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Nach der feierlichen Flaggenhissung, die auch den Auftakt zum zweiten Tage der Ski-Meisterschaften d r Gaue XII und XIII in Gersfeld bildete, wurden i: Staffelläuse über 4 mal 10 Kilometer durchge- s ihrt, für die das Schützenhaus oberhalb von Gers- f d Start und Ziel bildete. Die Schneeverhaltnifse waren vortrefflich. Aus dem ungemein spannenden fiimpf, Äer sich auf der ganzen Strecke entwickelte, tfig die erste Mannschaft des Wintersport-Vereins Gersfeld als Sieger hervor. Die erfolgreiche Mann- ä-aft setzte sich aus den vier SA.-Läufern des Lurmes 5/418 Knittel, W. Hofmann, Willi ch l e i ch e r und Otto Baier zusammen, die nicht u?niger als fünf Minuten Vorsprung herausholen kennten. Nur eine der sieben gestarteten Mann- sc asten schied vorzeitig aus der Konkurrenz aus.

Die beste E i n z e l l e i st u n g vollbrachte der j ifteler Läuser Riebeling mit 37:38 Minuten f r die 10 Kilometer lange, an Höhenunterschieden nichen Strecke, während der Gersfelder Otto ^aier gleichfalls als Schlußmann ferner Staffel :27,05 Minuten benötigte.

Am dritten und letzten Tage der Ski-Meister- f (haften der Gaue Süd west und Hessen wurde der 1 arlauf und der Sprunglauf am Simmelsberg bei l ersfeld in der Rhön ausgetragen. Die Schnee- -rhältnisfe waren nicht mehr besonders günstig. ! ie Organisation durch das Gaufachamt und die A.-Einheiten war wieder mustergültig.

Meister für 1937 in der Kombination Sprung- !nb Langlauf wurde Siegfried Hofmann '.3SV. Gersfeld, SA.-Sturm 5/418). Den zweiten latz belegte Schneider vom Rhön-Club Frank- irt a. M. vor E. Schleicher (WSV. Gersfeld, SA.- Cturm 5/418). Sieger in Klaffe 3 wurde Mathias Cm Rhön-Club Frankfurt a. M. In der Kombi- ation Abfahrts- und Torlauf errang urg ft einer vom Ski-Club Gießen den ' itel eines Gaumeisters 1937. Hinter ihm nimmt 1.. Schleicher (WSV. Gersfeld, SA.-Sturm 5/418) ! n zweiten Rang ein und Schneider (Rhön-Club ! ^ankfurt a. M.) steht an dritter Stelle. Abfahrts- itb Torlauf-Siegerin bei den Frauen wurde nneliese Hillebrandt vom Ski-Club Fulda, ei den Jungmannen holte sich im Spezial- runglauf Petermann vom Taunus - Bund rankfurt a. M. den ersten Platz; gleichzeitig wurde etermann auch Kombinationssieger.

Skimeisterschasten der deutschen Hochschulen.

In Oberammergau wurden am Samstag die :ki-Meisterschaften der Deutschen Hochschulen mit :m 18-Kilometer-Langlauf fortgesetzt. Da die besten

Oie II. Reichs-Skiwettkämpfe der HI.

Der Geländelauf am Donnerstag.

Der erste Kampftag im Rahmen der Zweiten Reichs-Skiwettkämpfe der HI. in Bad Reichenhall begann sehr vielversprechend. Nachdem am Abend des Vortages der Jugendführer des Deutschen Rei­ches, Baldur von Schirach, im festlich geschmückten Kurpark die feierliche Eröffnung der Veranstaltung vorgenommen hatte, kam am Donnerstagvormittag der einleitende Geländelauf der HI. zur Durchfüh­rung. Die sechs Kilometer lange Strecke mit Start und Ziel am Hotel Forst führte über verschiedene Hänge nach Bayrisch-Gmain. Die Strecke selbst stellte an die jugendlichen Läufer erhebliche Anforde­rungen. 400 Teilnehmer stellten sich dem Starter Franz Miller. Kurz vor dem Ziel mußte eine Kleinkaliber-Schießübung abgelegt werden. Jede Mannschaft bestand aus fünf Läufern, insgesamt nahmen 40 Mannschaften in drei Gruppen den Kampf auf. Wie erwartet vollbrachte die Mannschaft des Gebietes Hochland in der Hochgebirgsgruppe die beste Leistung, aber auch die übrigen Mann­schaften wiesen beachtliches Können auf.

Die Abfahrtsläufe.

Am Nachmittag wurden die Abfahrtsläufe abge­wickelt. Die drei Kilometer lange Strecke vom Pre­digtstuhl wies ein sehr starkes Gefälle auf und war durch den glatten und ausgefahrenen Schnee sehr schwierig. Dennoch wurden recht ansprechende Zei­ten erzielt. Am besten schnitt auch hier wieder das Gebiet Hochland ab, das in der Hochgebirgsgruppe in Gantner, Guggenbichler und Haberl die drei Besten der Einzelwertung stellte. In der Mittel­gebirgsgruppe gefiel der Niederrheiner Dübgen sehr gut. Den Sieg holte sich hier das Gebiet Kurhessen.

Torlauf des VD7N.

Am Freitag wurde der Torlauf des BDM. abge­wickelt. In Anwesenheit des Reichsjugendführers Baldur von Schirach und seines Beauftragten für die körperliche Jugendertüchtigung, des Reichssport­führers von Tfchammer und Osten gab es bei dem wegen Schneemangels auf den 1600 Meter hohen Predigtstuhl verlegten Wettbewerb spannende Kämpfe bei einer sehr großen Beteiligung. In zwei Gruppen gingen insgesamt 105 Mädel an den Start. 60 von ihnen gingen über die große 500 Meter lange Strecke mit 14 Toren, der Rest über die kleinere Strecke mit acht Toren. In Front war wiederum Obergau Hochland, doch zeigten auch die Obergaue Baden, Württemberg und Schlesien recht gute Leistungen. Die Tagesbestleistung erzielte auf der großen Strecke Lang (Hochland) in 1:52.6 Minuten.

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rutschen Studenten schon nach Zell am See ab- :reift sind, war der Ausgang ziemlich offen. Am rsten schnitten die Münchener Gebr. Walter und orl Ringer ab.

Am dritten Tag der deutschen Hochschulmeister- yaften begann schon um 8 Uhr früh der Torlauf. :ier war Christ! Cranz nicht zu schlagen, die Ibst die Männer denn beide Torlaufstrecken ?aren gleich lang hinter sich lassen konnte. Jns- irsamt nahmen an diesem Wettbewerb 30 Winter- porUer teil. Kurz vor Mittag gingen 20 Springer ir» ei mal über die Schanze, wobei sich W ö r n e r München) als Bester erwies. Er sprang 40 Meter. Jer Nachmittag sah sechs Mannschaften zum I !X 10-Kilometer-Staffellauf am Start, zu dem die :anglaufstrecke bei Ettal ausersehen war. Hier lief ne Technische Hochschule München die weitaus beste Nannschaftszeit. Walter Ringer (München) als kinzelläufer erreichte mit 35:39 die schnellste Zeit ür 10 Kilometer.

Nie Ereignisse n Garmisch-Partenkirchen.

Zwischen den beendeten Eishockeykämpfen und en erst am Samstag ihren Fortgang nehmenden Ckiwettbewerben wandte sich am Freitag das Jnter- fte der zahlreich in Garmisch-Partenkirchen versam- iielten Zuschauer den Ereignissen auf und über dem Ueßer-See zu.

Willi Sanbner wieder Schnellauf-Meister.

Als dritter zur Deutschen Meisterschaft im Eis- chnellaufen zählender Wettbewerb wurde der 1500- lleter-Lauf durchgeführt, der wie die tags zuvor ge­rufenen Strecken von 500 und 10 000 Meter eine Beute des Münchener Titelverteidigers Sandner mürbe. Sein scharfer Rivale Heinz Games (Ber- in) belegte den zweiten Platz. Die 5 0 0 0 Meter telen dann an den Berliner Barwa, während hier Meister Sandner nur den vierten Platz belegen konnte. Doch genügte ihm sein bis dahin bestehen­der Vorsprung, um mit 210,773 Punkten vor Sa­rnes, Barwa und May (alle Berlin) seinen deutschen Meistertitel erfolgreich zu verteidigen.

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Wetterslein" vorWerdenfels".

Das Frostwetter hatte bewirkt, daß die Bobbahn örter und dadurchschneller" geworden war und » kamen die Viererbobs am Freitag im Rennen m den Wanderpreis des Deutschen Bob-Verbandes icht an den Bahnrekord von 1:18,6 heran, den im I Borjahre bei den Olympischen Winterspielen der Schweizer Capadrutt aufgestellt hatte. Der Haupt- ompf spielte sich zwischen den beiden deutschen Ma- chinenWetterstein" undWerdenfels" ab, von enen schließlichWetterstein" mit der Mannschaft Kousfell-Goldbrunner-Dirnich-Kemser mit 1:20,03 md 1:20,06 für die beiden Fahrten und einer Ge- amtzeit von 2:40,09 Minuten siegte. Hans Kilian »ar wieder nicht am Start. Die Oesterreicher konn- rn sich mit den Tücken der Bayernkurve nicht ab» inben.

^In Garmisch-Partenkirchen wurde am Samstag im Rahmen der Internationalen Winter- oortwoche der 18-Kilometer-Langlauf entschieden. 3on 48 gemeldeten Läufern fanden sich 38 am Start im Olympia-Eisstadion ein. Sieger wurde 'er Norweger Sigurd Röen in 1:05:59 vor Willi 3 ogner - Deutschland (1:07:35) und M. Fo s- e id e-Norwegen (1:07:47).

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Birger Ruud, der norwegische Springerkönig und Olympiasieger, gewann am letzten Tage der aternationalen Wintersportwoche in Garrnisch-Par- inkirchen den Spezialsprunglauf vor Sörensen und ^afelberger. Die zweitbeste Note des Tages erreichte \er Oesterreicher Bradl, der bei den Jungmannen kartete und gewann. Die Kombination Lang- Sprunglauf gewann der Norweger Sigurd R o e n ior feinem Landsmann Busterud und den Deut­schen Willi Bogner- München.

Mit dem Torlauf gingen die 2. Reichsski- wettkämpfe des HI. in Bad Reichenhall zu Ende. Wie erwartet, fetzte sich in sämtlichen Al­tersklassen bei der Wertungsgruppe Hochgebirge des Gebiet Hochland erfolgreich durch; bei der Mit- telgebirgsklaffe waren Kurheffen und Franken am besten.

Die Ereignisse des Wintersportes.

Sächsischer Skimeister wurde Gesr. Hunger vor Hans Leonhardt und Feldwebel frommer. Hunger hatte im Lang- und Sprung­lauf der als Generalprobe zu den Deutschen und Heeres-Skimeisterschasten in Altenberg abgewickelten Meisterschaften jeweils den 7. Platz belegt.

Günther Meergans holte sich in großem Stile die schlesische Skimeisterschaft. Nach seinem Sieg im fiangtauf holte er sich auch das Sprin­gen zur Kombination und schließlich dazu noch den Spezialsprunglauf.

In Augsburg wurden nach mehrmaliger Verle­gung endlich die bayerischen Eisschnell­lauf-Mei st erschasten entschieden. In allen Klassen setzten sich die Läufer des Münchener Eis­lauf-Vereins erfolgreich durch.

Bei dem Eisschnellauf-Europa- bzw. Weltmeisterschaften in Davos gab es zahl­reiche neue Weltrekorde. Die Norwegerin Laila Schon Nielfen holte sich sämtliche Titel über 500, 1000, 3000 und 5000 Meter in neuer Weltrekord­zeit und wurde damit Weltmeisterin. Bei den Män­nern wurde Staksrud, der über 1500 Meter einen neuen Weltrekord aufstellte, Europameister. England gewann in Cotina d'Ampezzo die Zweierbob-Weltmeisterschaft mit der Mannschaft McAvoy-Black.

20. Deutsche Rodelmeisterschaften.

Auf der 2000 Meter langen Hochwald-Naturbahn bei Oybin wurden am Sonntag die 20. Deutschen Rodelmeisterschaften vor über 1000 Zuschauern durchgeführt. Die Beteiligung war außerordentlich gut, neben 30 Sachsen und Schlesiern waren über 40 Sudetendeutsche über die nahe Grenze gekom­men. Wie nicht anders zu erwarten war, zeigten sich die Schlesier erneut als die Beherrscher dieses wah­ren Volkssports und entführten sämtliche Meister­titel in ihre Riesengebirgsheimat. In den internatio­nalen Wettbewerben teilten sich die HDW.-Vereine aus Reichenberg und Morchenstern in die Erfolge.

Deutscher Sieg imPreis der national­sozialistischen Erhebung".

Vor vollbesetztem Hause wurde am Sonntag­abend in der Deutschlandhalle derPreis der na­tionalsozialistischen Erhebung" mit dem zweiten Jagdspringen entschieden. Der wertvollste Wettbe­werb des gesamten Turniers erbrachte einen deut­schen Sieg vonAlchimist" unter Oberleutnant Brinkmann, der als einziger Teilnehmer aus beiden Springen fehlerlos hervorgegangen war. Hinter ihm belegteFridolin" (Rittm. Kurt Haffe) und der FranzoseVolant III" die nächsten Plätze.

Der Abschluß der deutschen Hallen- tennismeisterschasten.

In Bremen gingen am Sonntag die 22. Inter­nationalen Hallentennismeisterschaften von Deutsch­land zu Ende. Im Männer-Einzel schaltete G. von Cramm im Endspiel Henner Henkel 6:4, 6:1, 3:6, 6:3 aus, während bei den Frauen Frau Sper­ling mit 6:1, 6:2 über Frl. Zehden triumphierte. Das Männer-Doppel gewannen von Cramm- Henkel 6:2, 6:4, 6:4 gegen Fisher-v. Metaxa, Jedrzejowska-Zehden siegten im Frauen- Doppel gegen Sperlmg-Porke 6:0, 6:2 und Frau Sperling-Henkel kamen im Gemischten Dop­pel kampflos zum Titel.

Waffersreunde" Hannover Deutscher Wafferballmeister.

Am Samstag und am Sonntag standen sich in Hannover die 4 Gruppensieger Wasserfreunde 98 Hannover, Weißenfee 96 Berlin, Duisburg 98 und München 99 zum Endkampf um die Deutsche Wasserball-Meisterschaft gegenüber. Ein Zeichen für die Ausgeglichenheit unserer Spitzenvereine war der Schlußstand, nach dem Hannover, Weißensee und Duisburg mit je 4:2 Punkten gleichstanden. Nur München verlor sämtliche Begegnungen. Den Aus­schlag gab das Torverhältnis zugunsten Hannovers. Die Wassersteunde wurden damit Meister vor Wei­ßensee, Duisburg und München.

Hessen schlug Westfalen im Gau-Geräteturn-Wettkampf.

Am Sonntag standen sich in Limburg die Tur­ner-Gaumannschaften von Hessen und Westfalen in einem Wettkampf gegenüber. Nach einem Dieb vortrag am Vormittag begann nachmittags der eigentliche Wettkampf nach Begrüßungsworten durch Kreisleiter, Bürgermeister Hallender (Limburg). Für die beiden Gaue dankten Gauober­turnwart E i ch h o f f (Lüdenscheid) und der stellver­tretende Gaufachamtsleiter Schäfer (Kassel).

Der Gau Hessen konnte einen verdienten Sieg mit 1069,7:1059,4 Punkten erringen. An den ein­zelnen Geräten wurden folgende Ergebnisse er­zielt: Westfalen: Pferd längs 196,4; Ringe 182,9; Barren 193,7; Pferd quer 180; Freiübungen

206,3; Reck 199. Hessen: Pferd längs 183,4; Ringe 187,4; Barren 200,9; Pferd quer 194,1; Freiübun­gen 200,2; Reck 198,9.

Bester Einzelturner war Fink (Kassell mit 113,5 Punkten vor Schmeifing (Kassel) 112,3 und Frisch (Eichen) 111,9 Punkte. (Ein ausführlicher Bericht folgt.)

Fußball der Gauliga-Mannschaften.

Gau Hessen: Hessen Bad Hersfeld Ger­mania Fulda ausgefallen; Kurheffen Marburg SC. 03 Kassel 1:7; Spvg. Niederzwehren 1. FC. Hanau 1893 0:0; Kewa Wachenbuchen VfB. Fried- berg ausgefallen.

Gau Südwest: Eintracht Frankfurt War- matia Worms 2:2 (abgebr.); Kickers Offenbach Union Niederrad 2:5; Sportfr. Saarbrücken FV. Saarbrücken 0:2; FK. Pirmasens SV. Wies­baden ausgefallen; Borussia Neunkirchen FSV. Frankfurt 1:1.

Gau Bayern: VfB. Jngolstadt-RingfeeBC. Augsburg 3:5.

Ergebnisse der Bezirksklasse.

Gestern wurden in der Bezirksklasse des Bezirks Gießen nur zwei Spiele ausgetragen, deren Ergeb­nisse aber mit besonderer Spannung erwartet fein dürften. Der Kampf Sinn Lollar endete mit einem Unentschieden von 4:4 Toren. Die Auseinander­setzung zwischen Dillenburg und SV. 05 Wetzlar in Dillenburg endete mit einem Siege der Wetzlarer von 2:3 Toren.

Deutschland-Holland 2:2.

Eine Minute vor Schluß fiel der Ausgleich.

Das hätten die 62 000 im Düsseldorfer Rhein­station doch nicht geglaubt, als Deutschland eine Viertelstunde vor Schluß des 15. Fußball-Länder- kampfes gegen Holland mit 2:1 führte und ganz überlegen immer neue Angriffe vor Hollands Tor schickte. Und doch eine Minute vor Schluß mach­ten die Holländer uns einen Strich durch die Rech­nung. Ein schneller Vorstoß brachte ihnen den Ausgleich.

Schon ab 12 Uhr mittags herrschte im Stadion Hochbetrieb. Rund 16 000 holländische Schlachten­bummler wollten ihrer Mannschaft einen starken Rückhalt geben. Vor 62 000 Zuschauern pfiff der französische Schiedsrichter ßeclercq das Spiel an, zu dem sich folgende Mannschaften stellten:

Deutschland: Jakob; Janes, Münzenberq; Gellesch, Goldbrunner, Kitzinger; Lehner, Hohmann, Friedel, Szepan, Günther.

Holland: Halle; Wilders (Ersatz für Weber), Caldenhove; Paauwe, Anderiesen, van Heel; Wels, Spaandanck, Bakhuys, Heetjans (Ersatz für Smit), van Nellen.

Mit leichtem Wind im Rücken wehren die Deut­schen den ersten gefährlichen Angriff Hollands ab. Dann geht unsere Fünferreihe vor. Doch sind zu­nächst alle Spieler ziemlich unsicher; selbst szepan kann sich erst langsam mit dem glatten und tiefen Boden abfinden. Schließlich aber rollt der deutsche Angriff. Günther und Szepan spielen sich glänzend in den gegnerischen Strafraum, wo Hollands aus­gezeichnete Verteidigung sicher abwehrt. Goldbrun­ner wird bei einer Verteidigung von Jakob um­gerissen und etwas verletzt; doch hält der Münchener durch. Von Sprechchören begleitet, gehen die Ab­schläge des Regensburgers bis fast an den gegne­rischen Strafraum. Aus der Torlinie kann An­deriesen einen von Halle verfehlten Flankenball Lehners gerade noch vor dem heranbraufenden Günther retten. Deutschland wird klar überlegen. In der 26. Minute geht unsere Elf in Führung. Friedel spielt Günther frei, paßt diesem zu, Günther schießt gegen die Latte und Lehner köpft den ab- prallenden Ball ins Netz. Deutschlands Außenläufer

gehen immer weiter nach vorn. Hollands Spiel wird nur dank der aufopfernden Arbeit feiner Läufer­reihe gehalten. Dann fällt überraschend der Aus­gleich in der 40. Minute. Aus einem Getümmel vor dem deutschen Tor heraus lenkt Spaandonck den Ball über die Linie.

Nach dem Wechs-el ebbt das Spiel langsam ab. Auf deutscher Seite verpaßt Friedel die schönsten Gelegenheiten. Aber auch Hollands Fünferreihe ist nicht mehr so gefährlich. Da ist es roieber Lehner, der eine feiner wunderschönen Flankenläufe mit dem zweiten Tor abschließt. Immer stärker drückt jetzt unsere Elf. Mit einemmal ist wieder die Span­nung da; die Zehntausende gehen begeistert mit. Deutschlands Sturm läßt einige gute Gelegenheiten vorüber. Einen Augenblick wird unsere Abwehr bei der drückenden Überlegenheit leichtsinnig, und schon ist der Ausgleich da. Eine Minute vor Schluß verwandelt Spaandonck eine schöne Vorlage van Heels: 2:2.

Von den deutschen Spielern war die Ab­wehr ausgeglichen und im allgemeinen gut, bis auf den einen leichtsinnigen Augenblick, der uns aller­dings den Sieg kostete. In der Läuferreihe hielt Goldbrunner trotz feiner Verletzung tapfer durch, unterstützt von Gellefck und Kitzinger. Ausgespro­chen schwach war Friedel im Sturm, viel zu lang­sam und unsicher im Schuß. Szepan wieder der Dirigent des Angrifts, dessen gefährlichster Mann Lehner. Auch Günther hiell sich gut. Hohmann hatte viel Pech mit seinen Schüssen.

Die größte Leistung bot wohl die holländische Läuferreihe, die den mitunter starken deutschen Druck immer glatt überstand und für ihren Sturm Luft schaffen konnte. Der Angriff Hollands war äußerst gefährlich, aber es wirkte sich doch das Feh­len von Smit nachteilig aus. Bakhuys verteilte großartig die Bälle und fand in Wels und van Nellen beste Unterstützung. In der Verteidigung war Wilders ein glänzender Ersatz für Weber, ergänzte sich gut mit Caldenhove. Halle hielt prächtig, beim zweiten Tor hatte er Pech.

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Hier abschneiden!

Verstopfung

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Verwandlungsmöbel

und in Kästen mit Schubladen aufbewahrt, die man selbst ba­steln kann.

Verstopfung, verzögerte Darm­entleerung, hervorgerufen durch Darmträgyeit oder ungenügende Füllung des Darmes, aber auch bei akuten Krankheiten. Wer zur Verstopfung neigt, sollte sich vor allem angewöhnen, jeden Tag zur gleichen Zeit eine Darment­leerung zu versuchen, wenig Fleisch, dagegen viel Gemüse und Obst essen. Stopfende Nahrung wie Kakao und Schokolade mei­den, ebenso Rotwein. Abführ­mittel nicht zu häufig nehmen, da sich der Darm allmählich an den Gebrauch gewöhnt und von alleine überhaupt sich nicht mehr entleert. Wenn man für die Dauer ein Abführmittel nehmen will, so eignet sich am besten Pa­raffinöl und dgl. Bei länger­dauernder Verstopfung ebenso wie bei plötzlich auftretenber, mit Übelkeit verbundener Verstop­fung. läßt man sich am besten ärztlich untersuchen, damit nicht ein ernsteres Leiden übersehen wird

Vertikal, lat., entbehr!. Fremd­wort für senkrecht, lotrecht.

Vertrag. Einen Vertraa kann man regelmäßig mündlich schlie­ßen; nur in besonderen Fällen ist Schriftlichkeit oder gerichtliche oder notarielle Beurkundung er­forderlich ; z. B. Miete von Grund­stücken über 1 Jahr, Kaufvertrag über ein Grundstück. Annahme an Kindesstatt usw. Wer die ihm nach dem Vertrag obliegenden Leistungen nicht erfüllt, muß dem anderen den durch die Nichterfül­

lung entstehenden Schaden er­setzen. Erfüllt der Gegner den Vertrag seinerseits nicht, so kann man vom Vertrag nach vergeb­licher Fristsetzung zurücktreten oder Schadenersatz wegen Nicht­erfüllung verlangen. S. Miete, Dienstvertrag, Anfechtung, Ge­nehmigung, Kündigung, Irrtum, Drohung, Schein, Scherz.

Vertretung. Bei Vornahme von Rechtsgeschäften kann man sich meist durch einen Bevollmächtig­ten vertreten lasien (nicht zum Beisp. bei Heirat). Der Bevoll­mächtigte muß geschäftsfähig sein. Die Erklärungen des Be­vollmächtigten (Vertreters) ha­ben unmittelbare Wirkung für und gegen den Vertretenen. Der Vertragsgegner kann die Vor­lage einer schriftlichen Vollmacht verlangen. S. a. gesetzlicher Ver­treter.

Verwachsungen kommen manch­mal nach Bauchoperationen vor. so nach Blinddarm- und Unter­leibsoperationen, besonders wenn es sich um Eiterungen han­delt. Oft sind solche Verwach­sungen die Ursache von mannig­fachen Beschwerden wie Kreuz­schmerzen, Leibschmerzen, Stuhl­trägheit usw. Beseitigen lasien sich die Beschwerden in ärztlicher Behandlung durch Wärmean­wendung in Form von Diather­mie oder Moorbädern, unter Umständen ist nochmalige Ope­ration nötig.

Berwandlungsmöbel, Betten, die am Tage in einen Divan oder Schrank verwandelt werden kön­nen. oder Waschtische, die auf-

Unser Groß-Einkauf- ---IhrAutzen!