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Hitler-Jugend Sann 116 Gießen.

Befr. Gefolgschaftsappelle.

Der Appell der Marine-HI. findet am Dienstag, 2.3., statt.

Betr. Scharappelle.

Am Mittwoch, 3. 3., finden folgende Scharappelle statt: 20.30 Uhr Scharappell in Bellersheim. 21.30 Scharappell in Birklar.

Betr. Sparfystem.

Den Gefolgschaften, sowie den Sondereinheiten gingen heute Sparkontrollbogen zu. Diese müssen bis zum 5. jedes Monats an den Bann weitsrge- leitet werden. Kameradschaftsweise sind sämtliche Jgg. in diesem Bogen aufzuführen. Der ersparte Betrag ist in jedem einzelnen Falle in der dazu ge­hörigen Rubrik zu vermerken

Bett, kulturpolitisches Arbeitslager.

In der Woche vom 6. bis 14. März findet die erste Rüstwoche des Kulturpolitischen Arbeitslagers des Gebietes statt. Es können sich noch HJ.-Kame- rcrden hierzu melden. Die Meldung mutz allerdings bis spätestens 3. März auf der Bannführung oor- liegen.

Betr. Führerschulenbeschickung.

Zu den Lehrgängen der Bannführerschule 116 stellten die Gefolgschaften 2, 9, 10/116 und Flieger- HI. stets die ihnen angewiesene Zahl Jgg. ab. In Anerkennung dieser Arbeit erhalten obgengenannte Gefolgschaften Zeltbahnen, die auf der Bannfüh­rung in Empfang genommen werden können.

NG.-Lehrerbund, Gießen.

Fachschaft 2.

Donnerstag, den 4. März, 18 Uhr, im Singsaal des Realgymnasiums Gesamtsitzung der Fachschaft Höhere Schule".

Vortrag von Professor Dr. Götze überFami­liennamen der Heimat". Gäste willkommen.

NG.-Frauenschast.

Die Mitglieder der Frauenschaft und des Frauen­werkes werden aufgefordert, am 3. März, abends

8 Uhr, in der Aula der Universität einen Dortrag von Herrn Prof. Schilling über das Thema ,.Jm Kampf um Deutschlands Faserversorgung" zu besuchen. Der Eintritt ist frei.

Oie Explosion

auf der Grube Weckesheim.

Die hessische Bergbehörde teilt mit: In der Braun­kohlengrube Weckesheim bei Weckesheim ereignete sich am 25. Februar unter Tage eine Explosion von Grubengas, durch die fünf Personen, der Ober­steiger des Betriebes, sein Stellvertreter, ein Steiger und zwei Bergleute Verbrennungen zweiten Grades an Köpfen und Händen erlitten. Die Verletzten konnten selbst bis zum Schacht gehen und ausfah­ren und wurden sogleich in das Bürgerhospital in Friedberg überführt. Lebensgefahr besteht bei keinem. Die sofort eingeleitete bergbehördliche Un­tersuchung ergab, daß die brennbaren Gase sich in einer alten Strecke angesammelt hatten, die mit besonderer Vorsicht angebohrt wurde. Im nor­malen Betrieb gibt es derartige Gasansammlungen in den Wetterauer Braunkohlengruben nicht. Wo­durch die Gase zur Entzündung gekommen sind, kann erst die Vernehmung der Verletzten ergeben.

Flachstauröste

auf den Bellersheimer Wiesen.

Bellersheim, 1. März. In der durch ihren Obstreichtum und ihre fortschrittliche Vieh­zucht bekannten Wetterau-Gemeinde Bellersheim hat jetzt die Bäuerliche Hauptgenossenschaft eine große Flachsröste angelegt. Da die Stockheimer Flachsoerwertungsstelle nicht über das erforderliche Wiesengelände für die Tauröste des Flachses ver­fügt, wurden jetzt etwa 4000 Morgen Wiesengrund­stücke in Bellersheim und in den angrenzenden Ortschaften, insbesondere in Obbornhofen, für diese Zwecke ausgewählt. Die Bellersheimer Bauern haben sich in Erkenntnis der volkswirtschaftlich be­deutenden Maßnahme bereitwillig in den Dienst der Allgemeinheit gestellt und ihre Wiesengrund­stücke für diese Arbeiten überlassen. Dadurch konn­ten 35 Mann vorübergehend Beschäftigung finden.

Diese Tauröste wirkt sich auch günstig für die Wiesen aus. Rach der Auslagerung kommt der ge­röstete Flachs in die Stockheimer Flachsröste zur weiteren Ausbeute.

Eine mutige Lebensretterin.

3 m letzten Augenblick dem nassen Tod entrissen.

* Lauterbach, 28. Febr. In dem Kreisorte Grebenhain verunglückte die 9 Jahre alte Tochter des Weißbindermeisters Lerch dadurch, daß ihr beim Schlittenfahren die Mütze vom Kopfe fiel und in einen hochangeschwollenen Wassergraben flog. Das Kind versuchte die Mütze herauszuholen, es stürzte dabei aber in die Flut und war schon etwa 50 Meter weit fortgetrieben, als man es im Wasser bemerkte. Eine junge Frau lief schnell dem Kinde nach und sprang vor ihm mutig in das kalte Wasser hinein, wodurch es ihr gelang, die schon bewußtlos gewordene Kleine ans Ufer zu b r i n ge n. Mit ärztlicher Hilfe konnte das Kind dann zum Leben zurückgerufen werden.

Shein-Mainische Börse.

INittagsbörfe ruhig.

F r a n k f u r t a. M., 27. Febr. Auch zum Wochen- und Monatsschluß hatte die Börse nur äußerst kleines Geschäft. Der Ordereingang war sehr ge­ring, während die Kulisse, die gestern etwas vor­gekauft hatte, zu einigen Glattstellungen schritt, wo­von in erster Linie die Aktie der Verein. Stahlwerke betroffen wurde, die trotz des günstigen Abschlusses um 1 v. H. auf 119,25 zurückfiel. Dieser Vorgang blieb auch auf die übrigen Gebiete des Aktien- m a r k te s nicht ohne Einfluß. Wenn auch die ersten Kurse meist um Prozentbruchteile freundlicher ein- setzten, so wurde doch die Unternehmungslust stark gehemmt. Etwas Nachfrage fanden IG. Farben mit 169 (168,75). Mäßige Erhöhungen erfuhren ferner Reichsbank mit 188,50 (188), Gement Heidelberg mit 160 (159,25), Daimler mit 127,75 (127,50), Laurahütte mit 21,25 (20,90), RWE. mit 131,50 (131,25), Hapag mit 17,50 (17,25) und Siemens ex 7,2 v. H. Dividende mit 193,75 (200,75). Dagegen

setzten Hoesch 0,40 v. H., Licht und Kraft 0,50 v. H., AEG. 0,13 v. H., Rheinmetall und Deutscher Eisen- handel je 0,25 v. H. niedriger ein, und Mannes­mann gingen von 119,25 auf den Vortagsstand von 119 zurück.

Der Rentenmarkt war ohne Anregung und lag sehr still. Kommunal-Umschuldung gingen auf 91,75 (91,85) zurück, Städte-Altbesitz lagen mit 122 unverändert.

Im Verlaufe blieb es am Aktienmarkt bei Ansätzen zu leichten Befestigungen. IG. Farben 169,25 nach 168,75. Auch einzelne Montanwerte waren vorübergehend um etwa 0,13 bis 0,25 v. H. höher, während später die Kurse erneut etwas abbröckelten, IG. Farben 169. Don später notierten Papieren lagen einige Spezialwerte recht fest, Conti Gummi 182 (180), Deutsche Linoleum 174.75 (173,50), Kali Salzdetfurth 180 (178,50), Deutsche Erdöl dagegen 1 o. H. niedriger mit 148. Am Kassa­markt tarnen Siemens Reiniger nach Geldstreichung mit 135 rat. (129) wieder zur Notiz, Gebr. Adt erhöhten sich auf 51,50 (50) und Commerzbank auf 115,25 (115).

Der Freiverkehr lag geschäftslos. Tagesgeld zum Ultimo gefragt und auf 3,50 (3) v. H. erhöht.

Frankfurter SdjIochtüiehmarH.

Frankfurt a. M., 1. März. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1034 Rinder (186 Ochsen, 125 Bullen, 560 Kühe, 163 Fär­sen), 485 Kälber, 52 Schafe, 4272 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mark, Bullen 34 bis 43, Kühe 18 bis 43, Färsen (Kalbinnen)35 bis 44, Kälber 28 bis 65, Hämmel 38 bis 47, Schweine 48,50 bis 52,50 Mark. Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft.

Kirchliche Nachrichten.

Katholische Gemeinden.

Montag, den 1. März.

Laubach. 7.30 Uhr: Messe.

Dienstag, den 2. März.

Gießen. 20 Uhr: Fastenandacht.

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Christine Kehler, geb. Luh

Wilhelm Kilbinger

In tiefer Trauer:

Gießen (Goethestraße 23), den 1. März 1937.

Großen-Linden, den 1. März 1937

Die Beerdigung findet Dienstag, 2 März, nachmittags 2.30 Uhr statt

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01044

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im 75. Lebensjahre

ADOLF BERGER APOTHEKER

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Elisabethe Jung, geb. Jung

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Klein-Linden, Gießen, Darmstadt, Saarbrücken, den 28. Februar 1937

Die Beerdigung findet Dienstag, 2. März, nachm. 3 Uhr vom Trauerhause aus statt

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nach langem Leiden, wohlvorbereitet durch die hl. Sterbesakra­mente, in die Ewigkeit aufgenommen.

Karl Keßler L

Familie Karl Schupp

Familie Ludwig Schaum

Familie Karl Keßler

Nach Gottes Willen ist Samstag mittag 12 Uhr meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

Samstag, den 27. Februar, wurde unser lieber Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:

Frau Berta Mues, geb. Kilbinger.

im Alter von 59 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit von uns gegangen

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Die Beerdigung findet in der Stille statt. Das Seelenamt ist Dienstagmorgen, 61/, Uhr, in der Pfarrkirche.

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Am 24. Februar entschlief nach langer, schwerer Krank­heit unser lieber Bruder und Schwager

Georg Möhl

im Alter von 60 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Lina Möhl

Gießen (Bahnhofstraße 26), den 1. März 1937*

Die Beisetzung fand in der Stille statt

Für die Anteilnahme sagen wir auf diesem Wege unsem herzlichsten Dank.

Philipp Jung XV.

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