GerätemannschastSkampf der Vereine des Kreises Gießen.
Sieger: 1. Mannschaft des Tv. Großen-Linden.
In der geräumigen Turnhalle des VfB.-R. trafen sich am Sonntagmorgen 14 Mannschaften aus elf Vereinen zum zweiten Mannschaftsgerätekampf der Unterstufe. Jede Mannschaft hatte an Reck, Barren, Pferd und Pferd-Sprung je eine Pflicht- und eine Kürübung, sowie eine Pflichtfreiübung zu turnen. Die Pflichtübungen wurden durchschnittlich gut, zum Teil sogar mit Vorzug geturnt. Beim Kürturnen sah man einzelne beachtliche Leistungen. Leider fehlten beim Antreten die Vereine Saubringen, Rodheim, Mto. Gießen, Heuchelheim und Odenhausen. Der Wettkampf wickelte sich reibungslos ab, und schon nach 21/z Stunden konnte der Leiter der Veranstaltung, Kreismännerturnwart Reuter, die Siegerehrung vornehmen. Die Mannschaften waren teils nur aus Jugendturnern zusammengesetzt, teils sah man in den Mannschaften auch Turner mit beachtlichem Können.
Siegerliste.
Großen-Linden I 624 Punkte; Mainzlar 6O2V2; Wieseck I 595’/2; Grünberg 583'/-; Wieseck II 582; Leihgestern 57772; Lollar I 574V2; Großen-Linden II 567; Londorf 563J4; Krofdorf 560, Gießen 1846 I 54672; Lollar II 54372; Gießen 1846 II 48472 Punkte.
Dannnieisterfchasten der HZ. im Geländeorientierungslauf.
Trotz der ungünstigen Witterung fand der für gestrigen Sonntag angesetzte Mannschaftsorientierungslauf wie vorgesehen statt. Pünktlich um 9 Uhr versammelten sich die Mannschaften an der Volkshalle und rückten zum Waldsportplatz ab, wo sich Start und Ziel der Rundstrecke befand. Um die drei festgesetzten Kontrollpunkte zu erreichen, war eine Strecke von 4 Kilometer zurückzulegen, die vom Waldsportplatz zum Flughafen, zur Wiesccker Sandgrube am Arbeitsdienstlager vorbei zum Waldsportplatz zurück führte.
Durch den aufgeweichten Waldboden und die Steigung im letzten Teil der Strecke stellte der Lauf erhebliche Anforderungen an die Leistungsfähigkeit eines jeden Läufers. Die Punkte waren so gelegt, daß jeder Mannschaftsführer, wenn er seine Mannschaft auf kürzestem Weg zum Ziel bringen wollte, Über gute Kartenkenntnisse verfügen mußte. Ueber die Bedingungen des Laufs wurde im einzelnen in der Vorschau bereits berichtet.
Ein Zeichen für den guten Ausbildungsgrad der Mannschaften ist es, daß alle Mannschaftsführer die Punkte ohne weiteres anliefen, obwohl die Karten jeweils erst zwei Minuten vor dem Start der betreffenden Mannschaft ausgegeben wurden. In Abständen von 2 Minuten gingen die Gefolgschaften auf die Strecke. In kürzesten Abständen trafen sie wieder ein. Besonders hervorzuheben ist die
gute Haltung der Sondereinheiten, die die ersten Sieger stellten, obwohl sie über eine geringere Auswahl an Läufern verfügen.
Die Ergebnisse:
1. Sieger: Motorschar 1/116 Gießen, 18:03 Min.; 2. M.-HJ.-Gefolgschaft 18:08; 3. Fliegerschar 1/116, 18:54; 4. Gef. 4/116 19:05; 5. Gef. 2/116, 19:41; 6. Gef. 17/116, 20:01 Minuten.
Die besten Läufer des Bannes werden zu einer Bannmannschaft zusammengestellt, die bei der Gebietsmeisterschaft im Gelände-Orientierungslauf im März startet.
Niederrhein Pokalsieger.
Dor 40 000 Zuschauern trafen sich im Berliner Poststadion die Gaue Niederrhein und Sachsen im Endspiel um den Reichsbund-Pokal, den der Gau Niedersachsen zu verteidigen hatte. Nach torloser Halbzeit schoß der Essener Stermsek den Führungstreffer, Thiele schoß durch Elfmeter Sachsens Ausgleich und wieder durch Stermsek erzielte der Gau Niederrhein einen zweiten Treffer und den Sieg mit 2:1 (0:0). Sachsen war in der zweiten Halbzeit durch vorübergehendes Ausscheiden von Heimchen und May sehr geschwächt.
Handball der Gauliga Hessen.
Tuspo Bettenhausen — TV. Kirchbauna 8:3; 86/09 Kassel — CT. Kassel ausgefallen; Kurhessen Kassel — TV. 47 Wetzlar 6:9; SpV. Kassel — Jahn Gensungen 7:12.
Weidig-Gedenkfeier in Butzbach.
In Butzbach ehrten am Sonntag der Kreis Friedberg des DRL., die Ortsgruppe Butzbach der NSDAP, und die Stadtverwaltung das Andenken an den Butzbacher Rektor Dr. Friedrich Ludwig Weidig, der als ein Vorkämpfer für die deutsche Einheit und ein Bahnbrecher Jährlichen Turnens in Hessen vor hundert Jahren einen tragischen Tod fand.
Die Gedenkfeier im „Hessischen Hof" nahm einen würdigen Verlauf. Hunderte von Derelnsführern des Sportkreises Friedberg (politische Kreise Friedberg, Büdingen, Schotten, Ufingen, Obertaunus), zahlreiche Butzbacher Bürger und Ehrengäste füllten den großen Saal bis zum letzten Platze, als nach dem feierlichen Fahneneinmarsch, an dem die Partei und ihre Gliederungen und der DRL. teilnahmen, der Männergesangoerein Orpheus-Eintracht mit dem unter der sicheren Stabführung von Musikdirektor Jost (Frankfurt a. M.) wirkungsvoll zu Gehör gebrachten Beethovenfchen Chor: „Die Himmel rühmen" der Stunde des Gedenkens die feierliche Einstimmung gegeben wurde.
Ortsgruppenleiter und Bürgermeister Dr. Mörschel entbot dann den Gruß der Partei und der Stadt und beglückwünschte die Kreisführung des Reichsbundkreises Friedberg zu dem Entschluß, eine Arbeitstagung mit einem Gedenken an Weidig zu verbinden. Er entbot auch den Gruß des Kreisleiters Dr. Hildebrand (Gießen) und sprach anschließend von dem tieferen Sinn solcher Gedenkstunden. Fein und überzeugend stellte Bürgermeister Dr. Mörschel die Bedeutung Weidigs für unsere Zeit heraus.
Nach dem Vortrag eines Gedichtes „Weidig" von Ferdinand Werner und dem Schülerchor der Butzbacher Stadtschule, der unter Leitung von Lehrer Buß sehr frisch und ansprechend Weidigs „Deutsches Berglied" zu Gehör brachte, hielt Ad- schnittsdietwart Studienrat Dietz (Bad-Nauheim) die Festansprache, die auf Grund eingehenden Studiums der Schriften Weidigs und des umfangreichen Schrifttums über Weidig ein anschauliches Bild vom Leben und Wirken Fr. L. Weidigs vermittelte. Der Redner erinnerte an die verschiedensten Stätten und Einrichtungen, durch welche die Stadt Butzbach die Erinnerung an ihren früheren Lehrer und Bürger wachhält und begrüßt es
insbesondere, daß auch der DRL. das Andenken dieses Wegbereiters Jahnschen Turnens in Hessen durch ein alljährlich wiederkehrendes „Weidig-Berg- fest" festhalten will.
Das in scharfen Strichen yezeichnete Lebensbild Weidigs ließ die Persönlichkeit dieses Heimat- und vaterlandliebenden Mannes in einprägsamer Weise vor unseren Augen wiedererstehen. Der Schüler, Student, Lehrer, Pfarrer und vor allem Politiker, wie ist er doch einzig und allein nur zu begreifen und zu würdigen aus dem Zeitgeschehen, aus dem Geschicke seines Volkes und Vaterlandes heraus: Schmach und Unterwürfigkeit der Rheinbundstaaten, Haß gegen Napoleon, gegen Metternich und sein berüchtigtes „System", finsterster Rückschritt und Geheimjustiz in seiner Regierung von der Gnade fremder Machthaber auf der einen Seite, und glühende Begeisterung, entfacht durch die aufrüttelnden Stürme des „Völkerfrühlings 1813" auf der anderen! Ein Geist, im Grunde seines Herzens ähnlich Jahn, Arndt und anderen Streitern um die völkische Erneuerung und Schaffung eines großen, einheitlichen blühenden deutschen Vaterlandes, das alle Menschen deutscher Sprache umfaßt. So ließ Kamerad Dietz die Persönlichkeit Weidigs unmittelbar aus den wenigen Werken erstehen, die wir noch im Druck vor uns haben.
Der Kreisführer des DRL., Sturmführer Karl 011 e r b e i n (Friedberg), richtete hierauf herzliche Begrüßungsworte an die Mitglieder der Familie Weidig, die an der erhebenden Feier als Ehrengäste teilnahmen, und verlas anschließend eine das Andenken Weidigs ehrende Kundgebung des Reichsbundkreises Friedberg.
Ein aus Reichsbundmitgliedern bestehender Chor fang unter der Leitung von Kamerad Lehrer Buß Weidigs ergreifendes Lied „Vaterlandsliebe." Professor Weidig (Bad-Nauheim), ein Großneffe Fr. L. Weidigs, dankte tiefbewegt namens der Familie Weidig für die dem Großoheim dargebrachte Liebe und Verehrung. Die würdige Gedenkstunde werde ihm und seiner Familie unvergeßlich bleiben. Mit dem Ausmarsch der Fahnen war eine Feierstunde beendet, die für immer ein Markstein in der Geschichte des Reichsbundkreises Friedberg bleiben wird.
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Gewinoauszug
5. Klosse 48. Preußisch-Süddeutsche (274. Preuß.) Klasseu-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich
hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer
auf die Lose gleicher Nummer in den beiden
Abteilungen I und II
17. Ziehungstag
27. Februar 1937
On der heutigen Dormittagsziehung wurden gezogen
4 Gewinne ,u 10000 RM. 290729 353479
12 Gewinne zu 5000 RM. 66428 177464 209701 229937 240737 334589
6 Gewinne ,u 3000 RM. 53092 86031 326994 „ 20 Gewinne zu 2000 RM. 47021 83674 99165 118596 143469 149854 171527 237237 259309 315464
48 Gewinne zu 1000 RM. 529 26367 29393 36668 42018 49220 81393 124887 137800 154432 165897 172171 175475 190903 212476 219360 239529 280228 286676 289166 307561 352193 375995 396360
82 Gewinne zu 500 RM. 2903 3653 7869 22307 23112 27644 28818 34246 56391 57837 61219 61288 62080 62353 68555 72700 75701 83250 146375 149344 152895 161672 163170 164503
173857 179345 190512 201272 220057 221456
223915 291381 299306 299917 316601 337723
339969 361464 366098 370435 398744
380 Gewinne zu 300 RM. 1427 1576 348I
3 6831
7732 7877 8844 19452 30346 31410 33057
1 34137
34751 38173 38626 39703 40359 41421
50444
51290 51416 51782 61859 53680 56994
59441
65136 66915 67841 70472 71515 71600
72032
74188 75240 76571 83258 93432 94150
94740
95682 97504 98558 98769 102711 103206
105144
108799 109502 112282 113780 114503
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154302
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167675 168276 168670 170834 171777
171919
173291 174405 180428 180926 182484 'r«7052 189208 193965 197676 198633
184790
201455
203776 204366 204452 206694 208702
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210522 210933 211072 211678 213224
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221566
230223 232264 233097 233640 233873
244434
246221 246715 249264 255309 256047
267915
268002 268696 268991 274928 275640
280297
281229 282481 286305 287361 288505
288640
290836 291029 292557 292845 293374
296372
296489 300642 304453 306301 307596
313125
317755 318528 320584 321246 325087
330021
333697 333868 334637 335791 336415
336527
336970 337148 337988 338565 339323
350304
369539 366109 366487 366574 367675
367836
372353 373687 374668 376709 379658
380962 393774 393777 394141 394796
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143432 145205 147941 148713 151269 151438
154451 155997 161070 165257 167077 176160
177988 179507 180535 184668 185986 186803
188771 189529 196768 198294 199556 208724
210454 211357 211397 211842 213993 218949
220801 221603 225224 225669 225775 227274
234467 243956 249009 250298 251380 255563
256177 260522 261181 263581 264076 266580
269858 271643 271902 273540 275281 276179
278644 279472 282306 286960 295421 295489
297244 297275 301008 302374 303912 304337
304357 306193 310726 311697 317686 319166
323137 334360 336400 336438 337358 337401
341263 346106 346654 358956 359529 361737
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Hier abschneiden!
Süßmost
501
Tabes
kaut werden, da aus dem Saft der Wurzeln Lakritzensaft her- gestellt wird.
Süßmost, angenehmes, alkoholfreies Getränk aus ungegorenen frischen Obstsäften, die keimfrei gemacht und keimfrei in Flaschen verschloßen sind.
Süßstoff, künstliches Süßmittel wie Sacharin, das keinen Nährwert besitzt. Sacharin darf Speisen erst unmittelbar vor dem Genuß zugesetzt werden.
Sweater, engt, Bedeutung = Schwitzer, Strickweste oder Pullover mit langen Ärmeln und Rollkragen.
Sylvia, weibl. Vorname lat Herkunft mit der Bedeutung „Freundin des Waldes".
Symbol, griech., Sinnbild, Gleichnis, Wahrzeichen, durch
das bestimmte Begriffe oder Ideen anschaulich gemacht werden.
Symmetrie, griech., Ebenmaß, Gleichmaß, Eleichordnung.
Sympathie, griech., Bedeutung: Mitgefühl, entbehrt. Fremdwort für Teilnahme, Neigung, Wohlgefallen. Sympathische Kuren sollen angeblich Krankheiten durch geheimnisvolle Kräfte, wie Besprechen und Gebete, beheben Symptom, griech., Anzeichen, Merkmal, Vorbote, Begleiterscheinung einer Krankheit.
Synthetische Edelsteine, künstlich nachgeahmte Edelsteine.
Syphilis (Lues), eine dem Menschen eigentümliche Infektionskrankheit. Man frage den Arzt. Syphon s. Siphon.
Syrup s. Sirup
Tabak (Nikotiana), Rachtschat- tenaewächs, Blüten und Blätter enthalten Nikotin (Gift). Pflanze in südlichen Ländern beheimatet. Bei uns in der Pfalz und auch in anderen Gegenden ange: baut („Vauerntabat") In Blumengärten werden Blütentabakpflanzen gezogen sie wirken durch ihre Große, durch die breiten Blätter und wohlduftenden Blüten. Aussaat muß März in Kästen erfolgen, im Mai auf Stau- oenbeete und als Eruppenpflan- ze zwischen Gehölzen und im Rasen anpflanzen. Brauchen zur Blütenbildung viel Nahrung.
T
Tabakfinger, gelbe Färbung der Fingerspitzen, durch Ziaaretlen- rauchen, sieht sehr unschön aus. Man entfernt sie durch Bimsstein.
Tabakgeruch aus Zimmern vertreibt man durch gute Durchlüftung, das Auf stell en von Schüsseln mit einer Lösung von übermangansaurem Kali oder durch elektrische Rauchverzehrer.
Tabatiere, franz., Bedeutung = Schnupftabaksdose.
Tabes siehe Rückenmarksschwindsucht.


